Der Plätzchen-Wettbewerb im Büro war in drei Tagen und ich hatte es komplett vergessen. Alle anderen würden mit aufwendigen, mehrstöckigen Meisterwerken anrücken – ich hatte ein halbes Päckchen Butter, etwas Mehl und ein Glas selbstgemachte Johannisbeerkonfitüre von meiner Nachbarin Frau Schmidt. Ehrlich, ich stand in der Küche und dachte nur: „Na klasse.“ Die Zeit drückte, die Zutaten waren spärlich, und meine Backkünste an einem stressigen Donnerstagabend? Sagen wir mal, die waren nicht unbedingt auf dem Höhepunkt. Ich griff also zum einfachsten Rezept, das ich kannte, und hoffte auf das Beste. Die einfachen Spitzbuben mit Johannisbeerkonfitüre waren meine letzte Rettung.
Ich knetete den Teig, rollte ihn aus – und ja, er riss an den Rändern ein wenig ein, weil ich zu ungeduldig war. Keine Zeit für Perfektion! Ich stach die Plätzchen aus, kleckerte die Konfitüre auf die unteren Hälften und legte die Deckelchen obendrauf. Es sah aus wie ein kleiner, fruchtiger Plätzchen-Haufen, nichts Besonderes. Am nächsten Tag brachte ich die Dose mit einem entschuldigenden Lächeln mit ins Büro. Und dann passierte es: Innerhalb von zehn Minuten war die Dose leer. Meine Kollegen, die sonst stundenlang über ihre Backkreationen sprachen, fragten nach dem Rezept. Die einfachen Spitzbuben mit Johannisbeerkonfitüre – die ich in meiner Panik zusammengeschustert hatte – waren der heimliche Star des Wettbewerbs. Vielleicht kennen Sie das Gefühl, wenn etwas so Einfaches plötzlich alles übertrifft? Genau so fühlt sich dieses Rezept an.
Warum Sie Diese Einfachen Spitzbuben Lieben Werden
Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Es ist das Ergebnis unzähliger Testdurchläufe in meiner kleinen Küche, bei denen ich die perfekte Balance zwischen einem buttrigen Mürbteig und der fruchtigen Süße der Johannisbeerkonfitüre gefunden habe. Ich habe es so oft gebacken, dass ich die Mengen inzwischen im Schlaf beherrsche – und genau das garantiert Ihnen ein absolut sicheres Ergebnis. Die Spitzbuben sind der Beweis, dass man keine ausgefallenen Zutaten oder stundenlange Arbeit braucht, um etwas wirklich Köstliches zu zaubern.
- Schnell & Einfach: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt und muss nur 30 Minuten kühlen. Perfekt für einen spontanen Backabend unter der Woche.
- Einfache Zutaten: Sie haben wahrscheinlich alles, was Sie brauchen, bereits zu Hause. Mehl, Butter, Zucker, Eier und ein Glas gute Konfitüre – mehr nicht.
- Perfekt für jeden Anlass: Ob für den adventlichen Kaffeeklatsch, als Mitbringsel zur Weihnachtsfeier oder einfach für den gemütlichen Sonntagnachmittag – diese Plätzchen passen immer.
- Garantierter Publikumsliebling: Ernsthaft, ich habe noch niemanden getroffen, der diesen klassischen Spitzbuben widerstehen kann. Kinder lieben die süße Füllung, Erwachsene den feinen Mürbteig.
- Unverschämt Lecker: Die Kombination aus dem zarten, fast schmelzenden Teig und der leicht säuerlichen Johannisbeerkonfitüre ist einfach himmlisch. Es ist dieses typische „Augen-zu-und-genießen“-Gefühl.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die spezielle Technik, den Teig nur so lange zu kneten, bis er gerade zusammenhält. Das macht ihn besonders zart und verhindert, dass die Plätzchen hart werden. Und die Wahl der Johannisbeerkonfitüre ist kein Zufall – ihre natürliche Säure schneidet wunderbar durch die Süße des Teigs und verleiht den Spitzbuben eine unvergleichliche Frische. Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist die Art von Gebäck, bei der man nach dem ersten Bissen kurz innehalten muss. Es ist der perfekte kleine Glücksmoment für den Alltag.
Welche Zutaten Sie Brauchen
Die Magie dieser einfachen Spitzbuben mit Johannisbeerkonfitüre liegt in der Qualität der wenigen Zutaten, die Sie verwenden. Jede Komponente spielt ihre Rolle, um dieses perfekte Geschmackserlebnis zu erschaffen. Keine Sorge, es sind alles Dinge, die Sie entweder schon im Vorratsschrank haben oder die sich problemlos besorgen lassen.
Für den Mürbeteig:
- 250 g Weizenmehl (Type 405): Das ist die Basis für unseren zarten Teig. Ich verwende am liebsten das Mehl von Ruf oder Aurora, weil es eine konstante Qualität hat. Für eine glutenfreie Variante können Sie eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, aber der Teig wird dann etwas bröseliger.
- 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln: Die Butter muss wirklich kalt sein – das ist das Geheimnis für einen mürben Teig. Ich nehme am liebsten ungesalzene Butter von Weihenstephan, aber jede gute Marke tut es. Die Kälte verhindert, dass das Gluten zu stark arbeitet.
- 80 g Puderzucker: Puderzucker macht den Teig feiner und zarter als normaler Kristallzucker. Sie können aber auch feinen Backzucker verwenden, wenn gerade kein Puderzucker da ist.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig. Achten Sie darauf, dass es Zimmertemperatur hat, damit es sich besser mit der kalten Butter verbindet. Falls nötig, legen Sie es für 5 Minuten in warmes Wasser.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Für das unverwechselbare Aroma. Ich schwöre auf Dr. Oetker Bourbon-Vanillezucker, aber selbstgemachter ist natürlich noch besser.
- Eine Prise Salz: Das Salz hebt die Aromen hervor und balanciert die Süße aus. Klingt unscheinbar, ist aber essenziell.
Für die Füllung und Dekoration:
- Ca. 150 g Johannisbeerkonfitüre: Hier liegt der Schlüssel zum Geschmack! Ich empfehle eine Konfitüre mit ganzen Früchten oder zumindest Stücken, wie die von Schwartau oder Bonne Maman. Sie können aber auch eine andere fruchtige Konfitüre verwenden – Himbeere oder Aprikose passen auch hervorragend.
- Puderzucker zum Bestäuben: Für den letzten, klassischen Schliff. Einfach durch ein feines Sieb streuen.
Substitutionshinweise:
- Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine (am besten eine, die für Backen geeignet ist) und verwenden Sie einen Esslöffel kaltes Wasser oder Apfelmus statt des Eis. Der Teig wird dann etwas fester, aber das Ergebnis ist immer noch sehr lecker.
- Zuckerreduziert: Sie können den Puderzucker durch Xylit oder Birkenzucker ersetzen, aber der Teig wird dann etwas trockener. Verwenden Sie dann vielleicht ein Eigelb mehr für die Bindung.
Benötigte Küchengeräte
Für diese einfachen Spitzbuben mit Johannisbeerkonfitüre brauchen Sie keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche. Ich backe sie seit Jahren mit genau diesen Basics und es funktioniert jedes Mal.
- Große Rührschüssel: Eine einfache Schüssel aus Glas oder Edelstahl reicht völlig.
- Handrührgerät mit Knethaken: Das spart Zeit und Mühe. Sie können den Teig aber auch mit den Händen verkneten – das dauert nur etwas länger und die Hände sollten wirklich kalt sein, damit die Butter nicht schmilzt.
- Küchenwaage: Für genaue Mengenangaben. Ich habe eine einfache digitale Waage von Soehnle, die seit Jahren treue Dienste leistet.
- Klarer Frischhaltefolie: Zum Einwickeln des Teigs vor dem Kühlen. Einfach und effektiv.
- Nudelholz: Ein klassisches Holz-Nudelholz ist perfekt. Wenn Sie keins haben, tut es auch eine saubere Glasflasche.
- Ausstechformen: Sie brauchen eine runde Form (ca. 4-5 cm Durchmesser) und eine kleine Form für das „Guckloch“ (z.B. ein Herz oder eine kleine runde Form). Ich habe ein Set von Wilton, das sehr saubere Kanten schneidet.
- Backblech mit Backpapier: Normales Backpapier ist ausreichend. Sie können auch eine Silikonmatte verwenden, die ich persönlich bevorzuge, weil sie perfekt antihaftend ist.
- Kuchenrost: Zum vollständigen Auskühlen der Plätzchen. Das verhindert, dass sie von unten durchweichen.
- Feines Sieb: Zum Bestäuben mit Puderzucker.
Ein Tipp am Rande: Investieren Sie in ein gutes Nudelholz mit verstellbaren Ringen. Das sorgt für eine gleichmäßige Teigdicke und Ihre Spitzbuben werden alle gleich groß – das sieht nicht nur schöner aus, sondern backt auch gleichmäßiger.
Zubereitungsmethode – Schritt für Schritt

Jetzt wird es praktisch. Folgen Sie diesen Schritten, und Sie werden im Handumdrehen die besten einfachen Spitzbuben mit Johannisbeerkonfitüre auf dem Tisch haben. Ich habe jedes Detail selbst getestet, damit bei Ihnen garantiert nichts schiefgeht.
- Den Teig zubereiten (10 Minuten): Geben Sie das Mehl, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Vermischen Sie alles kurz mit einem Löffel. Fügen Sie die kalten Butterwürfel und das Ei hinzu. Kneten Sie alles mit dem Handrührgerät (Knethaken) auf niedrigster Stufe zu einem glatten Teig. Achtung: Kneten Sie nicht zu lange! Sobald der Teig zusammenhält und keine Mehlreste mehr zu sehen sind, aufhören. Sonst wird er zäh. Der Teig wird anfangs etwas bröselig aussehen, aber keine Sorge – das gibt sich beim Kühlen.
- Teig kühlen (30 Minuten): Formen Sie den Teig zu einer flachen Scheibe (das geht beim Ausrollen später leichter). Wickeln Sie ihn fest in Frischhaltefolie ein. Legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Diese Ruhezeit ist nicht verhandelbar – sie macht den Teig geschmeidig und verhindert, dass er beim Ausrollen reißt. Während der Teig kühlt, heizen Sie den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor.
- Teig ausrollen und ausstechen (15 Minuten): Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Nehmen Sie den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank und rollen Sie ihn gleichmäßig etwa 3-4 mm dick aus. Arbeiten Sie zügig, damit der Teig nicht zu warm wird. Stechen Sie mit der runden Form möglichst viele Plätzchen aus. Bei der Hälfte der Plätzchen stechen Sie mit der kleinen Form ein „Guckloch“ in die Mitte – das werden die Deckel. Legen Sie die Plätzchen mit etwas Abstand auf das mit Backpapier belegte Blech. Sammeln Sie die Teigreste ein, kneten Sie sie kurz durch und rollen Sie sie erneut aus.
- Backen (10-12 Minuten): Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backen Sie die Plätzchen, bis sie an den Rändern ganz leicht goldbraun werden. Die Mitte sollte hell bleiben. Das dauert etwa 10-12 Minuten. Achtung: Der Backvorgang ist schnell! Bleiben Sie in der Nähe, denn die Plätzchen verbrennen leicht. Ein guter Indikator: Der Duft von gebackenem Mürbteig, der durch die Küche zieht – dann sind sie meist perfekt.
- Auskühlen lassen (15 Minuten): Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und lassen Sie die Plätzchen für 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf einen Kuchenrost und lassen sie vollständig auskühlen. Das ist wichtig, sonst wird die Konfitüre beim Bestreichen zu flüssig.
- Füllen und dekorieren (10 Minuten): Erwärmen Sie die Johannisbeerkonfitüre in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle, bis sie etwas flüssiger wird. Bestreichen Sie die unteren Plätzchen (ohne Loch) dünn mit der Konfitüre. Legen Sie die Deckel (mit Loch) vorsichtig darauf und drücken Sie sie leicht an. Lassen Sie die gefüllten Spitzbuben für etwa 10 Minuten stehen, damit die Konfitüre etwas fest wird. Dann bestäuben Sie sie großzügig mit Puderzucker durch ein feines Sieb.
Persönlicher Tipp: Wenn der Teig beim Ausrollen klebt, legen Sie ihn für weitere 10 Minuten in den Kühlschrank. Das passiert mir im Sommer öfter, und es ist die einfachste Lösung. Und noch etwas: Füllen Sie die Spitzbuben nicht zu voll mit Konfitüre, sonst quillt sie beim Zusammendrücken an den Seiten heraus.
Backtipps & Techniken für Perfekte Spitzbuben
Im Laufe der Jahre habe ich so einige Fehler mit diesen einfachen Spitzbuben mit Johannisbeerkonfitüre gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihnen das nicht passiert.
Der häufigste Fehler: Der Teig wird zu trocken. Das passiert, wenn zu viel Mehl verwendet wird oder der Teig zu lange geknetet wird. Meine Devise: Lieber etwas weniger Mehl und nur so lange kneten, bis alles gerade verbunden ist. Wenn der Teig beim Ausrollen bricht, ist er wahrscheinlich zu trocken. Dann hilft ein Teelöffel kaltes Wasser oder ein Eigelb, das Sie beim nächsten Mal dazugeben.
Die Konfitüre läuft aus. Ein klassisches Problem! Die Lösung: Die Konfitüre vor dem Füllen etwas erwärmen, damit sie streichfähiger ist, aber nicht zu heiß. Und noch wichtiger: Tragen Sie sie nur dünn auf und lassen Sie einen kleinen Rand frei. Drücken Sie die Deckel nicht zu fest auf, sonst quillt die Konfitüre heraus.
Multitasking leicht gemacht: Während der Teig im Kühlschrank ruht, können Sie schon das Backblech vorbereiten und den Ofen vorheizen. Und während die erste Ladung Plätzchen backt, rollen Sie schon die nächste Portion aus. So haben Sie die Plätzchen in weniger als einer Stunde fertig.
Für gleichmäßige Ergebnisse: Messen Sie die Teigdicke mit den verstellbaren Ringen Ihres Nudelholzes oder zwei gleich dicken Holzleisten. Das sorgt dafür, dass alle Plätzchen gleich schnell backen und die gleiche Höhe haben.
Ein Tipp für die perfekte Textur: Wenn Sie die Spitzbuben besonders mürbe mögen, ersetzen Sie 50 g des Mehls durch 50 g Speisestärke. Das macht den Teig noch zarter und feiner. Klingt verrückt, aber es funktioniert!
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem Grundrezept für einfache Spitzbuben mit Johannisbeerkonfitüre ist, dass es unendlich viele Möglichkeiten zur Abwandlung bietet. Ich habe im Laufe der Jahre einige Varianten ausprobiert, und hier sind meine liebsten.
- Schoko-Spitzbuben: Für alle Schokoladenfans! Tauchen Sie die Hälfte der fertigen und gefüllten Spitzbuben in geschmolzene Zartbitterschokolade. Lassen Sie sie auf Backpapier trocknen. Der Kontrast zwischen der fruchtigen Konfitüre und der bittersüßen Schokolade ist einfach göttlich.
- Zitronen-Spitzbuben: Geben Sie den Abrieb einer halben Bio-Zitrone in den Teig. Das verleiht den Plätzchen eine frische, zitronige Note, die perfekt zur Johannisbeerkonfitüre passt. Für die Füllung können Sie auch eine Zitronen-Limetten-Konfitüre verwenden.
- Vegane Variante: Wie schon bei den Zutaten erwähnt: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine und das Ei durch einen Esslöffel kaltes Wasser oder Apfelmus. Der Teig wird etwas fester, aber das Ergebnis ist dennoch sehr lecker und überzeugt auch Nicht-Veganer.
- Glutenfreie Option: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung. Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, damit der Teig zusammenhält. Der Teig wird etwas bröseliger, aber mit etwas Geduld beim Ausrollen gelingt er trotzdem.
- Andere Konfitüren: Natürlich können Sie auch andere Konfitüren verwenden. Himbeere, Aprikose oder Erdbeere sind Klassiker. Ich habe es auch schon mit einer pikanten Feigenkonfitüre probiert – das war eine interessante, süß-herbe Kombination.
Ich persönlich liebe die Variante mit Zitronenabrieb – sie schmeckt so frisch und sommerlich, auch wenn es draußen kalt ist. Probieren Sie einfach aus, was Ihnen am besten gefällt!
Servier- & Aufbewahrungshinweise
Die einfachen Spitzbuben mit Johannisbeerkonfitüre schmecken am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen sind. Dann sind die Aromen richtig schön miteinander verschmolzen. Aber sie schmecken auch direkt nach dem Backen schon fantastisch.
Servieren: Servieren Sie die Spitzbuben auf einer hübschen Platte oder in einer Keksdose. Sie passen perfekt zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Für eine besondere Note können Sie sie mit etwas Puderzucker bestäuben oder mit einem Minzblatt dekorieren. Sie schmecken bei Zimmertemperatur am besten – dann ist der Mürbteig besonders zart.
Aufbewahrung: Bewahren Sie die Spitzbuben in einer luftdichten Keksdose auf. So bleiben sie bis zu zwei Wochen frisch. Wichtig: Legen Sie sie nicht in den Kühlschrank, da sie dort hart werden. Ein Tipp: Legen Sie ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose – das hält die Plätzchen weich, aber die Konfitüre kann dann etwas feucht werden. Also lieber ohne.
Einfrieren: Sie können die ungefüllten Plätzchen (ohne Konfitüre) problemlos einfrieren. Legen Sie sie dazu in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. Sie halten sich so bis zu drei Monate. Zum Auftauen legen Sie sie einfach bei Zimmertemperatur auf einen Teller. Nach dem Auftauen können Sie sie wie gewohnt füllen und dekorieren. Die gefüllten Spitzbuben lassen sich auch einfrieren, aber die Konfitüre kann dann etwas wässrig werden. Ich empfehle daher, sie ungefüllt einzufrieren.
Reheating: Eigentlich müssen die Plätzchen nicht aufgewärmt werden. Falls Sie sie aber besonders weich mögen, legen Sie sie für 5 Minuten in den auf 100°C vorgeheizten Ofen. Das macht den Teig wieder zart.
Die Aromen entwickeln sich übrigens mit der Zeit. Nach ein bis zwei Tagen schmecken die Spitzbuben noch intensiver und die Konfitüre ist schön eingezogen. Ein guter Grund, sie etwas vorzubereiten!
Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile
Natürlich sind Spitzbuben in erster Linie ein Genussmittel. Aber ein paar positive Aspekte haben sie auch. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei etwa 25 Stück):
- Kalorien: ca. 80 kcal
- Fett: ca. 4 g
- Kohlenhydrate: ca. 10 g
- Eiweiß: ca. 1 g
Die Johannisbeerkonfitüre ist nicht nur lecker, sondern auch reich an Vitamin C und Antioxidantien. Johannisbeeren sind bekannt für ihren hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, die das Immunsystem unterstützen können. Natürlich geht ein Teil davon beim Kochen verloren, aber ein kleiner positiver Effekt bleibt.
Der Mürbteig enthält Butter, die reich an fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin A ist. In Maßen genossen, ist das also kein Problem. Für eine leichtere Variante können Sie einen Teil der Butter durch Apfelmus ersetzen – das reduziert den Fettgehalt, verändert aber die Textur.
Bitte beachten Sie: Die Plätzchen enthalten Gluten (aus dem Mehl), Laktose (aus der Butter) und Eier. Für Allergiker gibt es die bereits erwähnten veganen und glutenfreien Alternativen. Ich persönlich sehe diese Plätzchen als kleinen, bewussten Genuss – ein Stückchen am Tag schadet nicht, und die Freude daran ist es allemal wert.
Fazit
Diese einfachen Spitzbuben mit Johannisbeerkonfitüre sind für mich der Beweis, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind. Sie sind schnell gemacht, schmecken himmlisch und erinnern mich jedes Mal an diesen verrückten Büro-Wettbewerb, bei dem sie alle überrascht haben. Ich liebe es, wie der buttrige Teig auf der Zunge zergeht und die fruchtige Konfitüre einen frischen Akzent setzt. Es ist ein Rezept, das ich immer wieder backe, weil es einfach nie enttäuscht.
Probieren Sie es aus! Passen Sie es nach Ihrem Geschmack an – mit anderen Konfitüren, Schokolade oder Zitrone. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Ich bin sicher, Sie werden genauso verliebt in diese kleinen Kunstwerke sein wie ich. Und wenn Sie sie gebacken haben, erzählen Sie mir davon! Hinterlassen Sie einen Kommentar, teilen Sie Ihre Variationen oder markieren Sie mich auf Pinterest. Ich freue mich riesig darauf, Ihre Kreationen zu sehen. Denken Sie daran: Backen soll Spaß machen und nicht perfekt sein. Also los, ran an die Schüsseln!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?
Ja, absolut! Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn über Nacht im Kühlschrank. Nehmen Sie ihn etwa 10 Minuten vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank, damit er etwas weicher wird.
Meine Spitzbuben sind zu hart geworden. Woran liegt das?
Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange geknetet oder zu dick ausgerollt wurde. Auch eine zu hohe Backtemperatur kann dazu führen. Achten Sie darauf, den Teig nur kurz zu kneten und nicht zu dick auszurollen (3-4 mm). Backen Sie bei 180°C Ober-/Unterhitze.
Welche Konfitüre eignet sich am besten?
Johannisbeerkonfitüre ist der Klassiker wegen ihrer fruchtigen Säure. Aber auch Himbeere, Aprikose oder Erdbeere sind hervorragend. Achten Sie auf eine Konfitüre mit Fruchtstücken für die beste Textur.
Kann ich die Spitzbuben auch ohne Ei backen?
Ja, für eine vegane Variante ersetzen Sie das Ei einfach durch einen Esslöffel kaltes Wasser oder Apfelmus. Der Teig wird dann etwas fester, aber das Ergebnis ist dennoch sehr lecker.
Wie lange halten sich die Spitzbuben?
In einer luftdichten Keksdose bei Zimmertemperatur bleiben sie bis zu zwei Wochen frisch. Am besten schmecken sie nach ein bis zwei Tagen, wenn die Aromen durchgezogen sind.
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Einfache Spitzbuben mit Johannisbeerkonfitüre
Diese einfachen Spitzbuben mit Johannisbeerkonfitüre sind der Beweis, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind. Sie sind schnell gemacht, schmecken himmlisch und sind der garantierte Publikumsliebling.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 7 Minuten
- Yield: 25 Stück 1x
- Category: Kekse / Plätzchen
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 125 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
- 80 g Puderzucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- Eine Prise Salz
- Ca. 150 g Johannisbeerkonfitüre
- Puderzucker zum Bestäuben
Instructions
- Den Teig zubereiten (10 Minuten): Mehl, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Rührschüssel vermischen. Kalte Butterwürfel und Ei hinzufügen. Mit dem Handrührgerät (Knethaken) auf niedrigster Stufe zu einem glatten Teig kneten. Nicht zu lange kneten.
- Teig kühlen (30 Minuten): Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen.
- Teig ausrollen und ausstechen (15 Minuten): Arbeitsfläche leicht bemehlen. Teig gleichmäßig 3-4 mm dick ausrollen. Mit runder Form Plätzchen ausstechen. Bei der Hälfte der Plätzchen ein kleines Loch in die Mitte stechen. Auf Backblech mit Backpapier legen.
- Backen (10-12 Minuten): Blech auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben. Plätzchen backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Mitte sollte hell bleiben.
- Auskühlen lassen (15 Minuten): Plätzchen 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf einen Kuchenrost heben und vollständig auskühlen lassen.
- Füllen und dekorieren (10 Minuten): Johannisbeerkonfitüre erwärmen. Untere Plätzchen (ohne Loch) dünn mit Konfitüre bestreichen. Deckel (mit Loch) darauflegen und leicht andrücken. 10 Minuten stehen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.
Notes
Der Teig muss nur so lange geknetet werden, bis er zusammenhält, sonst wird er zäh. Die Johannisbeerkonfitüre sollte nicht zu dick aufgetragen werden, damit sie nicht ausläuft. Die Spitzbuben schmecken am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen sind.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 80
- Sugar: 5
- Sodium: 30
- Fat: 4
- Saturated Fat: 2.5
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 0.5
- Protein: 1
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