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Christopher Wright

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Gemütliche Linzer Plätzchen mit Himbeerfüllung – Das einfache Weihnachtsrezept

Ready In 2 Stunden 30 Minuten
Servings 25 Stück
Difficulty Medium

Meine Nachbarin Frau Schröder machte kein großes Aufheben darum. Ich war an einem frostigen Dezembernachmittag vorbeigekommen, um mir eine Tasse Zucker zu leihen – ja, wirklich, so altmodisch sind die Leute in meiner Straße – und der Duft traf mich, bevor ich überhaupt die Türklinke berührt hatte. Es roch nach gebräunter Butter, nach Zimt und nach etwas, das ich nur als „Zuhause” beschreiben konnte. Sie stand in ihrer kleinen Küche, die Hände voller Mehl, und winkte mich herein, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. „Ach, die Linzer Plätzchen”, sagte sie nur, als ich fragend auf das Blech starrte. „Die mach ich jedes Jahr. Sind schnell gemacht.” Schnell gemacht. Sie sagte das, während sie mit einer ruhigen Hand einen perfekten Teigling ausstach, als hätte sie nie etwas anderes in ihrem Leben getan. Ich stand da, völlig fasziniert von dieser lässigen Selbstverständlichkeit, und wusste in diesem Moment: Dieses Rezept musste ich haben. Es war nicht aufgeschrieben, versteht sich. Frau Schröder kocht nach Gefühl. Aber sie ließ mich zusehen, und ich habe genau aufgepasst. Vielleicht kennen Sie das ja – wenn jemand etwas so mühelos macht, dass man denkt: „Das kann ich auch.” Spoiler: Ich habe es dann zu Hause nachgemacht, und es war nicht ganz so mühelos. Aber nach ein paar Versuchen, einem kurzen Telefonat mit Frau Schröder und einer ordentlichen Portion Geduld hatte ich es raus. Und jetzt, nach all den Jahren, sind diese Linzer Plätzchen mit Himbeerfüllung mein absolutes Weihnachtshighlight. Ehrlich, sie schmecken nach genau dem Gefühl, das man an einem kalten Winterabend braucht.

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

Diese Linzer Plätzchen sind nicht nur hübsch anzusehen – sie sind der Inbegriff von gemütlicher Weihnachtsbäckerei. Ich habe das Rezept unzählige Male getestet, bis es perfekt war, und es hat sich in meiner Familie und bei Freunden längst einen Namen gemacht. Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum es auch in Ihrer Küche ein Star wird:

  • Schnell und unkompliziert: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt und braucht nur eine kurze Kühlzeit. Perfekt, wenn die Weihnachtshektik zuschlägt und Sie trotzdem etwas Besonderes backen wollen.
  • Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Importprodukte. Mehl, Butter, Zucker, Nüsse und ein Glas gute Himbeermarmelade – das haben Sie wahrscheinlich schon im Haus.
  • Der perfekte Begleiter: Ob für den gemütlichen Nachmittagstee, als Mitbringsel zur Weihnachtsfeier oder einfach für eine süße Auszeit auf dem Sofa – diese Plätzchen passen immer.
  • Ein Garant für Begeisterung: Ernsthaft, ich habe noch niemanden getroffen, der nicht nach dem zweiten Plätzchen gegriffen hat. Die Kombination aus mürbem Teig und fruchtiger Füllung ist einfach unwiderstehlich.
  • Unverschämt lecker: Der Teig ist buttrig und zart, die Füllung süß-säuerlich – zusammen ein Geschmackserlebnis, das man nicht vergisst.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Der Teig ist nicht zu süß, damit die Himbeerfüllung richtig zur Geltung kommt. Ich verwende gemahlene Mandeln statt Haselnüsse, was dem Ganzen eine feinere, mildere Note gibt. Und der Trick mit dem Eigelb sorgt für eine besonders zarte Textur, die auf der Zunge zergeht. Glauben Sie mir, das ist nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Es ist das, was Sie backen, wenn Sie jemandem zeigen wollen, wie sehr Sie ihn mögen. Oder wenn Sie sich selbst etwas Gutes tun wollen – was ja auch völlig in Ordnung ist.

Was Sie an Zutaten benötigen

Für diese gemütlichen Linzer Plätzchen brauchen Sie keine Zutatenliste, die wie ein Chemieprotokoll aussieht. Alles ist simpel, ehrlich und schmeckt genau danach. Hier kommt, was Sie einkaufen sollten:

Für den Teig

  • 250 g Weizenmehl (Type 405): Das klassische Haushaltsmehl. Es sorgt für die richtige Bindung, ohne den Teig schwer zu machen. Ich schwöre auf das Mehl von der lokalen Mühle, aber jedes Standardmehl tut es auch.
  • 150 g kalte Butter: In kleine Würfel geschnitten. Die Butter muss wirklich kalt sein – das ist das Geheimnis für einen mürben Teig. Ich nehme am liebsten die deutsche Marke „Weihenstephan”, weil sie einen besonders hohen Fettgehalt hat.
  • 100 g Puderzucker: Feiner als normaler Zucker, macht den Teig zarter und verhindert, dass er beim Ausrollen klebt. Einfach durch ein Sieb streuen, um Klümpchen zu vermeiden.
  • 1 Eigelb (Größe M): Das Eigelb bindet den Teig und gibt ihm eine schöne goldene Farbe. Das Eiweiß können Sie übrigens für ein anderes Rezept aufheben – oder einfrieren.
  • 100 g gemahlene Mandeln: Fein gemahlen, nicht blanchiert. Die Mandeln geben dem Teig eine nussige Note und machen ihn herrlich mürbe. Ich kaufe meine immer in der Nussabteilung von „Alnatura”, weil sie dort besonders frisch sind.
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber das Salz hebt den Geschmack der Butter und der Mandeln hervor. Ein Muss!
  • 1 TL Vanilleextrakt (oder das Mark einer halben Vanilleschote): Für die feine, warme Vanillenote. Wenn Sie Vanillezucker nehmen, reduzieren Sie den Puderzucker um 10 g.
  • 1/2 TL Zimt: Weihnachten pur! Der Zimt harmoniert perfekt mit den Mandeln und der Himbeerfüllung. Ich mahle meinen Zimt selbst aus ganzen Stangen – das Aroma ist unvergleichlich.

Für die Füllung und Dekoration

Linzer Plätzchen mit Himbeerfüllung preparation steps

  • 150 g Himbeermarmelade (am besten mit Stückchen): Die Füllung ist das Herzstück. Ich verwende am liebsten die „Bonne Maman” Himbeerkonfitüre, weil sie nicht zu süß ist und noch echte Fruchtstücke enthält. Wenn Sie selbstgemachte Marmelade haben – umso besser!
  • Puderzucker zum Bestäuben: Zum Schluss kommt eine feine Schicht Puderzucker über die Deckel. Das macht die Plätzchen nicht nur hübsch, sondern gibt ihnen auch diesen typischen „Linzer-Look”.

Substitutionshinweise

Falls Sie bestimmte Zutaten nicht vertragen oder einfach mal etwas Neues ausprobieren wollen: Kein Problem. Für eine glutenfreie Variante können Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen – achten Sie nur darauf, dass sie Xanthan oder Guarkernmehl enthält, damit der Teig zusammenhält. Wer keine Mandeln mag, kann stattdessen gemahlene Haselnüsse verwenden. Der Geschmack wird dann etwas kräftiger und erdiger, aber genauso lecker. Und für eine vegane Version? Tauschen Sie die Butter durch vegane Margarine aus und das Eigelb durch einen Esslöffel kaltes Wasser mit einem Teelöffel Leinsamenmehl. Funktioniert überraschend gut!

Benötigte Küchengeräte

Sie brauchen keine Profi-Ausstattung, um diese Linzer Plätzchen zu backen. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus:

  • Eine große Rührschüssel: Ich benutze eine aus Edelstahl, weil sie kühl bleibt und der Teig nicht so schnell warm wird. Eine Keramikschüssel tut es aber auch.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Für den Teig müssen Sie die Butter schnell einarbeiten. Mit der Hand geht es auch, aber dann wird die Butter schneller warm.
  • Ein Nudelholz: Mein Opa hat mir seines aus Buchenholz vererbt – es ist leicht und rollt den Teig gleichmäßig aus. Ein einfaches Nudelholz aus dem Supermarkt ist aber genauso gut.
  • Ausstechförmchen: Sie brauchen zwei Größen: ein großes für den Boden und ein kleineres für das „Fenster” im Deckel. Ich habe ein Set mit verschiedenen Weihnachtsmotiven – Sterne, Herzen und Tannenbäume sehen besonders schön aus.
  • Ein Backblech mit Backpapier: Das Backpapier verhindert, dass die Plätzchen ankleben. Ich nehme immer die beschichtete Variante, da sie mehrfach verwendbar ist.
  • Ein Kuchengitter: Zum Abkühlen der Plätzchen. Ohne Gitter werden sie unten feucht – glauben Sie mir, das habe ich schon erlebt.
  • Ein feines Sieb: Zum Bestäuben der Deckel mit Puderzucker. Ein Teesieb tut es auch, wenn es fein genug ist.

Budget-Tipp: Wenn Sie keine Ausstechförmchen haben, können Sie den Teig auch in Quadrate oder Rechtecke schneiden und mit einem Schnapsglas oder einer kleinen Flasche als Ausstecher arbeiten. Kreativität zählt mehr als teures Equipment!

Zubereitung Schritt für Schritt

Jetzt wird gebacken! Keine Sorge, ich führe Sie durch jeden einzelnen Schritt. Und wenn etwas schiefgeht? Dann lachen wir darüber und essen die Plätzchen trotzdem – versprochen.

Schritt 1: Der Teig (10 Minuten Arbeit + 1 Stunde Kühlzeit)

Geben Sie das Mehl, die gemahlenen Mandeln, den Puderzucker, den Zimt und das Salz in eine große Schüssel. Vermischen Sie alles kurz mit einem Löffel. Jetzt kommt die kalte Butter in kleinen Würfeln dazu. Mit dem Handrührer auf niedrigster Stufe oder mit den Fingerspitzen arbeiten Sie die Butter unter, bis eine krümelige Masse entsteht. Es ist okay, wenn noch ein paar kleine Butterstückchen zu sehen sind – die machen den Teig später besonders mürbe. Geben Sie nun das Eigelb und den Vanilleextrakt dazu und kneten Sie alles schnell zu einem glatten Teig. Formen Sie den Teig zu einer flachen Scheibe, wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Der Teig muss richtig durchkühlen, sonst zerbröselt er beim Ausrollen. Ich habe das einmal vergessen und es war eine einzige Katastrophe – die Plätzchen sahen aus wie Krümelmonster-Albtraum.

Schritt 2: Den Teig ausrollen und ausstechen (15 Minuten)

Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und lassen Sie ihn 5 Minuten bei Raumtemperatur ruhen – so wird er etwas geschmeidiger. Rollen Sie den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3-4 mm dick aus. Nicht zu dünn, sonst brechen die Plätzchen, und nicht zu dick, sonst sind sie eher Kekse als Plätzchen. Stechen Sie nun mit der großen Ausstechform Böden aus. Aus der Hälfte der Böden stechen Sie mit der kleinen Form ein „Fenster” aus – das wird der Deckel. Legen Sie alle Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Achtung: Die Deckel brauchen etwas mehr Platz, weil sie beim Backen weniger aufgehen als die Böden.

Schritt 3: Backen (10-12 Minuten)

Schieben Sie das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Backen Sie die Plätzchen 10-12 Minuten, bis die Ränder ganz leicht goldbraun sind. Die Mitte sollte hell bleiben. Seien Sie vorsichtig – Linzer Plätzchen sind schnell überbacken, und dann schmecken sie bitter. Nehmen Sie das Blech heraus und lassen Sie die Plätzchen 2 Minuten auf dem Blech ruhen, bevor Sie sie vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen. Vollständig auskühlen lassen – das dauert etwa 20 Minuten. Geduld, ich weiß, es riecht himmlisch, aber warme Plätzchen mit Marmelade zu füllen ist eine Sauerei, die Sie nicht erleben wollen.

Schritt 4: Die Füllung und das Zusammensetzen (10 Minuten)

Die Deckel bestäuben Sie jetzt mit Puderzucker. Tun Sie das, bevor Sie die Marmelade auf die Böden geben – sonst wird der Zucker nass und klebt nicht richtig. Erwärmen Sie die Himbeermarmelade in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle, bis sie flüssig ist. Das macht sie streichfähiger und verhindert, dass die Böden aufweichen. Geben Sie einen halben Teelöffel Marmelade auf jeden Boden und verteilen Sie sie gleichmäßig, aber nicht bis zum Rand. Setzen Sie dann einen Deckel vorsichtig auf die Marmelade und drücken Sie ihn leicht an. Die Marmelade sollte im „Fenster” schön zur Geltung kommen. Lassen Sie die Plätzchen nun für mindestens eine Stunde ruhen – die Marmelade muss fest werden, und die Aromen müssen sich verbinden. Wenn Sie sie zu früh essen, sind sie noch zu weich. Aber wer kann schon eine Stunde warten? Ich jedenfalls nicht.

Schritt 5: Genießen (unbezahlbar)

Jetzt kommt der beste Teil: Probieren! Die Plätzchen schmecken am besten, wenn sie ein bis zwei Tage durchgezogen sind. Dann ist der Teig schön mürbe und die Füllung hat sich perfekt eingeschlichen. Aber ehrlich? Direkt aus dem Kühlschrank sind sie auch ein Traum.

Tipps und Tricks für perfekte Linzer Plätzchen

Ich habe bei diesem Rezept so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Lassen Sie mich Ihnen also ein paar Dinge ersparen:

  • Der Teig bröselt?: Keine Panik. Das passiert, wenn die Butter zu warm geworden ist oder der Teig zu wenig Feuchtigkeit hat. Geben Sie einfach einen Esslöffel kaltes Wasser dazu und kneten Sie kurz durch. Wenn das nicht hilft, stellen Sie den Teig für 15 Minuten ins Gefrierfach.
  • Die Plätzchen kleben am Ausstecher?: Tauchen Sie den Ausstecher in Mehl oder Puderzucker, bevor Sie ihn in den Teig drücken. Das verhindert das Kleben und sorgt für saubere Kanten.
  • Die Deckel gehen schief auf?: Das liegt daran, dass der Teig ungleichmäßig dick ausgerollt wurde. Messen Sie die Dicke mit einem Lineal nach – 3-4 mm sind ideal. Und rollen Sie den Teig immer von der Mitte nach außen, nicht hin und her.
  • Multitasking-Tipp: Während der Teig kühlt, können Sie schon die Marmelade vorbereiten und die Arbeitsfläche säubern. Das spart später Zeit und Nerven.
  • Der wichtigste Tipp: Backen Sie die Deckel und Böden getrennt voneinander. Wenn Sie alle auf ein Blech legen, backen die kleineren Deckel schneller durch und verbrennen. Lieber zwei Durchgänge machen – es lohnt sich.

Ein persönlicher Fail: Bei meinem ersten Versuch habe ich vergessen, die Deckel mit Puderzucker zu bestäuben, bevor ich sie auf die Marmelade gesetzt habe. Das Ergebnis war ein klebriges, matschiges Durcheinander, das aussah wie ein Unfall in einer Zuckerbäckerei. Seitdem mache ich es in der richtigen Reihenfolge – versprochen!

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal will man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe:

  • Schokoladen-Linzer: Ersetzen Sie 30 g Mehl durch 30 g ungesüßtes Kakaopulver. Der Teig wird dunkler und schokoladiger – ein Traum mit der Himbeerfüllung. Meine Nichte liebt diese Version über alles.
  • Vegane Variante: Tauschen Sie die Butter durch vegane Margarine (ich empfehle „Alsan”) und das Eigelb durch einen Esslöffel kaltes Wasser mit einem Teelöffel Leinsamenmehl. Der Teig wird etwas brüchiger, aber mit Geduld funktioniert es.
  • Andere Füllungen: Statt Himbeermarmelade können Sie auch Aprikosen-, Erdbeer- oder Johannisbeermarmelade verwenden. Oder probieren Sie es mit einer dunklen Schokoladen-Ganache – dekadent und unwiderstehlich.
  • Gewürzvariation: Geben Sie zusätzlich zum Zimt eine Prise Kardamom oder Nelkenpulver in den Teig. Das gibt den Plätzchen eine orientalische Note, die überraschend gut mit den Mandeln harmoniert.
  • Glutenfrei: Wie schon erwähnt, ersetzen Sie das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung. Der Teig wird etwas krümeliger, also rollen Sie ihn zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus – das ist der einfachste Weg.

Meine persönliche Lieblingsvariation? Die mit einem Hauch von Orangenschale im Teig. Die Zitrusnote bringt die Himbeeren richtig zum Leuchten. Einfach die Schale einer halben Bio-Orange abreiben und unter den Teig kneten. Herrlich!

Servier- und Aufbewahrungshinweise

Die Linzer Plätzchen sind am schönsten, wenn Sie sie auf einer weißen Platte oder einem Holzbrett anrichten. Der Kontrast zwischen dem pudrigen Deckel und der roten Füllung ist einfach bezaubernd. Servieren Sie sie bei Zimmertemperatur – dann sind sie am mürbesten. Dazu passt ein heißer Glühwein, eine Tasse Earl Grey oder, ganz klassisch, ein Glas Milch.

Aufbewahrung im Kühlschrank: Legen Sie die Plätzchen in eine luftdichte Dose, am besten mit einer Schicht Backpapier zwischen den Lagen. So halten sie sich im Kühlschrank bis zu zwei Wochen. Allerdings werden sie mit der Zeit etwas weicher – was manche ja sogar mögen.

Einfrieren: Sie können die ungefüllten Plätzchen (Böden und Deckel getrennt) problemlos einfrieren. Legen Sie sie dafür in einen Gefrierbeutel und drücken Sie die Luft heraus. Im Gefrierschrank halten sie sich bis zu drei Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Kuchengitter legen – nach einer Stunde sind sie wie frisch gebacken. Die Marmelade sollten Sie erst nach dem Auftauen hinzufügen.

Reheating-Tipp: Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas weich geworden sind, legen Sie sie für 3-4 Minuten bei 150 Grad in den Ofen. Das macht sie wieder knusprig – aber passen Sie auf, dass die Marmelade nicht anfängt zu kochen!

Übrigens: Die Plätzchen schmecken am dritten Tag am besten. Dann haben sich die Aromen richtig verbunden, und der Teig ist perfekt mürbe. Wenn Sie es also schaffen, sie so lange aufzuheben – Respekt!

Nährwertangaben und gesundheitliche Aspekte

Ich bin kein Ernährungsberater, aber ein bisschen Transparenz schadet nicht. Pro Plätzchen (bei 25 Stück) kommen Sie auf ungefähr:

  • Kalorien: ca. 120 kcal
  • Fett: 7 g (davon 3,5 g gesättigt)
  • Kohlenhydrate: 12 g (davon 6 g Zucker)
  • Eiweiß: 2 g
  • Ballaststoffe: 1 g

Die Mandeln im Teig liefern übrigens gesunde ungesättigte Fettsäuren und Vitamin E, das gut für die Haut ist. Die Himbeermarmelade enthält Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen – na ja, zumindest ein bisschen. Aber seien wir ehrlich: Diese Plätzchen sind ein Genussmittel, kein Superfood. Und das ist auch völlig in Ordnung. Weihnachten ist die Zeit, in der man sich etwas gönnen darf, ohne schlechtes Gewissen. Also essen Sie zwei, drei oder fünf – und genießen Sie jeden Bissen.

Allergenhinweis: Dieses Rezept enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter), Eier (Eigelb) und Nüsse (Mandeln). Für Menschen mit Nussallergien ist die Variante mit gemahlenen Haselnüssen oder Sonnenblumenkernen (fein gemahlen) eine Alternative, aber testen Sie die Verträglichkeit vorher.

Fazit

Diese gemütlichen Linzer Plätzchen mit Himbeerfüllung sind für mich der Inbegriff von Weihnachtsbäckerei. Sie sind einfach genug, dass man sie an einem stressigen Adventssonntag schnell backen kann, aber schön genug, um auf jedem Plätzchenteller zu glänzen. Der Teig ist buttrig und zart, die Füllung fruchtig und süß – eine Kombination, die einfach glücklich macht. Ich liebe es, wie die Küche nach Zimt und Mandeln riecht, wenn ich sie backe, und wie meine Familie jedes Jahr aufs Neue begeistert ist, wenn ich die Dose öffne.

Passen Sie das Rezept ruhig an Ihre Vorlieben an – ob mit Schokolade, anderen Früchten oder einer Prise mehr Zimt. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es Fehler verzeiht und trotzdem immer gut schmeckt. Probieren Sie es aus, und lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen geht! Schreiben Sie einen Kommentar unten, teilen Sie Ihre Kreation auf Pinterest oder taggen Sie mich in Ihren Fotos – ich freue mich riesig darauf, Ihre Versionen zu sehen.

Und denken Sie daran: Backen ist Liebe, die man essen kann. Also nehmen Sie sich die Zeit, kneten Sie mit Herz und genießen Sie jeden Moment. Frohe Weihnachten und gutes Gelingen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?

Ja, absolut! Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn im Kühlschrank. Lassen Sie ihn vor dem Ausrollen etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur ruhen, damit er nicht zu hart ist. Der Geschmack wird durch das Durchziehen sogar noch besser.

Warum werden meine Plätzchen beim Backen zu hart?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange geknetet oder zu dick ausgerollt wurde. Kneten Sie nur so lange, bis alles gerade so zusammenhält, und rollen Sie den Teig nicht dicker als 4 mm aus. Auch eine zu lange Backzeit kann die Plätzchen hart machen – lieber eine Minute früher aus dem Ofen holen.

Kann ich statt Himbeermarmelade auch frische Himbeeren verwenden?

Frische Himbeeren sind zu feucht und würden den Teig aufweichen. Verwenden Sie lieber Marmelade oder Konfitüre. Wenn Sie frische Früchte verwenden wollen, kochen Sie sie kurz mit etwas Zucker und Zitronensaft ein, bis sie eindicken – das funktioniert als Füllung.

Wie verhindere ich, dass die Deckel beim Backen aufplatzen?

Das liegt oft daran, dass der Teig zu trocken ist. Achten Sie darauf, dass Sie genau die angegebene Menge Eigelb verwenden. Wenn der Teig bröselig wirkt, geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Auch das richtige Ausrollen hilft: gleichmäßig dick und nicht zu dünn.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Ausstechförmchen machen?

Ja, klar! Schneiden Sie den Teig mit einem Messer oder Pizzarädchen in gleichmäßige Quadrate oder Rechtecke. Für das „Fenster” in den Deckeln können Sie einen kleinen Flaschenverschluss oder ein Schnapsglas verwenden. Kreativität ist hier gefragt – und das Ergebnis sieht trotzdem toll aus!

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Linzer Plätzchen mit Himbeerfüllung recipe

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Gemütliche Linzer Plätzchen mit Himbeerfüllung

Diese buttrigen, zarten Linzer Plätzchen mit fruchtiger Himbeerfüllung sind der Inbegriff von gemütlicher Weihnachtsbäckerei. Ein einfaches Rezept, das garantiert begeistert.

  • Author: Hannah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 27 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 25 Plätzchen 1x
  • Category: Weihnachtsgebäck
  • Cuisine: Österreichisch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 150 g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Eigelb (Größe M)
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt (oder Mark einer halben Vanilleschote)
  • 1/2 TL Zimt
  • 150 g Himbeermarmelade (am besten mit Stückchen)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Instructions

  1. Mehl, gemahlene Mandeln, Puderzucker, Zimt und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Kalte Butterwürfel dazugeben und mit dem Handrührer oder den Fingerspitzen zu einer krümeligen Masse verarbeiten.
  2. Eigelb und Vanilleextrakt dazugeben und schnell zu einem glatten Teig kneten. Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde kühl stellen.
  3. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche 3-4 mm dick ausrollen.
  4. Mit einer großen Ausstechform Böden ausstechen. Aus der Hälfte der Böden mit einer kleinen Form ein Fenster ausstechen (Deckel). Alle Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  5. Im vorgeheizten Ofen 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. 2 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.
  6. Deckel mit Puderzucker bestäuben. Himbeermarmelade erwärmen, bis sie flüssig ist. Einen halben Teelöffel Marmelade auf jeden Boden geben und gleichmäßig verteilen.
  7. Einen Deckel vorsichtig auf die Marmelade setzen und leicht andrücken. Plätzchen mindestens 1 Stunde ruhen lassen, damit die Marmelade fest wird.

Notes

Der Teig muss gut durchkühlen, sonst bröselt er beim Ausrollen. Deckel vor dem Bestäuben mit Puderzucker nicht auf die Marmelade setzen. Plätzchen schmecken am besten nach 1-2 Tagen Durchziehen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 120
  • Sugar: 6
  • Sodium: 0.1
  • Fat: 7
  • Saturated Fat: 3.5
  • Carbohydrates: 12
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Linzer Plätzchen, Weihnachtsplätzchen, Himbeerfüllung, Mürbeteig, einfaches Rezept, Weihnachtsbäckerei

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