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Christopher Wright

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Die besten knusprigen Pistazien-Plätzchen mit weißer Schokolade

Ready In 60 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Medium

Es sollte eigentlich ein ganz anderer Plätzchenteig werden. Einer mit Haselnüssen und Schokoladenstückchen, so wie ihn meine Oma immer gebacken hat. Ich stand in der Küche, die Mehlwolke hing noch in der Luft, und griff gedankenverloren in den Vorratsschrank. Statt der Haselnüsse landete eine Tüte gehackte Pistazien in meiner Rührschüssel. Ich merkte es erst, als die grünen Stücke schon im Teig verschwunden waren. Mein erster Gedanke war: “Na toll, jetzt ist der ganze Plan hinüber.” Die Plätzchen waren für den ersten Advent gedacht, und ich hatte keine Zeit mehr, neue Nüsse zu besorgen. Also backte ich sie trotzdem – mit einem leichten Frustgefühl und der Erwartung, dass sie bestenfalls mittelmäßig schmecken würden. Als ich das Blech aus dem Ofen holte, sah ich diese wunderschönen, goldgrünen Kekse mit den weißen Schokoladentröpfchen. Der Duft war völlig anders als erwartet – nussiger, fast schon buttrig. Ich habe mich getraut, einen noch warmen Keks zu probieren, und ehrlich? Ich war sprachlos. Die Kombination aus der knackigen Pistazie und der süßen, zartschmelzenden weißen Schokolade hat mich sofort überzeugt. Vielleicht kennst du das ja: Wenn ein Fehler sich als das beste Missgeschick herausstellt, das dir passieren konnte. Seit diesem Tag backe ich diese Pistazien-Plätzchen jedes Jahr in der Adventszeit – und sie sind mittlerweile beliebter als das Originalrezept meiner Oma.

Warum du diese Pistazien-Plätzchen lieben wirst

Diese Plätzchen sind nicht nur ein weiteres Rezept in deiner Weihnachtsbäckerei. Sie sind der Beweis, dass einfache Zutaten und ein glücklicher Zufall etwas ganz Besonderes erschaffen können. Ich habe sie unzählige Male getestet, die Mengen angepasst und die perfekte Backzeit gefunden, damit sie genau so werden, wie ich sie liebe: knusprig, buttrig und unwiderstehlich.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in unter 15 Minuten fertig gemischt. Kein stundenlanges Kühlen, keine komplizierten Techniken. Perfekt, wenn die Weihnachtszeit mal wieder hektischer ist als geplant.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder schwer zu findenden Artikel. Pistazien, weiße Schokolade und ein paar Grundzutaten aus deinem Vorratsschrank reichen völlig aus.
  • Perfekt für die Weihnachtszeit: Diese Plätzchen sind der Star auf jedem Weihnachtsteller. Ihre grüne Farbe und der edle Look mit der weißen Schokolade machen sie zu einem echten Hingucker.
  • Knackig und buttrig: Die Kombination aus dem nussigen Crunch der Pistazien und der zarten Süße der Schokolade ist einfach himmlisch. Jeder Biss ist ein kleines Geschmackserlebnis.
  • Crowd-Pleaser: Ich habe sie schon zu zahlreichen Adventskaffees mitgebracht und sie waren immer im Handumdrehen leer. Kinder lieben sie genauso wie Erwachsene.

Was diese Plätzchen von anderen unterscheidet? Es ist die spezielle Textur. Durch die fein gehackten Pistazien im Teig und die groben Stücke obendrauf entsteht ein doppelter Crunch, der einfach süchtig macht. Die weiße Schokolade schmilzt beim Backen leicht an und bildet kleine, karamellisierte Flecken, die für eine zusätzliche Geschmacksdimension sorgen. Es ist kein trockener Keks, sondern ein buttriges, mürbes Plätzchen mit genau der richtigen Süße. Und das Beste? Sie schmecken am zweiten Tag sogar noch besser, wenn sich die Aromen richtig verbunden haben.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese knusprigen Pistazien-Plätzchen mit weißer Schokolade verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Die Qualität der Pistazien und der weißen Schokolade macht hier den entscheidenden Unterschied. Ich greife gerne zu ungesalzenen, bereits geschälten Pistazienkernen, um Zeit zu sparen.

  • 250 g Weizenmehl (Type 405): Das Basis-Mehl für den mürben Teig. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann werden die Plätzchen etwas nussiger im Geschmack. Für eine glutenfreie Variante eignet sich eine glutenfreie Mehlmischung.
  • 150 g kalte Butter, in Würfeln: Die Butter muss wirklich kalt sein, damit der Teig später schön mürbe wird. Ich verwende am liebsten deutsche Markenbutter, aber jede gute Butter funktioniert. Für eine vegane Option nimmst du feste, vegane Butter.
  • 100 g Puderzucker: Puderzucker macht den Teig feiner und zarter als normaler Zucker. Du kannst ihn auch selbst herstellen, indem du normalen Zucker fein mahlst.
  • 1 Eigelb (Größe M): Das Eigelb bindet den Teig und sorgt für eine schöne, goldgelbe Farbe. Wenn du kein Eigelb verwenden möchtest, kannst du es durch einen Esslöffel kaltes Wasser ersetzen, aber der Teig wird dann etwas brüchiger.
  • 1 Prise Salz: Ein Muss in jedem süßen Gebäck. Es hebt die Süße hervor und balanciert die Aromen aus.
  • 100 g gehackte Pistazien (ungesalzen): Die Hauptdarsteller! Achte darauf, dass die Pistazien wirklich ungesalzen sind, sonst werden die Plätzchen zu salzig. Ich hacke sie nicht zu fein, damit man die Stücke noch gut schmeckt. Für ein intensiveres Aroma kannst du sie vor dem Hacken kurz in einer trockenen Pfanne anrösten.
  • 100 g weiße Schokolade, grob gehackt: Verwende eine gute weiße Schokolade mit einem hohen Kakaobutteranteil (mindestens 25 %). Billige weiße Schokolade schmilzt oft nicht richtig und wird mehlig. Ich mag die weiße Schokolade von Lindt oder Callebaut.
  • 30 g gehackte Pistazien (für die Dekoration): Diese werden erst nach dem Backen auf die geschmolzene Schokolade gedrückt. Sie geben den Plätzchen den letzten Schliff und den extra Crunch.
  • 50 g weiße Schokolade (für die Dekoration): Zum Schmelzen und Beträufeln der fertigen Plätzchen. Das macht sie nicht nur schöner, sondern auch noch etwas süßer.

Substitutions-Tipp: Wenn du keine Pistazien magst oder eine Allergie hast, kannst du sie durch gehackte Mandeln oder Haselnüsse ersetzen. Die weiße Schokolade passt auch wunderbar zu Cranberrys, falls du eine fruchtige Note hinzufügen möchtest.

Welches Equipment du benötigst

Du brauchst keine spezielle Ausrüstung für diese Plätzchen. Ein paar grundlegende Küchenwerkzeuge reichen völlig aus. Ich verwende eine Küchenmaschine für den Teig, aber du kannst ihn auch gut mit der Hand oder einem Handrührgerät zubereiten.

  • Rührschüssel: Am besten eine große Schüssel aus Edelstahl oder Glas.
  • Küchenmaschine oder Handrührgerät: Zum schnellen Verkneten des Teigs. Wenn du mit der Hand arbeitest, brauchst du etwas Geduld, aber es funktioniert genauso gut.
  • Schneidebrett und scharfes Messer: Zum Hacken der Pistazien und der weißen Schokolade. Ein scharfes Messer verhindert, dass die Schokolade bricht und staubt.
  • Backblech mit Backpapier: Ein gutes Backblech, das nicht verzieht, ist Gold wert. Ich lege es immer mit Backpapier aus, damit nichts kleben bleibt.
  • Kühlgitter: Zum vollständigen Auskühlen der Plätzchen. Ohne Kühlgitter werden sie auf einem Teller oft weich.
  • Spritzbeutel oder kleiner Gefrierbeutel: Zum eleganten Beträufeln der geschmolzenen Schokolade. Wenn du keinen Spritzbeutel hast, schneidest du einfach eine winzige Ecke von einem Gefrierbeutel ab.
  • Mikrowelle oder Wasserbad: Zum Schmelzen der weißen Schokolade für die Dekoration. Ich bevorzuge die Mikrowelle, weil es schneller geht. Achte nur darauf, die Schokolade in kurzen Intervallen zu schmelzen und zwischendurch umzurühren.

Budget-Tipp: Du musst nicht viel Geld ausgeben. Ein einfaches Handrührgerät für 20 Euro erledigt den Job genauso gut wie eine teure Küchenmaschine. Auch ein Nudelholz ist nicht nötig, da du den Teig einfach zu Kugeln rollst.

Die Zubereitung Schritt für Schritt

Pistazien-Plätzchen mit weißer Schokolade preparation steps

Hier kommt der wichtigste Teil: die genaue Anleitung, damit deine Pistazien-Plätzchen perfekt gelingen. Ich habe jede Minute getestet, also halte dich am besten genau daran. Der Teig ist sehr mürbe und lässt sich am besten verarbeiten, wenn er gut gekühlt ist.

  1. Den Teig vorbereiten (10 Minuten): Gib das Mehl, den Puderzucker und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Vermische alles kurz mit einem Löffel. Füge die kalten Butterwürfel und das Eigelb hinzu. Jetzt knetest du alles mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Der Teig sollte nicht mehr krümeln, sondern sich zu einer Kugel formen lassen. Wenn er zu trocken ist, gib einen Esslöffel kaltes Wasser dazu.
  2. Pistazien und Schokolade einarbeiten (5 Minuten): Gib die 100 g gehackten Pistazien und die 100 g grob gehackte weiße Schokolade zum Teig. Knete alles kurz unter, bis die Stücke gleichmäßig verteilt sind. Achte darauf, nicht zu lange zu kneten, sonst wird der Teig zäh. Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Diese Ruhezeit ist wichtig, damit die Butter wieder fest wird und die Plätzchen später nicht verlaufen.
  3. Den Ofen vorheizen und die Plätzchen formen (15 Minuten): Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Nimm den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Forme mit den Händen kleine Kugeln, etwa walnussgroß (ca. 20 g pro Stück). Lege die Kugeln mit etwas Abstand auf das Backblech, da sie beim Backen ein wenig auseinanderlaufen. Drücke jede Kugel mit der Gabel oder deinen Fingern leicht flach, sodass ein kleiner, dicker Keks entsteht.
  4. Backen (12-14 Minuten): Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe die Plätzchen für 12-14 Minuten, bis sie an den Rändern ganz leicht goldbraun werden. Sie sehen nach dem Backen noch weich aus, das ist normal. Sie werden beim Abkühlen fest. Wichtig: Backe sie nicht zu lange, sonst werden sie trocken und hart. Ich nehme sie immer genau nach 13 Minuten heraus.
  5. Abkühlen lassen (10 Minuten): Lass die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann sind sie fest genug, um sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kühlgitter zu heben. Lass sie dort vollständig auskühlen, bevor du sie dekorierst. Das dauert etwa 20-30 Minuten.
  6. Dekorieren (10 Minuten): Schmelze die 50 g weiße Schokolade für die Dekoration vorsichtig in der Mikrowelle oder im Wasserbad. Fülle die geschmolzene Schokolade in einen Spritzbeutel oder einen kleinen Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke. Beträufle die ausgekühlten Plätzchen damit kreuz und quer. Während die Schokolade noch weich ist, streust du die restlichen 30 g gehackten Pistazien darüber. Drücke sie leicht an, damit sie haften bleiben. Lass die Schokolade vollständig fest werden, bevor du die Plätzchen in einer Dose aufbewahrst. Das dauert etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur oder 10 Minuten im Kühlschrank.

Mein Tipp für dich: Der Teig lässt sich auch hervorragend einfrieren. Forme die Kugeln, lege sie auf ein Brett und friere sie ein. Sobald sie gefroren sind, kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. So hast du immer frischen Plätzchenteig parat, wenn unerwartet Besuch kommt. Du backst sie dann einfach direkt aus dem Gefrierschrank – die Backzeit verlängert sich um 2-3 Minuten.

Tipps & Tricks für die perfekten Pistazien-Plätzchen

Ich habe in den letzten Jahren so manches Lehrgeld bezahlt, damit du von meinen Fehlern profitieren kannst. Hier sind meine besten Tipps für garantiert knusprige und leckere Plätzchen.

  • Die Butter muss kalt sein: Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Wenn die Butter zu weich ist, wird der Teig klebrig und die Plätzchen verlaufen im Ofen. Schneide die Butter in kleine Würfel und stelle sie bis zur Verwendung in den Kühlschrank.
  • Nicht zu lange kneten: Sobald sich der Teig zu einer Kugel formt, hör auf zu kneten. Zu langes Kneten aktiviert das Gluten im Mehl und macht die Plätzchen zäh statt mürbe. Ein paar Minuten reichen völlig.
  • Die richtige Größe: Forme die Kugeln nicht zu groß. Walnussgroße Kugeln (ca. 20 g) sind ideal. Sie backen gleichmäßig durch und bleiben innen schön weich, während die Ränder knusprig werden.
  • Abstand auf dem Blech: Lass genug Platz zwischen den Kugeln, etwa 3-4 cm. Sie laufen beim Backen etwas auseinander, und wenn sie zu nah beieinander liegen, verbinden sie sich zu einem großen Keks.
  • Die Schokolade richtig schmelzen: Weiße Schokolade verbrennt schnell. Schmelze sie in der Mikrowelle bei 600 Watt in 20-Sekunden-Intervallen und rühre jedes Mal um. Sie ist fertig, wenn sie fast geschmolzen ist – die Restwärme erledigt den Rest. Wenn du ein Wasserbad verwendest, darf das Wasser nicht kochen, sondern nur simmern.
  • Geduld beim Dekorieren: Warte, bis die Plätzchen komplett ausgekühlt sind, bevor du sie mit Schokolade beträufelst. Sonst läuft die Schokolade weg und wird nicht fest. Ich habe das einmal gemacht und hatte eine riesige Schokoladenpfütze auf dem Kühlgitter.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist unglaublich vielseitig. Ich habe schon viele verschiedene Versionen ausprobiert, und jede hat ihren eigenen Charme. Hier sind meine liebsten Abwandlungen, damit du deine ganz persönliche Lieblingsvariante findest.

  • Zitronige Frische: Füge dem Teig den Abrieb einer halben, unbehandelten Zitrone hinzu. Die frische Zitrusnote passt hervorragend zu den Pistazien und der weißen Schokolade. Ich mache das gerne, wenn ich etwas Leichteres für den Frühling suche.
  • Schokoladig-nussig: Ersetze die Hälfte der weißen Schokolade durch dunkle Schokolade (70 % Kakao). Das ergibt einen wunderbaren Kontrast zwischen süß und herb. Für mich ist das die perfekte Variante für echte Schokoladenfans.
  • Vegane Version: Ersetze die Butter durch feste, vegane Butter und das Eigelb durch einen Esslöffel kaltes Wasser oder pflanzliche Milch. Die Plätzchen werden etwas brüchiger, schmecken aber genauso lecker. Achte darauf, dass die vegane Butter gut gekühlt ist.
  • Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung. Ich habe gute Erfahrungen mit der Mehlmischung von Schär gemacht. Der Teig wird etwas krümeliger, aber das macht nichts. Du kannst ihn einfach etwas fester in die Kugeln drücken.
  • Gewürzvariante: Gib einen halben Teelöffel gemahlenen Kardamom oder Zimt zum Teig. Das gibt den Plätzchen eine weihnachtliche Note, die perfekt zur kalten Jahreszeit passt. Ich liebe die Kombination von Pistazien und Kardamom – sie erinnert mich an orientalische Süßspeisen.

Servieren & Aufbewahren

Die Pistazien-Plätzchen schmecken am besten, wenn sie ein bis zwei Tage durchgezogen sind. Die Aromen verbinden sich dann perfekt, und die Konsistenz wird noch besser. Hier sind meine Tipps für die richtige Präsentation und Lagerung.

Servieren: Serviere die Plätzchen auf einer schönen Platte oder in einer weihnachtlichen Dose. Sie sind der perfekte Begleiter zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Glühwein. Du kannst sie auch als Mitbringsel zum Adventskaffee einpacken – in einer hübschen Zellophantüte mit Schleife machen sie eine tolle Figur. Für eine besondere Note bestäube ich die Plätzchen manchmal noch mit etwas Puderzucker, bevor ich sie serviere.

Aufbewahren: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Keksdose auf. Zwischen den Lagen kannst du etwas Backpapier legen, damit die Dekoration nicht zerkratzt. An einem kühlen, trockenen Ort halten sie sich problemlos 2-3 Wochen. Wichtig: Stelle die Dose nicht in den Kühlschrank, da die Plätzchen dort Feuchtigkeit ziehen und weich werden. Wenn du sie länger aufbewahren möchtest, kannst du sie auch einfrieren. Lege die fertigen, ungekühlten Plätzchen in einen Gefrierbeutel und friere sie für bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen legst du sie einfach bei Raumtemperatur auf ein Kühlgitter – nach 30 Minuten sind sie wieder wie frisch gebacken.

Reheating-Tipp: Wenn die Plätzchen nach einigen Tagen etwas an Knusprigkeit verloren haben, kannst du sie für 3-4 Minuten bei 150 °C im Ofen aufbacken. Lass sie dann auf dem Blech auskühlen, und sie werden wieder herrlich knusprig. Das funktioniert übrigens auch mit anderen Plätzchensorten.

Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile

Natürlich sind Plätzchen in erster Linie ein Genussmittel, aber sie enthalten auch einige wertvolle Inhaltsstoffe. Hier eine grobe Nährwertangabe pro Plätzchen (bei 30 Stück):

  • Kalorien: ca. 110 kcal
  • Fett: ca. 7 g
  • Kohlenhydrate: ca. 10 g
  • Eiweiß: ca. 2 g
  • Ballaststoffe: ca. 0,5 g

Pistazien sind echte Nährstoffbomben. Sie enthalten viel Vitamin B6, das wichtig für den Stoffwechsel ist, sowie Kalium und Magnesium. Die ungesättigten Fettsäuren in den Nüssen können sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Weiße Schokolade enthält zwar weniger Kakao als dunkle Schokolade, dafür aber Kakaobutter, die reich an Ölsäure ist. In Maßen genossen, sind diese Plätzchen also durchaus ein kleiner Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung – zumindest, wenn man sie nicht in Massen isst.

Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, weiße Schokolade), Eier und Nüsse (Pistazien). Für Menschen mit einer Nussallergie sind sie daher nicht geeignet. Du kannst die Pistazien aber, wie oben beschrieben, durch Kerne (z.B. Kürbiskerne) ersetzen.

Fazit: Darum solltest du diese Plätzchen unbedingt backen

Ich hoffe, ich konnte dich mit meiner Geschichte und dem Rezept überzeugen. Diese knusprigen Pistazien-Plätzchen mit weißer Schokolade sind für mich der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus einem kleinen Chaos entstehen. Sie sind einfach zuzubereiten, sehen wunderschön aus und schmecken einfach himmlisch. Die Kombination aus dem buttrigen Teig, den knackigen Pistazien und der süßen weißen Schokolade ist einfach unschlagbar.

Probiere sie unbedingt aus und passe sie nach deinem Geschmack an. Vielleicht magst du sie ja lieber mit Zitrone oder mit einem Schuss Kardamom? Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es dir viele Freiheiten lässt. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie sie dir gelungen sind oder welche Variation du ausprobiert hast. Hast du vielleicht auch schon mal ein Rezept durch einen Fehler entdeckt? Teile deine Geschichte mit mir und der Community! Und wenn dir der Beitrag gefallen hat, teile ihn gerne mit deinen Freunden auf Pinterest oder Facebook. Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Backen und eine wundervolle, besinnliche Weihnachtszeit!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch über Nacht im Kühlschrank lassen?

Ja, absolut! Der Teig kann problemlos über Nacht im Kühlschrank ruhen. Wickle ihn gut in Frischhaltefolie, damit er nicht austrocknet. Nimm ihn dann etwa 10 Minuten vor dem Formen aus dem Kühlschrank, damit er etwas weicher wird und sich besser verarbeiten lässt.

Warum sind meine Plätzchen nach dem Backen so weich?

Das ist völlig normal. Die Plätzchen sind direkt aus dem Ofen noch sehr weich. Sie werden erst beim Abkühlen auf dem Blech und dann auf dem Kühlgitter richtig fest. Wichtig ist, dass du sie nicht zu früh vom Blech nimmst – warte mindestens 5 Minuten.

Kann ich die Pistazien durch andere Nüsse ersetzen?

Ja, auf jeden Fall! Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse eignen sich hervorragend als Ersatz. Beachte nur, dass der Geschmack und die Farbe der Plätzchen sich dann verändern. Für eine nussfreie Variante kannst du auch Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne verwenden.

Wie bekomme ich die weiße Schokolade schön flüssig zum Dekorieren?

Schmelze die Schokolade langsam und vorsichtig. In der Mikrowelle bei niedriger Stufe (600 Watt) in 20-Sekunden-Intervallen. Rühre jedes Mal kräftig um. Wenn du ein Wasserbad verwendest, achte darauf, dass das Wasser nicht kocht. Ein Spritzer geschmacksneutrales Öl (z.B. Rapsöl) kann helfen, die Schokolade geschmeidiger zu machen.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Ei backen?

Ja, das ist möglich. Ersetze das Eigelb durch einen Esslöffel kaltes Wasser oder pflanzliche Milch. Der Teig wird dann etwas bröseliger, aber du kannst ihn trotzdem gut zu Kugeln formen. Drücke die Kugeln etwas fester zusammen, damit sie nicht auseinanderfallen.

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Pistazien-Plätzchen mit weißer Schokolade recipe

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Die besten knusprigen Pistazien-Plätzchen mit weißer Schokolade

Diese knusprigen Pistazien-Plätzchen mit weißer Schokolade sind ein glücklicher Zufall, der sich als das beste Missgeschick herausstellte. Sie sind schnell zubereitet, buttrig, knackig und der Star auf jedem Weihnachtsteller.

  • Author: Hannah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 13 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 30 Stück 1x
  • Category: Weihnachtsgebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 150 g kalte Butter, in Würfeln
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Eigelb (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g gehackte Pistazien (ungesalzen)
  • 100 g weiße Schokolade, grob gehackt
  • 30 g gehackte Pistazien (für die Dekoration)
  • 50 g weiße Schokolade (für die Dekoration)

Instructions

  1. Den Teig vorbereiten: Mehl, Puderzucker und Salz in einer großen Rührschüssel vermischen. Kalte Butterwürfel und Eigelb hinzufügen und alles mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten (ca. 3-4 Minuten).
  2. Pistazien und Schokolade einarbeiten: 100 g gehackte Pistazien und 100 g grob gehackte weiße Schokolade zum Teig geben und kurz unterkneten, bis gleichmäßig verteilt. Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühlen.
  3. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem gekühlten Teig walnussgroße Kugeln (ca. 20 g) formen und mit Abstand auf das Blech setzen. Kugeln leicht flach drücken.
  4. Plätzchen auf der mittleren Schiene 12-14 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Sie sehen nach dem Backen noch weich aus, werden aber beim Abkühlen fest.
  5. Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kühlgitter heben und vollständig auskühlen lassen (ca. 20-30 Minuten).
  6. Dekorieren: 50 g weiße Schokolade vorsichtig schmelzen. In einen Spritzbeutel oder Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke füllen und die ausgekühlten Plätzchen kreuz und quer beträufeln. Sofort die restlichen 30 g gehackten Pistazien darüberstreuen und leicht andrücken. Schokolade vollständig fest werden lassen (ca. 30 Minuten bei Raumtemperatur oder 10 Minuten im Kühlschrank).

Notes

Der Teig kann über Nacht im Kühlschrank ruhen. Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag noch besser. Zum Aufbewahren in einer luftdichten Dose an einem kühlen, trockenen Ort lagern (nicht im Kühlschrank). Bei Bedarf 3-4 Minuten bei 150 °C im Ofen aufbacken, um die Knusprigkeit wiederherzustellen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 110
  • Fat: 7
  • Carbohydrates: 10
  • Fiber: 5
  • Protein: 2

Keywords: Pistazien-Plätzchen, weiße Schokolade, Weihnachtsplätzchen, knusprig, einfach, schnell, Advent, Plätzchenrezept

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