Es war 23:17 Uhr an einem ganz normalen Dienstag im November, und ich hatte plötzlich diesen unglaublich spezifischen Drang nach Lebkuchen. Nicht nach diesen weichen, fast kuchenartigen Dingern aus dem Supermarkt – nein, ich wollte diese knusprigen Lebkuchen mit Honig und Nüssen, die meine Oma früher immer gebacken hat. Das Problem? Ich hatte keinen Lebkuchen im Haus. Gar keinen. Und ehrlich gesagt, ich hatte auch keine Lust, bis zum nächsten Tag zu warten.
Also stand ich da in meiner Küche, umgeben von Halbdunkel und dem Summen des Kühlschranks, und begann eine kleine Expedition durch meine Vorratsschränke. Ich wusste, ich hatte Honig – ein Glas von der Imkerei nebenan, das schon etwas angetrocknet war. Und Nüsse? Ja, ein Rest gemischter Nüsse aus dem letzten Salat. Aber Lebkuchengewürz? Fehlanzeige. Mehl? Ja. Zucker? Ja. Aber ohne das richtige Gewürz war das doch nichts, oder?
Dann fiel mir ein, dass ich letzte Woche beim Aufräumen ein kleines Säckchen mit Zimtstangen und Nelken gefunden hatte – Überbleibsel von einem Punschabend. Und in einer dunklen Ecke des Gewürzregals entdeckte ich sogar noch Kardamom. „Das wird schon irgendwie”, murmelte ich vor mich hin, während ich den ersten Löffel Honig in die Schüssel gab. Ich meine, wie schwer kann es schon sein, knusprige Lebkuchen selbst zu machen? Die muffige Stille der Küche schien zu antworten: „Probier’s aus.”
Und wisst ihr was? Es wurde eine dieser Nächte, in denen man eigentlich längst im Bett sein sollte, aber stattdessen mit Honig an den Fingern und Mehl auf der Nase dasteht und den ersten Bissen eines noch warmen Lebkuchens nimmt. Der war nicht perfekt – ein bisschen zu dick, ein bisschen ungleichmäßig gebräunt – aber er schmeckte nach genau dem, was ich in diesem Moment brauchte. Vielleicht habt ihr das ja auch schon erlebt, dieses Gefühl, wenn ein spontaner Backversuch einfach genau richtig wird.
Seitdem backe ich diese knusprigen Lebkuchen mit Honig und Nüssen jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit. Sie sind mein kleiner Beweis, dass die besten Rezepte manchmal aus dem Chaos entstehen – und dass man für guten Lebkuchen kein Dutzend Zutaten braucht, nur ein bisschen Mut und einen späten Abend.
Warum ihr dieses Rezept lieben werdet
Diese knusprigen Lebkuchen mit Honig und Nüssen sind nicht einfach nur ein weiteres Weihnachtsrezept. Sie sind das Ergebnis vieler Testdurchläufe, einiger verbranter Chargen und genau der richtigen Mischung aus Tradition und Pragmatismus. Ich habe dieses Rezept so lange verfeinert, bis es wirklich idiotensicher ist – versprochen.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten seid ihr fertig, inklusive Backzeit. Perfekt für spontane Besuche oder wenn die Weihnachtsstimmung plötzlich zuschlägt.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder Spezialmehle. Alles, was ihr braucht, habt ihr wahrscheinlich schon im Haus – oder könnt es schnell im nächsten Supermarkt besorgen.
- Perfekt für die Adventszeit: Ob zum Kaffee, als Mitbringsel oder für den Adventskalender – diese Lebkuchen passen einfach immer.
- Knackig & aromatisch: Der Honig sorgt für eine natürliche Süße und die Nüsse für den perfekten Crunch. Keine künstlichen Aromen, kein Firlefanz.
- Familiengetestet: Meine Nachbarin, die eigentlich keine Lebkuchen mag, hat drei Stücke gegessen. Und mein Neffe, der ein wählerischer Esser ist, hat sie in sein „Top 5″-Ranking aufgenommen.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus der richtigen Honigsorte – ich schwöre auf einen kräftigen Waldhonig – und der speziellen Mischung aus gemahlenen Nüssen und gehackten Stückchen. Das gibt diesen Lebkuchen eine Textur, die einfach süchtig macht. Knusprig, aber nicht trocken. Süß, aber nicht klebrig. Genau richtig.
Welche Zutaten ihr braucht
Dieses Rezept für knusprige Lebkuchen mit Honig und Nüssen lebt von der Qualität seiner Zutaten. Klingt abgedroschen, ist aber wahr. Guter Honig und frische Nüsse machen den Unterschied zwischen „ganz nett” und „oh mein Gott, hast du das Rezept?”
Für den Teig:
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550 – ich nehme am liebsten 405, das gibt einen feineren Teig)
- 100 g gemahlene Haselnüsse (oder Mandeln, je nachdem, was ihr da habt)
- 100 g gehackte Nüsse (eine Mischung aus Walnüssen, Mandeln und Haselnüssen – so wird’s richtig knusprig)
- 150 g Honig (am besten Waldhonig oder ein kräftiger Blütenhonig; vermeidet Akazienhonig, der ist zu mild)
- 80 g Butter (in Flöckchen, kalt – das macht den Teig mürber)
- 1 Ei (Größe M, Raumtemperatur)
- 2 TL Lebkuchengewürz (oder selbst gemischt aus Zimt, Nelken, Kardamom und etwas Muskatnuss)
- 1/2 TL Backpulver (nicht zu viel, sonst werden sie zu fluffig)
- 1 Prise Salz (das hebt die Süße hervor)
Für die Glasur (optional, aber empfohlen):

- 100 g Puderzucker
- 2-3 EL Zitronensaft (oder Wasser, wenn ihr es neutraler mögt)
- Einige gehackte Pistazien oder Mandelblättchen zum Bestreuen
Ein Tipp von mir: Wenn ihr das Lebkuchengewürz selbst mischt, könnt ihr die Aromen genau auf euren Geschmack abstimmen. Ich gebe gerne etwas mehr Kardamom dazu, das gibt eine frische, fast blumige Note. Und beim Honig – probiert euch durch! Ein dunkler Kastanienhonig verleiht den Lebkuchen eine fast schokoladige Tiefe, während ein heller Lavendelhonig sie blumiger macht. Ich empfehle, für dieses Rezept einen Honig zu nehmen, den ihr auch pur gerne esst – sein Geschmack wird tragend sein.
Benötigte Küchengeräte
Ihr braucht keine Profi-Ausstattung, um diese knusprigen Lebkuchen mit Honig und Nüssen zu backen. Ehrlich, ich habe die ersten Chargen mit einem einfachen Handrührgerät und einer alten Blechdose als Ausstecher gemacht. Es geht also auch mit weniger.
- Eine große Rührschüssel (aus Glas oder Edelstahl – Plastik nimmt manchmal Gerüche an)
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine (mit Knethaken – der Teig wird ziemlich fest)
- Ein Nudelholz (ein leeres Glas Weinflasche tut’s im Notfall auch)
- Backpapier (das spart das Einfetten des Blechs)
- Ein Backblech (am besten eins mit niedrigem Rand, damit die Luft gut zirkulieren kann)
- Ausstechformen (Sterne, Herzen, Tannenbäume – oder einfach ein scharfes Messer für Quadrate)
- Ein Teigschaber (um den letzten Rest aus der Schüssel zu bekommen)
- Ein Kuchengitter (zum Abkühlen – sonst werden die Lebkuchen unten feucht)
Für die Glasur braucht ihr noch einen kleinen Topf und einen Schneebesen. Wenn ihr keine Ausstechformen habt, schneidet den Teig einfach in Quadrate oder Rauten – das sieht auch hübsch aus und reduziert den Abfall. Mein erster Versuch mit einem Weinglas als Ausstecher war übrigens eine eher unförmige Angelegenheit, aber sie haben trotzdem fantastisch geschmeckt. Also nur Mut!
Zubereitung: Schritt für Schritt
Jetzt wird’s ernst. Ich zeige euch, wie ihr diese knusprigen Lebkuchen mit Honig und Nüssen Schritt für Schritt hinbekommt – ohne Stress, ohne Drama. Versprochen.
- Honig und Butter erwärmen: Gebt den Honig und die kalte Butter in einen kleinen Topf. Erhitzt beides bei niedriger bis mittlerer Hitze, bis die Butter geschmolzen ist und der Honig flüssig wird. Rührt gelegentlich um – der Honig kann sonst anbrennen. Lasst die Mischung dann auf Zimmertemperatur abkühlen. Das dauert etwa 10 Minuten.
- Trockene Zutaten mischen: In einer großen Schüssel vermischt ihr das Mehl, die gemahlenen Haselnüsse, das Lebkuchengewürz, das Backpulver und die Prise Salz. Gebt die gehackten Nüsse dazu und vermengt alles gut. So verteilen sich die Gewürze gleichmäßig, und ihr habt später keine bösen Überraschungen beim ersten Bissen.
- Teig kneten: Gebt die abgekühlte Honig-Butter-Mischung und das Ei zu den trockenen Zutaten. Verknetet alles mit den Händen oder dem Knethaken eurer Küchenmaschine zu einem glatten Teig. Der Teig wird anfangs etwas klebrig sein, aber nach ein paar Minuten Kneten sollte er sich zu einer Kugel formen lassen. Wenn er zu trocken ist, gebt einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Ist er zu klebrig, streut etwas Mehl auf die Arbeitsfläche.
- Teig kühlen: Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Dieser Schritt ist wichtig – der Teig wird dadurch fester und lässt sich später besser ausrollen. Ihr könnt ihn auch über Nacht stehen lassen, das macht ihn noch aromatischer.
- Backofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (160 °C Umluft). Legt ein Backblech mit Backpapier aus.
- Teig ausrollen: Bestäubt eure Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl. Rollt den Teig etwa 5 mm dick aus. Nicht dünner, sonst werden die Lebkuchen zu hart – glaubt mir, das habe ich schmerzhaft lernen müssen.
- Ausstechen: Stecht mit euren Ausstechförmchen Figuren aus oder schneidet den Teig mit einem Messer in gleichmäßige Quadrate. Sammelt die Reste ein, knetet sie kurz durch und rollt sie erneut aus. So entsteht kein Abfall.
- Backen: Legt die Lebkuchen mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech. Backt sie für 8-12 Minuten, je nach Größe und Dicke. Die Lebkuchen sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun werden. Sie werden beim Backen nicht viel aufgehen, also macht euch keine Sorgen.
- Abkühlen lassen: Lasst die Lebkuchen für 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen, dann setzt ihr sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Sie werden anfangs noch weich sein, aber beim Abkühlen werden sie schön knusprig.
- Glasur zubereiten (optional): Verrührt den Puderzucker mit dem Zitronensaft zu einer glatten, dickflüssigen Glasur. Bestreicht die abgekühlten Lebkuchen damit und bestreut sie nach Wunsch mit gehackten Pistazien oder Mandelblättchen. Lasst die Glasur trocknen – das dauert etwa 30 Minuten.
Ein wichtiger Hinweis aus meiner Küche: Die Lebkuchen schmecken am ersten Tag noch etwas weich, aber am zweiten Tag entfalten sie ihr volles Aroma und werden richtig schön knusprig. Also nicht enttäuscht sein, wenn sie direkt nach dem Backen noch nicht perfekt sind – sie brauchen einfach ein bisschen Zeit.
Tipps & Tricks für perfekte Lebkuchen
Nach vielen Testreihen – und einigen Fehlschlägen – habe ich ein paar Geheimnisse für die perfekten knusprigen Lebkuchen mit Honig und Nüssen gesammelt. Hier kommen sie:
- Der Honig macht den Unterschied: Verwendet einen Honig mit intensivem Aroma. Ich habe einmal einen billigen Supermarkthonig genommen – das Ergebnis war fad und enttäuschend. Investiert lieber ein bisschen mehr in einen guten Imkerhonig. Euer Gaumen wird es euch danken.
- Nüsse frisch mahlen: Gemahlene Nüsse aus der Tüte sind okay, aber selbst gemahlene Nüsse geben ein viel intensiveres Aroma. Einfach die Nüsse in einem Hochleistungsmixer oder einer Nussmühle fein mahlen – aber nicht zu lange, sonst wird es Nussbutter. (Ja, das ist mir passiert. Die Nussbutter war lecker, aber für den Teig unbrauchbar.)
- Nicht zu lange kneten: Der Teig sollte nur so lange geknetet werden, bis er gerade zusammenhält. Zu langes Kneten macht die Lebkuchen zäh. Das habe ich bei meinem dritten Versuch gelernt, als die Lebkuchen eher an Gummibärchen erinnerten als an Weihnachtsgebäck.
- Die richtige Dicke: Rollt den Teig gleichmäßig dick aus – etwa 5 mm. Zu dünn ausgerollte Lebkuchen werden schnell hart und brechen leicht. Zu dicke Lebkuchen werden innen nicht richtig durch. Ein gleichmäßiger Teig ist das A und O.
- Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Meine erste Charge war perfekt, die zweite – im selben Ofen – war fast verbrannt. Also: Nach 8 Minuten das erste Mal nachschauen und die Backzeit gegebenenfalls anpassen. Die Lebkuchen sollten goldbraun sein, nicht braun.
- Abkühlen nicht vergessen: Die Lebkuchen müssen vollständig abkühlen, bevor ihr sie glasiert oder in eine Dose legt. Sonst werden sie matschig. Ich habe einmal ungeduldig die Glasur auf noch warme Lebkuchen gestrichen – das Ergebnis sah aus wie eine moderne Kunstinstallation, aber nicht wie ein essbares Gebäck.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es sich unglaublich leicht anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Vegane Variante: Ersetzt die Butter durch vegane Margarine und das Ei durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen, die ihr mit 3 EL Wasser verrührt und 5 Minuten quellen lasst. Die Lebkuchen werden etwas bröseliger, aber genauso lecker.
- Glutenfrei: Tauscht das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Ich empfehle eine Mischung, die bereits Bindemittel wie Guarkernmehl enthält. Die Konsistenz wird etwas anders sein, aber der Geschmack bleibt fantastisch.
- Schokoladentraum: Gebt 2 EL Kakaopulver zum Mehl und hackt 50 g Zartbitterschokolade fein, die ihr unter den Teig mischt. Das gibt eine schokoladige Note, die perfekt mit dem Honig harmoniert.
- Orangenfrische: Reibt die Schale einer Bio-Orange ab und gebt sie zusammen mit 1 EL Orangensaft zum Teig. Die fruchtige Note passt wunderbar zu den Gewürzen und macht die Lebkuchen besonders aromatisch.
- Nüsse variieren: Statt Haselnüssen könnt ihr auch Mandeln, Walnüsse oder Pekannüsse verwenden. Oder eine bunte Mischung – je nachdem, was ihr im Haus habt. Ich habe einmal eine Charge mit Macadamianüssen gemacht – teuer, aber unverschämt lecker.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Diese knusprigen Lebkuchen mit Honig und Nüssen sind wahre Allrounder. Hier erfahrt ihr, wie ihr sie am besten serviert und aufbewahrt:
- Serviertemperatur: Die Lebkuchen schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Ihr könnt sie aber auch kurz im Backofen bei 100 °C für 5 Minuten aufwärmen – dann werden sie wieder schön knusprig und der Honigduft erfüllt die Küche.
- Dazu passen: Ein Glas Glühwein, eine Tasse Punsch oder ein cremiger Kakao. Oder einfach pur – die Lebkuchen sind so aromatisch, dass sie keine Begleitung brauchen. Ich persönlich liebe sie mit einem Klecks Schlagsahne, aber das ist vielleicht dekadent.
- Aufbewahrung: Bewahrt die Lebkuchen in einer gut verschlossenen Keksdose auf. Zwischen die Lagen könnt ihr etwas Backpapier legen, damit sie nicht aneinanderkleben. An einem kühlen, trockenen Ort halten sie sich so mindestens 2-3 Wochen – wenn sie nicht vorher aufgegessen werden.
- Einfrieren: Ihr könnt die unglasierten Lebkuchen problemlos einfrieren. Packt sie dazu in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und friert sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Kuchengitter legen – dauert etwa 30 Minuten. Die Glasur sollte erst nach dem Auftauen aufgetragen werden.
- Reisetipp: Die Lebkuchen sind ideale Begleiter für unterwegs. Packt sie in eine Dose und nehmt sie mit auf den Weihnachtsmarkt, zu Besuchen oder auf eine winterliche Wanderung. Sie sind robust genug, um auch in einer vollen Tasche heil anzukommen.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ja, Lebkuchen sind Gebäck. Aber sie haben auch ihre guten Seiten – versprochen! Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 20 Stück):
- Kalorien: ca. 120-140 kcal
- Fett: 6-8 g (davon gesättigt: 2-3 g)
- Kohlenhydrate: 14-16 g (davon Zucker: 8-10 g)
- Eiweiß: 3-4 g
- Ballaststoffe: 1-2 g
Die Nüsse liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren, die gut für Herz und Kreislauf sind. Honig enthält Antioxidantien und wirkt entzündungshemmend – in Maßen genossen, versteht sich. Die Gewürze wie Zimt und Nelken sollen die Verdauung fördern und den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Also: Ja, es sind Lebkuchen, aber sie sind definitiv besser als jeder industriell gefertigte Snack. Ein oder zwei Stücke am Tag sind völlig in Ordnung – und tun der Seele gut.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter), Eier, Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln). Wer Allergien hat, sollte die entsprechenden Zutaten ersetzen (siehe Variationen).
Fazit
Diese knusprigen Lebkuchen mit Honig und Nüssen sind für mich der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus dem Moment heraus entstehen. Sie sind einfach, schnell gemacht und schmecken nach genau dem, was die Adventszeit ausmacht: nach Wärme, nach Gemütlichkeit und nach ein bisschen Magie.
Ich liebe es, wie der Duft von Honig und Gewürzen durch die Wohnung zieht, während sie backen. Und ich liebe es, wie sie auf der Zunge zergehen – knusprig, aromatisch und genau richtig süß. Sie sind mein kleines Weihnachtswunder, das ich jedes Jahr aufs Neue backe.
Probiert sie aus! Passt das Rezept an eure Vorlieben an – mit mehr Nüssen, weniger Zucker, anderen Gewürzen. Macht sie zu eurem eigenen Rezept. Und wenn ihr sie gebacken habt, erzählt mir davon! Hinterlasst einen Kommentar, teilt eure Varianten oder markiert mich in euren Fotos. Ich bin gespannt, wie eure knusprigen Lebkuchen mit Honig und Nüssen geworden sind. Frohes Backen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?
Ja, unbedingt! Der Teig lässt sich hervorragend vorbereiten. Wickelt ihn in Frischhaltefolie und lagert ihn über Nacht im Kühlschrank. Das macht ihn sogar noch aromatischer, da die Gewürze Zeit haben, durchzuziehen. Lasst ihn vor dem Ausrollen kurz bei Zimmertemperatur ruhen, damit er nicht zu hart ist.
Warum werden meine Lebkuchen hart und nicht knusprig?
Das kann zwei Gründe haben: Entweder war der Teig zu dünn ausgerollt (unter 5 mm) oder die Backzeit war zu lang. Achtet darauf, die Lebkuchen nur so lange zu backen, bis die Ränder goldbraun sind. Sie werden nach dem Abkühlen noch etwas fester. Wenn sie nach dem Abkühlen zu hart sind, lagert sie für einen Tag in einer Dose mit einem Apfelschnitz – das gibt Feuchtigkeit zurück.
Kann ich den Honig durch Ahornsirup ersetzen?
Grundsätzlich ja, aber das verändert den Geschmack und die Konsistenz. Ahornsirup ist dünnflüssiger als Honig, daher müsst ihr etwas weniger Flüssigkeit verwenden. Ich empfehle, 120 g Ahornsirup statt 150 g Honig zu nehmen und den Teig etwas fester zu kneten. Der Geschmack wird weniger intensiv, aber immer noch lecker.
Wie bekomme ich die Lebkuchen besonders knusprig?
Der Trick ist, die Lebkuchen nach dem Backen vollständig auskühlen zu lassen und dann für 24 Stunden an der Luft stehen zu lassen. Das entzieht ihnen die Restfeuchtigkeit und macht sie richtig knusprig. Alternativ könnt ihr sie nach dem Backen für 10 Minuten bei 100 °C in den Ofen schieben – das trocknet sie zusätzlich.
Kann ich die Lebkuchen auch ohne Ausstechformen machen?
Absolut! Rollt den Teig einfach zu einer Rolle (etwa 5 cm Durchmesser), wickelt sie in Frischhaltefolie und kühlt sie für 30 Minuten. Dann schneidet ihr mit einem scharfen Messer gleichmäßige Scheiben ab – etwa 5 mm dick. Das ist sogar schneller als Ausstechen und ergibt gleichmäßige, runde Lebkuchen. Perfekt für alle, die keine Ausstechformen haben oder es einfach lieben.
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Knusprige Lebkuchen mit Honig & Nüssen: Einfaches Rezept
Diese knusprigen Lebkuchen mit Honig und Nüssen sind schnell und einfach zubereitet, perfekt für die Adventszeit. Mit einfachen Zutaten und einer Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingen sie garantiert.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 10 Minuten
- Total Time: 30 Minuten (zzgl. 30 Minuten Kühlzeit)
- Yield: 20 Stück 1x
- Category: Weihnachtsgebäck
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 100 g gemahlene Haselnüsse (oder Mandeln)
- 100 g gehackte Nüsse (Mischung aus Walnüssen, Mandeln und Haselnüssen)
- 150 g Honig (am besten Waldhonig oder kräftiger Blütenhonig)
- 80 g Butter (kalt, in Flöckchen)
- 1 Ei (Größe M, Raumtemperatur)
- 2 TL Lebkuchengewürz (oder selbst gemischt aus Zimt, Nelken, Kardamom und Muskatnuss)
- 1/2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 100 g Puderzucker (für die Glasur, optional)
- 2–3 EL Zitronensaft (für die Glasur, optional)
- Einige gehackte Pistazien oder Mandelblättchen (zum Bestreuen, optional)
Instructions
- Honig und Butter in einem kleinen Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen, bis die Butter geschmolzen und der Honig flüssig ist. Gelegentlich umrühren. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen (ca. 10 Minuten).
- In einer großen Schüssel Mehl, gemahlene Haselnüsse, Lebkuchengewürz, Backpulver und Salz vermischen. Die gehackten Nüsse dazugeben und gut vermengen.
- Die abgekühlte Honig-Butter-Mischung und das Ei zu den trockenen Zutaten geben. Mit den Händen oder dem Knethaken einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf 1 EL kaltes Wasser (bei Trockenheit) oder etwas Mehl (bei Klebrigkeit) hinzufügen.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten (oder über Nacht) in den Kühlschrank legen.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Arbeitsfläche und Nudelholz leicht mit Mehl bestäuben. Den Teig etwa 5 mm dick ausrollen.
- Mit Ausstechförmchen Figuren ausstechen oder den Teig mit einem Messer in Quadrate schneiden. Reste erneut kneten und ausrollen.
- Die Lebkuchen mit etwas Abstand auf das Backblech legen. 8-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind.
- Die Lebkuchen 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig abkühlen lassen.
- Für die Glasur (optional): Puderzucker mit Zitronensaft zu einer glatten, dickflüssigen Glasur verrühren. Die abgekühlten Lebkuchen damit bestreichen und nach Wunsch mit gehackten Pistazien oder Mandelblättchen bestreuen. Trocknen lassen (ca. 30 Minuten).
Notes
Die Lebkuchen schmecken am ersten Tag noch etwas weich, aber am zweiten Tag entfalten sie ihr volles Aroma und werden richtig knusprig. Für eine vegane Variante Butter durch vegane Margarine und Ei durch 1 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser ersetzen. Für glutenfreie Variante Weizenmehl durch glutenfreie Mehlmischung ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 130
- Sugar: 9
- Sodium: 0.1
- Fat: 7
- Saturated Fat: 2.5
- Carbohydrates: 15
- Fiber: 1.5
- Protein: 3.5
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