Meine Nachbarin Frau Müller machte gar kein großes Aufheben darum. Ich war eigentlich nur kurz vorbeigekommen, um mir ihre Heckenschere auszuleihen – und dann traf mich dieser Duft. Es roch nach gebackenen Nüssen, nach warmem Honig und irgendwie nach Weihnachten, obwohl es erst Ende Oktober war. Sie stand in ihrer gemütlichen Küche, die Hände voller Mehl, und meinte nur achselzuckend: „Ach, das sind nur ein paar Plätzchen. Die sind in zehn Minuten fertig.” Zehn Minuten. Ich stand da wie angewurzelt, während sie ganz selbstverständlich ein Blech nach dem anderen aus dem Ofen holte. Diese Knusprigen Walnuss-Plätzchen mit Honig und Zimt waren so unscheinbar und doch so unglaublich – dieses Rezept habe ich mir sofort aufgeschrieben, und seitdem backe ich es ständig. Vielleicht kennen Sie das ja, wenn man etwas isst und sofort weiß, dass man es für immer nachmachen wird. Genau so ging es mir an diesem Dienstagvormittag bei Frau Müller.
Warum Sie Diese Knusprigen Walnuss-Plätzchen Lieben Werden
Ehrlich, ich habe in den letzten Jahren wirklich viele Plätzchenrezepte ausprobiert. Manche waren zu aufwendig, andere zu trocken, und wieder andere schmeckten einfach nach nichts. Aber diese Knusprigen Walnuss-Plätzchen mit Honig und Zimt haben etwas ganz Besonderes an sich. Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum Sie sie unbedingt backen sollten.
- Schnell und einfach: Der Teig ist in unter 15 Minuten zusammengerührt, und die Plätzchen sind nach nur 10 bis 12 Minuten Backzeit fertig. Perfekt für spontane Besuche oder wenn die Lust auf etwas Süßes plötzlich zuschlägt – und das tut sie ja bekanntlich oft.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder teure Spezialitäten. Honig, Walnüsse, Zimt und ein paar Grundzutaten – das haben Sie bestimmt schon im Haus. Kein langes Suchen im Supermarkt, versprochen.
- Perfekt für gemütliche Abende: Stellen Sie sich vor: Draußen wird es früh dunkel, der Wind pfeift ums Haus, und Sie sitzen mit einer Tasse Tee und diesen Plätzchen auf dem Sofa. Genau dafür sind sie gemacht. Sie sind der Inbegriff von Geborgenheit und Wärme.
- Ein echter Publikumsliebling: Egal ob Kinder oder Erwachsene – jeder liebt diese Kombination aus knusprigen Walnüssen, süßem Honig und würzigem Zimt. Bei uns sind sie auf jeder Feier als erstes weg.
- Unwiderstehlich lecker: Das Besondere an diesem Rezept ist die Textur. Die Plätzchen sind außen herrlich knusprig, aber innen noch angenehm weich. Der Honig karamellisiert leicht und gibt ihnen diesen unwiderstehlichen Glanz und Geschmack.
Was dieses Rezept von all den anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Süße und Würze. Der Honig ist nicht aufdringlich, der Zimt nicht zu dominant und die Walnüsse geben genau das richtige Maß an Biss. Ich habe unzählige Versionen getestet – mit braunem Zucker, mit Ahornsirup, mit verschiedenen Nusssorten – aber diese Kombination ist einfach die absolute Königin. Sie werden nach dem ersten Bissen genau verstehen, was ich meine. Es ist dieses wohlige Gefühl, das einen durchströmt, dieses leise „Ahh” nach dem ersten Bissen. Das ist pure Seelenwärme.
Welche Zutaten Sie Brauchen
Für diese Knusprigen Walnuss-Plätzchen mit Honig und Zimt brauchen Sie wirklich keine Zauberei. Die Zutaten sind simpel, aber jede einzelne spielt ihre Rolle perfekt. Lassen Sie mich ein wenig ins Detail gehen, denn die Qualität macht hier den Unterschied.
Für den Plätzchenteig:
- 250 g Weizenmehl (Type 405): Das Mehl bildet die Basis. Ich verwende am liebsten Type 405, weil es den Teig schön zart macht. Für eine vollkornhaltigere Variante können Sie auch Dinkelmehl 630 nehmen – das gibt einen leicht nussigen Geschmack, der wunderbar zu den Walnüssen passt.
- 100 g gemahlene Walnüsse: Hier sollten Sie nicht sparen. Frisch gemahlene Walnüsse aus der Nussmühle oder dem Hochleistungsmixer haben einfach das beste Aroma. Ich kaufe meine Walnüsse immer in der Schale und knacke sie selbst – das ist zwar etwas Arbeit, aber der Geschmack ist unvergleichlich. Achten Sie darauf, dass die Nüsse nicht ranzig sind. Ein kurzer Geruchstest vor dem Mahlen verrät Ihnen alles.
- 100 g kalte Butter (in Stückchen): Die Butter muss schön kalt sein, denn das macht die Plätzchen später besonders mürbe und zart. Ich verwende am liebsten Deutsche Markenbutter, weil sie einen höheren Fettgehalt hat und weniger Wasser enthält. Das ist das Geheimnis für den perfekten Biss.
- 80 g Honig (flüssig): Der Honig ist der Star in diesem Rezept. Er gibt nicht nur die Süße, sondern auch eine wunderbare Feuchtigkeit und einen natürlichen Glanz. Ich empfehle einen milden Blütenhonig oder Akazienhonig, denn die sind nicht zu aufdringlich. Ein kräftiger Waldhonig kann den Geschmack schnell überdecken. Falls Ihr Honig bereits kristallisiert ist, erwärmen Sie ihn kurz im Wasserbad, bis er wieder flüssig wird.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und gibt ihm Struktur. Am besten nehmen Sie es direkt aus dem Kühlschrank, damit alles schön kalt bleibt.
- 1 Teelöffel Zimt (gemahlen): Zimt ist der perfekte Partner für Honig und Walnüsse. Ich verwende am liebsten Ceylon-Zimt, der ist feiner und aromatischer als der günstigere Cassia-Zimt. Aber ehrlich gesagt, für dieses Rezept tut es auch der klassische Zimt aus dem Supermarkt.
- 1 Prise Salz: Das Salz ist kein Fehler! Es hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor und sorgt für eine tolle Balance zwischen süß und herzhaft. Verwenden Sie feines Meersalz.
- 1/2 Teelöffel Backpulver: Nur eine kleine Menge, damit die Plätzchen schön luftig werden, aber nicht zu sehr aufgehen. Sie sollen ja schön kompakt und knusprig bleiben.
Zum Verzieren und Bestreuen:
- 50 g ganze Walnusshälften: Diese werden auf die Plätzchen gedrückt, bevor sie in den Ofen kommen. Sie sehen nicht nur hübsch aus, sondern geben auch noch einen extra Crunch. Ich breche sie manchmal auch in kleinere Stücke, das macht das Essen einfacher.
- 2 Esslöffel Honig (zum Bestreichen): Ein kleiner Pinselstrich mit warmem Honig nach dem Backen gibt den Plätzchen diesen unwiderstehlichen Glanz und eine extra Portion Süße. Das ist optional, aber ich finde, es macht sie erst perfekt.
- Etwas Puderzucker (optional): Für diejenigen, die es noch etwas süßer mögen, kann man die Plätzchen nach dem Abkühlen leicht mit Puderzucker bestäuben. Das sieht dann aus wie eine kleine Schneelandschaft – einfach zauberhaft.
Welche Küchengeräte Sie Brauchen
Sie brauchen keine ausgefallene Profi-Ausstattung für diese Knusprigen Walnuss-Plätzchen mit Honig und Zimt. Ich habe sie schon mit dem einfachsten Handrührgerät gemacht und sie waren trotzdem fantastisch. Hier ist, was Sie wirklich brauchen:
- Eine große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Die sollten groß genug sein, damit Sie später alles gut vermischen können, ohne dass das Mehl überall herumfliegt.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Für den Teig reicht ein einfaches Handrührgerät mit Knethaken völlig aus. Wenn Sie eine Küchenmaschine haben, geht es natürlich noch schneller und bequemer.
- Eine Nussmühle oder ein Mixer: Um die Walnüsse zu mahlen. Ich habe eine kleine Hand-Nussmühle, die kostet nicht viel und mahlt die Nüsse perfekt. Ein starker Standmixer tut es aber auch – achten Sie nur darauf, dass Sie nicht zu lange mixen, sonst wird es Nussbutter.
- Ein Backblech mit Backpapier: Das Backpapier verhindert, dass die Plätzchen ankleben, und macht die Reinigung zum Kinderspiel. Ich benutze immer die antihaftbeschichteten Bleche, aber jedes normale Blech tut es auch.
- Ein Teelöffel oder ein kleiner Eisportionierer: Zum Formen der Plätzchen. Ein Eisportionierer sorgt für gleichmäßige Größen, aber ein Teelöffel tut es auch. Ich benutze einfach zwei Teelöffel, um kleine Häufchen zu formen.
- Ein Backpinsel: Für das Bestreichen mit Honig nach dem Backen. Ein Silikonpinsel ist am besten, weil er keine Haare verliert und leicht zu reinigen ist.
- Ein Kuchengitter: Zum Abkühlen der Plätzchen. Das ist wichtig, damit sie nicht von unten durchweichen und schön knusprig bleiben.
Zubereitung Schritt für Schritt

So, jetzt wird es ernst! Ich zeige Ihnen genau, wie diese Knusprigen Walnuss-Plätzchen mit Honig und Zimt entstehen. Keine Sorge, es ist wirklich einfach – versprochen!
- Den Ofen vorheizen: Heizen Sie Ihren Backofen auf 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze (oder 160 Grad Umluft) vor. Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus. Das Vorheizen ist wichtig, damit die Plätzchen gleichmäßig backen und schön knusprig werden.
- Die Walnüsse mahlen: Geben Sie die 100 g Walnüsse in Ihre Nussmühle oder Ihren Mixer und mahlen Sie sie fein. Achten Sie darauf, dass keine großen Stücke mehr übrig sind. Der Duft, der dabei entsteht, ist schon himmlisch! Stellen Sie die gemahlenen Nüsse erstmal zur Seite.
- Die trockenen Zutaten mischen: In einer großen Rührschüssel vermischen Sie das Mehl, die gemahlenen Walnüsse, den Zimt, das Backpulver und die Prise Salz. Verrühren Sie alles gut mit einem Schneebesen, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen. Das ist der erste Schritt zu einem perfekten Teig.
- Die Butter und den Honig hinzufügen: Geben Sie die kalten Butterstückchen und den flüssigen Honig zu der Mehlmischung. Jetzt kommt das Ei dazu. Ich weiß, es sieht erstmal aus wie eine trockene Krümelmasse – aber das ist genau richtig so!
- Den Teig kneten: Mit den Knethaken Ihres Handrührgeräts oder Ihrer Küchenmaschine kneten Sie alles zu einem glatten Teig. Das dauert nur etwa 2-3 Minuten. Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, aber nicht kleben. Falls er zu trocken ist, geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Falls er zu klebrig ist, geben Sie etwas mehr Mehl hinzu. Mein Tipp: Der Teig fühlt sich perfekt an, wenn er sich geschmeidig anfühlt und nicht an den Fingern klebt.
- Den Teig ruhen lassen: Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank. Dieser Schritt ist wichtig! Durch das Kühlen wird der Teig fester und lässt sich besser verarbeiten. Außerdem können die Aromen von Honig, Zimt und Walnüssen richtig durchziehen. In der Zwischenzeit können Sie schon mal die Spülmaschine ausräumen oder eine Tasse Tee trinken.
- Plätzchen formen: Nach der Ruhezeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Mit den Händen kleine Kugeln formen – etwa so groß wie eine Walnuss. Ich mache sie immer ungefähr 2-3 cm im Durchmesser. Legen Sie die Kugeln mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Backbleche, da sie beim Backen noch etwas auseinanderlaufen.
- Mit Walnüssen dekorieren: Drücken Sie in jede Kugel vorsichtig eine Walnusshälfte oder ein Stück Walnuss hinein. Drücken Sie sie nicht zu tief ein, sonst verschwindet sie im Teig. Sie soll ja als hübsche Dekoration obenauf bleiben.
- Backen: Schieben Sie die Bleche in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie die Plätzchen für 10-12 Minuten. Achtung: Sie sind fertig, wenn die Ränder anfangen, leicht goldbraun zu werden. Die Mitte sollte noch etwas weich erscheinen – sie werden beim Abkühlen noch fester. Mein erster Versuch endete mit verbrannten Plätzchen, weil ich dachte, sie müssten durch und durch fest sein. Also lieber eine Minute zu früh rausnehmen, als zu spät!
- Mit Honig bestreichen: Nehmen Sie die Plätzchen aus dem Ofen und lassen Sie sie 2 Minuten auf dem Blech ruhen. Erwärmen Sie in der Zwischenzeit die 2 Esslöffel Honig kurz in der Mikrowelle oder in einem kleinen Topf. Bestreichen Sie die noch warmen Plätzchen mit einem Backpinsel mit dem warmen Honig. Das gibt ihnen diesen unwiderstehlichen Glanz und eine extra süße Note.
- Abkühlen lassen: Lassen Sie die Plätzchen vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen. Das dauert etwa 20-30 Minuten. In dieser Zeit werden sie schön knusprig. Widerstehen Sie der Versuchung, sie schon warm zu essen – sie sind dann noch zu weich und zerfallen leicht. Das habe ich auf die harte Tour gelernt.
Tipps und Tricks für Perfekte Plätzchen
Im Laufe der Jahre habe ich so einige Fehler gemacht, damit Sie sie nicht machen müssen. Hier sind meine besten Tipps für diese Knusprigen Walnuss-Plätzchen mit Honig und Zimt.
- Die Butter muss kalt sein: Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Wenn die Butter zu warm ist, wird der Teig klebrig und die Plätzchen verlieren ihre schöne Form. Schneiden Sie die Butter in kleine Stücke und stellen Sie sie bis zur Verwendung in den Kühlschrank.
- Nicht zu lange kneten: Kneten Sie den Teig nur so lange, bis er sich gerade so verbindet. Wenn Sie zu lange kneten, wird der Teig zäh und die Plätzchen werden hart. Ein kurzer, sanfter Knetvorgang ist das Geheimnis für mürbe Plätzchen.
- Die Ruhezeit nicht überspringen: Ich weiß, es ist verlockend, den Teig sofort zu verarbeiten. Aber die 30 Minuten im Kühlschrank sind Gold wert. Der Teig lässt sich dann viel besser formen, und die Plätzchen laufen beim Backen nicht so stark auseinander. Außerdem schmecken sie einfach aromatischer.
- Gleichmäßige Größe für gleichmäßiges Backen: Versuchen Sie, alle Plätzchen gleich groß zu formen. Ich benutze dafür einen kleinen Eisportionierer, aber Sie können auch einfach zwei Teelöffel verwenden. So werden alle Plätzchen gleichzeitig gar und keines verbrennt.
- Die richtige Backzeit: Jeder Ofen backt ein bisschen anders. Behalten Sie die Plätzchen ab der 8. Minute im Auge. Sobald die Ränder goldbraun sind, sind sie fertig. Die Mitte darf ruhig noch weich aussehen – sie werden beim Abkühlen fest. Lieber eine Minute zu früh rausnehmen, als zu spät.
- Multitasking beim Backen: Wenn Sie zwei Bleche haben, backen Sie nacheinander. Backen Sie nie zwei Bleche gleichzeitig, da die Hitze dann nicht richtig zirkulieren kann und die Plätzchen ungleichmäßig backen. Während das erste Blech im Ofen ist, formen Sie schon die Plätzchen für das zweite Blech.
Variationen und Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es sich wunderbar anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe und die wirklich fantastisch schmecken.
- Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine (achten Sie auf einen hohen Fettgehalt) und das Ei durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen, die Sie mit 3 Esslöffeln Wasser verrühren und 5 Minuten quellen lassen. Der Teig wird etwas fester, aber die Plätzchen schmecken genauso lecker. Ich habe diese Variante für eine Freundin gemacht, und sie war begeistert.
- Glutenfreie Variante: Tauschen Sie das Weizenmehl einfach gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Ich empfehle eine Mischung auf Reismehlbasis, die ist neutral im Geschmack. Achten Sie darauf, dass die Mischung auch Bindemittel wie Guarkernmehl oder Xanthan enthält. Die Textur wird etwas bröseliger, aber der Geschmack ist immer noch himmlisch.
- Andere Nusssorten: Statt Walnüssen können Sie auch Pekannüsse, Haselnüsse oder Mandeln verwenden. Jede Nusssorte gibt den Plätzchen eine ganz eigene Note. Pekannüsse sind besonders buttrig und süß, Haselnüsse haben ein intensives Aroma, und Mandeln sind fein und mild. Ich habe einmal eine Mischung aus Walnüssen und Pekannüssen gemacht – das war der absolute Hit!
- Gewürzvariationen: Neben Zimt können Sie auch andere Gewürze ausprobieren. Eine Prise Kardamom oder Muskatnuss passt wunderbar zu Honig und Nüssen. Oder Sie geben einen Hauch von Vanille dazu – das macht die Plätzchen noch aromatischer. Mein persönlicher Favorit ist eine Kombination aus Zimt und einer Prise gemahlenem Ingwer – das gibt eine leichte Schärfe, die perfekt ist.
- Schokoladenvariante: Für alle Schokoholics: Geben Sie 50 g gehackte Zartbitterschokolade oder Schokotropfen in den Teig. Die Schokolade schmilzt beim Backen und verteilt sich im Teig – das ist der reinste Genuss. Ich habe das mal für eine Geburtstagsfeier gemacht und die Plätzchen waren in Rekordzeit weg.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Diese Knusprigen Walnuss-Plätzchen mit Honig und Zimt schmecken am besten, wenn sie vollständig abgekühlt sind. Aber wie bewahrt man sie am besten auf, damit sie schön knusprig bleiben? Hier sind meine Erfahrungen.
Servieren: Servieren Sie die Plätzchen bei Zimmertemperatur auf einer schönen Platte. Sie passen perfekt zu einer Tasse Tee, Kaffee oder einem Glas Milch. Für ein besonderes Dessert können Sie sie auch mit einer Kugel Vanilleeis und etwas Honig servieren. Stellen Sie sich das mal vor: warme Plätzchen, kaltes Eis – ein Traum!
Aufbewahren: Bewahren Sie die Plätzchen in einer luftdichten Keksdose auf. So bleiben sie bis zu zwei Wochen knusprig und frisch. Legen Sie ein Stück Küchenpapier mit in die Dose – das absorbiert überschüssige Feuchtigkeit und hält die Plätzchen länger knusprig. Ich bewahre meine Plätzchen immer in einer alten Blechdose von meiner Oma auf, das gibt ihnen irgendwie eine besondere Note.
Einfrieren: Sie können die Plätzchen auch hervorragend einfrieren. Legen Sie sie dazu in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose und frieren Sie sie für bis zu drei Monate ein. Zum Auftauen nehmen Sie sie einfach aus dem Gefrierfach und lassen sie bei Zimmertemperatur etwa 30 Minuten auftauen. Sie schmecken dann fast wie frisch gebacken. Ich friere immer eine doppelte Portion ein, dann habe ich immer welche da, wenn unerwartet Besuch kommt.
Reheating: Falls die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas an Knusprigkeit verlieren sollten, können Sie sie für 3-4 Minuten bei 150 Grad Celsius im Ofen aufbacken. Das macht sie wieder fast wie neu. Aber ehrlich gesagt, bei uns sind sie immer so schnell aufgegessen, dass dieses Problem nie auftritt.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich bin keine Ernährungswissenschaftlerin, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Und diese Knusprigen Walnuss-Plätzchen mit Honig und Zimt sind tatsächlich nicht nur lecker, sondern haben auch ein paar gesundheitliche Vorteile.
Geschätzte Nährwerte pro Plätzchen (bei 20 Stück):
- Kalorien: ca. 110 kcal
- Fett: ca. 7 g
- Kohlenhydrate: ca. 10 g
- Eiweiß: ca. 2 g
- Ballaststoffe: ca. 1 g
Gesundheitliche Vorteile:
- Walnüsse: Walnüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Sie enthalten auch viele Antioxidantien, die den Körper vor Schäden durch freie Radikale schützen können. Ein kleiner Genuss mit großem Nutzen!
- Honig: Honig ist ein natürlicher Energielieferant und enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Er wirkt antibakteriell und kann bei Erkältungen wohltuend sein. Außerdem ist er ein großartiger natürlicher Süßstoff, der viel besser ist als raffinierter Zucker.
- Zimt: Zimt ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften und kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Eine Prise Zimt am Tag – das kann nicht schaden.
- Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten, Nüsse und Eier. Für Menschen mit entsprechenden Allergien sind die oben genannten Variationen (glutenfrei, vegan) eine gute Alternative.
Fazit
Diese Knusprigen Walnuss-Plätzchen mit Honig und Zimt sind für mich mehr als nur ein Rezept. Sie sind ein kleines Stück Geborgenheit, ein Duft, der sofort an gemütliche Abende erinnert, und ein Geschmack, der einfach glücklich macht. Ich liebe es, wie einfach sie zuzubereiten sind und wie wenig Zutaten man braucht, um etwas so Wunderbares zu schaffen.
Probieren Sie es aus! Ich bin mir sicher, dass auch Sie diese Plätzchen lieben werden. Und wenn Sie eigene Variationen ausprobieren – vielleicht mit anderen Nüssen oder Gewürzen – dann erzählen Sie mir davon. Ich bin immer gespannt auf neue Ideen und Inspirationen. Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag oder teilen Sie Ihre Kreationen auf Pinterest. Ich freue mich riesig darauf, von Ihnen zu hören!
Also, ran an die Schürze und los geht’s. Der Duft von Honig, Zimt und Walnüssen wird Ihr Zuhause im Handumdrehen in eine Wohlfühloase verwandeln. Versprochen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?
Ja, absolut! Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und bewahren Sie ihn im Kühlschrank auf. Am nächsten Tag lassen Sie ihn kurz bei Zimmertemperatur etwas weicher werden, bevor Sie ihn formen. Der Teig wird sogar noch aromatischer, wenn er durchziehen kann.
Meine Plätzchen sind zu hart geworden. Was habe ich falsch gemacht?
Das passiert, wenn der Teig zu lange geknetet oder zu lange gebacken wurde. Achten Sie darauf, den Teig nur kurz zu kneten und die Plätzchen rechtzeitig aus dem Ofen zu nehmen, wenn die Ränder goldbraun sind. Die Mitte darf ruhig noch weich sein – sie werden beim Abkühlen fest.
Kann ich statt Honig auch Ahornsirup verwenden?
Ja, das funktioniert. Ahornsirup ist etwas dünnflüssiger als Honig, also geben Sie vielleicht einen Esslöffel weniger dazu. Der Geschmack wird etwas anders sein, aber immer noch sehr lecker. Ich habe es selbst ausprobiert und es schmeckt fantastisch mit einem Hauch von Ahorn.
Wie lange halten sich die Plätzchen?
In einer luftdichten Keksdose aufbewahrt, bleiben die Plätzchen etwa zwei Wochen knusprig und frisch. Am besten schmecken sie in der ersten Woche. Wenn sie nach ein paar Tagen etwas weicher werden, backen Sie sie einfach kurz im Ofen auf – das macht sie wieder knusprig.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Ei backen?
Ja, für eine vegane Variante ersetzen Sie das Ei durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen, die Sie mit 3 Esslöffeln Wasser verrühren und 5 Minuten quellen lassen. Der Teig wird etwas fester, aber die Plätzchen werden trotzdem schön und schmecken genauso gut.
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Knusprige Walnuss-Plätzchen mit Honig und Zimt
Diese knusprigen Walnuss-Plätzchen mit Honig und Zimt sind schnell und einfach zubereitet, perfekt für gemütliche Abende und ein echter Publikumsliebling. Sie sind außen knusprig, innen weich und haben eine unwiderstehliche Balance aus Süße und Würze.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 57 Minuten
- Yield: 20 Plätzchen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 100 g gemahlene Walnüsse
- 100 g kalte Butter (in Stückchen)
- 80 g Honig (flüssig)
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Teelöffel Zimt (gemahlen)
- 1 Prise Salz
- 1/2 Teelöffel Backpulver
- 50 g ganze Walnusshälften (zum Dekorieren)
- 2 Esslöffel Honig (zum Bestreichen)
- Etwas Puderzucker (optional)
Instructions
- Den Ofen auf 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Die 100 g Walnüsse in einer Nussmühle oder einem Mixer fein mahlen.
- In einer großen Rührschüssel Mehl, gemahlene Walnüsse, Zimt, Backpulver und Salz vermischen.
- Kalte Butterstückchen, flüssigen Honig und das Ei zur Mehlmischung geben.
- Mit den Knethaken eines Handrührgeräts oder einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten (ca. 2-3 Minuten). Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, aber nicht kleben. Falls nötig, einen Esslöffel kaltes Wasser oder etwas mehr Mehl hinzufügen.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Nach der Ruhezeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Mit den Händen kleine Kugeln formen (ca. 2-3 cm Durchmesser) und mit etwas Abstand auf die Backbleche legen.
- In jede Kugel vorsichtig eine Walnusshälfte oder ein Stück Walnuss drücken.
- Die Plätzchen für 10-12 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind. Die Mitte darf noch weich erscheinen.
- Die Plätzchen aus dem Ofen nehmen und 2 Minuten auf dem Blech ruhen lassen. In der Zwischenzeit die 2 Esslöffel Honig kurz erwärmen.
- Die noch warmen Plätzchen mit einem Backpinsel mit dem warmen Honig bestreichen.
- Die Plätzchen vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen lassen (ca. 20-30 Minuten). Optional mit Puderzucker bestäuben.
Notes
Die Butter muss kalt sein, damit der Teig nicht klebrig wird. Den Teig nicht zu lange kneten, sonst werden die Plätzchen zäh. Die Ruhezeit im Kühlschrank nicht überspringen, sie sorgt für bessere Formbarkeit und mehr Aroma. Die Plätzchen sind fertig, wenn die Ränder goldbraun sind; die Mitte darf noch weich erscheinen, da sie beim Abkühlen fest wird. Für gleichmäßiges Backen alle Plätzchen gleich groß formen. Die Plätzchen in einer luftdichten Keksdose aufbewahren, sie bleiben bis zu zwei Wochen knusprig.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 110
- Sugar: 5
- Sodium: 50
- Fat: 7
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 1
- Protein: 2
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