Einleitung: Wie aus einem Küchenchaos mein liebstes Familienrezept wurde
Eigentlich sollte es ein klassischer Mürbeteig werden – genau wie ihn meine Oma immer gemacht hat. Aber der Kühlschrank hatte andere Pläne. Ich griff nach der Butter, die eigentlich weich sein sollte, und sie war eiskalt. Der Teig wurde bröselig, ließ sich kaum kneten, und ich stand da mit meinem Mehlberg, der einfach nicht zusammenhalten wollte. Meine Küche sah aus wie ein Schlachtfeld, und ich war schon bereit, alles in den Müll zu werfen. Was dann herauskam, war nichts wie geplant – und besser. Viel besser.
Ich meine, kennt ihr das? Wenn man einen Plan hat, alles genau abwiegt und dann trotzdem etwas schiefgeht? An dem Tag war ich gestresst, die Kinder wollten Aufmerksamkeit, und ich hatte eigentlich keine Zeit für ein weiteres Rezept. Also improvisierte ich. Ein Spritzer Zitrone, etwas mehr Geduld, und plötzlich roch die Küche nicht mehr nach Frust, sondern nach Weihnachten. Ehrlich, dieser Duft – Butter, Zitrone, ein Hauch Vanille – das war der Moment, in dem ich wusste: Das wird unser neues Familienrezept.
Vielleicht seid ihr auch schon mal in so einer Situation gewesen. Wenn der Teig nicht so will wie ihr, und ihr kurz davor seid, aufzugeben. Lasst euch gesagt sein: Manchmal entstehen die besten Rezepte genau dann, wenn man loslässt und einfach macht. Diese Butterplätzchen mit Zitronenabrieb sind seitdem jedes Jahr auf unserem Plätzchenteller. Sie verschwinden schneller, als ich sie backen kann. Und das Schönste? Sie sind super einfach, brauchen kaum Zutaten und schmecken einfach himmlisch.
Warum ihr diese Butterplätzchen mit Zitronenabrieb lieben werdet
Diese Plätzchen sind nicht nur ein weiteres Rezept – sie sind eine kleine Offenbarung. Ich habe sie unzählige Male gebacken, für Familienfeiern, Kaffeekränzchen und natürlich in der Vorweihnachtszeit. Und jedes Mal sind sie ein Hit. Hier ist, warum ihr sie unbedingt probieren solltet:
- Einfach & Schnell: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt. Keine langen Kühlzeiten, keine komplizierten Schritte. Perfekt für den hektischen Familienalltag.
- Zutaten aus dem Vorrat: Mehl, Butter, Zucker, Eier – das habt ihr garantiert zuhause. Die Zitrone ist der einzige „Extra-Einkauf”, aber sie macht den Unterschied.
- Perfekt für Weihnachten: Der Duft allein schafft Weihnachtsstimmung. Aber sie schmecken auch das ganze Jahr über – zu Ostern, zum Geburtstag oder einfach so.
- Familienliebling: Meine Kinder lieben sie, mein Mann liebt sie, und sogar meine Schwiegermutter, die sonst nichts Süßes isst, nimmt sich immer eine Handvoll.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus buttrigem Mürbeteig und der frischen Zitronennote ist einfach perfekt. Sie sind nicht zu süß, nicht zu schwer – einfach genau richtig.
Was diese Butterplätzchen von anderen unterscheidet? Der Trick ist der Zitronenabrieb. Nicht nur ein bisschen, sondern richtig großzügig. Die Zitrone macht den Teig lebendig, fast schon sommerlich frisch, und bricht die Schwere der Butter auf. Ich habe schon viele Mürbeteig-Rezepte ausprobiert, aber dieses hier ist mein absoluter Favorit. Es ist nicht nur ein weiteres Rezept – es ist das Rezept, das ihr jedes Jahr wieder backen werdet.
Welche Zutaten ihr braucht
Für diese Butterplätzchen mit Zitronenabrieb braucht ihr wirklich nicht viel. Die meisten Zutaten sind absolute Klassiker, die in jeder Küche zu finden sind. Das macht das Rezept so sympathisch – kein langes Suchen im Supermarkt, kein teures Spezialzubehör. Hier ist die Liste:
- 250 g weiche Butter (ich nehme am liebsten die von Kerrygold oder einer anderen Marke mit hohem Fettgehalt – sie macht den Teig besonders zart)
- 100 g Puderzucker (gesiebt, damit der Teig schön fein wird – normaler Zucker geht auch, aber Puderzucker macht die Plätzchen mürber)
- 1 Ei (Größe M) (Zimmertemperatur, dann verbindet es sich besser mit der Butter)
- 1 Päckchen Vanillezucker (selbstgemacht oder gekauft – ich bevorzuge Bourbon-Vanillezucker für das intensive Aroma)
- 1 Prise Salz (klingt komisch, aber Salz hebt den Geschmack der Butter und der Zitrone hervor)
- 300 g Mehl (Typ 405) (für ein feineres Gebäck könnt ihr auch einen Teil durch Speisestärke ersetzen, aber das ist optional)
- Abrieb von 1-2 Bio-Zitronen (unbedingt Bio, denn die Schale wird mitverarbeitet – ich nehme immer zwei, weil ich den Zitronengeschmack liebe)
Für die Dekoration (optional, aber schön):
- Puderzucker zum Bestäuben
- Zitronenglasur: 100 g Puderzucker + 2-3 EL Zitronensaft
- Bunte Streusel oder Hagelzucker (besonders bei Kindern beliebt)
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn ihr keine Bio-Zitronen bekommt, wascht die normale Zitrone sehr gründlich mit heißem Wasser und bürstet sie ab. Die Schale sollte auf jeden Fall unbehandelt sein. Und reibt die Zitrone nur ganz fein ab – das Weiße darunter schmeckt bitter und gehört nicht in den Teig.
Für eine vegane Variante könnt ihr die Butter durch Margarine ersetzen und das Ei durch 2 EL Apfelmark oder einen Leinsamen-Ei-Ersatz (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser). Der Teig wird dann etwas weniger mürbe, schmeckt aber immer noch fantastisch.
Welche Küchengeräte ihr benötigt

Die gute Nachricht: Ihr braucht keine teuren Spezialgeräte für diese Plätzchen. Ich backe sie seit Jahren mit genau denselben einfachen Utensilien. Hier ist, was ihr bereitlegen solltet:
- Eine große Rührschüssel (am besten aus Edelstahl oder Glas)
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine (mit Knethaken – geht aber auch per Hand, dann braucht ihr etwas Muskelkraft)
- Eine feine Reibe oder Zestenreiße (für den Zitronenabrieb – eine ganz normale Küchenreibe tut es auch)
- Ein Nudelholz (ich habe ein einfaches aus Holz, das seit 20 Jahren treu seinen Dienst tut)
- Ausstechförmchen (Sterne, Herzen, Tannenbäume – was immer euch gefällt. Ich habe eine Sammlung von günstigen Formen aus dem Supermarkt)
- Backbleche mit Backpapier (ich empfehle antihaftbeschichtete Bleche, die werden gleichmäßiger heiß)
- Ein Kuchenrost (zum Auskühlen der Plätzchen – ein Gitterrost ist besser als ein Teller, weil die Luft zirkulieren kann)
- Ein scharfes Messer oder ein Pizzaschneider (für gerade Linien, falls ihr keine Ausstechförmchen habt)
Falls ihr kein Nudelholz habt, könnt ihr auch eine saubere Glasflasche verwenden. Das habe ich in meiner Studentenzeit oft gemacht – funktioniert einwandfrei! Und wenn die Ausstechförmchen kleben bleiben, taucht sie einfach kurz in Mehl. Das ist mein bester Trick gegen Frust.
Die Zubereitung: Schritt für Schritt zu perfekten Butterplätzchen
So, jetzt wird es ernst. Ich zeige euch genau, wie ich diese Plätzchen mache. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folgt einfach diesen Schritten, und ihr werdet sehen: Der Teig gelingt garantiert.
Schritt 1: Butter und Zucker schaumig schlagen
Gebt die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Schlagt alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis die Masse hell und luftig ist. Sie sollte fast wie eine Creme aussehen. Tipp von mir: Wenn die Butter nicht weich genug ist, wird die Masse klumpig. Holt sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank – mindestens 30 Minuten vorher.
Schritt 2: Ei und Zitronenabrieb unterrühren
Schlagt das Ei in einer kleinen Tasse auf und gebt es zusammen mit dem Zitronenabrieb zur Butter-Zucker-Masse. Rührt alles auf mittlerer Stufe unter, bis das Ei vollständig eingearbeitet ist. Die Masse sieht jetzt vielleicht etwas flüssig aus – das ist völlig normal. Achtung: Reibt die Zitrone wirklich nur ganz fein ab. Ich habe einmal zu grob gerieben, und die Plätzchen hatten fiese bittere Stückchen drin.
Schritt 3: Mehl und Salz einarbeiten
Mischt das Mehl mit der Prise Salz und gebt es löffelweise zur Butter-Masse. Rührt alles kurz auf niedriger Stufe, bis sich die Zutaten gerade so verbinden. Dann knetet ihr den Teig mit den Händen kurz durch – aber nicht zu lange! Sobald er zusammenhält, ist Schluss. Ein Teig, der zu lange geknetet wird, wird zäh. Ich knete immer nur so 10-15 Sekunden, mehr nicht.
Schritt 4: Teig kühlen (optional, aber empfohlen)
Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn etwas fester und leichter auszurollen. Wenn ihr wenig Zeit habt, könnt ihr diesen Schritt auch weglassen – der Teig lässt sich auch so verarbeiten, nur etwas klebriger. Meine Oma hat den Teig nie gekühlt, und ihre Plätzchen waren legendär. Also: Kein Stress!
Schritt 5: Teig ausrollen und ausstechen
Heizt den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Rollt den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 5-6 mm dick aus. Stecht mit euren Lieblingsförmchen Plätzchen aus und setzt sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Achtet auf etwas Abstand – sie gehen kaum auf, aber ein bisschen Platz sollte sein. Mein Geheimtipp: Taucht die Ausstechförmchen vorher in Mehl, dann klebt der Teig nicht fest. Das spart Nerven!
Schritt 6: Backen
Backt die Plätzchen auf der mittleren Schiene für 8-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein – die Mitte bleibt hell. Wichtig: Die Plätzchen sind direkt nach dem Backen noch sehr weich und zerbrechlich. Lasst sie 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor ihr sie vorsichtig auf ein Kuchengitter setzt. Ich habe schon zu früh rangefasst und ein halbes Blech zerbrochen. Lernt aus meinem Fehler!
Schritt 7: Dekorieren (optional)
Wenn die Plätzchen komplett abgekühlt sind, könnt ihr sie nach Herzenslust dekorieren. Ich bestäube sie oft nur mit Puderzucker – das sieht elegant aus und ist im Handumdrehen erledigt. Oder ihr macht eine Zitronenglasur: Puderzucker mit Zitronensaft verrühren, bis eine dickflüssige Masse entsteht, und die Plätzchen damit bestreichen. Streusel oder Hagelzucker kommen bei meinen Kindern besonders gut an.
Tipps & Tricks für perfekte Butterplätzchen
Im Laufe der Jahre habe ich so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit eure Plätzchen jedes Mal gelingen:
- Die richtige Butter: Verwendet Butter mit mindestens 82% Fettgehalt. Je fetter die Butter, desto mürber und zarter werden die Plätzchen. Billige Margarine enthält oft zu viel Wasser und macht den Teig klebrig.
- Nicht zu viel Mehl: Wenn der Teig beim Ausrollen klebt, bestäubt die Arbeitsfläche lieber öfter mit wenig Mehl, als auf einmal zu viel zu nehmen. Zu viel Mehl macht die Plätzchen trocken und hart.
- Gleichmäßige Dicke: Rollt den Teig so gleichmäßig wie möglich aus. Ich lege mir manchmal zwei gleich dicke Holzstäbchen (oder Eisstiele) rechts und links neben den Teig und rolle mit dem Nudelholz darüber. So wird die Dicke perfekt einheitlich.
- Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Meine Plätzchen sind nach genau 10 Minuten fertig, aber bei euch kann es 8 oder 12 Minuten dauern. Behaltet sie im Auge – sie sollten auf keinen Fall braun werden, sonst schmecken sie verbrannt.
- Doppeltes Blech vermeiden: Backt immer nur ein Blech auf einmal. Wenn ihr zwei Bleche übereinander stellt, backen die Plätzchen ungleichmäßig. Ich weiß, das dauert länger, aber es lohnt sich.
- Kühlen für klare Kanten: Wenn ihr Ausstechförmchen mit sehr feinen Details habt (wie bei einem Tannenbaum), legt die ausgestochenen Plätzchen nochmal für 10 Minuten in den Kühlschrank. Dann bleiben die Kanten beim Backen scharf.
Ein persönlicher Fail, den ich nie vergessen werde: Ich hatte einmal vergessen, die Zitrone zu waschen, und die Plätzchen hatten einen seltsamen, wachsartigen Geschmack. Seitdem wasche ich jede Zitrone mit heißem Wasser, auch wenn sie Bio ist. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen.
Variationen & Abwandlungen
Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass es sich unendlich variieren lässt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die super funktionieren:
- Schoko-Butterplätzchen: Ersetzt 30 g Mehl durch 30 g Backkakao. Der Teig wird dunkel und schokoladig – ein Traum für alle Schokoholics. Ich gebe dann oft noch ein paar Schokotropfen dazu.
- Gewürzplätzchen: Gebt 1 TL Lebkuchengewürz oder Zimt in den Teig. Das passt perfekt zur Weihnachtszeit und riecht einfach himmlisch. Meine Kinder lieben diese Variante am meisten.
- Nussplätzchen: Hackt 50 g Mandeln oder Haselnüsse fein und knetet sie unter den Teig. Die Plätzchen bekommen eine tolle Crunchigkeit und schmecken herzhafter.
- Vegane Version: Wie schon erwähnt: Butter durch Margarine ersetzen, Ei durch 2 EL Apfelmark. Der Teig wird etwas weicher, also kühlt ihn unbedingt vor dem Ausrollen. Sie schmecken trotzdem fantastisch – mein veganer Freund isst sie jedes Jahr in rauen Mengen.
- Glutenfrei: Ersetzt das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär). Der Teig bröselt dann etwas mehr, aber mit etwas Geduld und einer extra Prise Xanthan-Gummi gelingt er trotzdem.
Meine persönliche Lieblingsvariation? Ich gebe manchmal einen Teelöffel Orangenblütenwasser in den Teig. Das klingt verrückt, aber der blumige Duft in Kombination mit der Zitrone ist einfach unwiderstehlich. Probiert es mal aus – ihr werdet überrascht sein.
Servieren & Aufbewahren
Diese Plätzchen schmecken am besten, wenn sie ein oder zwei Tage durchgezogen sind. Die Aromen verbinden sich dann noch besser, und sie werden noch mürber. Also keine Sorge, wenn sie am ersten Tag nicht perfekt sind – sie werden mit der Zeit besser.
Serviervorschläge:
- Einfach so auf einem Teller angerichtet – perfekt zum Kaffee oder Tee.
- In einer hübschen Dose verpackt als Geschenk. Ich fülle sie immer in durchsichtige Tüten und binde eine Schleife drum. Kommt super an.
- Zu einer Tasse heißer Schokolade oder Glühwein – das ist der Inbegriff von Weihnachten für mich.
- Zerbröselt über Vanilleeis – klingt ungewöhnlich, schmeckt aber himmlisch. Probiert es mal!
Aufbewahrung:
- Im Kühlschrank: In einer luftdichten Dose halten sie sich bis zu 3 Wochen. Ich lege immer ein Stück Apfel oder Brot mit in die Dose – das hält sie weich. Aber wechselt das Apfelstück alle 2 Tage aus, sonst schimmelt es.
- Einfrieren: Die Plätzchen lassen sich wunderbar einfrieren. Füllt sie in einen Gefrierbeutel und drückt die Luft raus. So halten sie sich bis zu 6 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf einem Teller liegen lassen – nach 30 Minuten sind sie wie frisch gebacken.
- Roher Teig: Ihr könnt den Teig auch roh einfrieren. Formt eine Rolle daraus, wickelt sie in Folie und friert sie ein. Bei Bedarf taut ihr sie im Kühlschrank auf und backt sie wie gewohnt. So habt ihr immer frischen Plätzchenteig parat – perfekt für spontane Besuche.
Ein Tipp zur Haltbarkeit: Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen weich werden, legt sie nochmal für 5 Minuten bei 150°C in den Ofen. Dann werden sie wieder knusprig. Das habe ich von meiner Oma gelernt – sie hat nie etwas weggeworfen.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Okay, wir reden hier von Plätzchen – sie sind kein Diätfood. Aber ein paar positive Aspekte haben sie trotzdem. Hier die ungefähren Nährwerte pro Plätzchen (bei 30 Stück):
| Nährwert | Pro Plätzchen |
|---|---|
| Kalorien | ca. 90 kcal |
| Fett | ca. 6 g |
| Kohlenhydrate | ca. 8 g |
| Eiweiß | ca. 1 g |
Gesundheitliche Aspekte:
- Zitronenabrieb: Zitronen sind reich an Vitamin C und Antioxidantien. Klar, die Menge ist klein, aber jeder kleine Beitrag zählt. Außerdem regt der frische Zitronenduft den Appetit an und wirkt belebend.
- Butter: In Maßen genossen, liefert Butter wertvolle fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K. Sie ist auch eine gute Quelle für konjugierte Linolsäure, die entzündungshemmend wirken kann.
- Mehl: Typ 405 ist nicht das ballaststoffreichste Mehl, aber es macht die Plätzchen zart. Wer mehr Ballaststoffe möchte, kann einen Teil des Mehls durch Dinkelvollkornmehl ersetzen – das ändert den Geschmack aber leicht.
Allergene: Enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Für Allergiker gibt es die genannten Alternativen. Achtet auch darauf, dass Zitronen manchmal mit Wachs behandelt sind – Bio-Zitronen sind hier die sicherere Wahl.
Ich persönlich sehe Plätzchen nicht als „gesund” an, sondern als Genuss. Und Genuss ist auch ein Teil einer ausgewogenen Ernährung. Also gönnt euch ruhig ein paar – ohne schlechtes Gewissen!
Fazit: Warum ihr dieses Rezept sofort ausprobieren solltet
Diese Butterplätzchen mit Zitronenabrieb sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind ein Stück Kindheitserinnerung, ein Duft, der Weihnachten in die Küche bringt, und ein kleiner Trost an stressigen Tagen. Sie sind einfach, schnell und mit Zutaten gemacht, die ihr sowieso im Haus habt. Und sie schmecken einfach himmlisch.
Ich liebe dieses Rezept, weil es so wandelbar ist. Ihr könnt es an eure Vorlieben anpassen, mit verschiedenen Aromen experimentieren und es jedes Jahr wieder neu entdecken. Es ist das Rezept, das ich meinen Kindern weitergeben werde – zusammen mit der Geschichte, wie es aus einem Küchenchaos entstanden ist.
Also, traut euch! Probiert es aus. Backt diese Plätzchen für eure Familie, für eure Freunde oder einfach nur für euch selbst. Und wenn ihr sie probiert habt, schreibt mir in den Kommentaren, wie sie geworden sind. Habt ihr eine eigene Variation ausprobiert? Welche Gewürze habt ihr verwendet? Ich bin gespannt auf eure Geschichten!
In diesem Sinne: Frohes Backen und eine wundervolle Weihnachtszeit!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch ohne Kühlung verarbeiten?
Ja, das geht. Der Teig wird dann etwas weicher und klebriger, aber mit genug Mehl auf der Arbeitsfläche lässt er sich trotzdem ausrollen. Die Kühlung macht ihn nur handlicher.
Warum werden meine Plätzchen hart und nicht mürbe?
Das passiert oft, wenn der Teig zu lange geknetet oder zu dick ausgerollt wird. Auch zu viel Mehl kann die Ursache sein. Achtet darauf, den Teig nur kurz zu kneten und nicht dicker als 5-6 mm auszurollen.
Kann ich auch normale Zitronen statt Bio-Zitronen verwenden?
Ja, aber wascht sie dann sehr gründlich mit heißem Wasser und bürstet die Schale ab. Unbehandelte Zitronen sind aber immer die bessere Wahl, da die Schale direkt in den Teig kommt.
Wie lange halten sich die Plätzchen?
In einer luftdichten Dose im Kühlschrank bis zu 3 Wochen. Eingefroren sogar bis zu 6 Monate. Sie werden mit der Zeit sogar noch mürber und aromatischer.
Kann ich den Zucker reduzieren?
Ja, ihr könnt den Zucker auf 80 g reduzieren, ohne dass der Teig leidet. Die Plätzchen werden dann weniger süß, aber immer noch lecker. Für eine zuckerfreie Version könnt ihr Erythrit oder Xylit verwenden – das ändert aber die Konsistenz etwas.
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Die besten Butterplätzchen mit Zitronenabrieb – einfach perfekt für Weihnachten
Diese Butterplätzchen mit Zitronenabrieb sind ein einfaches und schnelles Familienrezept, das aus einem Küchenchaos entstanden ist. Sie sind buttrig, frisch und perfekt für die Weihnachtszeit.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 10 Minuten
- Total Time: 25 Minuten (plus optionale Kühlzeit von 30 Minuten)
- Yield: 30 Plätzchen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (ca. 1 Tasse + 2 EL)
- 100 g Puderzucker (ca. 3/4 Tasse)
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 2 TL)
- 1 Prise Salz
- 300 g Mehl Typ 405 (ca. 2 1/4 Tassen)
- Abrieb von 1–2 Bio-Zitronen
- Für die Dekoration (optional): Puderzucker zum Bestäuben, Zitronenglasur (100 g Puderzucker + 2-3 EL Zitronensaft), bunte Streusel oder Hagelzucker
Instructions
- Butter, Puderzucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und luftig ist.
- Ei und Zitronenabrieb zur Butter-Zucker-Masse geben und auf mittlerer Stufe unterrühren, bis das Ei vollständig eingearbeitet ist.
- Mehl mit Salz mischen und löffelweise zur Butter-Masse geben. Kurz auf niedriger Stufe verrühren, dann den Teig mit den Händen kurz durchkneten (10-15 Sekunden), bis er zusammenhält.
- Teig in Frischhaltefolie wickeln und optional 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
- Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche 5-6 mm dick ausrollen und mit Ausstechförmchen Plätzchen ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
- Plätzchen auf der mittleren Schiene 8-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen.
- Nach dem vollständigen Abkühlen nach Belieben dekorieren: mit Puderzucker bestäuben oder mit Zitronenglasur bestreichen und mit Streuseln verzieren.
Notes
Die Plätzchen schmecken am besten, wenn sie ein oder zwei Tage durchgezogen sind. Für eine vegane Variante Butter durch Margarine ersetzen und Ei durch 2 EL Apfelmark. Für glutenfreie Plätzchen Weizenmehl durch glutenfreie Mehlmischung ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 90
- Sugar: 4
- Sodium: 30
- Fat: 6
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 8
- Protein: 1
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