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Nova Goodwin

Published

Lachs Sushi-Bake aus dem Ofen: Einfaches Familienrezept

Ready In 40 Minuten
Servings 4 Portionen
Difficulty Easy

„Warum backst du das nicht einfach im Ofen?“, fragte meine Nichte Lina, während ich gerade dabei war, Reis für Maki-Rollen zu kochen. Ich hielt inne, das Reismesser in der Hand, und begann, eine Erklärung zu formulieren, warum das nicht funktionieren würde – roher Fisch, knuspriges Nori, die ganze Ästhetik der handgerollten Häppchen. Aber dann hielt ich inne. Lina ist fünfzehn, isst aber seit ihrem achten Lebensjahr Sushi und hat eine Vorliebe für unkonventionelle Lösungen. „Lass mich raten“, sagte ich stattdessen und wischte mir die Hände an der Schürze ab. „Du willst eine Art Sushi-Auflauf?“ Sie nickte begeistert. Also gut, dachte ich. Was soll schon schiefgehen?

Ehrlich gesagt, ich war skeptisch. Sehr skeptisch sogar. Sushi ist für mich ein kleines Ritual – die perfekt temperierte Reis, die hauchdünne Scheibe Lachs, der sanfte Druck beim Rollen. Ein Sushi-Bake klang für mich wie ein kulinarischer Kompromiss, irgendwie falsch. Aber Lina ließ nicht locker. „Stell dir vor: cremiger Lachs, geschmolzener Käse, und alles in einer Form. Kein Rollen, kein Kleckern, kein Stress.“ Sie hatte einen Punkt, den ich nicht ignorieren konnte. Nach einer kurzen Pause – und einem tiefen Seufzer – gab ich nach. „Okay, zeigen wir’s dir.“

Was dann passierte, hat mich wirklich überrascht. Der Duft, der aus dem Ofen strömte, war unwiderstehlich – eine Mischung aus geröstetem Sesam, süßlicher Sojasauce und dem buttrigen Aroma von gebackenem Lachs. Als ich die goldbraune Kruste aus Panko und Käse sah, wusste ich: Dieses Experiment war ein Volltreffer. Der erste Bissen? Cremig, würzig, mit diesem leichten Knacken von oben – und kein einziges Mal musste ich eine Rolle zusammenhalten. Seitdem ist dieser Lachs Sushi-Bake aus dem Ofen mein Geheimtipp für entspannte Familienabende, bei denen alle satt und glücklich sind. Vielleicht geht es Ihnen ja auch so – manchmal braucht es einfach den unkonventionellen Einfall eines Teenagers, um eine alte Gewohnheit auf den Kopf zu stellen.

Warum Sie diesen Lachs Sushi-Bake lieben werden

Dieses Rezept ist nicht nur eine weitere Art, Sushi zu essen – es ist eine echte Erleichterung für den Alltag einer Familie. Ich habe es unzählige Male getestet, für uns selbst und für Gäste, und es funktioniert einfach immer. Hier sind die Gründe, warum es bei uns so oft auf den Tisch kommt:

  • Schnell & einfach: In unter 40 Minuten ist alles fertig. Kein stundenlanges Rollen, kein spezielles Werkzeug – nur eine Auflaufform und ein Ofen.
  • Einfache Zutaten: Lachs, Sushireis, Nori-Blätter, Frischkäse, Sojasauce – das meiste haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause oder bekommen es im nächsten Supermarkt.
  • Perfekt für den Familienabend: Dieses Gericht vereint alle Aromen von Sushi, aber ohne die Kleckerei. Selbst Kinder, die sonst keine rohen Fisch mögen, lieben es.
  • Garantiert ein Publikumsliebling: Ich habe es zu Geburtstagen, Picknicks und gemütlichen Abenden mitgebracht – jedes Mal war die Schale leer, bevor ich nachfragen konnte.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus cremigem Lachs, würziger Sriracha-Mayo und knusprigem Belag ist einfach himmlisch. Es ist Comfort Food auf einem ganz neuen Level.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die besondere Technik: Ich mische den gebackenen Lachs mit Frischkäse und japanischer Mayonnaise, bevor ich ihn auf den Reis gebe. Das sorgt für eine ultra-cremige Textur, die perfekt mit dem würzigen Belag harmoniert. Es ist kein gewöhnlicher Auflauf – es ist eine Liebeserklärung an die japanische Küche, aber ganz ohne Stress. Und genau das macht es für mich so besonders: Es ist das Gericht, das man serviert, wenn man seine Familie verwöhnen will, ohne selbst stundenlang in der Küche zu stehen.

Zutaten, die Sie benötigen

Für diesen Lachs Sushi-Bake brauchen Sie keine exotischen Zutaten aus dem Asia-Shop – die meisten finden Sie im normalen Supermarkt. Ich habe bewusst auf schwer erhältliche Artikel verzichtet, damit das Rezept für jeden zugänglich ist.

Für den Reisboden:

  • 300 g Sushireis (oder Rundkornreis, z.B. Milchreis – wichtig für die Klebrigkeit)
  • 400 ml Wasser
  • 4 EL Reisessig (alternativ: Apfelessig mit etwas Zucker)
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Salz

Für die Lachs-Schicht:

Lachs Sushi-Bake aus dem Ofen preparation steps

  • 400 g Lachsfilet (frisch oder gefroren, ohne Haut – ich nehme gern Wildlachs von Followfood)
  • 150 g Frischkäse (Doppelrahmstufe, für die Cremigkeit)
  • 3 EL japanische Mayonnaise (Kewpie, falls verfügbar – sonst normale Mayo mit etwas Zucker)
  • 2 EL Sojasauce (ich empfehle Kikkoman, sie hat das beste Aroma)
  • 1 EL Sriracha (oder eine andere scharfe Chilisauce – Menge nach Geschmack anpassen)
  • 1 TL Sesamöl (geröstet, für das typische Aroma)

Für den Belag:

  • 4 Nori-Blätter (in feine Streifen geschnitten oder zerbröselt)
  • 50 g Panko-Mehl (japanisches Paniermehl – sorgt für die Knusprigkeit)
  • 50 g geriebener Käse (Gouda oder Mozzarella – für die goldbraune Kruste)
  • 1 Frühlingszwiebel (in feine Ringe geschnitten)
  • 1 EL Sesamsaat (weiß oder schwarz, zum Bestreuen)

Zum Servieren (optional):

  • Eingelegter Ingwer (Gari – erfrischt den Gaumen)
  • Wasabi (nach Geschmack)
  • Sojasauce (zum Dippen)

Hinweis zur Auswahl: Wenn Sie gefrorenen Lachs verwenden, lassen Sie ihn vollständig im Kühlschrank auftauen und tupfen Sie ihn trocken – das verhindert, dass der Sushi-Bake wässrig wird. Für eine vegetarische Variante ersetzen Sie den Lachs durch geräucherten Tofu oder gebratene Pilze (z.B. Shiitake). Die Nori-Blätter sind übrigens ein Muss – sie geben dem Gericht das unverwechselbare Sushi-Aroma. Falls Sie keine Sriracha mögen, lassen Sie sie einfach weg oder ersetzen Sie sie durch etwas Tomatenmark mit einer Prise Chili.

Benötigte Küchengeräte

Für dieses Rezept brauchen Sie keine spezielle Sushi-Ausrüstung. Eine gute Auflaufform und ein scharfes Messer reichen völlig aus.

  • Auflaufform (ca. 20×30 cm, oder eine runde ofenfeste Form)
  • Topf mit Deckel (für den Reis – ein beschichteter Topf verhindert Anbrennen)
  • Schneidebrett
  • Scharfes Messer
  • Rührschüssel
  • Kleine Pfanne (optional, zum Anbraten des Lachses vor dem Backen)
  • Backpapier (erleichtert die Reinigung ungemein!)

Mein persönlicher Tipp: Investieren Sie in eine gute Auflaufform aus Keramik. Sie speichert die Wärme gleichmäßig und verhindert, dass der Reis am Rand verbrennt. Ich habe mir vor Jahren eine von Emile Henry gekauft – teuer, aber sie hält ewig und macht jedes Gericht zu etwas Besonderem. Falls Sie keine haben, tut es auch eine Glasform. Und vergessen Sie nicht: Ein scharfes Messer ist Gold wert – besonders beim Schneiden der Nori-Blätter, die sonst reißen können.

Zubereitung: Schritt für Schritt

Hier kommt der wichtigste Teil – die genaue Anleitung. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt. Ich habe alle Schritte so beschrieben, dass auch Anfänger problemlos folgen können.

Schritt 1: Reis kochen und würzen

Den Sushireis in ein feines Sieb geben und unter kaltem Wasser so lange spülen, bis das Wasser klar abläuft (das dauert etwa 2-3 Minuten). Das entfernt überschüssige Stärke und sorgt für die perfekte Konsistenz. Den Reis mit 400 ml Wasser in einen Topf geben, aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt 12-15 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und weitere 10 Minuten ruhen lassen, ohne den Deckel zu öffnen. In einer kleinen Schüssel Reisessig, Zucker und Salz verrühren, bis sich alles aufgelöst hat. Diese Mischung über den heißen Reis geben und vorsichtig unterheben – am besten mit einem Holzspatel, damit die Körner nicht zerbrechen. Den Reis abkühlen lassen, während Sie den Lachs zubereiten.

Schritt 2: Lachs vorbereiten und backen

Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Lachs auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit etwas Salz und Pfeffer würzen und 12-15 Minuten backen, bis er gar ist und sich leicht mit einer Gabel zerteilen lässt. (Alternativ können Sie den Lachs auch in einer Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten anbraten – das gibt mehr Röstaromen.) Den gebackenen Lachs aus dem Ofen nehmen und mit zwei Gabeln in feine Stücke zupfen. Achten Sie darauf, eventuelle Gräten zu entfernen – das ist der einzige etwas mühsame Schritt, aber er lohnt sich.

Schritt 3: Die cremige Lachs-Mischung zubereiten

In einer Rührschüssel den zerpflückten Lachs mit Frischkäse, japanischer Mayonnaise, Sojasauce, Sriracha und Sesamöl vermischen. Alles gut verrühren, bis eine gleichmäßige, cremige Masse entsteht. Probieren Sie jetzt schon – und passen Sie die Würze nach Geschmack an. Ich mag es gern etwas schärfer, also gebe ich oft einen zusätzlichen Klecks Sriracha dazu. Für Kinder lassen Sie die Schärfe einfach weg oder servieren sie separat.

Schritt 4: Die Schichten aufbauen

Den abgekühlten Reis gleichmäßig in der Auflaufform verteilen und leicht andrücken – das wird die Basis. Die Nori-Streifen (oder zerbröselte Nori-Blätter) gleichmäßig über den Reis streuen. Das gibt dem Gericht sein typisches Sushi-Aroma und eine leicht herbe Note. Dann die Lachs-Mischung darauf verteilen und glatt streichen. Zum Schluss den geriebenen Käse und das Panko-Mehl darüber streuen – das sorgt für die knusprige Kruste, die alle lieben.

Schritt 5: Backen und garnieren

Den Sushi-Bake im vorgeheizten Ofen (200 °C) für 15-20 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und knusprig ist. Wenn die Kruste zu schnell bräunt, decken Sie die Form locker mit Alufolie ab. Nach dem Backen den Sushi-Bake mit Frühlingszwiebeln und Sesamsaat bestreuen. Lassen Sie ihn 5 Minuten ruhen – das erleichtert das Anschneiden und verhindert, dass die Schichten verrutschen.

Schritt 6: Servieren und genießen

Den Sushi-Bake in Stücke schneiden und auf Tellern anrichten. Dazu passen eingelegter Ingwer, Wasabi und eine kleine Schale Sojasauce zum Dippen. Für einen frischen Kontrast können Sie etwas Gurken-Salat oder Avocado-Scheiben servieren. Und jetzt: Gönnen Sie sich den ersten Bissen – ich wette, Sie werden genauso begeistert sein wie ich damals.

Tipps & Techniken für den perfekten Sushi-Bake

Im Laufe der Jahre habe ich einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihr Sushi-Bake jedes Mal gelingt.

  • Reis nicht überkochen: Sushireis sollte bissfest sein, aber nicht zu weich. Wenn er matschig wird, verliert das Gericht seine Struktur. Mein Trick: Nach dem Kochen den Deckel nicht zu früh öffnen – der Reis gart im eigenen Dampf nach.
  • Lachs trocken tupfen: Egal ob frisch oder gefroren – tupfen Sie den Lachs vor dem Backen mit Küchenpapier trocken. Feuchtigkeit ist der Feind einer schönen Kruste und kann den Sushi-Bake wässrig machen.
  • Nori nicht zu früh hinzufügen: Die Nori-Streifen sollten erst kurz vor dem Backen auf den Reis gestreut werden. Wenn sie zu lange liegen, werden sie weich und verlieren ihr Aroma. Ich bereite sie immer erst im letzten Moment vor.
  • Knusprigkeit bewahren: Der Belag aus Panko und Käse ist das Highlight. Wenn Sie den Sushi-Bake vorbereiten möchten, backen Sie ihn erst kurz vor dem Servieren. Ein Tipp aus meiner Küche: Sie können die Lachs-Mischung und den Reis einen Tag vorher zubereiten und getrennt im Kühlschrank lagern. Dann nur noch schichten und backen – perfekt für stressige Tage.
  • Multitasking leicht gemacht: Während der Reis kocht, können Sie den Lachs vorbereiten und die Nori-Blätter schneiden. So ist alles in 30 Minuten fertig. Ich stelle mir immer einen kleinen Timer, damit ich nichts vergesse – das hat mir schon manches Mal den Abend gerettet.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist unglaublich vielseitig. Ich habe im Laufe der Zeit einige Abwandlungen ausprobiert – hier sind meine liebsten:

  • Vegetarische Variante: Ersetzen Sie den Lachs durch 200 g gebratene Shiitake-Pilze oder geräucherten Tofu. Die Pilze in feine Scheiben schneiden und in Sesamöl anbraten, bis sie goldbraun sind. Das ergibt eine herrlich erdige Note.
  • Mit Garnelen: Statt Lachs können Sie auch 300 g rohe Garnelen (geschält) verwenden. Einfach kurz anbraten, bis sie rosa sind, und dann wie den Lachs mit Frischkäse vermischen. Ein Traum!
  • Scharfe Variante: Für alle, die es gern feurig mögen: Fügen Sie der Lachs-Mischung zusätzlich 1 TL Gochujang (koreanische Chilipaste) hinzu. Das gibt eine rauchige Schärfe, die perfekt mit dem cremigen Lachs harmoniert.
  • Low-Carb-Version: Ersetzen Sie den Sushireis durch Blumenkohlreis. Dafür einen Blumenkohl fein reiben, mit etwas Salz würzen und in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis er trocken ist. Das ist leichter, aber genauso lecker.
  • Meine persönliche Entdeckung: Einmal hatte ich keine Nori-Blätter mehr und habe stattdessen fein gehackte Algen (Wakame) verwendet – das funktionierte überraschend gut. Die Algen geben ein leichtes Meeresaroma, ohne zu dominant zu sein.

Servier- und Aufbewahrungshinweise

Dieser Lachs Sushi-Bake schmeckt am besten frisch aus dem Ofen, aber er lässt sich auch wunderbar vorbereiten.

Servieren: Den Sushi-Bake warm servieren, am besten direkt aus der Auflaufform. Dazu passen eingelegter Ingwer, Wasabi und eine Schale Sojasauce. Für einen frischen Kontrast empfehle ich einen knackigen Gurken-Salat mit Reisessig und Sesam. Ein kaltes japanisches Bier oder ein grüner Tee runden das Geschmackserlebnis perfekt ab.

Aufbewahrung: Übrig gebliebenen Sushi-Bake können Sie im Kühlschrank aufbewahren – einfach in einen luftdichten Behälter geben. Er hält sich 2-3 Tage. Die Aromen ziehen sogar noch durch und werden intensiver – am nächsten Tag schmeckt er fast noch besser!

Einfrieren: Der Sushi-Bake lässt sich auch einfrieren. Wickeln Sie die Portionen in Frischhaltefolie und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann im Ofen bei 180 °C für 10-15 Minuten aufbacken.

Reheating: Der Ofen ist die beste Methode – so bleibt die Kruste knusprig. Die Mikrowelle geht zwar schneller, macht den Belag aber weich. Wenn es schnell gehen muss, können Sie den Sushi-Bake in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten – das gibt eine neue Knusprigkeit.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Dieser Sushi-Bake ist nicht nur lecker, sondern auch überraschend ausgewogen. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):

  • Kalorien: ca. 520 kcal
  • Eiweiß: 28 g
  • Fett: 22 g
  • Kohlenhydrate: 45 g
  • Ballaststoffe: 2 g

Lachs ist eine hervorragende Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Sushireis liefert komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen – ideal für den Familienabend. Nori-Algen sind reich an Jod und Vitamin B12, was besonders für Vegetarier interessant ist. Und der Frischkäse? Naja, er macht das Ganze einfach unwiderstehlich cremig. Ich persönlich finde, dass ein bisschen Genuss auch zur gesunden Ernährung gehört – solange man nicht übertreibt.

Allergenhinweis: Dieses Rezept enthält Fisch (Lachs), Milchprodukte (Frischkäse, Käse), Gluten (Sojasauce) und Sesam. Für eine glutenfreie Variante verwenden Sie Tamari-Soja und glutenfreies Panko.

Fazit: Ein Rezept, das bleibt

Ich muss zugeben, dass ich anfangs wirklich skeptisch war – ein Sushi-Bake schien mir wie ein kulinarischer Kompromiss. Aber dieser Lachs Sushi-Bake aus dem Ofen hat mich eines Besseren belehrt. Er vereint alles, was ich an Sushi liebe – die würzige Sojasauce, den cremigen Lachs, das knusprige Nori – in einer Form, die ohne Stress und ohne stundenlanges Rollen auskommt. Es ist das perfekte Gericht für einen entspannten Familienabend, bei dem alle satt und glücklich sind.

Probieren Sie es aus! Passen Sie die Zutaten nach Ihrem Geschmack an – mehr Schärfe, weniger Käse, oder eine andere Fischsorte. Dieses Rezept verzeiht Fehler und belohnt Kreativität. Ich bin gespannt, wie es Ihnen schmeckt. Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar oder teilen Sie Ihre eigenen Variationen – ich freue mich immer über neue Ideen!

Und denken Sie daran: Manchmal kommen die besten Ideen von den unerwartetsten Personen – in meinem Fall von einer fünfzehnjährigen Nichte, die einfach wusste, dass es funktionieren würde. Vielleicht haben Sie ja auch einen kleinen Küchen-Rebellen zu Hause, der Sie überraschen wird. Guten Appetit!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Sushi-Bake auch mit anderem Fisch zubereiten?

Ja, absolut! Lachs ist mein Favorit, aber Thunfisch, Makrele oder sogar gegarter Hühnchen passen auch sehr gut. Achten Sie nur darauf, dass der Fisch fest genug ist, um sich gut zupfen zu lassen.

Ist der Sushi-Bake auch für Kinder geeignet?

Ja, sehr! Kinder lieben die cremige Konsistenz und den milden Geschmack. Lassen Sie einfach die scharfen Zutaten wie Sriracha weg oder servieren Sie sie separat. Meine Nichte Lina isst ihn am liebsten mit extra Käse.

Kann ich den Sushi-Bake im Voraus zubereiten?

Ja, das geht wunderbar. Sie können den Reis und die Lachs-Mischung einen Tag vorher zubereiten und getrennt im Kühlschrank lagern. Kurz vor dem Servieren schichten und backen – so bleibt die Kruste knusprig.

Warum wird mein Sushi-Bake manchmal wässrig?

Das passiert oft, wenn der Lachs zu viel Feuchtigkeit enthält. Tupfen Sie ihn vor dem Backen immer gut trocken. Auch der Reis sollte nicht zu nass sein – lassen Sie ihn nach dem Kochen ausreichend ausdampfen.

Kann ich den Sushi-Bake auch ohne Nori zubereiten?

Ja, aber das Nori gibt dem Gericht sein typisches Sushi-Aroma. Wenn Sie keines haben, können Sie es durch fein gehackte Algen (Wakame) ersetzen oder einfach weglassen – dann wird es eher zu einem cremigen Lachsauflauf mit Reis, der trotzdem köstlich ist.

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Lachs Sushi-Bake aus dem Ofen recipe

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Lachs Sushi-Bake aus dem Ofen: Einfaches Familienrezept

Ein cremiger Lachsauflauf mit Sushi-Aromen, der ohne Rollen auskommt und in unter 40 Minuten fertig ist. Perfekt für entspannte Familienabende.

  • Author: Hannah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Japanisch

Ingredients

Scale
  • 300 g Sushireis (oder Rundkornreis, z.B. Milchreis)
  • 400 ml Wasser
  • 4 EL Reisessig (alternativ: Apfelessig mit etwas Zucker)
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 400 g Lachsfilet (frisch oder gefroren, ohne Haut)
  • 150 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 3 EL japanische Mayonnaise (Kewpie, falls verfügbar – sonst normale Mayo mit etwas Zucker)
  • 2 EL Sojasauce (z.B. Kikkoman)
  • 1 EL Sriracha (oder andere scharfe Chilisauce – Menge nach Geschmack anpassen)
  • 1 TL Sesamöl (geröstet)
  • 4 Nori-Blätter (in feine Streifen geschnitten oder zerbröselt)
  • 50 g Panko-Mehl (japanisches Paniermehl)
  • 50 g geriebener Käse (Gouda oder Mozzarella)
  • 1 Frühlingszwiebel (in feine Ringe geschnitten)
  • 1 EL Sesamsaat (weiß oder schwarz, zum Bestreuen)
  • Eingelegter Ingwer (Gari – optional zum Servieren)
  • Wasabi (optional zum Servieren)
  • Sojasauce (optional zum Dippen)

Instructions

  1. Den Sushireis in ein feines Sieb geben und unter kaltem Wasser so lange spülen, bis das Wasser klar abläuft (ca. 2-3 Minuten). Den Reis mit 400 ml Wasser in einen Topf geben, aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt 12-15 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und weitere 10 Minuten ruhen lassen, ohne den Deckel zu öffnen.
  2. In einer kleinen Schüssel Reisessig, Zucker und Salz verrühren, bis sich alles aufgelöst hat. Diese Mischung über den heißen Reis geben und vorsichtig unterheben – am besten mit einem Holzspatel. Den Reis abkühlen lassen.
  3. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Lachs auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit etwas Salz und Pfeffer würzen und 12-15 Minuten backen, bis er gar ist und sich leicht mit einer Gabel zerteilen lässt. (Alternativ in einer Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten anbraten.)
  4. Den gebackenen Lachs aus dem Ofen nehmen und mit zwei Gabeln in feine Stücke zupfen. Eventuelle Gräten entfernen.
  5. In einer Rührschüssel den zerpflückten Lachs mit Frischkäse, japanischer Mayonnaise, Sojasauce, Sriracha und Sesamöl vermischen, bis eine gleichmäßige, cremige Masse entsteht. Nach Geschmack anpassen.
  6. Den abgekühlten Reis gleichmäßig in der Auflaufform (ca. 20×30 cm) verteilen und leicht andrücken. Die Nori-Streifen gleichmäßig über den Reis streuen.
  7. Die Lachs-Mischung darauf verteilen und glatt streichen. Den geriebenen Käse und das Panko-Mehl darüber streuen.
  8. Den Sushi-Bake im vorgeheizten Ofen (200 °C) für 15-20 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und knusprig ist. Falls die Kruste zu schnell bräunt, mit Alufolie abdecken.
  9. Nach dem Backen mit Frühlingszwiebeln und Sesamsaat bestreuen. 5 Minuten ruhen lassen, dann in Stücke schneiden und mit eingelegtem Ingwer, Wasabi und Sojasauce servieren.

Notes

Lachs vor dem Backen gut trocken tupfen, um Wässrigkeit zu vermeiden. Nori erst kurz vor dem Backen auf den Reis geben, damit es knusprig bleibt. Für eine vegetarische Variante Lachs durch gebratene Shiitake-Pilze oder geräucherten Tofu ersetzen. Für eine glutenfreie Variante Tamari-Soja und glutenfreies Panko verwenden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (von 4)
  • Calories: 520
  • Fat: 22
  • Carbohydrates: 45
  • Fiber: 2
  • Protein: 28

Keywords: Lachs Sushi-Bake, Sushi-Auflauf, Ofen-Sushi, Familienrezept, japanisch, einfach, cremig

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