„Mama, warum machst du eigentlich immer so viel Zucker in die Plätzchen?”, fragte meine Nichte Lina letztes Jahr, während sie mir über die Schulter schaute. Ich hielt inne, den Messlöffel noch in der Hand. Ich begann, eine Erklärung über Karamellisierung und Textur zu formulieren – und stoppte. Sie hatte ja recht. Warum eigentlich?
In dieser Sekunde beschloss ich, mein altes Marzipan-Plätzchen-Rezept komplett über den Haufen zu werfen. Ich meine, Marzipan ist ja schon von Natur aus süß und saftig. Warum also nochmal extra Zucker hinzufügen? Das Ergebnis war so überraschend gut, dass ich mich fast ein bisschen ärgerte, nicht früher darauf gekommen zu sein.
Diese leichten Marzipan-Plätzchen mit knusprigen Mandelsplittern sind jetzt mein absoluter Favorit in der Vorweihnachtszeit. Sie schmecken himmlisch buttrig, haben diese wunderbar weiche, fast schmelzende Mitte und werden von den goldbraunen Mandelsplittern gekrönt. Ehrlich, ich habe sie auf dem letzten Weihnachtsmarkt meiner Tochter verkauft – und sie waren nach 20 Minuten ausverkauft. Eine Frau kam sogar zurück und fragte, ob ich nicht doch noch eine Dose im Auto hätte. Vielleicht warst du auch schon in so einer Situation, oder?
Was mich am meisten überrascht hat? Dass weniger Zucker tatsächlich mehr Geschmack bedeutet. Die feine Bitternote der Mandeln kommt viel besser zur Geltung, und das Marzipan entfaltet sein volles Aroma, ohne von süßer Schwere überdeckt zu werden. Seit diesem Tag backe ich kein anderes Marzipangebäck mehr. Dieses Rezept ist einfach geblieben – und das ist gut so.
Warum du diese leichten Marzipan-Plätzchen lieben wirst
Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet – mit meiner Nachbarin, einer gelernten Konditorin, und sogar mit meiner Schwester, die sich glutenfrei ernährt. Es hat jedes Mal funktioniert. Hier ist, warum es sich von all den anderen Marzipan-Plätzchen-Rezepten abhebt:
- Weniger Zucker, mehr Geschmack: Durch die natürliche Süße des Marzipans kommt der Teig mit erstaunlich wenig zusätzlichem Zucker aus. Perfekt für alle, die auf ihre Ernährung achten, aber nicht auf Genuss verzichten wollen.
- Knusprig und zart zugleich: Die Mandelsplitter auf der Oberfläche werden im Ofen herrlich knusprig, während der Marzipanteig innen butterweich bleibt. Dieser Kontrast ist einfach himmlisch.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Zutaten aus dem Spezialitätenladen. Marzipanrohmasse, Butter, Mehl und Mandelsplitter – das war es schon. Wahrscheinlich hast du alles zu Hause.
- Schnell gemacht: Der Teig ist in 15 Minuten fertig. Keine stundenlange Kühlzeit, kein kompliziertes Ausrollen. Perfekt für spontane Backnachmittage oder wenn die Weihnachtsbäckerei mal schnell gehen muss.
- Gesünder genießen: Diese Plätzchen sind nicht nur leichter im Zucker, sondern auch reich an Vitamin E und Magnesium durch die Mandeln. Ein kleines Stück Genuss mit gutem Gewissen – genau das Richtige für gesundheitsbewusste Naschkatzen.
Was dieses Rezept wirklich besonders macht? Es ist die perfekte Balance. Nicht zu süß, nicht zu trocken, nicht zu aufwendig. Es ist das Plätzchen, das du nach einem langen Tag isst und dabei einfach nur glücklich bist. Und das Beste: Du kannst es ganz nach deinem Geschmack anpassen, ohne dass das Rezept leidet.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese leichten Marzipan-Plätzchen mit knusprigen Mandelsplittern kommen nur wenige, aber feine Zutaten zum Einsatz. Jede einzelne hat ihre wichtige Aufgabe – und ich verrate dir, worauf du achten solltest.
Für den Teig
- 200 g Marzipanrohmasse – Achte auf gute Qualität. Ich verwende am liebsten die von Niederegger oder Lübecker Marzipan, da sie einen besonders hohen Mandelanteil hat. Die Rohmasse sollte weich und geschmeidig sein, nicht trocken. (Tipp: Wenn sie zu fest ist, kurz in der Mikrowelle oder im Wasserbad erwärmen.)
- 100 g weiche Butter – Unbedingt Raumtemperatur! Die Butter sollte cremig sein, nicht geschmolzen. So wird der Teig schön homogen. Für eine vegane Variante funktioniert auch Margarine, aber der Geschmack ist mit Butter einfach unschlagbar.
- 50 g Puderzucker – Ja, nur 50 Gramm! Das ist der Clou. Der Puderzucker löst sich besser auf als normaler Zucker und sorgt für eine feinere Textur. Du kannst auch Birkenzucker (Xylit) nehmen, wenn du den Zuckergehalt noch weiter reduzieren willst.
- 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, ist aber entscheidend. Das Salz bricht die Süße und bringt den Mandelgeschmack richtig zur Geltung. Verwende am besten feines Meersalz.
- 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig und macht ihn geschmeidig. Nimm es ebenfalls raumwarm, dann verbindet es sich besser mit der Butter. Für eine vegane Version kannst du 1 EL Leinsamen mit 3 EL Wasser vermischt verwenden.
- 200 g Weizenmehl (Type 405) – Das Mehl sorgt für die richtige Konsistenz. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann werden die Plätzchen etwas nussiger im Geschmack. Für eine glutenfreie Variante eignet sich eine glutenfreie Mehlmischung (ich habe gute Erfahrungen mit der von Schär gemacht).
- 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote – Vanille und Marzipan sind ein Traumpaar. Der Vanilleextrakt rundet den Geschmack ab, ohne aufdringlich zu sein. Bitte kein künstliches Vanillin! Das schmeckt man sofort.
Für die Dekoration

- 50 g Mandelsplitter – Hier bitte nicht sparen! Die Mandelsplitter geben den Plätzchen diese unwiderstehliche Knusprigkeit. Ich kaufe sie immer ungeschält, da die braune Haut mehr Aroma hat. Du kannst sie auch grob hacken, wenn du keine Splitter zur Hand hast.
- 1 Eigelb + 1 EL Milch – Zum Bestreichen. Das gibt den Plätzchen eine schöne, goldene Farbe. Die Milch macht die Eistreiche geschmeidiger. Du kannst auch nur Milch nehmen, dann werden sie etwas matter.
Benötigte Küchengeräte
Für diese leichten Marzipan-Plätzchen brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in der Küche:
- Eine große Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Glas. Plastikschüsseln nehmen manchmal Gerüche an.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine – Mit den Knethaken wird der Teig schön geschmeidig. Du kannst aber auch mit der Hand kneten, wenn du ein paar Minuten mehr Zeit einplanst.
- Backblech – Ein normales Blech reicht völlig. Lege es mit Backpapier aus, dann klebt nichts fest.
- Backpinsel – Zum Bestreichen der Plätzchen mit der Eigelb-Milch-Mischung. Ein Silikonpinsel ist leicht zu reinigen.
- Küchenwaage – Bei Marzipan ist genaues Abwiegen wichtig. Augenmaß funktioniert hier nicht so gut.
- Kleine Schüssel – Für die Eigelb-Milch-Mischung.
- Teigschaber – Damit bekommst du den Teig restlos aus der Schüssel.
Falls du keine Küchenmaschine hast: Kein Problem! Ich habe diesen Teig schon oft von Hand geknetet. Es dauert vielleicht 5 Minuten länger, aber es funktioniert genauso gut. Der Teig ist sehr geschmeidig und lässt sich leicht verarbeiten.
Zubereitung: Schritt für Schritt
Jetzt wird es spannend! Folge diesen Schritten genau, dann gelingen dir die Plätzchen garantiert. Ich habe hier alle meine Tricks und Kniffe eingebaut, die ich über die Jahre gelernt habe.
- Marzipan vorbereiten: Schneide die Marzipanrohmasse in kleine Würfel. Gib sie in eine Schüssel und knete sie mit den Händen kurz durch, bis sie weich und geschmeidig ist. Wenn die Marzipanrohmasse sehr fest ist, kannst du sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle geben – aber pass auf, dass sie nicht heiß wird, nur handwarm.
- Butter und Zucker cremig rühren: Gib die weiche Butter und den Puderzucker in eine große Rührschüssel. Schlage beides mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Sie sollte fast weiß sein. Das ist wichtig, denn dadurch werden die Plätzchen später schön mürbe.
- Marzipan und Ei unterrühren: Gib das vorbereitete Marzipan, das Ei, die Prise Salz und den Vanilleextrakt zur Butter-Zucker-Mischung. Rühre alles auf mittlerer Stufe, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Sie wird anfangs etwas klumpig aussehen, aber keine Sorge – das gibt sich.
- Mehl unterkneten: Siebe das Mehl über die Marzipanmasse. Ja, sieben ist wichtig! Es lockert das Mehl auf und verhindert Klümpchen. Knete alles mit den Knethaken des Handrührgeräts oder von Hand zu einem glatten Teig. Der Teig sollte weich sein, aber nicht kleben. Falls er doch klebt, gib noch 1-2 EL Mehl dazu. Falls er zu trocken ist, einen Esslöffel Milch.
- Teig ruhen lassen (optional, aber empfehlenswert): Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn etwas fester und die Plätzchen lassen sich besser formen. In einer Notlage kannst du diesen Schritt aber auch überspringen – ich habe es schon oft ohne gemacht und es hat trotzdem geklappt.
- Backofen vorheizen: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.
- Plätzchen formen: Nimm den Teig aus dem Kühlschrank. Forme mit den Händen kleine Kugeln, etwa walnussgroß (ca. 20-25 g pro Stück). Lege sie mit etwas Abstand auf das Backblech. Drücke jede Kugel mit der Gabel oder deinen Fingern leicht flach, sodass sie etwa 1 cm dick ist. So backen sie gleichmäßig durch.
- Mit Eigelb bestreichen: Verquirle das Eigelb mit der Milch in einer kleinen Schüssel. Bestreiche jede Plätzchenoberseite vorsichtig mit der Mischung. Sei nicht zu großzügig – ein dünner Film reicht. Das gibt den Plätzchen diese wunderschöne, glänzende Oberfläche.
- Mandelsplitter auflegen: Drücke nun einige Mandelsplitter in jedes Plätzchen. Nicht zu viele – etwa 5-7 Splitter pro Stück reichen. Sie sollten leicht im Teig haften, aber nicht komplett versinken. Drücke sie sanft an.
- Backen: Schiebe das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Backe die Plätzchen für 12-15 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Achtung: Marzipan verbrennt schnell! Ich bleibe lieber bei 12 Minuten und gebe bei Bedarf eine Minute dazu. Die Plätzchen sind nach dem Backen noch weich – das ist normal. Sie werden beim Abkühlen fester.
- Abkühlen lassen: Lass die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Lass sie dort vollständig auskühlen. Das dauert etwa 20 Minuten. Widerstehe der Versuchung, sie warm zu essen – sie schmecken kalt noch besser!
Tipps und Tricks für perfekte Marzipan-Plätzchen
Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, bevor es perfekt war. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse, damit dir das nicht passiert:
- Die Marzipanqualität macht den Unterschied: Ich habe es einmal mit billigem Marzipan aus dem Discounter probiert – das war eine Enttäuschung. Es schmeckte künstlich und die Plätzchen wurden trocken. Investiere lieber ein paar Cent mehr in gute Marzipanrohmasse. Deine Geschmacksknospen werden es dir danken.
- Nicht zu lange backen: Das ist der häufigste Fehler! Marzipan wird bei zu langer Backzeit hart und verliert sein feines Aroma. Nimm die Plätzchen heraus, wenn sie gerade anfangen, Farbe zu bekommen. Sie werden auf dem heißen Blech noch etwas nachgaren.
- Die richtige Teigkonsistenz: Der Teig sollte sich geschmeidig anfühlen, aber nicht an den Händen kleben. Wenn er zu weich ist, stelle ihn für 15 Minuten kalt. Wenn er bröckelt, gib einen Esslöffel Milch oder Sahne dazu.
- Gleichmäßige Größe: Verwende am besten einen kleinen Eisportionierer oder forme alle Kugeln gleich groß. So backen sie gleichmäßig. Ich mache sie immer etwa so groß wie eine Walnuss – das ergibt etwa 25-30 Plätzchen pro Portion.
- Multitasking beim Backen: Während das erste Blech im Ofen ist, forme ich schon die Kugeln für das zweite Blech. So geht es viel schneller. Aber pass auf, dass der Teig nicht warm wird – sonst klebt er.
Ein persönlicher Fail, den ich dir ersparen möchte: Ich habe einmal vergessen, die Mandelsplitter vorher zu rösten. Sie blieben blass und hatten kaum Knusprigkeit. Seitdem mache ich sie immer kurz in einer trockenen Pfanne an, bevor ich sie auf die Plätzchen gebe. Nur 2 Minuten bei mittlerer Hitze, bis sie duften. Das macht einen riesigen Unterschied!
Variationen und Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz leicht abwandeln kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Schoko-Marzipan-Plätzchen: Gib 50 g gehackte Zartbitterschokolade (70 % Kakao) in den Teig. Die bittere Schokolade passt perfekt zum süßen Marzipan. Ein absoluter Traum!
- Zitronig-frische Variante: Füge den Abrieb einer halben Bio-Zitrone und 1 EL Zitronensaft zum Teig hinzu. Die frische Note bricht die Süße des Marzipans wunderbar. Dazu passen gehackte Pistazien statt Mandelsplitter.
- Glutenfreie Version: Ersetze das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung. Ich verwende die von Schär oder eine eigene Mischung aus 100 g Reismehl, 50 g Mandelmehl und 50 g Speisestärke. Die Plätzchen werden etwas bröseliger, schmecken aber genauso gut.
- Vegane Version: Tausche die Butter gegen vegane Margarine und das Ei gegen einen Leinsamen-Ei-Ersatz (1 EL Leinsamen gemahlen + 3 EL Wasser). Für die Bestreichung nimmst du einfach etwas Pflanzenmilch. Die Plätzchen werden etwas fester, aber immer noch lecker.
- Gewürz-Marzipan: Gib 1 TL Zimt, eine Prise Kardamom und eine Prise Nelkenpulver in den Teig. Das schmeckt besonders weihnachtlich und passt hervorragend zu den Mandeln.
Ich habe letztes Jahr die Zitronen-Variante für einen Brunch mit Freundinnen gemacht – sie war innerhalb von Minuten weg. Eine Freundin hat sogar nach dem Rezept gefragt, und das will was heißen!
Servieren und Aufbewahren
Diese leichten Marzipan-Plätzchen schmecken am besten bei Zimmertemperatur, also nimm sie etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus der Dose. Sie sind perfekt für:
- Kaffee oder Tee: Ein klassischer Milchkaffee oder ein kräftiger Earl Grey passen wunderbar dazu. Der leichte Bitterton des Tees harmoniert mit der Süße des Marzipans.
- Als Mitbringsel: In einer hübschen Dose oder einem Glas verpackt, sind sie ein tolles Geschenk für Freunde, Nachbarn oder Kollegen. Ich gebe immer einen kleinen Zettel mit dem Rezept dazu – das kommt super an!
- Zum Dessert: Serviere sie mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne. Einfach, aber elegant.
Aufbewahrung: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf. So bleiben sie bis zu 3 Wochen frisch – falls sie so lange halten! Lege ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose, wenn sie weicher werden sollen. Aber Vorsicht: Das Brot darf die Plätzchen nicht direkt berühren, sonst werden sie matschig. Lege es einfach daneben.
Einfrieren: Du kannst die ungebackenen Teigkugeln einfrieren. Lege sie auf ein Blech und friere sie für 2 Stunden ein. Dann gib sie in einen Gefrierbeutel. So hast du immer frischen Plätzchenteig parat! Zum Backen taust du sie nicht auf, sondern legst sie gefroren aufs Blech und backst sie 2-3 Minuten länger. Das funktioniert perfekt.
Nachreife: Die Plätzchen schmecken übrigens am zweiten Tag noch besser! Die Aromen haben sich dann richtig verbunden. Ich backe sie oft einen Tag vor dem Servieren – das spart Stress und schmeckt besser.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Ja, es sind Plätzchen – aber sie sind tatsächlich leichter als die meisten anderen. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 25 Plätzchen):
- Kalorien: ca. 110 kcal
- Kohlenhydrate: 10 g
- Zucker: 6 g (deutlich weniger als bei klassischen Plätzchen!)
- Fett: 7 g
- Eiweiß: 2 g
- Ballaststoffe: 1 g
Die Mandeln und das Marzipan liefern wertvolle Nährstoffe: Vitamin E schützt die Zellen, Magnesium unterstützt die Muskeln und die ungesättigten Fettsäuren sind gut fürs Herz. Außerdem machen die Plätzchen durch den hohen Mandelanteil schneller satt – du isst also automatisch weniger davon. Klingt gut, oder?
Für alle, die auf ihre Ernährung achten: Diese Plätzchen sind von Natur aus laktosefrei, wenn du laktosefreie Butter verwendest. Sie sind auch relativ zuckerarm im Vergleich zu anderen Weihnachtsplätzchen. Ich esse sie gerne als kleinen Snack zwischendurch, ohne schlechtes Gewissen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch fertiges Marzipan aus der Packung verwenden?
Ja, unbedingt! Achte nur darauf, dass es sich um Marzipanrohmasse handelt, nicht um fertiges Marzipan mit Zuckerzusatz. Die Rohmasse hat einen höheren Mandelanteil und ist weniger süß. Das ist perfekt für dieses Rezept.
Warum werden meine Plätzchen hart?
Das passiert, wenn sie zu lange gebacken werden. Marzipan verträgt keine hohen Temperaturen. Backe sie bei 180 °C Ober-/Unterhitze und nimm sie heraus, sobald die Ränder goldbraun sind. Sie werden beim Abkühlen noch etwas fester. Wenn sie trotzdem hart sind, lege ein Stück Apfel für einen Tag mit in die Dose – das macht sie wieder weicher.
Kann ich die Mandelsplitter durch andere Nüsse ersetzen?
Klar! Gehackte Haselnüsse, Pistazien oder Walnüsse passen auch wunderbar. Ich habe sogar schon gehackte Cashewkerne probiert – die waren auch lecker, aber etwas weicher. Für die Knusprigkeit sind Mandelsplitter aber die beste Wahl.
Wie viele Plätzchen bekomme ich aus diesem Rezept?
Bei walnussgroßen Kugeln (ca. 20-25 g) bekommst du etwa 25-30 Plätzchen. Wenn du kleinere Plätzchen möchtest, werden es entsprechend mehr. Die Backzeit verkürzt sich dann auf 10-12 Minuten.
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, das ist sogar empfehlenswert! Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lagere ihn über Nacht im Kühlschrank. Am nächsten Tag formst du die Plätzchen und backst sie. Der Teig wird durch die Ruhezeit noch geschmeidiger und die Plätzchen schmecken noch aromatischer. Perfekt für die stressige Vorweihnachtszeit!
Fazit: Deine neuen Lieblingsplätzchen für die Weihnachtszeit
Diese leichten Marzipan-Plätzchen mit knusprigen Mandelsplittern sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine kleine Offenbarung. Sie beweisen, dass weniger Zucker manchmal wirklich mehr Geschmack bedeutet. Sie sind einfach zuzubereiten, bestehen aus wenigen Zutaten und schmecken einfach himmlisch.
Ich liebe es, wie der Duft von Marzipan und Mandeln durch die Küche zieht, während sie backen. Es ist für mich der Geruch von Weihnachten. Und wenn ich dann die erste Dose verschenke und das Lächeln auf den Gesichtern meiner Freunde sehe, weiß ich: Dieses Rezept bleibt für immer in meiner Sammlung.
Probiere es aus! Ich bin mir sicher, dass auch du deine ganz eigene Version davon lieben wirst. Vielleicht mit Schokolade, vielleicht mit Zitrone – oder genau so, wie ich es beschrieben habe. Lass mich in den Kommentaren wissen, wie es dir gelungen ist! Und wenn du eine besondere Variante ausprobiert hast, erzähl mir davon. Ich bin schon gespannt!
Frohes Backen und eine wundervolle Weihnachtszeit!
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Leichte Marzipan-Plätzchen mit knusprigen Mandelsplittern: Bestes Rezept
Diese leichten Marzipan-Plätzchen mit knusprigen Mandelsplittern sind der perfekte Weihnachtsgenuss. Mit weniger Zucker, aber vollem Marzipan-Aroma und einer butterweichen Mitte – einfach unwiderstehlich.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12-15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten (plus optionale 30 Minuten Kühlzeit)
- Yield: 25-30 Plätzchen 1x
- Category: Weihnachtsgebäck
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g Marzipanrohmasse
- 100 g weiche Butter
- 50 g Puderzucker
- 1 Prise Salz
- 1 Ei (Größe M)
- 200 g Weizenmehl (Type 405)
- 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote
- 50 g Mandelsplitter
- 1 Eigelb + 1 EL Milch (zum Bestreichen)
Instructions
- Marzipanrohmasse in kleine Würfel schneiden und mit den Händen kurz durchkneten, bis sie weich und geschmeidig ist. Bei Bedarf 10 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen.
- Butter und Puderzucker in einer großen Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3 Minuten cremig rühren, bis eine helle, fast weiße Masse entsteht.
- Marzipan, Ei, Salz und Vanilleextrakt zur Butter-Zucker-Mischung geben und auf mittlerer Stufe zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.
- Mehl über die Marzipanmasse sieben und mit den Knethaken oder von Hand zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte weich sein, aber nicht kleben. Bei Bedarf 1-2 EL Mehl oder 1 EL Milch hinzufügen.
- Teig in Frischhaltefolie wickeln und optional 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Aus dem Teig walnussgroße Kugeln (ca. 20-25 g) formen und mit etwas Abstand auf das Blech legen. Mit einer Gabel oder den Fingern leicht flach drücken (ca. 1 cm dick).
- Eigelb mit Milch verquirlen und die Plätzchenoberseiten dünn damit bestreichen.
- Je 5-7 Mandelsplitter in jedes Plätzchen drücken, sodass sie leicht haften.
- Plätzchen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Sie sind nach dem Backen noch weich und werden beim Abkühlen fester.
- Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen (ca. 20 Minuten).
Notes
Die Marzipanqualität ist entscheidend – hochwertige Rohmasse (z.B. Niederegger) verwenden. Nicht zu lange backen, da Marzipan schnell verbrennt. Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag noch besser. Für extra Knusprigkeit die Mandelsplitter vorher 2 Minuten in einer trockenen Pfanne rösten.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 110
- Sugar: 6
- Sodium: 0.1
- Fat: 7
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 1
- Protein: 2
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