Das WG-Casting war in drei Stunden und ich hatte komplett vergessen, dass ich dran war, etwas zu essen mitzubringen. Alle anderen würden wahrscheinlich aufwendig zubereitete Quiches oder selbstgebackene Baguettes mitbringen – schließlich musste man ja einen guten Eindruck hinterlassen. Ich hatte genau das, was in meiner winzigen Küche herumstand: eine Dose gehackte Tomaten, ein paar Eier, eine angebrochene Packung Feta und eine Zwiebel, die schon etwas traurig aussah. Ehrlich gesagt, ich war kurz davor, einfach eine Tüte Chips mitzunehmen und zu behaupten, das sei meine “kulinarische Interpretation von Knusprigkeit”. Aber dann fiel mir dieses Gericht ein, das ich einmal in einem kleinen Café in Berlin-Neukölln gegessen hatte – Shakshuka. Ich hatte es noch nie selbst gemacht. Keine Ahnung, ob das was wird.
Also stand ich da, mit dem Messer in der Hand, und schnitt die Zwiebel in grobe Würfel. Die Küche roch nach Knoblauch und Kreuzkümmel, und ich betete leise, dass die Eier nicht zu hart würden. Der Feta bröckelte mir zwischen den Fingern – eine ziemliche Sauerei, aber irgendwie befriedigend. Als ich die Pfanne in den Ofen schob, klopfte es auch schon an der Tür. Die ersten Mitbewohner-Kandidaten waren da, und ich hatte Tomatensoße am Ärmel.
Eine Stunde später, als die Pfanne auf dem Tisch stand und alle Löffel hineintauchten, passierte etwas Unerwartetes. Es war nicht nur gut – es war das Gericht, um das sich alle stritten. “Wer hat das gemacht?”, fragte jemand, und ich hob schüchtern die Hand, während ich heimlich ein Stück Brot durch die restliche Soße zog. Die Shakshuka war cremig, würzig, und der Feta hatte diese perfekte, leicht geschmolzene Konsistenz. Ich hatte gewonnen, ohne es überhaupt zu versuchen. Und seitdem mache ich dieses Gericht immer dann, wenn ich ein bisschen Wärme im Bauch brauche – oder wenn ich mal wieder etwas beweisen muss. Vielleicht kennst du das ja.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Diese Shakshuka ist nicht einfach nur ein Gericht – sie ist eine Umarmung in einer Pfanne. Ich habe sie unzählige Male getestet, für mich allein an regnerischen Abenden und für Freunde, die spontan vorbeikamen. Jedes Mal war sie ein Volltreffer. Hier ist, warum du sie unbedingt ausprobieren solltest:
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten steht diese wohlig-warme Shakshuka auf dem Tisch. Perfekt für hektische Abende, an denen du trotzdem etwas Gutes essen willst.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Supermarkt-Gänge nötig. Du hast wahrscheinlich schon alles zu Hause – bis auf den Feta vielleicht, aber den bekommst du an jeder Ecke.
- Perfekt für gemütliche Abende: Ob bei Kälte, nach einem langen Tag oder einfach, wenn die Seele etwas Wärme braucht – dieses Gericht ist wie eine Decke für den Magen.
- Immer ein Hit: Von Kindern bis zu Erwachsenen – jeder liebt diese Kombination aus würziger Tomatensoße, flüssigen Eigelb und cremigem Feta. Ich hab’s noch nie erlebt, dass jemand nicht nach dem Rezept gefragt hat.
- Unwiderstehlich lecker: Die Textur ist einfach perfekt. Die Soße ist samtig, die Eier sind zart, und der Feta bringt diese salzige Cremigkeit, die alles zusammenhält.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Der Trick liegt im Feta. Statt ihn einfach nur zu zerbröckeln, lasse ich ihn in der heißen Soße leicht schmelzen – das macht die Shakshuka unglaublich cremig, ohne dass du Sahne oder Käse brauchst. Außerdem verwende ich eine Prise Zimt. Klingt ungewöhnlich, oder? Aber glaub mir, das rundet die Schärfe des Kreuzkümmels perfekt ab und gibt der Soße eine Tiefe, die dich umhauen wird.
Diese Shakshuka ist nicht nur gut – sie ist die Art von Gericht, bei dem du nach dem ersten Bissen die Augen schließt und einfach nur genießt. Sie ist Soulfood, aber schneller und mit weniger Aufwand, als du denkst. Perfekt, um Freunde zu beeindrucken, ohne Stress zu haben, oder um einen einfachen Abend in etwas Besonderes zu verwandeln.
Welche Zutaten du brauchst
Für dieses Rezept verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen eine unglaubliche Geschmackstiefe ergeben. Die meisten davon hast du bestimmt schon im Vorratsschrank – und wenn nicht, sind sie schnell besorgt.
Für die Shakshuka-Basis
- 2 EL Olivenöl (ich empfehle ein gutes natives Olivenöl extra – es macht geschmacklich einen riesigen Unterschied)
- 1 große Zwiebel, gewürfelt (am besten eine rote Zwiebel, die ist etwas milder und süßer)
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt (frischer Knoblauch ist hier ein Muss – bitte kein Pulver!)
- 1 rote Paprika, gewürfelt (für Süße und Farbe; du kannst auch eine gelbe nehmen, wenn du magst)
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen (das Herz der Shakshuka – nicht weglassen!)
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß (gibt eine schöne Farbe und milde Schärfe)
- ½ TL Chiliflocken (optional, je nachdem, wie scharf du es magst; ich nehme meist etwas weniger)
- ¼ TL Zimt (ja, wirklich! Das ist mein Geheimtipp für mehr Tiefe)
- 1 Dose gehackte Tomaten (400 g) (San Marzano sind mein Favorit, aber jede gute Marke tut’s)
- 1 EL Tomatenmark (für eine konzentriertere Tomatennote)
- Salz und Pfeffer (nach Geschmack)
- 1 TL Zucker (nur, wenn die Tomaten sehr sauer sind – optional)
Für die Eier und den Feta

- 4-6 Eier (je nachdem, wie hungrig du bist; ich nehme meist 4 für zwei Personen und 6 für drei)
- 150 g Feta-Käse (am besten in Salzlake – der ist cremiger und bröckelt nicht so leicht; ich mag den von [Marke], weil er schön mild ist)
Zum Servieren
- Frisches Brot oder Fladenbrot (zum Dippen – absolut essenziell!)
- Frische Petersilie oder Koriander, gehackt (für die Farbe und Frische)
- Optional: Ein Spritzer Zitronensaft (macht das Gericht noch heller)
Ein Tipp zur Auswahl: Achte darauf, dass der Feta nicht zu trocken ist. Ich kaufe ihn immer im Kühlregal in der Lake – der bleibt schön saftig und schmilzt perfekt in der heißen Soße. Wenn du keinen Feta magst, kannst du auch Ziegenkäse oder sogar Mozzarella verwenden, aber der Geschmack wird dann etwas anders.
Für eine vegane Variante tauschst du die Eier gegen Kichererbsen oder Tofu aus und lässt den Feta weg oder nimmst eine vegane Feta-Alternative. Die Soße selbst ist ja schon vegan – also easy!
Welche Küchengeräte du benötigst
Für dieses Rezept brauchst du nicht viel – das meiste hast du bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was du bereitlegen solltest:
- Eine ofenfeste Pfanne oder einen Schmortopf (ca. 25 cm Durchmesser – ich benutze eine gusseiserne Pfanne, die hält die Wärme super)
- Ein scharfes Messer (zum Schneiden von Zwiebeln, Knoblauch und Paprika)
- Ein Schneidebrett
- Einen Holzlöffel oder Pfannenwender (zum Rühren – kein Metall, wenn du eine beschichtete Pfanne hast)
- Eine kleine Schüssel (für den zerbröckelten Feta)
- Einen Deckel oder Alufolie (zum Abdecken, falls deine Pfanne keinen Deckel hat)
Falls du keine ofenfeste Pfanne hast, keine Sorge! Du kannst die Soße auch in einem normalen Topf kochen und dann in eine Auflaufform umfüllen, bevor die Eier hineinkommen. Ich hab’s schon oft so gemacht, und es funktioniert einwandfrei. Achte nur darauf, dass die Form groß genug ist, damit die Eier Platz haben.
Ein Tipp zur Pfanne: Gusseisen ist ideal, weil es die Hitze gleichmäßig verteilt und die Shakshuka schön warm hält, wenn du sie direkt auf den Tisch stellst. Aber eine gute beschichtete Pfanne tut’s auch – ich hab meine erste Shakshuka in einer billigen Teflonpfanne gemacht, und sie war trotzdem fantastisch. Also keine Ausreden!
Zubereitung: Schritt für Schritt
Jetzt wird’s praktisch! Ich führe dich durch jeden Schritt, damit deine Shakshuka garantiert gelingt. Keine Sorge – es ist einfacher, als du denkst.
Schritt 1: Das Gemüse vorbereiten
Erhitze das Olivenöl in deiner ofenfesten Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die gewürfelte Zwiebel hinein und schwitze sie für etwa 3-4 Minuten an, bis sie glasig ist. Sie sollte nicht braun werden – nur weich und duftend. Dann kommt der gehackte Knoblauch dazu, und du rührst alles für eine weitere Minute um. Der Duft, der jetzt durch die Küche zieht, ist schon himmlisch!
Schritt 2: Die Paprika und Gewürze einrühren
Füge die gewürfelte Paprika hinzu und brate sie für 2-3 Minuten mit, bis sie etwas weicher wird. Jetzt kommt der wichtigste Teil: die Gewürze. Streue Kreuzkümmel, Paprikapulver, Chiliflocken und den Zimt über das Gemüse und rühre alles gut um. Lass die Gewürze für etwa 30 Sekunden mitrösten – das bringt ihr volles Aroma hervor. Sei vorsichtig, dass sie nicht anbrennen, sonst werden sie bitter.
Schritt 3: Die Tomatensoße zubereiten
Gib das Tomatenmark dazu und rühre es für eine Minute unter, bis es leicht karamellisiert. Dann schüttest du die gehackten Tomaten aus der Dose in die Pfanne. Mit einem Holzlöffel kratzt du den Boden gut ab, damit sich die ganzen Röstaromen lösen. Lass die Soße bei mittlerer Hitze für etwa 10 Minuten köcheln, bis sie eindickt und die Aromen sich verbinden. Rühre gelegentlich um, damit nichts anbrennt. Schmecke mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker ab – die Soße sollte würzig, aber nicht zu scharf sein.
Schritt 4: Die Eier setzen
Jetzt wird’s spannend! Mit einem Löffel drückst du vier bis sechs Mulden in die köchelnde Soße – je nachdem, wie viele Eier du verwenden willst. Schlage ein Ei nach dem anderen vorsichtig in eine kleine Schüssel auf (so vermeidest du, dass versehentlich Eierschalen in die Soße fallen) und gleite es dann in eine Mulde. Wiederhole das mit allen Eiern. Bröckle den Feta in groben Stücken über die ganze Pfanne – nicht zu fein, ein paar größere Stücke sind toll, weil sie später schön weich werden.
Schritt 5: Im Ofen stocken lassen
Heize den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Sobald die Eier in der Soße sind, stellst du die Pfanne in den Ofen. Backe die Shakshuka für etwa 8-12 Minuten – die genaue Zeit hängt von deinem Ofen und davon ab, wie flüssig du das Eigelb magst. Ich persönlich liebe es, wenn das Eiweiß fest ist, aber das Eigelb noch schön flüssig läuft. Das dauert bei mir meistens 10 Minuten. Wenn du lieber durchgegartes Eigelb hast, lass sie einfach 2-3 Minuten länger drin.
Schritt 6: Servieren und genießen
Nimm die Pfanne vorsichtig aus dem Ofen – sie ist heiß! Streue frische Petersilie oder Koriander darüber und gib, wenn du magst, einen Spritzer Zitronensaft dazu. Serviere die Shakshuka direkt aus der Pfanne mit frischem Brot zum Dippen. Und jetzt: Eintauchen und genießen!
Ein Tipp von mir: Wenn das Brot alle ist, kämpfe ich immer um die letzten Reste der Soße mit einem Löffel. Sie ist einfach zu gut, um etwas übrig zu lassen.
Tipps & Techniken für die perfekte Shakshuka
Nachdem ich dieses Gericht bestimmt schon zwanzig Mal gemacht habe, habe ich ein paar Tricks gelernt, die den Unterschied ausmachen. Hier sind sie:
Die richtige Temperatur
Die größte Herausforderung bei Shakshuka ist, die Eier perfekt hinzubekommen. Wenn die Soße zu heiß ist, werden die Eier von unten schnell hart, bevor sie oben gar sind. Mein Trick: Ich lasse die Soße vor dem Hinzufügen der Eier kurz auf niedrige Hitze abkühlen, bevor ich sie in den Ofen schiebe. So garen die Eier gleichmäßiger.
Das Eigelb im Auge behalten
Ich habe schon oft Shakshuka gemacht, bei der das Eigelb am Ende zu fest war – einfach, weil ich zu lange gewartet habe. Ein guter Indikator: Wenn das Eiweiß weiß und fest ist, aber das Eigelb beim leichten Schütteln der Pfanne noch wackelt, ist es perfekt. Nimm die Pfanne dann sofort aus dem Ofen, denn die Restwärme gart die Eier noch ein wenig nach.
Die Soße richtig würzen
Einmal habe ich vergessen, die Soße vor dem Ofen zu probieren – und sie war viel zu mild. Seitdem schmecke ich immer ab, bevor die Eier reinkommen. Die Soße sollte kräftig gewürzt sein, denn die Eier und der Feta nehmen etwas von der Schärfe und dem Salz auf. Sei also ruhig großzügig mit den Gewürzen!
Multitasking leicht gemacht
Während die Soße köchelt, kannst du schon das Brot aufschneiden und den Feta zerbröckeln. So bist du bereit, wenn die Eier in den Ofen gehen. Und wenn die Shakshuka im Ofen ist, hast du Zeit, den Tisch zu decken oder dich mit deinen Gästen zu unterhalten.
Ein typischer Anfängerfehler
Am Anfang habe ich die Eier direkt in die kochende Soße geschlagen – und das Eiweiß hat sich sofort verteilt, anstatt schön in einer Mulde zu bleiben. Seitdem mache ich immer Mulden mit einem Löffel, bevor ich die Eier hinzufüge. Das klingt banal, aber es macht wirklich einen Unterschied.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an Shakshuka ist, dass du sie nach Lust und Laune abwandeln kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
Für Vegetarier und Veganer
Die Basis ist ja schon vegetarisch. Für eine vegane Version lasse ich die Eier weg und füge stattdessen Kichererbsen oder gebratenen Tofu hinzu. Den Feta ersetze ich durch eine vegane Alternative oder lasse ihn ganz weg – die Soße ist auch so schon reichhaltig genug.
Saisonal und regional
Im Sommer gebe ich gerne frische Kräuter wie Minze oder Basilikum über die Shakshuka – das gibt eine frische Note. Im Winter liebe ich es, etwas mehr Chili und eine Prise Zimt zu verwenden, um das Gericht noch wärmender zu machen. Du kannst auch statt Paprika Zucchini oder Aubergine nehmen, je nachdem, was gerade Saison hat.
Schärfer oder milder
Wenn du es scharf magst, erhöhe die Chiliflocken oder füge eine frische, gehackte Chili hinzu. Für Kinder oder empfindliche Mägen lasse ich die Chiliflocken einfach weg und ersetze sie durch etwas mehr Paprikapulver. Die Shakshuka ist dann milder, aber immer noch voller Geschmack.
Eine persönliche Variation
Einmal hatte ich keine Paprika mehr im Haus und habe stattdessen eine Handvoll Spinat in die Soße gegeben, kurz bevor die Eier reinkamen. Das war ein Volltreffer! Der Spinat ist zusammengefallen und hat der Shakshuka eine schöne grüne Note gegeben. Probiere es aus – es lohnt sich.
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Shakshuka schmeckt am besten frisch aus dem Ofen, aber ich habe auch ein paar Tricks, wie du sie später genießen kannst.
Servieren wie ein Profi
Serviere die Shakshuka direkt in der Pfanne – das sieht nicht nur rustikal aus, sondern hält sie auch länger warm. Dazu reichst du frisches Brot, am besten Fladenbrot oder ein knuspriges Baguette. Ich liebe es, wenn das Brot die Soße aufsaugt – das ist der beste Teil!
Als Beilage passt ein einfacher grüner Salat mit Zitronendressing. Die Säure des Dressings balanciert die Reichhaltigkeit der Shakshuka perfekt aus. Und wenn du magst, kannst du noch ein paar Oliven oder eingelegte Gurken dazu servieren.
Aufbewahren und aufwärmen
Wenn du Reste hast (was selten vorkommt, aber passieren kann), bewahre die Shakshuka in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Sie hält sich dort etwa 2-3 Tage. Zum Aufwärmen gibst du sie am besten in eine Pfanne bei niedriger Hitze und deckst sie ab, damit die Eier nicht austrocknen. Die Mikrowelle geht auch, aber das Eigelb wird dann leider oft gummiartig – also lieber die Pfanne nehmen.
Wie sich die Aromen entwickeln
Interessanterweise schmeckt die Shakshuka am nächsten Tag oft noch besser, weil die Aromen der Soße Zeit hatten, sich zu verbinden. Die Eier werden beim Aufwärmen natürlich fester, aber die Soße ist dann unglaublich intensiv. Ich mache manchmal extra eine größere Portion, um am nächsten Tag Shakshuka zum Frühstück zu haben – mit einem frischen Ei obendrauf, das ich dann erst beim Aufwärmen hinzufüge.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Diese Shakshuka ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):
- Kalorien: ca. 320 kcal
- Eiweiß: 18 g
- Fett: 20 g (davon gesättigt: 8 g)
- Kohlenhydrate: 18 g (davon Zucker: 10 g)
- Ballaststoffe: 4 g
Die Eier liefern hochwertiges Eiweiß und wichtige Vitamine wie B12 und D. Tomaten sind reich an Lycopin, einem starken Antioxidans, das besonders gut vom Körper aufgenommen wird, wenn die Tomaten gekocht sind – wie in dieser Soße. Olivenöl und Feta geben gesunde Fette, die für die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen wichtig sind.
Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit ist dieses Gericht von Natur aus glutenfrei – achte nur darauf, dass du glutenfreies Brot dazu servierst. Und wenn du auf Laktose achtest, gibt es mittlerweile gute laktosefreie Feta-Alternativen.
Ich persönlich liebe es, dass dieses Gericht so sättigend ist, ohne schwer zu sein. Es ist das perfekte Essen nach einem langen Tag – es gibt dir Energie, ohne dich träge zu machen.
Fazit: Warum du diese Shakshuka jetzt machen solltest
Diese wohlig-warme Shakshuka mit cremigem Feta ist mehr als nur ein Rezept – sie ist eine Einladung, dir selbst etwas Gutes zu tun. Sie ist schnell, einfach und voller Aromen, die dich umarmen, als würdest du nach Hause kommen. Egal, ob du sie für dich allein an einem regnerischen Abend machst oder für Freunde, die spontan vorbeikommen – sie wird immer ein Erfolg.
Ich liebe dieses Gericht, weil es mich daran erinnert, dass die besten Dinge im Leben oft aus den einfachsten Zutaten entstehen. Du musst kein Profikoch sein, um etwas zu zaubern, das alle lieben. Du musst nur ein bisschen Mut haben, es auszuprobieren – und vielleicht ein gutes Stück Brot zum Dippen.
Jetzt bist du dran! Probiere das Rezept aus und sag mir, wie es dir gelungen ist. Hast du eine eigene Variante gefunden? Welche Gewürze hast du verwendet? Ich freue mich riesig über deine Kommentare und Erfahrungen – teile sie gerne unten mit der Community. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es mit jemandem, der auch ein bisschen Wärme im Bauch gebrauchen kann.
In diesem Sinne: Guten Appetit und lass es dir schmecken!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich Shakshuka auch ohne Ofen zubereiten?
Ja, absolut! Wenn du keinen Ofen hast oder ihn nicht benutzen willst, kannst du die Shakshuka auch auf dem Herd zubereiten. Nachdem du die Eier hinzugefügt hast, deckst du die Pfanne mit einem Deckel ab und lässt sie bei niedriger Hitze für etwa 8-10 Minuten stocken. Achte nur darauf, dass die Hitze nicht zu hoch ist, sonst werden die Eier von unten hart, bevor sie oben gar sind.
Kann ich die Shakshuka im Voraus zubereiten?
Du kannst die Soße bis zu zwei Tage im Voraus kochen und im Kühlschrank aufbewahren. Wenn du sie servieren willst, erhitzt du die Soße einfach in der Pfanne, fügst die Eier und den Feta hinzu und backst sie wie gewohnt. Das spart Zeit und die Aromen der Soße werden sogar noch intensiver!
Was mache ich, wenn die Eier zu hart geworden sind?
Keine Panik! Auch wenn die Eier durchgegart sind, schmeckt die Shakshuka immer noch lecker. Du kannst sie einfach mit etwas mehr Soße servieren, um sie saftiger zu machen. Für das nächste Mal nimmst du die Pfanne einfach ein paar Minuten früher aus dem Ofen – das Eigelb gart durch die Restwärme noch ein wenig nach.
Kann ich die Shakshuka einfrieren?
Ich empfehle, die Shakshuka nicht komplett einzufrieren, weil die Eier beim Auftauen ihre Textur verlieren und wässrig werden. Du kannst aber die Soße ohne Eier einfrieren und dann bei Bedarf auftauen, erhitzen und frische Eier hinzufügen. So hast du immer eine schnelle Mahlzeit parat.
Welches Brot passt am besten zu Shakshuka?
Am besten eignet sich ein saugfähiges Brot, das die Soße gut aufnimmt. Fladenbrot, Pita, Baguette oder ein einfaches Bauernbrot sind ideal. Ich persönlich liebe ein warmes, fluffiges Naan-Brot dazu – das gibt es in vielen Supermärkten und es ist perfekt zum Dippen. Vermeide zu knuspriges Brot, das bröselt sonst in der Soße.
Pin This Recipe!

Wohlig-warme Shakshuka mit cremigem Feta: Einfaches Rezept
Diese wohlig-warme Shakshuka mit cremigem Feta ist eine Umarmung in einer Pfanne – schnell, einfach und voller Aromen, die dich umarmen, als würdest du nach Hause kommen.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Israelisch / Nordafrikanisch
Ingredients
- 2 EL Olivenöl
- 1 große Zwiebel, gewürfelt
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 rote Paprika, gewürfelt
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
- ½ TL Chiliflocken (optional)
- ¼ TL Zimt
- 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
- 1 EL Tomatenmark
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 1 TL Zucker (optional)
- 4–6 Eier
- 150 g Feta-Käse
- Frisches Brot oder Fladenbrot zum Servieren
- Frische Petersilie oder Koriander, gehackt
- Optional: Ein Spritzer Zitronensaft
Instructions
- Erhitze das Olivenöl in einer ofenfesten Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die gewürfelte Zwiebel hinein und schwitze sie für etwa 3-4 Minuten an, bis sie glasig ist.
- Füge den gehackten Knoblauch hinzu und rühre für eine weitere Minute um.
- Gib die gewürfelte Paprika hinzu und brate sie für 2-3 Minuten mit, bis sie etwas weicher wird.
- Streue Kreuzkümmel, Paprikapulver, Chiliflocken und Zimt über das Gemüse und rühre alles gut um. Lasse die Gewürze für etwa 30 Sekunden mitrösten.
- Gib das Tomatenmark dazu und rühre es für eine Minute unter, bis es leicht karamellisiert.
- Schütte die gehackten Tomaten in die Pfanne und kratze den Boden gut ab. Lasse die Soße bei mittlerer Hitze für etwa 10 Minuten köcheln, bis sie eindickt. Schmecke mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker ab.
- Heize den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor.
- Drücke mit einem Löffel 4-6 Mulden in die köchelnde Soße. Schlage ein Ei nach dem anderen in eine kleine Schüssel auf und gleite es dann in eine Mulde. Wiederhole das mit allen Eiern.
- Bröckle den Feta in groben Stücken über die ganze Pfanne.
- Stelle die Pfanne in den Ofen und backe die Shakshuka für etwa 8-12 Minuten, bis das Eiweiß fest ist, aber das Eigelb noch flüssig ist (oder länger, wenn du durchgegartes Eigelb bevorzugst).
- Nimm die Pfanne vorsichtig aus dem Ofen, streue frische Petersilie oder Koriander darüber und gib, wenn du magst, einen Spritzer Zitronensaft dazu. Serviere die Shakshuka direkt aus der Pfanne mit frischem Brot zum Dippen.
Notes
Der Trick liegt im Feta: Lasse ihn in der heißen Soße leicht schmelzen, das macht die Shakshuka unglaublich cremig. Eine Prise Zimt rundet die Schärfe des Kreuzkümmels perfekt ab. Wenn du keine ofenfeste Pfanne hast, koche die Soße in einem normalen Topf und fülle sie dann in eine Auflaufform um, bevor die Eier hineinkommen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (von 4)
- Calories: 320
- Sugar: 10
- Sodium: 0.8
- Fat: 20
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 18
- Fiber: 4
- Protein: 18
Keywords: Shakshuka, Feta, Eier, Tomatensoße, einfach, schnell, vegetarisch, glutenfrei, Soulfood



