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David Kim

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Die besten partytauglichen Kohlrouladen mit rauchiger Specksoße

Ready In 90 Minuten
Servings 6 Portionen
Difficulty Medium

Es gab da mal eine kleine, verrauchte Kneipe im Berliner Wedding, die hieß „Zum letzten Kohlkopf“. Kein fancy Restaurant, versteht sich, eher so eine Eckkneipe mit rot-weiß karierten Tischdecken und einer Theke, die schon bessere Tage gesehen hatte. Aber die Kohlrouladen dort – die waren legendär. Groß wie Fäuste, eine Soße, die nach Rauch und Gemütlichkeit schmeckte, und dazu Kartoffelpüree, das fluffiger war als jedes Kissen. Vor drei Jahren hat der Wirt dann aufgehört, und die Tür hat sich für immer geschlossen. Ich habe das so vermisst, ehrlich. Nach etwa neun Versuchen – einmal habe ich die Soße komplett verbrannt, das war echt deprimierend – habe ich es endlich geknackt. Diese partytauglichen Kohlrouladen mit rauchiger Specksoße sind mein Siegesrezept. Sie schmecken genau wie damals, nur dass du sie jetzt für eine ganze Runde Gäste machen kannst. Vielleicht kennst du das ja, wenn ein Gericht einfach nach mehr verlangt.

Diese Kohlrouladen sind der absolute Renner, wenn du Freunde zum Essen einlädst. Sie lassen sich fantastisch vorbereiten, werden im Ofen schön durchgegart und die rauchige Specksoße ist einfach der Hammer. Kein stundenlanges Rühren, kein Stress – perfekt für eine entspannte Feier. Ich verspreche dir, deine Gäste werden nach dem Rezept fragen.

Warum du diese Kohlrouladen lieben wirst

  • Perfekt für Partys: Du kannst sie problemlos einen Tag vorher zubereiten und am nächsten Tag nur noch aufwärmen. Der Geschmack wird dadurch sogar noch intensiver!
  • Rauchige Specksoße: Das ist das Geheimnis! Der geräucherte Speck verleiht der Soße eine unglaubliche Tiefe, die perfekt mit dem milden Kohl harmoniert.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Alles bekommst du im Supermarkt um die Ecke.
  • Kommt immer an: Ob Oma, Onkel oder die Freunde von nebenan – Kohlrouladen sind ein echtes Comfort Food, das jeder liebt.
  • Saftig und zart: Dank des richtigen Tricks beim Blanchieren und der langen Schmorzeit im Ofen werden die Rouladen butterweich und fallen fast auseinander.

Was diese Kohlrouladen von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Kombination aus dem würzigen Hackfleisch, dem zarten Weißkohl und dieser einen, besonderen Zutat: der rauchigen Specksoße. Sie ist nicht nur Beilage, sie ist der Star des Gerichts. Und das Beste: Du musst kein Profikoch sein, um das hinzubekommen. Es ist einfach ehrliches, gutes Essen, das glücklich macht.

Was du an Zutaten brauchst

Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Das meiste hast du bestimmt schon zu Hause. Ich setze auf Qualität, aber du musst nicht das teuerste Fleisch kaufen. Normales Hackfleisch vom Rind oder gemischt funktioniert perfekt.

Für die Kohlrouladen:

  • 1 großer Weißkohl (ca. 1,5 kg) – Achte darauf, dass er fest und schwer ist. Die äußeren Blätter sollten keine braunen Stellen haben.
  • 500 g gemischtes Hackfleisch (Rind und Schwein) – Das Fett im Schweinefleisch macht die Rouladen besonders saftig.
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt – Für den Geschmack und die Bindung.
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst oder fein gehackt – Ein Muss für die Würze.
  • 1 altbackenes Brötchen oder 50 g Paniermehl – Eingeweicht in Milch, sorgt es für eine lockere Konsistenz.
  • 1 Ei – Bindet die Füllung.
  • 1 TL Salz und 1 TL Pfeffer – Die Basis für die Würze.
  • 1 TL Paprikapulver (edelsüß) – Gibt eine schöne Farbe und ein mildes Aroma.
  • 1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben – Ein klassischer Kohlrouladen-Trick für mehr Tiefe.

Für die rauchige Specksoße:

partytaugliche Kohlrouladen mit rauchiger Specksoße preparation steps

  • 200 g geräucherter Speck, in feine Streifen geschnitten – Ich nehme am liebsten Frühstücksspeck oder einen kräftigen Bauchspeck. Die Räucherung ist entscheidend für den Geschmack.
  • 2 EL Butterschmalz oder neutrales Öl – Zum Anbraten.
  • 2 EL Tomatenmark – Für die Röstaromen und die Farbe.
  • 500 ml kräftige Rinderbrühe – Am besten selbst gemacht oder eine gute Bio-Variante aus dem Glas.
  • 200 ml Schlagsahne – Macht die Soße schön sämig und mildert die Rauchigkeit ab.
  • 2 Lorbeerblätter – Für das typische Schmoraroma.
  • 1 EL Speisestärke (optional) – Zum Andicken der Soße, falls sie zu dünn ist.
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken.

Mein Tipp: Für den Speck greife ich gerne zu einer Marke wie „Gut & Günstig“ oder „Weber“ – die haben ein super Preis-Leistungs-Verhältnis und einen intensiven Rauchgeschmack. Wenn du keinen geräucherten Speck magst, kannst du auch normalen durchwachsenen Speck nehmen, aber dann fehlt der Soße das gewisse Etwas. Für eine vegetarische Variante tausche das Hackfleisch einfach gegen eine Mischung aus gekochtem Reis, Linsen und gerösteten Walnüssen – das funktioniert auch super!

Welche Küchengeräte du brauchst

Du brauchst keine ausgefallene Profi-Ausstattung für dieses Rezept. Ein großer Topf, eine Pfanne und eine Auflaufform reichen völlig aus. Hier ist meine Liste:

  • Großer Topf (mindestens 5 Liter) zum Blanchieren der Kohlblätter.
  • Scharfes Messer und ein Küchenbrett.
  • Große Pfanne oder Bräter zum Anbraten der Rouladen und für die Soße.
  • Auflaufform oder ofenfeste Form mit Deckel (oder Alufolie).
  • Küchengarn oder Zahnstocher zum Verschließen der Rouladen (ich nehme Zahnstocher, das ist schneller).
  • Schüssel für die Füllung.

Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Wenn du keinen Bräter hast, nimm einfach eine tiefe Pfanne und gib die Rouladen später in eine Auflaufform. Das spart Spülen. Und falls du keinen Deckel für die Form hast, mach einfach Alufolie drüber. Hält genauso gut.

So bereitest du die partytauglichen Kohlrouladen zu

Los geht’s! Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt. Ich hab das schon oft gemacht und es wird jedes Mal besser. Folge einfach diesen Schritten:

  1. Kohl vorbereiten: Vom Weißkohl den Strunk großzügig kegelförmig herausschneiden. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Den Kohl mit der Öffnung nach unten ins kochende Wasser geben. Nach etwa 3-4 Minuten die ersten äußeren Blätter lösen sich. Mit einer Zange vorsichtig abziehen und in Eiswasser legen. Das wiederholst du, bis du etwa 10-12 große, unbeschädigte Blätter hast. Die restlichen inneren Blätter kannst du für einen Salat oder eine Suppe verwenden. Die dicken Mittelrippen der Blätter flach schneiden oder mit einem Nudelholz etwas plattieren – so lassen sie sich besser rollen.
  2. Füllung zubereiten: Das Brötchen in etwas Milch einweichen, bis es weich ist. Hackfleisch, fein gewürfelte Zwiebel, Knoblauch, das ausgedrückte Brötchen, Ei, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Muskat in eine große Schüssel geben. Alles mit den Händen gut vermengen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Nicht zu lange kneten, sonst wird die Füllung zäh.
  3. Rouladen formen: Ein Kohlblatt auf die Arbeitsfläche legen. Etwa 2-3 Esslöffel der Füllung auf das untere Drittel des Blattes geben. Die Seiten einschlagen, dann das untere Ende über die Füllung klappen und fest aufrollen. Mit einem Zahnstocher oder Küchengarn verschließen. So mit allen Blättern verfahren. Keine Angst, wenn mal eines reißt – das passiert mir auch manchmal. Einfach doppelt einwickeln.
  4. Rouladen anbraten: In einer großen Pfanne oder einem Bräter das Butterschmalz erhitzen. Die Kohlrouladen rundherum scharf anbraten, bis sie schön braun sind. Das gibt extra Geschmack! Dann aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
  5. Die rauchige Specksoße zubereiten: Im gleichen Topf den geräucherten Speck knusprig auslassen. Das Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten, bis es duftet. Mit der Rinderbrühe ablöschen und gut umrühren, damit sich die Bratreste lösen. Die Sahne und die Lorbeerblätter hinzufügen. Die Soße aufkochen lassen und dann die Temperatur reduzieren.
  6. Schmoren im Ofen: Die angebratenen Kohlrouladen in eine Auflaufform legen. Die heiße Specksoße darüber gießen, sodass die Rouladen fast bedeckt sind. Den Deckel auflegen oder die Form mit Alufolie abdecken. Im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Umluft (180 °C Ober-/Unterhitze) etwa 60-75 Minuten schmoren lassen. Nach der Hälfte der Zeit einmal vorsichtig wenden, damit sie gleichmäßig garen.
  7. Soße verfeinern: Die fertigen Rouladen aus der Form nehmen und warm stellen. Die Soße durch ein Sieb gießen (optional, ich lasse die Speckstücke meist drin). Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls die Soße zu dünn ist, die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verrühren und in die kochende Soße einrühren. Einmal aufkochen lassen, dann ist sie schön sämig.

Wichtiger Hinweis: Die Rouladen sind fertig, wenn sie sich mit einer Gabel leicht durchstechen lassen und das Fleisch innen durchgegart ist. Wenn du unsicher bist, schneide eine auf – sie sollte innen saftig und nicht mehr rosa sein.

Tipps und Tricks für perfekte Kohlrouladen

Ich hab bei diesem Rezept so einiges gelernt – auch durch Fehler. Hier sind meine besten Tipps, damit es dir gleich beim ersten Mal gelingt:

  • Blanchieren nicht vergessen: Die Kohlblätter müssen wirklich weich sein, sonst brechen sie beim Rollen. Das Eiswasser stoppt den Garprozess und sorgt für eine schöne grüne Farbe.
  • Die Füllung nicht zu fest drücken: Die Rouladen sollen locker sein, damit die Füllung beim Garen schön saftig bleibt. Drück sie nur leicht zusammen.
  • Anbraten ist Pflicht: Das scharfe Anbraten gibt den Rouladen eine wunderbare Kruste und sorgt für Röstaromen in der Soße. Das ist der Unterschied zwischen „ganz gut“ und „unglaublich lecker“.
  • Geduld beim Schmoren: Lass sie ruhig die volle Zeit im Ofen. Je länger sie schmoren, desto zarter werden sie. Ich hatte mal welche, die waren nach 45 Minuten schon fertig, aber die waren nicht so butterweich wie nach 75 Minuten.
  • Die Soße richtig abschmecken: Die Rauchigkeit des Specks ist intensiv. Schmecke die Soße erst am Ende ab, denn die Lorbeerblätter und der Speck geben schon viel Würze ab. Manchmal reicht ein Spritzer Zitrone oder ein Schuss Essig, um die Aromen auszugleichen.

Ein kleiner Fail von mir: Beim ersten Mal hab ich die Soße nicht abgeschmeckt und sie war viel zu salzig, weil der Speck schon so salzig war. Seitdem probiere ich immer erst, bevor ich nachwürze. Lern aus meinen Fehlern!

Variationen und Anpassungen

Dieses Rezept ist super flexibel. Du kannst es ganz nach deinem Geschmack oder den Vorlieben deiner Gäste anpassen:

  • Vegetarische Variante: Ersetze das Hackfleisch durch eine Mischung aus gekochtem Reis, Linsen, gerösteten Walnüssen und etwas geriebenem Käse. Die Soße lässt du einfach weg oder machst eine vegetarische Version mit Räuchertofu statt Speck.
  • Schärfer: Für eine würzigere Note gib etwas Chili-Flocken oder eine fein gehackte rote Chilischote in die Füllung. Das gibt einen schönen Kick.
  • Mediterrane Note: Statt Paprika und Muskat, würze die Füllung mit Oregano, Thymian und etwas Zitronenschale. Die Soße kannst du mit einem Schuss Weißwein und etwas Tomatenmark verfeinern.
  • Low-Carb-Variante: Lass das Brötchen weg und ersetze es durch gemahlene Mandeln oder Kokosmehl. Die Soße dickst du statt mit Stärke mit etwas Xanthan-Gummi an.
  • Andere Fleischsorten: Du kannst auch reines Rinderhack, Lammhack oder sogar Putenhack verwenden. Putenhack wird etwas trockener, also gib dann einen Schuss Milch oder Sahne in die Füllung.

Ich habe einmal eine Variante mit Lammhack und Minze gemacht – das war ein voller Erfolg bei einem Freund, der orientalische Küche liebt. Probier einfach aus, was dir schmeckt!

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Diese Kohlrouladen sind perfekt für eine Party, weil du sie wunderbar vorbereiten kannst. Hier meine Erfahrungen:

  • Servieren: Die Rouladen am besten auf einem großen Teller oder in einer schönen Schüssel anrichten. Die Soße separat dazu reichen. Dazu passen Kartoffelpüree, Salzkartoffeln, Bandnudeln oder einfach nur ein kräftiges Bauernbrot. Ich persönlich liebe Kartoffelpüree dazu – die Kombination aus der rauchigen Soße und dem cremigen Püree ist einfach himmlisch.
  • Vorbereiten: Du kannst die Rouladen einen Tag vorher komplett zubereiten (inklusive Schmoren). Dann einfach abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Am nächsten Tag im Ofen bei 150 °C etwa 30 Minuten aufwärmen. Der Geschmack wird dadurch sogar noch besser!
  • Einfrieren: Die Kohlrouladen lassen sich super einfrieren. Einfach in einem gefriergeeigneten Behälter oder in einem Gefrierbeutel verpacken. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank legen und dann wie oben aufwärmen.
  • Aufbewahren: Im Kühlschrank halten sich die Rouladen in einem verschlossenen Behälter etwa 3-4 Tage. Die Soße am besten getrennt aufbewahren, damit die Rouladen nicht matschig werden.

Mein Tipp: Wenn du die Rouladen aufwärmst, gib einen Schuss Brühe oder Sahne dazu, damit sie nicht austrocknen. Und vergiss nicht, die Lorbeerblätter vor dem Servieren zu entfernen – niemand beißt gern auf ein Lorbeerblatt!

Nährwerte und gesundheitliche Aspekte

Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (bei 6 Portionen):

Nährwert Menge pro Portion
Kalorien ca. 450 kcal
Eiweiß ca. 28 g
Fett ca. 32 g
Kohlenhydrate ca. 12 g

Weißkohl ist ein echtes Superfood! Er steckt voller Vitamin C, Vitamin K und Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind. Der geräucherte Speck liefert zwar etwas mehr Fett, aber in Maßen genossen ist das völlig in Ordnung. Wenn du auf eine fettärmere Variante achtest, nimm mageres Hackfleisch und lass die Sahne weg – ersetze sie durch etwas Milch oder Brühe. Für eine glutenfreie Variante achte darauf, dass das Brötchen glutenfrei ist oder verwende glutenfreies Paniermehl. Allergiker sollten aufpassen: Das Ei und die Sahne sind potenzielle Allergene. Aber für die meisten ist dieses Gericht ein echtes Wohlfühlessen.

Fazit

Diese partytauglichen Kohlrouladen mit rauchiger Specksoße sind mehr als nur ein Rezept – sie sind ein Stück Erinnerung, das du mit deinen Liebsten teilen kannst. Sie sind herzhaft, wärmend und einfach unglaublich lecker. Ich liebe es, wie der Duft von Rauch und Kohl durch die Küche zieht, wenn sie im Ofen schmoren. Es ist dieses Gefühl von Gemütlichkeit und Zusammenhalt, das eine gute Mahlzeit ausmacht. Probier es aus, pass die Füllung nach deinem Geschmack an und mach es zu deinem eigenen Gericht. Ich bin mir sicher, deine Gäste werden begeistert sein. Schreib mir doch in den Kommentaren, wie es dir gelungen ist! Welche Variation hast du ausprobiert? Ich bin gespannt auf deine Ideen. Bis zum nächsten Mal und guten Appetit!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich die Kohlrouladen auch im Schnellkochtopf zubereiten?

Ja, das geht! Brate die Rouladen wie beschrieben an, gib sie dann in den Schnellkochtopf mit der Soße und koche sie bei vollem Druck etwa 20 Minuten. Die Garzeit verkürzt sich deutlich, aber der Geschmack ist genauso gut.

Warum werden meine Kohlrouladen beim Kochen auseinanderfallen?

Das liegt meist daran, dass die Kohlblätter nicht weich genug blanchiert wurden oder die Rouladen nicht fest genug gerollt sind. Achte darauf, die Blätter gut zu plattieren und die Rouladen mit Zahnstochern zu sichern. Auch zu langes Kochen kann sie zerfallen lassen.

Kann ich statt Weißkohl auch Wirsing oder Spitzkohl verwenden?

Auf jeden Fall! Wirsing hat einen etwas kräftigeren Geschmack und ist auch sehr gut geeignet. Spitzkohl ist milder und die Blätter sind oft zarter, was das Rollen erleichtert. Beide sind tolle Alternativen.

Wie bekomme ich die Soße besonders sämig, ohne sie mit Stärke anzudicken?

Lass die Soße einfach länger einkochen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Oder püriere einen Teil der gekochten Rouladen mit einem Stabmixer in die Soße – das gibt eine natürliche Bindung und extra Geschmack.

Kann ich die Kohlrouladen auch vegetarisch für meine Gäste zubereiten?

Ja, absolut! Ersetze das Hackfleisch durch eine Mischung aus gekochtem Reis, Linsen, gerösteten Nüssen und etwas geriebenem Käse. Für die Soße nimmst du einfach geräucherten Tofu statt Speck und eine Gemüsebrühe. Das schmeckt auch Fleischessern!

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partytaugliche Kohlrouladen mit rauchiger Specksoße recipe

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Die besten partytauglichen Kohlrouladen mit rauchiger Specksoße

Diese Kohlrouladen sind der absolute Renner, wenn du Freunde zum Essen einlädst. Sie lassen sich fantastisch vorbereiten, werden im Ofen schön durchgegart und die rauchige Specksoße ist einfach der Hammer.

  • Author: Hannah
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 75 Minuten
  • Total Time: 105 Minuten
  • Yield: 6 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 großer Weißkohl (ca. 1,5 kg)
  • 500 g gemischtes Hackfleisch (Rind und Schwein)
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst oder fein gehackt
  • 1 altbackenes Brötchen oder 50 g Paniermehl
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
  • 1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
  • 200 g geräucherter Speck, in feine Streifen geschnitten
  • 2 EL Butterschmalz oder neutrales Öl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml kräftige Rinderbrühe
  • 200 ml Schlagsahne
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 EL Speisestärke (optional)
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Instructions

  1. Kohl vorbereiten: Vom Weißkohl den Strunk großzügig kegelförmig herausschneiden. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Den Kohl mit der Öffnung nach unten ins kochende Wasser geben. Nach etwa 3-4 Minuten die ersten äußeren Blätter lösen sich. Mit einer Zange vorsichtig abziehen und in Eiswasser legen. Das wiederholst du, bis du etwa 10-12 große, unbeschädigte Blätter hast. Die restlichen inneren Blätter kannst du für einen Salat oder eine Suppe verwenden. Die dicken Mittelrippen d…
  2. Füllung zubereiten: Das Brötchen in etwas Milch einweichen, bis es weich ist. Hackfleisch, fein gewürfelte Zwiebel, Knoblauch, das ausgedrückte Brötchen, Ei, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Muskat in eine große Schüssel geben. Alles mit den Händen gut vermengen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Nicht zu lange kneten, sonst wird die Füllung zäh.
  3. Rouladen formen: Ein Kohlblatt auf die Arbeitsfläche legen. Etwa 2-3 Esslöffel der Füllung auf das untere Drittel des Blattes geben. Die Seiten einschlagen, dann das untere Ende über die Füllung klappen und fest aufrollen. Mit einem Zahnstocher oder Küchengarn verschließen. So mit allen Blättern verfahren. Keine Angst, wenn mal eines reißt – das passiert mir auch manchmal. Einfach doppelt einwickeln.
  4. Rouladen anbraten: In einer großen Pfanne oder einem Bräter das Butterschmalz erhitzen. Die Kohlrouladen rundherum scharf anbraten, bis sie schön braun sind. Das gibt extra Geschmack! Dann aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
  5. Die rauchige Specksoße zubereiten: Im gleichen Topf den geräucherten Speck knusprig auslassen. Das Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten, bis es duftet. Mit der Rinderbrühe ablöschen und gut umrühren, damit sich die Bratreste lösen. Die Sahne und die Lorbeerblätter hinzufügen. Die Soße aufkochen lassen und dann die Temperatur reduzieren.
  6. Schmoren im Ofen: Die angebratenen Kohlrouladen in eine Auflaufform legen. Die heiße Specksoße darüber gießen, sodass die Rouladen fast bedeckt sind. Den Deckel auflegen oder die Form mit Alufolie abdecken. Im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Umluft (180 °C Ober-/Unterhitze) etwa 60-75 Minuten schmoren lassen. Nach der Hälfte der Zeit einmal vorsichtig wenden, damit sie gleichmäßig garen.
  7. Soße verfeinern: Die fertigen Rouladen aus der Form nehmen und warm stellen. Die Soße durch ein Sieb gießen (optional, ich lasse die Speckstücke meist drin). Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls die Soße zu dünn ist, die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verrühren und in die kochende Soße einrühren. Einmal aufkochen lassen, dann ist sie schön sämig.

Notes

Die Rouladen sind fertig, wenn sie sich mit einer Gabel leicht durchstechen lassen und das Fleisch innen durchgegart ist. Wenn du unsicher bist, schneide eine auf – sie sollte innen saftig und nicht mehr rosa sein. Die Soße erst am Ende abschmecken, da der Speck schon salzig ist.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (ca. 1-2 R
  • Calories: 450
  • Sugar: 5
  • Sodium: 800
  • Fat: 32
  • Saturated Fat: 12
  • Carbohydrates: 12
  • Fiber: 3
  • Protein: 28

Keywords: Kohlrouladen, Specksoße, Partyrezept, Hackfleisch, Weißkohl, rauchig, Ofengericht, Schmorgericht

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