Eigentlich sollte es ein ganz normaler Vanillekipferl-Teig werden. Meine Mutter hatte mir das Rezept am Telefon durchgegeben, und ich, in jugendlicher Selbstüberschätzung, dachte, ich könnte nebenbei noch die Wäsche zusammenlegen und den Kindern beim Streit um das letzte Stück Kuchen zuhören. Ich griff also in den Kühlschrank, schnappte mir, was ich für Butter hielt, und warf alles in die Schüssel. Der Teig fühlte sich seltsam an – viel weicher, fast schon schmierig. Ich fluchte leise, als ich merkte, dass ich statt der gekühlten Butter die weiche, fast zimmerwarme Margarine erwischt hatte. Der Kipferl-Teig war hinüber, zu weich zum Formen, eine klebrige Katastrophe. Und ich hatte schon alles Mehl und den Zucker reingekippt.
Ich stand da, die Hände voller Teig, und die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld. Meine Tochter kam rein, sah mich an und fragte: „Mama, backst du Matsch?” Genau das war es. Matsch. Aber wegschmeißen? Bei den aktuellen Lebensmittelpreisen? Auf keinen Fall. Ich erinnerte mich an ein altes Spritzgebäck-Rezept aus einem dieser 70er-Jahre-Kochbücher, das meine Oma immer benutzte. Vielleicht, dachte ich, vielleicht ist dieser weiche Teig ja perfekt für den Spritzbeutel. Ich schlug ein Ei mehr rein, eine Prise Salz und, aus einer spontanen Laune heraus, einen ordentlichen Schuss Vanilleextrakt. Der Teig war butterweich, fast wie eine Creme – perfekt zum Durchdrücken.
Und dann kam der zweite „Unfall”. Ich suchte nach Schokolade zum Verzieren, fand aber nur ein angebrochenes Glas Himbeerkonfitüre, das schon seit Wochen im Kühlschrank stand. „Na gut”, dachte ich, „dann gibt es eben Marmelade rein.” Was dabei herauskam, war ein Gebäck, das so zart auf der Zunge zergeht, so buttrig und gleichzeitig fruchtig-frisch ist, dass ich es kaum glauben konnte. Der „Matsch” war das beste Spritzgebäck, das ich je gemacht hatte. Seitdem ist dieses Rezept mein Geheimtipp für buttriges Spritzgebäck mit Himbeerfüllung, das nicht nur günstig ist, sondern auch noch nach etwas ganz Besonderem aussieht. Vielleicht habt ihr ja auch schon mal einen Teig in den Sand gesetzt – glaubt mir, manchmal ist das der beste Ausgangspunkt für ein neues Lieblingsrezept.
Warum ihr dieses Rezept lieben werdet
Dieses buttrige Spritzgebäck mit Himbeerfüllung ist nicht nur ein weiteres Plätzchenrezept. Es ist die Rettung für alle, die keine Lust auf stundenlanges Ausstechen und Verzieren haben. Es schmeckt, als hätte man Stunden in der Konditorei verbracht, dabei ist es überraschend einfach.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt. Kein Kühlen, kein langes Kneten. Perfekt für Nachmittage, an denen die Kinder ungeduldig warten.
- Günstige Zutaten: Mehl, Butter (oder Margarine), Zucker, Eier – das habt ihr garantiert zu Hause. Die Himbeerkonfitüre ist ein günstiger Trick, der nach viel mehr aussieht.
- Perfekt für die ganze Familie: Dieses Gebäck ist ein echter Kindermagnet. Die kleinen Röllchen lassen sich super von kleinen Händen verzieren (oder einfach so essen). Und sie schmecken auch den Erwachsenen, die es etwas edler mögen.
- Unwiderstehlich buttrig: Der Teig ist so zart, dass er auf der Zunge zergeht. Die Kombination aus dem mürben Buttergebäck und der süß-sauren Himbeerfüllung ist einfach himmlisch.
- Immer ein Erfolg: Dieses Rezept ist narrensicher. Selbst wenn ihr den Teig mal etwas zu weich habt (wie ich damals), wird er perfekt. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn der Plätzchenteig bröselt oder reißt – das passiert hier nicht.
Ich habe dieses Rezept inzwischen unzählige Male gebacken, für den Kindergartenbasar, für den Kaffeeklatsch mit der Nachbarin und einfach für uns am Sonntag. Es ist das Rezept, das immer funktioniert und bei dem ich nie Angst haben muss, dass etwas schiefgeht. Es ist Comfort Food pur, aber ohne den Stress. Wenn ihr einmal diesen buttrigen, fruchtigen Bissen probiert habt, werdet ihr verstehen, warum ich so begeistert bin. Es ist einfach das perfekte Familiengebäck.
Welche Zutaten ihr braucht
Für dieses buttrige Spritzgebäck mit Himbeerfüllung braucht ihr wirklich keine exotischen Zutaten. Alles ist im normalen Supermarkt erhältlich und kostet nicht die Welt. Ich setze hier bewusst auf einfache, aber hochwertige Basisprodukte.
Für den Teig:
- 250 g weiche Butter (oder Margarine): Die Butter muss wirklich weich sein, damit der Teig schön geschmeidig wird. Ich nehme am liebsten die deutsche Markenbutter, aber auch eine gute Margarine funktioniert einwandfrei. Achtet darauf, dass sie nicht geschmolzen ist, nur zimmerwarm.
- 100 g Zucker (fein): Normaler Haushaltszucker ist perfekt. Ihr könnt auch Puderzucker nehmen, dann wird der Teig noch feiner und bröseliger. Für eine etwas karamelligere Note könnt ihr 50 g Zucker durch braunen Zucker ersetzen.
- 2 Päckchen Vanillezucker: Ja, zwei! Das ist mein Geheimtipp für den besonders buttrigen Geschmack. Normaler Vanillezucker reicht, aber wer mag, kann auch das Mark einer halben Vanilleschote dazugeben.
- 1 Prise Salz: Klingt komisch bei Süßgebäck, aber das Salz hebt den Buttergeschmack enorm hervor und verhindert, dass es zu süß wird.
- 2 Eier (Größe M): Die Eier sollten ebenfalls Zimmertemperatur haben, damit sie sich besser mit der Butter verbinden. Wenn ihr sie kalt aus dem Kühlschrank nehmt, kann der Teig klumpig werden.
- 350 g Weizenmehl (Type 405): Das ist das Standardmehl für Mürbeteig. Es sorgt für die richtige Bröseligkeit. Bitte kein Vollkornmehl nehmen, das macht das Gebäck zu fest.
Für die Füllung & Dekoration:
- Ca. 150 g Himbeerkonfitüre (oder Marmelade): Am besten nehmt ihr eine Konfitüre mit Fruchtstücken, das gibt ein schöneres Mundgefühl. Ich persönlich mag die von „Schwartau” oder die günstige Eigenmarke vom Discounter – sie schmeckt genauso gut. Wer keine Kerne mag, kann sie vorher durch ein Sieb streichen.
- Puderzucker zum Bestäuben: Das ist das i-Tüpfelchen. Es macht das Gebäck nicht nur schöner, sondern gibt auch eine leichte Süße obendrauf.
Substitutionstipps:
- Glutenfrei: Ihr könnt das Weizenmehl 1:1 durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Achtet darauf, dass sie für Backen geeignet ist. Der Teig wird dann etwas bröseliger, aber das ist bei Spritzgebäck sogar erwünscht.
- Vegan: Ersetzt die Butter durch vegane Margarine und die Eier durch 2 EL Apfelmus oder 2 EL Leinsamen (mit 6 EL Wasser aufgequollen). Die Konsistenz wird etwas anders, aber es funktioniert.
- Andere Früchte: Statt Himbeerkonfitüre könnt ihr auch Aprikosen-, Erdbeer- oder Johannisbeerkonfitüre nehmen. Auch eine dunkle Schokoladencreme (Nutella) ist eine tolle Variante.
Welche Küchengeräte ihr braucht
Ihr braucht keine teure Profi-Ausstattung für dieses Rezept. Die meisten Dinge habt ihr sicher schon in der Küche. Ein paar Helfer machen die Arbeit aber deutlich leichter.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Ein Muss für den Teig. Mit der Hand wird es eine schweißtreibende Angelegenheit, den Butter-Zucker-Schaum schön cremig zu rühren. Meine alte Küchenmaschine von „Bosch” tut hier seit Jahren gute Dienste.
- Spritzbeutel mit Sterntülle (mittelgroß): Das Herzstück! Eine Sterntülle (ca. 10-12 mm Durchmesser) sorgt für die typische Riffelung. Wenn ihr keine habt, könnt ihr den Teig auch mit zwei Teelöffeln zu kleinen Häufchen formen – das ist zwar rustikaler, schmeckt aber genauso gut. Einweg-Spritzbeutel aus dem Supermarkt tun es auch.
- Backblech mit Backpapier: Normales Backpapier reicht völlig. Ich empfehle, das Blech nicht einzufetten, da der Teig genug Butter enthält.
- Kleiner Löffel oder Spritzflasche: Zum Befüllen der Mulde mit der Himbeerkonfitüre. Ein Teelöffel ist völlig ausreichend. Eine Spritzflasche ist praktisch, aber nicht nötig.
- Teigschaber: Unverzichtbar, um den Teig restlos aus der Schüssel zu bekommen. Spart Nerven und spart Geld.
Ein Tipp von mir: Wenn ihr einen neuen Spritzbeutel habt, schneidet die Spitze nicht zu groß ab. Lieber etwas kleiner anfangen und dann nachjustieren. Sonst läuft der Teig seitlich raus. Das habe ich einmal gemacht – was für eine Sauerei!
Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige euch genau, wie ihr das perfekte buttrige Spritzgebäck mit Himbeerfüllung hinbekommt.
- Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Das ist wichtig, damit der Teig sofort stockt und nicht verläuft. Legt zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Butter und Zucker schaumig rühren: Gebt die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Schlagt alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Sie sollte richtig fluffig sein – das ist der Schlüssel zum buttrigen Geschmack. Ruhig etwas länger rühren, das macht den Teig zarter.
- Eier einrühren: Gebt die beiden Eier nacheinander dazu und rührt jedes etwa 30 Sekunden unter, bis alles gut vermischt ist. Die Masse wird jetzt etwas flüssiger – das ist normal.
- Mehl und Salz unterheben: Mischt das Mehl mit der Prise Salz und gebt es in zwei Portionen zur Butter-Eier-Masse. Rührt es nur so lange unter, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh. Einfach auf niedriger Stufe oder mit einem Teigschaber kurz vermengen.
- Den Teig füllen: Füllt den fertigen Teig in den Spritzbeutel mit der Sterntülle. Wenn der Teig zu weich sein sollte (was bei mir damals der Fall war), stellt ihn für 10 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn etwas fester und leichter zu spritzen. Aber eigentlich ist er perfekt so.
- Spritzgebäck formen: Spritzt nun kleine Tupfen oder längliche Röllchen (ca. 5-6 cm lang) auf das Backblech. Achtet auf ausreichend Abstand (ca. 3-4 cm), da der Teig etwas auseinanderläuft. Keine Sorge, wenn sie nicht perfekt gleichmäßig aussehen – das gibt ihnen den handgemachten Charme. Ich mache meistens kleine S-förmige Gebilde, aber runde Tupfen sind am einfachsten.
- Die Mulde formen: Drückt mit dem nassen Finger oder dem Ende eines Kochlöffels eine kleine Mulde in die Mitte jedes Gebäckstücks. Nicht zu tief, sonst reißt der Teig. Einfach eine sanfte Vertiefung, die später die Marmelade aufnimmt.
- Backen: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen (Mitte) und backt das Spritzgebäck für 10-12 Minuten. Der Rand sollte hellgoldbraun sein, die Mitte noch blass. Sie dürfen auf keinen Fall zu dunkel werden, sonst werden sie hart. Sie sind noch weich, wenn sie aus dem Ofen kommen – das ist gut so! Sie härten beim Abkühlen nach.
- Die Füllung zubereiten: Während das Gebäck backt, gebt ihr die Himbeerkonfitüre in eine kleine Schüssel und rührt sie mit einer Gabel glatt. So verteilt sie sich später besser und die Stücke setzen sich nicht ab.
- Füllen und abkühlen lassen: Holt das fertige Gebäck aus dem Ofen und lasst es 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen. Dann gebt ihr mit einem kleinen Löffel oder einer Spritzflasche einen halben Teelöffel der Himbeerkonfitüre in jede Mulde. Die warme Restwärme des Gebäcks lässt die Marmelade leicht verlaufen – das sieht toll aus!
- Endgültig auskühlen lassen: Lasst das Spritzgebäck vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen. Erst dann werden sie richtig fest und buttrig. Das dauert etwa 20-30 Minuten.
- Bestäuben: Kurz vor dem Servieren bestäubt ihr das Gebäck mit Puderzucker. Das gibt den letzten Schliff und sieht aus wie vom Bäcker.
Tipps & Tricks für das perfekte Spritzgebäck
Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, damit ihr sie nicht machen müsst. Hier sind meine besten Tipps, damit euer buttriges Spritzgebäck mit Himbeerfüllung garantiert gelingt.
- Die richtige Buttertemperatur: Das A und O! Die Butter muss wirklich weich, aber nicht geschmolzen sein. Wenn sie zu kalt ist, wird der Teig klumpig und lässt sich schwer spritzen. Wenn sie zu warm ist, verläuft das Gebäck im Ofen zu einer einzigen Lache. Meine Methode: Die Butter 1-2 Stunden vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen.
- Nicht zu viel Mehl: Der Teig sollte weich und geschmeidig sein, fast wie eine feste Creme. Wenn er zu fest ist, wird das Gebäck hart und bröselig. Lieber einen Esslöffel Mehl weniger nehmen, wenn der Teig noch zu weich ist, könnt ihr ihn kurz kalt stellen.
- Der Spritzbeutel-Trick: Füllt den Spritzbeutel nicht zu voll, sonst kommt der Teig oben raus. Maximal zur Hälfte füllen und dann die Tülle mit der Hand festhalten. Übt vor dem ersten Spritzen auf einem Stück Backpapier – so seht ihr, ob die Konsistenz passt.
- Die Marmelade nicht überkochen: Gebt die Marmelade erst nach dem Backen in die Mulde. Wenn ihr sie vorher darauf gebt, karamellisiert sie im Ofen und wird bitter oder läuft aus. Glaubt mir, das habe ich einmal gemacht – die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld und das Gebäck war ungenießbar.
- Timing ist alles: Backt das Gebäck nicht zu lange. Es ist besser, es eine Minute zu früh herauszunehmen als eine Minute zu spät. Die Ränder sollten goldgelb sein, die Mitte noch blass. Sie werden beim Abkühlen noch fester.
Variationen & Abwandlungen
Dieses Rezept ist ein echter Allrounder. Ihr könnt es nach Lust und Laune abwandeln. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Schoko-Spritzgebäck: Ersetzt 30 g Mehl durch 30 g Backkakao. Dann die Mulde mit Nutella oder einer dunklen Ganache füllen. Ein Traum für alle Schokoholics!
- Zitronen-Spritzgebäck: Gebt den Abrieb einer halben, unbehandelten Zitrone in den Teig. Die Füllung könnt ihr mit Zitronencurd ersetzen. Das gibt eine wunderbar frische Note – perfekt für den Sommer.
- Vegane Variante: Wie oben beschrieben, funktioniert das Rezept auch vegan. Ich habe es mit veganer Margarine und Leinsamen-Eiern getestet. Der Teig wird etwas weicher, also unbedingt vor dem Spritzen 15 Minuten kühlen. Die Marmelade bleibt gleich.
- Nuss-Spritzgebäck: Hebt 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse unter das Mehl. Das gibt einen herrlich nussigen Geschmack und macht das Gebäck noch mürber. Dazu passt eine Marillenmarmelade.
- Gewürz-Spritzgebäck: Gebt 1 TL Zimt, eine Prise Nelkenpulver und etwas Ingwer in den Teig. Das ist die perfekte Weihnachtsvariante. Dazu füllt ihr die Mulde mit Orangenmarmelade.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Dieses buttrige Spritzgebäck mit Himbeerfüllung schmeckt am besten frisch, aber es lässt sich auch wunderbar vorbereiten. Hier ein paar Tipps, wie ihr es am besten genießt und aufbewahrt.
Servieren: Serviert das Gebäck auf einer hübschen Platte oder in einer Keksdose. Es schmeckt lauwarm am besten, aber auch kalt ist es ein Genuss. Dazu passt eine Tasse Kaffee, ein Glas Milch oder ein fruchtiger Tee. Für Kinder ist es ein toller Snack für unterwegs oder für die Brotdose. Ich bestäube es immer erst kurz vor dem Servieren mit Puderzucker, damit er nicht durch die Feuchtigkeit der Marmelade verläuft.
Aufbewahrung: In einer luftdichten Keksdose hält sich das Gebäck bei Raumtemperatur etwa 5-7 Tage. Wichtig: Es sollte nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, da es dort Feuchtigkeit zieht und weich wird. Wenn ihr es länger aufbewahren wollt, könnt ihr es einfrieren.
Einfrieren: Das Gebäck lässt sich hervorragend einfrieren. Am besten friert ihr es ungefüllt und unbestäubt ein. Dazu die fertig gebackenen Tupfen (ohne Marmelade) auf einem Tablett vorfrieren und dann in einen Gefrierbeutel umfüllen. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf einem Kuchengitter auftauen lassen, dann mit Marmelade füllen und bestäuben. Die Marmelade sollte erst nach dem Auftauen aufgetragen werden, da sie sonst das Gebäck durchweicht.
Nachbacken: Wenn ihr das Gebäck am nächsten Tag noch einmal knusprig haben wollt, könnt ihr es für 2-3 Minuten bei 150 °C im Ofen aufbacken. Aber Vorsicht: Die Marmelade wird dann sehr heiß!
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Dieses buttrige Spritzgebäck mit Himbeerfüllung ist ein Genussmittel, das man nicht jeden Tag essen sollte. Aber in Maßen genossen, hat es durchaus seine Vorzüge. Hier die ungefähren Nährwerte pro Stück (ca. 20 g):
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 100 kcal |
| Fett | ca. 6 g |
| Kohlenhydrate | ca. 10 g |
| davon Zucker | ca. 5 g |
| Eiweiß | ca. 1 g |
Die Himbeeren in der Konfitüre liefern immerhin etwas Vitamin C und Antioxidantien. Die Butter enthält fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K. Wer auf seine Figur achtet, isst einfach nur ein oder zwei Stücke – das reicht völlig, um den Heißhunger auf Süßes zu stillen. Dieses Rezept ist nicht für eine Diät gedacht, sondern für den Seelenschmeichler-Moment am Nachmittag.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Für Menschen mit Laktoseintoleranz eignet sich laktosefreie Butter. Für eine vegane Variante siehe die Variationsvorschläge.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
1. Kann ich den Teig auch ohne Spritzbeutel verarbeiten?
Ja, absolut! Wenn ihr keinen Spritzbeutel habt, könnt ihr den Teig mit zwei Teelöffeln zu kleinen Häufchen formen und dann eine Mulde hineindrücken. Das Gebäck wird dann etwas rustikaler, schmeckt aber genauso gut. Ihr könnt den Teig auch zu einer Rolle formen, kalt stellen und in Scheiben schneiden.
2. Warum ist mein Teig zu weich zum Spritzen?
Das passiert oft, wenn die Butter zu warm ist oder die Eier zu groß waren. Kein Problem! Stellt den Teig einfach für 15-20 Minuten in den Kühlschrank. Er wird dann fester und lässt sich leichter spritzen. Wenn er immer noch zu weich ist, gebt einen Esslöffel Mehl dazu.
3. Kann ich andere Marmeladen verwenden?
Auf jeden Fall! Das Rezept ist sehr flexibel. Erdbeer-, Aprikosen-, Johannisbeer- oder sogar Pflaumenmarmelade passen hervorragend. Auch eine dunkle Schokoladencreme ist eine tolle Alternative. Achtet nur darauf, dass die Marmelade nicht zu flüssig ist, sonst läuft sie aus der Mulde.
4. Wie verhindere ich, dass das Gebäck zu hart wird?
Die häufigste Ursache für hartes Spritzgebäck ist zu langes Backen oder zu viel Mehl. Backt das Gebäck nur so lange, bis die Ränder goldgelb sind – die Mitte darf noch blass sein. Sie werden beim Abkühlen nachhärten. Verwendet außerdem nicht zu viel Mehl; der Teig sollte weich und geschmeidig sein.
5. Kann ich das Gebäck einfrieren?
Ja, und zwar am besten ungefüllt und unbestäubt. Friert die gebackenen Tupfen auf einem Tablett vor, bevor ihr sie in einen Gefrierbeutel umfüllt. So kleben sie nicht zusammen. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf einem Kuchengitter auftauen lassen, dann mit Marmelade füllen und mit Puderzucker bestäuben.
Fazit
Dieses buttrige Spritzgebäck mit Himbeerfüllung ist mehr als nur ein Rezept – es ist eine kleine Geschichte von einem Küchenunfall, der sich in einen Triumph verwandelt hat. Es beweist, dass man mit einfachen, günstigen Zutaten und ein bisschen Mut zum Experimentieren etwas ganz Besonderes zaubern kann. Der Teig ist unglaublich zart und buttrig, die Himbeerfüllung gibt eine fruchtige Frische, und der Puderzucker macht es zu einem hübschen Hingucker auf jedem Kaffeetisch.
Ich liebe dieses Rezept, weil es so unkompliziert ist und immer gelingt. Es ist das perfekte Projekt für einen verregneten Nachmittag mit den Kindern oder für die spontane Einladung zum Kaffee. Probiert es unbedingt aus! Ich bin gespannt, wie es euch schmeckt. Habt ihr vielleicht eine eigene Variante ausprobiert? Oder ist euch auch schon mal ein Teig „misslungen”, der dann doch perfekt wurde? Schreibt es mir in die Kommentare! Ich freue mich riesig über eure Geschichten und Fotos. Lasst uns gemeinsam backen und die kleinen Pannen im Leben feiern – sie sind oft der Anfang von etwas Wunderbarem.
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Buttriges Spritzgebäck mit Himbeerfüllung – einfaches Familienrezept
Dieses buttrige Spritzgebäck mit Himbeerfüllung ist ein einfaches Familienrezept, das aus einem Küchenunfall entstanden ist. Der zarte, mürbe Teig und die fruchtige Füllung machen es zu einem unwiderstehlichen Genuss für die ganze Familie.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (oder Margarine)
- 100 g Zucker (fein)
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 2 Eier (Größe M)
- 350 g Weizenmehl (Type 405)
- Ca. 150 g Himbeerkonfitüre (oder Marmelade)
- Puderzucker zum Bestäuben
Instructions
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3-4 Minuten schaumig rühren, bis eine helle, cremige Masse entsteht.
- Die Eier nacheinander dazugeben und jedes etwa 30 Sekunden unterrühren.
- Mehl mit der Prise Salz mischen und in zwei Portionen zur Butter-Eier-Masse geben. Nur so lange unterrühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.
- Den Teig in einen Spritzbeutel mit mittelgroßer Sterntülle füllen.
- Kleine Tupfen oder längliche Röllchen (ca. 5-6 cm lang) mit ausreichend Abstand (ca. 3-4 cm) auf die Backbleche spritzen.
- Mit dem nassen Finger oder dem Ende eines Kochlöffels eine kleine Mulde in die Mitte jedes Gebäckstücks drücken.
- Das Spritzgebäck im vorgeheizten Ofen (Mitte) 10-12 Minuten backen, bis der Rand hellgoldbraun ist. Die Mitte sollte noch blass sein.
- Während des Backens die Himbeerkonfitüre in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel glatt rühren.
- Das fertige Gebäck 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann mit einem kleinen Löffel oder einer Spritzflasche einen halben Teelöffel der Himbeerkonfitüre in jede Mulde geben.
- Das Spritzgebäck vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen (ca. 20-30 Minuten).
- Kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Notes
Die Butter muss weich, aber nicht geschmolzen sein. Den Teig nicht zu lange rühren, sonst wird er zäh. Die Marmelade erst nach dem Backen in die Mulde geben, da sie sonst karamellisiert und bitter wird. Das Gebäck nicht zu lange backen; es wird beim Abkühlen fester.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (ca. 20 g)
- Calories: 100
- Sugar: 5
- Sodium: 50
- Fat: 6
- Saturated Fat: 3.5
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 0.5
- Protein: 1
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