„Warum machst du nicht einfach die Äpfel fertig, bevor du die Creme reinfüllst?”, fragte meine Freundin Lena, während ich verzweifelt versuchte, eine glatte Vanille-Crème in eine rohe Apfelschale zu gießen. Ich hielt inne. Der Löffel tropfte. Ich startete eine Erklärung darüber, warum das die Textur ruinieren würde und die Aromen sich nicht richtig verbinden könnten – dann hörte ich auf. Vielleicht hatte sie recht.
Ich meine, ich bin diejenige, die ständig betont, wie wichtig das schichtweise Garen ist. Aber hier stand ich nun, die Hände voller Apfelsaft, und musste zugeben, dass ihr Vorschlag irgendwie … genial klang. Also drehte ich mich um, schob die rohen Apfelhälften beiseite und legte sie für ein paar Minuten in den Ofen. „Okay”, murmelte ich, „wir versuchen es so.” Ehrlich gesagt, ich rechnete mit einer Katastrophe. Vielleicht einem matschigen Boden. Vielleicht einer Creme, die nicht stockt.
Was dann passierte, war eine dieser Küchenüberraschungen, bei denen man sich fragt, warum man nicht schon früher darauf gekommen ist. Die vorgebackenen Äpfel entwickelten dieses tiefe, fast karamellige Aroma. Die Creme zog langsam ein. Und als ich nach dem Kühlen die erste Schicht karamellisierten Zuckers mit dem Löffel knackte – dieser unvergleichliche Moment – wusste ich, dass ich mich geirrt hatte. Die Süße der Bratäpfel, die Wärme von Zimt und Vanille, die seidige Crème – es war perfekt. Seitdem mache ich diese einfache Bratapfel-Crème-brûlée mit Zimt und Vanille genau so. Manchmal hat man eben das Glück, eines Besseren belehrt zu werden.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Diese einfache Bratapfel-Crème-brûlée mit Zimt und Vanille ist nicht nur ein Dessert – sie ist eine Wohltat für die Seele. Und das Beste daran? Sie ist überraschend unkompliziert. Du brauchst keine speziellen Fähigkeiten oder stundenlange Vorbereitung. Hier ist, warum sie bei dir zu Hause ein Hit sein wird:
- Schnell & einfach: In weniger als einer Stunde hast du ein Dessert, das aussieht, als käme es aus einer Sterneküche. Perfekt für überraschende Gäste oder wenn du dir selbst etwas Gutes tun willst.
- Einfache Zutaten: Äpfel, Eier, Sahne, Zucker, Vanille und Zimt – das hast du wahrscheinlich alles im Haus. Keine ausgefallenen Lebensmittelgeschäfte nötig.
- Perfekt für den Herbst und Winter: Dieses Dessert fängt die Essenz der kalten Jahreszeit ein. Es ist wie ein kuscheliger Abend auf dem Teller.
- Ein echter Publikumsliebling: Ich habe es für Freunde, Familie und sogar skeptische Kollegen gemacht. Alle waren begeistert. Die Kombination aus weichem Bratapfel und knackiger Karamellschicht ist unwiderstehlich.
- Unverschämt lecker: Die Textur ist der Wahnsinn. Cremig, fruchtig, mit diesem befriedigenden „Knack” beim ersten Löffel. Es ist Komfortessen vom Feinsten.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Methode. Die Äpfel werden vor dem Befüllen kurz angeröstet, was ihre Süße konzentriert und verhindert, dass die Creme wässrig wird. Das ist der Trick, den ich von Lena gelernt habe. Es ist nicht einfach eine weitere Crème-brûlée – es ist die beste Version, die ich kenne. Und sie ist so einfach, dass du sie an einem ganz normalen Dienstagabend zaubern kannst.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese einfache Bratapfel-Crème-brûlée mit Zimt und Vanille verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Die Qualität macht hier den Unterschied. Keine Sorge, es sind keine exotischen Sachen dabei.
Für die Bratäpfel:
- 4 mittelgroße Äpfel (z.B. Elstar oder Boskoop, sie behalten beim Backen gut ihre Form)
- 2 Esslöffel brauner Zucker (für eine tiefere Karamellnote)
- 1 Teelöffel Zimt (ich liebe Ceylon-Zimt für sein feines Aroma)
- 1 Esslöffel Zitronensaft (verhindert das Braunwerden und bringt Frische)
- 1 Prise Salz (ja, wirklich – es hebt die Süße hervor)
Für die Crème:

- 4 Eigelb (von großen Eiern, Raumtemperatur für eine glattere Creme)
- 60 g Zucker (feiner Kristallzucker löst sich am besten auf)
- 400 ml Sahne (ich empfehle Schlagsahne mit mindestens 30 % Fett)
- 1 Vanilleschote (oder 2 Teelöffel gutes Vanilleextrakt – das Mark der Schote ist aber unschlagbar)
- 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben, optional, aber wunderbar)
Für die Karamellkruste:
- 4-6 Esslöffel feiner Zucker (zum Karamellisieren – Rohrzucker geht auch, aber feiner Zucker schmilzt gleichmäßiger)
Ein Tipp zur Apfelauswahl: Ich greife am liebsten zu Boskoop, weil sie beim Backen schön weich werden, aber nicht zerfallen. Elstar ist eine tolle Alternative, wenn du es etwas süßer magst. Wenn du keine Vanilleschote zur Hand hast, nimm gutes Vanilleextrakt – aber ehrlich, die kleinen schwarzen Punkte im fertigen Dessert sehen einfach fantastisch aus.
Substitutionshinweise: Du kannst die Sahne durch eine Mischung aus Sahne und Milch ersetzen, dann wird die Creme etwas leichter. Für eine laktosefreie Variante funktioniert laktosefreie Sahne einwandfrei. Und wenn du keinen braunen Zucker hast? Nimm normalen Zucker und füge einen Teelöffel Melasse oder Ahornsirup hinzu.
Benötigte Ausrüstung
Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für diese einfache Bratapfel-Crème-brûlée mit Zimt und Vanille. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in der Küche.
- 4 ofenfeste Förmchen (oder eine große Auflaufform, wenn du die Äpfel darin zubereitest)
- Ein scharfes Messer und ein Apfelausstecher (oder einfach ein kleiner Löffel zum Aushöhlen)
- Eine Schüssel für die Eigelb-Zucker-Mischung
- Ein Topf zum Erhitzen der Sahne
- Ein Schneebesen (kein Mixer nötig!)
- Ein feines Sieb (für eine besonders seidige Creme)
- Ein Küchenbrenner (für die Karamellkruste – das ist die Anschaffung wert, glaub mir)
- Optional: ein Backblech mit hohem Rand fürs Wasserbad
Ich habe anfangs versucht, die Karamellkruste unter dem Grill zu machen – das war eine klebrige Katastrophe. Ein kleiner Küchenbrenner kostet nicht viel und macht den Unterschied. Und ehrlich, es macht einfach Spaß, damit zu hantieren!
Zubereitung Schritt für Schritt
Lass uns loslegen. Ich verspreche dir, es ist einfacher, als du denkst. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst ein Dessert zaubern, das alle umhaut.
- Den Ofen vorheizen: Heize den Ofen auf 160 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Stelle ein Backblech oder eine tiefe Auflaufform bereit, die du später mit Wasser füllen wirst.
- Die Äpfel vorbereiten: Wasche die Äpfel und schneide sie quer durch die Mitte, sodass zwei Hälften entstehen. Mit einem kleinen Löffel oder einem Apfelausstecher entfernst du das Kerngehäuse, aber lass etwa 1 cm Fruchtfleisch am Rand – die Äpfel sollen später wie kleine Schälchen aussehen. Ich habe am Anfang zu viel ausgehöhlt, und die Creme ist ausgelaufen. Aus Fehlern lernt man!
- Die Äpfel vorbacken: Lege die Apfelhälften mit der Schnittfläche nach oben auf das Backblech. Mische den braunen Zucker, Zimt, Zitronensaft und die Prise Salz und verteile die Mischung auf den Äpfeln. Backe sie für 10 Minuten. Sie sollen weich werden, aber nicht auseinanderfallen. Das ist der Trick, den ich von Lena gelernt habe – es verhindert, dass die Creme später wässrig wird.
- Die Vanille-Sahne vorbereiten: Während die Äpfel backen, schneidest du die Vanilleschote der Länge nach auf und kratzt das Mark heraus. Gib das Mark und die Schote zusammen mit der Sahne in einen kleinen Topf. Erhitze die Sahne bei mittlerer Hitze, bis sie fast kocht. Nimm sie vom Herd und lass sie 5 Minuten ziehen. Entferne dann die Vanilleschote.
- Die Eigelb-Mischung herstellen: In einer Schüssel verquirlst du die Eigelbe mit dem Zucker, bis die Mischung hell und cremig ist. Das dauert etwa 2 Minuten mit dem Schneebesen. Gieße dann die warme Sahne langsam unter ständigem Rühren zu den Eigelben. Achte darauf, nicht zu schnell zu gießen, sonst gerinnen die Eier. Gib die Prise Muskatnuss dazu.
- Die Creme abseihen: Gieße die Mischung durch ein feines Sieb in einen Krug oder eine andere Schüssel. Das entfernt eventuelle Klümpchen und sorgt für eine seidige Textur. Ja, dieser Schritt ist wichtig. Überspringe ihn nicht.
- Die Äpfel füllen: Nimm die vorgebackenen Äpfel aus dem Ofen. Sie sind jetzt etwas weicher. Setze sie in die ofenfesten Förmchen oder lass sie auf dem Backblech, wenn sie stabil genug sind. Gieße die Creme vorsichtig in die Apfelhöhlungen. Fülle sie nicht ganz bis zum Rand – die Creme geht beim Backen etwas auf.
- Das Wasserbad vorbereiten: Stelle die gefüllten Äpfel in das Backblech oder die Auflaufform. Gieße kochendes Wasser in das Blech, bis es etwa zur Hälfte der Förmchenhöhe reicht. Das Wasserbad sorgt für eine gleichmäßige, sanfte Hitze.
- Backen: Backe die Crème-brûlée für 30-35 Minuten. Sie ist fertig, wenn die Creme fest, aber in der Mitte noch leicht wackelig ist. Mach die Probe: Schüttle vorsichtig an einem Förmchen – die Creme sollte wie ein sanftes Wackelpudding aussehen. Nimm sie aus dem Ofen und lass sie auf Raumtemperatur abkühlen. Dann stell sie für mindestens 3 Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank.
- Die Karamellkruste: Kurz vor dem Servieren nimmst du die gekühlten Äpfel aus dem Kühlschrank. Streue einen dünnen, gleichmäßigen Belag aus feinem Zucker auf die Creme. Mit dem Küchenbrenner karamellisierst du den Zucker, bis er goldbraun ist und Blasen wirft. Achte darauf, den Brenner gleichmäßig zu bewegen, damit der Zucker nicht anbrennt. Lass die Kruste eine Minute abkühlen, bis sie hart ist.
- Servieren: Serviere die Bratapfel-Crème-brûlée sofort. Der Kontrast zwischen der warmen, knackigen Karamellschicht und der kühlen, cremigen Füllung ist einfach himmlisch.
Tipps & Tricks für die perfekte Crème-brûlée
Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dir die einfache Bratapfel-Crème-brûlée mit Zimt und Vanille auf Anhieb gelingt.
- Die Eier nicht zu heiß werden lassen: Wenn du die warme Sahne zu den Eigelben gibst, rühre ständig. Sonst hast du plötzlich Rührei in der Schüssel. Gieße die Sahne in einem dünnen Strahl – das ist der sicherste Weg.
- Das Wasserbad ist kein Vorschlag: Ich dachte einmal, ich könnte das Wasserbad weglassen. Die Creme wurde fest, aber sie war voller Löcher und hatte eine gummiartige Textur. Das Wasserbad sorgt für die sanfte Hitze, die die Creme seidig macht. Also, nimm dir die Zeit dafür.
- Geduld beim Kühlen: Ich weiß, es ist schwer zu warten. Aber die Creme muss vollständig durchkühlen, sonst wird sie beim Karamellisieren flüssig. Mindestens 3 Stunden im Kühlschrank sind Pflicht. Über Nacht ist noch besser – die Aromen verbinden sich dann richtig.
- Der Brenner-Trick: Halte den Brenner etwa 5-8 cm von der Oberfläche entfernt. Bewege ihn in kreisenden Bewegungen. Wenn du siehst, dass der Zucker schmilzt und goldbraun wird, bist du auf dem richtigen Weg. Nicht zu lange auf einer Stelle bleiben, sonst schmeckt es verbrannt.
- Die richtige Zuckermenge: Weniger ist mehr. Eine dünne, gleichmäßige Schicht Zucker reicht völlig aus. Zu viel Zucker wird nicht gleichmäßig karamellisieren und kann klumpig werden.
Ein kleiner Fail von mir: Ich habe einmal vergessen, die Vanilleschote aus der Sahne zu fischen, bevor ich sie zu den Eigelben gegeben habe. Rate mal, wer dann eine zähe, ledrige Vanilleschote in der Creme hatte? Seitdem bin ich sehr sorgfältig beim Abseihen.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist ein toller Ausgangspunkt. Hier sind ein paar Ideen, wie du die einfache Bratapfel-Crème-brûlée mit Zimt und Vanille abwandeln kannst.
- Herbstliche Gewürzvariante: Füge der Creme einen halben Teelöffel Lebkuchengewürz oder Pumpkin-Spice-Mischung hinzu. Das passt wunderbar zu den Äpfeln und macht das Dessert noch weihnachtlicher.
- Vegane Version: Ersetze die Sahne durch Kokosmilch (die dicke aus der Dose) und die Eier durch 3 Esslöffel Maisstärke, die du mit etwas Pflanzenmilch anrührst. Die Textur wird etwas anders, aber immer noch lecker. Du kannst auch Seidentofu verwenden – das habe ich mal ausprobiert, und es hat überraschend gut funktioniert.
- Andere Früchte: Im Sommer probiere ich gerne Birnen oder sogar Pfirsiche. Die Zubereitung ist die gleiche, nur die Backzeit variiert etwas. Birnen brauchen ein paar Minuten länger.
- Alkoholischer Kick: Gib einen Schuss Calvados oder Amaretto in die Creme, bevor du sie in die Äpfel gießt. Das gibt eine wunderbare, erwachsene Note.
- Weniger süß: Reduziere den Zucker in der Creme auf 40 g, wenn du es nicht so süß magst. Die Äpfel und die Karamellkruste bringen schon genug Süße mit.
Meine persönliche Lieblingsvariation? Ich füge manchmal gehackte Walnüsse oder Pekannüsse unter die Creme, bevor sie in den Ofen kommt. Die Nüsse werden leicht geröstet und geben einen tollen Crunch. Einfach herrlich!
Servier- & Aufbewahrungshinweise
Diese einfache Bratapfel-Crème-brûlée mit Zimt und Vanille schmeckt am besten frisch zubereitet, aber sie lässt sich auch gut vorbereiten.
Servieren: Serviere die Crème-brûlée direkt nach dem Karamellisieren. Die Kruste bleibt nur etwa 15-20 Minuten richtig knackig. Wenn du sie länger stehen lässt, wird sie weich. Du kannst sie pur genießen oder mit einem Klecks Schlagsahne und ein paar Zimtsternen garnieren. Ein Glas Sekt oder ein trockener Apfelwein passen hervorragend dazu.
Aufbewahrung: Die unkaramellisierten Crème-brûlées halten sich im Kühlschrank, abgedeckt mit Frischhaltefolie, bis zu 3 Tage. Karamellisiere sie erst kurz vor dem Servieren. Wenn du bereits karamellisierte Crème-brûlée übrig hast, kannst du sie im Kühlschrank aufbewahren, aber die Kruste wird weich. Du kannst sie dann kurz unter dem Grill oder mit dem Brenner wieder aufwärmen – aber ehrlich, sie schmeckt nicht mehr so perfekt wie frisch.
Einfrieren: Ich würde davon abraten, die fertige Crème-brûlée einzufrieren. Die Textur der Creme leidet darunter. Du kannst aber die ungebackene Creme-Mischung einfrieren und später auftauen, wenn du sie brauchst. Das habe ich schon gemacht, und es hat funktioniert.
Resteverwertung: Falls doch mal eine Portion übrig bleibt, kannst du die Creme aus den Äpfeln löffeln und als Füllung für einen Kuchen oder als Topping für Pfannkuchen verwenden. Die Äpfel selbst schmecken wunderbar im Joghurt oder Porridge.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ja, Crème-brûlée ist ein Genussmittel. Aber sie hat auch ihre guten Seiten. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (ein gefüllter Apfel mit Kruste):
| Nährwert | Pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 380 kcal |
| Fett | 28 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 17 g |
| Kohlenhydrate | 30 g |
| davon Zucker | 24 g |
| Eiweiß | 6 g |
| Ballaststoffe | 3 g |
Die Äpfel liefern Ballaststoffe und Vitamin C. Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Vanille enthält Antioxidantien. Also, es ist nicht nur ein Dessert – es ist ein Dessert mit einem kleinen Gesundheitsbonus! Natürlich ist es kein Diätgericht, aber als gelegentlicher Genuss völlig in Ordnung. Ich denke, ein ausgewogenes Leben hat Platz für so etwas.
Allergene: Dieses Rezept enthält Milchprodukte (Sahne) und Eier. Es ist glutenfrei. Wenn du Laktose nicht verträgst, verwende laktosefreie Sahne.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Crème-brûlée auch ohne Küchenbrenner zubereiten?
Ja, du kannst die karamellisierte Zuckerschicht auch unter dem Grill im Ofen machen. Stelle die gekühlten Äpfel dafür unter den heißen Grill und beobachte sie genau – der Zucker brennt schnell an. Drehe die Förmchen dabei, damit die Hitze gleichmäßig wirkt.
Warum wird meine Creme wässrig?
Das liegt meistens daran, dass die Äpfel zu viel Flüssigkeit abgeben. Das Vorbacken der Äpfel ist der Schlüssel. Wenn du diesen Schritt auslässt, sammelt sich Wasser am Boden. Auch zu langes Backen kann die Creme wässrig machen. Die Creme sollte in der Mitte noch leicht wackelig sein, wenn du sie aus dem Ofen nimmst.
Kann ich andere Apfelsorten verwenden?
Absolut! Braeburn, Gala oder Fuji eignen sich gut. Wichtig ist, dass die Äpfel nicht zu mehlig sind. Golden Delicious werden sehr weich und zerfallen leichter. Für eine schöne, stabile Form sind feste Sorten wie Boskoop oder Elstar am besten.
Wie bekomme ich eine perfekt glatte Karamellkruste?
Der Zucker muss sehr fein sein. Normaler Haushaltszucker ist perfekt. Streue ihn dünn und gleichmäßig auf. Halte den Brenner in Bewegung und nicht zu nah. Wenn der Zucker anfängt zu schmelzen, siehst du, wie er sich ausbreitet. Drehe das Förmchen, wenn nötig. Übung macht den Meister – nach dem dritten Mal klappt es wie von selbst.
Kann ich die Crème-brûlée einen Tag vorher zubereiten?
Ja, das ist sogar empfehlenswert! Die Aromen verbinden sich über Nacht wunderbar. Bereite die Äpfel mit der Creme vor, backe sie, lass sie abkühlen und stelle sie in den Kühlschrank. Karamellisiere die Kruste erst kurz vor dem Servieren. Das spart Zeit und Stress, wenn du Gäste erwartest.
Fazit
Diese einfache Bratapfel-Crème-brûlée mit Zimt und Vanille ist mehr als nur ein Dessert. Sie ist eine kleine Auszeit vom Alltag. Ein Moment, in dem du dir etwas Gutes tust, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Die Kombination aus weichem, aromatischem Apfel und der seidigen, vanilligen Creme, gekrönt von der knackigen Karamellschicht – das ist einfach perfekt.
Ich liebe dieses Rezept, weil es zeigt, dass manchmal die einfachsten Ideen die besten sind. Lena hatte recht. Und ich bin froh, dass ich es ausprobiert habe. Jetzt ist es eines meiner Lieblingsdesserts für den Herbst und Winter.
Probier es aus! Und wenn du deine eigene Variante findest oder einen besonderen Trick entdeckst, lass es mich in den Kommentaren wissen. Ich bin gespannt, wie es bei dir schmeckt. Teile das Rezept gerne mit deinen Freunden und deiner Familie – gutes Essen verdient es, geteilt zu werden. Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen!
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Einfache Bratapfel-Crème-brûlée mit Zimt und Vanille
Diese einfache Bratapfel-Crème-brûlée mit Zimt und Vanille ist ein himmlisches Dessert für den Herbst und Winter. Die Kombination aus weichem Bratapfel und seidiger Vanillecreme mit knackiger Karamellkruste ist unwiderstehlich.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 45 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 5 Minuten (plus Kühlzeit)
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Französisch
Ingredients
- 4 mittelgroße Äpfel (z.B. Elstar oder Boskoop)
- 2 Esslöffel brauner Zucker
- 1 Teelöffel Zimt
- 1 Esslöffel Zitronensaft
- 1 Prise Salz
- 4 Eigelb (von großen Eiern, Raumtemperatur)
- 60 g Zucker (feiner Kristallzucker)
- 400 ml Sahne (mindestens 30 % Fett)
- 1 Vanilleschote (oder 2 Teelöffel Vanilleextrakt)
- 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben, optional)
- 4–6 Esslöffel feiner Zucker (zum Karamellisieren)
Instructions
- Den Ofen auf 160 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech oder eine tiefe Auflaufform bereitstellen.
- Die Äpfel waschen und quer durch die Mitte schneiden. Mit einem kleinen Löffel das Kerngehäuse entfernen, dabei etwa 1 cm Fruchtfleisch am Rand lassen.
- Die Apfelhälften mit der Schnittfläche nach oben auf das Backblech legen. Braunen Zucker, Zimt, Zitronensaft und Salz mischen und auf den Äpfeln verteilen. 10 Minuten vorbacken.
- Während die Äpfel backen, die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Mark und Schote mit der Sahne in einen kleinen Topf geben. Bei mittlerer Hitze fast zum Kochen bringen, dann vom Herd nehmen und 5 Minuten ziehen lassen. Die Vanilleschote entfernen.
- In einer Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker verquirlen, bis die Mischung hell und cremig ist (ca. 2 Minuten). Die warme Sahne langsam unter ständigem Rühren zu den Eigelben gießen. Die Prise Muskatnuss hinzufügen.
- Die Mischung durch ein feines Sieb in einen Krug oder eine Schüssel gießen.
- Die vorgebackenen Äpfel aus dem Ofen nehmen. Die Creme vorsichtig in die Apfelhöhlungen gießen, nicht ganz bis zum Rand.
- Die gefüllten Äpfel in das Backblech oder die Auflaufform stellen. Kochendes Wasser in das Blech gießen, bis es etwa zur Hälfte der Förmchenhöhe reicht.
- Die Crème-brûlée 30-35 Minuten backen, bis die Creme fest, aber in der Mitte noch leicht wackelig ist. Aus dem Ofen nehmen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Dann für mindestens 3 Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
- Kurz vor dem Servieren die gekühlten Äpfel aus dem Kühlschrank nehmen. Einen dünnen, gleichmäßigen Belag aus feinem Zucker auf die Creme streuen. Mit einem Küchenbrenner den Zucker goldbraun karamellisieren. Eine Minute abkühlen lassen.
- Sofort servieren.
Notes
Die Äpfel vor dem Befüllen vorzubacken verhindert, dass die Creme wässrig wird. Die Creme muss vollständig durchkühlen, bevor sie karamellisiert wird. Für eine vegane Version Sahne durch Kokosmilch und Eier durch Maisstärke ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 gefüllter Apfel mi
- Calories: 380
- Sugar: 24
- Sodium: 0.1
- Fat: 28
- Saturated Fat: 17
- Carbohydrates: 30
- Fiber: 3
- Protein: 6
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