Meine Nachbarin Sandra machte keine große Sache daraus. Ich war an einem verregneten Dienstag im Oktober kurz vorbeigekommen, um mir eine Kuchengabel auszuleihen – ehrlich, mein Geschirrspüler hatte gerade den Geist aufgegeben –, und der Duft traf mich, bevor ich überhaupt die Türklinke loslassen konnte. Es roch nach etwas Tiefem, fast Schokoladigem, aber mit einer dunklen Note, die ich nicht zuordnen konnte. Sie stand in der Küche, die Hände voller dunkelviolettem Teig, und meinte nur lapidar: „Ach, die Kleinen haben heute Halloween-Wunschkonzert. Nichts Besonderes.“ Nichts Besonderes? Das war eine Lüge, und zwar eine, die man beim ersten Bissen sofort durchschaut. Der Kuchen war so saftig, dass er fast zerfiel, und das säuerliche Topping schnitt wunderbar durch die Süße. Ich stand da, die kalte Gabel in der Hand, und starrte auf einen Cupcake, der aussah, als käme er aus einer düsteren Bäckerei – aber mit einem Lächeln. Sandra zuckte nur die Achseln: „Schwarzer Lebensmittelfarbstoff und ein bisschen Kakaopulver. Mehr nicht.“ Genau in diesem Moment wusste ich: Dieses Rezept musste ich haben. Nicht für eine Party, nicht für einen besonderen Anlass – sondern für genau solche Dienstagnachmittage, an denen man einfach etwas Gruselig-Leckeres braucht, das den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubert, ohne das Budget zu sprengen. Vielleicht kennen Sie das ja: Wenn der Herbstwind ums Haus pfeift und alle nach etwas Verrücktem, aber Bezahlbarem verlangen. Diese Black Velvet Cupcakes sind genau das – günstig, einfach und so gut, dass man sie das ganze Jahr über backen möchte.
Warum Sie diese Black Velvet Cupcakes lieben werden
Im Ernst, ich habe in den letzten Jahren Dutzende Cupcake-Rezepte ausprobiert, aber dieses hier hat mich sofort überzeugt. Es ist nicht nur die unerwartete Farbe, die auf jeder Halloween-Party für Aufsehen sorgt – es ist die Kombination aus einem federleichten, fast samtigen Teig und einem Topping, das süß und säuerlich zugleich ist. Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum dieses Rezept ein absoluter Gewinner ist, besonders wenn Sie eine Familie mit hungrigen Mäulern zu füttern haben.
- Günstig und einfach: Die Zutatenliste ist kurz und besteht fast ausschließlich aus Dingen, die Sie wahrscheinlich schon im Vorratsschrank haben. Keine teuren Import-Schokoladen oder exotischen Öle – nur Mehl, Zucker, Öl und ein bisschen Kakaopulver. Der schwarze Lebensmittelfarbstoff ist die einzige „besondere“ Zutat, und den bekommen Sie für ein paar Cent im Supermarkt.
- Schnell zubereitet: Vom Abwiegen der Zutaten bis zum ersten Cupcake, der aus dem Ofen kommt, vergehen keine 30 Minuten. Perfekt für Nachmittage, an denen die Kinder plötzlich beschließen, dass heute Halloween im Kleinen gefeiert werden muss.
- Ein echter Hingucker: Die tiefschwarze Farbe mit dem weißen oder cremefarbenen Frosting sieht nicht nur gruselig aus, sondern auch irgendwie elegant. Kinder lieben den Überraschungseffekt, wenn sie den Cupcake aufbrechen und das dunkle Innere sehen.
- Praktisch für Familien: Der Teig lässt sich super vorbereiten und die Cupcakes bleiben mehrere Tage frisch. Sie können sie sogar einfrieren und bei Bedarf auftauen – ideal für spontane Besuche oder wenn die Süßigkeiten-Nachfrage wieder steigt.
- Unwiderstehlich lecker: Der Kuchen ist so saftig, dass er fast auf der Zunge zergeht, und das Topping – ob klassisch mit Frischkäse oder einer schnellen Buttercreme – rundet das Ganze perfekt ab. Ich habe schon Erwachsene gesehen, die nach dem dritten Cupcake heimlich nach einem vierten gegriffen haben.
Was dieses Rezept von all den anderen unterscheidet, ist die perfekte Balance zwischen einem luftigen, feuchten Krümel und einer intensiven, aber nicht aufdringlichen Schokoladennote. Der Trick liegt in der Kombination von Öl und Buttermilch – das macht den Teig unglaublich zart, ohne dass er schwer oder fettig wird. Und das Beste: Dieses Rezept ist so narrensicher, dass es selbst Backanfängern gelingt. Keine komplizierten Techniken, keine Angst vor dem Misslingen – nur pure, gruselige Freude.
Welche Zutaten Sie brauchen
Die Magie dieser Black Velvet Cupcakes liegt in ihrer Einfachheit. Sie brauchen keine ausgefallenen Zutaten, um etwas wirklich Beeindruckendes zu zaubern. Hier ist, was Sie für den Teig und das Topping bereithalten sollten. Ich habe bewusst auf alles verzichtet, was man nicht ohnehin im Haus hat oder für wenig Geld kaufen kann.
Für den Teig
- 250 g Mehl (Type 405): Das ganz normale Haushaltsmehl reicht völlig aus. Ich habe es schon mit Dinkelmehl versucht, das funktioniert auch, aber der Teig wird etwas fester. Wer mag, kann auch eine glutenfreie Mehlmischung verwenden – dann werden die Cupcakes aber etwas bröseliger.
- 300 g Zucker: Ja, das klingt viel, aber der Zucker sorgt nicht nur für die Süße, sondern auch für die saftige Textur. Ich nehme ganz normalen Haushaltszucker. Brauner Zucker gibt eine leicht karamellige Note, aber das ist Geschmackssache.
- 80 g Kakaopulver (ungesüßt): Hier lohnt es sich, auf gute Qualität zu achten. Ich schwöre auf das Backkakao von Dr. Oetker oder die Eigenmarke von Alnatura. Der Kakao gibt dem Teig nicht nur die dunkle Basis, sondern auch das intensive Aroma.
- 1 TL Backpulver: Für die Lockerheit. Achten Sie darauf, dass es frisch ist – altes Backpulver lässt die Cupcakes flach werden.
- 1 TL Natron: Das Natron reagiert mit der Buttermilch und sorgt für eine besonders feine Porung. Nicht weglassen!
- 1 Prise Salz: Ein Muss. Es hebt den Geschmack und balanciert die Süße aus.
- 2 Eier (Größe M): Am besten Zimmertemperatur, dann verbinden sie sich besser mit den anderen Zutaten. Wenn Sie vegane Cupcakes möchten, können Sie die Eier durch 2 EL Leinsamenmehl gemischt mit 6 EL Wasser ersetzen – das funktioniert überraschend gut.
- 120 ml neutrales Öl: Ich nehme Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Olivenöl wäre zu dominant im Geschmack. Das Öl macht den Teig saftig, ohne dass er schwer wird.
- 240 ml Buttermilch: Das ist der geheime Star. Die Buttermilch macht den Teig unglaublich zart und sorgt für eine leichte Säure, die perfekt mit der Süße harmoniert. Wenn Sie keine Buttermilch haben, können Sie 240 ml Milch mit 1 EL Zitronensaft oder Essig verrühren und 10 Minuten stehen lassen.
- 2 TL schwarzer Lebensmittelfarbstoff (Gel oder Paste): Hier kommt die Farbe her. Flüssige Farbstoffe sind oft zu schwach – ich empfehle ein Gel oder eine Paste von Wilton oder der Eigenmarke von Rossmann. Für eine intensivere Farbe können Sie auch etwas Aktivkohle-Pulver (1-2 TL) untermischen, aber das schmeckt leicht erdig.
- 1 TL Vanilleextrakt: Für die feine Note. Echter Vanilleextrakt ist besser als Aroma, aber im Notfall tut es auch Vanillezucker.
Für das Frischkäse-Frosting

- 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe): Zimmertemperatur ist wichtig, sonst wird das Frosting klumpig. Philadelphia ist mein Favorit, aber jede Marke tut es.
- 100 g weiche Butter: Auch hier – nicht kalt verwenden. Die Butter sollte geschmeidig sein, aber nicht geschmolzen.
- 250 g Puderzucker: Gesiebt, damit keine Klümpchen entstehen. Für eine weniger süße Variante können Sie die Menge auf 200 g reduzieren.
- 1 TL Vanilleextrakt: Für den letzten Schliff.
- Optional: 2 EL Milch oder Sahne: Falls das Frosting zu fest ist, können Sie es damit etwas geschmeidiger machen.
Welche Ausrüstung Sie brauchen
Für diese Black Velvet Cupcakes brauchen Sie keine Profi-Küche. Ich backe seit Jahren mit dem, was in einer normalen Haushaltsküche steht, und das klappt wunderbar. Hier ist, was Sie wirklich brauchen:
- Ein Muffinblech mit 12 Mulden: Am besten aus beschichtetem Metall oder Silikon. Ich habe ein günstiges von IKEA, das seit Jahren treue Dienste leistet.
- Papierförmchen: Schwarze oder weiße Förmchen sehen am besten aus. Aber auch bunte sind okay – Hauptsache, sie sind stabil. Ich kaufe immer die von Dr. Oetker, weil sie nicht so leicht durchweichen.
- Zwei Rührschüsseln: Eine für die trockenen, eine für die feuchten Zutaten. Nichts Kompliziertes.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Ein Schneebesen geht auch, aber dann müssen Sie kräftig zupacken. Ich benutze mein altes Handrührgerät von Bosch – das reicht völlig.
- Ein Sieb: Zum Mehl und Kakao sieben. Das verhindert Klümpchen und macht den Teig luftiger. Ein einfaches Küchensieb tut es.
- Ein Eisportionierer oder zwei Esslöffel: Um den Teig gleichmäßig in die Förmchen zu verteilen. Das ist wichtig, damit alle Cupcakes gleich groß werden.
- Ein Zahnstocher: Zum Testen, ob die Cupcakes durchgebacken sind. Einfach reinstechen – wenn kein Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig.
- Ein Kuchenrost: Zum Abkühlen. Ohne Rost werden die Cupcakes unten feucht. Wenn Sie keinen haben, tut es auch ein umgedrehtes Backblech.
- Ein Spritzbeutel mit Sterntülle: Für das Frosting. Sie können das Frosting aber auch einfach mit einem Löffel aufstreichen – sieht dann rustikaler aus, schmeckt aber genauso gut.
Zubereitung der Black Velvet Cupcakes
Jetzt wird es ernst. Keine Sorge, diese Cupcakes sind wirklich einfach – ich verspreche es. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie werden im Handumdrehen eine Ladung gruselig-leckerer Cupcakes auf dem Tisch haben. Ich habe alle Zeiten und Temperaturen genau notiert, damit nichts schiefgehen kann.
- Den Ofen vorheizen und das Blech vorbereiten: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie das Muffinblech mit 12 Papierförmchen aus. Ich mache das immer direkt, damit ich später nicht hektisch suchen muss.
- Die trockenen Zutaten vermischen: In einer großen Rührschüssel das Mehl, den Zucker, das Kakaopulver, das Backpulver, das Natron und die Prise Salz gründlich vermischen. Ich siebe das Mehl und den Kakao vorher, das macht den Teig später schön locker. Rühren Sie alles mit einem Schneebesen kurz durch, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen.
- Die feuchten Zutaten vorbereiten: In einer zweiten Schüssel die Eier, das Öl, die Buttermilch, den schwarzen Lebensmittelfarbstoff und den Vanilleextrakt verquirlen. Rühren Sie, bis alles gut vermischt ist und eine gleichmäßig schwarze Flüssigkeit entsteht. Wenn die Farbe noch nicht intensiv genug ist, geben Sie noch etwas Farbstoff dazu – aber seien Sie vorsichtig, ein Tropfen zu viel kann den Teig bitter machen.
- Alles zusammenfügen: Gießen Sie die feuchten Zutaten zu den trockenen und rühren Sie alles mit einem Holzlöffel oder einem Spatel kurz um. Nicht zu lange rühren! Sobald kein Mehl mehr zu sehen ist, aufhören. Sonst werden die Cupcakes zäh. Der Teig sollte dickflüssig und samtig sein – wenn er zu fest ist, noch einen Schuss Buttermilch dazugeben.
- Den Teig verteilen: Füllen Sie den Teig mit einem Eisportionierer oder zwei Esslöffeln in die Förmchen. Jedes Förmchen sollte zu etwa zwei Dritteln gefüllt sein. Nicht zu voll machen, sonst laufen die Cupcakes über. Ich habe das einmal gemacht – glauben Sie mir, das Aufräumen ist die Hölle.
- Backen: Schieben Sie das Blech in die Mitte des Ofens und backen Sie die Cupcakes 18-20 Minuten. Machen Sie nach 18 Minuten die Zahnstocherprobe: Stechen Sie in die Mitte eines Cupcakes – wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig. Die Cupcakes sollten aufgegangen und an den Rändern leicht eingerissen sein.
- Abkühlen lassen: Lassen Sie die Cupcakes 5 Minuten im Blech abkühlen, dann nehmen Sie sie heraus und legen sie auf einen Kuchenrost. Lassen Sie sie vollständig auskühlen, bevor Sie das Frosting auftragen. Das dauert etwa 30 Minuten. Wer ungeduldig ist, kann sie auch für 10 Minuten ins Gefrierfach legen – aber dann wird das Frosting später vielleicht etwas flüssig.
- Das Frosting zubereiten: Während die Cupcakes abkühlen, können Sie das Frosting machen. Schlagen Sie die weiche Butter und den Frischkäse mit dem Handrührgerät schaumig, bis eine cremige Masse entsteht. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Dann den gesiebten Puderzucker und den Vanilleextrakt dazugeben und weiterschlagen, bis alles glatt ist. Wenn das Frosting zu fest ist, geben Sie einen Esslöffel Milch oder Sahne dazu. Wenn es zu flüssig ist, stellen Sie es für 10 Minuten in den Kühlschrank.
- Die Cupcakes verzieren: Füllen Sie das Frosting in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und spritzen Sie eine Rosette auf jeden Cupcake. Oder streichen Sie das Frosting einfach mit einem Löffel auf – das sieht auch schön aus und ist viel schneller. Für den letzten Grusel-Effekt können Sie noch ein paar Zuckerperlen, essbare Glitzersterne oder kleine Spinnen aus Fondant daraufsetzen.
Kochtipps und Techniken für perfekte Black Velvet Cupcakes
Ich habe bei diesem Rezept so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihre Cupcakes jedes Mal perfekt werden.
Der richtige Umgang mit dem Lebensmittelfarbstoff: Schwarzer Farbstoff kann schnell überwältigend sein. Ich benutze immer ein Gel oder eine Paste, weil die Farbe viel intensiver ist als bei flüssigen Farben. Ein Teelöffel reicht normalerweise, aber wenn der Teig eher dunkelgrau als schwarz aussieht, geben Sie noch einen halben Teelöffel dazu. Achtung: Zu viel Farbstoff kann den Teig leicht bitter machen. Ein Trick: Mischen Sie den Farbstoff zuerst mit der Buttermilch, dann verteilt er sich besser.
Die Buttermilch-Alternative: Wenn Sie keine Buttermilch im Haus haben, machen Sie sich keinen Stress. Geben Sie einfach einen Esslöffel Zitronensaft oder weißen Essig in 240 ml Milch und lassen Sie die Mischung 10 Minuten stehen. Sie wird dickflüssig und säuerlich – perfekt für den Teig. Ich habe das schon Dutzende Male gemacht und es funktioniert einwandfrei.
Nicht zu lange rühren: Das ist der häufigste Fehler bei Cupcakes. Sobald die feuchten und trockenen Zutaten vermischt sind, hören Sie auf zu rühren. Auch wenn noch ein paar kleine Mehlklümpchen zu sehen sind – die verschwinden beim Backen von selbst. Wenn Sie zu lange rühren, wird der Teig zäh und die Cupcakes werden flach.
Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Meine Cupcakes sind bei 180 °C nach genau 19 Minuten fertig. Aber ich kenne Leute, bei denen dauert es 22 Minuten. Machen Sie einfach die Zahnstocherprobe, das ist der sicherste Weg. Und öffnen Sie die Ofentür nicht zu früh – sonst fallen die Cupcakes zusammen.
Das Frosting richtig hinbekommen: Der Frischkäse und die Butter müssen wirklich Zimmertemperatur haben. Wenn sie zu kalt sind, wird das Frosting klumpig und lässt sich nicht glatt rühren. Wenn Sie es eilig haben, können Sie die Butter in der Mikrowelle kurz anwärmen – aber nur 10 Sekunden auf niedriger Stufe, sonst schmilzt sie.
Variationen und Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es sich unglaublich leicht anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die jedes Mal gut ankamen.
Für Veganer: Ersetzen Sie die Eier durch 2 EL Leinsamenmehl gemischt mit 6 EL Wasser (10 Minuten quellen lassen). Die Buttermilch ersetzen Sie durch 240 ml Pflanzenmilch (z.B. Hafermilch) mit 1 EL Zitronensaft. Für das Frosting nehmen Sie veganen Frischkäse und Margarine. Die Cupcakes werden etwas fester, aber der Geschmack ist genauso gut.
Mit Schokoladenstückchen: Für alle, die es noch schokoladiger mögen: Heben Sie 100 g dunkle Schokoladenstückchen unter den Teig, bevor Sie ihn in die Förmchen füllen. Die Schokolade schmilzt beim Backen und sorgt für kleine, klebrige Überraschungen im Teig. Meine Kinder lieben diese Variante am meisten.
Ohne Lebensmittelfarbstoff: Wenn Sie keine künstlichen Farben verwenden möchten, können Sie den Teig mit 2 EL Aktivkohle-Pulver (aus der Apotheke) einfärben. Das gibt eine schöne, tiefschwarze Farbe, die aber etwas matter ist. Der Geschmack ändert sich kaum, aber die Cupcakes sehen dann eher düster-grau aus – was auch seinen Reiz hat.
Mit Kaffee-Note: Geben Sie einen Esslöffel löslichen Kaffee oder Espressopulver zu den trockenen Zutaten. Der Kaffee verstärkt den Schokoladengeschmack, ohne dass man ihn herausschmeckt. Ein Geheimtipp, den ich von einer Bäckerin gelernt habe.
Als Mini-Cupcakes: Für Kindergeburtstage oder Partys backe ich die Cupcakes oft in Mini-Förmchen. Die Backzeit verkürzt sich dann auf 10-12 Minuten. Das ist perfekt für kleine Hände – und man kann mehr davon essen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Diese Black Velvet Cupcakes schmecken am besten bei Zimmertemperatur, aber sie sind auch kalt aus dem Kühlschrank ein Genuss. Hier ist, was ich dazu gelernt habe.
Servieren: Nehmen Sie die Cupcakes etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit das Frosting weich wird. Sie sehen am besten aus, wenn Sie sie auf einer schwarzen oder dunklen Platte anrichten – das lässt die weiße Creme richtig leuchten. Für eine gruselige Note können Sie die Platte mit künstlichen Spinnweben oder kleinen Plastikspinnen dekorieren. Die Kinder werden es lieben!
Aufbewahren: Die unverzierten Cupcakes halten sich in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur 3-4 Tage. Mit Frosting sollten Sie sie im Kühlschrank aufbewahren, aber dann werden sie etwas fester. Ich lege sie immer in eine Dose mit Deckel und stelle sie in den Kühlschrank – so bleiben sie bis zu 5 Tage frisch. Allerdings: Die Cupcakes sind meistens schon am ersten Tag weg.
Einfrieren: Die unverzierten Cupcakes lassen sich wunderbar einfrieren. Wickeln Sie sie einzeln in Frischhaltefolie und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder bei Zimmertemperatur 2 Stunden stehen lassen. Das Frosting können Sie auch einfrieren, aber dann wird es nach dem Auftauen etwas körnig – besser frisch zubereiten.
Reheat: Wenn Sie die Cupcakes nach dem Einfrieren wieder aufwärmen möchten, legen Sie sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle. Aber Vorsicht: Das Frosting schmilzt dabei. Besser die Cupcakes ohne Frosting aufwärmen und dann frisch verzieren.
Geschmackliche Entwicklung: Ehrlich gesagt schmecken die Cupcakes am zweiten Tag noch besser. Der Teig wird durch die Feuchtigkeit noch saftiger, und die Aromen verbinden sich richtig. Wenn Sie also einen Tag vorher backen, sind sie perfekt für die Party.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich will nicht so tun, als ob Cupcakes ein Superfood wären – aber sie sind auch nicht der Teufel. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Cupcake (ohne Frosting), basierend auf meiner Berechnung:
| Nährwert | Pro Cupcake |
|---|---|
| Kalorien | ca. 280 kcal |
| Fett | 12 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 2 g |
| Kohlenhydrate | 40 g |
| davon Zucker | 28 g |
| Eiweiß | 4 g |
| Ballaststoffe | 2 g |
Mit dem Frischkäse-Frosting kommen nochmal etwa 100 kcal pro Cupcake dazu. Aber mal ehrlich – wer zählt bei Halloween schon Kalorien?
Die gesundheitlichen Vorteile sind bescheiden, aber immerhin: Der Kakao enthält Antioxidantien, die gut fürs Herz sind. Die Buttermilch liefert Kalzium und Probiotika, die die Verdauung unterstützen. Und das Öl ist ungesättigt, also besser als Butter. Wenn Sie die Zucker- oder Fettmenge reduzieren möchten, können Sie einen Teil des Zuckers durch Erythrit ersetzen oder das Öl durch Apfelmus – aber dann werden die Cupcakes weniger saftig.
Achtung: Dieses Rezept enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Für Allergiker gibt es die oben genannten veganen und glutenfreien Alternativen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den schwarzen Lebensmittelfarbstoff durch etwas Natürliches ersetzen?
Ja, Sie können Aktivkohle-Pulver verwenden. Geben Sie 1-2 TL davon in den Teig. Die Farbe wird etwas matter, aber immer noch schön dunkel. Oder Sie probieren es mit schwarzem Sesampulver – das gibt eine grau-schwarze Farbe und einen nussigen Geschmack.
Warum sind meine Cupcakes nicht schwarz geworden?
Das liegt meistens am Farbstoff. Flüssige Farbstoffe sind oft zu schwach. Verwenden Sie ein Gel oder eine Paste, und geben Sie genug davon in den Teig – der Teig sollte schon beim Rühren tiefschwarz aussehen. Wenn er nur grau ist, werden die Cupcakes auch nur grau.
Kann ich die Cupcakes auch ohne Buttermilch backen?
Ja, wie oben beschrieben: Mischen Sie 240 ml Milch mit 1 EL Zitronensaft oder Essig und lassen Sie es 10 Minuten stehen. Das funktioniert perfekt. Oder Sie verwenden Joghurt, aber dann werden die Cupcakes etwas fester.
Wie bekomme ich das Frosting schön glatt?
Die Butter und der Frischkäse müssen wirklich Zimmertemperatur haben. Schlagen Sie sie lange genug – mindestens 3 Minuten. Und sieben Sie den Puderzucker, damit keine Klümpchen entstehen. Wenn alles nicht hilft, geben Sie einen Esslöffel Sahne dazu und schlagen nochmal kurz auf.
Kann ich die Cupcakes einen Tag vorher backen?
Unbedingt! Sie schmecken am zweiten Tag sogar noch besser. Bewahren Sie sie unverziert in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur auf. Das Frosting bereiten Sie dann am besten frisch zu und tragen es kurz vor dem Servieren auf.
Fazit
Diese Black Velvet Cupcakes sind mehr als nur ein Halloween-Rezept – sie sind eine Einladung, den Herbst mit allen Sinnen zu genießen. Sie sind günstig, einfach und so vielseitig, dass Sie sie das ganze Jahr über backen können. Ob für die Gruselparty der Kinder, den gemütlichen Filmabend oder einfach, weil Sie Lust auf etwas Besonderes haben – diese Cupcakes enttäuschen nie.
Ich liebe dieses Rezept, weil es mich an diesen verregneten Dienstag bei Sandra erinnert, an dem ich eine Gabel ausleihen wollte und mit einem Rezept nach Hause ging, das meine Familie seither nicht mehr loslässt. Es ist nicht perfekt – manchmal werden die Cupcakes etwas flach oder das Frosting gerinnt – aber genau das macht es so menschlich. Und wenn Sie einmal den ersten Bissen in einen dieser samtigen, schwarzen Cupcakes machen, werden Sie verstehen, warum ich ihn immer wieder backe.
Also, worauf warten Sie? Schnappen Sie sich Ihre Schürze, heizen Sie den Ofen an und zaubern Sie eine Ladung gruselig-leckerer Black Velvet Cupcakes. Ihre Familie wird es Ihnen danken – und die Nachbarn sicher auch. Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihre Cupcakes geworden sind. Haben Sie eine besondere Variante ausprobiert? Oder hat jemand heimlich den letzten Cupcake geklaut? Lassen Sie es mich wissen! Und wenn Ihnen das Rezept gefällt, teilen Sie es gerne mit Ihren Freunden – je mehr Grusel-Freude, desto besser.
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Gruselig leckere Black Velvet Cupcakes: günstig für die ganze Familie
Diese tiefschwarzen Cupcakes mit samtigem Teig und säuerlichem Frischkäse-Frosting sind der perfekte Halloween-Hingucker. Sie sind günstig, einfach zuzubereiten und begeistern die ganze Familie.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 35 Minuten
- Yield: 12 Cupcakes 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405)
- 300 g Zucker
- 80 g ungesüßtes Kakaopulver
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Natron
- 1 Prise Salz
- 2 Eier (Größe M)
- 120 ml neutrales Öl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
- 240 ml Buttermilch
- 2 TL schwarzer Lebensmittelfarbstoff (Gel oder Paste)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
- 100 g weiche Butter
- 250 g Puderzucker
- 1 TL Vanilleextrakt (für das Frosting)
- 2 EL Milch oder Sahne (optional)
Instructions
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen auslegen.
- In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Kakaopulver, Backpulver, Natron und Salz vermischen. Mehl und Kakao vorher sieben.
- In einer zweiten Schüssel Eier, Öl, Buttermilch, schwarzen Lebensmittelfarbstoff und Vanilleextrakt verquirlen, bis eine gleichmäßig schwarze Flüssigkeit entsteht.
- Die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und kurz mit einem Holzlöffel oder Spatel verrühren, bis kein Mehl mehr sichtbar ist. Nicht zu lange rühren.
- Den Teig mit einem Eisportionierer oder zwei Esslöffeln in die Förmchen füllen – jedes Förmchen zu etwa zwei Dritteln füllen.
- Das Blech in die Mitte des Ofens schieben und die Cupcakes 18–20 Minuten backen. Nach 18 Minuten die Zahnstocherprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig.
- Die Cupcakes 5 Minuten im Blech abkühlen lassen, dann auf einen Kuchenrost legen und vollständig auskühlen lassen (ca. 30 Minuten).
- Für das Frosting die weiche Butter und den Frischkäse mit dem Handrührgerät 2–3 Minuten schaumig schlagen. Puderzucker und Vanilleextrakt dazugeben und weiterschlagen, bis alles glatt ist. Bei Bedarf 1 EL Milch oder Sahne zugeben.
- Das Frosting in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf jeden Cupcake eine Rosette spritzen. Oder das Frosting mit einem Löffel aufstreichen. Nach Belieben mit Zuckerperlen, essbaren Glitzersternen oder Fondant-Spinnen dekorieren.
Notes
Die Cupcakes schmecken am zweiten Tag noch besser. Unverziert in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur 3–4 Tage haltbar. Mit Frosting im Kühlschrank bis zu 5 Tage frisch. Unverziert einfrierbar (bis zu 3 Monate).
Nutrition
- Serving Size: 1 Cupcake
- Calories: 380
- Sugar: 28
- Sodium: 200
- Fat: 12
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 40
- Fiber: 2
- Protein: 4
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