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Christopher Wright

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Zarte vegane Mürbeteig-Plätzchen – Bestes Rezept ohne Ei und Butter

Ready In 45 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Einfach

Meine Nachbarin Lisa machte gar nicht erst einen großen Aufwand daraus. Ich war an einem ganz normalen Dienstagmorgen kurz bei ihr vorbeigeschneit, um mir eine Dose Backpulver zu leihen – meine war leer, und ich hatte mitten in einer chaotischen Backaktion gesteckt. Der Duft, der mir aus ihrer Küche entgegenschlug, ließ mich mitten auf der Türschwelle innehalten. Es roch nach Vanille, nach etwas Warmem und vor allem nach dieser ganz besonderen Geborgenheit, die nur Plätzchen verbreiten können. Lisa zuckte nur mit den Schultern, als ich fragte, was da so dufte. „Ach, nur ein schneller Teig, mein Neffe kommt heute Nachmittag vorbei und verträgt weder Butter noch Eier.“ Sie sagte es, als wäre es die normalste Sache der Welt, einfach mal so vegane Mürbeteig-Plätzchen aus dem Ärmel zu schütteln. Ich stand da, in ihrer kleinen Küche, und beobachtete, wie sie mit einer solchen Selbstverständlichkeit den Teig ausrollte. Kein Drama, keine großen Worte. Und ich dachte mir nur: Das Rezept muss ich haben. Denn diese Plätzchen waren nicht nur „gut für vegane Plätzchen“ – sie waren einfach großartig. Der Teig war butterzart, krümelte perfekt und schmolz fast auf der Zunge. Und das ganz ohne Ei und Butter. Seit diesem Tag backe ich diese Zarte vegane Mürbeteig-Plätzchen ohne Ei und Butter regelmäßig, und sie sind jedes Mal ein Hit. Vielleicht kennst du das ja, wenn man etwas isst und denkt: „Wow, das schmeckt besser als das Original.“ Genau so geht es mir hiermit. Ehrlich, ich habe das Rezept inzwischen unzählige Male nachgebacken und es hat mich nie enttäuscht. Es ist diese eine Sorte Plätzchen, die einfach immer gelingt.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Ich habe so einige vegane Plätzchenrezepte ausprobiert. Manche waren zu trocken, andere bröselten schon beim Anfassen auseinander. Dieses Rezept hier ist anders. Es ist das Ergebnis von einigen Fehlversuchen und einer Prise Glück, als ich Lisas einfache Methode nachstellte. Du wirst es lieben, weil:

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt. Keine lange Kühlzeit, kein kompliziertes Handling. Perfekt für spontane Backabende oder wenn die Kinder plötzlich Lust auf Plätzchen haben.
  • Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich alles im Haus. Mehl, Zucker, Pflanzenöl, etwas kaltes Wasser und Vanille – das war’s. Keine exotischen Zutaten, kein langer Einkaufszettel.
  • Perfekt für Allergiker & Gäste: Diese Plätzchen sind nicht nur vegan, sondern auch laktosefrei und ohne Ei. Ideal, wenn du für Freunde oder Familie backst, die bestimmte Unverträglichkeiten haben. Jeder kann zugreifen!
  • Unwiderstehlich zart: Der Teig ist so butterzart, dass man kaum glaubt, dass er ohne Butter auskommt. Die Textur ist einfach perfekt – fest genug zum Ausstechen, aber zart auf der Zunge.
  • Der absolute Publikumsliebling: Ich habe diese Plätzchen schon zu Weihnachten, zum Geburtstag und einfach so mitgebracht. Noch nie hat jemand gemerkt, dass sie vegan sind. Sie schmecken einfach nach klassischen, guten Mürbeteig-Plätzchen.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus kaltem Pflanzenfett und der richtigen Menge an kaltem Wasser. Das macht den Teig so geschmeidig, ohne dass er fettig wirkt. Ich habe lange getüftelt, bis das Verhältnis perfekt war. Und glaub mir, dieser Moment, wenn du den ersten Bissen nimmst und dieser zarte Teig auf der Zunge zergeht – das ist pure Glückseligkeit. Es ist dieses Gefühl von „Ach ja, so schmeckt Gemütlichkeit“. Einfach, unkompliziert und trotzdem etwas ganz Besonderes.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese zarten veganen Mürbeteig-Plätzchen ohne Ei und Butter verwendest du nur wenige, aber entscheidende Zutaten. Jede hat ihre Rolle, und das Zusammenspiel macht den Unterschied. Ich erkläre dir kurz, worauf es ankommt.

  • 300 g Weizenmehl (Type 405): Das Mehl bildet die Basis. Ich verwende am liebsten die Type 405, weil sie den Teig besonders fein und zart macht. Für eine glutenfreie Variante kannst du eine glutenfreie Mehlmischung nutzen, dann wird der Teig aber etwas bröseliger.
  • 100 g Puderzucker: Puderzucker löst sich besser im Teig auf als normaler Zucker. Das sorgt für eine feinere Textur. Du kannst auch feinen Rohrzucker nehmen, aber der Teig wird dann etwas körniger. Ich bevorzuge hier wirklich den klassischen Puderzucker.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Das ist das Aroma-Highlight. Nimm am besten echten Vanillezucker mit echter Bourbon-Vanille. Der Unterschied zu künstlichem Aroma ist riesig und macht die Plätzchen aromatischer.
  • 100 g kaltes Pflanzenfett (z.B. Alsan oder Palmin): Das ist der heimliche Star. Normale Margarine ist oft zu weich. Ich verwende festes Pflanzenfett, das ich kalt aus dem Kühlschrank nehme und in kleinen Stückchen in den Teig gebe. Das sorgt für die typisch mürbe Textur. Alternativ geht auch Kokosöl, aber dann schmecken die Plätzchen leicht nach Kokos.
  • 3-4 EL kaltes Wasser: Das Wasser bindet den Teig. Die Menge variiert je nach Mehl und Fett. Gib es esslöffelweise dazu, bis der Teig gerade so zusammenhält. Zu viel Wasser macht den Teig klebrig, zu wenig lässt ihn bröseln.
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber das Salz hebt den Geschmack und balanciert die Süße aus. Nicht vergessen!

Für die Verzierung (optional):

  • Puderzucker zum Bestäuben: Einfach und elegant. Oder du tauchst die fertig gebackenen Plätzchen in geschmolzene vegane Zartbitterschokolade.
  • Vegane Zartbitterschokolade: Achte darauf, dass sie vegan ist (die meisten dunklen Schokoladen sind es). Perfekt zum Dippen oder für Marmorierungen.
  • Bunte Zuckerstreusel: Für die Weihnachtszeit oder wenn Kinder mitbacken. Einfach vor dem Backen auf die Plätzchen streuen.

Einkaufstipp: Das Pflanzenfett bekommst du in jedem gut sortierten Supermarkt. Ich persönlich mag die Marke „Alsan“ sehr gerne, sie ist geschmacksneutral und ergibt einen wunderbar zarten Teig. Achte darauf, dass das Fett wirklich kalt ist – das ist der Trick für die perfekte Konsistenz.

Benötigte Küchengeräte

Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Dinge hast du sicher schon in deiner Küche. Hier ist, was du bereitstellen solltest:

  • Große Rührschüssel: Zum Vermengen der Zutaten. Nichts Besonderes, eine normale Schüssel reicht völlig.
  • Handrührgerät mit Knethaken oder Küchenmaschine: Du kannst den Teig auch von Hand kneten, aber mit dem Handrührgerät geht es schneller und gleichmäßiger. Ich benutze meist meine Küchenmaschine, weil sie die Arbeit abnimmt.
  • Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs. Ein klassisches Holz-Nudelholz oder eines mit Silikonmantel – beides funktioniert. Wichtig ist, dass du den Teig gleichmäßig dünn ausrollen kannst.
  • Ausstechförmchen: Hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Sterne, Herzen, Kreise, Tiere – alles ist erlaubt. Ich habe eine ganze Sammlung, aber für den Anfang reichen ein paar klassische Formen.
  • Backblech mit Backpapier: Einfach, aber unverzichtbar. Das Backpapier verhindert das Ankleben und erleichtert die Reinigung.
  • Teigschaber: Praktisch, um den Teig aus der Schüssel zu holen und zu portionieren.
  • Küchenwaage: Für genaue Mengenangaben. Beim Backen ist Genauigkeit wichtig, deshalb empfehle ich dir, die Zutaten abzuwiegen.

Mein Tipp: Wenn du kein Nudelholz hast, kannst du auch eine saubere Glasflasche benutzen. Funktioniert auch! Und falls du keine Ausstechförmchen besitzt, schneide den Teig einfach mit einem Messer in kleine Quadrate oder Dreiecke – das sieht rustikal und charmant aus.

Zubereitung – Schritt für Schritt

vegane Mürbeteig-Plätzchen preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, die Zubereitung ist wirklich einfach. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst sehen, wie schnell der Teig fertig ist. Ich zeige dir, worauf du achten musst, damit die Plätzchen perfekt werden.

  1. Mehl und Zucker mischen: Gib das Mehl, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Vermische alles kurz mit einem Löffel oder dem Handrührgerät (ohne Knethaken), damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen.
  2. Kaltes Fett hinzufügen: Nimm das kalte Pflanzenfett aus dem Kühlschrank und schneide es in kleine Würfel von etwa 1 cm Größe. Gib die Fettwürfel zu der Mehlmischung. Jetzt kommt der wichtige Teil: Arbeite das Fett mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder den Fingern schnell in das Mehl ein, bis eine krümelige Masse entsteht. Es sollten keine großen Fettstücke mehr zu sehen sein. Das Ganze sollte nur etwa 1-2 Minuten dauern, denn das Fett darf nicht warm werden.
  3. Wasser zugeben: Gib nun 3 Esslöffel von dem kalten Wasser hinzu. Knete den Teig kurz mit den Händen oder dem Knethaken, bis er sich zu einer glatten Kugel formen lässt. Wenn der Teig noch zu bröselig ist, gib noch einen vierten Esslöffel Wasser dazu. Aber Vorsicht: Der Teig sollte nicht kleben. Er sollte sich geschmeidig anfühlen, aber nicht feucht. Das ist der Moment, in dem man ein Gefühl dafür bekommt – ich habe am Anfang oft zu viel Wasser genommen und der Teig wurde klebrig. Lieber langsam rantasten.
  4. Teig kühlen (optional, aber empfohlen): Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Dieser Schritt ist nicht zwingend notwendig, aber er erleichtert das Ausrollen ungemein. Der gekühlte Teig klebt weniger und lässt sich besser verarbeiten. Wenn du es eilig hast, kannst du ihn auch direkt verarbeiten, aber dann musst du etwas mehr Mehl auf die Arbeitsfläche geben.
  5. Backofen vorheizen: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) vor. Lege ein oder zwei Backbleche mit Backpapier aus.
  6. Teig ausrollen: Bestäube deine Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl. Rolle den Teig gleichmäßig dünn aus, etwa 3-4 mm dick. Wenn der Teig beim Ausrollen reißt, ist er vielleicht zu trocken – dann gib noch einen Spritzer Wasser dazu. Wenn er klebt, streue etwas mehr Mehl darunter. Ich rolle den Teig gerne zwischen zwei Lagen Backpapier aus, dann klebt er garantiert nicht und ich habe weniger Sauerei.
  7. Plätzchen ausstechen: Nun kommt der spaßige Teil! Drücke die Ausstechförmchen fest in den Teig und hebe die Plätzchen vorsichtig mit einem Teigschaber oder einem Messer an. Setze sie mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech. Den übrig gebliebenen Teig sammelst du ein, knetest ihn kurz durch und rollst ihn erneut aus. Wiederhole das, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.
  8. Backen: Backe die Plätzchen im vorgeheizten Ofen für 8-12 Minuten. Die genaue Zeit hängt von der Dicke der Plätzchen und deinem Ofen ab. Die Plätzchen sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun werden. Sie werden beim Abkühlen noch etwas fester, also nimm sie nicht zu früh aus dem Ofen, aber auch nicht zu spät – sonst werden sie hart. Ein guter Tipp: Schau nach 8 Minuten das erste Mal nach und entscheide dann.
  9. Abkühlen lassen: Lass die Plätzchen für etwa 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen, bevor du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter legst. Dort müssen sie vollständig auskühlen, bevor du sie verzierst oder in eine Dose legst. Sonst werden sie weich.

Tipps & Tricks für perfekte Plätzchen

Ich habe bei diesem Rezept so einiges gelernt – auch durch Misserfolge. Hier sind meine besten Tipps, damit dir die zarten veganen Mürbeteig-Plätzchen ohne Ei und Butter garantiert gelingen:

  • Das Fett muss kalt sein: Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Wenn das Fett zu warm ist, wird der Teig fettig und die Plätzchen verlieren ihre Zartheit. Schneide es direkt aus dem Kühlschrank und arbeite zügig.
  • Nicht zu viel kneten: Sobald der Teig zusammenhält, hör auf zu kneten. Sonst wird er zäh und die Plätzchen werden hart. Ein kurzer, fester Druck reicht völlig.
  • Gleichmäßig ausrollen: Achte darauf, dass der Teig überall gleich dick ist. Sonst backen die dünnen Stellen schneller durch als die dicken. Ich benutze manchmal zwei gleich dicke Holzleisten neben dem Teig, um die Höhe zu kontrollieren.
  • Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Behalte die Plätzchen im Auge, besonders gegen Ende der Backzeit. Sobald die Ränder hellbraun werden, sind sie fertig. Lieber eine Minute zu früh raus als zu spät.
  • Abkühlen nicht vergessen: Die Plätzchen sind direkt aus dem Ofen noch sehr weich. Lass sie auf dem Blech kurz ruhen, damit sie fest werden. Sonst zerbrechen sie beim Umlagern.
  • Mein persönlicher Fail: Ich habe einmal vergessen, das Salz hinzuzufügen. Die Plätzchen schmeckten fad und irgendwie „platt“. Seitdem bin ich pingelig mit der Prise Salz. Sie macht den Unterschied!

Multitasking-Tipp: Während der Teig im Kühlschrank ruht, kannst du schon mal die Ausstechförmchen bereitlegen und das Backpapier zurechtschneiden. So sparst du Zeit und hast alles griffbereit, wenn es losgeht.

Variationen & Abwandlungen

Dieses Grundrezept ist super vielseitig. Ich habe schon viele Varianten ausprobiert, und hier sind meine liebsten Ideen, wie du die zarten veganen Mürbeteig-Plätzchen ohne Ei und Butter abwandeln kannst:

  • Zitronen-Plätzchen: Füge den Teig den Abrieb einer halben Bio-Zitrone hinzu. Das gibt eine frische, fruchtige Note, die perfekt zum Frühling oder Sommer passt. Einfach mit Puderzucker bestäuben.
  • Schokoladen-Plätzchen: Ersetze 30 g Mehl durch 30 g ungesüßtes Kakaopulver. Du erhältst einen schokoladigen Mürbeteig, der herrlich intensiv schmeckt. Dazu passt eine Glasur aus veganer Zartbitterschokolade.
  • Gewürz-Plätzchen: Für die Weihnachtszeit: Gib 1 TL Zimt, ½ TL gemahlenen Ingwer, ¼ TL Nelkenpulver und eine Prise Muskatnuss in den Teig. Das duftet beim Backen einfach himmlisch und schmeckt nach Gemütlichkeit.
  • Nuss-Plätzchen: Ersetze 50 g Mehl durch 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse. Die Plätzchen werden etwas nussiger und bekommen eine leicht andere Textur. Besonders lecker mit einem Klecks Marmelade in der Mitte (vegan natürlich).
  • Glutenfreie Variante: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 Austausch). Der Teig wird etwas bröseliger, aber mit einem zusätzlichen Esslöffel Wasser und einer längeren Kühlzeit (1 Stunde) gelingt es trotzdem. Die Plätzchen sind dann etwas zarter und zerbrechlicher, aber genauso lecker.

Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich liebe die Zitronen-Variante. Sie erinnert mich an sonnige Nachmittage auf dem Balkon. Einfach den Teig mit Zitronenabrieb würzen, ausstechen und nach dem Backen mit einer Mischung aus Puderzucker und etwas Zitronensaft bestreichen. Herrlich!

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Die Plätzchen schmecken am besten, wenn sie vollständig ausgekühlt sind. Aber wie bewahrt man sie am besten auf, damit sie zart bleiben? Hier meine Erfahrungen:

  • Servieren: Die Plätzchen schmecken pur, mit Puderzucker bestäubt oder mit Schokolade überzogen. Sie sind perfekt zu einer Tasse Tee, Kaffee oder einem Glas kalter Milch (auch pflanzlich). Für eine hübsche Präsentation auf einem Teller oder in einer Keksdose anrichten.
  • Raumtemperatur: In einer luftdichten Dose halten sich die Plätzchen bei Raumtemperatur etwa 2-3 Wochen. Wichtig: Die Dose nicht in die pralle Sonne oder neben die Heizung stellen, sonst werden sie weich. Ich bewahre sie in einer klassischen Blechdose auf – da bleiben sie am längsten knusprig.
  • Einfrieren: Die ungebackenen Plätzchen (roher Teig) lassen sich super einfrieren. Forme den Teig zu einer Rolle, wickle ihn in Frischhaltefolie und friere ihn ein. Bei Bedarf einfach auftauen, in Scheiben schneiden und backen. Oder backe die Plätzchen komplett und friere sie dann ein. Sie halten sich im Gefrierschrank bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Kuchengitter legen.
  • Aufwärmen: Wenn du die Plätzchen mal aufwärmen möchtest (z.B. für ein Dessert), lege sie für 2-3 Minuten in den vorgeheizten Ofen bei 150 °C. Sie werden dann wieder etwas knuspriger. Aber ehrlich gesagt, schmecken sie mir bei Raumtemperatur am besten.
  • Geschmacksentwicklung: Die Plätzchen schmecken am zweiten oder dritten Tag oft noch besser. Die Aromen haben dann Zeit, sich richtig zu entfalten. Also keine Sorge, wenn sie am ersten Tag nicht alle aufgegessen werden – sie werden nur besser!

Nährwertangaben & gesundheitliche Aspekte

Da diese Plätzchen ohne Ei und Butter auskommen, sind sie von Natur aus cholesterinfrei und enthalten weniger gesättigte Fettsäuren als klassische Mürbeteig-Plätzchen. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Plätzchen (bei 30 Stück, ohne Verzierung):

  • Kalorien: ca. 80-90 kcal
  • Fett: ca. 4 g
  • Kohlenhydrate: ca. 10 g
  • Eiweiß: ca. 1 g

Gesundheitliche Vorteile: Durch die Verwendung von Pflanzenfett anstelle von Butter sind diese Plätzchen eine gute Wahl für Menschen, die auf ihre Cholesterinwerte achten. Außerdem sind sie laktosefrei und eifrei, was sie für viele Allergiker verträglich macht. Sie sind zwar immer noch ein Genussmittel, aber eine etwas leichtere Variante des Klassikers. Ich persönlich finde es schön, dass ich sie ohne schlechtes Gewissen naschen kann. Natürlich sollte man es nicht übertreiben, aber ein oder zwei Plätzchen am Tag sind völlig in Ordnung.

Allergene: Enthält Gluten (Weizenmehl). Für eine glutenfreie Variante siehe die obigen Tipps. Die Plätzchen sind frei von Milchprodukten, Eiern und Nüssen (außer du verwendest die Nuss-Variante). Achte bei der Schokolade auf die Zutatenliste, da manche Sorten Milchpulver enthalten.

Fazit

Diese zarten veganen Mürbeteig-Plätzchen ohne Ei und Butter sind für mich der Beweis, dass man auf nichts verzichten muss, wenn man sich pflanzlich ernährt oder bestimmte Zutaten meidet. Sie sind einfach zuzubereiten, unglaublich lecker und werden von jedem geliebt – egal ob vegan oder nicht. Ich liebe es, wie unkompliziert sie sind und dass ich sie immer dann backen kann, wenn ich Lust auf etwas Süßes habe, ohne vorher groß einkaufen zu müssen. Probier sie unbedingt aus! Und wenn du sie nachmachst, lass mich wissen, wie sie dir schmecken. Hast du eine besondere Variation ausprobiert? Oder einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Ich freue mich über deine Kommentare und Erfahrungen! Teile das Rezept gerne mit deinen Freunden und deiner Familie – denn gutes Essen ist doch dazu da, geteilt zu werden. Also ran an den Teig und viel Spaß beim Backen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich statt Pflanzenfett auch Margarine verwenden?

Ja, du kannst Margarine verwenden, aber achte darauf, dass sie fest und kalt ist. Normale Margarine ist oft zu weich und enthält mehr Wasser, was den Teig klebrig machen kann. Am besten nimmst du eine vegane Backmargarine mit hohem Fettgehalt.

Warum wird mein Teig bröselig und lässt sich nicht ausrollen?

Das liegt meistens daran, dass der Teig zu trocken ist. Gib einfach noch einen Esslöffel kaltes Wasser dazu und knete ihn kurz durch. Wenn er immer noch bröselt, kann es sein, dass das Fett zu warm war oder du zu lange geknetet hast. Dann hilft nur Geduld und eine längere Kühlzeit.

Kann ich den Teig auch ohne Kühlung verarbeiten?

Ja, das ist möglich. Der Teig wird dann aber etwas klebriger und lässt sich schwerer ausrollen. Bestäube die Arbeitsfläche und das Nudelholz großzügiger mit Mehl. Die Kühlzeit ist aber wirklich zu empfehlen, weil sie die Handhabung enorm erleichtert.

Wie lange sind die Plätzchen haltbar?

In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur halten sie sich etwa 2-3 Wochen. Du kannst sie auch einfrieren, dann sind sie bis zu 3 Monate haltbar. Achte darauf, dass sie nach dem Auftauen nicht feucht werden.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Ja, du kannst die Zuckermenge etwas reduzieren, aber bedenke, dass Zucker auch zur Textur beiträgt. Wenn du zu viel Zucker weglässt, werden die Plätzchen trockener und bröseliger. Ich würde maximal 20-30 g weniger nehmen. Für eine zuckerfreie Variante eignet sich Xylit oder Erythrit, aber dann verändert sich die Konsistenz.

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vegane Mürbeteig-Plätzchen recipe

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Zarte vegane Mürbeteig-Plätzchen – Bestes Rezept ohne Ei und Butter

Diese zarten veganen Mürbeteig-Plätzchen ohne Ei und Butter sind butterzart, krümelig und schmelzen auf der Zunge. Ein einfaches Rezept mit wenigen Zutaten, das immer gelingt und von jedem geliebt wird.

  • Author: Hannah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 10 Minuten
  • Total Time: 55 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 30 Plätzchen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 300 g Weizenmehl (Type 405)
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g kaltes Pflanzenfett (z.B. Alsan oder Palmin)
  • 3–4 EL kaltes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker zum Bestäuben (optional)
  • Vegane Zartbitterschokolade (optional)
  • Bunte Zuckerstreusel (optional)

Instructions

  1. Mehl und Zucker mischen: Gib das Mehl, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Vermische alles kurz.
  2. Kaltes Fett hinzufügen: Schneide das kalte Pflanzenfett in kleine Würfel und gib sie zur Mehlmischung. Arbeite das Fett mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder den Fingern schnell ein, bis eine krümelige Masse entsteht.
  3. Wasser zugeben: Gib 3 Esslöffel kaltes Wasser hinzu und knete den Teig kurz, bis er sich zu einer glatten Kugel formen lässt. Falls nötig, einen weiteren Esslöffel Wasser hinzufügen. Der Teig sollte nicht kleben.
  4. Teig kühlen (optional, aber empfohlen): Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.
  5. Backofen vorheizen: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) vor. Lege Backbleche mit Backpapier aus.
  6. Teig ausrollen: Bestäube die Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl. Rolle den Teig gleichmäßig dünn aus, etwa 3-4 mm dick.
  7. Plätzchen ausstechen: Drücke Ausstechförmchen in den Teig und hebe die Plätzchen vorsichtig auf das Backblech. Den übrigen Teig erneut ausrollen und wiederholen.
  8. Backen: Backe die Plätzchen für 8-12 Minuten, bis die Ränder leicht goldbraun sind.
  9. Abkühlen lassen: Lass die Plätzchen 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen, dann auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

Notes

Das Fett muss kalt sein – das ist der wichtigste Tipp. Nicht zu viel kneten, sonst wird der Teig zäh. Die Plätzchen schmecken am zweiten oder dritten Tag oft noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 85
  • Sugar: 4
  • Sodium: 20
  • Fat: 4
  • Saturated Fat: 1.5
  • Carbohydrates: 10
  • Fiber: 0.3
  • Protein: 1

Keywords: vegane Plätzchen, Mürbeteig, ohne Ei, ohne Butter, Weihnachtsplätzchen, einfaches Rezept, pflanzlich

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