Meine Nachbarin Frau Schmidt machte gar kein Aufheben darum. Ich war kurz bei ihr vorbeigeschneit, um mir eine Springform auszuleihen – meine hatte ich beim letzten Umzug irgendwie verloren – und da stand sie in ihrer gemütlichen Küche, die Hände voller Kokosraspeln, und summte leise vor sich hin. Der Duft, der mir entgegenschlug, war etwas ganz Besonderes. Es roch nicht nach den staubtrockenen Kokosmakronen aus der Weihnachtstüte, die man kennt. Es roch nach Butter, nach Vanille und nach einer Süße, die nicht aufdringlich war.
„Ach, die sind nichts Besonderes”, winkte sie ab, als ich fragend auf das Blech starrte. „Nur ein altes Familienrezept.” Aber genau diese Lässigkeit machte mich stutzig. Wenn jemand so tut, als sei etwas völlig Alltägliches, dann steckt meistens ein Geheimnis dahinter. Und tatsächlich: Als sie mir eine der noch lauwarmen Kokosmakronen reichte – mit diesem dünnen, zartbitteren Schokoboden –, wusste ich, dass ich hier Zeugin von etwas Großem geworden war. Die Makrone war innen so weich, fast fluffig, und außen herrlich goldbraun. Der Schokoboden war nicht zu süß, sondern perfekt herb und gab dem Ganzen diesen besonderen Crunch. Ich stand da in ihrer Küche, die Springform in der Hand, und aß drei auf einmal. Sie lachte nur.
Seitdem backe ich diese Kokosmakronen mit Schokoboden ständig. Sie sind mein Geheimtipp für gemütliche Nachmittage, wenn draußen der Regen gegen die Scheiben prasselt, oder für den Kaffeetisch, wenn Besuch kommt. Sie sind einfach das pure Wohlfühlen in Bissenform – und genau das Rezept teile ich heute mit dir. Vielleicht kennst du das ja auch: Du suchst ein Gebäck, das nicht aufwendig ist, aber trotzdem nach mehr schmeckt. Dann bist du hier genau richtig.
Warum du diese Kokosmakronen lieben wirst
Ich habe dieses Rezept in den letzten Monaten bestimmt ein Dutzend Mal gebacken. Nicht, weil ich es perfektionieren musste – Frau Schmidts Version war schon perfekt –, sondern weil ich es einfach immer wieder machen wollte. Und jedes Mal bestätigt sich, warum diese Kokosmakronen mit Schokoboden so besonders sind.
- Saftig & weich: Anders als viele trockene Kokosmakronen bleiben diese innen herrlich zart und fast ein bisschen fluffig. Das Geheimnis liegt in der richtigen Menge Eischnee und der kurzen Backzeit.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Lebensmittel. Kokosraspeln, Eier, Zucker und etwas Schokolade – das hast du wahrscheinlich schon im Haus. Kein aufwendiger Einkauf nötig.
- Perfekt für gemütliche Tage: Ob an einem verregneten Sonntag, als Mitbringsel zu einer Einladung oder einfach, weil du dir selbst eine Freude machen willst – diese Makronen passen einfach immer.
- Zartbitterer Boden: Der Schokoboden ist nicht zu süß, sondern schön herb. Er bricht beim Reinbeißen leicht und gibt dem Ganzen diesen unwiderstehlichen Kontrast zur weichen Kokosmasse. Einfach himmlisch!
- Immer ein Erfolg: Ich habe sie schon für meine Familie, für Kollegen und für Freundinnen gebacken. Jeder war begeistert. Sie sind einfach dieser Klassiker, den alle lieben, aber den kaum jemand so richtig gut hinkriegt – bis jetzt.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus der fast fluffigen Textur der Kokosmasse und dem knackigen, herben Schokoboden. Viele Rezepte werden entweder zu trocken oder der Schokoladenboden überlagert den Kokosgeschmack. Hier harmoniert alles perfekt. Es ist kein aufwendiges Projekt, sondern ein einfaches, ehrliches Gebäck, das nach mehr schmeckt. Nach genau dem, was man an einem kalten Tag braucht.
Was du für die Kokosmakronen mit Schokoboden brauchst
Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Genau das liebe ich an diesem Rezept. Du musst nicht stundenlang einkaufen, sondern kannst sofort loslegen. Hier ist, was in die Schüssel kommt:
Für die Kokosmasse:
- 200 g Kokosraspeln – Achte darauf, dass sie nicht zu fein gemahlen sind. Ich bevorzuge die etwas groberen Raspeln, sie geben mehr Textur. (Tipp: Keine Kokosmilch oder Kokosmehl verwenden, das verändert die Konsistenz komplett.)
- 150 g Zucker – Ich nehme normalen Haushaltszucker. Du kannst auch feinen Backzucker nehmen, aber Puderzucker würde die Makronen zu schwer machen.
- 3 Eiweiß (Größe M oder L) – Die Eier sollten Zimmertemperatur haben. Dann lässt sich das Eiweiß besser steif schlagen. (Tipp: Wenn du Zeit hast, trenne die Eier und lass das Eiweiß 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen.)
- 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber das Salz hebt den Kokosgeschmack und die Süße hervor. Nicht weglassen!
- 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote – Für dieses besondere Aroma. Ich verwende gerne selbstgemachten Vanilleextrakt, aber gekaufter ist auch völlig in Ordnung. (Tipp: Keinen Vanillezucker nehmen, der enthält oft zu wenig echte Vanille.)
Für den Schokoboden:

- 150 g Zartbitterschokolade (mindestens 60 % Kakaoanteil) – Hier solltest du nicht sparen. Eine gute Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil gibt dem Boden die nötige Bitterkeit, die perfekt mit der süßen Kokosmasse kontrastiert. Ich mag die Marke „Lindt Excellence 70 %” oder „Ritter Sport Halbbitter”. (Tipp: Keine Vollmilchschokolade verwenden, sonst wird der Boden zu süß und weich.)
- 20 g Kokosöl oder Butter – Das macht die Schokolade geschmeidiger und verhindert, dass der Boden zu hart oder brüchig wird. Kokosöl passt natürlich thematisch perfekt, aber Butter funktioniert auch wunderbar.
Substitutionen, die ich getestet habe:
- Zucker: Du kannst 100 g Erythrit oder Xylit verwenden, wenn du den Zucker reduzieren willst. Die Makronen werden dann etwas weniger saftig, aber immer noch gut. (Tipp: Teste zuerst die Hälfte der Menge, da die Süßkraft anders ist.)
- Eiweiß: Für eine vegane Variante habe ich Aquafaba (das Wasser aus einer Kichererbsendose) verwendet. 3 EL Aquafaba steif geschlagen ersetzen das Eiweiß. Der Geschmack ist etwas anders, aber die Textur kommt erstaunlich nah ran.
- Schokolade: Wenn du es milder magst, kannst du auch eine gute Vollmilchschokolade mit 40 % Kakaoanteil nehmen. Der Boden wird dann süßer und weniger herb.
Ich empfehle, beim ersten Mal genau diese Zutaten zu verwenden. Sie sind einfach und erschwinglich, aber das Ergebnis ist absolut professionell. Und mal ehrlich: Wer hat schon Lust, für ein einfaches Rezept durch drei Supermärkte zu rennen?
Welche Küchenhelfer du brauchst
Für diese Kokosmakronen mit Schokoboden brauchst du keine ausgefallene Ausstattung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.
- Rührschüssel und Handrührgerät oder Küchenmaschine: Zum Steifschlagen des Eiweißes. Von Hand geht es auch, aber das ist echt eine Geduldsprobe. Glaub mir, ich hab’s einmal gemacht – nie wieder.
- Backblech mit Backpapier: Die Makronen kleben nicht, wenn du Backpapier verwendest. Einfach und effektiv.
- Zwei Teelöffel oder ein kleiner Eisportionierer: Zum Formen der Makronen. Ich nehme immer zwei Teelöffel, um kleine Häufchen zu setzen. Ein Eisportionierer mit einem Durchmesser von etwa 3 cm ist aber noch einfacher.
- Kleiner Topf und eine Schüssel (Wasserbad): Zum Schmelzen der Schokolade. Du kannst die Schokolade auch in der Mikrowelle schmelzen, aber das Wasserbad ist schonender und verhindert, dass sie anbrennt.
- Backpinsel oder kleiner Löffel: Zum Auftragen der geschmolzenen Schokolade auf die Unterseite der Makronen. Ein Backpinsel aus Silikon ist ideal, aber ein normaler Teelöffel tut es auch.
Falls du keine Küchenmaschine hast: Kein Problem! Ein einfaches Handrührgerät ist völlig ausreichend. Und wenn du keinen kleinen Topf für das Wasserbad hast, nimm einfach einen großen Topf und stelle eine hitzebeständige Schüssel hinein. Improvisieren ist erlaubt – und oft entstehen dabei die besten Küchengeschichten.
So gelingen dir die perfekten Kokosmakronen mit Schokoboden
Jetzt wird es konkret. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du diese weichen, saftigen Kokosmakronen mit dem herrlich knackigen Schokoboden hinbekommst. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst.
- Den Ofen vorheizen: Heize den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (140 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Das ist wichtig, damit die Makronen später nicht ankleben.
- Eiweiß steif schlagen: Gib das Eiweiß mit der Prise Salz in eine saubere, fettfreie Rührschüssel. Schlage es mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe steif. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Das Eiweiß ist fertig, wenn du die Schüssel umdrehen kannst und nichts herausläuft. (Tipp: Wenn du ein paar Tropfen Zitronensaft hinzugibst, wird der Eischnee noch stabiler.)
- Zucker und Vanille einrieseln lassen: Sobald das Eiweiß anfängt, fest zu werden, den Zucker langsam einrieseln lassen. Dabei weiterschlagen, bis die Masse glänzt und sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Das dauert nochmal etwa 2 Minuten. Rühre dann den Vanilleextrakt oder das Vanillemark unter. (Warnung: Wenn der Zucker nicht vollständig aufgelöst ist, können die Makronen später eine leicht körnige Oberfläche bekommen.)
- Kokosraspeln unterheben: Jetzt kommen die Kokosraspeln dazu. Gib sie auf die Eiweiß-Zucker-Masse und hebe sie vorsichtig mit einem Teigschaber unter. Nicht rühren, sondern falten – sonst wird die Luft aus dem Eischnee gedrückt. Die Masse sollte am Ende homogen sein, aber nicht zu fest. Sie wird etwas klebrig, das ist normal.
- Makronen formen: Nimm zwei Teelöffel oder einen kleinen Eisportionierer. Forme kleine Häufchen von etwa 3-4 cm Durchmesser und setze sie mit etwas Abstand auf das Backblech. Die Makronen laufen beim Backen kaum auseinander, aber ein kleiner Abstand ist trotzdem gut. (Tipp: Wenn du die Löffel vorher kurz in kaltes Wasser tauchst, klebt die Masse weniger.)
- Backen: Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe die Kokosmakronen für 12-15 Minuten. Sie sollten an den Spitzen leicht goldbraun sein, aber innen noch hell und weich bleiben. (Sinneswahrnehmung: Die Küche duftet jetzt himmlisch nach Kokos und Vanille. Die Makronen fühlen sich außen fest an, geben aber bei leichtem Druck noch etwas nach.)
- Auskühlen lassen: Nimm das Blech aus dem Ofen und lasse die Makronen vollständig auf dem Blech auskühlen. Nicht anfassen, sie sind noch sehr weich! Nach etwa 15-20 Minuten sind sie fest genug, um sie vorsichtig mit einem Palettenmesser vom Backpapier zu lösen.
- Schokoboden vorbereiten: Während die Makronen abkühlen, hackst du die Zartbitterschokolade grob. Gib sie zusammen mit dem Kokosöl oder der Butter in eine hitzebeständige Schüssel. Schmelze sie über einem Wasserbad (das Wasser darf nicht kochen, nur simmern) oder in der Mikrowelle in 30-Sekunden-Intervallen. Rühre die Schokolade glatt, bis sie schön flüssig und glänzend ist.
- Makronen mit Schokolade bestreichen: Jetzt kommt der spannende Teil. Wende jede ausgekühlte Makrone um und bestreiche den flachen Boden mit der geschmolzenen Schokolade. Du kannst einen Backpinsel verwenden oder die Makrone einfach kurz in die Schokolade tauchen. Streiche die überschüssige Schokolade am Rand des Gefäßes ab. (Tipp: Arbeite zügig, damit die Schokolade nicht zu fest wird. Wenn sie zu dick wird, stelle die Schüssel kurz zurück auf das Wasserbad.)
- Fest werden lassen: Lege die Makronen mit dem Schokoboden nach oben auf ein neues Stück Backpapier oder ein Gitter. Lasse die Schokolade bei Raumtemperatur fest werden. Das dauert etwa 30 Minuten. Wenn du es eilig hast, kannst du sie auch für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen. (Warnung: Nicht zu lange im Kühlschrank lassen, sonst wird die Schokolade stumpf.)
Und das war’s! So einfach sind diese unglaublich leckeren Kokosmakronen mit Schokoboden gemacht. Ich verspreche dir, der Aufwand lohnt sich.
Meine besten Tipps für perfekte Kokosmakronen
Ich habe bei diesem Rezept einiges gelernt – nicht alles durch Erfolg, sondern auch durch die ein oder andere Panne. Hier sind meine besten Tipps, damit dir die Makronen garantiert gelingen.
- Fettfreie Schüssel ist das A und O: Das Eiweiß wird nur steif, wenn die Schüssel und die Rührbesen absolut fettfrei sind. Ein winziger Fettfilm – zum Beispiel vom Eigelb – und der Eischnee wird nichts. Ich wische meine Schüssel immer kurz mit einem Tropfen Zitronensaft aus. Klingt übertrieben, aber es hilft.
- Nicht zu lange backen: Das ist der häufigste Fehler. Die Makronen sehen nach 12 Minuten vielleicht noch etwas hell aus, aber sie garen auf dem heißen Blech nach. Wenn du sie zu lange im Ofen lässt, werden sie trocken und hart. Lieber eine Minute früher aus dem Ofen nehmen. Ich habe das einmal gemacht – die Makronen waren wie kleine Kokossteine. Nicht empfehlenswert.
- Die richtige Kokosraspel: Verwende keine Kokosflocken oder Kokosmehl. Die Raspeln sollten eine mittlere Körnung haben. Zu feine Raspeln ergeben eine zu dichte Masse, zu grobe Flocken halten nicht gut zusammen.
- Schokolade nicht überhitzen: Beim Schmelzen der Schokolade ist Vorsicht geboten. Wenn sie zu heiß wird, wird sie klumpig oder verbrennt. Das Wasserbad sollte nur simmern, nicht kochen. Und in der Mikrowelle lieber öfter kurz stoppen und umrühren. Geduld ist hier wirklich eine Tugend.
- Multitasking-Tipp: Während die Makronen im Ofen sind, kannst du schon die Schokolade vorbereiten. Das spart Zeit und die Schokolade ist genau richtig temperiert, wenn die Makronen ausgekühlt sind.
Und noch ein persönlicher Fehler: Ich habe einmal vergessen, das Salz in den Eischnee zu geben. Die Makronen waren süß, aber irgendwie langweilig. Das Salz ist kein optionaler Luxus, es ist ein entscheidender Geschmacksverstärker. Also: Nicht vergessen!
Variationen & kreative Ideen
Das Grundrezept ist schon fantastisch, aber manchmal hat man Lust auf etwas Neues. Hier sind ein paar Variationen, die ich selbst ausprobiert habe und die wirklich funktionieren.
- Mit weißen Schokoladenboden: Ersetze die Zartbitterschokolade durch weiße Schokolade. Der Boden wird dann süßer und milder. Das passt besonders gut, wenn du die Makronen mit etwas Limettenabrieb verfeinerst. Einfach einen halben Teelöffel Limettenschale unter die Kokosmasse heben – das gibt eine frische Note.
- Vegane Variante: Wie schon erwähnt, funktioniert Aquafaba (Kichererbsenwasser) hervorragend. Schlage 3 EL Aquafaba mit einer Prise Salz steif, bis es schaumig ist. Dann den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse glänzt. Die Kokosraspeln unterheben und wie gewohnt backen. Die Makronen werden etwas weniger fluffig, aber immer noch sehr lecker. Für den Schokoboden nimmst du vegane Zartbitterschokolade und Kokosöl.
- Mit gehackten Mandeln: Gib 50 g gehackte Mandeln zu den Kokosraspeln. Das gibt einen zusätzlichen Crunch und ein nussiges Aroma. Ich liebe diese Variante zu Weihnachten, sie erinnert mich an die Plätzchen meiner Oma.
- Schoko-Kokos-Trüffel: Forme die Kokosmasse zu kleinen Kugeln (statt Häufchen) und tauche sie komplett in die geschmolzene Schokolade. Das sind dann kleine Kokos-Schoko-Trüffel – perfekt als Geschenk oder für die Kaffeetafel. Einfach auf Backpapier legen und fest werden lassen.
- Glutenfrei: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, da weder Mehl noch andere Getreideprodukte verwendet werden. Perfekt für alle mit Glutenunverträglichkeit!
Ich habe auch schon eine Variante mit etwas Zimt in der Kokosmasse probiert. Das war an einem kalten Novembernachmittag und es hat wunderbar gepasst. Probier einfach aus, worauf du Lust hast. Backen ist ja auch ein bisschen Experimentieren.
So servierst und lagerst du die Kokosmakronen
Die Kokosmakronen mit Schokoboden schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Der Schokoboden ist dann schön knackig und die Kokosmasse herrlich weich. Du kannst sie pur genießen oder zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch servieren. Sie sind auch ein wunderbares Mitbringsel, wenn du zu Besuch eingeladen bist – einfach in eine hübsche Dose packen und fertig.
Lagerung: Bewahre die Makronen in einer luftdichten Dose auf. Zwischen die Lagen kannst du ein Stück Backpapier legen, damit sie nicht aneinanderkleben. So halten sie sich bei Raumtemperatur etwa 5-7 Tage. Allerdings sind sie bei mir meistens schon nach zwei Tagen aufgegessen – sie sind einfach zu gut!
Einfrieren: Du kannst die unbestrichenen Kokosmakronen (also ohne Schokoboden) einfrieren. Lege sie dazu auf ein Backblech und friere sie für eine Stunde vor. Dann packst du sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Gitter legen. Den Schokoboden fügst du erst nach dem Auftauen hinzu.
Reheating: Die Makronen müssen nicht aufgewärmt werden. Wenn du sie aber etwas weicher haben möchtest, lege sie für 5 Minuten in den auf 100 °C vorgeheizten Ofen. Aber Vorsicht: Die Schokolade kann dabei schmelzen. Also lieber bei niedriger Temperatur arbeiten.
Geschmacksentwicklung: Die Makronen schmecken am ersten Tag am frischesten. Aber auch am zweiten oder dritten Tag sind sie noch sehr lecker. Der Kokosgeschmack wird sogar etwas intensiver, wenn sie einen Tag durchgezogen sind. Nur der Schokoboden bleibt knackig, wenn du sie luftdicht lagerst.
Nährwerte & gesundheitliche Aspekte
Ich will nicht so tun, als wären diese Kokosmakronen ein Diätwunder. Sie sind ein Genussmittel, und das ist auch völlig in Ordnung. Aber ein paar positive Aspekte gibt es trotzdem.
Ungefähre Nährwerte pro Makrone (bei 20 Stück):
- Kalorien: ca. 110 kcal
- Fett: ca. 8 g (davon gesättigte Fettsäuren: 5 g)
- Kohlenhydrate: ca. 9 g (davon Zucker: 8 g)
- Eiweiß: ca. 2 g
- Ballaststoffe: ca. 1 g
Positive Aspekte:
- Kokosraspeln: Sie enthalten gesunde mittelkettige Triglyceride (MCTs), die schnell Energie liefern können. Außerdem sind sie reich an Ballaststoffen, die die Verdauung unterstützen.
- Zartbitterschokolade: Mit einem Kakaoanteil von mindestens 60 % enthält sie Antioxidantien (Flavonoide), die gut für das Herz-Kreislauf-System sein können. Je höher der Kakaoanteil, desto weniger Zucker – ein weiterer Pluspunkt.
- Eiweiß: Liefert hochwertiges Protein, das für den Muskelaufbau wichtig ist.
Allergene: Dieses Rezept enthält Ei und Schokolade (kann Spuren von Milch und Soja enthalten). Kokosnüsse sind botanisch gesehen Steinfrüchte, aber sie werden oft zu den Nüssen gezählt. Wenn du eine Nussallergie hast, solltest du vorher sicherheitshalber einen Arzt fragen. Die Makronen sind glutenfrei, sofern du keine verunreinigten Zutaten verwendest.
Ich backe diese Makronen, weil sie mich glücklich machen – nicht, weil sie gesund sind. Aber es ist doch schön zu wissen, dass sie nicht nur nach gar nichts schmecken, sondern auch ein paar kleine Nährstoffe enthalten, oder?
Fazit: Warum du diese Kokosmakronen sofort backen solltest
Ich hoffe, ich konnte dir zeigen, warum diese Kokosmakronen mit Schokoboden für mich etwas ganz Besonderes sind. Sie sind nicht nur einfach und schnell gemacht, sondern sie schmecken auch noch unglaublich gut. Diese Kombination aus weicher, saftiger Kokosmasse und knackigem, herben Schokoboden ist einfach unwiderstehlich. Sie ist der Beweis, dass die einfachsten Rezepte oft die besten sind.
Ich liebe es, wie sie die Küche duften lassen, wie sie auf der Zunge zergehen und wie sie jeden Moment ein bisschen gemütlicher machen. Ob an einem verregneten Nachmittag, als süße Überraschung für die Familie oder als selbst gebackenes Geschenk – diese Makronen passen einfach immer.
Also, worauf wartest du? Hol die Zutaten aus dem Schrank, heize den Ofen vor und probier es aus. Ich bin mir sicher, du wirst sie genauso lieben wie ich. Und wenn du sie gebacken hast, erzähl mir davon! Hinterlasse gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag oder markiere mich auf Instagram mit deinen Fotos. Ich bin schon gespannt auf deine Kreationen. Vielleicht hast du ja auch eine eigene Variante entdeckt – teile sie mit mir!
Bis zum nächsten Mal und happy baking!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum werden meine Kokosmakronen trocken?
Das liegt meistens an einer zu langen Backzeit oder einer zu hohen Ofentemperatur. Backe sie bei 160 °C Ober-/Unterhitze und nimm sie nach 12-14 Minuten aus dem Ofen, auch wenn sie noch hell aussehen. Sie garen auf dem heißen Blech nach.
Kann ich auch braunen Zucker verwenden?
Ja, das habe ich schon ausprobiert. Die Makronen bekommen dann eine leicht karamellige Note und werden etwas dunkler. Allerdings sind sie auch etwas klebriger. Du kannst bis zu 50 g des weißen Zuckers durch braunen Zucker ersetzen.
Wie verhindere ich, dass die Schokolade am Backpapier kleben bleibt?
Das kann passieren, wenn die Schokolade noch nicht vollständig fest ist. Lasse die Makronen mit dem Schokoboden nach oben bei Raumtemperatur vollständig aushärten, bevor du sie vom Papier löst. Wenn es wirklich klebt, lege sie kurz für 5 Minuten in den Kühlschrank.
Kann ich die Makronen auch ohne Schokoboden lassen?
Natürlich! Die Kokosmakronen schmecken auch pur hervorragend. Du kannst sie einfach nach dem Backen so servieren. Allerdings ist der zartbittere Schokoboden der Clou dieses Rezepts – probier ihn unbedingt einmal aus.
Meine Makronen sind auseinandergelaufen. Was habe ich falsch gemacht?
Das passiert, wenn die Kokosmasse zu flüssig ist. Möglicherweise war das Eiweiß nicht steif genug oder du hast zu viel Zucker verwendet. Achte darauf, dass der Eischnee wirklich fest ist und die Kokosraspeln gut untergehoben sind. Die Masse sollte formbar sein, nicht fließen.
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Beste Kokosmakronen mit Schokoboden – einfach & saftig
Diese Kokosmakronen mit Schokoboden sind innen herrlich weich und saftig, außen goldbraun und mit einem knackigen, zartbitteren Schokoladenboden. Ein einfaches Rezept für gemütliche Nachmittage oder den Kaffeetisch.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 12-15 Minuten
- Total Time: 35 Minuten (plus Abkühl- und Festigungszeit)
- Yield: 20 Makronen 1x
- Category: Dessert, Gebäck
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g Kokosraspeln
- 150 g Zucker
- 3 Eiweiß (Größe M oder L)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote
- 150 g Zartbitterschokolade (mindestens 60 % Kakaoanteil)
- 20 g Kokosöl oder Butter
Instructions
- Den Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (140 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Das Eiweiß mit der Prise Salz in einer sauberen, fettfreien Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe steif schlagen (ca. 3-4 Minuten).
- Sobald das Eiweiß anfängt fest zu werden, den Zucker langsam einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse glänzt und der Zucker vollständig aufgelöst ist (ca. 2 Minuten). Vanilleextrakt oder Vanillemark unterrühren.
- Die Kokosraspeln auf die Eiweiß-Zucker-Masse geben und vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben (falten, nicht rühren).
- Mit zwei Teelöffeln oder einem kleinen Eisportionierer kleine Häufchen (ca. 3-4 cm Durchmesser) formen und mit etwas Abstand auf das Backblech setzen.
- Das Blech auf die mittlere Schiene schieben und die Makronen 12-15 Minuten backen, bis sie an den Spitzen leicht goldbraun sind, innen aber noch hell und weich bleiben.
- Die Makronen vollständig auf dem Blech auskühlen lassen (ca. 15-20 Minuten), dann vorsichtig mit einem Palettenmesser vom Backpapier lösen.
- Während die Makronen abkühlen, die Zartbitterschokolade grob hacken und zusammen mit dem Kokosöl oder der Butter in einer hitzebeständigen Schüssel über einem Wasserbad (das Wasser darf nicht kochen, nur simmern) oder in der Mikrowelle in 30-Sekunden-Intervallen schmelzen. Glatt rühren.
- Jede ausgekühlte Makrone umwenden und den flachen Boden mit der geschmolzenen Schokolade bestreichen (mit einem Backpinsel oder durch Eintauchen). Überschüssige Schokolade abstreifen.
- Die Makronen mit dem Schokoboden nach oben auf ein neues Stück Backpapier oder ein Gitter legen und bei Raumtemperatur fest werden lassen (ca. 30 Minuten). Für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen, wenn es schneller gehen soll.
Notes
Die Makronen nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken. Das Salz im Eischnee ist wichtig für den Geschmack. Die Schokolade nicht überhitzen. Die Makronen schmecken am ersten Tag am frischesten, halten sich aber in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur 5-7 Tage.
Nutrition
- Serving Size: 1 Makrone
- Calories: 110
- Sugar: 8
- Fat: 8
- Saturated Fat: 5
- Carbohydrates: 9
- Fiber: 1
- Protein: 2
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