Meine Nachbarin Frau Schuster machte gar kein Aufhebens darum. Ich war kurz vorbei gekommen, um mir eine Tasse Zucker für mein Plätzchenbacken zu leihen, und der Duft von Punsch und Gebäck traf mich, bevor ich überhaupt die Türschwelle überquert hatte. „Ach, nur ein schnelles Rezept”, winkte sie ab, während sie eine Ladung goldbrauner Kekse aus dem Ofen holte. „Die sind in zehn Minuten fertig.” Ich stand da, völlig hingerissen von diesem warmen, würzigen Aroma, das ihre ganze Küche erfüllte. Sie hatte nicht mal versucht, mich zu beeindrucken – sie backte einfach, weil sie Lust darauf hatte. Und genau diese Lässigkeit, dieses „Das ist ja nichts Besonderes”, machte diese einfachen Punschkekse mit Rum-Glasur und Kokosraspeln für mich zu etwas ganz Besonderem. Seitdem sind sie mein absoluter Geheimtipp für die Adventszeit, wenn die Zeit knapp ist, aber der Wunsch nach etwas Selbstgebackenem groß. Vielleicht kennst du das ja auch – dieses Gefühl, wenn der Kalender voll ist, aber die Weihnachtsbäckerei trotzdem nicht fehlen darf?
Das Tolle an diesen Keksen? Sie schmecken nicht nur fantastisch, sondern sie retten dir auch noch den Abend, wenn die Gäste plötzlich früher kommen. Ehrlich, ich habe sie schon so oft in letzter Minute gezaubert. Der Teig ist im Handumdrehen zusammengerührt, und die Glasur verleiht ihnen diesen besonderen, festlichen Touch, der nach mehr verlangt. Die Kokosraspeln sorgen für eine leichte, exotische Note, die perfekt mit dem würzigen Punsch und dem Rum harmoniert. Ich verspreche dir, diese Kekse werden dich nicht enttäuschen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet und für den normalen Alltag optimiert. Es ist nicht nur ein weiteres Plätzchenrezept – es ist das Ergebnis aus vielen Backstunden und dem Wunsch nach einem Keks, der einfach immer gelingt.
- Schnell & Einfach: Der Teig ist in unter 15 Minuten fertig und die Kekse sind im Handumdrehen gebacken. Perfekt für stressige Adventswochenenden oder wenn du spontan Besuch bekommst.
- Einfache Zutaten: Du hast die meisten Zutaten bestimmt schon zu Hause. Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten – nur echte Klassiker, die jeder kennt.
- Perfekt für Weihnachten: Ob für den Adventskaffee, den Weihnachtsmarkt zu Hause oder als Mitbringsel – diese Kekse sind immer ein Volltreffer.
- Echter Publikumsliebling: Der würzige Punschgeschmack in Kombination mit der süßen Rum-Glasur und den Kokosraspeln kommt bei Groß und Klein super an. Ich habe noch nie einen übrig behalten!
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus dem weichen, saftigen Keks und dem knusprigen Topping ist einfach himmlisch. Ein Bissen und du bist verliebt.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die perfekte Balance zwischen dem fruchtigen Punsch und dem kräftigen Rum. Viele Rezepte sind entweder zu trocken oder der Geschmack kommt nicht richtig durch. Hier habe ich mit der richtigen Menge Punschsaft und einem guten Schuss Rum eine Glasur entwickelt, die den Keksen genau die richtige Feuchtigkeit und das unvergleichliche Aroma verleiht. Es ist nicht einfach eine weitere Version – es ist meine beste Version.
Ich liebe es, wenn mich ein Rezept emotional abholt. Diese Kekse sind genau das: Sie schmecken nach gemütlichen Abenden auf dem Sofa, nach dem Duft von Zimt und Nelken, nach Lachen mit der Familie. Sie sind wie eine warme Umarmung in Keksform. Und das Beste? Du kannst sie ganz nach deinem Geschmack anpassen – ob mit mehr Rum, weniger Zucker oder einer extra Portion Kokos.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese einfachen Punschkekse mit Rum-Glasur und Kokosraspeln verwendest du ganz alltägliche Zutaten, die du vielleicht sogar schon im Vorratsschrank hast. Jede Zutat spielt ihre eigene Rolle, um den perfekten Keks zu kreieren – von der saftigen Basis bis zur knusprigen Kruste.
- 250 g Mehl (Type 405): Das ist die Basis für unseren Teig. Ich verwende am liebsten Weizenmehl, aber du kannst auch Dinkelmehl nehmen. Der Teig wird dann etwas fester, aber das ist auch okay.
- 100 g Zucker: Normaler Haushaltszucker reicht völlig. Du kannst auch braunen Zucker nehmen, das gibt den Keksen eine leichte Karamellnote. (Macht sie noch aromatischer!)
- 1 Päckchen Vanillezucker: Für das feine Vanillearoma. Selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich noch besser, aber aus dem Tütchen funktioniert genauso gut.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und macht ihn schön geschmeidig. Achte darauf, dass es Zimmertemperatur hat, dann lässt es sich besser verarbeiten.
- 125 g weiche Butter: Die Butter sollte wirklich weich sein, nicht geschmolzen. Dann wird der Teig besonders cremig und die Kekse schön mürbe. Ich nehme am liebsten ungesalzene Butter, aber gesalzene geht auch – lass dann einfach eine Prise Salz weg.
- 100 ml Punschsaft (oder fertiger Punsch): Das ist das Herzstück des Rezepts. Ich empfehle einen guten, fruchtigen Punschsaft aus dem Supermarkt. Wenn du fertigen Punsch nimmst, achte darauf, dass er nicht zu stark gewürzt ist. (Ich habe mal einen mit Zimtstange und Nelken selbst gemacht – das war der absolute Hammer!)
- 50 ml Rum (braun oder weiß): Der Rum gibt der Glasur den besonderen Kick. Brauner Rum ist aromatischer, weißer Rum ist milder. Nimm, was du da hast oder was dir besser schmeckt. Für eine alkoholfreie Variante ersetzt du den Rum einfach durch mehr Punschsaft.
- 200 g Puderzucker: Für die Glasur. Sie wird damit schön cremig und glänzend. Siebe ihn vorher, damit keine Klümpchen entstehen.
- 100 g Kokosraspeln: Die Kokosraspeln sorgen für den knusprigen Belag. Ich nehme am liebsten feine Kokosraspeln, aber grobe gehen auch. (Manchmal röste ich sie vorher kurz in der Pfanne an – das gibt ein noch intensiveres Aroma!)
- 1 Prise Salz: Klingt komisch, aber eine Prise Salz hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor. Nicht weglassen!
Benötigte Küchengeräte
Du brauchst keine ausgefallenen Geräte, um diese einfachen Punschkekse mit Rum-Glasur und Kokosraspeln zu backen. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche. Ich backe seit Jahren mit denselben Basics und es funktioniert immer.
- Rührschüssel: Eine große Schüssel für den Teig und eine kleine für die Glasur.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Damit wird der Teig schön cremig. Du kannst aber auch mit einem Schneebesen und etwas Muskelkraft arbeiten – dann wird es ein richtiges Workout!
- Backblech: Ein normales Backblech reicht völlig. Lege es mit Backpapier aus, dann kleben die Kekse nicht fest.
- Teelöffel oder Keksportionierer: Damit formst du gleichmäßige Kugeln. Ein Esslöffel tut es aber auch.
- Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts anbrennt und die Reinigung leichter fällt.
- Kuchengitter: Zum Abkühlen der Kekse und zum Auffangen der Glasur. Wenn du kein Gitter hast, kannst du sie auch auf einem Teller abkühlen lassen.
- Kleine Schüssel für die Glasur: Eine Schüssel, in der du die Glasur gut verrühren kannst.
Ein Tipp von mir: Investiere in ein gutes Backpapier. Das billige aus dem Discounter klebt manchmal und die Kekse lassen sich schwer lösen. Einmal hatte ich ein solches Desaster, dass die Hälfte der Kekse am Papier kleben blieb – seitdem nehme ich nur noch die Marke, die ich mag.
Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte! Die Zubereitung dieser Punschkekse ist wirklich kinderleicht. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst im Handumdrehen wunderbare Kekse auf dem Tisch haben. Ich habe alle Zeiten und Mengen genau notiert, damit nichts schiefgehen kann.
- Teig vorbereiten (10 Minuten): Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig, bis die Masse hell und cremig ist. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Dann das Ei dazugeben und noch einmal kurz unterrühren.
- Trockene Zutaten mischen (2 Minuten): In einer separaten Schüssel das Mehl mit der Prise Salz vermischen. Gib die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Zucker-Masse und rühre alles auf niedriger Stufe zu einem glatten Teig. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh. Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, ohne zu kleben. Wenn er zu klebrig ist, gib noch einen Esslöffel Mehl dazu.
- Teig ruhen lassen (30 Minuten): Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn leichter formbar und die Kekse werden später nicht zu flach. (Ich habe das einmal weggelassen, weil ich keine Zeit hatte – die Kekse sind dann etwas breiter gelaufen, aber immer noch lecker!)
- Backofen vorheizen (5 Minuten): Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.
- Kekse formen (15 Minuten): Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und forme mit den Händen kleine Kugeln, etwa walnussgroß. Lege die Kugeln mit etwas Abstand auf das Backblech, da sie beim Backen ein wenig auseinanderlaufen. Drücke sie leicht flach. Aus dieser Menge erhältst du etwa 30-35 Kekse.
- Backen (12-15 Minuten): Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe die Kekse auf der mittleren Schiene. Sie sind fertig, wenn die Ränder goldbraun sind. Die Mitte sollte noch hell und weich sein. Nimm sie rechtzeitig heraus, sonst werden sie zu trocken. (Das erste Mal habe ich sie zu lange drin gelassen – sie waren knusprig, aber nicht mehr so saftig.)
- Abkühlen lassen (10 Minuten): Lass die Kekse für etwa 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Lass sie vollständig auskühlen, bevor du die Glasur aufträgst. Sonst läuft die Glasur ab und die Kekse werden matschig.
- Glasur zubereiten (5 Minuten): Während die Kekse abkühlen, bereitest du die Glasur zu. Gib den Puderzucker in eine kleine Schüssel. Gieße den Punschsaft und den Rum nach und nach dazu und rühre mit einem Löffel, bis eine glatte, dickflüssige Glasur entsteht. Sie sollte vom Löffel in einem dicken Faden laufen. Wenn sie zu dünn ist, gib mehr Puderzucker dazu; wenn sie zu dick ist, etwas mehr Punschsaft.
- Kekse glasieren (10 Minuten): Tauche die Oberseite jedes abgekühlten Kekses in die Glasur oder streiche sie mit einem Löffel darauf. Lass die überschüssige Glasur kurz abtropfen. Lege die glasierten Kekse dann auf das Kuchengitter.
- Mit Kokos bestreuen (5 Minuten): Streue sofort nach dem Glasieren die Kokosraspeln großzügig über die noch feuchte Glasur. Drücke sie leicht an, damit sie gut haften bleiben. Lass die Kekse dann vollständig trocknen, am besten über Nacht oder für mindestens 2 Stunden.
Backtipps & Techniken
Aus meiner Erfahrung als Hobbybäckerin habe ich einige Tricks gelernt, die dir helfen, diese einfachen Punschkekse mit Rum-Glasur und Kokosraspeln jedes Mal perfekt hinzubekommen. Hier sind meine besten Tipps:
- Die richtige Konsistenz des Teigs: Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein. Wenn er zu klebrig ist, hilft eine Prise Mehl. Ist er zu trocken, ein Spritzer Milch oder Punschsaft. Ich hatte einmal einen Teig, der wie Sand krümelte – ein Esslöffel kalte Butter hat ihn gerettet.
- Gleichmäßige Größe: Verwende einen Keksportionierer, um alle Kugeln gleich groß zu machen. So backen sie gleichmäßig und sehen auf dem Teller schön aus. Wenn du keinen hast, nimm einfach einen Teelöffel und forme die Kugeln mit den Händen.
- Nicht überbacken: Die Kekse sind fertig, wenn die Ränder goldbraun sind, aber die Mitte noch hell ist. Sie werden nach dem Abkühlen noch fester. Lieber eine Minute zu früh aus dem Ofen nehmen als eine Minute zu spät. Glaube mir, ich habe das schon oft genug bereut!
- Die Glasur richtig dosieren: Die Glasur sollte dickflüssig sein, nicht zu dünn. Wenn sie zu dünn ist, läuft sie von den Keksen und wird nicht schön fest. Ein guter Test: Tauche einen Löffel ein – die Glasur sollte den Löffel gleichmäßig bedecken, ohne abzulaufen.
- Multitasking: Während die Kekse backen, kannst du schon die Glasur anrühren und die Kokosraspeln bereitstellen. Das spart Zeit und du bist gleich fertig, wenn die Kekse abgekühlt sind. Ich mache das immer so, dann geht es schneller.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz einfach an deine Vorlieben anpassen kannst. Ich habe schon viele Varianten ausprobiert, und jede war auf ihre Art köstlich. Hier sind ein paar Ideen für dich:
- Alkoholfreie Variante: Ersetze den Rum einfach durch die gleiche Menge Punschsaft oder Orangensaft. Die Kekse schmecken dann fruchtiger, aber immer noch wunderbar weihnachtlich. Perfekt für Kinder oder wenn du keinen Alkohol magst.
- Schoko-Punsch-Kekse: Gib 50 g Kakaopulver zum Mehl und ersetze 20 g des Mehls durch das Kakaopulver. Die Kekse werden dann schokoladig und passen super zur Rum-Glasur. Einmal habe ich sogar Schokostückchen in den Teig gegeben – das war der absolute Wahnsinn!
- Nussige Variante: Statt Kokosraspeln kannst du auch gehackte Mandeln, Walnüsse oder Haselnüsse verwenden. Röste sie vorher kurz in der Pfanne an, dann werden sie noch aromatischer. Für eine glutenfreie Variante nimm einfach glutenfreies Mehl.
- Gewürz-Variation: Gib einen Teelöffel Lebkuchengewürz oder Zimt in den Teig. Das gibt den Keksen eine noch intensivere weihnachtliche Note. Ich liebe diese Variante besonders in der Vorweihnachtszeit.
- Fruchtige Note: Füge 50 g getrocknete Cranberries oder gehackte Datteln zum Teig hinzu. Die Früchte sorgen für eine süß-säuerliche Überraschung im Keks. Das habe ich letztes Jahr ausprobiert und es war ein voller Erfolg.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Diese Punschkekse schmecken am besten, wenn sie vollständig durchgezogen sind. Die Aromen von Punsch und Rum entfalten sich dann am schönsten. Hier sind meine Tipps für das Servieren und Aufbewahren:
- Servieren: Serviere die Kekse bei Zimmertemperatur auf einer schönen Platte oder in einer Keksdose. Sie passen perfekt zu einer Tasse Kaffee, Tee oder Glühwein. Ich stelle sie immer auf den Tisch, wenn Besuch kommt – sie sind im Handumdrehen weg.
- Komplementäre Gerichte: Diese Kekse harmonieren wunderbar mit anderen Weihnachtsplätzchen wie Vanillekipferl oder Zimtsternen. Du kannst sie auch zu einem Dessertbuffet oder als süßes Mitbringsel reichen.
- Aufbewahrung im Kühlschrank: In einer luftdichten Dose halten sich die Kekse im Kühlschrank bis zu 2 Wochen. Lege sie am besten in einer einzigen Schicht, damit die Glasur nicht zerdrückt wird. Zwischen den Schichten kannst du Backpapier legen.
- Einfrieren: Du kannst die unglasierten Kekse problemlos einfrieren. Lege sie dafür in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und friere sie bis zu 3 Monate ein. Zum Servieren taust du sie auf, glasierst sie frisch und bestreust sie mit Kokos. Das ist mein Geheimtipp, wenn ich für Weihnachten vorsorgen will.
- Geschmacksentwicklung: Die Kekse schmecken nach 1-2 Tagen noch besser, weil die Aromen dann richtig durchgezogen sind. Also keine Sorge, wenn sie nicht sofort alle gegessen werden – sie werden mit der Zeit nur besser!
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich möchte hier keine falschen Versprechungen machen – diese Kekse sind ein Genussmittel und kein Gesundheitsfood. Aber sie haben durchaus ihre positiven Seiten, wenn man sie in Maßen genießt. Hier die ungefähren Nährwerte pro Keks (bei 35 Stück):
| Nährwert | Menge pro Keks |
|---|---|
| Kalorien | ca. 120 kcal |
| Kohlenhydrate | 15 g |
| davon Zucker | 9 g |
| Fett | 6 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 4 g |
| Eiweiß | 1 g |
| Ballaststoffe | 0,5 g |
Die Kokosraspeln liefern übrigens gesunde mittelkettige Fettsäuren, die vom Körper leicht verwertet werden können. Der Punschsaft enthält je nach Sorte Vitamin C und Antioxidantien. Aber ehrlich – bei diesen Keksen geht es um den Genuss, nicht um die Kalorien. Gönn dir einfach ein oder zwei Stück und genieße den Moment.
Für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit kannst du das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Achte dann darauf, dass der Teig etwas mehr Flüssigkeit braucht. Auch Laktoseintoleranz ist kein Problem – verwende einfach laktosefreie Butter oder Margarine.
Fazit
Diese einfachen Punschkekse mit Rum-Glasur und Kokosraspeln sind für mich der Inbegriff von gelungener Weihnachtsbäckerei. Sie sind schnell gemacht, schmecken fantastisch und bringen genau das richtige Maß an Festlichkeit in den Alltag. Ich liebe es, wie der Duft von Punsch und Rum durch die Küche zieht, wenn ich sie backe – das ist für mich der Beginn der Adventszeit.
Ich ermutige dich, dieses Rezept nach deinem eigenen Geschmack anzupassen. Ob mit mehr Kokos, einem Schuss extra Rum oder einer Prise Zimt – mach es zu deinem Rezept. Probiere es aus und lass mich wissen, wie es dir gelungen ist! Ich freue mich immer über Kommentare und Fotos von deinen Kreationen. Teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren oder markiere mich auf Social Media. Ich bin schon gespannt, was du daraus machst.
Also, ran an die Schürze und los geht’s! Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Backen und Genießen. Und denk dran: Perfekt muss nicht sein – Hauptsache, es schmeckt!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Rum durch etwas anderes ersetzen?
Ja, absolut! Du kannst den Rum durch die gleiche Menge Punschsaft, Orangensaft oder sogar Apfelsaft ersetzen. Für eine alkoholfreie Variante ist das die beste Lösung. Der Geschmack wird dann fruchtiger, aber immer noch weihnachtlich.
Warum werden meine Kekse zu trocken?
Das passiert meistens, wenn sie zu lange gebacken werden. Nimm die Kekse aus dem Ofen, sobald die Ränder goldbraun sind, die Mitte aber noch hell und weich ist. Sie werden beim Abkühlen noch fester. Auch zu wenig Flüssigkeit im Teig kann die Ursache sein – achte darauf, dass der Teig geschmeidig ist.
Kann ich den Teig schon am Vortag zubereiten?
Ja, das ist sogar eine gute Idee! Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lagere ihn über Nacht im Kühlschrank. Dann lässt er sich am nächsten Tag noch besser formen. Du kannst den Teig auch für bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Wie verhindere ich, dass die Glasur zu dünn wird?
Gib den Punschsaft und den Rum immer nur nach und nach zum Puderzucker. Rühre gut um und prüfe die Konsistenz. Die Glasur sollte dickflüssig sein und vom Löffel in einem dicken Faden laufen. Wenn sie zu dünn ist, gib einfach mehr Puderzucker dazu.
Kann ich die Kekse auch ohne Kokosraspeln machen?
Klar! Du kannst die Kokosraspeln durch gehackte Mandeln, bunte Streusel, Hagelzucker oder einfach weglassen. Die Kekse schmecken auch ohne Topping wunderbar. Ich mag sie aber am liebsten mit Kokos, weil das so schön knusprig ist.
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Einfache Punschkekse mit Rum-Glasur und Kokosraspeln
Diese einfachen Punschkekse mit Rum-Glasur und Kokosraspeln sind schnell gemacht, schmecken fantastisch und bringen das richtige Maß an Festlichkeit in den Alltag. Perfekt für die Adventszeit, wenn die Zeit knapp ist, aber der Wunsch nach etwas Selbstgebackenem groß.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12-15 Minuten
- Total Time: ca. 1 Stunde 30 Minuten (inkl. Ruhezeit und Abkühlen)
- Yield: 30-35 Kekse 1x
- Category: Weihnachtsgebäck
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405)
- 100 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Ei (Größe M)
- 125 g weiche Butter
- 100 ml Punschsaft (oder fertiger Punsch)
- 50 ml Rum (braun oder weiß)
- 200 g Puderzucker
- 100 g Kokosraspeln
- 1 Prise Salz
Instructions
- Teig vorbereiten (10 Minuten): Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig, bis die Masse hell und cremig ist. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Dann das Ei dazugeben und noch einmal kurz unterrühren.
- Trockene Zutaten mischen (2 Minuten): In einer separaten Schüssel das Mehl mit der Prise Salz vermischen. Gib die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Zucker-Masse und rühre alles auf niedriger Stufe zu einem glatten Teig. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh. Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, ohne zu kleben. Wenn er zu klebrig ist, gib noch einen Esslöffel Mehl dazu.
- Teig ruhen lassen (30 Minuten): Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn leichter formbar und die Kekse werden später nicht zu flach.
- Backofen vorheizen (5 Minuten): Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.
- Kekse formen (15 Minuten): Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und forme mit den Händen kleine Kugeln, etwa walnussgroß. Lege die Kugeln mit etwas Abstand auf das Backblech, da sie beim Backen ein wenig auseinanderlaufen. Drücke sie leicht flach. Aus dieser Menge erhältst du etwa 30-35 Kekse.
- Backen (12-15 Minuten): Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe die Kekse auf der mittleren Schiene. Sie sind fertig, wenn die Ränder goldbraun sind. Die Mitte sollte noch hell und weich sein. Nimm sie rechtzeitig heraus, sonst werden sie zu trocken.
- Abkühlen lassen (10 Minuten): Lass die Kekse für etwa 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Lass sie vollständig auskühlen, bevor du die Glasur aufträgst. Sonst läuft die Glasur ab und die Kekse werden matschig.
- Glasur zubereiten (5 Minuten): Während die Kekse abkühlen, bereitest du die Glasur zu. Gib den Puderzucker in eine kleine Schüssel. Gieße den Punschsaft und den Rum nach und nach dazu und rühre mit einem Löffel, bis eine glatte, dickflüssige Glasur entsteht. Sie sollte vom Löffel in einem dicken Faden laufen. Wenn sie zu dünn ist, gib mehr Puderzucker dazu; wenn sie zu dick ist, etwas mehr Punschsaft.
- Kekse glasieren (10 Minuten): Tauche die Oberseite jedes abgekühlten Kekses in die Glasur oder streiche sie mit einem Löffel darauf. Lass die überschüssige Glasur kurz abtropfen. Lege die glasierten Kekse dann auf das Kuchengitter.
- Mit Kokos bestreuen (5 Minuten): Streue sofort nach dem Glasieren die Kokosraspeln großzügig über die noch feuchte Glasur. Drücke sie leicht an, damit sie gut haften bleiben. Lass die Kekse dann vollständig trocknen, am besten über Nacht oder für mindestens 2 Stunden.
Notes
Die Kekse schmecken nach 1-2 Tagen noch besser, weil die Aromen dann richtig durchgezogen sind. Für eine alkoholfreie Variante den Rum durch Punschsaft ersetzen. Die unglasierten Kekse können eingefroren werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks
- Calories: 120
- Sugar: 9
- Sodium: 0.01
- Fat: 6
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 15
- Fiber: 5
- Protein: 1
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