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Christopher Wright

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Saftiger Glühwein-Rührkuchen mit Schokoglasur – einfaches Familienrezept

Ready In 90 Minuten
Servings 12 Stücke
Difficulty Easy

Letzten Samstag stand ich auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt, die Einkaufstüten schon im Kofferraum, als mich dieser eine Geruch traf. Irgendjemand in der Nähe hatte wohl einen Glühweinstand im Garten – oder zumindest einen Topf mit Gewürzen auf dem Herd. Es war dieser typische Dezemberduft: Nelken, Zimt, ein Hauch von Orange. Und plötzlich war ich wieder acht Jahre alt, stand in der winzigen Küche meiner Tante Herta und sah zu, wie sie mit geübten Handgriffen einen Teig anrührte. Die Fenster waren beschlagen, der kleine Fernseher lief im Hintergrund, und sie summte immer diese eine Melodie vor sich hin. Ich konnte mich nie daran sattsehen, wie sie den Zucker in die weiche Butter rieseln ließ. Ehrlich, ich habe damals mehr vom rohen Teig geklaut, als mir lieb ist. Tante Herta ist schon lange nicht mehr da, aber dieser Moment auf dem Parkplatz – der saß. Ich musste diesen Kuchen backen. Nicht irgendeinen, sondern genau den, der nach ihrem duftet. Nach Weihnachten, nach Gemütlichkeit und nach einer Umarmung. Vielleicht kennen Sie das ja – wenn ein Geruch Sie sofort in eine andere Zeit katapultiert? Ich bin dann schnell nach Hause gefahren, habe die Zutaten zusammengesucht und losgelegt. Denn dieser Kuchen, der ist nicht nur etwas für die Festtage. Er ist ein Stück Erinnerung, das man schmecken kann. Und das Beste? Er kostet fast nichts und macht alle glücklich.

Warum Sie diesen Glühwein-Rührkuchen lieben werden

Dieser Kuchen ist mein absoluter Geheimtipp für die Vorweihnachtszeit. Er vereint alles, was ein gutes Familienrezept braucht: Er ist günstig, einfach und schmeckt einfach himmlisch. Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum er auch in Ihrer Küche ein Star wird.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Kein aufwendiges Cremen, kein stundenlanges Kneten. Perfekt für einen gemütlichen Nachmittag mit den Kindern.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen nichts Exotisches. Mehl, Zucker, Eier, Butter – und natürlich einen guten Glühwein. Die meisten Dinge haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause. Das schont den Geldbeutel, gerade in der teuren Vorweihnachtszeit.
  • Der absolute Publikumsliebling: Ob beim Adventskaffee, auf der Weihnachtsfeier oder einfach so am Wochenende – dieser Kuchen ist immer als erstes weg. Selbst die Kinder, die normalerweise keine Gewürze mögen, lieben ihn. Die Schokoglasur macht ihn unwiderstehlich.
  • Ein Fest für die Sinne: Der Duft, der beim Backen durch die Wohnung zieht, ist einfach unbeschreiblich. Er riecht nach gemütlichen Abenden, nach Tannenzweigen und nach Geborgenheit. Und der erste Biss? Der ist wie eine warme Decke für die Seele.
  • Perfekt zum Vorbereiten: Dieser Kuchen wird mit der Zeit sogar noch besser! Er lässt sich wunderbar einen Tag vorher backen und durchziehen. Am nächsten Tag ist er noch saftiger und aromatischer. Ein echter Stresskiller für die Feiertage.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus dem fruchtig-würzigen Glühwein und der zarten, saftigen Krume. Die Schokoglasur gibt dem Ganzen dann den letzten Pfiff. Ich habe das Rezept so lange getüftelt, bis es perfekt war – nicht zu trocken, nicht zu feucht, genau richtig. Es ist nicht nur ein weiterer Rührkuchen. Es ist der Rührkuchen für die schönste Zeit des Jahres.

Was Sie an Zutaten brauchen

Für diesen saftigen Glühwein-Rührkuchen verwenden wir ganz einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Sie sind alle bezahlbar und in jedem Supermarkt zu finden. So wird das Backen zum entspannten Vergnügen.

Für den Teig:

  • 250 g weiche Butter (oder Margarine, für eine günstigere Variante. Achten Sie darauf, dass sie wirklich weich ist, dann wird der Teig besonders luftig.)
  • 200 g Zucker (Ich nehme am liebsten ganz normalen Haushaltszucker. Brauner Zucker gibt eine leicht karamellige Note, aber das ist Geschmackssache.)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (Selbstgemachter ist natürlich am besten, aber der aus der Tüte tut es auch.)
  • 4 Eier (Größe M) (Nehmen Sie die Eier am besten eine halbe Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Raumtemperatur hilft dem Teig, schön geschmeidig zu werden.)
  • 300 g Mehl (Type 405) (Für einen besonders lockeren Kuchen können Sie 50 g durch Speisestärke ersetzen. Das ist ein alter Bäcker-Trick!)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Eine Prise Salz (Das hebt die Aromen hervor, glauben Sie mir.)
  • 200 ml Glühwein (Hier kommt es auf die Qualität an. Ein günstiger Glühwein aus dem Discounter reicht völlig aus, er sollte nur nicht zu süß sein. Ich persönlich mag den klassischen Rotwein-Glühwein am liebsten.)
  • 2 TL Lebkuchengewürz (Oder eine Mischung aus Zimt, Nelken, Kardamom und Muskat. Das gibt dem Kuchen sein weihnachtliches Aroma. Ich mische mein Gewürz immer selbst, aber fertige Mischungen sind auch prima.)

Für die Schokoglasur:

Glühwein-Rührkuchen mit Schokoglasur preparation steps

  • 200 g Zartbitterschokolade (Mindestens 70 % Kakao. Das gibt der Glasur den richtigen Biss und sie wird nicht zu süß. Ich schwöre auf die Marke „Lindt“, aber „Ritter Sport“ oder die Hausmarke von „Aldi“ tun es genauso.)
  • 2 EL neutrales Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl. Das macht die Glasur schön glänzend und geschmeidig. Kein Olivenöl, das würde den Geschmack verfälschen.)
  • Optional: 1 EL gehackte Mandeln oder bunte Streusel (Für die Dekoration. Die Kinder lieben die bunten Streusel, ich persönlich mag die Mandeln lieber.)

Ein Tipp von mir: Wenn Sie den Kuchen noch saftiger möchten, können Sie nach dem Backen mit einem Holzstäbchen Löcher in den noch warmen Kuchen stechen und ein paar Esslöffel Glühwein darüber träufeln. Das zieht dann ein und macht ihn unwiderstehlich saftig. Aber Vorsicht, nicht zu viel, sonst wird er matschig!

Welche Küchengeräte Sie brauchen

Sie brauchen keine ausgefallene Profi-Ausstattung für diesen Kuchen. Alles, was Sie benötigen, haben Sie wahrscheinlich schon in Ihrer Küche. Das macht das Rezept so unkompliziert.

  • Eine große Rührschüssel: Am besten aus Glas oder Edelstahl. Ich habe meine schon seit Jahren und sie hat schon hunderte Teige gesehen. Eine Plastikschüssel tut es aber auch.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Für den Teig brauchen Sie etwas Kraft. Ein Handrührer ist völlig ausreichend, meine Oma hat den Teig früher sogar mit dem Schneebesen geschafft. Aber seien wir ehrlich, der Handrührer ist viel bequemer.
  • Eine Kastenform (30 cm Länge): Die klassische Form für Rührkuchen. Eine Silikonform ist praktisch, weil der Kuchen so gut herauskommt. Eine Metallform sollten Sie gut einfetten und mit Mehl bestäuben. Ich benutze immer eine alte Keramikform, die ich von meiner Großmutter habe – sie backt einfach am gleichmäßigsten.
  • Ein Holzstäbchen oder ein Zahnstocher: Für die Stäbchenprobe. Damit testen Sie, ob der Kuchen durchgebacken ist. Ein einfacher Trick, der nie versagt.
  • Ein kleines Kännchen oder eine Schüssel: Für die Schokoglasur. Ich nehme immer einen kleinen Topf, in dem ich die Schokolade im Wasserbad schmelze. Das ist die schonendste Methode.
  • Ein Kuchengitter: Zum Abkühlen des Kuchens. Wenn Sie keins haben, geht auch ein umgedrehtes Backblech.

Mein Tipp für den Geldbeutel: Sie müssen kein teures Marken-Handrührgerät kaufen. Ein günstiges Modell für 20 Euro tut es auch. Hauptsache, es hat eine ordentliche Leistung. Und die Kastenform bekommen Sie im Discounter oft schon für unter 5 Euro. Investieren Sie lieber in gute Zutaten – das merken Sie am Ende im Geschmack.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es konkret. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folgen Sie einfach meinen Schritten, und Sie werden mit einem perfekten Kuchen belohnt. Ich habe hier alle meine Tricks und Kniffe für Sie zusammengeschrieben.

Schritt 1: Vorbereiten (10 Minuten)

Heizen Sie den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vor. Fetten Sie Ihre Kastenform gründlich ein und bestäuben Sie sie mit etwas Mehl. Klopfen Sie die Form dann aus, damit überschüssiges Mehl herausfällt. So verhindern Sie, dass der Kuchen kleben bleibt.

Schritt 2: Butter und Zucker schaumig rühren (5 Minuten)

Geben Sie die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in Ihre Rührschüssel. Rühren Sie alles mit dem Handrührer auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Sie sollte richtig fluffig sein – das ist das Geheimnis eines lockeren Kuchens. Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn die Butter noch zu kalt ist, wird die Masse nicht richtig schaumig. Dann einfach etwas Geduld haben oder die Butter kurz in die Mikrowelle stellen (aber nicht schmelzen!).

Schritt 3: Eier unterrühren (3 Minuten)

Die Eier einzeln nacheinander zur Butter-Zucker-Mischung geben und jedes Ei etwa 30 Sekunden lang gründlich unterrühren. Die Masse könnte jetzt kurz aussehen, als würde sie gerinnen – das ist völlig normal. Keine Panik! Einfach weiterrühren, bis sie wieder glatt ist.

Schritt 4: Trockene Zutaten mischen (2 Minuten)

In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Lebkuchengewürz und der Prise Salz vermischen. Das sorgt dafür, dass sich die Triebmittel und Gewürze gleichmäßig im Teig verteilen. Ich habe früher das Backpulver direkt ins Mehl gegeben und dann gewundert, warum der Kuchen manchmal Klumpen hatte. Seitdem ich es vorher mische, passiert das nicht mehr.

Schritt 5: Mehl und Glühwein abwechselnd einrühren (5 Minuten)

Jetzt kommt der wichtigste Teil. Geben Sie abwechselnd einen Teil der Mehlmischung und einen Teil des Glühweins zur Butter-Eier-Masse. Beginnen Sie mit Mehl und enden Sie mit Mehl. Also: 1/3 Mehl -> 1/2 Glühwein -> 1/3 Mehl -> restlicher Glühwein -> restliches Mehl. Rühren Sie nach jeder Zugabe nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Einfach auf niedriger Stufe. Überrühren ist der Feind eines saftigen Kuchens! Dann wird er zäh. Lieber ein paar kleine Mehlspuren sehen, als zu lange zu rühren.

Schritt 6: Ab in den Ofen (55-65 Minuten)

Füllen Sie den Teig in die vorbereitete Kastenform und streichen Sie ihn glatt. Backen Sie den Kuchen auf der mittleren Schiene für etwa 55-65 Minuten. Machen Sie nach 50 Minuten die Stäbchenprobe: Stechen Sie ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, ist er fertig. Mein Ofen ist ein alter Kerl und braucht manchmal 10 Minuten länger. Jeder Ofen ist anders, also verlassen Sie sich nicht blind auf die Zeit, sondern auf Ihre Sinne. Der Duft, der aus dem Ofen strömt, verrät Ihnen auch, dass es bald so weit ist.

Schritt 7: Abkühlen und Glasieren (30 Minuten)

Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann stürzen Sie ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter und lassen ihn vollständig auskühlen. In der Zwischenzeit bereiten Sie die Schokoglasur zu: Hacken Sie die Schokolade grob und schmelzen Sie sie zusammen mit dem Öl im Wasserbad oder in der Mikrowelle (in 30-Sekunden-Intervallen, immer wieder umrühren). Sobald der Kuchen kalt ist, gießen Sie die Glasur gleichmäßig darüber und verteilen sie mit einem Löffel. Verzieren Sie ihn nach Wunsch mit Mandeln oder Streuseln, solange die Glasur noch weich ist.

Meine besten Tipps & Tricks für den perfekten Kuchen

Im Laufe der Jahre habe ich so manches Lehrgeld bezahlt. Damit Ihnen das nicht passiert, teile ich hier meine wichtigsten Erkenntnisse mit Ihnen.

  • Die Qualität des Glühweins: Ein billiger Glühwein ist völlig in Ordnung, aber achten Sie darauf, dass er nicht zu künstlich schmeckt. Ein fruchtiger, nicht zu süßer Glühwein ist ideal. Ich habe einmal einen mit Orangengeschmack genommen, das war eine Katastrophe – der Kuchen schmeckte wie Seife.
  • Die richtige Temperatur: Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Kalte Eier oder kalte Butter können den Teig zum Gerinnen bringen. Das ist nicht schlimm, aber der Kuchen wird dann nicht so schön locker. Nehmen Sie sich die 30 Minuten Zeit, die Zutaten vorzubereiten.
  • Das Mehl richtig einarbeiten: Wie schon gesagt: Nicht überrühren! Sobald das Mehl eingearbeitet ist, hören Sie auf. Der Teig darf ruhig etwas schwer vom Löffel fallen – das ist genau richtig.
  • Die Stäbchenprobe ist heilig: Verlassen Sie sich nicht blind auf die Backzeit. Jeder Ofen backt anders. Wenn das Stäbchen noch feucht ist, backen Sie einfach 5 Minuten länger und testen erneut. Ein zu früh aus dem Ofen geholter Kuchen fällt in der Mitte zusammen.
  • Der Kuchen wird besser, wenn er ruht: Packen Sie den ausgekühlten Kuchen in Frischhaltefolie oder in eine Blechdose. Über Nacht durchgezogen, schmeckt er noch viel aromatischer und saftiger. Die Gewürze haben dann Zeit, sich richtig zu entfalten. Das ist mein absoluter Geheimtipp!

Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack

Dieses Grundrezept ist so vielseitig! Sie können es ganz leicht an Ihre Vorlieben oder an das anpassen, was gerade im Haus ist. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten.

  • Die vegane Version: Ersetzen Sie die Butter durch 250 g vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt). Die Eier können Sie durch 4 EL Apfelmus oder 4 EL gemahlene Leinsamen (mit 12 EL Wasser verquirlt) ersetzen. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber genauso lecker. Achten Sie darauf, dass der Glühwein vegan ist (manche werden mit Gelatine geklärt).
  • Die glutenfreie Variante: Tauschen Sie das Weizenmehl einfach gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Ich habe gute Erfahrungen mit der „Schaer“-Mischung gemacht. Geben Sie einen Teelöffel Guarkernmehl oder Xanthan dazu, das verbessert die Bindung. Der Kuchen wird etwas bröseliger, aber der Geschmack ist fantastisch.
  • Nuss-Nougat-Traum: Geben Sie 100 g gehackte Haselnüsse und 50 g Nuss-Nougat-Creme in kleinen Flöckchen unter den Teig. Das gibt dem Kuchen eine herrlich schokoladige Note und einen tollen Biss. Einfach vor dem Einfüllen in die Form unterheben.
  • Fruchtige Überraschung: Heben Sie 150 g frische oder tiefgekühlte Preiselbeeren oder Cranberries unter den Teig. Die fruchtige Säure passt perfekt zu den weihnachtlichen Gewürzen. Tiefgekühlte Beeren vorher nicht auftauen, sonst färben sie den Teig zu sehr ein.
  • Der „Erwachsenen“-Kuchen: Träufeln Sie nach dem Backen 3-4 EL Glühwein (oder sogar einen Schuss Rum oder Amaretto) über den noch warmen Kuchen. Das macht ihn extrem saftig und gibt ihm eine besondere Note. Aber Vorsicht für die Kinder!

Servieren und Aufbewahren – damit der Genuss bleibt

Dieser Kuchen ist ein echtes Multitalent. Er schmeckt zu jeder Tageszeit und lässt sich wunderbar aufbewahren. Hier meine Tipps, wie Sie ihn am besten genießen.

Servieren: Am besten schmeckt der Kuchen lauwarm, mit einem Klecks geschlagener Sahne oder einer Kugel Vanilleeis. Dazu eine Tasse heißer Kakao für die Kinder oder ein Glühwein für die Erwachsenen – perfekt für einen gemütlichen Adventsnachmittag. Sie können ihn aber auch ganz pur genießen. Die Schokoglasur macht ihn schon reichhaltig genug. Für eine schöne Präsentation auf dem Kuchenbuffet können Sie ihn mit Puderzucker bestäuben oder mit frischen Preiselbeeren dekorieren.

Aufbewahren: Der Kuchen hält sich in einer gut verschlossenen Kuchen- oder Blechdose bei Raumtemperatur problemlos 4-5 Tage. Wichtig: Erst nach dem vollständigen Auskühlen in die Dose geben, sonst wird er feucht und schimmelt. Durch die Glühwein-Gewürze wird er mit der Zeit sogar noch aromatischer. Ich backe ihn oft schon zwei Tage vor Weihnachten, dann ist er am Heiligabend perfekt.

Einfrieren: Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Wickeln Sie ihn dafür gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur aus der Verpackung nehmen. Die Schokoglasur könnte dabei etwas stumpf werden, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch. Sie können ihn auch in Scheiben einfrieren und bei Bedarf einzeln auftauen – perfekt für spontanen Besuch.

Reheating: Wenn Sie den Kuchen wieder warm genießen möchten, legen Sie eine Scheibe für 10-15 Sekunden in die Mikrowelle. Oder backen Sie ihn im Ofen bei 100 °C für etwa 5-10 Minuten. Dann wird die Schokolade wieder schön weich und der Kuchen duftet wie frisch gebacken.

Nährwerte und gesundheitliche Aspekte

Natürlich ist dieser Kuchen ein Genussmittel und keine Diätkost. Aber mit ein paar einfachen Anpassungen können Sie ihn sogar etwas gesünder gestalten. Hier die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 380 kcal
Fett ca. 22 g
Kohlenhydrate ca. 40 g
davon Zucker ca. 25 g
Eiweiß ca. 5 g

Die gesunden Seiten: Die Gewürze wie Zimt, Nelken und Kardamom sind nicht nur aromatisch, sie haben auch entzündungshemmende und verdauungsfördernde Eigenschaften. Zimt kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Der Glühwein (in Maßen genossen) enthält Antioxidantien aus den Trauben. Und die dunkle Schokolade ist reich an Flavonoiden, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind. Sehen Sie? Ein Stück Kuchen kann sogar fast gesund sein!

Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Für die vegane Variante finden Sie oben die passenden Ersatzmöglichkeiten. Achten Sie bei der Schokolade auf Spuren von Nüssen, falls Sie eine Allergie haben.

Fazit: Ein Kuchen, der Geschichten schreibt

Dieser saftige Glühwein-Rührkuchen mit Schokoglasur ist mehr als nur ein Rezept. Er ist eine Einladung, innezuhalten und die schönen Dinge des Lebens zu genießen. Er ist für die Momente, in denen Sie sich nach Geborgenheit sehnen, nach dem Duft von Weihnachten und nach einem Stück Heimat. Er ist einfach, ehrlich und macht glücklich. Und das Beste: Sie müssen kein Profibäcker sein, um ihn hinzubekommen. Jeder kann ihn backen, und jeder wird ihn lieben.

Probieren Sie es aus! Ich bin mir sicher, dass dieser Kuchen auch bei Ihnen zu Hause schnell zu einem festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit wird. Vielleicht backen Sie ihn ja sogar mit Ihren Kindern – das sind die Momente, an die man sich später erinnert. So wie ich mich an Tante Herta erinnere.

Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihr Kuchen gelungen ist. Haben Sie eine der Variationen ausprobiert? Oder haben Sie sogar eine ganz eigene Idee entwickelt? Teilen Sie es mit mir und der Community! Und wenn Ihnen das Rezept gefällt, teilen Sie es gerne mit Ihren Freunden und Ihrer Familie. Denn gutes Essen ist doch dazu da, geteilt zu werden.

In diesem Sinne: Frohes Backen und eine wundervolle, besinnliche Weihnachtszeit!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch alkoholfreien Glühwein verwenden?

Ja, absolut! Alkoholfreier Glühwein funktioniert genauso gut. Achten Sie nur darauf, dass er gut gewürzt ist, damit der Kuchen sein volles Aroma bekommt. Der Alkohol verfliegt ohnehin beim Backen, aber der Geschmack bleibt erhalten.

Der Kuchen ist mir beim Stürzen zerbrochen. Was habe ich falsch gemacht?

Das passiert manchmal, wenn der Kuchen noch zu warm ist oder die Form nicht gut genug eingefettet wurde. Lassen Sie ihn mindestens 10 Minuten in der Form abkühlen, bevor Sie ihn stürzen. Und fetten Sie die Form wirklich gründlich ein – auch die Ränder! Ein Tipp: Legen Sie einen Streifen Backpapier auf den Boden der Form, dann löst sich der Kuchen leichter.

Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?

Ja, das ist möglich. Die Backzeit verkürzt sich dann etwas, da der Kuchen flacher ist. Backen Sie ihn bei gleicher Temperatur und testen Sie nach etwa 40 Minuten mit der Stäbchenprobe. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser ist ideal.

Die Schokoglasur ist mir zu dickflüssig. Was kann ich tun?

Wenn die Glasur zu dick ist, geben Sie einfach einen weiteren Esslöffel Öl oder etwas Kokosfett dazu und erwärmen Sie sie kurz. Wenn sie zu dünn ist, können Sie etwas mehr gehackte Schokolade einrühren. Die ideale Konsistenz ist, wenn sie langsam vom Löffel läuft, aber nicht zu flüssig ist.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Ja, Sie können den Zucker auf 150 g reduzieren. Der Kuchen wird dann etwas weniger süß, aber immer noch lecker. Beachten Sie, dass der Glühwein auch schon Zucker enthält. Wenn Sie die vegane Variante mit Apfelmus machen, können Sie noch etwas mehr Zucker einsparen, da Apfelmus ebenfalls süßt.

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Glühwein-Rührkuchen mit Schokoglasur recipe

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Saftiger Glühwein-Rührkuchen mit Schokoglasur – einfaches Familienrezept

Dieser saftige Glühwein-Rührkuchen mit Schokoglasur ist ein einfaches Familienrezept, das nach Weihnachten, Gemütlichkeit und Geborgenheit schmeckt. Er ist schnell zubereitet, verwendet einfache Zutaten und ist der absolute Publikumsliebling in der Vorweihnachtszeit.

  • Author: Hannah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 55-65 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 20 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (oder Margarine)
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier (Größe M)
  • 300 g Mehl (Type 405)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Eine Prise Salz
  • 200 ml Glühwein
  • 2 TL Lebkuchengewürz (oder Mischung aus Zimt, Nelken, Kardamom, Muskat)
  • 200 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakao)
  • 2 EL neutrales Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl)
  • Optional: 1 EL gehackte Mandeln oder bunte Streusel

Instructions

  1. Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vorheizen. Kastenform (30 cm Länge) einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Rührschüssel mit dem Handrührer auf höchster Stufe 3-4 Minuten schaumig rühren, bis eine helle, cremige Masse entsteht.
  3. Eier einzeln nacheinander zur Butter-Zucker-Mischung geben und jedes Ei etwa 30 Sekunden gründlich unterrühren.
  4. In einer separaten Schüssel Mehl mit Backpulver, Lebkuchengewürz und Salz vermischen.
  5. Abwechselnd einen Teil der Mehlmischung und einen Teil des Glühweins zur Butter-Eier-Masse geben. Mit Mehl beginnen und mit Mehl enden (1/3 Mehl -> 1/2 Glühwein -> 1/3 Mehl -> restlicher Glühwein -> restliches Mehl). Nach jeder Zugabe nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist.
  6. Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene 55-65 Minuten backen. Nach 50 Minuten Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr am Holzstäbchen klebt, ist der Kuchen fertig.
  7. Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
  8. Für die Schokoglasur: Schokolade grob hacken und mit Öl im Wasserbad oder in der Mikrowelle (in 30-Sekunden-Intervallen, umrühren) schmelzen. Sobald der Kuchen kalt ist, Glasur gleichmäßig darüber gießen und verteilen. Nach Wunsch mit Mandeln oder Streuseln verzieren, solange die Glasur noch weich ist.

Notes

Der Kuchen wird mit der Zeit noch besser und lässt sich wunderbar einen Tag vorher backen. Für extra Saftigkeit nach dem Backen mit einem Holzstäbchen Löcher in den noch warmen Kuchen stechen und ein paar Esslöffel Glühwein darüber träufeln. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Nicht überrühren, sonst wird der Kuchen zäh.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 380
  • Sugar: 25
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 12
  • Carbohydrates: 40
  • Fiber: 2
  • Protein: 5

Keywords: Glühwein-Rührkuchen, Schokoglasur, Weihnachtskuchen, einfaches Familienrezept, saftiger Rührkuchen, Adventskuchen

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