„Mama, warum machst du den Kürbis nicht einfach direkt in die Pfännchen?“, fragte mein damals zehnjähriger Finn, während ich wie immer den Hokkaido in einer extra Schüssel im Ofen vorbackte. Ich wollte schon erklären, dass das so nicht funktioniert – der Kürbis würde nicht gar werden, das Fett würde spritzen, das sei einfach nicht die richtige Methode. Aber dann hielt ich inne. Ehrlich gesagt hatte ich keine richtige Erklärung dafür, warum ich es immer auf die umständliche Art machte. „Weißt du was? Versuchen wir es.“ Also schnitt Finn den Kürbis in hauchdünne Scheiben – viel dünner, als ich es je getan hätte – und schichtete sie direkt in die Pfännchen. Zwanzig Minuten später saßen wir da, und ich musste zugeben: Es war perfekt. Der Kürbis war butterweich, hatte genau die richtige Konsistenz, und der ganze Aufwand mit dem separaten Vorbacken war völlig überflüssig. Manchmal, da lernt man als Erwachsener eben doch noch dazu. Vielleicht kennen Sie das ja – dieses Gefühl, wenn man jahrelang eine Sache auf eine bestimmte Art gemacht hat, und dann zeigt einem ein Kind, wie es viel einfacher geht. Dieses Raclette-Rezept ist seitdem unser Standard für gemütliche Herbstabende, und ich bin jedes Mal aufs Neue dankbar, dass ich damals nicht auf meiner „Ich-weiß-es-besser“-Schiene geblieben bin.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Dieses Raclette ist nicht einfach nur Abendessen – es ist die Rettung für alle Abende, an denen jeder in der Familie etwas anderes will. Und glauben Sie mir, ich habe genug davon erlebt.
- Schnell & unkompliziert: In unter 30 Minuten steht das Essen auf dem Tisch. Kein stundenlanges Vorbereiten, kein Chaos in der Küche. Perfekt für diese Abende, an denen die Kinder schon wieder „Hunger“ schreien, bevor Sie überhaupt den Kühlschrank aufgemacht haben.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen speziellen Einkauf. Kürbis, Feta, Rosmarin – das haben Sie entweder daheim oder bekommen es für kleines Geld. Keine exotischen Gewürze, keine teuren Importprodukte.
- Ideal für die ganze Familie: Jeder kann sein Pfännchen selbst zusammenstellen. Die Kinder lassen den Rosmarin weg, der Partner nimmt extra Feta, und Sie genießen einfach alles. Kein Diskutieren, kein Meckern.
- Resteverwertung par excellence: Der Kürbis von gestern? Perfekt. Der Feta, der noch vom letzten Salat übrig ist? Passt wunderbar. Dieses Rezept lebt von dem, was Sie gerade da haben.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus süßlichem Ofenkürbis, salzigem Feta und würzigem Rosmarin ist einfach himmlisch. Und das alles im eigenen Pfännchen überbacken – das macht einfach glücklich.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist nicht diese aufwendige, stundenlange Angelegenheit, die man nur an Feiertagen macht. Es ist ehrlich, bodenständig und passt in den normalen Alltag. Und es ist das erste Rezept, bei dem meine Kinder nicht gemeckert haben, weil „da wieder was Gesundes drin ist“.
Was Sie an Zutaten benötigen
Dieses Rezept lebt von einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Das Schöne daran: Sie müssen nicht viel einkaufen, und die meisten Dinge haben Sie wahrscheinlich sowieso im Haus.
Die Hauptzutaten
- Hokkaido-Kürbis (500 g): Ich nehme am liebsten Hokkaido, weil Sie die Schale mitessen können. Das spart Zeit und bringt schöne Farbe. Achten Sie darauf, dass der Kürbis fest ist und keine weichen Stellen hat. Im Herbst bekommen Sie ihn auf jedem Markt für wenig Geld.
- Feta (200 g): Echter Schafskäse aus Griechenland hat einfach das beste Aroma. Ich persönlich greife gern zu einem milden Feta von der Marke „Mythos“ oder „Dodoni“ – die sind schön cremig und zerfallen nicht sofort. Wer mag, kann auch Schafskäse aus Kuhmilch nehmen, der ist meist günstiger.
- Frischer Rosmarin (3-4 Zweige): Bitte nehmen Sie frischen Rosmarin, der getrocknete verliert viel von seinem ätherischen Öl. Die Nadeln sollten kräftig grün sein und sich leicht vom Zweig lösen lassen. Ein Tipp: Reiben Sie die Nadeln kurz zwischen den Fingern – wenn es intensiv duftet, ist er perfekt.
- Raclette-Käse (200-300 g): Hier können Sie variieren. Ich mische gern eine mildere Sorte mit einer würzigeren. Der klassische Raclette-Käse aus dem Supermarkt tut es völlig, aber wenn Sie einen guten Käsehändler haben, fragen Sie nach einem Bergkäse oder einem kräftigen Greyerzer.
- Kartoffeln (500 g, festkochend): Die Kartoffeln sind die Basis. Festkochende Sorten wie Annabelle oder Linda bleiben schön bissfest und zerfallen nicht im Pfännchen. Kochen Sie sie am besten schon am Vortag – dann schmecken sie noch besser.
- Zwiebel (1 große): Eine rote Zwiebel gibt eine schöne Süße, eine weiße ist etwas schärfer. Ich nehme meistens eine rote, weil sie milder ist und die Kinder nicht so meckern.
- Knoblauch (2 Zehen): Für den Geschmack. Wer Knoblauch nicht mag, lässt ihn einfach weg.
- Olivenöl (3 EL): Ein gutes, kaltgepresstes Olivenöl macht den Unterschied. Es muss nicht das teuerste sein, aber eines, das Sie auch für Salate nehmen würden.
- Salz, Pfeffer, etwas Muskatnuss: Die Gewürze, die jedes Pfännchen braucht. Muskatnuss frisch gerieben ist ein echter Geheimtipp für Kartoffeln.
Optionale Zutaten für die Variation

- Champignons (150 g): In Scheiben geschnitten, geben sie eine schöne erdige Note.
- Paprika (1 rote): Für Farbe und Süße.
- Zucchini (1 kleine): Im Sommer eine wunderbare Ergänzung.
- Schinkenwürfel oder Speck (100 g): Für die Fleischliebhaber in der Familie.
- Etwas Honig (1 EL): Über den Kürbis geträufelt, bevor er ins Pfännchen kommt – ein Genuss!
Welche Ausrüstung Sie brauchen
Für dieses Raclette brauchen Sie nicht viel. Das meiste haben Sie wahrscheinlich schon in der Küche.
- Raclette-Grill: Das Herzstück. Ich habe meinen vor Jahren für 30 Euro im Discounter gekauft, und er tut es immer noch. Achten Sie darauf, dass die Pfännchen eine gute Antihaftbeschichtung haben. Wenn Sie keinen Raclette-Grill besitzen, können Sie die Pfännchen auch im Backofen bei 200 Grad Oberhitze überbacken – einfach auf ein Backblech stellen.
- Kleine Pfännchen (6-8 Stück): Die meisten Grills kommen mit genügend Pfännchen. Wenn nicht, kaufen Sie ein paar extra – sie kosten nicht viel und sind praktisch, wenn Gäste kommen.
- Scharfes Messer: Für den Kürbis. Ein großes Kochmesser oder ein Chinesisches Gemüsemesser ist ideal. Der Kürbis sollte in wirklich dünne Scheiben geschnitten werden – das ist der Trick, den mir Finn gezeigt hat.
- Schneidebrett: Am besten ein großes, damit Sie Platz haben.
- Kleine Schüsseln: Für die vorbereiteten Zutaten. Jeder soll sich ja sein Pfännchen selbst zusammenstellen können.
- Küchenwaage: Für die genauen Mengen. Aber ehrlich – bei Raclette kommt es nicht aufs Gramm an. Ich mache das meiste nach Gefühl.
Die Zubereitung Schritt für Schritt
Jetzt wird es konkret. Ich zeige Ihnen, wie Sie in 30 Minuten ein Raclette zaubern, das Ihre Familie lieben wird.
Schritt 1: Die Kartoffeln vorbereiten (5 Minuten)
Kochen Sie die Kartoffeln am besten schon am Vortag. Wenn Sie frische Kartoffeln nehmen: Waschen Sie sie gründlich, geben Sie sie in einen Topf mit kaltem Salzwasser und kochen Sie sie für etwa 20 Minuten, bis sie gar sind. Die Kartoffeln sollten noch Biss haben – nicht zu weich. Lassen Sie sie abkühlen und pellen Sie sie dann. Am nächsten Tag schneiden Sie sie in Scheiben von etwa einem halben Zentimeter Dicke. Wenn Sie keine Zeit für den Vortag haben, kochen Sie die Kartoffeln einfach frisch und lassen Sie sie kurz abkühlen – das geht auch.
Schritt 2: Den Kürbis schnippeln (5 Minuten)
Hier kommt der Trick: Schneiden Sie den Hokkaido in wirklich dünne Scheiben. Ich meine dünn – etwa 2-3 Millimeter. Das ist der Unterschied zwischen zartem, butterweichem Kürbis und zähen Stücken. Halbieren Sie den Kürbis, entfernen Sie die Kerne mit einem Löffel, und dann schneiden Sie ihn in feine Halbmonde. Ja, die Schale bleibt dran – das ist das Schöne am Hokkaido. Legen Sie die Scheiben in eine Schüssel und träufeln Sie einen Esslöffel Olivenöl darüber. Eine Prise Salz und etwas Pfeffer dazu, und dann schwenken Sie alles gut durch.
Schritt 3: Den Feta vorbereiten (2 Minuten)
Den Feta einfach in Würfel schneiden – etwa 1-2 Zentimeter groß. Wenn er zu sehr bröckelt, nehmen Sie ein scharfes Messer und gehen Sie vorsichtig vor. Manche mögen den Feta lieber in Scheiben, aber ich finde, Würfel schmelzen gleichmäßiger und verteilen sich besser im Pfännchen. Legen Sie die Würfel beiseite – sie kommen erst kurz vor Schluss auf die Pfännchen, sonst werden sie zu trocken.
Schritt 4: Den Rosmarin hacken (2 Minuten)
Zupfen Sie die Rosmarinnadeln von den Zweigen. Das geht am einfachsten, wenn Sie mit den Fingern von oben nach unten am Zweig entlangstreifen. Dann hacken Sie die Nadeln fein – aber nicht zu fein, ein bisschen Struktur darf bleiben. Ich nehme immer etwas mehr, als ich denke – Rosmarin ist intensiv, aber in dieser Kombination kann man nicht zu viel nehmen.
Schritt 5: Die Zwiebel und den Knoblauch vorbereiten (3 Minuten)
Die Zwiebel schälen und in feine Ringe oder halbe Ringe schneiden. Je dünner, desto besser – sie soll ja im Pfännchen schön karamellisieren. Den Knoblauch pressen oder fein hacken. Wenn die Kinder keinen Knoblauch mögen, lassen Sie ihn einfach weg oder geben Sie ihn nur in Ihre eigenen Pfännchen.
Schritt 6: Die Pfännchen befüllen (5 Minuten)
Jetzt kommt der kreative Teil. Jedes Pfännchen bekommt eine Schicht Kartoffelscheiben – etwa 4-5 Stück, je nach Größe. Darauf kommen ein paar Kürbisscheiben, etwas Zwiebel und wer mag, ein bisschen Knoblauch. Dann ein paar Spritzer Olivenöl und eine Prise Rosmarin. Ganz oben drauf kommt eine Scheibe Raclette-Käse oder eine Handvoll geriebenen Käse. Den Feta heben Sie sich für später auf – er kommt erst in den letzten 5 Minuten dazu, sonst wird er zu trocken und bröckelig.
Schritt 7: Ab auf den Grill (10-15 Minuten)
Stellen Sie die Pfännchen auf den vorgeheizten Raclette-Grill. Die Hitze sollte auf mittlerer bis hoher Stufe sein. Lassen Sie die Pfännchen für etwa 10 Minuten unbedingt in Ruhe – nicht ständig umrühren oder nachschauen. Der Käse muss schmelzen, die Kartoffeln müssen durchwärmen, und der Kürbis muss weich werden. Nach 10 Minuten geben Sie die Fetawürfel dazu und lassen alles nochmal 3-5 Minuten überbacken. Der Feta sollte weich sein, aber noch seine Form behalten. Wenn der Käse goldbraun blubbert, ist es perfekt.
Schritt 8: Servieren und genießen (1 Minute)
Die Pfännchen sind heiß – wirklich heiß! Nehmen Sie sie mit einem Topflappen vom Grill und stellen Sie sie auf einen Teller oder ein Holzbrett. Ein bisschen frisch gemahlener Pfeffer darüber, vielleicht ein paar frische Rosmarinnadeln als Deko – und fertig. Jeder bekommt sein eigenes Pfännchen, und das Schöne ist: Jedes sieht ein bisschen anders aus, weil jeder seine eigenen Vorlieben hat.
Tipps & Tricks für das perfekte Raclette-Erlebnis
Nach vielen Raclette-Abenden – und einigen Fehlschlägen – habe ich ein paar Dinge gelernt, die ich gern teile.
Der häufigste Fehler: Zu viel im Pfännchen
Ich weiß, es ist verlockend, die Pfännchen randvoll zu machen. Aber glauben Sie mir – weniger ist mehr. Die Zutaten brauchen Platz, damit die Hitze zirkulieren kann. Wenn das Pfännchen überquillt, wird alles matschig und der Käse läuft aus. Füllen Sie die Pfännchen maximal zu zwei Dritteln.
Der Trick mit dem Kürbis
Wie schon gesagt: Dünn schneiden. Ich habe es einmal eilig gehabt und den Kürbis in dickere Scheiben geschnitten – das Ergebnis war zäh und enttäuschend. Nehmen Sie sich die Zeit, den Kürbis wirklich hauchdünn zu schneiden. Ein Tipp: Wenn Sie einen Gemüsehobel haben, benutzen Sie ihn. Das geht schneller und die Scheiben werden gleichmäßig dünn.
Die richtige Reihenfolge
Kartoffeln zuerst, dann Kürbis, dann Zwiebeln, dann Käse. So wird der Kürbis schön weich, weil er zwischen den Kartoffeln und dem Käse liegt und die Feuchtigkeit gut zirkulieren kann. Der Feta kommt erst später – das habe ich schon erwähnt, aber es ist wirklich wichtig.
Multitasking auf dem Grill
Wenn Sie für mehrere Personen kochen, müssen Sie die Pfännchen zeitlich versetzt auf den Grill stellen. Ich mache das so: Die ersten Pfännchen kommen auf den Grill, während ich die nächsten vorbereite. So hat jeder nach und nach sein eigenes warmes Pfännchen, und niemand muss warten. Ein Raclette-Abend ist ja auch ein geselliges Erlebnis – da darf es ruhig etwas länger dauern.
Was tun, wenn der Käse nicht schmilzt?
Das passiert manchmal, besonders wenn der Käse zu kalt ist. Nehmen Sie den Käse rechtzeitig aus dem Kühlschrank – etwa 20 Minuten vor dem Essen. Wenn es dann immer noch nicht klappt, stellen Sie die Pfännchen für eine Minute unter die Grillfunktion des Backofens. Das hilft immer.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist zum Experimentieren gemacht. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
Vegetarische Variante (die Basis)
So wie beschrieben ist das Rezept bereits vegetarisch. Für eine vegane Version ersetzen Sie den Feta durch geräucherten Tofu und den Raclette-Käse durch eine vegane Käsealternative. Ich habe das mal mit einem Cashew-Käse probiert – es war anders, aber überraschend lecker.
Mit Fleisch für die Fleischliebhaber
Geben Sie ein paar Schinkenwürfel oder Speckstreifen mit in die Pfännchen. Die werden schön knusprig und geben dem ganzen eine rauchige Note. Mein Mann liebt diese Version. Ein Tipp: Den Speck erst nach der Hälfte der Garzeit dazugeben, sonst wird er zu hart.
Mediterrane Variante
Ersetzen Sie den Rosmarin durch Thymian und geben Sie ein paar getrocknete Tomaten und Oliven dazu. Das schmeckt nach Urlaub. Ich mache das gern, wenn ich mich nach dem Sommer sehne.
Süßkartoffel-Variante
Statt normalen Kartoffeln nehmen Sie Süßkartoffeln. Die werden im Pfännchen wunderbar süß und karamellisieren leicht. Dazu passt ein bisschen Chili-Flocken für den Kick. Meine Kinder lieben diese Version – sie nennen sie „orangefarbenes Raclette“.
Low-Carb-Variante
Lassen Sie die Kartoffeln einfach weg und nehmen Sie mehr Kürbis und Zucchini. Das funktioniert erstaunlich gut und schmeckt leicht und frisch. Perfekt, wenn Sie abends nicht so schwer essen wollen.
Servieren & Aufbewahren
Ein Raclette-Abend ist ja mehr als nur Essen – es ist ein Erlebnis. Aber auch die Reste sind Gold wert.
So servieren Sie am besten
Stellen Sie die Pfännchen direkt auf den Teller – sie sind heiß, also am besten auf einen Untersetzer oder ein Holzbrett. Dazu passt ein frischer grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing. Der Salat bringt eine frische Note zu dem herzhaften Raclette. Und natürlich ein Glas Weißwein oder einen trockenen Rosé für die Erwachsenen. Die Kinder freuen sich über Apfelschorle oder Traubensaft.
Und was tun mit den Resten?
Ehrlich gesagt – bei uns bleiben selten Reste übrig. Aber falls doch: Die abgekühlten Pfännchen können Sie einfach in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag schmeckt der Inhalt kalt oder lauwarm erstaunlich gut. Einfach in der Mikrowelle oder im Backofen aufwärmen. Aber Vorsicht: Der Kürbis wird beim zweiten Aufwärmen etwas weicher – das ist aber nicht schlimm. Ich esse die Reste gern auf einem Butterbrot – klingt komisch, schmeckt aber fantastisch.
Kann man Raclette einfrieren?
Das würde ich nicht empfehlen. Die Kartoffeln werden beim Auftauen mehlig und der Kürbis verliert seine Konsistenz. Besser: Nur so viel zubereiten, wie Sie essen. Oder die Reste am nächsten Tag aufbrauchen.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Dieses Raclette ist nicht nur lecker – es hat auch ein paar gesundheitliche Vorteile, die man nicht unterschätzen sollte.
- Kürbis: Reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Gut für die Augen und das Immunsystem. Und mit nur etwa 25 Kalorien pro 100 Gramm ein echtes Leichtgewicht.
- Feta: Enthält viel Kalzium und Eiweiß. Ein Stück Feta deckt etwa ein Viertel des täglichen Kalziumbedarfs. Allerdings auch viel Salz – also in Maßen genießen.
- Kartoffeln: Voll mit Kalium, Vitamin C und Ballaststoffen. Und entgegen dem Gerücht: Kartoffeln machen nicht dick – es kommt auf die Zubereitung an.
- Olivenöl: Gesunde Fettsäuren, die gut fürs Herz sind. Ein Grund mehr, nicht zu sparen.
Pro Pfännchen (mit den genannten Zutaten) kommen Sie auf etwa 350-400 Kalorien. Das ist völlig in Ordnung für ein Hauptgericht. Wer auf die Kalorien achtet, kann den Käse reduzieren oder auf eine fettreduzierte Variante zurückgreifen. Aber ehrlich – Raclette ist kein Diätgericht, sondern Genuss. Und den sollte man sich ab und zu gönnen.
Fazit: Warum dieses Raclette in Ihren Speiseplan gehört
Dieses Raclette ist mehr als nur ein Rezept – es ist eine Einladung, den Alltag für einen Abend zu vergessen. Es ist einfach, ehrlich und macht glücklich. Ich liebe es, weil es keine perfekte Präsentation braucht, keine stundenlange Vorbereitung und keine teuren Zutaten. Es funktioniert einfach – mit dem, was der Kühlschrank hergibt, mit der Familie um den Tisch, mit Lachen und vielleicht einem Klecks Feta auf der Tischdecke.
Probieren Sie es aus. Variieren Sie es nach Ihrem Geschmack. Und wenn Ihre Kinder eine Idee haben, wie man es besser machen könnte – hören Sie zu. Vielleicht haben sie ja recht, so wie mein Finn damals.
Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihr Raclette-Abend gelaufen ist. Welche Zutaten haben Sie genommen? Haben die Kinder mitgeholfen? Und vor allem: Hat es geschmeckt? Teilen Sie Ihre Erfahrungen – und vielleicht entdecken wir zusammen die nächste geniale Idee fürs Pfännchen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich das Raclette auch ohne Raclette-Grill zubereiten?
Ja, absolut! Stellen Sie die befüllten Pfännchen einfach auf ein Backblech und schieben Sie sie bei 200 Grad Oberhitze für etwa 15 Minuten in den Backofen. Der Käse wird genauso schön goldbraun und die Zutaten werden schön heiß.
Welcher Kürbis eignet sich am besten?
Hokkaido ist erste Wahl, weil man die Schale mitessen kann und er schön fest ist. Butternut-Kürbis geht auch, aber den müssen Sie schälen, was etwas mehr Arbeit macht. Muskatkürbis ist ebenfalls eine gute Option.
Kann ich den Feta durch einen anderen Käse ersetzen?
Klar! Schafskäse, Ziegenkäse oder sogar Mozzarella funktionieren wunderbar. Ziegenkäse gibt eine besonders cremige Note. Wenn Sie es etwas würziger mögen, probieren Sie Gorgonzola oder Blauschimmelkäse – das ist ein echter Genuss.
Wie lange kann ich die Reste aufbewahren?
Im Kühlschrank halten sich die Reste etwa 2-3 Tage. Einfach abkühlen lassen, in eine Dose geben und kalt stellen. Am besten schmecken sie lauwarm aufgewärmt in der Mikrowelle oder im Backofen.
Kann ich das Raclette auch für Gäste vorbereiten?
Ja, das ist sogar ideal! Schneiden Sie alle Zutaten vor und stellen Sie sie in kleinen Schüsseln bereit. Die Gäste können sich dann ihre Pfännchen selbst zusammenstellen. Das spart Zeit und macht Spaß. Bereiten Sie etwa 2-3 Pfännchen pro Person vor – das reicht für einen gemütlichen Abend.
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Familienfreundliche Raclette-Pfännchen mit Ofenkürbis, Feta und Rosmarin: 30-Minuten-Rezept
Ein einfaches und schnelles Raclette-Rezept mit Ofenkürbis, Feta und Rosmarin, das in unter 30 Minuten zubereitet ist. Perfekt für gemütliche Herbstabende mit der ganzen Familie.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Schweizerisch / Deutsch
Ingredients
- 500 g Hokkaido-Kürbis (ca. 1.1 lb)
- 200 g Feta (ca. 7 oz)
- 3–4 Zweige frischer Rosmarin
- 200–300 g Raclette-Käse (ca. 7–10 oz)
- 500 g festkochende Kartoffeln (ca. 1.1 lb)
- 1 große Zwiebel (rot oder weiß)
- 2 Zehen Knoblauch
- 3 EL Olivenöl (45 ml)
- Salz, Pfeffer, etwas Muskatnuss
- Optional: 150 g Champignons (ca. 5 oz), 1 rote Paprika, 1 kleine Zucchini, 100 g Schinkenwürfel oder Speck (ca. 3.5 oz), 1 EL Honig (15 ml)
Instructions
- Kartoffeln vorbereiten: Kartoffeln am Vortag kochen oder frisch kochen (ca. 20 Minuten), abkühlen lassen und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
- Kürbis schnippeln: Hokkaido halbieren, Kerne entfernen und in 2-3 mm dünne Scheiben schneiden. Mit 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen.
- Feta vorbereiten: Feta in 1-2 cm große Würfel schneiden und beiseitelegen.
- Rosmarin hacken: Nadeln von den Zweigen zupfen und fein hacken.
- Zwiebel und Knoblauch vorbereiten: Zwiebel in feine Ringe schneiden, Knoblauch pressen oder fein hacken.
- Pfännchen befüllen: Jedes Pfännchen mit einer Schicht Kartoffelscheiben (4-5 Stück) belegen, dann Kürbisscheiben, Zwiebel, Knoblauch, etwas Olivenöl und Rosmarin. Mit einer Scheibe Raclette-Käse oder geriebenem Käse abdecken.
- Auf den Grill: Pfännchen auf den vorgeheizten Raclette-Grill (mittlere bis hohe Hitze) stellen und 10 Minuten backen. Dann Fetawürfel dazugeben und weitere 3-5 Minuten überbacken, bis der Käse goldbraun blubbert.
- Servieren: Pfännchen mit Topflappen vom Grill nehmen, mit frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Rosmarin garnieren. Jeder bekommt sein eigenes Pfännchen.
Notes
Kürbis in wirklich dünne Scheiben schneiden (2-3 mm) für beste Konsistenz. Pfännchen maximal zu zwei Dritteln füllen. Feta erst in den letzten 5 Minuten dazugeben, damit er nicht trocken wird. Käse vorher aus dem Kühlschrank nehmen (20 Minuten vorher).
Nutrition
- Serving Size: 1 Pfännchen
- Calories: 375
- Sugar: 6
- Sodium: 680
- Fat: 22
- Saturated Fat: 10
- Carbohydrates: 28
- Fiber: 4
- Protein: 16
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