Es war 22:47 Uhr an einem ziemlich durchschnittlichen Dienstag im Oktober, und ich hatte diesen wahnsinnigen Heißhunger auf etwas Herzhaftes, Knuspriges – aber auch irgendwie Albernes. Ich meine, die Halloween-Deko stand schon seit einer Woche, aber an richtiges Party-Essen hatte ich noch gar nicht gedacht. Ich wollte keine aufwendigen Grusel-Muffins backen oder stundenlang Kürbissuppe köcheln lassen. Nein, ich wollte dieses wohlige, fast kindliche Gefühl, wenn man etwas isst, das lustig aussieht und trotzdem richtig gut schmeckt. Ich hatte aber kein Rezept im Kopf, nur eine Packung Blätterteig im Kühlschrank und eine halbe Packung Wiener Würstchen, die mir fast schon traurig entgegenblickten. Und dann kam mir diese Idee – so eine richtig schräge, müde Eingebung: Mumien-Würstchen. Aber nicht diese trockenen, faden Dinger aus der Tiefkühltruhe. Nein, ich wollte, dass sie gemütlich aussehen. Weich eingewickelt, mit kleinen Senf-Augen, die einen fast liebevoll angucken. Ich muss zugeben, der erste Versuch sah aus wie ein verunglückter Verbandskasten – die Streifen waren zu dick, der Senf lief aus. Aber dann, beim zweiten Blech, hatte ich den Dreh raus. Und wisst ihr was? Dieser kleine, späte Snack wurde zu meinem absoluten Lieblings-Halloween-Rezept. Es ist einfach, es ist herrlich albern, und es schmeckt so verdammt gut, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu essen. Vielleicht war es die späte Stunde, vielleicht die Ruhe in der Küche – aber dieses Rezept fühlt sich an wie eine kleine Umarmung an einem kalten Herbstabend.
Warum ihr diese Mumien-Würstchen lieben werdet
Diese kleinen Kerle sind nicht nur ein optischer Knaller auf jeder Halloween-Party, sie sind auch der Beweis, dass einfaches Essen manchmal das Beste ist. Ich habe sie in den letzten Jahren auf unzähligen Feiern serviert (von der Kinderparty bis zum gemütlichen Filmabend mit Freunden) und sie wurden jedes Mal bis auf den letzten Krümel weggeputzt. Hier ist, warum dieses Rezept für mich der absolute Gamechanger ist:
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten habt ihr einen fantastischen Snack auf dem Tisch. Perfekt für Last-Minute-Halloween-Vorbereitungen oder wenn die Kinder plötzlich ungeduldig werden.
- Zutaten aus dem Vorrat: Blätterteig aus dem Kühlregal, Würstchen und ein Klecks Senf – mehr braucht ihr nicht. Keine hektische Jagd nach exotischen Zutaten am Abend vor Halloween.
- Perfekt für die Grusel-Party: Ob als herzhafter Snack zum Filmabend, als Mitbringsel zur Bürofeier oder als Highlight auf dem Buffet – sie passen einfach immer.
- Garantierter Publikumsliebling: Kinder lieben den lustigen Look, und Erwachsene schätzen den unwiderstehlich knusprigen, herzhaften Geschmack. Ich habe noch niemanden getroffen, der nur eines essen konnte.
- Unfassbar lecker: Der knusprige Blätterteig trifft auf die saftige Würstchenfüllung und den würzigen Senf-Tupfer. Das ist Comfort Food in seiner albernsten und gleichzeitig köstlichsten Form.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Idee der „Gemütlichkeit”. Während andere Mumien-Würstchen oft trocken und lieblos aussehen, lege ich Wert auf die perfekte Wickeltechnik und die richtige Menge Senf, damit sie nicht nur gruselig, sondern auch einladend wirken. Es ist die Kombination aus knuspriger Hülle und dem saftigen Inneren, die den Unterschied macht. Und ehrlich? Wenn man nach einem langen Tag nach Hause kommt und diese kleinen Gesichter aus dem Ofen kommen, muss man einfach lächeln. Das ist der wahre Zauber dieses Rezepts.
Welche Zutaten ihr braucht
Dieses Rezept lebt von seiner Einfachheit. Die Zutatenliste ist kurz, aber jede einzelne Komponente spielt eine entscheidende Rolle für das perfekte Ergebnis. Ich verwende bewusst nur wenige, aber hochwertige Zutaten, um den Geschmack nicht zu überladen. Hier ist, was ihr für eure gemütlichen Mumien-Würstchen benötigt:
- 1 Rolle (ca. 270g) fertiger Blätterteig (aus dem Kühlregal): Ich schwöre hier auf die Marke „Blätterteig von Tante Fanny” oder die Eigenmarke von Rewe – sie sind beide gleichmäßig dick und lassen sich super verarbeiten. Achtet darauf, dass der Teig wirklich gut gekühlt ist, sonst klebt er beim Schneiden. Holt ihn erst kurz vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank.
- 10-12 kleine Wiener Würstchen oder Cocktail-Würstchen: Die kleinen Dinger sind perfekt, weil sie schon mundgerecht sind. Ich nehme am liebsten die von „Wiener Fein” oder „Nürnberger Rostbratwürstchen” für eine etwas rustikalere Note. Wenn ihr größere Würstchen nehmt, müsst ihr sie halbieren oder in Stücke schneiden.
- 2-3 Esslöffel mittelscharfer oder scharfer Senf: Der Senf ist nicht nur für die Augen da! Er gibt dem Ganzen eine wunderbare Würze und einen kleinen Schärfekick. Ich verwende am liebsten „Löwensenf Extra” für eine kräftige Note, aber ein milderer „Bautz’ner Senf” funktioniert auch super. Für die Augen nehme ich einen etwas dickflüssigeren Senf, damit er nicht verläuft.
- 1 Eigelb (Größe M) + 1 Esslöffel Milch oder Sahne: Das ist die geheime Waffe für die goldbraune, glänzende Kruste! Ohne dieses Eigelb-Gemisch werden die Mumien blass und sehen eher krank als gemütlich aus. Verquirlt beides einfach mit einer Gabel.
- Optional: Etwas Sesam, Mohn oder schwarzer Pfeffer: Für die „Augen” kann man auch kleine Punkte aus schwarzem Sesam oder etwas gemahlenem Pfeffer auf den Senf setzen. Das gibt einen zusätzlichen Textureffekt, aber ich finde, reiner Senf sieht am süßesten aus.
- Etwas Mehl zum Arbeiten: Nur eine kleine Menge, damit der Teig nicht an der Arbeitsfläche klebt. Nicht zu viel, sonst wird der Teig trocken.
Das war’s schon! Keine komplizierten Gewürze, keine exotischen Saucen. Nur einfache, ehrliche Zutaten, die jeder zu Hause hat oder schnell im Supermarkt bekommt. Die Kunst liegt in der Kombination und der Zubereitung.
Welche Küchenhelfer ihr benötigt
Für dieses Rezept braucht ihr wirklich keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Die meisten Dinge habt ihr sicherlich schon in eurer Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Ein scharfes Messer oder ein Pizzarad: Ein scharfes Messer ist Gold wert, um den Blätterteig sauber in schmale Streifen zu schneiden. Ein Pizzarad geht aber auch super und macht sogar mehr Spaß.
- Ein Backblech mit Backpapier: Das Backpapier verhindert, dass die Mumien festkleben und erleichtert die Reinigung ungemein.
- Eine kleine Schüssel zum Verquirlen des Eigelbs: Einfach mit einer Gabel oder einem Schneebesen.
- Ein Backpinsel: Zum Bestreichen der Mumien mit der Eigelb-Milch-Mischung. Wenn ihr keinen habt, könnt ihr auch einen Teelöffel oder einfach eure Finger benutzen (gewaschen, natürlich!).
- Ein kleiner Löffel oder ein Zahnstocher: Zum Auftragen der Senf-Augen. Ein Zahnstocher ist perfekt für kleine, präzise Punkte. Ich benutze manchmal auch die Rückseite eines kleinen Löffels.
Ich habe anfangs versucht, die Streifen mit einer Schere zu schneiden – keine gute Idee. Der Teig klebt dann nur fest. Ein gutes Messer ist wirklich der Schlüssel zum Erfolg. Und wenn ihr kein Pizzarad habt, leiht es euch einfach von einem Nachbarn oder nutzt ein Teigrädchen. Es lohnt sich!
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Jetzt wird es spannend! Hier zeige ich euch genau, wie ihr diese kleinen, gemütlichen Mumien zum Leben erweckt. Keine Sorge, es ist einfacher als es aussieht. Folgt einfach diesen Schritten, und ihr werdet im Handumdrehen ein Blech voller gruselig-süßer Geschenke haben.
- Den Backofen vorheizen und alles vorbereiten: Heizt den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze (oder 180 Grad Umluft) vor. Holt den Blätterteig aus dem Kühlschrank, aber lasst ihn noch 5 Minuten bei Raumtemperatur ruhen – das macht ihn geschmeidiger und verhindert, dass er beim Ausrollen bricht. Legt ein Backblech mit Backpapier aus.
- Den Blätterteig vorbereiten: Rollt den Blätterteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig aus, falls er noch zusammengefaltet ist. Ihr müsst ihn nicht dünner rollen, nur glatt streichen. Schneidet den Teig dann mit einem scharfen Messer oder Pizzarad in etwa 1,5 cm breite und 15-20 cm lange Streifen. Die genaue Länge ist nicht wichtig – sie sollten nur lang genug sein, um ein Würstchen zu umwickeln. Aus einer Rolle bekommt ihr etwa 15-20 Streifen, je nachdem wie ihr schneidet.
- Die Würstchen einwickeln: Nehmt ein Würstchen und legt es an das Ende eines Teigstreifens. Wickelt den Streifen nun spiralförmig um das Würstchen, sodass es wie eine Mumienbandage aussieht. Wichtig: Lasst oben ein kleines Stück vom Würstchen frei – das wird später das „Gesicht”. Drückt das Ende des Streifens leicht an, damit es nicht aufgeht. Wiederholt das mit allen Würstchen und Streifen. Wenn euch ein Streifen reißt, macht euch keine Sorgen! Drückt ihn einfach an der Bruchstelle zusammen oder nehmt einen neuen Streifen. Ich hatte schon Mumien, die aussahen, als hätten sie einen wilden Kampf hinter sich – das macht sie nur authentischer!
- Die Mumien bestreichen: Verquirlt das Eigelb mit der Milch oder Sahne in einer kleinen Schüssel. Bestreicht jede Mumie großzügig mit dieser Mischung. Das gibt ihnen diese unwiderstehlich goldbraune, glänzende Kruste. Ich habe einmal vergessen, sie zu bestreichen, und sie kamen blass und traurig aus dem Ofen – lernt aus meinem Fehler!
- Ab in den Ofen: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen und backt die Mumien-Würstchen für 15-18 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Die genaue Zeit hängt von eurem Ofen ab, also behaltet sie im Auge. Sie sollten duften und die Küche soll sich in eine gemütliche Bäckerei verwandeln.
- Die Senf-Augen aufsetzen: Sobald die Mumien aus dem Ofen kommen, lasst sie 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen. Sie sind jetzt noch sehr heiß! Nehmt dann einen Zahnstocher oder einen kleinen Löffel und tupft zwei kleine Punkte mittelscharfen Senf auf das freie Stück Würstchen – das sind die Augen. Ihr könnt auch etwas schwarzen Pfeffer oder Sesam daraufsetzen, aber ich finde, reiner Senf sieht am süßesten und gruseligsten aus. Achtung: Wenn der Senf zu flüssig ist, läuft er weg. Ich benutze deshalb immer einen etwas dickflüssigeren Senf.
- Servieren und genießen: Arrangiert die Mumien-Würstchen auf einer schönen Platte. Sie schmecken am besten warm, direkt aus dem Ofen, wenn der Blätterteig noch knusprig ist. Aber auch kalt sind sie ein Genuss – falls überhaupt welche übrig bleiben!
Ein persönlicher Tipp von mir: Wenn ihr mehrere Bleche backt, stellt das zweite Blech einfach in den Kühlschrank, bis das erste fertig ist. So bleibt der Teig schön kalt und die Mumien werden perfekt.
Tipps & Tricks für die perfekten Mumien-Würstchen
Ich habe in den letzten Jahren so einige Bleche Mumien-Würstchen gebacken, und dabei ein paar wertvolle Lektionen gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit eure kleinen Kerle garantiert gelingen:
- Der Teig muss kalt sein: Das ist das A und O. Wenn der Blätterteig zu warm wird, wird er klebrig und die Butter fängt an auszutreten. Dann werden die Mumien nicht richtig knusprig. Arbeitet zügig und stellt den Teig bei Bedarf für 5 Minuten in den Kühlschrank.
- Nicht zu fest wickeln: Die Streifen sollten locker um das Würstchen gewickelt werden. Wenn ihr sie zu fest anzieht, kann der Teig beim Backen nicht richtig aufgehen und die Mumie wird platt. Lasst ihm etwas Raum zum Atmen.
- Die richtige Senf-Konsistenz: Wie gesagt, ein flüssiger Senf ist der Feind der schönen Augen. Ich empfehle einen mittelscharfen Senf, der etwas dickflüssiger ist. Wenn euer Senf zu dünn ist, könnt ihr ihn kurz mit etwas Speisestärke verrühren oder einfach weniger verwenden.
- Der Eigelb-Pinsel ist Gold wert: Bestreicht die Mumien wirklich großzügig. Das gibt nicht nur die schöne Farbe, sondern sorgt auch für eine extra knusprige Kruste. Ich habe schon versucht, sie mit Milch allein zu bestreichen – das Ergebnis war deutlich blasser.
- Multitasking ist möglich: Während die Mumien im Ofen sind, könnt ihr schon die nächste Runde vorbereiten oder eine kleine Soße zum Dippen anrühren. Ich mache oft einen schnellen Joghurt-Dip mit etwas Knoblauch und Kräutern – der passt perfekt.
Mein größter Fail: Einmal habe ich die Würstchen vor dem Einwickeln kurz in die Mikrowelle gelegt, weil ich dachte, sie wären innen kalt. Falsch gedacht! Die Würstchen wurden extrem heiß, der Teig ist aufgeweicht und die Mumien sind total zerfallen. Lasst die Würstchen einfach kalt aus der Packung – sie werden im Ofen ja noch schön heiß.
Variationen & Ideen zum Ausprobieren
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es sich unglaublich leicht anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, wie ihr eure Mumien-Würstchen immer wieder neu erfinden könnt:
- Vegetarische Mumien: Ersetzt die Wiener Würstchen einfach durch vegetarische oder vegane Würstchen. Es gibt inzwischen so gute Alternativen auf Basis von Tofu oder Seitan, die sich perfekt verarbeiten lassen. Ich habe es mit den „Like Meat” Würstchen probiert – ein voller Erfolg!
- Käse-Mumien: Wickelt ein kleines Stück Käse (z.B. Gouda oder Emmentaler) zusammen mit dem Würstchen in den Teig. Das gibt einen herrlich cremigen, ziehenden Käsekern. Einfach das Würstchen längs einschneiden und ein Käsestück hineinlegen.
- Schärfere Mumien: Für alle, die es gerne etwas feuriger mögen: Verrührt etwas Chili-Flocken oder Cayennepfeffer unter den Senf für die Augen. Oder bestreicht die Würstchen vor dem Einwickeln mit etwas Sriracha.
- Käse-Kruste: Bestreut die Mumien vor dem Backen mit etwas geriebenem Parmesan oder Panko-Mehl. Das gibt eine extra knusprige, käsige Kruste. Einfach nach dem Bestreichen mit Eigelb den Käse darüber streuen.
- Andere Füllungen: Statt Würstchen könnt ihr auch kleine Fleischbällchen, Mini-Frikadellen oder sogar gegarte Kartoffel-Sticks verwenden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Ich habe einmal eine Version mit Currywurst-Pulver im Teig gemacht – das war interessant, aber vielleicht nicht für jeden Geschmack. Probiert einfach aus, was euch schmeckt!
Servieren und Aufbewahren
Die Mumien-Würstchen schmecken am allerbesten, wenn sie noch warm und knusprig sind. Serviert sie direkt nach dem Backen auf einer großen Platte. Sie sind der Star auf jedem Halloween-Buffet und werden im Nu verschlungen sein.
Was passt dazu? Ich liebe sie mit einem einfachen Joghurt-Dip (griechischer Joghurt, etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer und gehackte Kräuter) oder einer süß-scharfen Chilisauce. Auch Ketchup ist immer eine gute Wahl – besonders wenn ihr die „Blut”-Optik mögt. Dazu ein kühles Getränk und ein gemütlicher Film – perfekter Abend!
Wie lange halten sie sich? Wenn doch mal welche übrig bleiben sollten (was selten vorkommt), könnt ihr sie in einer luftdichten Dose im Kühlschrank für 2-3 Tage aufbewahren. Allerdings verlieren sie dann etwas von ihrer Knusprigkeit. Sie schmecken aber auch kalt noch erstaunlich gut.
Kann man sie einfrieren? Ja, das geht! Am besten friert ihr die ungebackenen Mumien ein. Wickelt sie wie beschrieben, legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und friert sie für 1-2 Stunden ein. Dann könnt ihr sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. Zum Backen einfach direkt aus dem Gefrierfach in den Ofen geben und die Backzeit um 3-5 Minuten verlängern. So habt ihr immer einen Vorrat für spontane Halloween-Gäste!
Mein Geheimtipp: Die Mumien schmecken am nächsten Tag, wenn man sie kurz im Ofen oder in der Heißluftfritteuse aufbackt, fast wie frisch gebacken. Die Mikrowelle ist dafür weniger geeignet – sie werden dann leider weich und labbrig.
Nährwerte und gesundheitliche Aspekte
Ok, lasst uns ehrlich sein – das hier ist kein Diät-Rezept. Es ist ein Genuss-Rezept, ein Seelenfutter-Rezept. Aber ein paar Informationen dazu habe ich trotzdem für euch. Die genauen Werte variieren natürlich je nach Größe der Würstchen und der verwendeten Marke, aber hier ist eine grobe Schätzung pro Mumie (bei etwa 12 Stück):
- Kalorien: ca. 180-220 kcal
- Fett: ca. 12-15 g
- Kohlenhydrate: ca. 10-12 g
- Eiweiß: ca. 6-8 g
Was ist drin? Der Hauptbestandteil ist der Blätterteig, der aus Mehl, Butter und Wasser besteht. Die Würstchen liefern Eiweiß, aber auch Fett und Salz. Der Senf ist kalorienarm und enthält entzündungshemmende Senföle. Insgesamt ist es ein Snack, der in Maßen genossen werden sollte. Aber für eine Halloween-Party oder einen gemütlichen Filmabend ist er einfach perfekt.
Allergene: Enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter im Blätterteig, Eigelb) und Senf. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte die Zutatenliste der jeweiligen Produkte prüfen.
Meine Meinung dazu: Ich bin ein großer Fan von „alles in Maßen”. Dieses Rezept ist kein Alltagsgericht, sondern ein besonderer Snack für eine besondere Zeit. Es ist okay, sich ab und zu etwas zu gönnen, das einfach nur glücklich macht. Und diese Mumien machen mich jedes Mal aufs Neue glücklich.
Fazit: Warum ihr dieses Rezept sofort ausprobieren solltet
Ich könnte stundenlang über diese kleinen, gemütlichen Mumien-Würstchen schwärmen. Sie sind der Inbegriff von Halloween für mich – ein bisschen gruselig, eine Menge albern und vor allem: unglaublich lecker. Sie sind schnell gemacht, bestehen aus einfachen Zutaten und zaubern jedem ein Lächeln ins Gesicht. Egal, ob ihr eine große Party schmeißt oder einfach nur einen ruhigen Abend mit der Familie verbringt – diese Mumien sind der perfekte Begleiter.
Ich liebe es, wie sie aus dem Ofen kommen: goldbraun, knusprig, mit diesen süßen Senf-Augen, die einen fast anzugucken scheinen. Es ist dieses kleine bisschen Magie, das aus einfachen Zutaten etwas Besonderes macht. Und das Beste daran? Ihr könnt sie ganz nach eurem Geschmack anpassen. Macht sie schärfer, vegetarisch, mit Käse – ganz wie ihr wollt.
Also, worauf wartet ihr noch? Holt den Blätterteig aus dem Kühlschrank, die Würstchen aus der Packung und legt los! Ich bin mir sicher, dass diese kleinen Kerle auch bei euch zu einem festen Bestandteil der Halloween-Tradition werden. Probiert es aus und erzählt mir in den Kommentaren, wie sie gelungen sind! Welche Variation habt ihr ausprobiert? Welche Dips habt ihr dazu serviert? Ich bin wahnsinnig gespannt auf eure Kreationen.
Bis dahin: Happy Halloween und lasst es euch schmecken! Eure Küchen-Hexe.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch anderen Teig verwenden?
Ja, absolut! Ihr könnt auch Strudelteig, Yufka-Teig oder sogar fertigen Pizzateig verwenden. Blätterteig ist aber mein persönlicher Favorit, weil er so schön knusprig wird und die Mumien-Optik perfekt unterstützt. Wenn ihr einen herzhafteren Geschmack wollt, probiert es mit Quark-Öl-Teig.
Die Mumien sind nicht knusprig geworden. Was habe ich falsch gemacht?
Das kann mehrere Gründe haben. Entweder war der Ofen nicht heiß genug (unbedingt vorheizen!), der Teig war zu warm und die Butter ist ausgelaufen, oder ihr habt die Mumien zu früh aus dem Ofen genommen. Achtet auf die goldbraune Farbe und die knusprige Oberfläche. Ein weiterer Tipp: Backt sie auf der unteren Schiene, das macht sie oft knuspriger.
Kann ich die Mumien auch ohne Ei bestreichen?
Ja, das geht. Ihr könnt sie stattdessen mit etwas Milch, Sahne oder sogar Pflanzenöl bestreichen. Der Glanz wird dann aber nicht so intensiv und die Farbe etwas blasser. Ich habe auch schon gute Erfahrungen mit einer Mischung aus Ahornsirup und Wasser gemacht (für eine süßere Variante).
Der Senf läuft beim Backen immer aus. Was kann ich tun?
Das kenne ich! Der Schlüssel ist, einen dickflüssigen Senf zu verwenden. Gebt die Augen erst nach dem Backen auf die noch heißen Mumien. So bleiben sie schön punktgenau. Wenn ihr sie vor dem Backen aufsetzen wollt, nehmt nur eine ganz kleine Menge und drückt sie leicht an.
Kann ich die Mumien auch in der Heißluftfritteuse zubereiten?
Ja, das funktioniert hervorragend! Heizt die Heißluftfritteuse auf 180 Grad vor und backt die Mumien für 8-12 Minuten, bis sie goldbraun sind. Achtet darauf, dass sie nicht zu eng liegen, damit die heiße Luft gut zirkulieren kann. Ich finde, sie werden in der Heißluftfritteuse sogar noch knuspriger!
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Beste Mumien-Würstchen im Blätterteig mit Senf-Augen für Halloween
Diese kleinen, gemütlichen Mumien-Würstchen sind der perfekte herzhafte Snack für Halloween. Sie sind schnell gemacht, bestehen aus einfachen Zutaten und zaubern jedem ein Lächeln ins Gesicht.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 18 Minuten
- Total Time: 33 Minuten
- Yield: 10-12 Stück 1x
- Category: Snack
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 Rolle (ca. 270 g) fertiger Blätterteig (aus dem Kühlregal)
- 10–12 kleine Wiener Würstchen oder Cocktail-Würstchen
- 2–3 Esslöffel mittelscharfer oder scharfer Senf
- 1 Eigelb (Größe M)
- 1 Esslöffel Milch oder Sahne
- Etwas Mehl zum Arbeiten
- Optional: Sesam, Mohn oder schwarzer Pfeffer für die Augen
Instructions
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Den Blätterteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig ausrollen. Mit einem scharfen Messer oder Pizzarad in etwa 1,5 cm breite und 15-20 cm lange Streifen schneiden.
- Ein Würstchen an das Ende eines Teigstreifens legen und spiralförmig umwickeln, sodass oben ein kleines Stück Würstchen frei bleibt (das Gesicht). Das Ende des Streifens leicht andrücken.
- Alle Mumien auf das vorbereitete Backblech legen.
- Eigelb mit Milch oder Sahne verquirlen und die Mumien großzügig damit bestreichen.
- Im vorgeheizten Ofen 15-18 Minuten backen, bis sie goldbraun und knusprig sind.
- Die Mumien 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Mit einem Zahnstocher oder kleinen Löffel zwei kleine Punkte Senf auf das freie Stück Würstchen tupfen (Augen).
- Warm servieren.
Notes
Der Teig muss kalt sein, damit er nicht klebt. Die Streifen nicht zu fest wickeln, damit der Teig aufgehen kann. Die Senf-Augen erst nach dem Backen aufsetzen, damit sie nicht verlaufen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Mumie
- Calories: 200
- Sugar: 1
- Sodium: 450
- Fat: 13
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 11
- Protein: 7
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