Es war 22:15 Uhr an einem ganz normalen Dienstag im November. Die Kinder lagen endlich im Bett, der Abwasch war erledigt, und eigentlich wollte ich nur noch mit einem Tee auf der Couch versinken. Aber dann kam dieses Verlangen – plötzlich, unerwartet und ganz dringend. Ich hatte Lust auf etwas Süßes, etwas Knuspriges, etwas mit Nüssen und Schokolade. Sie kennen das sicher, oder? Dieses Gefühl, wenn der Magen einfach nicht locker lässt, bis er bekommt, was er will.
Also stand ich auf, öffnete die Speisekammer und machte Bestandsaufnahme. Mehl war da, Butter auch. Nüsse? Ja, eine angebrochene Tüte Haselnüsse. Aber Schokolade? Fehlanzeige. Für eine richtige Nussecke braucht man normalerweise Kuvertüre und eine aufwendige Füllung. Ich hatte aber nur noch ein paar Schokoriegel, die eigentlich für die Lunchboxen der Kinder gedacht waren. Und dann kam mir die Idee: Was, wenn ich den Boden einfach mit Kakao mache? Einen richtig schokoladigen Mürbeteig, der so satt ist, dass die Nussmasse gar nicht mehr so viel Schokolade braucht?
Ehrlich gesagt, ich war mir nicht sicher, ob das funktionieren würde. Ich meine, Nussecken sind schon eine Wissenschaft für sich. Aber in diesem Moment, allein in der Küche, mit dem leisen Summen des Kühlschranks im Hintergrund, fühlte es sich richtig an. Ich knetete den Teig, rührte die Nussmasse zusammen und schob das Blech in den Ofen. Als die ersten Düfte durch die Wohnung zogen, wusste ich: Das wird was. Und wissen Sie was? Diese improvisierten Nussecken mit Schokoboden sind heute unser absoluter Familienliebling. Sie schmecken nicht nur unglaublich, sie sind auch noch so günstig, dass man sie ruhig öfter backen kann. Genau deshalb teile ich dieses Rezept heute mit Ihnen.
Warum Sie diese Nussecken lieben werden
Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren bestimmt zwanzig Mal gebacken – für Geburtstage, Schulveranstaltungen, Kaffeekränzchen und einfach so am Wochenende. Und jedes Mal gab es die gleiche Reaktion: “Die sind ja noch besser als gekaufte!” Das hat mich natürlich gefreut, aber ehrlich gesagt, überrascht hat es mich nicht. Denn diese Nussecken haben einfach alles, was man sich von einem perfekten Familiengebäck wünscht.
- Schnell & einfach: In unter einer Stunde haben Sie ein Blech voller Köstlichkeiten. Der Teig ist schnell geknetet, die Nussmasse ist in fünf Minuten zusammengerührt – perfekt für spontane Backaktionen.
- Günstige Zutaten: Keine teuren Spezialprodukte, keine exotischen Gewürze. Alles, was Sie brauchen, haben Sie entweder zu Hause oder bekommen Sie für kleines Geld im Supermarkt. Der Schokoboden macht teure Kuvertüre überflüssig.
- Perfekt für die Familie: Diese Nussecken sind der ideale Begleiter zum Nachmittagskaffee, fürs Buffet auf der nächsten Feier oder einfach als kleine Belohnung für zwischendurch. Kinder lieben sie, Erwachsene auch.
- Praktische Resteverwertung: Haben Sie noch eine angebrochene Tüte Nüsse im Schrank? Oder ein Glas Marmelade, das bald leer werden muss? Perfekt! Dieses Rezept ist wie gemacht für die kreative Resteküche.
- Einfach unwiderstehlich: Der knusprige Schokoboden, die saftige Nussschicht, der süße Guss – diese Kombination ist einfach unschlagbar. Ich sage immer: Das ist Comfort Food in Reinkultur, nur eben selbst gemacht und ohne künstliche Zusätze.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus dem schokoladigen Mürbeteig und der einfachen, aber perfekt abgestimmten Nussmasse. Der Boden ist nicht nur ein Träger, er ist ein eigenständiges Geschmackserlebnis. Und die Nüsse bleiben schön knackig, weil sie nicht zu lange im Ofen sind. Das ist der Trick: Die Nussmasse wird nur so lange gebacken, bis sie goldbraun ist, dann kommt der Guss drauf und fertig. So bleibt alles schön saftig und aromatisch.
Welche Zutaten Sie brauchen
Für dieses Rezept verwenden wir ganz einfache, alltägliche Zutaten, die zusammen einen überraschend komplexen und köstlichen Geschmack ergeben. Lassen Sie mich Ihnen die einzelnen Komponenten kurz vorstellen – denn jedes Detail zählt.
Für den Schokoboden
- 250 g Mehl (Type 405): Das klassische Weizenmehl sorgt für die perfekte Konsistenz. Wer mag, kann auch Dinkelmehl verwenden, dann wird der Boden etwas herzhafter.
- 125 g kalte Butter: Die Butter muss wirklich kalt sein, am besten direkt aus dem Kühlschrank. Das macht den Teig später schön mürbe. Ich nehme am liebsten die von Meggle, aber jede Marke tut es.
- 80 g Zucker: Ein normaler Haushaltszucker reicht völlig. Er gibt dem Teig die nötige Süße, ohne aufdringlich zu sein.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und macht ihn geschmeidig. Am besten nehmen Sie ein Ei in Zimmertemperatur, dann lässt es sich besser verarbeiten.
- 30 g Backkakao: Hier liegt das Geheimnis! Der Kakao macht den Boden schokoladig und spart gleichzeitig teure Kuvertüre. Ich empfehle den stark entölten Kakao von Dr. Oetker oder die Eigenmarke von Rewe – beide sind hervorragend.
- 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber das Salz hebt den Schokoladengeschmack enorm. Nicht weglassen!
Für die Nussmasse

- 200 g gemahlene Haselnüsse: Die Basis unserer Nussecken. Gemahlene Nüsse sind oft günstiger als ganze und sparen Arbeit. Achten Sie darauf, dass sie nicht zu alt sind, sonst schmecken sie ranzig. (Tipp: Im Kühlschrank lagern, dann halten sie länger.)
- 100 g gehackte Haselnüsse: Die geben den extra Crunch! Ich hacke sie immer grob, damit man später schöne Stücke in den Ecken hat.
- 100 g Zucker: Wieder normaler Haushaltszucker. Er karamellisiert leicht und gibt der Nussmasse ihre typische Süße.
- 100 ml Milch: Die Milch macht die Masse geschmeidig und sorgt dafür, dass sie beim Backen nicht austrocknet. Wer mag, kann auch Sahne nehmen – dann wird es noch cremiger.
- 100 g weiche Butter: Die Butter macht die Nussmasse schön saftig und rundet den Geschmack ab. Sie sollte wirklich weich sein, damit sie sich gut unterrühren lässt.
- 2 EL Aprikosenmarmelade: Das ist mein kleiner Trick! Die Marmelade gibt nicht nur Süße, sondern auch eine feine Fruchtnote, die perfekt zu den Nüssen passt. Außerdem sorgt sie für eine schöne, glänzende Oberfläche. (Alternativ geht auch Orangenmarmelade, das ist auch lecker.)
- 1 Päckchen Vanillezucker: Für das gewisse Etwas. Vanille und Nüsse sind einfach ein Traumpaar.
Für den Guss
- 150 g Puderzucker: Der Klassiker für einen einfachen, aber effektvollen Guss. Er macht die Nussecken schön süß und gibt ihnen das typische Aussehen.
- 2-3 EL Zitronensaft oder Wasser: Je nachdem, ob Sie es lieber fruchtig oder neutral mögen. Der Zitronensaft sorgt für eine leichte Frische, die wunderbar mit der Schokolade harmoniert.
Benötigte Küchengeräte
Für dieses Rezept brauchen Sie keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche. Hier ist, was Sie bereitstellen sollten:
- Backblech (30×40 cm) oder eine große Springform: Ein normales Backblech reicht völlig. Wer keine hat, kann auch eine große Auflaufform nehmen – dann werden die Ecken etwas dicker.
- Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt. Ich nehme immer die vorgeschnittenen Blätter, das spart Zeit.
- Große Rührschüssel: Für den Teig und die Nussmasse. Eine Schüssel reicht, wenn Sie den Teig zuerst machen und dann die Masse.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Beides funktioniert. Mit der Küchenmaschine geht es schneller, aber mit dem Handrührgerät wird der Teig genauso gut.
- Teigrolle: Zum Ausrollen des Mürbeteigs. Ein Nudelholz tut es auch, oder Sie drücken den Teig einfach mit den Händen flach.
- Messer oder Teigschaber: Zum Aufschneiden der fertigen Nussecken. Ein scharfes Messer ist wichtig, damit die Ecken sauber werden.
- Kleiner Topf: Für den Guss. Ein beschichteter Topf verhindert Anbrennen.
Zubereitung Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst! Keine Sorge, die Zubereitung ist wirklich einfach. Ich zeige Ihnen jeden Schritt im Detail, damit garantiert alles gelingt. Planen Sie etwa 45 Minuten ein, plus 15 Minuten Backzeit.
Schritt 1: Den Schokoboden vorbereiten (10 Minuten)
Geben Sie das Mehl, den Kakao, den Zucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Vermischen Sie alles kurz. Jetzt kommt die kalte Butter – schneiden Sie sie in kleine Würfel und geben Sie sie dazu. Mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder der Küchenmaschine alles zu einer krümeligen Masse verarbeiten. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Geben Sie dann das Ei dazu und kneten Sie weiter, bis ein glatter Teig entsteht. Achtung: Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh! Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank. (In der Zwischenzeit können Sie schon die Nussmasse vorbereiten.)
Schritt 2: Die Nussmasse zubereiten (10 Minuten)
In einem kleinen Topf die Milch mit dem Zucker und der Butter bei mittlerer Hitze erwärmen. Rühren Sie gelegentlich um, bis sich die Butter vollständig aufgelöst hat. Die Mischung sollte nicht kochen, nur warm sein. Vom Herd nehmen und die gemahlenen Haselnüsse, die gehackten Haselnüsse, die Aprikosenmarmelade und den Vanillezucker unterrühren. Alles gut vermischen, bis eine gleichmäßige, etwas klebrige Masse entsteht. Stellen Sie sie beiseite – sie wird beim Abkühlen etwas fester, das ist normal.
Schritt 3: Den Boden vorbacken (5 Minuten + 10 Minuten Backzeit)
Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vor. Legen Sie Ihr Backblech mit Backpapier aus. Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und rollen Sie ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rechteckig aus – etwa so groß wie Ihr Blech. Der Teig sollte etwa 5 mm dick sein. Heben Sie ihn vorsichtig auf das Blech und drücken Sie ihn gleichmäßig an. Stechen Sie mit einer Gabel mehrmals in den Teig, damit er beim Backen keine Blasen wirft. Jetzt kommt der Boden für 10 Minuten in den Ofen. Er soll nur leicht fest werden, nicht durchbacken. (Wichtig: Der Boden ist nach dieser Zeit noch weich – das ist genau richtig!)
Schritt 4: Die Nussmasse auftragen (5 Minuten)
Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und lassen Sie den Boden kurz abkühlen – etwa 5 Minuten. Dann verteilen Sie die vorbereitete Nussmasse gleichmäßig darauf. Am besten geht das mit einem Teigschaber oder einem Löffel. Die Masse ist recht klebrig, aber lassen Sie sich nicht entmutigen. Einfach vorsichtig verstreichen, bis alles bedeckt ist. (Ich mache das immer in kleinen Portionen und drücke sie dann flach.)
Schritt 5: Backen (15 Minuten)
Das Blech kommt zurück in den Ofen – wieder bei 180 °C Ober-/Unterhitze. Backen Sie die Nussecken für etwa 15 Minuten, bis die Nussmasse goldbraun ist und leicht blubbert. Die Ränder sollten schön knusprig aussehen. Achtung: Jeder Ofen ist anders – ab 12 Minuten sollten Sie einen Blick darauf werfen, damit nichts verbrennt. Die Nussmasse soll schön saftig bleiben, also nicht zu lange backen.
Schritt 6: Den Guss zubereiten und auftragen (5 Minuten)
Während die Nussecken noch warm sind, bereiten Sie den Guss zu. Mischen Sie den Puderzucker mit 2 EL Zitronensaft (oder Wasser) in einer kleinen Schüssel. Rühren Sie gut um, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Wenn der Guss zu dick ist, geben Sie noch einen Tropfen Flüssigkeit dazu. Verteilen Sie den Guss sofort mit einem Löffel oder einem Pinsel auf den noch warmen Nussecken. Er wird beim Abkühlen fest und glänzend. (Tipp: Wenn Sie den Guss erst später auftragen, wird er nicht mehr so schön glatt.)
Schritt 7: Aufschneiden und genießen (5 Minuten)
Lassen Sie die Nussecken vollständig abkühlen – das dauert etwa 30 Minuten. Dann schneiden Sie sie mit einem scharfen Messer in gleichmäßige Dreiecke oder Rechtecke. Ich schneide immer erst in Streifen und dann schräg durch – so entstehen die typischen Nussecken. Fertig! Jetzt können Sie sie genießen. Die Ecken schmecken am besten am ersten Tag, aber sie halten sich auch gut in einer Dose.
Tipps und Tricks für perfekte Nussecken
Im Laufe der Jahre habe ich so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihre Nussecken jedes Mal perfekt werden:
- Der Boden muss kalt sein: Wenn der Teig zu warm wird, klebt er und lässt sich schwer verarbeiten. Deshalb die Kühlzeit unbedingt einhalten. Im Sommer lege ich den Teig sogar für 30 Minuten in den Kühlschrank.
- Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen: Verwenden Sie nur ganz wenig Mehl auf der Arbeitsfläche, sonst wird der Teig trocken. Ein leicht bemehltes Nudelholz ist oft ausreichend.
- Die Nussmasse richtig verteilen: Die Masse ist klebrig, das ist normal. Tauchen Sie den Teigschaber zwischendurch in kaltes Wasser, dann lässt sie sich leichter verstreichen.
- Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen backt anders. Ab der 12. Minute sollten Sie regelmäßig nachschauen. Die Nussecken sind fertig, wenn die Nüsse goldbraun sind und der Rand sich leicht vom Backpapier löst.
- Guss nicht zu früh auftragen: Die Nussecken müssen noch warm sein, aber nicht mehr heiß. Sonst läuft der Guss davon. 5 Minuten Abkühlzeit nach dem Backen sind ideal.
- Das richtige Messer: Ein Sägemesser eignet sich am besten zum Schneiden. Damit brechen die Ecken nicht so leicht. Wenn Sie ganz saubere Kanten möchten, legen Sie die Ecken vor dem Schneiden kurz ins Gefrierfach (10 Minuten).
Variationen und Abwandlungen
Dieses Rezept ist unglaublich vielseitig. Hier sind einige meiner liebsten Abwandlungen, die ich selbst schon ausprobiert habe:
- Nuss-Variation: Statt Haselnüssen können Sie auch Mandeln (gemahlen und gehackt) oder Walnüsse verwenden. Mandeln geben eine feinere, mildere Note, Walnüsse sind etwas herzhafter. Ich habe auch schon eine Mischung aus allen dreien gemacht – das war der Hit!
- Schoko-Boden mit Nuss-Nougat: Für alle, die es noch schokoladiger mögen: Ersetzen Sie 50 g der Butter im Teig durch Nuss-Nougat-Creme. Das macht den Boden unglaublich saftig und aromatisch. (Dann aber unbedingt die Kühlzeit verlängern.)
- Vegane Variante: Tauschen Sie die Butter gegen Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Ei gegen 2 EL Apfelmus oder einen Esslöffel Leinsamenmehl mit 3 EL Wasser. Die Milch in der Nussmasse können Sie durch Hafermilch ersetzen. Funktioniert einwandfrei!
- Glutenfreie Variante: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär) für den Boden. Achten Sie darauf, dass die Mischung auch für Mürbeteig geeignet ist. Die Konsistenz wird etwas bröseliger, aber der Geschmack ist genauso gut.
- Saisonale Variante: Im Herbst gebe ich etwas Zimt und Lebkuchengewürz in die Nussmasse. Im Sommer sorgen ein paar Tropfen Orangenaroma für eine frische Note. Meine Familie liebt die Variante mit Zimt am meisten.
Servieren und Aufbewahren
Nussecken schmecken am besten, wenn sie ganz frisch sind – aber ehrlich gesagt, sind sie am nächsten Tag fast noch besser, weil die Aromen dann richtig durchgezogen sind. Hier meine Tipps fürs Servieren und Aufbewahren:
- Servieren: Am besten bei Zimmertemperatur, einfach auf einem schönen Teller angerichtet. Dazu passt eine Tasse Kaffee oder ein Glas Milch. Für Kindergeburtstage oder Partys sind sie ein absoluter Klassiker.
- Aufbewahren: In einer gut verschließbaren Keksdose halten sich die Nussecken bei Zimmertemperatur etwa 5-7 Tage. Wichtig: Die Dose sollte nicht luftdicht sein, sonst werden die Ecken weich. Ein Stück Küchenpapier auf dem Boden der Dose hilft, überschüssige Feuchtigkeit aufzunehmen.
- Einfrieren: Nussecken lassen sich hervorragend einfrieren! Legen Sie sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und frieren Sie sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur für etwa 30 Minuten stehen lassen. Sie schmecken dann fast wie frisch gebacken.
- Reheating: Wenn Sie die Nussecken nach ein paar Tagen wieder etwas knuspriger haben möchten, legen Sie sie für 5 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Das funktioniert wunderbar!
Nährwerte und gesundheitliche Aspekte
Natürlich sind Nussecken kein Diätgebäck, aber sie haben durchaus ihre guten Seiten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 20 Stücken pro Blech):
- Kalorien: ca. 180 kcal
- Fett: ca. 11 g (davon gesättigte Fettsäuren: 4 g)
- Kohlenhydrate: ca. 18 g (davon Zucker: 10 g)
- Eiweiß: ca. 3 g
- Ballaststoffe: ca. 2 g
Die Nüsse liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Mineralstoffe wie Magnesium. Der Kakao im Boden ist reich an Antioxidantien. Und selbstgemacht haben sie natürlich viel weniger Zusatzstoffe als gekaufte Nussecken. Ich sehe das so: Ab und zu darf man sich ruhig etwas gönnen – und wenn es dann noch selbst gemacht ist, ist das doch ein gutes Gefühl, oder?
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Nüsse durch andere ersetzen?
Ja, absolut! Mandeln, Walnüsse oder eine Mischung funktionieren hervorragend. Achten Sie nur darauf, dass Sie sowohl gemahlene als auch gehackte Nüsse verwenden, damit die Konsistenz stimmt.
Warum wird mein Boden manchmal zu hart?
Das passiert, wenn der Teig zu lange geknetet oder zu heiß gebacken wird. Kneten Sie den Teig nur so lange, bis er sich verbindet, und backen Sie den Boden nicht vor. Die 10 Minuten Vorbacken reichen völlig.
Kann ich die Nussecken auch ohne Guss machen?
Klar, sie schmecken auch ohne Guss sehr gut. Dann sind sie etwas weniger süß und eignen sich perfekt als Snack für unterwegs. Der Guss macht sie aber optisch noch ansprechender.
Wie bekomme ich die Nussecken sauber geschnitten?
Verwenden Sie ein scharfes Sägemesser und schneiden Sie mit einer leichten Sägebewegung. Für besonders saubere Kanten legen Sie die Ecken vor dem Schneiden für 10 Minuten ins Gefrierfach.
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, das ist sogar eine gute Idee! Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn über Nacht im Kühlschrank. Dann können Sie am nächsten Tag direkt mit dem Ausrollen und Backen beginnen.
Fazit
Diese knusprigen Nussecken mit Schokoboden sind für mich der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus einer spontanen Idee entstehen. Sie sind einfach, günstig und schmecken einfach fantastisch. Ob für den nächsten Kaffeeklatsch, als Mitbringsel zur Einladung oder einfach für sich selbst – dieses Rezept wird Sie nicht enttäuschen. Probieren Sie es aus und überzeugen Sie sich selbst! Ich bin mir sicher, dass auch Ihre Familie sie lieben wird. Und wenn Sie eine eigene Variante ausprobieren, erzählen Sie mir doch davon in den Kommentaren. Ich bin immer neugierig auf neue Ideen! Bis zum nächsten Mal – und backen Sie schön!
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Knusprige Nussecken mit Schokoboden – Bestes Rezept für wenig Geld
Diese knusprigen Nussecken mit schokoladigem Mürbeteigboden sind einfach, günstig und unwiderstehlich. Perfekt für spontane Backaktionen und die ganze Familie.
- Prep Time: 45 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 1 Stunde
- Yield: 20 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405)
- 125 g kalte Butter
- 80 g Zucker
- 1 Ei (Größe M)
- 30 g Backkakao
- 1 Prise Salz
- 200 g gemahlene Haselnüsse
- 100 g gehackte Haselnüsse
- 100 g Zucker
- 100 ml Milch
- 100 g weiche Butter
- 2 EL Aprikosenmarmelade
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 150 g Puderzucker
- 2–3 EL Zitronensaft oder Wasser
Instructions
- Mehl, Kakao, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Kalte Butter in Würfeln dazugeben und mit dem Handrührgerät (Knethaken) zu einer krümeligen Masse verarbeiten. Ei dazugeben und zu einem glatten Teig kneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und 15 Minuten kühl stellen.
- Milch, Zucker und Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Vom Herd nehmen und gemahlene Haselnüsse, gehackte Haselnüsse, Aprikosenmarmelade und Vanillezucker unterrühren. Beiseite stellen.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Teig auf leicht bemehlter Fläche rechteckig ausrollen (ca. 5 mm dick) und auf das Blech legen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Boden 10 Minuten vorbacken.
- Boden aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten abkühlen lassen. Nussmasse gleichmäßig darauf verstreichen.
- Blech zurück in den Ofen schieben und weitere 15 Minuten backen, bis die Nussmasse goldbraun ist.
- Puderzucker mit 2-3 EL Zitronensaft oder Wasser zu einem glatten Guss verrühren. Sofort auf den noch warmen Nussecken verteilen.
- Nussecken vollständig abkühlen lassen (ca. 30 Minuten). Mit einem scharfen Messer in Dreiecke oder Rechtecke schneiden.
Notes
Der Boden muss kalt sein, daher Kühlzeit einhalten. Nussmasse ist klebrig – Teigschaber zwischendurch in kaltes Wasser tauchen. Backzeit im Auge behalten, ab der 12. Minute prüfen. Guss nicht zu früh auftragen, 5 Minuten Abkühlzeit nach dem Backen sind ideal. Für saubere Kanten die Ecken vor dem Schneiden 10 Minuten ins Gefrierfach legen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 180
- Sugar: 10
- Sodium: 0.1
- Fat: 11
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 18
- Fiber: 2
- Protein: 3
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