Ich saß an einem dieser Novembernachmittage, an denen der Himmel so tief hängt, dass er einem fast auf den Schultern liegt, in der Küche meiner Nachbarin Frau Bergmann. Sie ist 82, trägt immer eine Strickweste und hat ihren Rollator mit einem Einkaufsnetz voller Äpfel beladen. Eigentlich wollte ich nur kurz ihre Katze füttern, während sie beim Arzt war. Aber Frau Bergmann winkte nur ab und sagte: „Kind, setz dich, ich zeig dir was, das wärmt die Seele – mein Bratapfel-Crumble mit Marzipan.” Ich war ehrlich gesagt skeptisch. Ich meine, Bratapfel kenne ich. Crumble kenne ich. Aber die Kombination mit Marzipan? Das klang nach einer dieser Oma-Ideen, die entweder genial oder eine Katastrophe sind. Nun, lassen Sie mich Ihnen sagen: Es war das Beste, was mir an diesem grauen Tag passieren konnte. Die Küche roch nach gebackenen Äpfeln, Zimt und diesem unverwechselbaren Marzipan-Duft, der mich sofort an Weihnachten erinnerte. Und während Frau Bergmann mir erklärte, wie sie ihren Crumble macht – mit einer Prise Kardamom und ganz viel Butter –, wusste ich: Dieses Rezept muss ich mit der Welt teilen.
Vielleicht kennen Sie das ja auch: An manchen Tagen braucht man einfach etwas, das einen von innen wärmt. Etwas, das nach zu Hause schmeckt, nach gemütlichen Abenden auf dem Sofa mit einer Decke und einer Tasse Tee. Dieser Bratapfel-Crumble mit Marzipan ist genau das. Er ist nicht zu süß, hat diese herrlich knusprige Streuselkruste und das überraschende Marzipan-Herz in der Mitte. Ich habe das Rezept inzwischen unzählige Male nachgebacken – für mich allein an einem Sonntag, für Freunde beim Kaffeeklatsch und sogar für meine Familie an Weihnachten. Und jedes Mal denke ich an Frau Bergmann und ihren Rollator voller Äpfel. Manchmal kommen die besten Rezepte wirklich von den unwahrscheinlichsten Menschen.
Warum Sie diesen Bratapfel-Crumble mit Marzipan lieben werden
Dieser Bratapfel-Crumble ist nicht einfach nur ein weiteres Apfelrezept. Er ist eine Umarmung in Schüsselform. Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum Sie ihn unbedingt ausprobieren sollten – und warum er bei Ihnen zu Hause genauso oft gebacken wird wie bei mir.
- Schnell & unkompliziert: In nur 15 Minuten Vorbereitungszeit haben Sie alles im Ofen. Perfekt für einen spontanen Dessert-Abend oder wenn der Heißhunger auf etwas Süßes zuschlägt.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder Spezialitäten aus dem Feinkostladen. Äpfel, Marzipan, Mehl, Butter – das haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause. Oder zumindest nach dem nächsten Einkauf.
- Das gewisse Etwas: Das Marzipan macht den Unterschied. Es schmilzt beim Backen und wird weich und aromatisch – eine Überraschung in jedem Bissen.
- Perfekt für gemütliche Tage: Ob an einem verregneten Sonntag, nach einem Spaziergang im Herbst oder als süßer Abschluss eines Winteressens – dieser Crumble ist immer genau richtig.
- Ein echter Publikumsliebling: Ich habe ihn schon Kindern, Teenagern und Omas serviert – alle waren begeistert. Ehrlich, ich habe noch nie erlebt, dass jemand nicht nach dem Rezept gefragt hat.
Was diesen Bratapfel-Crumble von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Kombination aus der Säure der Äpfel, der Süße des Marzipans und der buttrigen Knusprigkeit der Streusel. Kein langweiliger, matschiger Apfelauflauf – nein, hier bleibt jeder Bissen spannend. Und das Beste: Sie können ihn nach Herzenslust variieren, ohne dass das Grundrezept leidet. Ob mit einer Kugel Vanilleeis, einem Klecks Sahne oder pur – dieser Crumble ist einfach perfekt.
Was Sie an Zutaten brauchen
Für diesen gemütlichen Bratapfel-Crumble mit Marzipan verwenden wir einfache, aber hochwertige Zutaten. Das Geheimnis liegt in der Qualität – besonders beim Marzipan und den Äpfeln. Hier kommt die vollständige Liste:
Für die Äpfel-Füllung:
- 4 mittelgroße Äpfel (z. B. Boskoop, Elstar oder Jonagold – säuerliche Sorten eignen sich am besten, da sie beim Backen nicht zerfallen und eine schöne Säure mitbringen)
- 2 EL Zitronensaft (frisch gepresst, am besten von einer Bio-Zitrone – verhindert das Braunwerden der Äpfel und gibt Frische)
- 2 EL brauner Zucker (oder Kokosblütenzucker für eine karamellige Note)
- 1 TL Zimt (Ceylon-Zimt, wenn Sie welchen haben – er ist feiner und weniger scharf als Cassia-Zimt)
- 1 Prise Kardamom (gemahlen – das ist mein kleiner Trick für mehr Tiefe, aber Sie können ihn auch weglassen)
Für die Marzipan-Füllung:

- 100 g Marzipan-Rohmasse (ich empfehle die von Niederegger oder Lübecker Marzipan – je höher der Mandelanteil, desto besser das Aroma)
- 1 EL Butter (weich, damit sich das Marzipan besser verarbeiten lässt)
- 1 EL Amaretto (optional, aber es gibt dem Ganzen eine wunderbare Note – für Kinder einfach weglassen oder durch Orangensaft ersetzen)
Für die Streusel (Crumble):
- 150 g Mehl (Type 405 oder 550 – Sie können auch Dinkelmehl verwenden, dann werden die Streusel etwas nussiger)
- 80 g kalte Butter (in kleinen Würfeln – je kälter, desto knuspriger die Streusel)
- 60 g Zucker (brauner Zucker gibt mehr Karamellgeschmack, weißer Zucker macht die Streusel knuspriger – ich mische beides)
- 50 g gemahlene Mandeln (oder Haferflocken für eine nussige Note – die Mandeln machen die Streusel besonders mürbe)
- 1 Prise Salz (unverzichtbar – es hebt die Süße hervor und sorgt für Ausgewogenheit)
Zum Servieren (optional):
- Puderzucker zum Bestäuben
- Vanilleeis oder Sahne (ich persönlich liebe Vanilleeis dazu – der Temperaturkontrast ist himmlisch)
Tipp von mir: Wenn Sie das Marzipan nicht in Würfel schneiden, sondern zu kleinen Kugeln formen und in die ausgehöhlten Äpfel stecken, haben Sie eine schöne Überraschung beim Essen. Das habe ich von Frau Bergmann gelernt – und es macht einfach mehr Spaß!
Welche Küchengeräte Sie brauchen
Für diesen Bratapfel-Crumble mit Marzipan brauchen Sie keine ausgefallene Ausstattung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche. Hier ist meine Liste:
- Eine ofenfeste Form (ca. 20 x 20 cm oder eine runde Auflaufform – ich verwende gerne eine Keramikform, weil sie die Wärme gleichmäßig verteilt)
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett (zum Entkernen und Würfeln der Äpfel)
- Ein kleiner Topf (für die Marzipan-Butter-Mischung – wenn Sie sie kurz erwärmen wollen)
- Eine Rührschüssel (für die Streusel – am besten eine große, damit Sie Platz zum Kneten haben)
- Ein Esslöffel oder Teelöffel (zum Aushöhlen der Äpfel – ein Pariser Löffel geht auch, aber ein normaler Löffel tut es genauso)
- Ein Backpinsel (optional, zum Bestreichen der Form mit Butter)
Mein persönlicher Tipp: Wenn Sie keine ofenfeste Form haben, können Sie auch einzelne ofenfeste Tassen oder kleine Förmchen verwenden. Dann hat jeder seinen eigenen Mini-Crumble – das sieht hübsch aus und ist perfekt, wenn Sie Gäste haben. Und falls Sie keinen Amaretto im Haus haben? Kein Problem. Ein Schuss Orangensaft oder sogar Apfelsaft tut es auch. Ich habe schon alles Mögliche ausprobiert – und es war immer lecker.
So bereiten Sie den Bratapfel-Crumble mit Marzipan zu
Jetzt wird es ernst! Ich zeige Ihnen Schritt für Schritt, wie dieser gemütliche Bratapfel-Crumble gelingt. Keine Sorge – es ist einfacher, als Sie denken. Versprochen!
Schritt 1: Backofen vorheizen und Form vorbereiten
Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fetten Sie Ihre Auflaufform leicht mit Butter ein – das verhindert, dass später etwas kleben bleibt. Ich habe das einmal vergessen und dann eine halbe Stunde lang die Form geschrubbt. Glaubt mir – das wollt ihr nicht!
Schritt 2: Marzipan vorbereiten
Nehmen Sie die 100 g Marzipan-Rohmasse und kneten Sie sie mit 1 EL weicher Butter und 1 EL Amaretto (oder Orangensaft) zu einer geschmeidigen Masse. Wenn das Marzipan zu fest ist, können Sie es kurz in der Mikrowelle oder im Wasserbad erwärmen – aber nur ganz kurz, sonst wird es zu weich. Formen Sie dann kleine Kugeln oder Würfel – etwa so groß wie eine Haselnuss. Legen Sie sie beiseite.
Schritt 3: Äpfel vorbereiten
Waschen Sie die 4 Äpfel, schälen Sie sie (ich lasse manchmal die Schale dran – das gibt mehr Ballaststoffe und sieht rustikal aus) und schneiden Sie sie in der Mitte durch. Entfernen Sie das Kerngehäuse mit einem Löffel oder einem Apfelausstecher. Jetzt kommt der Trick: Höhlen Sie die Äpfel vorsichtig etwas aus, sodass eine Mulde entsteht – da kommt später das Marzipan hinein. Beträufeln Sie die Äpfel sofort mit 2 EL Zitronensaft, damit sie nicht braun werden.
Schritt 4: Marzipan in die Äpfel füllen
Setzen Sie die Marzipan-Kugeln oder -Würfel in die Mulden der Apfelhälften. Drücken Sie sie leicht an, damit sie gut halten. Wenn etwas Marzipan übersteht, ist das kein Problem – es schmilzt beim Backen und karamellisiert wunderbar. Verteilen Sie die gefüllten Äpfel in der vorbereiteten Form.
Schritt 5: Streusel zubereiten
In einer großen Schüssel vermengen Sie 150 g Mehl, 60 g Zucker, 50 g gemahlene Mandeln und 1 Prise Salz. Geben Sie die 80 g kalte Butter in kleinen Würfeln dazu. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Mit den Fingerspitzen verreiben Sie die Butter mit den trockenen Zutaten, bis krümelige Streusel entstehen. Nicht zu lange kneten – sonst wird der Teig zu warm und die Streusel werden nicht knusprig. Es dürfen ruhig noch einige größere Butterstückchen zu sehen sein. Das macht die Streusel besonders mürbe.
Schritt 6: Alles zusammensetzen
Streuen Sie die Streusel gleichmäßig über die gefüllten Äpfel in der Form. Drücken Sie sie nicht an – je lockerer sie liegen, desto knuspriger werden sie. Wenn Sie mögen, können Sie noch ein paar gehackte Mandeln oder Pinienkerne darüber streuen. Das gibt extra Biss.
Schritt 7: Backen
Schieben Sie die Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backen Sie den Crumble für 30–35 Minuten, bis die Streusel goldbraun sind und die Äpfel weich sind. Die Äpfel sollten sich mit einer Gabel leicht einstechen lassen, aber noch etwas Biss haben – sie sollen ja nicht zu Matsch werden. Wenn die Streusel zu dunkel werden, decken Sie die Form in den letzten 5 Minuten locker mit Alufolie ab.
Schritt 8: Abkühlen lassen und servieren
Nehmen Sie den Crumble aus dem Ofen und lassen Sie ihn 5–10 Minuten abkühlen. Das ist wichtig, damit die Aromen sich setzen und Sie sich nicht den Mund verbrennen – ich spreche aus Erfahrung! Bestäuben Sie den Crumble vor dem Servieren mit Puderzucker. Dazu passt eine Kugel Vanilleeis oder ein Klecks Sahne wunderbar. Aber auch pur ist er ein Gedicht.
Tipps und Tricks für den perfekten Bratapfel-Crumble
Im Laufe der Jahre habe ich einiges ausprobiert und auch Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihr Crumble jedes Mal gelingt:
- Die richtige Apfelsorte: Verwenden Sie säuerliche, feste Äpfel wie Boskoop, Elstar oder Jonagold. Süße Äpfel wie Gala oder Fuji werden schnell matschig und der Crumble wird zu süß. Ich habe einmal Pink Lady verwendet – das war okay, aber nicht ideal.
- Butter muss kalt sein: Für knusprige Streusel ist kalte Butter das A und O. Wenn die Butter zu weich ist, werden die Streusel eher zu einem Teig – und das wollen wir nicht. Schneiden Sie die Butter direkt aus dem Kühlschrank in Würfel.
- Nicht zu viel kneten: Die Streusel sollen krümelig sein, nicht glatt. Arbeiten Sie schnell und mit kühlen Händen. Wenn der Teig zu warm wird, stellen Sie ihn kurz in den Kühlschrank.
- Marzipan nicht ersetzen: Ja, Sie können auch fertiges Marzipan aus der Packung nehmen – aber die Rohmasse schmeckt einfach besser. Sie hat einen höheren Mandelanteil und ist weniger süß. Einmal habe ich versucht, das Marzipan durch Nougat zu ersetzen – das war auch lecker, aber irgendwie nicht das Gleiche.
- Vorbereiten für Gäste: Sie können die Äpfel schon am Vortag füllen und die Streusel vorbereiten. Bewahren Sie beides getrennt im Kühlschrank auf und setzen Sie den Crumble erst kurz vor dem Backen zusammen. So haben Sie mehr Zeit für Ihre Gäste.
- Resteverwertung: Falls Streusel übrig bleiben (was selten vorkommt), können Sie sie einfrieren oder am nächsten Tag über Joghurt oder Obstsalat streuen. Ich habe das schon gemacht – es ist ein schneller Crunch fürs Müsli!
Variationen und Anpassungen
Dieser Bratapfel-Crumble mit Marzipan ist unglaublich vielseitig. Hier sind einige Ideen, wie Sie ihn abwandeln können:
- Vegan: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine oder Kokosöl – das gibt sogar eine leichte Kokosnote. Das Marzipan ist meistens schon vegan (achten Sie auf die Zutatenliste). Statt Amaretto nehmen Sie Orangensaft oder Apfelsaft.
- Glutenfrei: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung oder gemahlene Mandeln statt Mehl. Die Streusel werden dann etwas nussiger, aber genauso knusprig. Ich habe das für eine Freundin mit Zöliakie ausprobiert – sie war begeistert.
- Weniger süß: Reduzieren Sie den Zucker in den Streuseln auf 40 g. Die Äpfel und das Marzipan bringen schon genug Süße mit. Für eine noch weniger süße Variante können Sie auch Datteln oder Ahornsirup verwenden.
- Mit anderen Früchten: Statt Äpfeln können Sie auch Birnen, Quitten oder sogar Pfirsiche verwenden. Im Winter probiere ich gerne eine Mischung aus Äpfeln und Birnen – das gibt eine wunderbare Textur. Im Sommer habe ich einmal frische Aprikosen genommen – das war auch fantastisch.
- Gewürze variieren: Neben Zimt und Kardamom passen auch etwas Ingwer, Muskat oder sogar eine Prise Chili zum Marzipan. Ja, Chili klingt verrückt, aber es funktioniert! Die Schärfe kontrastiert schön mit der Süße.
- Nüsse und Kerne: Fügen Sie gehackte Walnüsse, Pekannüsse oder Kürbiskerne zu den Streuseln hinzu. Das gibt extra Biss und gesunde Fette. Ich liebe die Kombination mit Walnüssen – sie passen perfekt zu Äpfeln und Marzipan.
Servieren und Aufbewahren
Dieser Bratapfel-Crumble schmeckt am besten, wenn er noch leicht warm ist – dann ist das Marzipan noch weich und die Streusel sind schön knusprig. Aber auch kalt ist er ein Genuss, ehrlich.
Serviervorschläge:
- Mit einer Kugel Vanilleeis – der Temperaturkontrast ist einfach himmlisch
- Mit einem Klecks Schlagsahne oder Crème fraîche – das gibt eine schöne Säure
- Mit einem Schuss Karamellsauce oder Ahornsirup – für alle, die es noch süßer mögen
- Pur mit einer Tasse Kaffee oder Tee – perfekt für den Nachmittag
Aufbewahrung:
- Im Kühlschrank hält sich der Crumble 3–4 Tage in einem luftdichten Behälter
- Zum Aufwärmen: Einfach für 10 Minuten bei 150 °C in den Ofen geben – dann werden die Streusel wieder knusprig. Die Mikrowelle geht auch, aber dann werden die Streusel weich – das ist nicht so ideal
- Einfrieren: Sie können den Crumble auch einfrieren (ohne Eis oder Sahne). Wickeln Sie ihn gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. Hält sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lassen und dann im Ofen aufwärmen.
Mein persönlicher Tipp: Die Aromen entwickeln sich über Nacht – am nächsten Tag schmeckt der Crumble oft noch besser! Das Marzipan hat dann Zeit, sich mit den Äpfeln zu verbinden. Ich backe ihn manchmal am Abend vorher und genieße ihn am nächsten Morgen zum Frühstück – ja, das darf man! Es ist schließlich Apfel, also quasi Obst.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Natürlich ist dieser Bratapfel-Crumble mit Marzipan kein Diätgericht – aber er hat durchaus seine Vorzüge. Hier die ungefähren Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen, ohne Eis oder Sahne):
- Kalorien: ca. 380 kcal
- Kohlenhydrate: 45 g
- Fett: 20 g
- Eiweiß: 6 g
- Ballaststoffe: 5 g
Gesundheitliche Vorteile:
- Äpfel sind reich an Ballaststoffen, Vitamin C und Antioxidantien – sie unterstützen die Verdauung und stärken das Immunsystem
- Mandeln liefern gesunde Fette, Vitamin E und Magnesium – gut für Haut und Haare
- Marzipan besteht hauptsächlich aus Mandeln – also auch hier: gesunde Fette und Proteine. Natürlich in Maßen genossen
- Zimt kann den Blutzuckerspiegel regulieren und wirkt entzündungshemmend
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (im Mehl), Milchprodukte (Butter) und Mandeln (im Marzipan und in den Streuseln). Für eine vegane und glutenfreie Variante siehe die Variationen oben.
Meine Gedanken dazu: Ich finde, man sollte sich nicht zu sehr verrückt machen mit den Nährwerten. Dieser Crumble ist ein Genussmittel – und das ist auch okay. Die Zutaten sind natürlich, und wenn Sie ihn nicht jeden Tag essen, ist er ein wunderbarer Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung. Gönnen Sie sich das!
Fazit: Warum dieser Bratapfel-Crumble in Ihre Küche gehört
Dieser Bratapfel-Crumble mit Marzipan ist mehr als nur ein Dessert – er ist ein kleines Stück Geborgenheit. Er erinnert mich an gemütliche Abende, an den Duft von Zimt und gebackenen Äpfeln, an die Wärme einer Küche, in der gerade etwas Liebevolles entsteht. Und er erinnert mich an Frau Bergmann, die mir gezeigt hat, dass die besten Rezepte oft dort zu finden sind, wo man sie am wenigsten erwartet.
Probieren Sie ihn aus – ich bin sicher, Sie werden ihn lieben. Und wenn Sie ihn nach Ihren eigenen Vorlieben anpassen (mehr Zimt, weniger Zucker, andere Früchte), dann ist das genau der Geist, der gutes Kochen ausmacht. Dieses Rezept ist kein Dogma – es ist eine Einladung, zu experimentieren und Freude am Backen zu haben.
Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihr Crumble gelungen ist! Haben Sie eine besondere Zutat hinzugefügt? Oder haben Sie ihn vielleicht mit Ihren Kindern gebacken? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit mir – ich lese jede Nachricht und antworte auch gerne. Und wenn Ihnen das Rezept gefallen hat, teilen Sie es doch mit Ihren Freunden – je mehr Menschen diesen gemütlichen Bratapfel-Crumble genießen, desto wärmer wird die Welt, finde ich.
Also: Ärmel hochkrempeln, Ofen anheizen und los geht’s! Ihre Küche wird es Ihnen danken – und Ihr Herz auch.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch andere Äpfel verwenden?
Ja, absolut! Festkochende, säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Jonagold sind ideal. Süße Äpfel wie Gala oder Fuji werden schneller weich – dann verkürzen Sie die Backzeit um 5 Minuten. Experimentieren Sie ruhig!
Kann ich den Crumble ohne Marzipan machen?
Klar, das geht! Dann haben Sie einen klassischen Bratapfel-Crumble. Lassen Sie das Marzipan einfach weg oder ersetzen Sie es durch eine Füllung aus gehackten Nüssen, Rosinen und etwas Honig. Schmeckt auch wunderbar.
Wie bekomme ich die Streusel extra knusprig?
Das Geheimnis ist kalte Butter und nicht zu viel Kneten. Verwenden Sie außerdem etwas mehr Butter oder ersetzen Sie einen Teil des Mehls durch gemahlene Mandeln. Und backen Sie den Crumble auf der mittleren Schiene – nicht zu nah am Ofenboden.
Kann ich den Crumble auch in einer Muffinform backen?
Ja, das ist eine tolle Idee für Portionsdesserts! Füllen Sie die gefüllten Äpfel in gefettete Muffinförmchen und backen Sie sie für 20–25 Minuten. Perfekt für Partys oder wenn jeder sein eigenes Dessert haben möchte.
Wie lagere ich übrig gebliebenen Crumble am besten?
Im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter hält er sich 3–4 Tage. Zum Aufwärmen am besten im Ofen bei 150 °C für 10 Minuten – dann werden die Streusel wieder knusprig. In der Mikrowelle werden sie leider weich, aber das schmeckt auch noch gut.
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Gemütlicher Bratapfel-Crumble mit Marzipan – Bestes Rezept
Ein herzhafter Bratapfel-Crumble mit Marzipan, der an gemütliche Herbsttage erinnert. Mit knusprigen Streuseln und einer überraschenden Marzipan-Füllung – perfekt für kalte Tage.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30-35 Minuten
- Total Time: 45-50 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 4 mittelgroße Äpfel (z. B. Boskoop, Elstar oder Jonagold)
- 2 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
- 2 EL brauner Zucker (oder Kokosblütenzucker)
- 1 TL Zimt (Ceylon-Zimt bevorzugt)
- 1 Prise Kardamom (gemahlen)
- 100 g Marzipan-Rohmasse (z. B. Niederegger oder Lübecker Marzipan)
- 1 EL Butter (weich)
- 1 EL Amaretto (optional, oder Orangensaft)
- 150 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 80 g kalte Butter (in kleinen Würfeln)
- 60 g Zucker (braun oder weiß, gemischt)
- 50 g gemahlene Mandeln (oder Haferflocken)
- 1 Prise Salz
- Puderzucker zum Bestäuben (optional)
- Vanilleeis oder Sahne zum Servieren (optional)
Instructions
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Eine ofenfeste Form (ca. 20 x 20 cm) leicht mit Butter einfetten.
- Marzipan-Rohmasse mit weicher Butter und Amaretto (oder Orangensaft) zu einer geschmeidigen Masse kneten. Kleine Kugeln oder Würfel formen (etwa haselnussgroß) und beiseitelegen.
- Äpfel waschen, schälen (optional) und halbieren. Kerngehäuse entfernen und die Äpfel vorsichtig aushöhlen, sodass eine Mulde entsteht. Mit Zitronensaft beträufeln, um Braunfärbung zu verhindern.
- Marzipan-Kugeln in die Mulden der Apfelhälften setzen und leicht andrücken. Gefüllte Äpfel in der vorbereiteten Form verteilen.
- In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, gemahlene Mandeln und Salz vermengen. Kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben und mit den Fingerspitzen zu krümeligen Streuseln verreiben. Nicht zu lange kneten.
- Streusel gleichmäßig über die gefüllten Äpfel streuen. Nicht andrücken. Optional gehackte Mandeln oder Pinienkerne darüber streuen.
- Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben. 30–35 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun und die Äpfel weich sind. Bei zu dunklen Streuseln in den letzten 5 Minuten mit Alufolie abdecken.
- Crumble aus dem Ofen nehmen und 5–10 Minuten abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Mit Vanilleeis oder Sahne servieren.
Notes
Die Aromen entwickeln sich über Nacht – am nächsten Tag schmeckt der Crumble oft noch besser. Für eine vegane Variante Butter durch vegane Margarine oder Kokosöl ersetzen und Amaretto durch Orangensaft. Für glutenfrei glutenfreie Mehlmischung oder gemahlene Mandeln verwenden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (von 4)
- Calories: 380
- Sugar: 25
- Sodium: 0.2
- Fat: 20
- Saturated Fat: 10
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 5
- Protein: 6
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