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Christopher Wright

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Gemütliche Husarenkrapfen mit Marillenmarmelade: Einfaches Rezept für Perfektion

Ready In 90 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Medium

Ich stand letzten Dienstag in der Obstabteilung beim Discounter, völlig gedankenverloren, als ich eine Marille in die Hand nahm und daran roch. Und plötzlich – zack – war ich acht Jahre alt und saß auf einem wackeligen Küchenhocker bei Tante Frieda, die mir eine noch warme Husarenkrapfen in die Hand drückte. Der Duft war exakt derselbe: süß, ein bisschen hefig, mit dieser unverwechselbaren Note von Marillenmarmelade, die an den Rändern karamellisiert war.

Tante Frieda war keine richtige Tante, sondern die Nachbarin von nebenan, eine ältere Dame mit immer mehlbestäubter Schürze und einem Lachen, das die ganzen Fensterscheiben vibrieren ließ. Sie ist vor fünf Jahren weggezogen, und mit ihr sind all diese kleinen, sonnigen Nachmittage verschwunden, an denen sie mir gezeigt hat, wie man den Teig knetet, ohne dass er klebt. Ich hab ihr Rezept nie bekommen – aber ich hab versucht, es mir zurückzuerobern.

Die erste Ladung war eine Katastrophe, ehrlich gesagt. Der Teig war zu trocken, die Marmelade ist ausgelaufen, und ich stand da mit einer klebrigen Sauerei auf dem Backblech. Aber der Geruch – dieser eine, unverwechselbare Geruch – der war schon da. Und das hat mich weitermachen lassen. Vielleicht kennt ihr das ja: Dieses eine Rezept, das man einfach richtig hinbekommen will, nicht weil es kompliziert ist, sondern weil es nach etwas schmeckt, das man nicht mehr loslassen möchte.

Dieses Rezept hier ist das Ergebnis von sieben Versuchen, zwei fast verbrannten Chargen und einem Anruf bei einer älteren Bäckerin im Nachbardorf, die mir den entscheidenden Tipp gab. Es ist nicht das Original von Tante Frieda – aber es ist mein eigenes. Und es schmeckt genau nach dem, wonach ich gesucht habe: nach Gemütlichkeit, nach Kindheit, nach diesem einen Bissen, der alles ein bisschen besser macht.

Warum ihr dieses Rezept lieben werdet

Diese Husarenkrapfen mit Marillenmarmelade sind nicht einfach nur Plätzchen. Sie sind kleine, runde Glücksmomente, die ihr im Handumdrehen zaubern könnt. Und hier ist, warum sie euer neues Lieblingsrezept werden:

  • Schnell & unkompliziert: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt, und nach einer kurzen Kühlzeit geht es ans Ausstechen und Füllen. Perfekt für spontane Backnachmittage oder wenn die Lust auf etwas Süßes plötzlich zuschlägt.
  • Einfache Zutaten: Mehl, Butter, Zucker, Eier und ein Glas gute Marillenmarmelade – das habt ihr wahrscheinlich schon im Haus. Keine exotischen Gewürze, keine speziellen Mehlsorten. Nur ehrliche, klassische Zutaten.
  • Der perfekte Comfort Food: An einem regnerischen Sonntag, wenn die Heizung bullert und der Regen gegen die Scheiben prasselt – das ist der Moment für diese Krapfen. Sie schmecken nach Wärme, nach Zuhause, nach einer großen Tasse Tee und einer Decke auf der Couch.
  • Immer ein Erfolgserlebnis: Selbst wenn ihr nicht die erfahrensten Bäcker seid – dieses Rezept verzeiht kleine Fehler. Der Teig ist robust, die Marmelade bleibt schön in der Mitte, und das Ergebnis sieht aus wie aus der Konditorei. Versprochen.
  • Unwiderstehlich lecker: Der mürbe, buttrige Teig umschließt die fruchtige, leicht säuerliche Marillenmarmelade – und dann kommt der Puderzucker oben drauf. Die Kombination aus Knusprig und Weich, Süß und Fruchtig ist einfach perfekt.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die kleine, aber feine Technik: Ich lasse den Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen. Das macht ihn nicht nur geschmeidiger, sondern die Aromen können sich richtig entwickeln. Und ich verwende eine Prise Zitronenschale im Teig – das hebt die Fruchtigkeit der Marmelade so schön hervor, dass man es kaum glaubt. Es ist diese eine kleine Zutat, die den Unterschied macht.

Ich sag euch: Wenn ihr diese Husarenkrapfen das erste Mal backt und den Duft riecht, der sich in der Küche ausbreitet, werdet ihr verstehen, warum ich so viele Versuche gebraucht habe. Es ist nicht nur ein Rezept – es ist ein Gefühl. Und das ist es, was ich mit euch teilen möchte.

Was ihr an Zutaten braucht

Dieses Rezept lebt von einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie dieses wunderbare Geschmackserlebnis. Hier kommt die Liste – übersichtlich und ohne Schnickschnack.

Für den Teig

  • 250 g Mehl (Type 405 oder 550) – Das klassische Weizenmehl sorgt für die richtige Bindung. Ich verwende am liebsten Type 405, weil der Teig dann besonders zart wird.
  • 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln – Die Butter muss wirklich kalt sein, sonst wird der Teig nicht schön mürbe. Ich nehme immer ungesalzene Butter, damit ich die Salzmenge selbst bestimmen kann.
  • 80 g Puderzucker – Puderzucker löst sich besser im Teig als normaler Zucker und macht die Krapfen feiner. Wer mag, kann auch feinen Backzucker verwenden.
  • 1 Eigelb (Größe M) – Das Eigelb bindet den Teig und gibt ihm eine schöne gelbe Farbe. Das Eiweiß könnt ihr übrigens einfrieren oder für einen anderen Zweck verwenden.
  • 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber das Salz hebt die Süße hervor und verhindert, dass die Krapfen langweilig schmecken.
  • 1/2 TL Zitronenschale, fein abgerieben – Unbehandelte Zitrone ist hier wichtig! Die Schale bringt Frische in den Teig und harmoniert perfekt mit der Marillenmarmelade. Achtet darauf, nur die gelbe Schale zu nehmen, das Weiße schmeckt bitter.
  • 1 EL kaltes Wasser (falls nötig) – Nur verwenden, wenn der Teig zu bröselig ist und nicht zusammenhält. Lieber erstmal ohne probieren.

Für die Füllung und das Finish

Husarenkrapfen mit Marillenmarmelade preparation steps

  • Ca. 150 g Marillenmarmelade (gute Qualität) – Das Herzstück der Husarenkrapfen! Ich schwöre auf Marmelade mit hohem Fruchtanteil (mindestens 60%). Die von Darbo oder Staud‘s sind meine Favoriten. Billige Marmelade mit viel Zucker und wenig Frucht schmeckt man einfach raus.
  • Puderzucker zum Bestäuben – Großzügig! Das ist nicht nur Deko, sondern rundet den Geschmack ab.

Substitutionen und Tipps

Für eine glutenfreie Variante könnt ihr das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen – allerdings wird der Teig dann etwas bröseliger. Wer keine Marillenmarmelade mag, kann auch Aprikosen- oder Pfirsichmarmelade nehmen. Oder, für eine winterliche Note, Preiselbeermarmelade. Aber ehrlich? Marille ist einfach die klassische Wahl und schmeckt am besten.

Die Butter könnt ihr durch Margarine ersetzen, aber der Geschmack leidet ein bisschen. Wenn ihr vegane Husarenkrapfen wollt, nehmt vegane Butter und ersetzt das Eigelb durch einen Esslöffel Apfelmus oder eine halbe zerdrückte Banane. Das klingt komisch, funktioniert aber erstaunlich gut.

Welche Ausrüstung ihr braucht

Ihr müsst keine Profi-Küche haben, um diese Husarenkrapfen zu backen. Die meisten Sachen habt ihr sowieso daheim. Hier ist, was ihr wirklich braucht:

  • Eine große Rührschüssel – Für den Teig. Nichts Besonderes, eine normale Schüssel reicht.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Mit den Knethaken den Teig zusammenbringen. Von Hand geht auch, aber dauert länger und die Butter sollte nicht zu warm werden.
  • Frischhaltefolie – Zum Einwickeln des Teigs für die Kühlzeit. Unverzichtbar.
  • Ein Nudelholz – Zum Ausrollen des Teigs. Ich hab ein altes, leicht verbeultes von meiner Oma – das funktioniert perfekt.
  • Runde Ausstechformen (ca. 4-5 cm Durchmesser) – Für die Krapfen. Eine kleine Form für die „Deckel“ mit dem Loch in der Mitte. Wer keine hat, kann auch ein Schnapsglas oder eine kleine Flasche verwenden – not macht erfinderisch!
  • Ein Backblech mit Backpapier – Einfach und praktisch.
  • Ein kleiner Löffel oder ein Spritzbeutel – Zum Füllen der Marmelade. Ein Spritzbeutel ist einfacher, aber ein kleiner Teelöffel tut es auch.
  • Ein feines Sieb – Zum Bestäuben mit Puderzucker. Ohne Sieb gibt es Klumpen – das will keiner.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es ernst! Ich führe euch durch jeden Schritt, damit nichts schiefgeht. Und denkt dran: Der erste Versuch muss nicht perfekt sein. Hauptsache, ihr habt Spaß dabei.

Schritt 1: Der Teig (ca. 15 Minuten)

Gebt das Mehl, den Puderzucker und das Salz in eine große Schüssel. Mischt alles kurz mit einem Löffel. Dann die kalten Butterwürfel dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine auf niedriger Stufe verarbeiten, bis die Masse krümelig aussieht – wie feuchter Sand. Das dauert etwa 2-3 Minuten.

Jetzt das Eigelb und die Zitronenschale dazugeben. Weiterkneten, bis sich der Teig zu einem glatten Klumpen formt. Wenn er nach einer Minute noch bröselig ist, den Esslöffel kaltes Wasser dazugeben und nochmal kurz kneten. Aber nicht zu lange! Sonst wird der Teig zäh. Der Teig sollte glatt und geschmeidig sein, aber nicht kleben.

Formt den Teig zu einer flachen Scheibe, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn für mindestens 2 Stunden – besser über Nacht – in den Kühlschrank. Das ist der wichtigste Schritt! Der Teig muss richtig durchkühlen, damit er später nicht verläuft und sich gut ausrollen lässt.

Schritt 2: Vorbereiten und Ausrollen (ca. 10 Minuten)

Heizt den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor. Holt den Teig aus dem Kühlschrank und lasst ihn 5 Minuten bei Raumtemperatur stehen – dann wird er nicht zu hart zum Ausrollen. Bestäubt eure Arbeitsfläche leicht mit Mehl und rollt den Teig gleichmäßig aus, etwa 4-5 mm dick. Nicht zu dünn, sonst brechen die Krapfen später auseinander.

Stecht mit der runden Ausstechform Kreise aus. Aus diesem Teig bekommt ihr etwa 30-35 Stück. Hebt die Teigreste auf, knetet sie kurz zusammen, rollt sie nochmal aus und stecht weitere Kreise aus. Wiederholt das, bis der Teig aufgebraucht ist.

Schritt 3: Die Form geben (ca. 10 Minuten)

Bei der Hälfte der Kreise – das sind die „Böden“ – lasst ihr sie ganz. Bei der anderen Hälfte stecht ihr mit der kleineren Form oder einem Schnapsglas ein Loch in die Mitte. Das sind die „Deckel“. Legt die Deckel auf die Böden? Nein! So macht man das nicht. Die klassische Methode: Ihr legt die ganzen Kreise auf das mit Backpapier belegte Blech. Dann setzt ihr die Deckel mit dem Loch oben drauf und drückt sie leicht an. Aber Achtung: Die Ränder müssen gut zusammenkleben, sonst läuft die Marmelade aus. Drückt mit den Fingern vorsichtig die Kanten fest.

Eine andere Methode, die ich bevorzuge: Ich lege die ganzen Kreise aufs Blech, gebe einen Klecks Marmelade in die Mitte und setze dann den Deckel mit dem Loch oben drauf. Das ist einfacher und die Marmelade bleibt besser in der Mitte. Probiert aus, was euch besser liegt.

Schritt 4: Füllen und Backen (ca. 15 Minuten)

Jetzt kommt die Marmelade ins Spiel. Füllt sie in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle oder nehmt einen kleinen Teelöffel. Gebt einen halben Teelöffel Marmelade in die Mulde der Deckel – nicht zu viel, sonst läuft sie über. Die Marmelade sollte nicht bis zum Rand gehen, etwa 1 cm Platz lassen.

Backt die Husarenkrapfen auf der mittleren Schiene für 12-15 Minuten. Sie sollten goldgelb sein, nicht braun! Die Unterseite wird etwas dunkler, das ist normal. Nach 12 Minuten das erste Mal nachschauen – jeder Ofen ist anders. Meiner braucht genau 14 Minuten, aber bei euch kann es schneller gehen.

Schritt 5: Abkühlen und Bestäuben (ca. 30 Minuten)

Lasst die Krapfen 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter heben. Sie sind noch weich, also vorsichtig sein. Erst wenn sie komplett ausgekühlt sind (das dauert etwa 30 Minuten), bestäubt ihr sie mit Puderzucker. Wenn ihr sie zu früh bestäubt, schmilzt der Zucker und wird klebrig. Vertraut mir, ich hab diesen Fehler gemacht.

Kochtipps und Techniken

Hier kommen meine besten Tipps, die ich durch Trial-and-Error gelernt habe. Spart euch die Fehler und macht es gleich richtig.

  • Die Butter muss kalt sein. Das ist nicht verhandelbar. Wenn die Butter weich wird, bevor der Teig fertig ist, wird er fettig und die Krapfen verlaufen im Ofen. Ich schneide die Butter in Würfel und lege sie bis zur Verwendung in den Kühlschrank.
  • Nicht zu viel kneten. Sobald der Teig zusammenhält, aufhören! Je mehr ihr knetet, desto mehr Gluten entwickelt sich, und die Krapfen werden zäh statt mürbe. Ein bisschen Bröseligkeit ist okay – die Kühlung macht den Rest.
  • Die Marmelade vorher erwärmen. Wenn die Marmelade zu fest ist, lasst sie 10 Sekunden in der Mikrowelle oder rührt sie in einem kleinen Topf kurz an. Das macht sie streichfähiger und sie verteilt sich besser in der Mulde.
  • Nicht zu viel Marmelade! Ich weiß, es ist verlockend, aber weniger ist mehr. Ein halber Teelöffel reicht völlig. Sonst läuft die Marmelade aus und verbrennt auf dem Blech. Das passiert schneller, als man denkt.
  • Backpapier ist besser als gefettetes Blech. Die Krapfen kleben sonst fest, und das Ablösen wird zur Geduldsprobe. Backpapier ist die sicherste Lösung.
  • Die Kühlzeit ist heilig. Ich hab einmal versucht, den Teig nur eine Stunde zu kühlen, weil ich keine Geduld hatte. Das Ergebnis war eine flache, breite Masse auf dem Blech. Lernt aus meinem Fehler: Mindestens 2 Stunden, besser über Nacht.

Variationen und Anpassungen

Dieses Rezept ist eine wunderbare Basis, die ihr nach Lust und Laune verändern könnt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

  • Fruchtige Abwechslung: Statt Marillenmarmelade könnt ihr Himbeer-, Erdbeer- oder Kirschmarmelade nehmen. Für eine herbstliche Note passt Quitten- oder Pflaumenmarmelade wunderbar. Einfach den Fruchtgeschmack an die Saison anpassen.
  • Schoko-Variante: Gebt 2 Esslöffel Kakaopulver zum Mehl und ersetzt die Marillenmarmelade durch eine gute Nutella oder eine dunkle Schokocreme. Das ist dann eher ein Dessert als ein Keks – aber wer beschwert sich?
  • Vegane Version: Wie schon erwähnt, vegane Butter und Apfelmus statt Eigelb. Der Teig wird etwas bröseliger, aber mit der richtigen Kühlung klappt es. Ich hab es selbst getestet und war überrascht, wie gut es funktioniert.
  • Gewürzt: Eine Prise Zimt oder Vanillezucker im Teig gibt den Krapfen eine warme, weihnachtliche Note. Oder ein Hauch Kardamom – das passt überraschend gut zur Marille.
  • Glutenfrei: Mit einer glutenfreien Mehlmischung (ich empfehle die von Schär) klappt es auch. Der Teig wird etwas trockener, aber mit einem zusätzlichen Esslöffel Butter oder einem Schuss Milch wird er geschmeidiger.

Servieren und Aufbewahren

Die Husarenkrapfen schmecken am besten am Tag des Backens – warm, mit einer dicken Schicht Puderzucker und einer Tasse Kaffee oder Tee. Ich liebe sie zu einem gemütlichen Nachmittag, wenn draußen die Blätter fallen und drinnen der Duft von Butter und Marille in der Luft liegt.

Zum Aufbewahren: In einer luftdichten Dose halten sie sich 4-5 Tage. Aber ehrlich? Bei uns sind sie meistens nach zwei Tagen weg. Wenn ihr sie länger aufbewahren wollt, könnt ihr sie auch einfrieren. Legt sie dafür in einer Lage auf ein Blech, friert sie vor, und packt sie dann in einen Gefrierbeutel. So kleben sie nicht zusammen. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur 30 Minuten stehen lassen und dann nochmal kurz im Ofen bei 150 Grad für 5 Minuten aufbacken – dann schmecken sie fast wie frisch gebacken.

Die Marmelade setzt sich mit der Zeit ein bisschen im Teig fest, das ist normal. Die Krapfen werden dadurch sogar noch saftiger. Aber der Puderzucker sollte erst kurz vor dem Servieren aufgestreut werden, sonst zieht er Feuchtigkeit und wird klitschig.

Nährwertinformationen und gesundheitliche Aspekte

Okay, lasst uns ehrlich sein: Husarenkrapfen sind kein Diätgebäck. Aber sie sind ein Stück Lebensfreude, und das ist auch etwas wert. Hier die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 30 Stück):

  • Kalorien: ca. 95 kcal
  • Fett: 5 g
  • Kohlenhydrate: 11 g
  • Eiweiß: 1 g
  • Ballaststoffe: 0,3 g

Die Marillenmarmelade bringt übrigens ein bisschen Vitamin C und Beta-Carotin mit – das ist das Gute an der Frucht. Die Butter liefert Vitamin A und D, aber natürlich auch gesättigte Fettsäuren. Ich sehe das so: In Maßen genossen, ist ein solcher Krapfen ein kleines Glückserlebnis, das die Seele nährt. Und manchmal ist das genauso wichtig wie eine ausgewogene Ernährung.

Für Allergiker: Dieses Rezept enthält Gluten (im Mehl) und Laktose (in der Butter). Wer darauf verzichten muss, findet oben die entsprechenden Substitutionen. Ansonsten sind die Krapfen eiweißarm und für eine vegetarische Ernährung geeignet.

Fazit

Ich hoffe, ihr habt jetzt genauso Lust bekommen, diese Husarenkrapfen zu backen wie ich, als ich das Rezept entwickelt habe. Sie sind nicht nur einfach und schnell gemacht, sondern sie tragen auch ein Stück Geschichte in sich – meine Geschichte, aber vielleicht bald auch eure. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es Raum für eigene Kreationen lässt. Probiert verschiedene Marmeladen, spielt mit Gewürzen, macht sie zu eurem eigenen Rezept.

Für mich sind diese Husarenkrapfen mehr als nur ein Gebäck. Sie sind eine Erinnerung an Tante Frieda, an ihre warme Küche und an das Gefühl, dass alles gut ist, solange es etwas Süßes zum Tee gibt. Jedes Mal, wenn ich sie backe, bin ich für einen Moment wieder acht Jahre alt – und das ist ein Geschenk, das ich gerne mit euch teile.

Also, ran an die Schürze! Probiert das Rezept aus und sagt mir, wie es gelaufen ist. Schreibt einen Kommentar, teilt eure Variationen oder markiert mich in euren Fotos – ich freue mich riesig, von euren Backabenteuern zu hören. Und denkt dran: Der erste Krapfen, der vielleicht nicht perfekt aussieht, schmeckt trotzdem am besten. Weil er selbst gemacht ist.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?

Ja, unbedingt! Der Teig wird sogar besser, wenn er über Nacht im Kühlschrank ruht. Wickelt ihn gut in Frischhaltefolie, dann hält er sich 2-3 Tage. Holt ihn 10 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank, damit er etwas weicher wird.

Warum läuft meine Marmelade beim Backen aus?

Das passiert, wenn ihr zu viel Marmelade verwendet habt oder die Ränder nicht gut genug zusammengedrückt wurden. Achtet darauf, nur einen halben Teelöffel zu nehmen und die Deckel fest anzudrücken. Auch zu dünn ausgerollter Teig kann das Problem sein – der Teig sollte 4-5 mm dick sein.

Kann ich die Husarenkrapfen auch ohne Ei backen?

Ja, das funktioniert. Ersetzt das Eigelb durch einen Esslöffel Apfelmus oder eine halbe zerdrückte Banane. Der Teig wird etwas bröseliger, aber mit der richtigen Kühlung und etwas Geduld klappt es. Ich hab es selbst getestet und es war überraschend gut.

Wie bekomme ich die Krapfen schön rund und gleichmäßig?

Ein scharfes Ausstechförmchen ist die halbe Miete. Taucht es vor jedem Ausstechen kurz in Mehl, dann klebt der Teig nicht fest. Und rollt den Teig gleichmäßig aus – am besten mit einem Nudelholz mit Abstandshaltern, wenn ihr so etwas habt.

Kann ich die Krapfen auch mit anderen Marmeladen füllen?

Natürlich! Himbeer-, Erdbeer-, Kirsch- oder sogar Pflaumenmarmelade passen wunderbar. Für eine herbstliche Variante nehmt Quittenmarmelade oder Apfel-Zimt. Einfach den Fruchtgeschmack an die Saison oder eure Vorlieben anpassen. Nur Marmelade mit großen Fruchtstücken solltet ihr vorher kurz pürieren, damit sie sich besser verteilt.

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Husarenkrapfen mit Marillenmarmelade recipe

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Gemütliche Husarenkrapfen mit Marillenmarmelade

Diese Husarenkrapfen mit Marillenmarmelade sind kleine, runde Glücksmomente, die Sie im Handumdrehen zaubern können. Der mürbe, buttrige Teig umschließt die fruchtige, leicht säuerliche Marillenmarmelade – und dann kommt der Puderzucker oben drauf.

  • Author: Hannah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Total Time: 2 Stunden 30 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 30 Stück 1x
  • Category: Gebäck
  • Cuisine: Österreichisch

Ingredients

Scale
  • 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Eigelb (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zitronenschale, fein abgerieben
  • 1 EL kaltes Wasser (falls nötig)
  • Ca. 150 g Marillenmarmelade (gute Qualität)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Instructions

  1. Mehl, Puderzucker und Salz in eine große Schüssel geben und kurz mischen.
  2. Kalte Butterwürfel dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine auf niedriger Stufe verarbeiten, bis die Masse krümelig aussieht (ca. 2-3 Minuten).
  3. Eigelb und Zitronenschale dazugeben und weiterkneten, bis sich der Teig zu einem glatten Klumpen formt. Falls nötig, 1 EL kaltes Wasser dazugeben.
  4. Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank legen.
  5. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen.
  6. Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 5 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.
  7. Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben und den Teig gleichmäßig etwa 4-5 mm dick ausrollen.
  8. Mit einer runden Ausstechform (ca. 4-5 cm Durchmesser) Kreise ausstechen. Bei der Hälfte der Kreise mit einer kleineren Form ein Loch in die Mitte stechen.
  9. Die ganzen Kreise auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Deckel mit dem Loch oben draufsetzen und leicht andrücken. Die Ränder gut festdrücken.
  10. Einen halben Teelöffel Marillenmarmelade in die Mulde der Deckel geben (nicht zu viel).
  11. Auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.
  12. 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben.
  13. Komplett auskühlen lassen (ca. 30 Minuten), dann mit Puderzucker bestäuben.

Notes

Die Butter muss kalt sein. Nicht zu viel kneten. Die Marmelade vorher kurz erwärmen, wenn sie zu fest ist. Nicht zu viel Marmelade verwenden. Die Kühlzeit ist wichtig – mindestens 2 Stunden, besser über Nacht. Backpapier verwenden statt gefettetem Blech.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 95
  • Sugar: 5
  • Sodium: 30
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 11
  • Fiber: 0.3
  • Protein: 1

Keywords: Husarenkrapfen, Marillenmarmelade, Plätzchen, Weihnachtsgebäck, österreichisches Gebäck, Mürbeteig, Marmeladenkrapfen

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