Die Silvesterparty bei meiner Freundin stand in genau drei Stunden an und mir fiel ein, dass ich natürlich etwas mitbringen sollte. Ich hatte völlig vergessen, etwas vorzubereiten. Alle anderen würden mit aufwendigen mehrgängigen Menüs oder selbst gemachten Vorspeisenplatten ankommen, das wusste ich genau. Ich stand in meiner Küche, völlig planlos, und starrte in den fast leeren Kühlschrank. Butter war da, ein Ei, Mehl, Puderzucker – und im Vorratsschrank fand ich ein Glas selbstgemachte Himbeer-Konfitüre von meiner Oma. Ein bisschen Vanillezucker hatte ich auch noch. „Na gut”, dachte ich, „dann gibt es eben Engelsaugen.” Ehrlich gesagt, ich hatte nicht viel erwartet. Ich meine, es sind doch nur einfache Mürbteig-Plätzchen mit einem Klecks Marmelade – nichts Besonderes, oder?
Ich knetete den Teig schnell zusammen, formte die kleinen Kugeln, drückte die Mulden hinein und füllte sie mit der leuchtend roten Konfitüre. Während sie im Ofen waren, wischte ich noch schnell die Arbeitsfläche ab und versuchte, mich einigermaßen vorzeigbar zu machen. Zwanzig Minuten später, die Wohnung duftete bereits unglaublich, packte ich die noch leicht warmen Engelsaugen auf eine Platte und fuhr los. Ich war ehrlich gesagt ein bisschen verlegen, als ich die unscheinbaren Plätzchen neben all den anderen Köstlichkeiten auf den Tisch stellte. Aber dann passierte es: Jemand biss in eines hinein, und ich hörte ein leises „Wow”. Dann noch einer. Und noch einer. Die Platte war in weniger als einer halben Stunde leer! Alle fragten nach dem Rezept, und ich musste zugeben, dass es das einfachste Gericht des Abends war. Manchmal sind es eben die unscheinbaren Dinge, die den größten Eindruck hinterlassen. Vielleicht kennst du das ja – wenn man unter Druck das Beste aus sich herausholt, ohne es überhaupt zu merken. Seitdem backe ich diese Engelsaugen zu jeder Feier, und sie sind jedes Mal der heimliche Star des Buffets. Lass mich dir zeigen, wie einfach du diesen Party-Hit selbst zaubern kannst!
Warum du diese Engelsaugen lieben wirst
Diese Engelsaugen sind nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Sie sind der Beweis, dass man mit wenigen Zutaten und wenig Zeit etwas wirklich Großartiges auf den Tisch zaubern kann. Ich habe dieses Rezept über Jahre perfektioniert – durch unzählige Testdurchläufe für Familienfeiern, Geburtstage und eben jene Silvesterparty. Es ist ein Rezept, das in jeder Hinsicht funktioniert.
- Blitzschnell zubereitet: Der Teig ist in zehn Minuten zusammengerührt. Keine lange Kühlzeit, kein stundenlanges Ausstechen. Perfekt für spontane Einladungen oder wenn die Backlust dich überkommt.
- Einfachste Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder speziellen Mehlsorten. Butter, Mehl, Zucker, Eigelb – das hast du garantiert zu Hause. Die Konfitüre kannst du nach Saison und Laune wählen.
- Der ultimative Party-Hit: Diese Engelsaugen sind wie gemacht für Buffets, Kaffeetafeln oder Mitbringsel zu Feiern. Sie sehen hübsch aus, sind fingerfoodtauglich und schmecken jedem – von der Oma bis zum Kleinkind.
- Unwiderstehlich lecker: Der mürbe, buttrige Teig harmoniert perfekt mit der fruchtig-süßen Himbeer-Konfitüre. Die Kombination aus knusprigem Rand und weichem, marmeladengefülltem Zentrum ist einfach himmlisch.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Süße und Fruchtigkeit, die ich durch die Zugabe von etwas Vanille erreiche. Viele Rezepte sind entweder zu süß oder der Teig ist zu trocken. Meine Version bleibt saftig und zart – genau richtig, um die Gäste zu beeindrucken, ohne dass du stundenlang in der Küche stehen musst. Dieses Rezept ist nicht einfach gut – es ist die Art von Gebäck, bei dem du nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Einfach himmlisch!
Was du an Zutaten brauchst
Für diese perfekten Engelsaugen kommen nur wenige, aber feine Zutaten zum Einsatz. Jede Komponente spielt eine wichtige Rolle für das Endergebnis. Ich verwende am liebsten regionale und frische Produkte, aber du kannst auch gut mit Vorratskammer-Standards arbeiten.
- 250 g weiche Butter: Die Butter sollte wirklich weich sein, am besten nimmst du sie eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Ich schwöre auf die Marke „Mega” für den besten Geschmack, aber jede gute Butter tut es. Weiche Butter ist der Schlüssel zu einem geschmeidigen Teig, der nicht bröselt.
- 100 g Puderzucker: Puderzucker macht den Teig besonders fein und zart. Normale Zucker würde die Konsistenz beeinträchtigen. Du kannst auch selbst Puderzucker herstellen, indem du normalen Zucker in der Küchenmaschine fein mahlst.
- 2 Päckchen Vanillezucker: Das ist mein Geheimtipp! Vanillezucker verleiht den Engelsaugen eine wunderbare, warme Note, die perfekt mit der Himbeere harmoniert. Verwende echte Bourbon-Vanille, wenn du magst – das hebt das Aroma noch einmal.
- 2 Eigelb (Größe M): Nur das Eigelb kommt in den Teig. Das Eiweiß kannst du für andere Gerichte verwenden, zum Beispiel für Baiser oder zum Panieren. Die Eigelbe sorgen für eine saftige, mürbe Textur.
- 350 g Mehl (Type 405): Normales Weizenmehl ist ideal. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann werden die Plätzchen etwas nussiger im Geschmack. Für eine glutenfreie Variante eignet sich eine glutenfreie Mehlmischung.
- Eine Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Buttergeschmack hervor und balanciert die Süße aus. Verwende feines Meersalz.
- Himbeer-Konfitüre (ca. 150-200 g): Hier hast du die Qual der Wahl! Ich liebe selbstgemachte Konfitüre mit ganzen Früchten, aber auch ein gutes gekauftes Produkt funktioniert. Achte auf einen hohen Fruchtanteil – mindestens 50 Prozent. Du kannst auch andere Sorten verwenden, aber Himbeere ist einfach der Klassiker und schmeckt zu diesem buttrigen Teig am besten.
- Puderzucker zum Bestäuben: Zum Schluss kommen die Engelsaugen noch mit einer feinen Schicht Puderzucker bestäubt. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern rundet den Geschmack ab.
Ein kleiner Tipp zur Konfitüre: Wenn du nur Marmelade mit Stücken hast, kannst du sie vor dem Füllen kurz mit einer Gabel etwas zerdrücken. So lässt sie sich besser portionieren und die Mulden werden gleichmäßig gefüllt. Für eine besonders edle Note kannst du auch eine Handvoll frische Himbeeren in die noch warme Konfitüre geben – das gibt extra Fruchtigkeit!
Benötigte Küchenausstattung
Die gute Nachricht: Du brauchst keine speziellen Geräte für diese Engelsaugen. Ein paar Basics reichen völlig aus. Ich backe seit Jahren mit denselben einfachen Werkzeugen und komme bestens zurecht.
- Rührschüssel: Eine mittelgroße Schüssel aus Edelstahl oder Glas ist ideal. Ich mag Schüsseln mit einem rutschfesten Boden, damit sie beim Rühren nicht wegrutschen.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Für den Teig brauchst du etwas Muskelkraft oder elektrische Hilfe. Ein Handrührgerät mit Knethaken funktioniert einwandfrei. Eine Küchenmaschine ist natürlich bequemer, aber kein Muss.
- Backblech mit Backpapier: Ein normales Backblech reicht. Backpapier verhindert das Ankleben und erleichtert die Reinigung. Ich verwende immer die antihaftbeschichteten Papiere, aber normales tut es auch.
- Teelöffel oder kleiner Kugelausstecher: Zum Formen der Mulden in den Teigkugeln. Ein Teelöffel mit rundem Löffelblatt funktioniert perfekt. Du kannst auch den Stiel eines Holzlöffels verwenden, um die Mulden zu drücken.
- Spritzbeutel oder kleiner Löffel: Zum Füllen der Mulden mit Konfitüre. Ein Spritzbeutel mit einer kleinen Lochtülle ist am saubersten, aber ein Teelöffel tut es auch. Ich bevorzuge einen Spritzbeutel, weil die Konfitüre so gleichmäßiger verteilt wird.
- Kühlgitter: Zum Abkühlen der Engelsaugen. Ohne Kühlgitter werden die Plätzchen auf dem Blech durch die Restwärme oft zu dunkel. Ein einfaches Gitter aus dem Supermarkt reicht.
- Feines Sieb: Zum Bestäuben mit Puderzucker. Ein feines Mehlsieb sorgt für eine gleichmäßige, zarte Zuckerschicht.
Falls du keinen Spritzbeutel hast: Kein Problem! Du kannst auch einen kleinen Gefrierbeutel nehmen, eine winzige Ecke abschneiden und die Konfitüre hineinfüllen. Das funktioniert genauso gut und spart Geld.
Schritt-für-Schritt Zubereitung

Jetzt geht es ans Eingemachte! Folge einfach diesen Schritten, und du wirst im Handumdrehen perfekte Engelsaugen auf dem Tisch haben. Ich zeige dir genau, worauf du achten musst, damit nichts schiefgeht.
- Ofen vorheizen und Backblech vorbereiten: Heize den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Das Vorheizen ist wichtig, damit die Plätzchen gleichmäßig backen und nicht verlaufen.
- Butter und Zucker cremig rühren: Gib die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine Rührschüssel. Rühre alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3-4 Minuten lang, bis eine helle, luftige Creme entsteht. Die Masse sollte fast weiß und schaumig sein – das ist das Zeichen, dass genug Luft eingearbeitet ist. Kratze zwischendurch die Schüsselränder mit einem Teigschaber ab.
- Eigelbe unterrühren: Gib die beiden Eigelbe zur Butter-Zucker-Creme und rühre sie kurz unter, bis sie vollständig eingearbeitet sind. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh.
- Mehl und Salz sieben und unterkneten: Siebe das Mehl und die Prise Salz über die Buttermischung. Verwende am besten ein feines Sieb, um Klümpchen zu vermeiden. Knete alles mit den Händen oder den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig. Der Teig sollte nicht kleben, sondern sich geschmeidig anfühlen. Wenn er noch zu klebrig ist, gib einen Esslöffel Mehl dazu. Ist er zu trocken, einen Esslöffel kaltes Wasser.
- Teig kühlen (optional, aber empfehlenswert): Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für 15-20 Minuten in den Kühlschrank. Dieser Schritt ist nicht zwingend notwendig, erleichtert aber das Formen der Kugeln ungemein. Der Teig wird fester und lässt sich besser verarbeiten.
- Kugeln formen und Mulden drücken: Nimm den Teig aus dem Kühlschrank. Forme mit den Händen kleine Kugeln von etwa 2 cm Durchmesser. Lege sie mit etwas Abstand (ca. 3 cm) auf das vorbereitete Backblech. Drücke nun mit dem Daumen oder einem Teelöffel eine Mulde in die Mitte jeder Kugel. Die Mulde sollte tief genug sein, aber nicht bis zum Boden durchgehen. Ein kleiner Tipp: Wenn der Daumen klebt, tauche ihn kurz in Mehl.
- Konfitüre einfüllen: Fülle die Himbeer-Konfitüre in einen Spritzbeutel oder einen kleinen Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke. Gib einen kleinen Klecks Konfitüre in jede Mulde. Fülle sie nicht zu voll, da die Konfitüre beim Backen etwas läuft. Ein halber Teelöffel pro Engelsauge ist perfekt.
- Backen: Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe die Engelsaugen für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber noch hell in der Mitte. Achtung: Die Konfitüre wird sehr heiß! Lass die Plätzchen nach dem Backen 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen, damit sie fester werden.
- Abkühlen lassen und bestäuben: Hebe die Engelsaugen vorsichtig mit einem Pfannenwender vom Blech und lege sie auf ein Kühlgitter. Lasse sie vollständig auskühlen – das dauert etwa 30 Minuten. Erst dann bestäubst du sie mit Puderzucker durch ein feines Sieb. Wenn du sie zu früh bestäubst, schmilzt der Zucker auf der warmen Konfitüre.
Und schon sind deine perfekten Engelsaugen fertig! Sie schmecken am besten am Backtag, aber auch am nächsten Tag sind sie noch wunderbar mürbe. Ich verrate dir gleich, wie du sie am besten aufbewahrst.
Backtipps & Techniken für perfekte Resultate
Nach unzähligen Backversuchen habe ich ein paar Tricks gelernt, die den Unterschied zwischen guten und perfekten Engelsaugen ausmachen. Hier teile ich meine Erfahrungen mit dir – inklusive meiner eigenen Fehler, aus denen du lernen kannst.
Der Teig darf nicht überknetet werden. Das ist der häufigste Fehler, den ich am Anfang gemacht habe. Wenn du den Teig zu lange knetest, entwickelt sich das Gluten im Mehl und die Plätzchen werden zäh und hart. Höre auf zu kneten, sobald sich alle Zutaten zu einem glatten Teig verbunden haben. Glaub mir, ich habe schon so manche Charge Engelsaugen in den Müll werfen müssen, weil sie wie Stein waren.
Die Größe der Kugeln ist entscheidend. Zu große Kugeln brauchen länger zum Backen und die Konfitüre verbrennt. Zu kleine Kugeln werden zu trocken. Halte dich an die 2 cm Durchmesser. Ein Tipp: Rolle den Teig zu einer langen Rolle (ca. 3 cm Durchmesser) und schneide gleich große Stücke ab – das geht schneller und ist gleichmäßiger.
Die Mulde richtig formen. Drücke die Mulde nicht zu flach, sonst verschwindet die Konfitüre beim Backen im Teig. Sie sollte etwa 1 cm tief sein. Ich verwende dafür gerne das Ende eines hölzernen Kochlöffels, das gibt eine perfekte runde Vertiefung. Wenn die Mulde zu flach ist, läuft die Konfitüre über den Rand und verbrennt auf dem Blech.
Timing ist alles. Backe die Engelsaugen nicht zu lange. Sie sind fertig, wenn die Ränder gerade anfangen, goldbraun zu werden. Die Mitte sollte noch hell sein. Jeder Ofen ist anders, also behalte die Plätzchen im Auge. Bei meinem alten Ofen waren sie nach 11 Minuten perfekt, bei meinem neuen nach 9 Minuten. Ein Tipp: Backe ein Probestück und notiere dir die Zeit.
Multitasking leicht gemacht. Während der Teig im Kühlschrank ruht, kannst du schon das Backblech vorbereiten und die Konfitüre in den Spritzbeutel füllen. So sparst du wertvolle Zeit. Ich backe die Engelsaugen immer in zwei Durchgängen, damit sie genug Platz auf dem Blech haben und gleichmäßig backen.
Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack
Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass du es nach Herzenslust abwandeln kannst. Ich habe im Laufe der Jahre viele Varianten ausprobiert, und hier sind meine liebsten Ideen, die garantiert auch deine Gäste begeistern werden.
Variation 1: Fruchtige Vielfalt. Statt Himbeer-Konfitüre kannst du jede andere Marmelade oder Konfitüre verwenden. Aprikose, Erdbeere, Kirsche oder Johannisbeere – alles funktioniert hervorragend. Ich liebe besonders die Kombination aus dem buttrigen Teig und einer leicht säuerlichen Konfitüre wie Rhabarber oder Stachelbeere. Für eine besonders edle Note kannst du auch Feigen- oder Orangenmarmelade nehmen.
Variation 2: Schokoladige Engelsaugen. Für alle Schokoladenfans: Ersetze 50 g Mehl durch 50 g ungesüßtes Kakaopulver. Der Teig wird schokoladig und passt wunderbar zu einer Kirsch- oder Orangenkonfitüre. Ich habe diese Version für den Geburtstag meines Neffen gebacken und sie war innerhalb von Minuten weg. Du kannst auch etwas Zartbitterschokolade in die noch warme Konfitüre geben – das gibt einen extra Schmelz.
Variation 3: Vegane Engelsaugen. Ja, das geht! Ersetze die Butter durch vegane Margarine (achte auf einen hohen Fettgehalt) und die Eigelbe durch je einen Esslöffel kaltes Wasser und einen Esslöffel Leinöl. Der Teig wird etwas weicher, aber die Plätzchen werden trotzdem lecker. Verwende natürlich vegane Konfitüre. Meine vegane Version kam auf einem Sommerfest super an – niemand hat den Unterschied bemerkt!
Variation 4: Nussige Note. Gib 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse unter das Mehl. Das gibt den Engelsaugen einen wunderbar nussigen Geschmack und eine extra knusprige Textur. Ich habe diese Variante zu Weihnachten gebacken und sie mit Preiselbeerkonfitüre gefüllt – ein Gedicht!
Du siehst, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Probiere einfach aus, was dir schmeckt. Das Grundrezept ist so robust, dass es fast jede Veränderung verträgt.
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Deine Engelsaugen sind fertig – aber wie präsentierst du sie am besten? Und wie sorgst du dafür, dass sie auch nach ein paar Tagen noch frisch schmecken? Hier kommen meine besten Tipps.
Servieren wie ein Profi. Engelsaugen schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Nimm sie also etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus der Dose. Für eine Party kannst du sie auf einer schönen Platte oder einem Kuchenständer anrichten. Bestäube sie direkt vor dem Servieren noch einmal mit etwas Puderzucker – das sieht frisch und einladend aus. Sie passen perfekt zu Kaffee, Tee oder einem Glas Sekt als Willkommensgruß.
Was passt dazu? Auf einem Buffet machen sich Engelsaugen wunderbar neben anderen Kleingebäcken wie Vanillekipferl, Spitzbuben oder Makronen. Sie harmonieren auch gut mit frischem Obst, Schokoladenfondue oder einer Käseplatte. Für ein Dessertbuffet sind sie ideal, weil sie nicht klebrig sind und sich gut mit den Fingern essen lassen.
Aufbewahrung – so bleiben sie frisch. Bewahre die Engelsaugen in einer gut verschließbaren Keksdose auf. Lege sie zwischen Lagen von Backpapier, damit sie nicht aneinanderkleben. An einem kühlen, trockenen Ort halten sie sich so etwa 1-2 Wochen. Wichtig: Nicht im Kühlschrank aufbewahren, da werden sie weich und verlieren ihre Knusprigkeit.
Einfrieren für später. Du kannst die ungebackenen Teigkugeln mit den Mulden einfrieren. Lege sie dazu auf ein Blech und friere sie für 2 Stunden ein. Dann kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. Zum Backen einfach die gefrorenen Kugeln auf das Blech legen, die Mulde noch einmal etwas vertiefen, Konfitüre einfüllen und die Backzeit um 2-3 Minuten verlängern. So hast du immer einen Vorrat für spontane Besuche!
Reheating-Tipp: Wenn du die Engelsaugen nach ein paar Tagen wieder etwas knuspriger haben möchtest, lege sie für 3-4 Minuten bei 150 Grad in den Ofen. Aber Vorsicht: Die Konfitüre wird dabei sehr heiß! Lass sie dann kurz abkühlen, bevor du sie servierst.
Ein kleiner Tipp aus meiner Erfahrung: Die Engelsaugen schmecken am zweiten oder dritten Tag oft sogar noch besser, weil die Aromen von Teig und Konfitüre schön durchgezogen sind. Also keine Sorge, wenn du sie einen Tag vor der Party backst – das ist sogar ideal!
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich weiß, dass viele von uns beim Backen auch ein Auge auf die Ernährung haben. Deshalb hier eine kleine Übersicht, was in diesen Engelsaugen steckt. Natürlich sind sie ein Genussmittel, aber mit ein paar bewussten Entscheidungen kannst du sie etwas gesünder gestalten.
Pro Engelsauge (bei etwa 30 Stück pro Portion):
- Kalorien: ca. 90-100 kcal
- Fett: ca. 6 g (davon gesättigte Fettsäuren: ca. 4 g)
- Kohlenhydrate: ca. 10 g (davon Zucker: ca. 5 g)
- Eiweiß: ca. 1 g
- Ballaststoffe: ca. 0,5 g
Die Hauptzutaten – Butter, Mehl und Zucker – sind klassische Kalorienlieferanten. Aber die Himbeer-Konfitüre bringt auch etwas Gutes mit: Himbeeren sind reich an Vitamin C, Antioxidantien und Ballaststoffen. Wenn du eine Konfitüre mit hohem Fruchtanteil wählst, tust du dir etwas Gutes. Du kannst den Zuckergehalt auch reduzieren, indem du eine Konfitüre ohne zusätzlichen Zucker verwendest oder selbst einkochst.
Für Menschen mit Laktoseintoleranz: Verwende laktosefreie Butter oder Margarine. Für eine glutenfreie Variante tausche das Mehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Achte darauf, dass die Mischung Bindemittel wie Guarkernmehl oder Xanthan enthält, damit der Teig zusammenhält. Allergiker sollten beachten, dass das Rezept Eier und Gluten enthält.
Ich persönlich sehe diese Engelsaugen als das, was sie sind: Ein kleines Stück Glück für besondere Momente. In Maßen genossen, schaden sie nicht – und die Freude, die sie bereiten, ist unbezahlbar.
Fazit – Darum solltest du dieses Rezept ausprobieren
Ich hoffe, ich konnte dich mit meiner Geschichte und meinen Tipps überzeugen: Diese Engelsaugen mit Himbeer-Konfitüre sind der perfekte Party-Hit, der immer gelingt. Sie sind einfach, schnell, unglaublich lecker und machen auf jedem Buffet eine gute Figur. Du brauchst keine ausgefallenen Zutaten oder stundenlange Vorbereitung – nur ein bisschen Liebe und meine Anleitung.
Ich liebe dieses Rezept, weil es mich an diese verrückte Silvesterparty erinnert, bei der ich mit fast leeren Händen ankam und mit einem vollen Rezeptbuch nach Hause ging. Es zeigt mir immer wieder, dass die einfachsten Dinge oft die besten sind. Und jetzt kannst auch du diese Erfahrung machen.
Also, trau dich! Backe diese Engelsaugen für deine nächste Feier, für den nächsten Kaffeeklatsch oder einfach nur für dich. Probiere die verschiedenen Variationen aus und finde deine Lieblingskombination. Ich bin gespannt, wie sie dir schmecken! Hinterlasse mir gerne einen Kommentar unter dem Rezept und erzähle mir, wie deine Engelsaugen geworden sind. Welche Konfitüre hast du verwendet? Gab es besondere Anlässe? Ich freue mich auf deine Geschichten!
Und jetzt: Ran an die Schüsseln und viel Spaß beim Backen! Du wirst sehen, es lohnt sich.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, absolut! Wickle den Teig gut in Frischhaltefolie ein und lagere ihn über Nacht im Kühlschrank. Lass ihn vor dem Verarbeiten etwa 15 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen, damit er etwas weicher wird und sich besser formen lässt. Der Teig kann sogar bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Warum sind meine Engelsaugen nach dem Backen zu hart?
Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange geknetet wurde oder zu viel Mehl verwendet wurde. Achte darauf, den Teig nur so lange zu kneten, bis er sich gerade verbindet. Auch eine zu lange Backzeit kann die Ursache sein. Backe die Engelsaugen nur so lange, bis die Ränder leicht goldbraun sind – die Mitte sollte noch hell sein.
Kann ich auch andere Konfitüren verwenden?
Ja, du kannst jede beliebige Konfitüre oder Marmelade verwenden. Besonders gut eignen sich Aprikose, Erdbeere, Kirsche, Johannisbeere oder Orangenmarmelade. Für eine herbstliche Note passt auch Quitten- oder Feigenkonfitüre. Achte darauf, dass die Konfitüre nicht zu flüssig ist, sonst läuft sie beim Backen aus.
Wie lagere ich die Engelsaugen am besten?
Bewahre sie in einer gut verschlossenen Keksdose an einem kühlen, trockenen Ort auf. Zwischen den Lagen sollte Backpapier sein, damit sie nicht aneinanderkleben. So halten sie sich etwa 1-2 Wochen. Nicht in den Kühlschrank legen, da werden sie weich. Du kannst sie auch problemlos einfrieren.
Kann ich die Engelsaugen auch ohne Ei backen?
Ja, für eine vegane Version ersetze die Eigelbe durch je 1 Esslöffel kaltes Wasser und 1 Esslöffel Leinöl. Die Butter wird durch vegane Margarine ersetzt. Der Teig wird etwas weicher, aber das Ergebnis ist trotzdem lecker. Achte darauf, dass auch die Konfitüre vegan ist – die meisten sind es.
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Perfekte Engelsaugen mit Himbeer-Konfitüre: Das beste Partyrezept
Diese Engelsaugen sind der Beweis, dass man mit wenigen Zutaten und wenig Zeit etwas wirklich Großartiges zaubern kann. Der mürbe, buttrige Teig harmoniert perfekt mit der fruchtig-süßen Himbeer-Konfitüre – der ultimative Party-Hit für jedes Buffet.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 27 Minuten
- Yield: 30 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
- 100 g Puderzucker (3/4 Tasse)
- 2 Päckchen Vanillezucker (ca. 2 TL)
- 2 Eigelb (Größe M)
- 350 g Mehl Type 405 (2 1/2 Tassen)
- 1 Prise Salz
- 150–200 g Himbeer-Konfitüre (ca. 1/2 Tasse)
- Puderzucker zum Bestäuben
Instructions
- Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Weiche Butter, Puderzucker und Vanillezucker in einer Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten cremig rühren, bis eine helle, luftige Creme entsteht.
- Eigelbe zur Butter-Zucker-Creme geben und kurz unterrühren, bis sie eingearbeitet sind.
- Mehl und Salz über die Buttermischung sieben und mit den Händen oder Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte nicht kleben.
- Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 15-20 Minuten kühl stellen (optional, erleichtert das Formen).
- Aus dem Teig kleine Kugeln von ca. 2 cm Durchmesser formen und mit ca. 3 cm Abstand auf das Backblech legen.
- Mit dem Daumen oder einem Teelöffel eine Mulde in die Mitte jeder Kugel drücken (ca. 1 cm tief).
- Himbeer-Konfitüre in einen Spritzbeutel oder Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke füllen und je einen halben Teelöffel in jede Mulde geben.
- Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Nach dem Backen 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen lassen.
- Engelsaugen vorsichtig auf ein Kühlgitter heben und vollständig auskühlen lassen (ca. 30 Minuten).
- Vor dem Servieren mit Puderzucker durch ein feines Sieb bestäuben.
Notes
Der Teig darf nicht überknetet werden, sonst werden die Plätzchen zäh. Die Mulde sollte ca. 1 cm tief sein, damit die Konfitüre nicht überläuft. Engelsaugen schmecken am zweiten oder dritten Tag oft noch besser, da die Aromen durchziehen. Ungebackene Teigkugeln können eingefroren werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Engelsauge
- Calories: 95
- Sugar: 5
- Sodium: 0.1
- Fat: 6
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 0.5
- Protein: 1
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