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Christopher Wright

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Familienfreundlicher Apfel-Streuselkuchen vom Blech mit Vanillepudding – Einfaches Rezept

Ready In 90 Minuten
Servings 20 Stücke
Difficulty Medium

Marlies hat nicht angegeben. Ich war nur kurz vorbeigekommen, um mir eine Springform auszuleihen – meine hatte nach dem letzten Marmorkuchen einen Knacks. Aber dann hing dieser Duft in ihrem Flur. Nicht aufdringlich, eher so, als hätte sich der Geruch von Äpfeln, Butter und Vanille ganz selbstverständlich in den Garderobenschrank geschlichen. Ich blieb wie angewurzelt stehen. “Was riecht denn hier so?”, fragte ich, schon ein bisschen neidisch. Sie zuckte nur mit den Schultern, während sie mir die Form in die Hand drückte. “Ach, nur so ein Blechkuchen. Den Rest vom Sonntag.” Sie machte eine wegwerfende Handbewegung, als wäre es nichts. Aber ich kannte diesen Duft. Das war nicht “nur so ein Kuchen”. Das war der, bei dem man nachts nochmal in die Küche schleicht, um sich heimlich ein zweites Stück abzuschneiden. Und genau hier, an ihrer mit Mehl bestäubten Küchentheke, wusste ich: Dieses Rezept muss ich haben. Es war nicht aufgeschrieben, es saß in ihren Fingern. Und ehrlich, vielleicht war das der beste Apfelkuchen, den ich je gegessen habe. Nicht zu süß, dieser cremige Puddingboden und diese dicke, buttrige Streuselschicht. Seitdem backe ich ihn mindestens einmal im Monat. Du kennst das sicher – wenn ein Rezept so gut ist, dass man es einfach immer wieder machen muss.

Warum du diesen Apfel-Streuselkuchen lieben wirst

Dieser Kuchen ist kein kompliziertes Projekt. Er ist eine Umarmung in Kuchenform, und zwar eine, die deinen Geldbeutel schont. Ich habe ihn in den letzten Jahren bestimmt dreißig Mal gebacken, für Geburtstage, für gemütliche Kaffeetafeln und einfach, weil mal wieder Lust auf etwas Gutes war. Und jedes Mal ist er restlos verschwunden. Hier ist, warum er auch dein neuer Lieblingskuchen wird:

  • Einfach & schnell: Der Teig ist in zehn Minuten zusammengerührt. Keine aufwendigen Techniken, kein stundenlanges Warten. Perfekt für einen spontanen Sonntagnachmittag.
  • Zutaten aus dem Vorrat: Mehl, Butter, Zucker, Eier – das hast du da. Dazu ein paar Äpfel und eine Packung Puddingpulver. Kein teurer Trip zum Spezialitätenmarkt nötig.
  • Der absolute Familienliebling: Die Kombination aus saftigen Äpfeln, cremigem Vanillepudding und knusprigen Streuseln ist ein Garant für leuchtende Kinderaugen. Und die Erwachsenen? Die holen sich auch Nachschlag.
  • Perfekt zum Vorbereiten: Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, weil die Aromen richtig durchziehen. Ideal, wenn du Gäste erwartest oder einen Kuchen fürs Wochenende brauchst.
  • Unwiderstehlich lecker: Es ist dieses besondere Gefühl, wenn die Gabel durch die weiche Puddingcreme und die leicht säuerlichen Äpfel bricht, bevor sie auf den knusprigen Streuseln landet. Einfach himmlisch.

Dieser Kuchen ist anders, weil die Füllung aus einem richtigen, gekochten Pudding besteht. Das macht ihn so unvergleichlich saftig und cremig, ohne schwer zu sein. Es ist der Kuchen, bei dem meine Kinder sagen: “Mama, der ist noch besser als Omas!” Und das will ja schon was heißen.

Welche Zutaten du brauchst

Die Zutatenliste ist kurz und übersichtlich. Das meiste hast du sowieso zu Hause. Ich zeige dir, worauf es bei jeder Zutat ankommt, damit der Kuchen perfekt gelingt.

Für den Mürbeteigboden

  • 300 g Mehl (Type 405): Normales Weizenmehl ist perfekt. Für eine rustikalere Note kannst du 50 g durch Dinkelmehl ersetzen.
  • 100 g Zucker: Feiner Haushaltszucker. Wer es etwas weniger süß mag, nimmt 80 g.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Selbstgemachter ist natürlich am besten, aber die Tüte aus dem Laden tut es auch.
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz bringt den Geschmack von Butter und Äpfeln erst richtig zur Geltung.
  • 150 g kalte Butter: Sie muss wirklich kalt sein, direkt aus dem Kühlschrank. In kleine Stücke geschnitten wird sie dann mit den Fingern oder der Küchenmaschine untergearbeitet. Ich schwöre auf die Marke “Weihenstephan” – sie hat einfach den besten Buttergeschmack.
  • 1 Ei (Größe M): Bindet den Teig und macht ihn geschmeidig.
  • 1-2 EL kaltes Wasser: Nur falls der Teig zu bröselig ist. Gib es löffelweise dazu.

Für die Vanillepudding-Füllung

Apfel-Streuselkuchen vom Blech preparation steps

  • 500 ml Milch (3,5 % Fett): Vollmilch gibt dem Pudding die schönste Konsistenz. Mit H-Milch funktioniert es auch, aber frische Milch schmeckt einfach besser.
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen): Am besten von Dr. Oetker oder einer anderen bekannten Marke. Das ergibt genau die richtige Menge für ein Blech.
  • 50 g Zucker: Für die Süße des Puddings. Ich nehme etwas weniger, weil die Streusel und Äpfel auch süßen.
  • 1 Eigelb (Größe M): Das ist mein Geheimtipp. Das Eigelb macht den Pudding besonders cremig und reichhaltig. Du kannst es auch weglassen, aber probier es mal aus!

Für die Apfelschicht

  • 1 kg Äpfel (ca. 5-6 Stück): Ich nehme am liebsten eine Mischung aus süßen und säuerlichen Sorten. Elstar, Jonagold oder Boskoop sind perfekt. Boskoop wird beim Backen schön weich und gibt viel Aroma ab. Schäle sie und schneide sie in dünne Spalten, nicht zu dick, etwa einen halben Zentimeter.
  • Saft einer halben Zitrone: Verhindert, dass die Äpfel braun werden, und gibt eine feine Säure.
  • 1 EL Zucker: Nur ein bisschen, um die Äpfel zu karamellisieren, falls sie sehr sauer sind.
  • 1 TL Zimt: Weil Apfel und Zimt einfach zusammengehören. Ich mahle frischen Zimt aus Ceylon – das Aroma ist viel feiner.

Für die Streusel

  • 250 g Mehl: Wieder Type 405.
  • 150 g Zucker: Für die schöne, knusprige Kruste.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Verstärkt das Vanillearoma.
  • 150 g kalte Butter: Auch hier: kalt ist das Zauberwort. Die Butter wird in Flöckchen über die Mehl-Zucker-Mischung gegeben und dann mit den Händen zu Streuseln verrieben. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig glatt und die Streusel werden hart.

Benötigte Küchengeräte

Für diesen Kuchen brauchst du kein Profi-Equipment. Ein paar Grundausstattungen reichen völlig.

  • Backblech (ca. 30 x 40 cm): Ein normales Blech aus dem Ofen. Wer kein so großes hat, kann auch eine eckige Springform (ca. 30 x 20 cm) nehmen, dann wird der Kuchen etwas höher und die Backzeit verlängert sich um ein paar Minuten.
  • Rührschüssel: Eine große für den Teig, eine mittlere für die Streusel.
  • Küchenmaschine oder Handrührgerät mit Knethaken: Erleichtert die Arbeit, aber du kannst den Teig auch gut mit den Händen kneten. Das ist sogar entspannend.
  • Topf: Für den Pudding. Am besten ein mittelgroßer mit dickem Boden, damit nichts anbrennt.
  • Schneebesen: Für den Pudding, damit er klumpenfrei wird.
  • Sparschäler und Messer: Zum Schälen und Schneiden der Äpfel.
  • Backpapier: Spart das Einfetten des Blechs und erleichtert das Herausheben des Kuchens.

Ein Tipp zur Springform: Wenn du eine antihaftbeschichtete hast, musst du sie nicht einfetten. Aber ich lege trotzdem immer Backpapier rein – das erspart viel Geschirrspülerei, glaub mir.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Keine Sorge, das klingt nach vielen Schritten, aber es geht ganz flott. Ich erkläre dir jeden einzelnen, damit nichts schiefgehen kann.

  1. Den Backofen vorheizen: Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege das Backblech mit Backpapier aus.
  2. Den Mürbeteig zubereiten: Gib Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Schüssel. Schneide die kalte Butter in kleine Würfel und gib sie dazu. Dann das Ei. Verknete alles mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig. Wenn er zu bröselig ist, gib einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn geschmeidiger und er lässt sich besser ausrollen.
  3. Währenddessen den Pudding kochen: Verrühre das Puddingpulver mit dem Zucker und 6 EL der Milch (aus den 500 ml) in einer Tasse, bis keine Klümpchen mehr da sind. Die restliche Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Sobald sie kocht, die angerührte Puddingmischung mit dem Schneebesen einrühren. Kurz aufkochen lassen, bis der Pudding eindickt. Vom Herd nehmen und das Eigelb zügig unterrühren. Den Pudding abkühlen lassen, dabei ab und zu umrühren, damit sich keine Haut bildet.
  4. Die Äpfel vorbereiten: Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft, Zucker und Zimt vermischen. Kurz ziehen lassen.
  5. Den Boden vorbacken: Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Fläche oder direkt auf dem Backpapier ausrollen. Er sollte etwas größer sein als das Blech. Den Teig auf das Blech legen und einen Rand hochdrücken. Mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit er beim Backen keine Blasen wirft. Im vorgeheizten Ofen 10 Minuten vorbacken. Das verhindert, dass der Boden durchweicht.
  6. Die Füllung schichten: Den vorgebackenen Boden aus dem Ofen holen. Den abgekühlten Pudding gleichmäßig darauf verstreichen. Dann die Apfelspalten locker darauf verteilen. Sie dürfen sich ruhig überlappen.
  7. Die Streusel zubereiten: Für die Streusel Mehl, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter in Flöckchen dazugeben und mit den Fingerspitzen zu groben Streuseln verreiben. Es ist okay, wenn einige größer und andere kleiner sind – das gibt eine schöne Textur. Die Streusel gleichmäßig über die Äpfel streuen.
  8. Den Kuchen backen: Das Blech in den Ofen schieben (Mitte) und 35–40 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind. Wenn sie dir zu dunkel werden, kannst du nach 25 Minuten ein Stück Alufolie lose darüber legen. Die Backzeit hängt auch von der Apfelsorte ab – saftige Äpfel brauchen etwas länger.
  9. Den Kuchen auskühlen lassen: Nach dem Backen den Kuchen komplett auf dem Blech auskühlen lassen. Am besten schmeckt er lauwarm oder am nächsten Tag, wenn der Pudding richtig durchgezogen ist. Vor dem Anschneiden mindestens 2 Stunden Geduld haben – sonst läuft der Pudding noch aus.

Mein persönlicher Tipp: Ich habe einmal vergessen, das Eigelb in den Pudding zu geben. Der Kuchen war trotzdem lecker, aber der Pudding war nicht so schön fest. Also: Das Eigelb macht den Unterschied! Und falls dir der Teig beim Ausrollen klebt, leg ihn kurz zurück in den Kühlschrank. Das hilft immer.

Tipps & Tricks für den perfekten Apfel-Streuselkuchen

In den Jahren, in denen ich diesen Kuchen backe, habe ich ein paar Dinge gelernt. Hier sind meine besten Tricks, damit er jedes Mal gelingt.

  • Die richtige Apfelsorte: Nicht jeder Apfel ist gleich. Für diesen Kuchen eignen sich säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Jonagold am besten. Sie behalten beim Backen ihre Form, werden aber schön weich. Süße Äpfel wie Gala oder Fuji können matschig werden. Wenn du nur süße hast, gib einen Spritzer Zitronensaft mehr dazu.
  • Den Pudding nicht zu heiß verarbeiten: Wenn du den Pudding noch heiß auf den Teboden streichst, kann der Teig durchweichen. Lass ihn mindestens 10 Minuten abkühlen, aber rühre dabei ab und zu um, damit sich keine Haut bildet.
  • Die Streusel nicht überkneten: Das ist der häufigste Fehler. Wenn du die Butter zu lange mit dem Mehl verknetest, wird der Teig glatt und die Streusel werden hart wie Kekse. Arbeite schnell und mit kalten Händen. Die Streusel sollen grob und krümelig sein – wie Sand, der gerade feucht genug ist, um zusammenzuhalten.
  • Vorbacken ist Pflicht: Ich weiß, es ist ein Extra-Schritt, aber er ist Gold wert. Der vorgebackene Boden bleibt knusprig und saugt sich nicht mit der Feuchtigkeit des Puddings voll. Ohne Vorbacken wird der Boden schnell matschig, besonders wenn der Kuchen einen Tag steht.
  • Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, der Duft in der Küche ist unwiderstehlich. Aber schneide den Kuchen erst an, wenn er vollständig ausgekühlt ist. Sonst läuft der Pudding noch aus und die Streusel zerbröseln. Am besten backst du ihn am Vortag und lässt ihn über Nacht ruhen. Dann ist er perfekt.

Ein kleiner Fail von mir: Ich habe einmal vergessen, den Pudding vor dem Verteilen abkühlen zu lassen. Der heiße Pudding hat den Teigboden so durchweicht, dass er beim Anschneiden komplett zerfallen ist. Der Kuchen schmeckte trotzdem gut, aber sah aus wie eine Katastrophe. Seitdem lasse ich den Pudding immer erst etwas abkühlen.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist super flexibel. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst.

  • Saisonale Früchte: Statt Äpfeln kannst du auch Birnen, Pflaumen oder Pfirsiche nehmen. Im Herbst sind Quitten eine tolle Alternative. Achte nur darauf, dass die Früchte nicht zu wässrig sind – sonst den Pudding vorher mit etwas mehr Puddingpulver andicken.
  • Schoko-Variante: Für die Schokofans in der Familie: Rühre 2 EL Kakaopulver unter die Streusel. Oder gib 100 g gehackte Zartbitterschokolade über die Äpfel, bevor du die Streusel darauf gibst. Das schmeckt himmlisch!
  • Veganer Apfelkuchen: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten eine, die speziell zum Backen geeignet ist). Für den Pudding nimmst du 500 ml Hafer- oder Mandelmilch und ein veganes Puddingpulver (die meisten sind von Natur aus vegan). Das Eigelb lässt du einfach weg – der Pudding wird dann etwas weniger cremig, aber immer noch lecker.
  • Glutenfreie Variante: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 austauschbar) für den Teig und die Streusel. Achte darauf, dass das Puddingpulver auch glutenfrei ist (die meisten sind es). Der Teig wird etwas bröseliger, aber das macht nichts – er schmeckt genauso gut.
  • Weniger süß: Halbiere den Zucker im Teig und in den Streuseln. Nimm säuerliche Äpfel wie Boskoop und reduziere den Zucker im Pudding auf 30 g. Der Kuchen schmeckt dann erfrischender und fruchtiger.

Ich habe einmal eine Variante mit gerösteten Mandelblättchen auf den Streuseln gemacht – das war der Hit! Einfach 50 g Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett anrösten und über die Streusel streuen, bevor der Kuchen in den Ofen kommt. Gibt einen wunderbaren Crunch.

Servieren & Aufbewahren

Der Kuchen schmeckt pur schon fantastisch. Aber mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne wird er zur absoluten Sünde.

Servieren: Am besten schmeckt er lauwarm, wenn der Pudding noch weich und die Streusel knusprig sind. Aber auch kalt ist er ein Genuss. Für eine Kaffeetafel schneide ich ihn in gleichmäßige Rechtecke. Ein Hauch Puderzucker auf den Streuseln sieht hübsch aus, ist aber nicht nötig. Dazu passt ein frischer Kaffee oder ein Glas kalte Milch für die Kinder.

Aufbewahren: Der Kuchen hält sich im Kühlschrank gut verschlossen (in einer Kuchenbox oder unter einer Abdeckhaube) bis zu 4 Tage. Wichtig: Er sollte komplett ausgekühlt sein, bevor du ihn abdeckst, sonst kondensiert Feuchtigkeit und die Streusel werden weich. Wenn du ihn länger aufbewahren willst, kannst du ihn auch einfrieren. Schneide ihn dafür in Portionen, wickle jede in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate.

Aufwärmen: Aus dem Kühlschrank schmeckt er kalt gut. Wer ihn lieber warm mag, gibt ein Stück für 5 Minuten bei 150 °C in den Ofen. In der Mikrowelle werden die Streusel leider schnell weich. Ich wärme ihn immer im Ofen auf – das ist den kleinen Aufwand wert.

Flavour-Entwicklung: Ein lustiger Fakt: Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag oft noch besser. Die Aromen von Apfel, Vanille und Zimt verbinden sich über Nacht und der Pudding wird noch cremiger. Also back ihn ruhig einen Tag vorher – deine Gäste werden es dir danken.

Nährwerte & gesundheitliche Aspekte

Klar, ein Apfelkuchen ist kein Diätgericht. Aber mit ein paar Anpassungen kannst du ihn etwas leichter machen. Hier die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 20 Stücken):

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 280 kcal
Kohlenhydrate ca. 38 g
davon Zucker ca. 20 g
Fett ca. 12 g
davon gesättigte Fettsäuren ca. 7 g
Eiweiß ca. 4 g
Ballaststoffe ca. 2 g

Die Äpfel liefern Ballaststoffe und Vitamin C, besonders wenn du die Schale dran lässt (dann aber gut waschen). Der Vanillepudding enthält Kalzium aus der Milch. Wenn du den Zucker reduzierst und Vollkornmehl verwendest, wird der Kuchen ballaststoffreicher. Für Menschen mit Laktoseintoleranz: Verwende laktosefreie Milch und Butter. Das funktioniert einwandfrei.

Ich persönlich sehe es so: Ein Stück von diesem Kuchen am Sonntag ist ein Genuss, der die Seele wärmt. Es geht nicht um Perfektion, sondern um das Gefühl, etwas Gutes für sich und seine Familie zu backen. Und ein bisschen Butter und Zucker haben noch niemandem geschadet, solange man es in Maßen genießt.

Fazit

Dieser Apfel-Streuselkuchen ist mehr als nur ein Rezept. Er ist eine Einladung, in der Küche zu stehen, den Duft von Äpfeln und Vanille zu genießen und ein Stück Geborgenheit zu backen. Er ist einfach, günstig und wird garantiert jeden glücklich machen, der ein Stück davon probiert. Ob für den Sonntagskaffee, den Kindergeburtstag oder einfach, weil das Wetter grau ist und man etwas Wärme braucht – dieser Kuchen ist immer eine gute Idee.

Ich liebe es, wie sich die Aromen mit der Zeit entwickeln. Und ich liebe es, wenn meine Familie nach dem Abendessen fragt: “Mama, gibt es noch ein Stück von dem Kuchen?” Das ist für mich der größte Lohn. Also trau dich, probier es aus. Und wenn du eine eigene Variante findest – vielleicht mit Nüssen oder einer anderen Frucht – dann schreib es mir in die Kommentare. Ich bin gespannt auf deine Kreationen!

Jetzt ran an den Ofen und back dir ein Stück Glück. Du wirst sehen, es lohnt sich.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Kuchen auch ohne Vorbacken zubereiten?

Technisch ja, aber ich rate davon ab. Der Boden wird ohne Vorbacken schnell matschig, weil der Pudding viel Feuchtigkeit abgibt. Die 10 Minuten Vorbackzeit sind es wert – dein Boden bleibt schön knusprig.

Kann ich den Pudding durch etwas anderes ersetzen?

Ja, du kannst auch einen Guss aus Quark, Eiern und Zucker machen (wie bei einem Käsekuchen). Oder du nimmst fertigen Vanillepudding aus dem Kühlregal, aber der ist meistens nicht so fest. Mein Favorit bleibt der selbstgekochte Pudding – er ist einfach am cremigsten.

Warum werden meine Streusel nicht knusprig?

Das kann zwei Gründe haben: Entweder hast du die Butter zu warm verarbeitet, dann werden die Streusel eher zu Keksen. Oder der Kuchen wurde nicht lange genug gebacken. Achte darauf, dass die Streusel goldbraun sind, bevor du den Kuchen rausholst. Wenn sie nach 35 Minuten noch hell sind, lass ihn noch 5 Minuten länger im Ofen.

Kann ich den Kuchen einfrieren?

Ja, sehr gut sogar. Am besten in Portionen geschnitten und einzeln eingewickelt. So kannst du dir bei Bedarf ein Stück rausholen. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen oder kurz im Ofen aufwärmen.

Welche Äpfel sind am besten geeignet?

Ich empfehle eine Mischung aus süßen und säuerlichen Sorten. Boskoop, Elstar und Jonagold sind ideal. Sie werden schön weich, aber nicht matschig. Wenn du nur eine Sorte nimmst, greif zu Boskoop – er hat das meiste Aroma.

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Apfel-Streuselkuchen vom Blech recipe

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Familienfreundlicher Apfel-Streuselkuchen vom Blech mit Vanillepudding – Einfaches Rezept

Dieser einfache Apfel-Streuselkuchen vom Blech mit cremigem Vanillepudding ist der absolute Familienliebling. Saftige Äpfel, eine dicke Streuselschicht und ein knuspriger Mürbeteigboden machen ihn unwiderstehlich.

  • Author: Hannah
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 40 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 30 Minuten (inkl. Kühl- und Abkühlzeit)
  • Yield: 20 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 300 g Mehl (Type 405) (ca. 2 1/2 Tassen)
  • 100 g Zucker (ca. 1/2 Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
  • 1 Prise Salz
  • 150 g kalte Butter (ca. 2/3 Tasse)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1–2 EL kaltes Wasser
  • 500 ml Milch (3,5 % Fett) (ca. 2 Tassen)
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen) (ca. 37 g)
  • 50 g Zucker (ca. 1/4 Tasse)
  • 1 Eigelb (Größe M)
  • 1 kg Äpfel (ca. 5–6 Stück)
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 250 g Mehl (Type 405) (ca. 2 Tassen)
  • 150 g Zucker (ca. 3/4 Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
  • 150 g kalte Butter (ca. 2/3 Tasse)

Instructions

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Mürbeteig: Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und dazugeben. Das Ei zugeben. Alles mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Falls nötig, 1-2 EL kaltes Wasser zugeben. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 15 Minuten kalt stellen.
  3. Währenddessen den Pudding kochen: Puddingpulver mit 50 g Zucker und 6 EL der Milch in einer Tasse glatt rühren. Die restliche Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Die angerührte Puddingmischung einrühren und kurz aufkochen lassen, bis der Pudding eindickt. Vom Herd nehmen und das Eigelb unterrühren. Den Pudding abkühlen lassen, dabei gelegentlich umrühren.
  4. Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft, 1 EL Zucker und Zimt vermischen und ziehen lassen.
  5. Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Fläche oder direkt auf dem Backpapier etwas größer als das Blech ausrollen. Auf das Blech legen, einen Rand hochdrücken und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im vorgeheizten Ofen 10 Minuten vorbacken.
  6. Den vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen. Den abgekühlten Pudding gleichmäßig darauf verstreichen. Die Apfelspalten locker darauf verteilen.
  7. Für die Streusel: Mehl, 150 g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter in Flöckchen dazugeben und mit den Fingerspitzen zu groben Streuseln verreiben. Die Streusel gleichmäßig über die Äpfel streuen.
  8. Das Blech in den Ofen (Mitte) schieben und 35-40 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind. Falls nötig, nach 25 Minuten mit Alufolie abdecken.
  9. Den Kuchen vollständig auf dem Blech auskühlen lassen. Vor dem Anschneiden mindestens 2 Stunden Geduld haben.

Notes

Das Eigelb im Pudding macht ihn besonders cremig. Den Pudding vor dem Verteilen abkühlen lassen, sonst weicht der Boden durch. Die Streusel nicht überkneten, damit sie knusprig bleiben. Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag oft noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 280
  • Sugar: 20
  • Sodium: 0.1
  • Fat: 12
  • Saturated Fat: 7
  • Carbohydrates: 38
  • Fiber: 2
  • Protein: 4

Keywords: Apfelkuchen, Streuselkuchen, Blechkuchen, Vanillepudding, Familienrezept, einfach, saftig

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