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David Kim

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Grünkohl-Eintopf mit Kassler: Preiswertes Familienrezept

Ready In 90 Minuten
Servings 6 Portionen
Difficulty Medium

Der Kühlschrank war so gut wie leer und der Geldbeutel fühlte sich an wie ein staubiger Schuh, den man seit Monaten nicht mehr getragen hat. Es war Donnerstagabend, das schlechte Gewissen wegen des überzogenen Wochenend-Budgets nagte, und drei hungrige Mäuler warteten zu Hause. Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, was ich kochen sollte. Mein Plan war grandios gescheitert – ich hatte vergessen, Fleisch aus dem Gefrierfach zu nehmen. In der Gemüseschublade lag noch ein trauriger Grünkohl, im Kühlschrank ein halbes Paket Kassler. Mehr nicht. Ich stand da und dachte: “Na klasse, das wird ein Reinfall.” Aber wisst ihr was? Manchmal entstehen die besten Gerichte aus genau dieser Not heraus. Dieser Grünkohl-Eintopf mit Kassler wurde an diesem Abend geboren und hat sich seitdem als unangefochtener Familienliebling etabliert. Es war nicht glamourös, es war nicht geplant – es war einfach echtes, ehrliches Kochen mit dem, was da war. Und genau das macht dieses Rezept so besonders.

Ich habe diesen Eintopf seitdem unzählige Male gekocht, und er rettet mich immer wieder. Besonders an Tagen, an denen die Zeit knapp ist und das Geld noch knapper. Ehrlich, dieses Gericht fühlt sich an wie eine warme Decke an einem kalten Tag. Es ist herzhaft, sättigend und – das Beste – es schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser. Vielleicht kennt ihr das ja auch: Dieses Gefühl, wenn man einen Topf voller Essen hat, der die ganze Familie glücklich macht, ohne dass man stundenlang in der Küche stehen musste. Genau das ist dieser Eintopf. Er ist mein kleiner Held in der Not, und ich bin mir sicher, er wird auch eurer werden.

Warum ihr diesen Grünkohl-Eintopf mit Kassler lieben werdet

Dieses Rezept ist nicht nur ein weiterer Eintopf – es ist eine echte Hausnummer. Ich habe es über Jahre perfektioniert, immer wieder angepasst und mit verschiedenen Familien getestet. Es ist das Ergebnis von vielen Kochabenden, an denen ich gelernt habe, was wirklich funktioniert. Und hier ist, warum es bei uns zu Hause so oft auf den Tisch kommt:

  • Preiswert & alltagstauglich: Die Zutaten sind günstig und ihr habt sie wahrscheinlich schon im Haus. Keine exotischen Gewürze oder teuren Fleischstücke – nur ehrliche, bodenständige Zutaten.
  • Sättigend & wärmend: Dieser Eintopf ist ein richtiges Kraftpaket. Er macht satt und wärmt von innen, perfekt für kalte Tage oder wenn man einfach etwas Deftiges braucht.
  • Resteverwertung par excellence: Der Eintopf schmeckt am nächsten Tag noch besser. Die Aromen ziehen richtig durch und er wird noch cremiger. Ideal zum Vorkochen oder für Meal Prep.
  • Picky-Eater-geprüft: Meine Kinder sind nicht immer begeistert von Gemüse, aber dieser Eintopf? Der wird ohne Meckern gegessen. Das Grünkohl-Aroma wird durch das Kassler und die Kartoffeln so schön mild, dass selbst die Kleinen nachschlagen.
  • Ein Topf – wenig Abwasch: Alles wird in einem großen Topf gekocht. Das spart Zeit und Nerven, besonders an stressigen Wochentagen.

Was diesen Eintopf von anderen unterscheidet, ist die Kombination aus Rauchigkeit und Cremigkeit. Das Kassler gibt eine wunderbar rauchige Note, während die Kartoffeln den Eintopf schön sämig machen, ohne dass man Sahne oder Mehlschwitze braucht. Es ist einfach ein perfektes Zusammenspiel, das nach mehr schmeckt. Und mal ehrlich: Ein Gericht, das die ganze Familie glücklich macht und dabei den Geldbeutel schont, das ist doch Gold wert, oder?

Welche Zutaten ihr braucht

Für diesen Grünkohl-Eintopf mit Kassler braucht ihr wirklich nichts Besonderes. Die meisten Zutaten sind typische Vorratshaltung. Ich zeige euch, worauf ich achte und was ihr ersetzen könnt.

Die Basis

  • 1 kg frischer oder tiefgekühlter Grünkohl: Ich nehme am liebsten tiefgekühlten, weil der schon vorgegart und fein gehackt ist. Das spart enorm viel Zeit. Wenn ihr frischen Grünkohl nehmt, müsst ihr ihn putzen, waschen und kurz blanchieren. (Tipp: TK-Grünkohl von “Iglo” oder der Eigenmarke ist völlig in Ordnung.)
  • 500 g Kassler, geräuchert: Das ist das Herzstück. Ich kaufe am liebsten Kassler am Stück oder in dicken Scheiben vom Metzger. Der Rauchgeschmack ist einfach unvergleichlich. Achtet darauf, dass es nicht zu mager ist – ein bisschen Fett gibt Geschmack.
  • 500 g Kartoffeln, mehligkochend: Mehligkochende Kartoffeln zerfallen schön und machen den Eintopf cremig. Sorten wie “Linda” oder “Agria” sind perfekt. (Für eine Low-Carb-Variante könnt ihr sie durch Sellerie oder Kohlrabi ersetzen.)
  • 2 Zwiebeln, mittelgroß: Sie geben die aromatische Basis. Ich nehme immer gelbe Zwiebeln, aber rote gehen auch.
  • 2 EL Butterschmalz oder Öl: Zum Anbraten. Butterschmalz gibt ein feineres Aroma, aber neutrales Öl tut es auch.
  • 1 l Gemüse- oder Fleischbrühe: Ich nehme meist selbstgemachte Brühe, aber ein guter gekörnter Fond (z.B. von “Morga”) ist auch in Ordnung. Achtet auf den Salzgehalt!
  • 2 Lorbeerblätter, 4 Wacholderbeeren, 1 TL Salz, 1/2 TL Pfeffer, 1 Prise Muskatnuss: Das klassische Gewürzprofil für Grünkohl. Die Wacholderbeeren sind ein Muss – sie geben die typische Note.
  • 1 EL Senf, mittelscharf: Ein Schuss Senf am Ende rundet den Geschmack ab und gibt eine leichte Schärfe. (Ich schwöre auf “Löwensenf” Extra.)
  • Optional: 1 EL Haferflocken oder 1 Kartoffel extra: Falls der Eintopf zu dünn ist, könnt ihr ihn damit binden. Einfach die Haferflocken einrühren oder eine Kartoffel mehr mitkochen und zerdrücken.

Für die Einlage (optional, aber empfohlen)

Grünkohl-Eintopf mit Kassler preparation steps

  • Pinkel oder Bregenwurst: Wenn ihr es traditionell mögt, könnt ihr noch Pinkel oder Bregenwurst mitkochen. Das gibt extra Würze und macht den Eintopf noch sättigender. (Ich gebe manchmal eine halbe Mettwurst dazu, wenn ich keine Pinkel habe.)

Welche Ausrüstung ihr braucht

Für diesen Eintopf braucht ihr keine ausgefallene Küchenausstattung. Ein guter Topf ist das Wichtigste. Hier ist, was ich verwende:

  • Großer Topf (mindestens 5 Liter): Ein schwerer Schmortopf oder ein einfacher Suppentopf reicht völlig. Ich habe einen günstigen Edelstahltopf von “WMF”, der schon Jahre hält. Ein gusseiserner Topf (z.B. von “Le Creuset”) wäre ein Traum, aber wirklich nötig ist er nicht.
  • Schneidebrett und scharfes Messer: Zum Zwiebeln und Kartoffeln schneiden. Ein scharfes Messer ist Gold wert – es spart Zeit und Nerven.
  • Holzlöffel oder Pfannenwender: Zum Umrühren. Ich nehme einen stabilen Holzlöffel, der kratzt den Topf nicht.
  • Küchenwaage und Messbecher: Für die genauen Mengen. Aber ehrlich, bei diesem Rezept kommt es nicht auf jedes Gramm an.
  • Optional: Kartoffelstampfer: Wenn ihr den Eintopf cremiger haben wollt, könnt ihr am Ende ein paar Kartoffeln im Topf zerdrücken. Ein einfacher Stampfer tut es.

Mein Tipp: Wenn ihr keinen großen Topf habt, teilt die Zutaten einfach auf zwei Töpfe auf. Das funktioniert genauso gut.

So gelingt der Grünkohl-Eintopf mit Kassler – Schritt für Schritt

Jetzt wird gekocht! Keine Sorge, das ist einfacher, als ihr denkt. Ich zeige euch jeden Schritt, damit nichts schiefgeht.

  1. Vorbereiten (10 Minuten): Zwiebeln abziehen und fein würfeln. Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Wenn ihr frischen Grünkohl verwendet, putzt ihn, wascht ihn gründlich und hackt ihn fein. TK-Grünkohl könnt ihr direkt aus der Packung nehmen. Das Kassler in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden oder am Stück lassen, wenn ihr es später rausnehmen und in Scheiben schneiden wollt.
  2. Anbraten (5 Minuten): Das Butterschmalz im großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten, aber nicht braun werden lassen. Das gibt eine süßliche Basis. (Achtung: Wenn die Zwiebeln zu dunkel werden, schmeckt der Eintopf bitter.)
  3. Grünkohl andünsten (5 Minuten): Den Grünkohl (frisch oder TK) zu den Zwiebeln geben und unter Rühren kurz andünsten. Er fällt in sich zusammen und wird dunkler. Das ist normal. (Sicherheitshinweis: TK-Grünkohl spritzt etwas, also vorsichtig umrühren.)
  4. Aufgießen und würzen (5 Minuten): Die Brühe angießen, bis der Grünkohl knapp bedeckt ist. Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Salz, Pfeffer und Muskatnuss hinzufügen. Alles gut verrühren. Die Kartoffelwürfel und das Kassler (in Scheiben oder am Stück) in den Topf geben.
  5. Köcheln lassen (45-60 Minuten): Den Deckel auflegen und den Eintopf bei niedriger Hitze sanft köcheln lassen. Nicht sprudelnd kochen! Nach etwa 30 Minuten umrühren. Die Kartoffeln sollten weich sein, aber nicht zerfallen. Wenn ihr das Kassler am Stück gekocht habt, nehmt es jetzt heraus und schneidet es in Scheiben. Gebt es dann zurück in den Topf.
  6. Abschmecken und verfeinern (5 Minuten): Den Senf unterrühren. Noch einmal mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Wenn der Eintopf zu dünn ist, nehmt eine Kelle Brühe heraus und verrührt sie mit den Haferflocken, dann zurück in den Topf geben und kurz aufkochen lassen. Oder zerdrückt ein paar Kartoffeln mit dem Stampfer. (Mein Tipp: Ich mache das immer so – es macht den Eintopf herrlich cremig, ohne zusätzliches Fett.)
  7. Ruhen lassen (10 Minuten): Den Herd ausschalten und den Eintopf noch 10 Minuten ziehen lassen. Die Aromen verbinden sich in dieser Zeit noch einmal perfekt. Danach die Lorbeerblätter und Wacholderbeeren entfernen (niemand will auf einer Beere herumkauen).

Und fertig! Der Eintopf ist jetzt bereit zum Servieren. Ich sage euch, der Duft, der durch die Küche zieht, ist einfach unbeschreiblich.

Kochtipps & Techniken für den perfekten Eintopf

Ich habe in den Jahren so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit euer Grünkohl-Eintopf jedes Mal gelingt.

  • Nicht zu viel Brühe auf einmal: Lieber weniger Brühe nehmen und später nachgießen. Der Grünkohl gibt noch Wasser ab. Wenn der Eintopf zu wässrig ist, kocht ihn einfach ohne Deckel etwas ein.
  • Die Kartoffel-Magic: Mehligkochende Kartoffeln sind der Schlüssel zur Cremigkeit. Sie zerfallen von selbst und binden den Eintopf. Wenn ihr festkochende nehmt, püriert am Ende eine Kelle voll Eintopf und rührt sie wieder ein.
  • Geduld beim Köcheln: Grünkohl braucht Zeit. Je länger er köchelt, desto zarter und aromatischer wird er. Eine Stunde ist das Minimum, aber zwei Stunden sind noch besser. (Am Sonntag lasse ich ihn oft drei Stunden auf dem Herd.)
  • Der Senf-Trick: Den Senf erst ganz am Ende zugeben. Wenn er zu lange kocht, verliert er seine Schärfe und wird bitter. Ein Esslöffel reicht völlig.
  • Resteverwertung: Wenn der Eintopf übrig bleibt, wird er am nächsten Tag noch besser. Einfach im Kühlschrank aufbewahren und langsam wieder erhitzen. Die Aromen ziehen dann richtig durch. (Ich habe schon gelernt, dass man ihn nicht in der Mikrowelle aufwärmen sollte – er wird matschig. Lieber im Topf bei niedriger Hitze.)
  • Mein größter Fehler: Einmal habe ich den Eintopf mit zu viel Salz gewürzt, weil ich die Brühe nicht bedacht hatte. Seitdem würze ich immer erst am Ende, nachdem ich abgeschmeckt habe. Ein kleiner, aber wichtiger Tipp!

Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack

Dieses Rezept ist ein echtes Chamäleon. Ihr könnt es leicht an eure Vorlieben oder Ernährungsweisen anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

  • Vegetarische Variante: Lasst das Kassler weg und ersetzt es durch geräucherten Tofu oder Räuchertofu. Für den Rauchgeschmack könnt ihr etwas Flüssigrauch (vorsichtig dosieren!) oder geräuchertes Paprikapulver hinzufügen. (Ich habe es einmal mit Räuchertofu gemacht – es war überraschend lecker, aber der Familie hat das Original besser gefallen.)
  • Low-Carb-Version: Ersetzt die Kartoffeln durch Blumenkohl oder Sellerie. Beides wird schön weich und gibt eine ähnliche Konsistenz. (Tipp: Blumenkohl vorher kurz blanchieren, damit er nicht zu wässrig wird.)
  • Schärferer Eintopf: Für alle, die es etwas pikanter mögen: Gebt eine gehackte Chilischote oder einen Teelöffel Chiliflocken mit den Zwiebeln an. Das gibt eine angenehme Schärfe, die gut zum Rauchigen passt.
  • Mit Hackfleisch: Wenn ihr kein Kassler habt, bratet 300 g Rinderhackfleisch mit den Zwiebeln an. Das gibt eine andere, aber auch sehr leckere Note. (Mein Mann liebt diese Version.)
  • Saisonale Anpassung: Im Winter nehme ich gerne mehr Wacholderbeeren und etwas Nelkenpulver für eine weihnachtliche Note. Im Sommer mache ich den Eintopf leichter, indem ich weniger Kartoffeln nehme und mehr Gemüse wie Möhren oder Pastinaken hinzufüge.

Servieren & Aufbewahren

Der Eintopf ist ein Gericht, das mit der Zeit noch besser wird. Hier erfahrt ihr, wie ihr ihn am besten serviert und lagert.

Servieren: Den Eintopf heiß in tiefen Tellern servieren. Dazu passen hervorragend:

  • Kartoffeln: Gekochte oder Bratkartoffeln – beides ist lecker. Ich mag am liebsten Pellkartoffeln, die ich mit in den Teller gebe.
  • Brot: Ein kräftiges Roggenbrot oder ein Bauernbrot mit Butter. Das ist perfekt zum Dippen.
  • Senf: Ein Klecks Senf auf dem Teller gibt noch eine extra Portion Schärfe.
  • Gewürze: Wer mag, streut noch etwas frische Petersilie oder Schnittlauch darüber.

Aufbewahren:

  • Im Kühlschrank: Der Eintopf hält sich im geschlossenen Behälter 3-4 Tage. Er wird mit der Zeit immer aromatischer.
  • Einfrieren: Ihr könnt den Eintopf problemlos einfrieren. Am besten in Portionsbehältern. Er hält sich 3-4 Monate. (Tipp: Vor dem Einfrieren die Kartoffeln etwas weniger garen, da sie beim Auftauen weicher werden.)
  • Aufwärmen: Im Topf bei niedriger Hitze langsam erwärmen. Wenn er zu dick ist, einfach etwas Wasser oder Brühe hinzufügen. In der Mikrowelle wird er matschig – also lieber nicht.

Meine Erfahrung: Ich koche oft die doppelte Menge und friere die Hälfte ein. Dann habe ich an stressigen Tagen ein fertiges Mittagessen. Der Eintopf schmeckt nach dem Auftauen fast wie frisch gekocht.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Dieser Eintopf ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (bei 6 Portionen):

Nährwert Menge
Kalorien ca. 350 kcal
Eiweiß 25 g
Fett 12 g
Kohlenhydrate 30 g
Ballaststoffe 8 g

Gesundheitliche Vorteile:

  • Grünkohl: Ein echtes Superfood! Reich an Vitamin C, K, A und Eisen. Stärkt das Immunsystem, besonders in der kalten Jahreszeit.
  • Kartoffeln: Liefern komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen. Enthalten Vitamin B6 und Kalium.
  • Kassler: Gibt hochwertiges Eiweiß und B-Vitamine. In Maßen genossen (wegen des Salzgehalts) ist es eine gute Eiweißquelle.
  • Wacholderbeeren: Fördern die Verdauung und wirken entzündungshemmend.

Hinweis: Der Eintopf ist von Natur aus glutenfrei (wenn ihr glutenfreien Senf verwendet) und kann leicht laktosefrei gemacht werden, indem ihr Butterschmalz durch Öl ersetzt. Achtet auf den Salzgehalt, besonders wenn ihr fertige Brühe verwendet.

Fazit – Warum ihr diesen Eintopf unbedingt kochen solltet

Ich liebe dieses Rezept, weil es so viel mehr ist als nur ein Eintopf. Es ist ein Gericht, das Geschichten erzählt. Die Geschichte von einem chaotischen Donnerstagabend, an dem aus Not ein Familienliebling wurde. Es ist ein Gericht, das verbindet – die Familie am Tisch, die gemeinsam etwas Warmes und Herzhaftes genießt. Und es ist ein Gericht, das beweist, dass gutes Essen nicht teuer oder kompliziert sein muss.

Dieser Grünkohl-Eintopf mit Kassler ist ehrlich, bodenständig und voller Geschmack. Er ist perfekt für alle, die ihre Familie mit wenig Aufwand und wenig Geld glücklich machen wollen. Probiert ihn aus, passt ihn nach eurem Geschmack an und macht ihn zu eurem eigenen. Ich bin mir sicher, dass auch ihr ihn immer wieder kochen werdet.

Habt ihr den Eintopf schon ausprobiert? Oder habt ihr eigene Variationen? Schreibt es mir in die Kommentare! Ich bin gespannt auf eure Ideen. Und wenn euch das Rezept gefällt, teilt es gerne mit euren Freunden – vielleicht rettet es ja auch ihren Donnerstagabend.

Bis zum nächsten Mal, und denkt dran: Gutes Essen muss nicht teuer sein. Es muss nur von Herzen kommen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch frischen Grünkohl statt TK-Grünkohl verwenden?

Ja, absolut! Frischer Grünkohl braucht etwas mehr Vorbereitung. Ihr müsst ihn putzen, die dicken Blattrippen entfernen, waschen und dann kurz in kochendem Wasser blanchieren (ca. 2-3 Minuten). Danach abgießen und hacken. Er hat ein etwas intensiveres Aroma, aber das Endergebnis ist genauso lecker.

Wie kann ich den Eintopf vegan zubereiten?

Das geht ganz einfach! Lasst das Kassler weg und ersetzt es durch geräucherten Tofu oder Tempeh. Für den Rauchgeschmack nehmt ihr geräuchertes Paprikapulver oder etwas Flüssigrauch (vorsichtig dosieren). Die Brühe sollte Gemüsebrühe sein. Statt Butterschmalz verwendet ihr neutrales Öl. Der Senf sollte vegan sein – die meisten sind es.

Kann ich den Eintopf im Schnellkochtopf zubereiten?

Ja, das geht und spart Zeit! Gebt alle Zutaten (außer Senf) in den Schnellkochtopf. Kocht ihn auf Stufe 2 für ca. 15-20 Minuten. Dann den Druck ablassen, den Senf einrühren und abschmecken. Der Eintopf wird nicht ganz so cremig wie im normalen Topf, aber er ist trotzdem sehr lecker.

Wie verhindere ich, dass der Eintopf bitter wird?

Bitterkeit entsteht oft, wenn der Grünkohl zu lange oder bei zu hoher Hitze kocht. Auch zu viele Wacholderbeeren können bitter machen. Mein Tipp: Die Wacholderbeeren vor dem Kochen kurz andrücken, aber nicht zerdrücken. Und den Eintopf bei niedriger Hitze köcheln lassen, nicht kochen. Wenn er doch bitter ist, hilft ein Schuss Sahne oder ein Teelöffel Zucker, um die Bitterkeit zu mildern.

Kann ich den Eintopf auch ohne Kartoffeln machen?

Ja, für eine kohlenhydratärmere Variante könnt ihr die Kartoffeln weglassen oder durch Sellerie, Kohlrabi oder Blumenkohl ersetzen. Der Eintopf wird dann etwas weniger sämig, aber immer noch lecker. Ihr könnt ihn auch mit etwas Sahne oder püriertem Gemüse binden.

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Grünkohl-Eintopf mit Kassler recipe

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Grünkohl-Eintopf mit Kassler: Preiswertes Familienrezept

Ein herzhafter, sättigender Eintopf aus Grünkohl und geräuchertem Kassler, der mit wenigen Zutaten und wenig Aufwand die ganze Familie glücklich macht. Perfekt für kalte Tage und als Resteverwertung.

  • Author: Hannah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 60 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 15 Minuten
  • Yield: 6 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 kg frischer oder tiefgekühlter Grünkohl
  • 500 g Kassler, geräuchert
  • 500 g Kartoffeln, mehligkochend
  • 2 Zwiebeln, mittelgroß
  • 2 EL Butterschmalz oder Öl
  • 1 l Gemüse- oder Fleischbrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Wacholderbeeren
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1 EL Senf, mittelscharf
  • Optional: 1 EL Haferflocken oder 1 Kartoffel extra
  • Optional: Pinkel oder Bregenwurst

Instructions

  1. Zwiebeln abziehen und fein würfeln. Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. TK-Grünkohl direkt aus der Packung nehmen; frischen Grünkohl putzen, waschen und fein hacken. Kassler in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden oder am Stück lassen.
  2. Butterschmalz im großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebelwürfel darin glasig dünsten, nicht braun werden lassen.
  3. Grünkohl zu den Zwiebeln geben und unter Rühren kurz andünsten, bis er zusammenfällt.
  4. Brühe angießen, bis der Grünkohl knapp bedeckt ist. Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Salz, Pfeffer und Muskatnuss hinzufügen. Kartoffelwürfel und Kassler in den Topf geben.
  5. Deckel auflegen und bei niedriger Hitze 45-60 Minuten sanft köcheln lassen. Nach 30 Minuten umrühren. Wenn das Kassler am Stück gekocht wurde, herausnehmen, in Scheiben schneiden und zurückgeben.
  6. Senf unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Bei Bedarf mit Haferflocken oder zerdrückten Kartoffeln binden.
  7. Herd ausschalten und Eintopf 10 Minuten ziehen lassen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren entfernen.

Notes

Der Eintopf schmeckt am nächsten Tag noch besser. Zum Aufwärmen langsam im Topf erhitzen, nicht in der Mikrowelle. Für eine vegane Variante Kassler durch geräucherten Tofu ersetzen und Flüssigrauch oder geräuchertes Paprikapulver verwenden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 350
  • Sugar: 5
  • Sodium: 800
  • Fat: 12
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 30
  • Fiber: 8
  • Protein: 25

Keywords: Grünkohl, Eintopf, Kassler, Familienrezept, preiswert, einfach, herzhaft, Wintergericht

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