Es sollte eigentlich ein ganz anderes Rezept werden. Ich hatte mir vorgenommen, eine große Portion traditioneller, fettgebackener Kartoffelpuffer zu machen – so richtig knusprig und schwer, wie ich es von den Weihnachtsmärkten meiner Kindheit kannte. Der Teig stand schon, das Öl brutzelte in der Pfanne, und ich war bereit für einen gemütlichen Abend. Nur leider hatte ich die Ölmenge völlig falsch eingeschätzt und die erste Ladung war eher ein öliges Desaster als eine knusprige Köstlichkeit. Die Küche roch nach frittierter Enttäuschung, und ich stand da, frustriert und mit einem Haufen Kartoffelteig, der noch verarbeitet werden musste. Statt alles wegzuwerfen, habe ich einen Schritt zurück gemacht und überlegt, wie ich das Ganze retten könnte. Was, wenn ich einfach weniger Öl nehme und die Puffer im Ofen oder mit ganz wenig Fett in der Pfanne backe? Die Idee war geboren, und das Ergebnis war so überraschend gut, dass ich es kaum glauben konnte. Diese leichten Reibekuchen mit Apfelmus sind jetzt mein absoluter Favorit – sie schmecken genauso festlich und gemütlich wie die vom Markt, aber ohne das schwere Gefühl danach. Vielleicht kennst du das ja auch, wenn man etwas verkorkst und plötzlich etwas viel Besseres daraus entsteht. Genau so ist dieses Rezept entstanden: aus einem kleinen Küchenchaos und der Entscheidung, einfach mal was Neues auszuprobieren.
Warum du diese leichten Reibekuchen mit Apfelmus lieben wirst
Diese Reibekuchen sind nicht einfach nur eine weitere Version eines Klassikers. Sie sind das Ergebnis von etlichen Testdurchläufen und dem Wunsch, den vollen Weihnachtsmarkt-Geschmack zu Hause zu genießen, ohne sich danach träge zu fühlen. Ich habe die Zubereitung so lange optimiert, bis sie perfekt war – und das teile ich jetzt mit dir.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten hast du einen Stapel goldbrauner, knuspriger Reibekuchen auf dem Tisch. Perfekt für spontane Weihnachtsmarkt-Sehnsucht an einem kalten Dienstagabend.
- Leichte Zutaten: Keine exotischen Einkäufe nötig. Kartoffeln, Zwiebel, Ei und etwas Mehl – das hast du garantiert zu Hause. Das Apfelmus und der Zimtzucker sind die Krönung und ebenso einfach parat.
- Perfekt für gemütliche Abende: Ob als herzhafter Snack, süßes Hauptgericht oder Beilage zu einem deftigen Eintopf – diese Reibekuchen passen zu jeder Gelegenheit, bei der es kuschlig werden soll.
- Garantiert ein Publikumsliebling: Ich habe sie bei der letzten Weihnachtsfeier serviert und sie waren im Nu weg. Selbst die Kinder, die sonst keine Kartoffeln essen, haben sich die Finger danach geleckt. Ehrlich.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus der herzhaften, knusprigen Kartoffel, dem süßen, fruchtigen Apfelmus und dem warmen Zimtzucker ist einfach unwiderstehlich. Es ist der pure Komfort auf dem Teller.
Was diese Reibekuchen von anderen unterscheidet, ist die spezielle Technik, die überschüssige Flüssigkeit aus den Kartoffeln zu entfernen. Ich presse sie nicht nur aus, sondern lasse sie noch kurz in einem Küchentuch ruhen, um die letzte Feuchtigkeit zu entziehen. Das Ergebnis sind extrem knusprige Puffer, die nicht durchweichen. Und der Clou: Durch das Backen mit wenig Öl bleiben sie innen schön fluffig und außen herrlich knusprig, ohne in Fett zu ertrinken. Diese Reibekuchen sind das beste Beispiel dafür, dass gesünder nicht weniger lecker bedeuten muss. Sie sind das Gefühl eines Weihnachtsmarktbesuchs, nur ohne die kalten Füße und das schlechte Gewissen.
Welche Zutaten du brauchst
Für dieses Rezept kommen nur wenige, aber feine Zutaten zum Einsatz. Sie sind alle darauf ausgelegt, den vollen Geschmack zu liefern, ohne unnötige Kalorien oder komplizierte Zubereitung. Die Kartoffeln sind der Star, das Apfelmus und der Zimtzucker die perfekte Begleitung.
- 1 kg mehligkochende Kartoffeln: Die sind entscheidend für die fluffige, weiche Innenseite. Festkochende Kartoffeln werden eher gummiartig. Ich nehme am liebsten die Sorte „Agria“ – die geben die beste Konsistenz. (Tipp: Wenn du nur festkochende hast, kannst du sie auch nehmen, aber drücke noch mehr Flüssigkeit heraus.)
- 1 große Zwiebel: Sie sorgt für die herzhafte Note und verhindert, dass die Reibekuchen zu schnell braun werden. Ich reibe sie immer mit den Kartoffeln durch die Küchenmaschine – das spart Zeit und Tränen.
- 2 Eier (Größe M): Sie binden den Teig und sorgen für eine schöne Struktur. Für eine vegane Variante kannst du 2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL Wasser mischen und 10 Minuten quellen lassen.
- 3 EL Weizenmehl (Type 405): Es saugt die restliche Feuchtigkeit auf und macht den Teig geschmeidig. Du kannst auch Dinkelmehl oder eine glutenfreie Mehlmischung verwenden – dann werden sie etwas fester, aber immer noch lecker.
- 1 TL Salz: Unverzichtbar, um den Geschmack der Kartoffeln zu heben. Ich verwende feines Meersalz.
- Eine Prise Muskatnuss, frisch gerieben: Das ist mein kleiner Geheimtipp! Eine winzige Menge Muskatnuss verleiht den Reibekuchen eine warme, weihnachtliche Tiefe, die perfekt zum Zimtzucker passt. Nicht übertreiben, sonst schmeckt es nach Waschmittel.
- Öl zum Braten: Ich verwende ein hoch erhitzbares Öl wie Rapsöl oder Kokosöl. Olivenöl ist nicht geeignet, da es bei hohen Temperaturen bitter wird. Du brauchst wirklich nur wenig – etwa 2-3 EL pro Portion.
Für das Apfelmus:
- 500 g Äpfel (z.B. Boskoop oder Elstar): Diese Sorten sind schön säuerlich und werden beim Kochen schnell weich. Du kannst aber auch jedes andere Apfelmus aus dem Glas nehmen – achte nur darauf, dass es ungesüßt oder nur leicht gesüßt ist.
- 1 EL Zitronensaft: Verhindert das Braunwerden der Äpfel und gibt eine frische Note.
- 1 EL Ahornsirup oder Honig: Zum Süßen nach Geschmack. Ich mag es lieber etwas säuerlicher, also nehme ich nur einen halben EL.
- Eine Prise Zimt: Für das weihnachtliche Aroma. Wer mag, kann auch eine aufgeschlitzte Vanilleschote mitkochen.
Für den Zimtzucker:
- 2 EL Zucker (am besten Rohrzucker oder Kokosblütenzucker): Der hat ein feineres Aroma als weißer Zucker.
- 1 TL Zimt: Hier gilt: Lieber etwas mehr, denn der Zimt ist das Herzstück des Weihnachtsmarkt-Gefühls. Ich mische manchmal auch eine Prise Kardamom unter – das gibt eine orientalische Note.
Die benötigte Ausrüstung
Du brauchst keine teure Profi-Ausstattung für diese Reibekuchen. Ein paar grundlegende Küchenhelfer reichen völlig aus. Eine gute Küchenreibe oder eine Küchenmaschine mit Reibscheibe ist die größte Hilfe – glaub mir, das spart dir eine Stunde Arbeit und jede Menge Tränen. Ich habe früher alles von Hand gerieben und danach hatten meine Finger Muskelkater. Seit ich eine kleine, günstige Küchenmaschine habe (die von „Kenwood“ oder „Bosch“ für etwa 50 Euro), geht die Arbeit wie von selbst. Ein sauberes Küchentuch oder ein feines Sieb ist unverzichtbar, um die Kartoffeln auszupressen. Eine beschichtete Pfanne ist ideal, weil sie wenig Fett braucht und die Reibekuchen nicht ankleben. Ich verwende eine Pfanne mit 28 cm Durchmesser, da passen drei bis vier Puffer gleichzeitig rein. Ein Pfannenwender aus Metall oder Silikon ist auch gut, aber ich finde, ein dünner, flexibler Pfannenwender aus Edelstahl funktioniert am besten, um die Puffer zu wenden, ohne sie zu zerreißen. Und nicht zu vergessen: eine Schüssel für den Teig, ein Schneidebrett und ein Messer. Mehr brauchst du nicht – einfache Küche, großartiges Ergebnis.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte! Folge diesen Schritten, und du wirst im Handumdrehen einen Stapel perfekter, leichter Reibekuchen mit Apfelmus und Zimtzucker zaubern. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst.
- Die Kartoffeln vorbereiten (5 Minuten): Wasche die Kartoffeln gründlich, schäle sie und reibe sie zusammen mit der geschälten Zwiebel in eine große Schüssel. Ich benutze dafür die grobe Reibscheibe meiner Küchenmaschine. Die Zwiebel verhindert, dass die Kartoffeln zu schnell braun werden. (Tipp: Wenn du keine Maschine hast, reibe die Kartoffeln von Hand – aber mach eine kleine Pause zwischendurch, sonst tun die Finger weh.)
- Die Flüssigkeit entfernen (10 Minuten): Gib die geriebenen Kartoffeln und die Zwiebel in ein sauberes Küchentuch oder ein feines Sieb. Drücke so viel Flüssigkeit wie möglich heraus – das ist der wichtigste Schritt für knusprige Reibekuchen! Ich wringe das Tuch richtig aus, bis kein Saft mehr tropft. Die Flüssigkeit kannst du übrigens wegschütten oder für eine Suppe verwenden. (Wichtig: Wenn du die Kartoffeln nicht gut ausdrückst, werden die Puffer matschig und nicht knusprig.)
- Den Teig zubereiten (5 Minuten): Gib die gut ausgedrückte Kartoffel-Zwiebel-Mischung zurück in die Schüssel. Füge die Eier, das Mehl, das Salz und die frisch geriebene Muskatnuss hinzu. Vermische alles mit einer Gabel oder deinen Händen zu einem gleichmäßigen Teig. Er sollte nicht zu flüssig sein, sondern eher fest und formbar. Wenn er zu nass ist, gib noch einen EL Mehl dazu.
- Das Apfelmus kochen (10 Minuten): Während der Teig ruht, kannst du das Apfelmus zubereiten. Schäle die Äpfel, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in kleine Stücke. Gib sie mit dem Zitronensaft und 2 EL Wasser in einen kleinen Topf. Koche sie bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten weich, bis sie zerfallen. Püriere sie mit einem Stabmixer oder einer Gabel zu einem feinen Mus. Rühre den Ahornsirup und die Prise Zimt ein. Schmecke ab und stelle es beiseite.
- Die Reibekuchen braten (20 Minuten): Erhitze eine beschichtete Pfanne mit 2 EL Öl bei mittlerer bis hoher Hitze. Der Ölfilm sollte den Boden bedecken, aber nicht schwimmen. Forme aus dem Teig mit deinen Händen oder zwei Löffeln flache, runde Puffer (etwa 8–10 cm Durchmesser und 1 cm dick). Lege sie vorsichtig in die heiße Pfanne – sie sollten sofort brutzeln. Brate sie 3–4 Minuten pro Seite goldbraun und knusprig. Wende sie nur einmal, sonst werden sie trocken. (Sinneswahrnehmung: Du hörst ein leises Zischen, und die Puffer bekommen eine schöne, goldene Farbe. Sie riechen nach Kartoffeln und Zwiebeln – himmlisch!)
- Den Zimtzucker zubereiten (2 Minuten): Während die ersten Puffer braten, mische in einer kleinen Schüssel den Zucker mit dem Zimt. Du kannst auch eine Prise Kardamom oder Nelkenpulver dazugeben – je nach Lust und Laune.
- Anrichten und servieren (2 Minuten): Nimm die fertigen Reibekuchen aus der Pfanne und lege sie kurz auf ein Stück Küchenpapier, um überschüssiges Öl aufzusaugen. Dann stapelst du sie auf einem Teller, bestreust sie großzügig mit dem Zimtzucker und servierst das Apfelmus dazu. Am besten schmecken sie warm – also ran an den Tisch!
Tipps & Tricks für die perfekte Knusprigkeit
Ich habe so einige Fehler gemacht, bevor ich diese leichten Reibekuchen perfektioniert habe. Einmal habe ich die Kartoffeln nicht gut genug ausgedrückt – das Ergebnis war eine matschige, labbrige Masse, die in der Pfanne zerfallen ist. Ein anderes Mal war die Hitze zu niedrig, und die Puffer haben das Fett aufgesogen wie ein Schwamm. Aus diesen Missgeschicken habe ich gelernt, und hier sind meine besten Tipps für dich:
- Die Kartoffeln richtig ausdrücken: Das ist der absolute Schlüssel. Nimm dir Zeit und drücke so viel Flüssigkeit wie möglich heraus. Ich lege die Kartoffelmasse in ein Küchentuch und wringe es richtig aus – wie einen nassen Waschlappen. Je trockener die Masse, desto knuspriger die Reibekuchen.
- Die richtige Pfannentemperatur: Die Pfanne muss heiß genug sein, damit die Puffer sofort brutzeln, aber nicht zu heiß, sonst verbrennen sie außen, bevor sie innen gar sind. Teste es mit einem kleinen Teigklecks: Wenn er sofort zischt und Blasen wirft, ist die Temperatur perfekt. Ich brate bei mittlerer bis hoher Hitze (Stufe 7 von 9 auf meinem Herd).
- Nicht zu viele auf einmal: Gib nicht zu viele Puffer auf einmal in die Pfanne. Sie brauchen Platz, um schön knusprig zu werden. Wenn die Pfanne überfüllt ist, sinkt die Temperatur, und die Reibekuchen werden eher gedämpft als gebraten. Maximal drei bis vier Stück pro Durchgang.
- Das Öl wechseln: Nach jeder zweiten Ladung solltest du das alte Öl abgießen und neues hinzufügen. Das alte Öl verbrennt und gibt einen bitteren Geschmack ab. Außerdem werden die Puffer dann nicht mehr schön goldbraun.
- Die Wartezeit: Lege die fertigen Reibekuchen nicht auf einen Stapel, sonst werden sie weich. Halte sie im Ofen bei 100 °C warm, bis alle fertig sind. Aber sei gewarnt: Sie sind am besten, wenn sie frisch aus der Pfanne kommen. Also iss sie gleich!
Variationen & Abwandlungen für jeden Geschmack
Dieses Grundrezept ist unglaublich vielseitig. Ich habe schon so viele verschiedene Versionen ausprobiert, und jede hat ihren eigenen Charme. Hier sind ein paar Ideen, wie du die Reibekuchen an deinen Geschmack oder deine Ernährungsweise anpassen kannst:
- Herzhafte Variante: Lass den Zimtzucker und das Apfelmus weg und würze die Reibekuchen kräftiger. Gib 1 TL getrockneten Thymian oder Rosmarin in den Teig und serviere sie mit einem Klecks Sauerrahm oder griechischem Joghurt und etwas Lachs. Das ist ein fantastisches Abendessen!
- Vegane Variante: Ersetze die Eier durch 2 EL gemahlene Leinsamen, die du mit 6 EL Wasser für 10 Minuten quellen lässt. Das funktioniert super und die Reibekuchen bleiben schön saftig. Verwende außerdem pflanzliche Milch im Teig, falls nötig.
- Glutenfreie Variante: Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung oder fein gemahlene Haferflocken. Die Konsistenz wird etwas fester, aber der Geschmack ist genauso gut. Achte darauf, dass die Haferflocken zertifiziert glutenfrei sind, wenn du eine Allergie hast.
- Käse-Kartoffelpuffer: Gib 100 g geriebenen Gouda oder Emmentaler in den Teig. Der Käse schmilzt beim Braten und sorgt für eine unglaublich knusprige, käsige Kruste. Dazu passt ein Cranberry-Dip – das ist der absolute Wahnsinn!
- Süße Variante mit Birne: Ersetze einen Teil der Kartoffeln durch geriebene Birnen (z.B. 300 g Kartoffeln und 200 g Birnen). Die Birnen machen die Puffer noch saftiger und süßer. Serviere sie mit einem Vanilleeis oder Schlagsahne – das ist ein Dessert der Extraklasse.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Die leichten Reibekuchen schmecken am besten, wenn sie frisch aus der Pfanne kommen – warm, knusprig und mit dem duftenden Zimtzucker bestreut. Aber auch kalt am nächsten Tag sind sie noch ein Genuss, wenn auch nicht mehr ganz so knusprig. Hier sind meine Tipps für die perfekte Präsentation und die richtige Aufbewahrung:
Servieren: Ich serviere die Reibekuchen auf einem großen Teller oder einer Holzplatte, damit sie schön zur Geltung kommen. Das Apfelmus kommt in eine kleine Schüssel daneben, und der Zimtzucker wird direkt über die Puffer gestreut – oder jeder kann sich selbst bedienen. Dazu passt ein frischer Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing, der die Süße des Apfelmuses ausgleicht. Oder, wenn du es richtig weihnachtlich magst, ein Glas Glühwein oder eine Tasse heiße Schokolade. Ein Klecks Schlagsahne auf dem Apfelmus ist auch nie verkehrt.
Aufbewahren: Übrig gebliebene Reibekuchen (falls es welche gibt!) kannst du im Kühlschrank aufbewahren. Lege sie in einen luftdichten Behälter und schichte sie mit Backpapier, damit sie nicht zusammenkleben. So halten sie sich 2–3 Tage. Zum Aufwärmen gibst du sie am besten in einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl bei mittlerer Hitze für 2–3 Minuten pro Seite. Oder du legst sie auf ein Backblech und schiebst sie für 5 Minuten bei 180 °C in den Ofen – so werden sie wieder fast so knusprig wie frisch. Die Mikrowelle ist keine gute Idee, da werden sie nur weich und labbrig. Das Apfelmus hält sich im Kühlschrank eine Woche und schmeckt auch kalt oder als Topping für Porridge.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich weiß, dass viele von euch auf ihre Ernährung achten, und das ist auch der Grund, warum ich diese leichte Version entwickelt habe. Sie sind nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern auch überraschend gesund. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (ca. 3 Reibekuchen mit Apfelmus):
- Kalorien: ca. 350 kcal
- Fett: ca. 12 g
- Kohlenhydrate: ca. 50 g
- Eiweiß: ca. 8 g
- Ballaststoffe: ca. 6 g
Die Kartoffeln liefern komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen und den Blutzuckerspiegel stabil halten. Außerdem sind sie reich an Vitamin C, Kalium und B-Vitaminen. Die Zwiebel enthält Schwefelverbindungen, die entzündungshemmend wirken und das Immunsystem stärken – perfekt in der kalten Jahreszeit! Das Apfelmus liefert zusätzliche Ballaststoffe und Pektin, das die Verdauung fördert. Und der Zimt? Er hat antioxidative Eigenschaften und kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Also genieße diese Reibekuchen ohne schlechtes Gewissen – sie sind ein echtes Wohlfühlessen, das Körper und Seele guttut.
Fazit: Warum du dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltest
Diese leichten Reibekuchen mit Apfelmus und Zimtzucker sind für mich der Inbegriff von winterlicher Gemütlichkeit. Sie erinnern mich an die Zeit, als ich als Kind auf dem Weihnachtsmarkt stand, die Kälte in den Wangen und den Duft von gebratenen Kartoffeln in der Nase. Aber sie sind mehr als nur eine Erinnerung – sie sind eine Einladung, dieses Gefühl auch zu Hause zu erleben, ohne großen Aufwand und ohne schlechtes Gewissen. Ich liebe es, wie der Zimtzucker auf der knusprigen Oberfläche karamellisiert und wie das süße, fruchtige Apfelmus die herzhafte Kartoffel perfekt ergänzt. Es ist ein Gericht, das einfach glücklich macht. Und das Beste daran? Du kannst es ganz nach deinem Geschmack anpassen – ob herzhaft, vegan oder mit Käse. Probiere es aus, und lass mich wissen, wie es dir schmeckt! Ich bin gespannt auf deine Kreationen. Teile deine Fotos auf Pinterest oder Instagram und markiere mich – ich würde mich riesig freuen, deine Version zu sehen. Und wenn du Fragen hast, schreib sie mir in die Kommentare. Ich bin für dich da! Jetzt ran an die Kartoffeln und viel Spaß beim Nachkochen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Reibekuchen auch im Ofen zubereiten?
Ja, das geht! Lege die geformten Reibekuchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech, bestreiche sie leicht mit Öl und backe sie bei 200 °C (Umluft) für 15–20 Minuten, bis sie goldbraun sind. Wende sie nach der Hälfte der Zeit. Sie werden nicht ganz so knusprig wie aus der Pfanne, aber dafür noch leichter.
Warum werden meine Reibekuchen immer matschig?
Das liegt meistens daran, dass die Kartoffeln nicht gut genug ausgedrückt wurden. Die Feuchtigkeit verhindert, dass die Puffer knusprig werden. Drücke die Kartoffelmasse also richtig aus, bis kein Saft mehr tropft. Auch zu viel Mehl kann zu einer matschigen Konsistenz führen – halte dich genau an die Mengenangaben.
Kann ich die Reibekuchen einfrieren?
Ja, das funktioniert überraschend gut! Lege die fertig gebratenen und abgekühlten Reibekuchen auf ein Backblech und friere sie einzeln vor (etwa 1 Stunde). Dann kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. So halten sie sich 3 Monate. Zum Auftauen gibst du sie einfach für 5 Minuten bei 180 °C in den Ofen – sie werden fast wie frisch.
Welche Äpfel eignen sich am besten für das Apfelmus?
Ich empfehle säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Jonagold. Sie haben viel Geschmack und werden beim Kochen schön weich. Wenn du es süßer magst, nimm Gala oder Fuji, aber dann reduziere den Zucker im Rezept. Unreife Äpfel sind auch gut, weil sie mehr Pektin enthalten und das Mus schön dick wird.
Kann ich den Zimtzucker durch etwas anderes ersetzen?
Ja, absolut! Wenn du keinen Zimt magst oder eine Abwechslung suchst, probiere es mit einem Mix aus Zucker und Vanillezucker oder mit etwas Kardamom und Nelkenpulver. Auch Kokosblütenzucker mit einer Prise Salz ist eine tolle Alternative. Oder du servierst die Reibekuchen einfach mit Honig oder Ahornsirup – das ist auch sehr lecker!
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Leichte Reibekuchen mit Apfelmus: Bestes Weihnachtsmarkt-Rezept
Diese leichten Reibekuchen mit Apfelmus und Zimtzucker sind knusprig, aromatisch und erinnern an den Weihnachtsmarkt – aber ohne das schwere Gefühl danach. Perfekt für gemütliche Abende zu Hause.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 kg mehligkochende Kartoffeln (z.B. Agria)
- 1 große Zwiebel
- 2 Eier (Größe M)
- 3 EL Weizenmehl (Type 405)
- 1 TL Salz
- Eine Prise Muskatnuss, frisch gerieben
- Öl zum Braten (z.B. Rapsöl oder Kokosöl)
- 500 g Äpfel (z.B. Boskoop oder Elstar)
- 1 EL Zitronensaft
- 1 EL Ahornsirup oder Honig
- Eine Prise Zimt
- 2 EL Zucker (Rohrzucker oder Kokosblütenzucker)
- 1 TL Zimt
Instructions
- Die Kartoffeln vorbereiten: Wasche die Kartoffeln gründlich, schäle sie und reibe sie zusammen mit der geschälten Zwiebel in eine große Schüssel.
- Die Flüssigkeit entfernen: Gib die geriebenen Kartoffeln und die Zwiebel in ein sauberes Küchentuch oder ein feines Sieb. Drücke so viel Flüssigkeit wie möglich heraus.
- Den Teig zubereiten: Gib die gut ausgedrückte Kartoffel-Zwiebel-Mischung zurück in die Schüssel. Füge die Eier, das Mehl, das Salz und die frisch geriebene Muskatnuss hinzu. Vermische alles zu einem gleichmäßigen Teig.
- Das Apfelmus kochen: Schäle die Äpfel, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in kleine Stücke. Gib sie mit dem Zitronensaft und 2 EL Wasser in einen kleinen Topf. Koche sie bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten weich. Püriere sie zu einem feinen Mus. Rühre den Ahornsirup und die Prise Zimt ein.
- Die Reibekuchen braten: Erhitze eine beschichtete Pfanne mit 2 EL Öl bei mittlerer bis hoher Hitze. Forme aus dem Teig flache, runde Puffer (etwa 8–10 cm Durchmesser und 1 cm dick). Brate sie 3–4 Minuten pro Seite goldbraun und knusprig.
- Den Zimtzucker zubereiten: Mische in einer kleinen Schüssel den Zucker mit dem Zimt.
- Anrichten und servieren: Lege die fertigen Reibekuchen kurz auf Küchenpapier, um überschüssiges Öl aufzusaugen. Staple sie auf einem Teller, bestreue sie großzügig mit dem Zimtzucker und serviere das Apfelmus dazu.
Notes
Die Kartoffeln gut ausdrücken, damit die Reibekuchen knusprig werden. Die Pfanne sollte heiß genug sein, aber nicht zu heiß. Nicht zu viele Puffer auf einmal braten. Nach jeder zweiten Ladung das Öl wechseln. Fertige Reibekuchen im Ofen bei 100 °C warm halten, bis alle fertig sind.
Nutrition
- Serving Size: 3 Reibekuchen mit Ap
- Calories: 350
- Sugar: 15
- Sodium: 400
- Fat: 12
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 50
- Fiber: 6
- Protein: 8
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