Der Weihnachtsbasar im Dorfgemeinschaftshaus war in weniger als 24 Stunden und ich hatte es total verschwitzt. Alle anderen würden mit ihren aufwendig verzierten Spritzgebäck-Kreationen und mehrstöckigen Lebkuchenhäusern ankommen – und ich hatte genau zwei Tüten Haselnüsse und eine halbe Tafel Nougat im Schrank. „Das wird ja heiter”, dachte ich, während ich verzweifelt in meiner Küche stand und die Zutaten musterte. Ich meine, man kann doch nicht mit leeren Händen zu so einem Event kommen, oder? Letzte Woche hatte ich noch groß getönt, ich würde „dieses Jahr richtig was Besonderes” backen. Tja, daraus wurde nichts. Die Zeit war knapp, die Nerven lagen blank und der Kühlschrank gähnte mich leer an.
Dann fiel mein Blick auf die Nüsse. Haselnuss-Plätzchen. Klar, die kannte jeder. Aber ich musste sie irgendwie aufmotzen – und zwar schnell. Also knetete ich einen einfachen Mürbeteig mit gemahlenen Haselnüssen, rollte kleine Kugeln und drückte eine Mulde hinein. In die Mulde kam ein Klecks Nougat. Keine Verzierungen, keine Schablonen, kein stundenlanges Ausstechen. Ich schob das Blech in den Ofen, betete ein bisschen und wartete. Als die Plätzchen fertig waren, duftete die ganze Wohnung nach Weihnachten. Und der erste Biss? Der war einfach nur himmlisch – buttrig, nussig, mit diesem flüssigen Nougatkern, der einem fast die Zunge verbrennt. Ehrlich, ich war selbst überrascht.
Auf dem Basar am nächsten Tag waren meine zarten Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung als erstes leer. Die Oma mit dem aufwendigen Spritzgebäck schaute etwas neidisch, aber was soll’s. Seitdem backe ich sie jedes Jahr – nicht nur für Basare, sondern auch für gemütliche Adventsnachmittage. Vielleicht kennst du das ja: Dieses Rezept, das aus der Not geboren wurde und dann plötzlich zum absoluten Liebling avanciert. Genau das sind diese Plätzchen für mich geworden. Und ich bin mir sicher, sie werden auch bei dir zur neuen Weihnachtstradition.
Warum du diese Haselnuss-Plätzchen lieben wirst
Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren bestimmt ein Dutzend Mal gebacken – für Familienfeiern, als Mitbringsel und einfach so, weil die Lust auf Weihnachten kam. Und jedes Mal bestätigt sich: Diese Plätzchen sind einfach perfekt. Lass mich dir sagen, warum:
- Schnell & einfach: Vom ersten Kneten bis zum letzten Bissen vergehen keine 45 Minuten. Perfekt, wenn die Weihnachtszeit mal wieder hektischer ist als geplant.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder teure Spezialitäten. Haselnüsse, Nougat, Mehl, Butter – das hast du wahrscheinlich schon im Haus.
- Ideal für die Adventszeit: Ob zum Kaffeeklatsch, für den Adventskaffee oder als Geschenk aus der Küche – diese Plätzchen passen einfach immer.
- Garantierter Publikumsliebling: Die Kombination aus buttrigem Haselnussteig und cremiger Nougatfüllung begeistert Groß und Klein. Ich habe noch niemanden getroffen, der nur eines isst.
- Unwiderstehlich lecker: Der Teig ist so zart, dass er auf der Zunge zergeht, und das Nougatzentrum sorgt für diesen kleinen Schokoladenkick. Einfach himmlisch!
Was diese Haselnuss-Plätzchen von anderen Rezepten unterscheidet? Der Trick liegt in der Zubereitung des Teigs. Ich röste die Haselnüsse vor dem Mahlen kurz an – das intensiviert das Aroma ungemein. Und statt die Nougatfüllung einfach nur in den Teig zu geben, forme ich kleine Kugeln und drücke eine Mulde hinein. So bleibt das Nougat beim Backen schön flüssig und läuft nicht aus. Klingt simpel, macht aber den Unterschied.
Diese Plätzchen sind nicht nur gut – sie sind die Art von Gebäck, bei der man nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt. Sie sind Weihnachten pur: wärmend, vertraut und einfach wohltuend. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Oder um einen stressigen Adventsnachmittag in eine kleine Auszeit zu verwandeln.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese zarten Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung verwendest du am besten frische, hochwertige Zutaten. Das Aroma der Nüsse und die Cremigkeit des Nougats sind hier die Stars – und die solltest du nicht mit minderwertigen Produkten verwässern.
Für den Teig
- 200 g weiche Butter – Am besten ungesalzen, dann kannst du die Salzmenge selbst bestimmen. Ich nehme immer die Butter von der Theke, nicht aus dem Kühlschrank. Sie muss richtig schön weich sein, damit der Teig geschmeidig wird.
- 100 g Puderzucker – Der macht den Teig besonders fein und zart. Normaler Zucker würde kleine Kristalle hinterlassen, die die Konsistenz stören.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Für diesen unverwechselbaren Weihnachtsduft. Wer mag, kann auch das Mark einer halben Vanilleschote nehmen – das ist noch intensiver.
- 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig und sorgt für die richtige Konsistenz. Am besten nimmst du es auch Zimmertemperatur.
- 250 g Mehl (Type 405) – Für einen klassischen Mürbeteig. Du kannst auch Dinkelmehl 630 verwenden, dann werden die Plätzchen etwas herzhafter.
- 100 g gemahlene Haselnüsse – Hier lohnt sich die Qualität! Ich mahle ganze Haselnüsse selbst, kurz bevor ich sie brauche. Das Aroma ist einfach unvergleichlich. Tipp: Röste die Nüsse vor dem Mahlen 5 Minuten in der Pfanne – das bringt das Öl richtig zur Geltung.
- 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Geschmack der Nüsse und der Butter hervorragend.
Für die Füllung

- 150 g Nougat (Zartbitter oder Vollmilch) – Ich empfehle Nougat von Ritter Sport oder Milka für eine gleichbleibende Qualität. Achte darauf, dass es sich um echten Nougat handelt, nicht um eine billige Nuss-Nougat-Creme. Die ist zu weich und läuft aus.
- Optional: 1 EL Sahne – Wenn du die Füllung besonders cremig haben möchtest, kannst du den Nougat mit etwas Sahne verfeinern. Das mache ich aber nur, wenn ich die Plätzchen als Geschenk backe und sie besonders edel aussehen sollen.
Für die Dekoration (optional)
- 50 g Puderzucker – Zum Bestäuben vor dem Servieren. Sieht aus wie frischer Schnee und macht die Plätzchen noch weihnachtlicher.
- Ganze Haselnüsse – Einige Plätzchen kannst du vor dem Backen mit einer ganzen Haselnuss verzieren. Das sieht hübsch aus und gibt einen zusätzlichen Crunch.
Substitutions-Tipps: Falls du keine Haselnüsse magst oder eine Allergie hast, kannst du sie durch gemahlene Mandeln ersetzen. Der Geschmack wird dann etwas milder, aber immer noch lecker. Für eine glutenfreie Variante nimmst du glutenfreies Mehl – die Konsistenz wird dann etwas bröseliger, aber das Nougatzentrum rettet alles. Und wer vegan backen möchte, ersetzt die Butter durch Margarine und das Ei durch einen Esslöffel Apfelmus.
Benötigte Küchengeräte
Für diese Plätzchen brauchst du kein großes Equipment. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in der Küche:
- Rührschüssel – Eine große Schüssel für den Teig, am besten aus Edelstahl oder Keramik.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine – Für die cremige Butter-Zucker-Mischung. Geht auch per Hand, aber dann brauchst du etwas Geduld und Muskelkraft.
- Backblech – Ein oder zwei Bleche, je nachdem wie viele Plätzchen du auf einmal backen möchtest.
- Backpapier – Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt.
- Kleine Schüssel – Zum Schmelzen des Nougats im Wasserbad oder in der Mikrowelle.
- Teelöffel oder kleiner Kugelausstecher – Zum Formen der Mulde im Teig. Ein Finger tut es aber auch.
- Kühlgitter – Damit die Plätzchen nach dem Backen schön auskühlen können.
Ich persönlich schwöre auf meine alte Küchenmaschine von Kenwood, die ich von meiner Oma geerbt habe. Sie knetet den Teig in Nullkommanix und wird einfach nie heiß. Aber ehrlich: Ein einfaches Handrührgerät tut es genauso. Und falls du keine Mikrowelle hast, schmilzt du den Nougat einfach in einem kleinen Topf im Wasserbad – das dauert etwas länger, ist aber genauso gut.
Zubereitung Schritt für Schritt
Jetzt wird es konkret! Folge diesen Schritten, und du wirst im Handumdrehen die besten zarten Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung der Welt backen. Versprochen.
- Butter und Zucker schaumig schlagen (5 Minuten)
Gib die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe, bis die Masse hell und cremig ist. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Die Mischung sollte so aussehen wie eine dicke, luftige Creme. Wenn du denkst, es ist genug, schlage noch eine Minute länger – das macht den Teig später besonders zart. - Ei unterrühren (1 Minute)
Füge das Ei hinzu und rühre es auf mittlerer Stufe unter, bis es vollständig eingearbeitet ist. Die Masse wird jetzt etwas flüssiger – das ist normal. Sie sollte aber nicht klumpig sein. - Trockene Zutaten mischen (2 Minuten)
Vermische in einer separaten Schüssel das Mehl, die gemahlenen Haselnüsse und das Salz. Ich nehme dafür immer eine Gabel, um alles schön zu verteilen. Dann gibst du die Mischung nach und nach zur Butter-Ei-Creme. Rühre alles auf niedriger Stufe, bis sich die Zutaten gerade so verbunden haben. Nicht zu lange rühren! Der Teig ist fertig, wenn er sich zu einer Kugel formen lässt, aber noch leicht klebt. - Teig kühlen (30 Minuten)
Wickele den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Ja, ich weiß, das ist ein Extra-Schritt, aber glaub mir – er ist wichtig. Der gekühlte Teig lässt sich viel besser formen und die Plätzchen verlaufen beim Backen nicht. Du kannst den Teig auch über Nacht stehen lassen, dann wird er sogar noch aromatischer. - Ofen vorheizen (10 Minuten vor dem Backen)
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (160 °C Umluft). Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus. - Plätzchen formen (15 Minuten)
Nimm den Teig aus dem Kühlschrank. Forme mit leicht bemehlten Händen kleine Kugeln – etwa so groß wie eine Walnuss. Lege sie mit etwas Abstand auf das Backblech (sie gehen nicht stark auf, aber etwas Platz sollte sein). Drücke nun mit dem Daumen oder dem Stiel eines Holzlöffels eine Mulde in die Mitte jeder Kugel. Die Mulde sollte tief genug sein, dass später das Nougat hineinpasst, aber nicht so tief, dass der Teig reißt. - Nougat vorbereiten (5 Minuten)
Hacke den Nougat in kleine Stücke und gib sie in eine kleine Schüssel. Schmelze ihn entweder in der Mikrowelle bei 600 Watt in 30-Sekunden-Intervallen (zwischendurch umrühren) oder im Wasserbad. Der Nougat sollte gerade so flüssig sein – nicht zu heiß, sonst verbrennt er. Mit einem Teelöffel füllst du dann vorsichtig einen Klecks geschmolzenen Nougat in jede Mulde. Nicht zu viel – die Mulde sollte etwa zu zwei Dritteln gefüllt sein, denn der Nougat läuft beim Backen noch etwas auseinander. - Backen (12-15 Minuten)
Schiebe die Bleche nacheinander in den Ofen. Backe die Plätzchen auf der mittleren Schiene, bis sie an den Rändern ganz leicht goldbraun sind. Die Mitte sollte noch hell bleiben – die Plätzchen sind fertig, wenn sie sich fest anfühlen, aber noch nicht bräunlich sind. Achtung: Sie härten nach dem Abkühlen noch etwas nach! Also lieber eine Minute zu früh als zu spät aus dem Ofen holen. - Abkühlen lassen (10 Minuten)
Lass die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kühlgitter. Sie sind jetzt noch sehr weich und zerbrechlich – also wirklich vorsichtig sein! Nach etwa 10 Minuten sind sie fest genug, um sie zu lagern oder zu dekorieren. - Dekorieren (optional)
Wenn die Plätzchen vollständig abgekühlt sind, bestäube sie mit Puderzucker. Das sieht aus wie eine zarte Schneeschicht und macht sie noch weihnachtlicher. Für eine besondere Note drückst du vor dem Backen auf einige Plätzchen eine ganze Haselnuss in den Teig – aber dann ohne Nougatfüllung, versteht sich.
Tipps & Tricks für perfekte Haselnuss-Plätzchen
Ich habe in den letzten Jahren so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit deine Plätzchen jedes Mal gelingen:
- Die Nüsse richtig rösten: Das ist der Gamechanger! Gib die ganzen Haselnüsse in eine trockene Pfanne und röste sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren, bis sie duften und die Haut anfängt zu platzen. Das dauert etwa 5 Minuten. Dann lass sie kurz abkühlen und reibe die Haut mit einem Küchentuch ab. Erst dann mahlst du sie. Der Unterschied zu ungerösteten Nüssen ist enorm – das Aroma wird viel intensiver und nussiger.
- Den Teig nicht überkneten: Das ist der häufigste Fehler bei Mürbeteig. Sobald sich die Zutaten verbunden haben, hör auf zu rühren. Sonst wird der Teig zäh und die Plätzchen werden hart. Lieber ein paar Mehlstreifen im Teig lassen – die verschwinden beim Formen von selbst.
- Die richtige Nougatmenge: Weniger ist mehr! Ich habe am Anfang immer zu viel Nougat in die Mulden gegeben. Das führt dazu, dass der Nougat beim Backen überläuft und auf dem Backpapier festklebt. Ein halber Teelöffel pro Plätzchen reicht völlig. Der Nougat verteilt sich beim Schmelzen von selbst.
- Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es ist schwer, aber widerstehe der Versuchung, die Plätzchen direkt vom Blech zu essen. Sie sind jetzt noch extrem weich und zerfallen sofort. Warte die 10 Minuten auf dem Kühlgitter – der Biss wird belohnt.
- Mehrere Bleche gleichzeitig backen: Wenn du zwei Bleche auf einmal in den Ofen schiebst, tausche die Bleche nach der Hälfte der Backzeit. Das untere Bleck wird sonst schneller braun als das obere. Und verlängere die Backzeit um etwa 2 Minuten.
Ein persönlicher Fail von mir: Letztes Jahr habe ich vergessen, den Teig zu kühlen. Die Plätzchen sind im Ofen zu einer einzigen großen Nougat-Haselnuss-Lache zerflossen. Sie haben trotzdem geschmeckt – aber aussahen taten sie wie Alien-Gebäck. Also: Kühlen nicht vergessen!
Variationen & Abwandlungen
Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass du es nach Lust und Laune abwandeln kannst. Hier sind meine liebsten Variationen:
- Schoko-Haselnuss-Plätzchen: Ersetze den Nougat durch dunkle Schokolade (mindestens 70 % Kakao). Die Schokolade wird beim Backen ebenfalls flüssig und ergibt einen herrlich bitteren Kontrast zum süßen Teig. Ein absoluter Traum für alle, die es nicht zu süß mögen.
- Vegane Variante: Tausche die Butter gegen vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Ei gegen 2 EL Apfelmus oder einen Esslöffel Leinsamenmehl mit 3 EL Wasser. Der Teig wird etwas bröseliger, aber mit der Nougatfüllung (achte darauf, dass der Nougat vegan ist – viele Sorten enthalten Milchpulver) schmeckt es trotzdem fantastisch.
- Winterliche Gewürznote: Gib einen Teelöffel Lebkuchengewürz oder Zimt in den Teig. Das passt perfekt zur Weihnachtszeit und verleiht den Plätzchen eine zusätzliche, wärmende Note. Ich mache das gerne, wenn ich die Plätzchen für den Adventskaffee backe.
- Fruchtige Überraschung: Statt Nougat kannst du auch einen Klecks Preiselbeermarmelade oder Orangenmarmelade in die Mulde geben. Die fruchtige Säure bricht die Süße des Teigs und sorgt für einen überraschenden Geschmackskick. Das ist meine geheime Variante für den Heiligabend.
- Glutenfrei: Ersetze das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder Bauckhof). Der Teig wird dann etwas krümeliger, aber das Nougat hält alles zusammen. Wichtig: Die Backzeit kann sich um 2-3 Minuten verlängern, also im Auge behalten.
Servieren & Aufbewahren
Diese Plätzchen schmecken am besten, wenn sie vollständig ausgekühlt sind – dann ist das Nougat fest, aber noch cremig, und der Teig hat seine perfekte, zarte Konsistenz. Serviere sie auf einer hübschen Platte oder in einer Weihnachtsdose. Ein Klecks Puderzucker obendrauf macht sie noch festlicher.
Dazu passt ein heißer Kakao, ein milder Kaffee oder ein Glas Glühwein. Für Kinder gibt es warme Milch mit Honig – ein Traum! Die Plätzchen sind auch ein tolles Mitbringsel für Weihnachtsfeiern oder als kleines Geschenk für die Nachbarn.
Aufbewahrung: In einer luftdichten Keksdose halten sich die Haselnuss-Plätzchen problemlos 2-3 Wochen. Allerdings – ehrlich gesagt – sind sie bei mir meistens nach drei Tagen weg. Lege ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose, dann bleiben sie noch länger weich. Wenn du sie lieber knusprig magst, lass das Obst weg.
Einfrieren: Du kannst die ungebackenen Teigkugeln (ohne Nougatfüllung) einfrieren. Lege sie dafür auf ein Tablett und friere sie vor, bis sie fest sind. Dann kommen sie in einen Gefrierbeutel. So hast du immer einen Vorrat für spontane Besuche. Zum Backen taust du sie nicht auf – setze sie einfach gefroren aufs Blech und verlängere die Backzeit um 3-4 Minuten. Die Nougatfüllung gibst du erst nach dem Auftauen und vor dem Backen hinein.
Die Plätzchen schmecken übrigens am zweiten Tag noch besser, weil sich die Aromen dann richtig verbunden haben. Wenn du sie also einen Tag vor dem Verzehr backst, bist du auf der sicheren Seite.
Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile
Ja, Plätzchen sind nicht unbedingt das gesündeste Gebäck – aber in Maßen genossen, haben sie durchaus ihre Vorteile. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Plätzchen (bei 30 Stück):
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 120 kcal |
| Fett | 8 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 4 g |
| Kohlenhydrate | 11 g |
| davon Zucker | 6 g |
| Eiweiß | 2 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
Die Haselnüsse liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Das ist gut für Herz und Kreislauf. Nougat enthält zwar Zucker, aber auch Kakao, der reich an Antioxidantien ist. Also: Mit gutem Gewissen naschen – aber wie gesagt, in Maßen. Ich persönlich finde, dass drei Plätzchen am Tag genau richtig sind. Mehr braucht man gar nicht, um glücklich zu sein.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten, Milchprodukte, Eier und Nüsse (Haselnüsse). Für Allergiker gibt es aber die oben genannten Alternativen. Achte beim Nougat auf versteckte Milchbestandteile, wenn du eine Laktoseintoleranz hast.
Fazit
Diese zarten Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung sind für mich der Inbegriff von Weihnachten. Sie sind einfach, schnell gemacht und schmecken trotzdem so, als hättest du stundenlang in der Küche gestanden. Die Kombination aus buttrigem, nussigem Teig und cremigem Nougat ist einfach unschlagbar. Und das Beste: Du kannst sie nach Belieben abwandeln – ob mit Schokolade, Gewürzen oder einer fruchtigen Füllung.
Ich liebe es, wie der Duft von gerösteten Haselnüssen und Vanille durch die Wohnung zieht, wenn ich sie backe. Dann weiß ich: Weihnachten ist da. Und ich hoffe, dass dieses Rezept auch bei dir für genau dieses Gefühl sorgt.
Probier es aus! Und wenn du eine eigene Variante entwickelst oder einen besonderen Tipp hast, schreib es mir in die Kommentare. Ich bin schon gespannt, wie deine Plätzchen geworden sind. Teile das Rezept auch gerne mit deinen Freunden – je mehr Menschen diese kleinen Glücksmomente erleben, desto besser. Frohe Weihnachten und gutes Gelingen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Teig auch ohne Kühlung verarbeiten?
Technisch gesehen ja – aber ich rate davon ab. Der gekühlte Teig lässt sich viel besser formen und die Plätzchen behalten ihre Form beim Backen. Ohne Kühlung werden sie flacher und verlaufen. Die 30 Minuten im Kühlschrank sind es wirklich wert.
Warum wird mein Nougat beim Backen hart?
Das passiert, wenn der Nougat zu lange oder zu heiß erhitzt wird. Schmelze ihn nur so lange, bis er gerade flüssig ist. Und wichtig: Die Plätzchen nicht zu lange backen. Sobald die Ränder goldbraun sind, raus damit. Der Nougat karamellisiert sonst und wird hart.
Kann ich auch andere Nüsse verwenden?
Ja, absolut! Mandeln, Walnüsse oder Pekannüsse eignen sich auch hervorragend. Beachte nur, dass der Geschmack dann anders ist. Mandeln sind etwas milder, Walnüsse herber. Haselnüsse sind aber mein Favorit, weil sie so schön aromatisch sind.
Wie verhindere ich, dass die Plätzchen auf dem Blech kleben bleiben?
Verwende auf jeden Fall Backpapier. Und lass die Plätzchen nach dem Backen 5 Minuten auf dem Blech ruhen, bevor du sie auf ein Kühlgitter hebst. In dieser Zeit setzen sie sich und lösen sich leichter vom Papier.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Nougatfüllung backen?
Klar! Dann hast du einfach klassische Haselnuss-Plätzchen. Du kannst sie nach dem Backen in geschmolzene Schokolade tauchen oder mit Puderzucker bestäuben. Oder du lässt sie pur – auch sehr lecker. Die Füllung ist aber das i-Tüpfelchen, das sie besonders macht.
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Zarte Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung
Diese zarten Haselnuss-Plätzchen mit cremiger Nougatfüllung sind schnell und einfach zubereitet und der perfekte Weihnachtsgenuss. Die Kombination aus buttrigem Haselnussteig und flüssigem Nougatkern begeistert Groß und Klein.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 30 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g weiche Butter (unge salzen)
- 100 g Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Ei (Größe M)
- 250 g Mehl (Type 405)
- 100 g gemahlene Haselnüsse
- 1 Prise Salz
- 150 g Nougat (Zartbitter oder Vollmilch)
- 1 EL Sahne (optional)
- 50 g Puderzucker (zum Bestäuben, optional)
- Ganze Haselnüsse (optional)
Instructions
- Butter, Puderzucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist (ca. 3-4 Minuten).
- Das Ei hinzufügen und auf mittlerer Stufe unterrühren, bis es vollständig eingearbeitet ist.
- In einer separaten Schüssel Mehl, gemahlene Haselnüsse und Salz vermischen. Die Mischung nach und nach zur Butter-Ei-Creme geben und auf niedriger Stufe verrühren, bis sich die Zutaten gerade verbunden haben. Nicht überkneten.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Mit leicht bemehlten Händen kleine Kugeln (walnussgroß) aus dem Teig formen und mit etwas Abstand auf die Bleche setzen. Mit dem Daumen oder einem Löffelstiel eine Mulde in die Mitte jeder Kugel drücken.
- Den Nougat in kleine Stücke hacken und in einer Schüssel in der Mikrowelle (600 Watt, 30-Sekunden-Intervalle) oder im Wasserbad schmelzen. Mit einem Teelöffel einen Klecks geschmolzenen Nougat in jede Mulde füllen (die Mulde zu etwa zwei Dritteln füllen).
- Die Plätzchen auf der mittleren Schiene nacheinander backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind (12-15 Minuten). Die Mitte sollte noch hell bleiben.
- Die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kühlgitter heben und vollständig abkühlen lassen.
- Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder vor dem Backen auf einige Plätzchen eine ganze Haselnuss drücken (dann ohne Nougatfüllung).
Notes
Die Haselnüsse vor dem Mahlen kurz in einer trockenen Pfanne rösten, um das Aroma zu intensivieren. Den Teig nicht überkneten, sonst werden die Plätzchen zäh. Die Plätzchen am besten einen Tag vor dem Verzehr backen, damit sich die Aromen verbinden. In einer luftdichten Dose halten sie sich 2-3 Wochen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 120
- Sugar: 6
- Sodium: 0.1
- Fat: 8
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 11
- Fiber: 1
- Protein: 2
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