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Christopher Wright

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Perfekte Lebkuchenherzen mit Royal Icing – einfaches Rezept für Gäste

Ready In 45 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Medium

Es war 23:47 an einem ganz normalen Dienstag im November, und ich hatte ein dringendes Verlangen nach etwas, das nach Weihnachten schmeckte – aber nicht nach diesen langweiligen Plätzchen von der Arbeit. Ich hatte keine Lust auf ein aufwendiges Lebkuchenhaus-Projekt, aber ich brauchte dieses Gefühl von Zimt, Nelken und dieser klebrigen Süße. Ich hatte nicht die typischen Lebkuchengewürze in der richtigen Mischung, aber ich hatte diese alte, fast leere Tüte mit Lebkuchengewürz von Oma, die ich irgendwie gehortet hatte, und die verrückte Idee, dass ich die Herzen vielleicht nicht nur backen, sondern auch noch hübsch verzieren könnte – für Gäste, die am Wochenende kamen. Ehrlich, ich hätte einfach ins Bett gehen sollen, aber dieser Drang war stärker. Also stand ich da, in meiner viel zu hellen Küche, während der Rest der Welt schlief, und knetete einen Teig, der nach gemütlicher Kindheit roch.

Ich meine, normalerweise mache ich solche Dinge nicht um Mitternacht. Aber letztes Jahr war alles ein bisschen chaotisch, und ich hatte das Gefühl, die Weihnachtszeit wäre an mir vorbeigerauscht, ohne dass ich richtig mitgemacht hätte. Vielleicht kennt ihr das ja – dieses Gefühl, wenn man etwas Greifbares braucht, um die schönen Momente festzuhalten. Genau so entstanden diese Lebkuchenherzen. Sie waren nicht perfekt geformt, der Guss war anfangs zu dünn, und ich hatte Mehl auf meinem Lieblingspullover. Aber als ich das erste Herz probierte, wusste ich: Das ist es. Das ist das Rezept, das ich immer wieder machen würde, wenn Freunde vorbeikommen oder die Familie sich am Esstisch versammelt. Es fühlt sich einfach richtig an – wie eine Umarmung, die man essen kann.

Warum ihr diese Lebkuchenherzen lieben werdet

Diese Lebkuchenherzen sind nicht nur ein weiteres Plätzchenrezept. Sie sind der heimliche Star jeder Kaffeetafel oder Weihnachtsfeier. Ich habe sie unzählige Male getestet, bis sie genau richtig waren – weich, würzig und mit diesem perfekten Biss. Und das Beste: Sie sehen aus, als hätte stundenlang ein Profi gewerkelt, dabei sind sie überraschend einfach.

  • Schnell und unkompliziert: Der Teig ist in 15 Minuten fertig, und die Backzeit beträgt nur 10-12 Minuten. Perfekt, wenn die Gäste schon klingeln oder die Kinder ungeduldig werden.
  • Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Gewürzmischungen oder exotischen Sirupe. Alles bekommt ihr im Supermarkt – oder habt es wahrscheinlich schon zu Hause.
  • Perfekt für Gäste: Diese Herzen sind ein echter Hingucker auf jedem Buffet. Sie sehen festlich aus, lassen sich wunderbar vorbereiten und machen jeden Gast zum Kind, wenn er in das bunte Royal Icing beißt.
  • Garantierter Publikumsliebling: Von der Oma bis zum Kleinkind – jeder liebt den weichen, würzigen Teig. Ich habe noch nie erlebt, dass eines übrig bleibt.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus dem warmen Gewürzprofil und der süßen, knackigen Glasur ist einfach himmlisch. Es ist der Geschmack von Weihnachten, den man im ganzen Mund spürt.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die perfekte Balance zwischen Weichheit und Würze. Viele Lebkuchen werden hart wie Stein oder schmecken nur nach Zucker. Meine Version bleibt tagelang saftig, und das Geheimnis liegt in der richtigen Menge Honig und der kurzen Backzeit. Es ist nicht einfach eine weitere Version – es ist die beste Version, die ich in Jahren entwickelt habe. Und das Tolle? Ihr könnt sie nach Belieben verzieren, anpassen und sogar mit den Gästen zusammen dekorieren. Das macht sofort gute Laune und schafft Erinnerungen.

Welche Zutaten ihr braucht

Dieses Rezept verwendet einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen einen komplexen und liebevollen Geschmack ergeben. Die meisten davon sind wahre Küchenhelden und oft schon vorrätig. Ich erkläre euch kurz, warum jede Zutat wichtig ist und worauf ihr achten solltet.

Für den Lebkuchenteig

  • 250 g Honig (flüssig): Der Honig ist nicht nur der Süßmacher, sondern auch der Grund, warum die Herzen so schön weich bleiben. Verwendet einen milden, flüssigen Honig wie Akazienhonig. (Tipp: Wenn der Honig kristallisiert ist, kurz im Wasserbad erwärmen.)
  • 100 g brauner Zucker: Für eine leichte Karamellnote und mehr Tiefe. Ihr könnt auch normalen weißen Zucker nehmen, aber der braune Zucker macht den Geschmack runder.
  • 75 g Butter: Macht den Teig zart und geschmeidig. Ich nehme immer ungesalzene Butter, um die Salzmenge selbst bestimmen zu können. (Für eine vegane Variante funktioniert auch Margarine oder vegane Butter.)
  • 2 Eier (Größe M, Raumtemperatur): Sie binden den Teig und geben ihm Struktur. Achtet darauf, dass die Eier nicht kalt sind, sonst wird der Teig klumpig.
  • 500 g Mehl (Type 405): Das klassische Weizenmehl sorgt für die perfekte Konsistenz. Für eine glutenfreie Version könnt ihr eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, aber dann wird der Teig etwas bröseliger.
  • 2 TL Lebkuchengewürz: Das Herzstück des Rezepts! Ich empfehle die Mischung von Lebkuchen Gewürz Manufaktur – sie ist perfekt ausbalanciert. Wer mag, kann auch selbst mischen: 1 TL Zimt, ½ TL Nelken, ½ TL Kardamom, ¼ TL Muskat, ¼ TL Piment.
  • 1 TL Backpulver: Für eine lockere Krume. Nicht zu viel, sonst gehen die Herzen auf und verlieren ihre Form.
  • 1 Prise Salz: Hebt alle Aromen hervor und verhindert, dass der Teig zu süß schmeckt.
  • 1 EL Kakao (optional): Für eine dunklere Farbe und eine leichte Schokoladennote. Das ist mein kleiner Trick für besonders schöne, tiefbraune Herzen.

Für das Royal Icing

Lebkuchenherzen mit Royal Icing preparation steps

  • 1 Eiweiß (frisch oder pasteurisiert): Die Basis für den glänzenden, festen Guss. Wer Bedenken wegen rohem Eiweiß hat, kann pasteurisiertes Eiweiß aus dem Karton verwenden.
  • 200-250 g Puderzucker (gesiebt): Je feiner der Puderzucker, desto glatter wird der Guss. Unbedingt sieben, um Klümpchen zu vermeiden.
  • 1 TL Zitronensaft (frisch gepresst): Stabilisiert das Eiweiß und sorgt für den typischen, leichten Glanz. Außerdem schmeckt man eine frische Note.
  • Lebensmittelfarbe (optional): Für bunte Herzen. Ich liebe rote, grüne und goldene Farben für Weihnachten. Am besten Gel-Farben verwenden, da sie die Konsistenz nicht verändern.

Zum Verzieren (optional, aber empfohlen)

  • Bunte Zuckerstreusel, essbare Glitzer, Perlen oder kleine Zuckersterne: Hier könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. Ich habe immer eine kleine Auswahl da, damit die Gäste selbst dekorieren können.

Benötigte Küchengeräte

Bevor ihr loslegt, stellt sicher, dass ihr alles parat habt. Die richtige Ausrüstung macht das Backen nicht nur einfacher, sondern auch viel entspannter.

  • Große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Eine Schüssel mit rutschfestem Boden ist Gold wert.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Für den Teig reicht ein Handrührer völlig aus. Die Küchenmaschine ist nur nötig, wenn ihr große Mengen macht.
  • Nudelholz: Zum gleichmäßigen Ausrollen des Teigs. Ein Teigroller mit verstellbaren Ringen ist ideal, um die Dicke perfekt zu treffen.
  • Ausstechformen (Herzform): Natürlich in Herzform! Ich habe verschiedene Größen, von klein (5 cm) bis groß (8 cm). Die kleinen sind perfekt fürs Buffet, die großen fürs Auge.
  • Backblech mit Backpapier: Einfach und effektiv. Kein Einfetten nötig.
  • Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle (oder Gefrierbeutel): Für das Royal Icing. Ein Gefrierbeutel mit einer winzigen abgeschnittenen Ecke tut es auch – das ist mein Budget-Tipp!
  • Zahnstocher oder kleine Nadel: Zum Verteilen des Zuckergusses und zum Herauslösen von Luftblasen.
  • Kuchenrost: Zum vollständigen Abkühlen der Herzen. Das ist wichtig, damit der Guss nicht verläuft.

Zubereitungsschritte

Jetzt wird es konkret. Keine Sorge, ich führe euch Schritt für Schritt durch den Prozess. Es ist einfacher, als ihr denkt, und der Duft in der Küche wird euch belohnen.

  1. Honig-Butter-Mischung erwärmen: Gebt den Honig, den braunen Zucker und die Butter in einen kleinen Topf. Erhitzt alles bei mittlerer Hitze, bis die Butter geschmolzen und der Zucker aufgelöst ist. Rührt immer um, damit nichts anbrennt. Die Mischung sollte heiß sein, aber nicht kochen. (Dauer: ca. 5 Minuten)
  2. Abkühlen lassen: Nehmt den Topf vom Herd und lasst die Mischung auf etwa 40°C abkühlen – sie sollte sich warm, aber nicht heiß anfühlen. Wenn sie zu heiß ist, gerinnen die Eier später.
  3. Eier unterrühren: Gebt die Eier in eine große Rührschüssel und schlagt sie mit dem Handrührer kurz schaumig. Gießt dann die lauwarme Honig-Butter-Mischung dazu und verrührt alles gut, bis eine homogene Masse entsteht.
  4. Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Mehl, das Lebkuchengewürz, das Backpulver, das Salz und den Kakao (falls verwendet) vermischen. Am besten mit einem Schneebesen, damit alles gleichmäßig verteilt ist.
  5. Teig kneten: Gebt die Mehlmischung nach und nach zur flüssigen Masse. Verknetet alles mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Er sollte nicht mehr kleben, sondern sich wie weicher Knete anfühlen. Wenn er zu klebrig ist, noch etwas Mehl hinzufügen.
  6. Teig ruhen lassen: Formt den Teig zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank. (Am besten über Nacht – das macht ihn noch geschmeidiger und die Aromen können sich entfalten.)
  7. Backofen vorheizen und Teig ausrollen: Heizt den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Rollt den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 5-7 mm dick aus. Arbeitet zügig, damit der Teig nicht zu warm wird.
  8. Herzen ausstechen: Stecht mit den Herz-Ausstechformen die Herzen aus und setzt sie mit etwas Abstand auf die mit Backpapier belegten Bleche. Den restlichen Teig sammelt ihr, knetet ihn kurz durch und rollt ihn erneut aus.
  9. Backen: Backt die Herzen für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch weich wirken. Vorsicht: Sie härten beim Abkühlen noch etwas nach! (Tipp: Macht die Stäbchenprobe – wenn kein Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig.)
  10. Abkühlen lassen: Lasst die Herzen für 2 Minuten auf dem Blech ruhen, dann setzt ihr sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchenrost. Sie müssen vollständig abkühlen, bevor ihr sie verziert – sonst schmilzt der Guss.
  11. Royal Icing zubereiten: Während die Herzen abkühlen, bereitet ihr den Guss zu. Schlagt das Eiweiß mit dem Zitronensaft mit dem Handrührer leicht schaumig. Siebt den Puderzucker darüber und schlagt alles auf niedriger Stufe, bis sich der Zucker verbunden hat. Dann auf höchster Stufe für 3-4 Minuten weiterschlagen, bis die Masse dick, glänzend und spitz ist. (Test: Wenn ihr den Schneebesen anhebt, sollte eine feste Spitze stehen bleiben.)
  12. Guss einfärben und füllen: Teilt den Guss nach Belieben auf kleine Schüsseln auf und färbt ihn mit Lebensmittelfarbe ein. Füllt den Guss in Spritzbeutel oder Gefrierbeutel und schneidet eine winzige Spitze ab (ca. 1-2 mm).
  13. Herzen verzieren: Jetzt kommt der spaßige Teil! Spritzt den Guss in Linien, Punkten oder Mustern auf die abgekühlten Herzen. Ihr könnt die Herzen auch komplett mit Guss überziehen (dann den Guss etwas dünner machen) und die Streusel darauf geben, bevor der Guss antrocknet. Lasst eurer Kreativität freien Lauf!
  14. Trocknen lassen: Lasst die verzierten Herzen bei Raumtemperatur für mindestens 2-3 Stunden trocknen, am besten über Nacht. Der Guss wird dann schön fest und glänzend.

Kochtipps & Techniken

Hier sind meine besten Tricks, die ich über die Jahre gelernt habe – manchmal durch Fehler, manchmal durch puren Zufall. Sie machen den Unterschied zwischen guten und unvergesslichen Lebkuchenherzen aus.

  • Teig richtig kühlen: Das ist der wichtigste Schritt! Wenn der Teig zu warm ist, klebt er an der Arbeitsfläche und die Herzen verlieren beim Backen ihre Form. Ich rolle den Teig sogar manchmal zwischen zwei Lagen Backpapier aus, bevor ich ihn kühle – das spart Zeit und Nerven.
  • Gleichmäßige Dicke: Verwendet unbedingt Führungsringe für das Nudelholz oder zwei gleich dicke Holzstäbe. So wird der Teig überall gleich dick und die Herzen backen gleichmäßig. Sonst sind die einen verbrannt und die anderen noch roh.
  • Nicht zu lange backen: Das ist der häufigste Fehler! Lebkuchenherzen sollten nach dem Backen noch weich sein. Sie härten beim Abkühlen nach. Wenn ihr sie zu lange backt, werden sie steinhart und schmecken trocken. Lieber eine Minute früher rausnehmen als eine Minute zu spät.
  • Royal Icing Konsistenz: Der Guss muss genau richtig sein – nicht zu dick und nicht zu dünn. Wenn er zu dick ist, lässt er sich schwer spritzen. Wenn er zu dünn ist, verläuft er. Der perfekte Guss fällt langsam vom Löffel und bildet eine glatte Oberfläche. Wenn er zu dick ist, einfach einen Tropfen Zitronensaft oder Wasser zugeben. Wenn er zu dünn ist, mehr Puderzucker einrühren.
  • Multitasking beim Dekorieren: Arbeitet in Serie! Spritzt erst alle Herzen mit einer Farbe oder einem Muster, dann die nächste. So bleibt der Guss geschmeidig und ihr habt einen besseren Rhythmus. Und denkt dran: Perfektion ist langweilig – kleine Unregelmäßigkeiten machen die Herzen charmant und individuell.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist eine fantastische Basis für unzählige Abwandlungen. Hier sind ein paar meiner Lieblingsideen, die ich selbst ausprobiert habe.

  • Vegane Variante: Ersetzt die Butter durch vegane Margarine und die Eier durch 2 EL Apfelmus plus 1 EL Leinsamen (mit 3 EL Wasser verquirlt). Für das Royal Icing verwendet ihr Aquafaba (das Wasser aus der Kichererbsendose) anstelle von Eiweiß. Es funktioniert genauso gut!
  • Glutenfreie Version: Tauscht das Weizenmehl 1:1 gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Achtet darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst wird der Teig bröselig. Der Teig wird etwas empfindlicher, aber die Herzen schmecken trotzdem fantastisch.
  • Schoko-Lebkuchenherzen: Gebt 30 g Kakaopulver (ungesüßt) zum Mehl und reduziert das Mehl um 30 g. Das ergibt einen intensiven Schokoladen-Lebkuchen-Geschmack. Dazu passt ein weißer Royal Icing Guss besonders gut.
  • Orangen-Lebkuchen: Fügt dem Teig den Abrieb einer Bio-Orange hinzu und ersetzt 1 EL des Honigs durch frischen Orangensaft. Die fruchtige Note harmoniert wunderbar mit den Gewürzen.
  • Gewürzvariation: Experimentiert mit dem Lebkuchengewürz! Gebt eine Prise Kardamom oder Sternanis dazu, oder verwendet eine fertige Spekulatius-Gewürzmischung für eine andere Note.

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Damit eure Lebkuchenherzen perfekt ankommen und lange frisch bleiben, habe ich hier noch ein paar wichtige Hinweise.

  • Serviertemperatur: Die Herzen schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Holt sie etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus der Dose. Sie sollten nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, da der Guss dann hart und der Teig fest ist.
  • Präsentation: Stapelt die Herzen dekorativ auf einer schönen Platte oder hängt sie mit einem hübschen Band an den Weihnachtsbaum oder an Geschenke. Sie sind ein echter Hingucker und machen sofort Lust aufs Naschen.
  • Was passt dazu?: Serviert die Lebkuchenherzen zu einer Tasse Glühwein, Punsch, Kaffee oder einem warmen Kakao. Auch ein Glas Milch passt hervorragend – besonders für die kleinen Gäste.
  • Aufbewahrung: Bewahrt die Herzen in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur auf. Legt sie am besten in einer einzigen Schicht oder trennt die Lagen mit Backpapier, damit der Guss nicht zerkratzt. So halten sie sich mindestens 2-3 Wochen – wenn sie nicht vorher aufgegessen werden.
  • Einfrieren: Ihr könnt die unverzierten Herzen problemlos einfrieren. Wickelt sie dafür einzeln in Frischhaltefolie und packt sie in einen Gefrierbeutel. Sie halten sich so bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Kuchenrost legen und dann verzieren. So habt ihr immer einen Vorrat für überraschende Gäste.
  • Geschmacksentwicklung: Die Herzen schmecken nach 1-2 Tagen sogar noch besser! Die Gewürze haben dann Zeit, sich voll zu entfalten. Also keine Sorge, wenn ihr sie einen Tag vorher backt – das ist sogar ideal.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich finde es wichtig zu wissen, was in unserem Essen steckt. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Herz (bei 30 Stück, ohne Dekoration).

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 120 kcal
Kohlenhydrate 22 g
davon Zucker 14 g
Fett 3 g
Eiweiß 2 g
Ballaststoffe 0,5 g

Lebkuchen enthalten durch den Honig und die Gewürze wie Zimt und Nelken tatsächlich einige positive Eigenschaften. Honig wirkt antibakteriell, und Zimt kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Natürlich sind Lebkuchenherzen ein Genussmittel und sollten in Maßen genossen werden, aber sie sind definitiv eine der besseren Optionen auf dem Plätzchenteller. Für eine zuckerreduzierte Variante könnt ihr den Zucker im Teig um ein Drittel reduzieren – der Honig gibt genug Süße.

Fazit

Diese Lebkuchenherzen mit Royal Icing sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine Einladung, den Moment zu genießen, mit Freunden und Familie zu teilen und ein bisschen Magie in die Küche zu bringen. Ob für eine große Weihnachtsfeier, einen gemütlichen Nachmittag mit den Kindern oder als selbstgemachtes Geschenk – sie passen einfach immer.

Ich liebe es, wie vielseitig sie sind. Ihr könnt sie schlicht halten oder mit bunten Farben und Streuseln zu kleinen Kunstwerken machen. Und das Beste: Sie schmecken nicht nur fantastisch, sondern machen auch noch richtig gute Laune beim Dekorieren. Also, traut euch, probiert es aus und macht sie zu eurem eigenen Rezept. Verändert die Gewürze, probiert neue Dekorationen oder backt sie in anderen Formen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Habt ihr das Rezept ausprobiert? Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, wie eure Lebkuchenherzen gelungen sind oder welche kreativen Ideen ihr hattet. Teilt das Rezept gerne mit euren Freunden und vergesst nicht, mir ein Foto von euren Kunstwerken zu schicken! Ich bin schon ganz gespannt. Bis zum nächsten Mal – und denkt dran: In der Küche ist der einzige Ort, wo Fehler zu den besten Überraschungen führen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch ohne Kühlung verarbeiten?

Ich rate davon ab. Der Teig ist ohne Kühlung sehr klebrig und lässt sich schwer ausrollen. Die Kühlzeit ist wichtig, damit das Fett fest wird und die Herzen beim Backen ihre Form behalten. Mindestens 1 Stunde Kühlung sind Pflicht.

Mein Royal Icing ist zu dünn geworden. Was kann ich tun?

Kein Problem! Einfach noch etwas gesiebten Puderzucker unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wenn es zu dick ist, gebt einen Tropfen Zitronensaft oder Wasser dazu. Denkt dran: Der Guss sollte langsam vom Löffel fließen und eine glatte Spitze bilden.

Kann ich die Lebkuchenherzen auch ohne Ei backen?

Ja, absolut! Für eine vegane oder ei-freie Version ersetzt ihr die Eier durch 2 EL Apfelmus und 1 EL Leinsamen (mit 3 EL Wasser verquirlt). Der Teig wird etwas fester, aber die Herzen werden trotzdem schön weich. Probiert es einfach aus!

Wie lange sind die Lebkuchenherzen haltbar?

In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur halten sie sich mindestens 2-3 Wochen. Sie werden sogar noch etwas weicher und aromatischer, wenn sie ein paar Tage durchziehen. Einfrieren (unverziert) ist auch für bis zu 3 Monate möglich.

Kann ich statt Honig auch Ahornsirup verwenden?

Ja, das funktioniert! Ahornsirup ist etwas dünnflüssiger, daher müsst ihr die Mehlmenge eventuell um 10-20 g erhöhen. Der Geschmack wird etwas milder und weniger blumig, aber immer noch lecker. Ich würde aber für das klassische Lebkuchenaroma beim Honig bleiben.

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Lebkuchenherzen mit Royal Icing recipe

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Perfekte Lebkuchenherzen mit Royal Icing – einfaches Rezept für Gäste

Diese weichen, würzigen Lebkuchenherzen mit glänzendem Royal Icing sind der heimliche Star jeder Kaffeetafel oder Weihnachtsfeier. Sie sehen aus wie vom Profi, sind aber überraschend einfach zuzubereiten und bleiben tagelang saftig.

  • Author: Hannah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 10-12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 25 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 30 Stück 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Honig (flüssig)
  • 100 g brauner Zucker
  • 75 g Butter (ungesalzen)
  • 2 Eier (Größe M, Raumtemperatur)
  • 500 g Mehl (Type 405)
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Kakao (optional)
  • 1 Eiweiß (frisch oder pasteurisiert)
  • 200–250 g Puderzucker (gesiebt)
  • 1 TL Zitronensaft (frisch gepresst)
  • Lebensmittelfarbe (optional)
  • Bunte Zuckerstreusel, essbare Glitzer, Perlen oder kleine Zuckersterne (optional)

Instructions

  1. Honig, braunen Zucker und Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Butter geschmolzen und der Zucker aufgelöst ist. Nicht kochen lassen. (ca. 5 Minuten)
  2. Vom Herd nehmen und auf etwa 40°C abkühlen lassen (warm, aber nicht heiß).
  3. Eier in einer großen Rührschüssel kurz schaumig schlagen. Die lauwarme Honig-Butter-Mischung dazugießen und gut verrühren.
  4. In einer separaten Schüssel Mehl, Lebkuchengewürz, Backpulver, Salz und Kakao (falls verwendet) mit einem Schneebesen vermischen.
  5. Die Mehlmischung nach und nach zur flüssigen Masse geben und mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Der Teig sollte nicht mehr kleben.
  6. Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde (am besten über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen.
  7. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 5-7 mm dick ausrollen.
  8. Mit Herz-Ausstechformen Herzen ausstechen und mit etwas Abstand auf mit Backpapier belegte Bleche setzen. Restlichen Teig sammeln, kurz durchkneten und erneut ausrollen.
  9. Herzen 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind, die Mitte aber noch weich wirkt. (Stäbchenprobe: kein Teig bleibt kleben.)
  10. Herzen 2 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchenrost setzen und vollständig abkühlen lassen.
  11. Für das Royal Icing: Eiweiß mit Zitronensaft leicht schaumig schlagen. Puderzucker sieben und dazugeben, auf niedriger Stufe verrühren, dann auf höchster Stufe 3-4 Minuten schlagen, bis die Masse dick, glänzend und spitz ist.
  12. Guss nach Belieben auf kleine Schüsseln verteilen und mit Lebensmittelfarbe einfärben. In Spritzbeutel oder Gefrierbeutel füllen und eine winzige Spitze (ca. 1-2 mm) abschneiden.
  13. Abgekühlte Herzen nach Belieben mit dem Guss verzieren (Linien, Punkte, Muster oder komplett überziehen). Streusel oder Dekoration auf den noch feuchten Guss geben.
  14. Verzierte Herzen bei Raumtemperatur mindestens 2-3 Stunden (am besten über Nacht) trocknen lassen, bis der Guss fest und glänzend ist.

Notes

Der Teig muss unbedingt gekühlt werden, sonst klebt er und die Herzen verlieren ihre Form. Die Herzen nach dem Backen nicht zu lange backen – sie härten beim Abkühlen nach. Der Guss sollte langsam vom Löffel fließen; bei Bedarf mit Puderzucker oder Zitronensaft anpassen. Die Herzen schmecken nach 1-2 Tagen noch besser, da die Gewürze durchziehen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Herz
  • Calories: 120
  • Sugar: 14
  • Sodium: 50
  • Fat: 3
  • Saturated Fat: 1.5
  • Carbohydrates: 22
  • Fiber: 0.5
  • Protein: 2

Keywords: Lebkuchenherzen, Royal Icing, Weihnachtsplätzchen, einfaches Rezept, Gäste, Herzform, weich, würzig

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