Ich stand letzten Dienstag in meiner Küche und starrte auf zwei einsame Eiweiß, die seit dem Wochenende in einer Schüssel im Kühlschrank darauf warteten, endlich verwertet zu werden. Der Geruch von gemahlenen Walnüssen und Vanille lag plötzlich in der Luft – und mit einem Mal war ich wieder acht Jahre alt in Omas kleiner Küche, wo sie mit ihren geübten Händen kleine, goldbraune Häufchen formte, während ich auf der Arbeitsplatte saß und zusah. Ich kann mich nicht mehr an das genaue Rezept erinnern, nur an das Gefühl: die Wärme des Ofens, das leise Knacken der Nussschalen und dieser erste Bissen, bei dem die Makrone auf der Zunge zerging. Seitdem bin ich auf der Suche nach genau diesem Geschmack.
Ehrlich, ich habe schon so viele Rezepte für Eiweiß-Reste ausprobiert, die dann entweder zu trocken, zu süß oder einfach nur enttäuschend waren. Aber diese einfachen Walnuss-Makronen aus 2 Eiweiß? Die sind anders. Sie sind genau das, was Oma damals gemacht hat – nur ohne den Druck, das perfekte Baiser hinzubekommen. Vielleicht kennst du das ja: Du hast nach einer Sauce Hollandaise oder einem Tiramisu diese zwei Eiweiß übrig und denkst dir: “Was mache ich jetzt damit?” Genau dafür ist dieses Rezept gemacht. Es ist meine kleine Rettung in der Not, und ich hoffe, es wird auch deine.
Warum du diese Walnuss-Makronen lieben wirst
Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren bestimmt zwanzig Mal gebacken, und jedes Mal bin ich aufs Neue überrascht, wie einfach und gleichzeitig köstlich es ist. Lass mich dir sagen, warum du es sofort ausprobieren solltest:
- Blitzschnell zubereitet: In unter 30 Minuten hast du ein Blech voller goldener, knuspriger Makronen. Perfekt für den spontanen Besuch oder wenn dich der Heißhunger auf Süßes überkommt, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
- Zutaten aus dem Vorrat: Keine exotischen Sachen, die du extra kaufen musst. Du hast garantiert Walnüsse, Zucker und die zwei Eiweiß im Haus. Punkt.
- Die ultimative Resteverwertung: Nach dem Backen von Kuchen, Cremes oder Desserts bleiben oft Eiweiß übrig. Statt sie wegzuschütten oder einzufrieren, zauberst du im Handumdrehen diese kleinen Glücksmomente.
- Immer ein Erfolg: Ich habe sie schon zu Kaffee, zum Mitbringen ins Büro und sogar auf Kindergeburtstagen serviert – jedes Mal waren sie im Nu weg. Kinder und Erwachsene lieben sie gleichermaßen.
- Unwiderstehlich im Biss: Die Kombination aus dem nussigen, leicht bitteren Walnussaroma und der süßen, fast schon karamellisierten Kruste ist einfach himmlisch. Der erste Bissen erinnert an ein weiches, saftiges Plätzchen, das auf der Zunge zergeht.
Was dieses Rezept von den anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Viele Rezepte sind zu trocken, weil sie zu viel Mehl oder zu wenig Fett enthalten. Meine Version setzt auf eine spezielle Technik: Die Walnüsse werden nicht nur gemahlen, sondern auch fein gehackt, was für eine unglaubliche Textur sorgt – mal knusprig, mal weich. Und der Trick mit dem Zitronensaft? Der sorgt dafür, dass die Makronen schön aufgehen und innen herrlich luftig bleiben. Das ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept – es ist meine beste Version, die aus vielen Versuchen und einigen Fehlern entstanden ist.
Was du an Zutaten brauchst
Dieses Rezept lebt von seiner Einfachheit. Du wirst sehen, die meisten Zutaten hast du bestimmt schon zu Hause. Ich liste dir hier alles auf, was du für etwa 20-24 Makronen benötigst. Keine Sorge, es ist wirklich überschaubar.
Die Basis:
- 2 Eiweiß (Größe M oder L): Am besten nimmst du frische Eier. Die Eiweiß sollten Zimmertemperatur haben, dann lassen sie sich besser steif schlagen. Wenn du sie direkt aus dem Kühlschrank nimmst, gib ihnen 15 Minuten Zeit, um auf Temperatur zu kommen. Ich habe auch schon Eiweiß aus dem Tetrapack verwendet – das funktioniert auch, aber das Volumen ist nicht ganz so stabil.
- 100 g gemahlene Walnüsse: Ich mahle sie immer frisch, kurz bevor ich die Makronen zubereite. Das Aroma ist dann einfach unvergleichlich. Du kannst sie natürlich auch fertig kaufen, aber achte darauf, dass sie nicht zu fein gemahlen sind – ein bisschen Struktur ist gut. Ich empfehle die von Seeberger, die haben eine tolle Qualität.
- 50 g fein gehackte Walnüsse: Das ist mein Geheimtipp! Die gehackten Stücke geben den Makronen diesen wunderbaren Crunch. Ich hacke sie mit einem großen Messer, bis sie etwa erbsengroß sind. Nicht zu fein, sonst verliert sich der Effekt.
- 100 g Zucker: Normaler Haushaltszucker reicht völlig aus. Ich habe schon mal braunen Zucker ausprobiert, aber der macht die Makronen zu dunkel und der Geschmack ist nicht so rein. Bleib lieber beim weißen Zucker.
- 1 Prise Salz: Klingt seltsam, aber Salz ist der heimliche Star in süßen Backwaren. Es hebt den Geschmack der Walnüsse und balanciert die Süße perfekt aus.
- 1 TL Vanilleextrakt oder Vanillezucker: Vanille und Walnüsse – das ist einfach eine himmlische Kombination. Nimm echte Vanille, wenn du hast. Der künstliche Vanillezucker schmeckt oft etwas chemisch.
- 1 TL Zitronensaft (optional): Wie schon erwähnt, hilft der Zitronensaft dabei, das Eiweiß stabiler zu schlagen und die Makronen luftiger zu machen. Wenn du keinen hast, lass ihn weg – es funktioniert auch ohne.
Für die Dekoration (optional):

- Ganze Walnusshälften: Einfach eine halbe Walnuss auf jede Makrone drücken, bevor sie in den Ofen kommt. Das sieht nicht nur schön aus, sondern gibt auch noch einen extra Biss.
- Puderzucker: Zum Bestäuben nach dem Backen. Macht sie noch verführerischer.
Ein wichtiger Tipp zur Auswahl der Walnüsse: Walnüsse können schnell ranzig werden, besonders wenn sie schon länger offen im Schrank liegen. Bevor du sie verwendest, rieche kurz daran. Sie sollten frisch und nussig duften, nicht muffig oder bitter. Wenn du unsicher bist, kaufe lieber eine kleine Tüte frische. Deine Makronen werden es dir danken.
Die Ausrüstung, die du brauchst
Keine Sorge, du brauchst keine teure Profi-Ausrüstung. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in deiner Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Rührschüssel: Eine mittelgroße Schüssel aus Edelstahl oder Glas. Wichtig ist, dass sie absolut fettfrei ist, sonst wird dein Eiweiß nicht steif. Ich wische sie vorher immer mit einem Tropfen Zitronensaft aus.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Mit dem Handrührer schaffst du es in 5 Minuten. Eine Küchenmaschine ist auch gut, aber pass auf, dass du nicht zu schnell rührst, sonst wird der Eischnee zu fest.
- Backblech mit Backpapier: Ein normales Blech reicht. Das Backpapier verhindert, dass die Makronen ankleben. Ich habe auch schon Silikonmatten ausprobiert – die funktionieren auch, aber die Makronen werden nicht ganz so knusprig auf der Unterseite.
- Zwei Esslöffel: Zum Formen der Makronen. Nimm einen, um die Masse zu schöpfen, und den zweiten, um sie vom Löffel zu schieben. So geht es am saubersten.
- Küchenwaage: Für die genauen Mengen. Gerade bei Walnüssen ist das wichtig, denn zu viele machen die Makronen schwer und fettig.
- Messer und Schneidebrett: Zum Hacken der Walnüsse. Ein großes, scharfes Messer ist besser als ein kleiner, stumpfer.
Mein persönlicher Tipp: Wenn du oft Makronen backst, lohnt sich vielleicht ein kleiner Spritzbeutel. Damit kannst du die Masse gleichmäßiger auf das Blech geben. Aber ehrlich, die zwei Löffel tun es auch – und es macht weniger Abwasch!
So gelingen dir die perfekten Walnuss-Makronen
Jetzt wird es spannend! Ich führe dich Schritt für Schritt durch die Zubereitung. Keine Angst, es ist wirklich einfach – versprochen.
- Den Ofen vorheizen: Heize deinen Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft 140 °C). Die genaue Temperatur ist wichtig – zu heiß, und die Makronen verbrennen außen, bevor sie innen gar sind. Ich lasse den Ofen immer mindestens 10 Minuten vorheizen, damit die Hitze gleichmäßig ist.
- Die Walnüsse vorbereiten: Wiege 100 g gemahlene Walnüsse ab. Hacke dann die 50 g Walnüsse fein. Ich lege die Nüsse auf das Schneidebrett und gehe mit dem Messer in einer wiegenden Bewegung darüber, bis sie die gewünschte Größe haben. Sei vorsichtig, dass keine ganzen Stücke übrig bleiben – die stören später beim Essen.
- Das Eiweiß steif schlagen: Gib die zwei Eiweiß in die fettfreie Schüssel. Schlage sie mit dem Handrührer auf höchster Stufe, bis sie anfangen, schaumig zu werden. Das dauert etwa 1-2 Minuten. Dann gib die Prise Salz und den Zitronensaft dazu. Schlage weiter, bis der Eischnee so fest ist, dass du die Schüssel umdrehen könntest, ohne dass etwas herausfällt. Ein Tipp: Wenn du den Schneebesen hochziehst, sollten sich kleine Spitzen bilden, die stehen bleiben.
- Den Zucker einrieseln lassen: Schalte den Rührer auf mittlere Stufe und lass den Zucker langsam in einem dünnen Strahl einrieseln. Erhöhe dann wieder die Geschwindigkeit und schlage alles noch einmal für 2-3 Minuten, bis die Masse glänzt und fest ist. Jetzt den Vanilleextrakt oder Vanillezucker unterrühren.
- Die Walnüsse unterheben: Jetzt kommt der wichtigste Schritt. Gib die gemahlenen und die gehackten Walnüsse vorsichtig zur Eischnee-Masse. Nimm einen Teigschaber und hebe die Nüsse mit einer sanften, drehenden Bewegung unter. Zieh den Schaber von unten nach oben durch die Masse, drehe die Schüssel dabei langsam. Sei geduldig – es dauert etwa 1-2 Minuten, bis alles gut vermischt ist. Die Masse sollte jetzt dick und klebrig sein, aber nicht zu flüssig.
- Die Makronen formen: Lege dein Backblech mit Backpapier aus. Nimm mit einem Esslöffel etwas von der Masse und setze sie in kleinen Häufchen auf das Blech. Lass zwischen den Häufchen etwa 2-3 cm Abstand, denn sie gehen noch ein wenig auf. Ich forme sie mit einem zweiten Löffel zu kleinen, runden Türmchen. Drücke mit dem Löffelrücken vorsichtig eine kleine Mulde in die Mitte – das verhindert, dass sie beim Backen zu sehr auseinanderlaufen.
- Dekorieren (optional): Drücke auf jedes Häufchen eine halbe Walnuss oder streue ein paar gehackte Nüsse darüber. Sieht hübsch aus und gibt extra Biss.
- Backen: Schiebe das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Backe die Makronen für 12-15 Minuten. Sie sollten an den Rändern goldbraun sein, aber in der Mitte noch etwas weich aussehen. Achtung: Sie härten nach dem Abkühlen noch nach! Ich nehme sie immer heraus, wenn sie gerade anfangen, braun zu werden – lieber eine Minute zu früh als zu spät.
- Abkühlen lassen: Lass die Makronen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann hebst du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender ab und legst sie auf ein Kuchengitter. Lass sie vollständig auskühlen – das dauert etwa 20 Minuten. Erst dann werden sie richtig knusprig.
- Genießen: Bestäube sie nach Belieben mit Puderzucker und los geht’s! Am besten schmecken sie noch leicht warm, aber auch kalt sind sie ein Gedicht.
Ein kleiner Hinweis aus meiner Küche: Wenn die Masse zu flüssig ist und auseinanderläuft, hast du vielleicht zu wenig Zucker oder zu viel Eiweiß erwischt. Kein Problem! Gib einfach noch einen Esslöffel gemahlene Walnüsse dazu und rühre vorsichtig unter. Das rettet jedes Rezept.
Meine besten Tipps und Tricks für perfekte Makronen
Ich habe in den letzten Jahren so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine Geheimnisse, damit dir die Makronen garantiert gelingen:
- Das Eiweiß richtig schlagen: Der häufigste Fehler ist, dass das Eiweiß nicht steif genug wird. Das liegt meistens daran, dass die Schüssel oder der Schneebesen noch Fettreste haben. Spüle alles kurz mit heißem Wasser und einem Tropfen Spülmittel ab, trockne es gut ab – dann klappt es garantiert. Auch ein winziger Dotter im Eiweiß kann das ganze Vorhaben ruinieren. Also trenne die Eier ganz vorsichtig.
- Die richtige Konsistenz: Nach dem Unterheben der Nüsse sollte die Masse dick und glänzend sein. Wenn sie noch flüssig ist, hast du zu wenig Zucker oder zu lange gerührt. Wenn sie zu fest ist, hast du zu viele Nüsse genommen. Keine Panik – beides lässt sich noch korrigieren. Einfach etwas mehr Nüsse oder einen Spritzer Wasser dazugeben.
- Gleichmäßige Größe: Verwende einen Eisportionierer oder zwei Esslöffel, um gleich große Häufchen zu formen. So backen sie alle gleichmäßig. Ich mache sie immer etwa walnussgroß – das passt perfekt.
- Nicht zu lange backen: Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Nimm die Makronen heraus, sobald die Ränder goldbraun sind. Sie werden beim Abkühlen noch fester. Wenn du sie zu lange im Ofen lässt, werden sie trocken und hart. Ich stelle mir immer einen Timer auf 12 Minuten und schaue dann nach.
- Multitasking in der Küche: Während die Makronen im Ofen sind, kannst du schon das nächste Blech vorbereiten. Oder – noch besser – mach in der Zeit eine Tasse Kaffee. Die Makronen sind so schnell fertig, dass du kaum Zeit zum Warten hast.
Mein größtes Missgeschick: Letztes Weihnachten habe ich vergessen, das Backpapier zu wechseln, und die Makronen auf einem Blech gebacken, auf dem vorher noch Zimtsterne waren. Das Aroma hat sich übertragen – und plötzlich schmeckten die Walnuss-Makronen nach Zimt. War nicht schlecht, aber auch nicht das, was ich wollte. Also: Immer ein sauberes Blech und frisches Backpapier nehmen!
Variationen und Abwandlungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz leicht an deinen Geschmack anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Nuss-Variation: Statt Walnüssen kannst du auch Haselnüsse, Mandeln oder Pekannüsse verwenden. Haselnüsse geben ein besonders feines, süßliches Aroma. Mandeln machen die Makronen etwas fester. Probiere auch eine Mischung aus gleichen Teilen Walnüssen und Mandeln – das ist mein neuer Favorit.
- Schokoladen-Kick: Hebe 50 g gehackte Zartbitterschokolade unter die Masse, bevor du die Makronen formst. Die Schokolade schmilzt beim Backen und bildet kleine, schokoladige Nester in den Makronen. Ein Traum!
- Zitrusfrische: Gib den Abrieb einer halben Bio-Zitrone oder Orange zur Masse. Die frische Note passt wunderbar zu den Walnüssen und macht die Makronen besonders aromatisch.
- Gewürz-Variante: Ein halber Teelöffel Zimt oder eine Prise Kardamom verleihen den Makronen eine orientalische Note. Ich habe das mal zu Weihnachten gemacht und war überrascht, wie gut es harmoniert.
- Vegane Option: Du kannst das Eiweiß durch Aquafaba ersetzen – das ist das Kochwasser von Kichererbsen. Nimm 6 EL Aquafaba, schlage es steif und folge dann dem Rezept. Die Makronen werden etwas weicher, aber sie schmecken trotzdem fantastisch.
- Glutenfrei: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, da kein Mehl verwendet wird. Perfekt für alle mit Glutenunverträglichkeit! Achte nur darauf, dass deine Walnüsse nicht mit mehlhaltigen Produkten in Kontakt gekommen sind.
Meine Lieblingsvariation: Ich habe einmal frische Himbeeren in die Mitte jeder Makrone gedrückt, bevor sie in den Ofen kamen. Die Beeren wurden leicht karamellisiert und haben einen herrlich säuerlichen Kontrast zur süßen Makrone geboten. Das mache ich jetzt immer, wenn ich Gäste beeindrucken will.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Walnuss-Makronen sind wahre Alleskönner. Hier erfährst du, wie du sie am besten genießt und länger haltbar machst:
- Serviertemperatur: Am besten schmecken sie lauwarm, direkt nach dem Abkühlen. Dann sind sie außen knusprig und innen noch weich. Aber auch kalt sind sie ein Genuss – perfekt zum Kaffee oder Tee.
- Anrichten: Arrangiere die Makronen auf einer schönen Platte oder in einer Keksdose. Ein paar frische Minzblätter oder essbare Blüten machen optisch was her. Für eine elegante Note kannst du sie mit Puderzucker bestäuben.
- Dazu passen: Ein starker Espresso oder ein cremiger Cappuccino sind die perfekten Begleiter. Auch ein Glas kalte Milch oder ein fruchtiger Rotwein (z.B. ein leichter Spätburgunder) harmonieren wunderbar. Wenn du es alkoholfrei magst, probiere einen selbstgemachten Eistee mit Zitrone.
- Aufbewahrung: Bewahre die Makronen in einer luftdichten Keksdose auf. So bleiben sie bis zu 2 Wochen knusprig. Lege ein Stück Küchenpapier mit in die Dose, das die Feuchtigkeit aufnimmt und sie länger frisch hält. Nicht in den Kühlschrank legen – da werden sie weich und verlieren ihren Biss.
- Einfrieren: Du kannst die Makronen problemlos einfrieren. Lege sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und friere sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen nimmst du sie einfach bei Zimmertemperatur aus dem Gefrierfach. Sie schmecken dann fast wie frisch gebacken.
- Flavorentwicklung: Die Makronen schmecken am zweiten Tag sogar noch besser, weil sich die Aromen der Walnüsse und der Vanille richtig entfalten können. Also keine Sorge, wenn du sie nicht alle auf einmal isst – sie werden nur besser!
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Ich will nicht so tun, als wären diese Makronen ein Diät-Wunder, aber sie haben durchaus ihre guten Seiten. Hier ein kleiner Überblick:
- Nährwerte pro Makrone (ca.): Etwa 70 Kalorien, 5 g Fett (davon 1 g gesättigt), 7 g Kohlenhydrate (davon 6 g Zucker), 2 g Eiweiß. Die Werte können je nach Größe und Zutaten leicht variieren.
- Gesunde Fette: Walnüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Sie enthalten auch viele Antioxidantien, die Entzündungen im Körper reduzieren können. Also ja, du kannst sie mit gutem Gewissen genießen!
- Eiweißquelle: Das Eiweiß liefert hochwertiges Protein, das für den Muskelaufbau und die Zellregeneration wichtig ist. Die Kombination aus Nüssen und Eiweiß macht die Makronen zu einem sättigenden Snack.
- Allergene: Dieses Rezept enthält Nüsse und Eier. Es ist nicht geeignet für Menschen mit einer Nussallergie oder einer Ei-Allergie. Die vegane Variante mit Aquafaba ist eine gute Alternative.
- Meine persönliche Perspektive: Ich sehe diese Makronen nicht als “Sünde”, sondern als kleinen Genussmoment im Alltag. Sie sind aus natürlichen Zutaten gemacht, ohne künstliche Zusätze oder raffinierten Zucker in Unmengen. Ein oder zwei Stück nach dem Abendessen sind für mich der perfekte Abschluss eines guten Tages.
Häufig gestellte Fragen
Hier beantworte ich dir die Fragen, die mir am häufigsten zu diesem Rezept gestellt werden:
1. Kann ich auch andere Nüsse verwenden?
Ja, absolut! Haselnüsse, Mandeln oder Pekannüsse funktionieren genauso gut. Achte nur darauf, dass sie nicht zu fein gemahlen sind, sonst wird die Textur zu fest. Ich mag eine Mischung aus Walnüssen und Mandeln besonders gern.
2. Meine Makronen sind auseinandergelaufen – was habe ich falsch gemacht?
Das passiert, wenn die Masse zu flüssig ist. Mögliche Ursachen: Das Eiweiß war nicht steif genug, oder du hast zu wenig Zucker verwendet. Keine Sorge, du kannst die Masse retten, indem du noch einen Esslöffel gemahlene Nüsse unterhebst. Beim nächsten Mal schlage das Eiweiß richtig fest und lass den Zucker langsam einrieseln.
3. Kann ich den Zucker reduzieren?
Ja, du kannst die Zuckermenge auf 80 g reduzieren, aber die Makronen werden dann etwas weniger süß und nicht ganz so knusprig. Ich würde nicht unter 70 g gehen, da der Zucker auch für die Konsistenz wichtig ist. Wenn du es gesünder magst, probiere Kokosblütenzucker – der gibt einen karamelligen Geschmack.
4. Wie lange halten sich die Makronen?
In einer luftdichten Dose bleiben sie bis zu 2 Wochen knusprig. Am besten schmecken sie in den ersten 3-4 Tagen. Du kannst sie auch einfrieren – dann halten sie sich bis zu 3 Monate. Einfach bei Zimmertemperatur auftauen lassen.
5. Kann ich die Makronen auch ohne Eiweiß backen?
Ja, mit Aquafaba (Kichererbsenwasser) als Ersatz. Nimm 6 EL Aquafaba und schlage es steif, wie du es mit Eiweiß machen würdest. Die Makronen werden etwas weicher, aber sie schmecken trotzdem lecker. Das ist eine tolle Option für Veganer oder Menschen mit Ei-Allergie.
Fazit: Deine neuen Lieblingsmakronen warten
Ich hoffe, ich konnte dich mit meiner Begeisterung für diese einfachen Walnuss-Makronen anstecken. Sie sind nicht nur eine geniale Möglichkeit, übrig gebliebenes Eiweiß zu verwerten, sondern auch ein kleiner Genussmoment, der dich an die guten alten Zeiten erinnert – oder einfach nur deine Kaffeepause versüßt. Das Tolle an diesem Rezept ist, dass du es ganz nach deinem Geschmack anpassen kannst. Ob mit Schokolade, Zitrone oder anderen Nüssen – probier dich aus und mach es zu deinem eigenen.
Für mich sind diese Makronen mehr als nur ein Gebäck. Sie sind ein Stück Kindheit, ein Beweis dafür, dass aus Resten etwas Wunderbares entstehen kann, und sie sind mein kleiner Triumph in der Küche, wenn ich mal wieder nicht weiß, was ich mit den zwei Eiweiß im Kühlschrank anfangen soll. Ich liebe es, wie sie die Küche duften lassen, wenn sie im Ofen sind, und wie sie auf der Zunge zergehen.
Also, worauf wartest du? Schnapp dir deine zwei Eiweiß und leg los! Ich bin mir sicher, dass auch du bald süchtig nach diesen kleinen Nusshäufchen sein wirst. Wenn du sie ausprobiert hast, schreib mir doch in den Kommentaren, wie sie dir gelungen sind oder welche Variation du ausprobiert hast. Ich bin schon gespannt auf deine Ideen! Viel Spaß beim Backen und genieße jeden Bissen.
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Einfache Walnuss-Makronen aus 2 Eiweiß: Bestes Resteverwertungs-Rezept
Diese einfachen Walnuss-Makronen sind die perfekte Resteverwertung für übrig gebliebenes Eiweiß. Sie sind blitzschnell zubereitet, unwiderstehlich im Biss und gelingen garantiert.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12-15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 20-24 Makronen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 2 Eiweiß (Größe M oder L), Zimmertemperatur
- 100 g gemahlene Walnüsse
- 50 g fein gehackte Walnüsse
- 100 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt oder Vanillezucker
- 1 TL Zitronensaft (optional)
- Ganze Walnusshälften (optional, zum Dekorieren)
- Puderzucker (optional, zum Bestäuben)
Instructions
- Den Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 140 °C) vorheizen.
- Die Walnüsse vorbereiten: 100 g gemahlene Walnüsse abwiegen und 50 g Walnüsse fein hacken.
- Das Eiweiß in eine fettfreie Schüssel geben und mit dem Handrührer auf höchster Stufe schaumig schlagen. Salz und Zitronensaft zugeben und weiterschlagen, bis der Eischnee steif ist und Spitzen bildet.
- Den Zucker langsam in einem dünnen Strahl einrieseln lassen, dabei auf mittlerer Stufe weiterschlagen. Dann wieder auf höchster Stufe 2-3 Minuten schlagen, bis die Masse glänzt und fest ist. Vanilleextrakt oder Vanillezucker unterrühren.
- Die gemahlenen und gehackten Walnüsse vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Eischnee-Masse heben, bis alles gut vermischt ist. Die Masse sollte dick und klebrig sein.
- Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit zwei Esslöffeln kleine Häufchen der Masse auf das Blech setzen, dabei 2-3 cm Abstand lassen. Mit dem Löffelrücken eine kleine Mulde in die Mitte drücken.
- Optional: Auf jedes Häufchen eine halbe Walnuss drücken oder gehackte Nüsse darüber streuen.
- Das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens schieben und die Makronen 12-15 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind. Sie sollten in der Mitte noch etwas weich aussehen.
- Die Makronen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen (ca. 20 Minuten).
- Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben und genießen.
Notes
Die Makronen werden beim Abkühlen fester, also nicht zu lange backen. Falls die Masse zu flüssig ist, einfach einen Esslöffel gemahlene Walnüsse unterheben. Am besten schmecken sie lauwarm oder am zweiten Tag, wenn sich die Aromen entfaltet haben.
Nutrition
- Serving Size: 1 Makrone
- Calories: 70
- Sugar: 6
- Fat: 5
- Saturated Fat: 1
- Carbohydrates: 7
- Protein: 2
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