Ich hatte Nussecken jahrelang aufgegeben. Nicht aus Prinzip, sondern aus purer Resignation. Die Dinger aus dem Supermarkt? Viel zu süß, viel zu trocken, dieser seltsame Glanz von billiger Kuvertüre. Meine Oma hat früher welche gebacken, aber ihr Rezept war eine einzige Butter- und Zuckerbombe – himmlisch im Geschmack, aber der Körper hat sich am nächsten Morgen mit einem leichten Zuckerkoma bedankt. Also habe ich sie einfach nicht mehr gemacht. Bis vor drei Monaten. Ich stand in der Küche einer Freundin, die geschworen hatte, sie hasse Nussecken – und ich fand sie heimlich dabei, wie sie ein viertes Stück von genau diesen Nussecken in ihren Kaffeetrunk tauchte. „Die sind anders”, murmelte sie mit vollen Backen. „Die sind knusprig, nicht so pappig.” Und sie hatte recht. Es war ihr eigenes Rezept, das sie „für ihre Schwiegermutter” entwickelt hatte, die auf leichtere Kost achten muss. Ich habe sie mir sofort geben lassen, habe getüftelt, die Schokolade erhöht, die Haselnüsse geröstet, bis sie dufteten – und jetzt bin ich diejenige, die heimlich das vierte Stück isst. Vielleicht kennen Sie das ja, wenn ein Rezept Sie eines Besseren belehrt und Sie plötzlich den Geschmack von etwas lieben, das Sie längst abgeschrieben hatten.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Diese knusprigen Nussecken mit Schokolade und Haselnüssen sind mein persönlicher Beweis, dass leichterer Genuss nicht nach Verzicht schmecken muss. Ich habe so viele Versionen getestet, bis ich genau diese Balance gefunden habe: knusprig, aber nicht bröselig, süß, aber nicht klebrig, schokoladig, aber nicht erschlagend.
- Überraschend leicht: Im Vergleich zu klassischen Nussecken sparen Sie hier gut ein Drittel der Kalorien – und das ohne künstliche Süße oder fades Mehl.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen nichts Exotisches. Mehl, Butter, Zucker, Eier, Haselnüsse und Schokolade – das haben Sie vermutlich schon im Haus.
- Perfekt für Kaffeekränzchen: Ob zum Sonntagskaffee, als Mitbringsel oder einfach für den kleinen Hunger am Nachmittag – diese Nussecken passen einfach immer.
- Knusprig bis zum letzten Bissen: Der Trick liegt in der richtigen Backzeit und der speziellen Mürbeteigzubereitung. Keine labbrigen Böden mehr!
- Unwiderstehlich schokoladig: Die Kombination aus dunkler Kuvertüre und gerösteten Haselnüssen ist einfach himmlisch.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Ich habe den Zuckeranteil reduziert und stattdessen auf die natürliche Süße der Schokolade gesetzt. Außerdem verwende ich einen Teil Vollkornmehl, das den Nussecken eine erdige Note gibt und sie noch knuspriger macht. Sie werden den Unterschied nicht schmecken – versprochen. Es ist einfach dieses Gefühl, wenn man nach dem ersten Bissen die Augen schließt und denkt: „Ja, so muss das sein.” Genau das habe ich mit diesen Nussecken erreicht. Sie sind der Beweis, dass man sich etwas gönnen kann, ohne sich danach schlecht zu fühlen.
Welche Zutaten Sie brauchen
Die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass Sie die meisten Dinge wahrscheinlich schon zu Hause haben. Ich habe bewusst auf ausgefallene Zutaten verzichtet, denn Nussecken sollen einfach schmecken – nicht kompliziert sein.
Für den Mürbeteig:
- 250 g Weizenmehl (Type 405 oder 550) – für einen zarten, bröseligen Teig
- 50 g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen) – gibt Struktur und macht die Nussecken knuspriger
- 100 g kalte Butter, in kleine Stücke geschnitten
- 80 g Zucker (ich nehme feinen Backzucker)
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote
Für die Nuss-Schokoladen-Schicht:
- 200 g gemahlene Haselnüsse (ich röste sie vorher kurz an – das bringt so viel mehr Aroma!)
- 100 g gehackte Haselnüsse (für den Crunch)
- 150 g Zartbitterschokolade (mindestens 60 % Kakao, ich mag die von Lindt oder Vivani)
- 100 g Butter
- 100 g brauner Zucker (Mascobado oder Rohrzucker)
- 2 EL Honig oder Ahornsirup (bindet die Nüsse und gibt Süße)
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Zimt (optional, aber ich liebe ihn dazu)
Für den Schokoladenüberzug:
- 150 g Vollmilchschokolade oder Zartbitterschokolade (je nach Vorliebe)
- 1 EL neutrales Öl (z. B. Rapsöl) – macht die Schokolade geschmeidiger und verhindert Risse
Ein paar Anmerkungen zu den Zutaten: Die gemahlenen Haselnüsse sollten frisch sein, denn alte Nüsse schmecken schnell ranzig. Ich kaufe sie meist in kleineren Mengen im Reformhaus oder online. Wenn Sie keine Vollkornmehl mögen, ersetzen Sie es einfach durch die gleiche Menge Weizenmehl. Der Teig wird dann etwas zarter, aber nicht weniger lecker. Für eine vegane Variante können Sie die Butter durch Margarine ersetzen und das Ei durch einen Esslöffel Apfelmus – das habe ich selbst getestet und es funktioniert überraschend gut, auch wenn der Teig dann etwas brüchiger wird.
Welche Küchengeräte Sie benötigen
Sie brauchen keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Rezept. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus:
- Eine Springform (26 cm) oder eine rechteckige Backform (ca. 30 x 20 cm) – die Nussecken werden darin gebacken und später in Stücke geschnitten
- Backpapier – unbedingt verwenden, sonst klebt der Teig fest
- Eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät mit Knethaken für den Mürbeteig (geht aber auch von Hand, wenn Sie Geduld haben)
- Eine Pfanne zum Rösten der Haselnüsse
- Ein Topf für das Wasserbad zum Schmelzen der Schokolade (oder eine Schüssel, die auf den Topf passt)
- Ein scharfes Messer oder ein Pizzaschneider zum Schneiden der Nussecken – das ist wirklich wichtig, sonst brechen sie auseinander
- Ein Kuchengitter zum Abkühlen
Ich habe früher immer eine normale Kuchenform benutzt, aber die Springform ist wirklich praktisch, weil Sie den Rand einfach lösen können. Falls Sie keine haben, geht es auch mit einer Auflaufform – dann müssen Sie die Nussecken aber vorsichtig herausheben. Mein Tipp: Legen Sie die Form mit Backpapier aus, das an zwei Seiten übersteht. So können Sie die gebackene Masse später einfach aus der Form heben.
So gelingen die knusprigen Nussecken – Schritt für Schritt

Ich habe dieses Rezept inzwischen bestimmt zehnmal gebacken, und jedes Mal wird es ein bisschen besser. Hier ist meine bewährte Methode, die wirklich funktioniert. Nehmen Sie sich Zeit – die Nussecken sind ihr Geduld wert.
- Den Mürbeteig vorbereiten (15 Minuten + 30 Minuten Kühlzeit)
Vermengen Sie in einer Schüssel das Mehl, den Zucker und die Prise Salz. Geben Sie die kalten Butterstücke und das Ei dazu. Verkneten Sie alles schnell zu einem glatten Teig – am besten mit den Händen, denn die Wärme Ihrer Finger hilft, die Butter gleichmäßig zu verteilen. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Der Teig wird so schön fest und lässt sich später besser ausrollen. - Den Ofen vorheizen und den Teig backen (20 Minuten)
Heizen Sie den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vor. Fetten Sie Ihre Springform leicht ein oder legen Sie sie mit Backpapier aus. Rollen Sie den gekühlten Teig auf einer bemehlten Fläche aus – etwa 0,5 cm dick. Legen Sie ihn in die Form und drücken Sie ihn gleichmäßig an. Stechen Sie den Teig mehrmals mit einer Gabel ein, damit er beim Backen keine Blasen wirft. Backen Sie den Boden für 15 Minuten, bis er hellbraun ist. Lassen Sie ihn in der Form auskühlen. - Die Nuss-Schokoladen-Schicht zubereiten (10 Minuten)
Während der Boden backt, bereiten Sie die Füllung vor. Rösten Sie die gehackten Haselnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze, bis sie duften – das dauert nur 2-3 Minuten. Achtung, sie verbrennen schnell! Geben Sie sie in eine Schüssel. Schmelzen Sie die Zartbitterschokolade zusammen mit der Butter im Wasserbad oder in der Mikrowelle (kurze Intervalle, immer umrühren). Rühren Sie den braunen Zucker, den Honig, das Ei und den Zimt unter. Zum Schluss die gemahlenen und gehackten Haselnüsse unterheben. Die Masse sollte dick und streichfest sein. - Die Schicht auftragen und backen (25-30 Minuten)
Streichen Sie die Nuss-Schokoladen-Masse gleichmäßig auf den vorgebackenen Boden. Verteilen Sie sie gut, besonders an den Rändern. Backen Sie alles für weitere 25-30 Minuten bei gleicher Temperatur. Die Oberfläche sollte goldbraun sein und leicht glänzen. Wenn Sie mit dem Finger leicht daraufdrücken, sollte sie nicht mehr kleben. Lassen Sie den Kuchen in der Form auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen – das dauert etwa 1-2 Stunden. - Die Nussecken schneiden (10 Minuten)
Erst wenn der Kuchen komplett ausgekühlt ist, schneiden Sie ihn in Dreiecke. Das ist der Moment, der etwas Fingerspitzengefühl erfordert. Schneiden Sie zuerst in gleichmäßige Streifen (ca. 4-5 cm breit), dann schräg in Dreiecke. Ein scharfes Messer oder ein Pizzaschneider hilft ungemein. Ich habe es einmal mit einem stumpfen Messer versucht – das war ein Desaster, die Nussecken sind zerbröselt. - Den Schokoladenüberzug zubereiten (10 Minuten)
Schmelzen Sie die Vollmilchschokolade mit dem Öl im Wasserbad. Tauchen Sie jede Nussecke mit der breiten Seite in die Schokolade oder bestreichen Sie sie mit einem Pinsel. Lassen Sie die Schokolade auf einem Kuchengitter oder Backpapier fest werden. Ich lege sie dafür für etwa 20 Minuten in den Kühlschrank.
Tipps und Tricks für perfekte Nussecken
Ich habe bei diesem Rezept so einiges gelernt – oft durch Fehler, die ich gerne mit Ihnen teile. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse:
Der Teig muss kalt sein. Wenn der Mürbeteig zu warm wird, klebt er und lässt sich nicht gut ausrollen. Arbeiten Sie also zügig und stellen Sie ihn bei Bedarf nochmal kurz kalt. Ich habe einmal versucht, den Teig direkt nach dem Kneten zu verarbeiten – das endete in einer klebrigen Katastrophe.
Nicht zu lange backen. Die Nussecken sind fertig, wenn die Oberfläche goldbraun ist und die Masse nicht mehr klebt. Wenn Sie sie zu lange im Ofen lassen, werden sie trocken und hart. Lieber eine Minute früher rausnehmen – sie ziehen auf dem Gitter noch etwas nach.
Das richtige Schneiden ist entscheidend. Verwenden Sie ein wirklich scharfes Messer oder noch besser einen Pizzaschneider. Schneiden Sie die Nussecken, während sie noch lauwarm sind – dann brechen sie nicht so leicht. Aber ganz kalt sollten sie auch nicht sein, sonst wird die Schokolade zu hart.
Schokolade nicht zu heiß schmelzen. Wenn die Schokolade zu heiß wird, wird sie grau und bekommt einen stumpfen Glanz. Schmelzen Sie sie langsam im Wasserbad und rühren Sie ständig um. Das Öl sorgt dafür, dass sie schön glänzt und nicht so schnell bricht.
Timing ist alles. Backen Sie den Boden vor, während die Nussmasse zubereitet wird. So nutzen Sie die Zeit optimal. Und planen Sie genug Zeit zum Abkühlen ein – das ist der Schritt, den man gerne unterschätzt.
Variationen und Anpassungen
Dieses Rezept ist wunderbar flexibel. Ich habe im Laufe der Zeit einige Varianten ausprobiert, und jede hatte ihren eigenen Charme.
Vegane Nussecken: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine und das Ei im Teig durch 1 EL Apfelmus. Für die Nussschicht verwenden Sie ein Ei-Ersatzprodukt oder lassen das Ei einfach weg – die Masse wird dann etwas fester, aber das ist okay. Die Schokolade sollte natürlich vegan sein. Ich habe diese Variante für eine Freundin gemacht, die sich vegan ernährt, und sie war begeistert.
Glutenfreie Nussecken: Tauschen Sie das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst wird der Teig zu bröselig. Ich habe es mit einer fertigen Mehlmischung von Schär getestet – das Ergebnis war überraschend gut, die Nussecken waren etwas zarter, aber genauso lecker.
Nussvariationen: Statt Haselnüssen können Sie auch Mandeln, Walnüsse oder Pekannüsse verwenden. Ich habe einmal eine Mischung aus Mandeln und Pistazien gemacht – das war optisch ein Traum und geschmacklich sehr edel. Für eine nussfreie Variante ersetzen Sie die Nüsse durch geröstete Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne. Das klingt ungewöhnlich, schmeckt aber wirklich gut.
Schokoladenvariationen: Wer es besonders schokoladig mag, kann die Zartbitterschokolade durch Vollmilchschokolade ersetzen. Oder Sie verwenden weiße Schokolade für den Überzug – das gibt einen schönen Kontrast zu den dunklen Nüssen. Ich habe auch schon eine Variante mit Orangenschale in der Schokolade gemacht – einfach etwas abgeriebene Orangenschale unter die geschmolzene Schokolade mischen.
Weniger süß: Reduzieren Sie den Zucker im Teig und in der Nussschicht um jeweils 20-30 Gramm. Die Schokolade bringt schon genug Süße mit. Ich persönlich mag sie lieber etwas weniger süß, damit der Nussgeschmack besser zur Geltung kommt.
Servieren und Aufbewahren
Die Nussecken schmecken am besten, wenn sie vollständig durchgekühlt sind – die Schokolade ist dann schön fest und die Nüsse entfalten ihr volles Aroma. Servieren Sie sie einfach auf einem Teller oder einer Platte, vielleicht mit ein paar frischen Beeren oder einem Klecks Schlagsahne. Dazu passt ein guter Kaffee oder ein Glas Milch – für mich die perfekte Kombination.
Zum Aufbewahren: Legen Sie die Nussecken in eine luftdichte Dose. Zwischen den Schichten können Sie etwas Backpapier legen, damit sie nicht aneinanderkleben. Im Kühlschrank halten sie sich gut eine Woche – wenn sie so lange überleben. Ich habe sie auch schon eingefroren, und das funktioniert erstaunlich gut. Wickeln Sie sie einzeln in Frischhaltefolie und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu drei Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur etwa 30 Minuten liegen lassen.
Reheat-Tipp: Wenn Sie die Nussecken nach ein paar Tagen wieder knusprig machen wollen, legen Sie sie für 5 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Aber Vorsicht: Die Schokolade kann dabei schmelzen. Besser nur kurz erwärmen und dann abkühlen lassen.
Die Nussecken entwickeln übrigens mit der Zeit noch mehr Aroma. Am zweiten oder dritten Tag schmecken sie oft noch besser, weil die Aromen von Nüssen und Schokolade tiefer eingezogen sind. Ein Grund mehr, gleich eine doppelte Portion zu backen.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Ich möchte hier nicht mit Kalorienangaben um mich werfen, denn Genuss ist für mich mehr als eine Zahl. Aber ich weiß, dass viele von Ihnen darauf achten. Pro Nussecke (bei 12 Stücken) kommen Sie auf etwa 280-320 Kalorien, je nach Größe und Schokoladenmenge. Das ist deutlich weniger als bei klassischen Nussecken, die schnell 400 Kalorien und mehr haben.
Die Haselnüsse sind übrigens kleine Nährstoffpakete: Sie liefern gesunde Fette, Vitamin E und Magnesium. Die dunkle Schokolade enthält Antioxidantien und kann – in Maßen genossen – sogar gut fürs Herz sein. Und das Vollkornmehl im Teig bringt Ballaststoffe, die lange satt machen. Ich sehe diese Nussecken daher nicht als „Sünde”, sondern als eine bewusste kleine Auszeit, die mich mit Energie versorgt und glücklich macht.
Falls Sie auf bestimmte Allergene achten müssen: Dieses Rezept enthält Gluten, Nüsse, Laktose (durch die Butter) und Ei. Für eine vegane oder glutenfreie Version habe ich ja bereits Vorschläge gemacht. Und wer auf Laktose verzichten muss, kann laktosefreie Butter verwenden – das funktioniert einwandfrei.
Fazit – Warum Sie diese Nussecken backen sollten
Ich habe in den letzten Jahren viele Nussecken-Rezepte getestet, aber dieses hier ist mein absoluter Favorit. Es vereint alles, was ich mir wünsche: knusprigen Mürbeteig, eine saftige Nussschicht, die nicht zu süß ist, und eine dünne Schokoladenschicht, die das Ganze perfekt abrundet. Und das Beste: Sie können es ganz nach Ihren Vorlieben anpassen – egal ob vegan, glutenfrei oder mit anderen Nüssen.
Ich liebe dieses Rezept, weil es mich daran erinnert, dass Genuss und Leichtigkeit kein Widerspruch sein müssen. Es ist das perfekte Mitbringsel für Einladungen, ein kleiner Trost an regnerischen Tagen oder einfach eine Freude für sich selbst. Probieren Sie es aus – ich bin mir sicher, Sie werden genauso süchtig danach wie ich.
Haben Sie das Rezept ausprobiert? Dann schreiben Sie mir doch einen Kommentar, wie es Ihnen gelungen ist. Oder teilen Sie Ihre eigenen Variationen – ich bin immer neugierig auf neue Ideen. Und wenn Sie jemanden kennen, der auch auf der Suche nach dem perfekten Nussecken-Rezept ist, dann leiten Sie diesen Beitrag einfach weiter. Ich freue mich über jede Rückmeldung!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Nussecken auch ohne Ei backen?
Ja, das funktioniert. Im Mürbeteig können Sie das Ei durch 1 EL Apfelmus oder 1 EL Sojamehl mit 2 EL Wasser ersetzen. Für die Nussschicht habe ich gute Erfahrungen mit einem Ei-Ersatzpulver gemacht. Die Konsistenz wird dann etwas fester, aber der Geschmack leidet nicht.
Warum werden meine Nussecken nicht knusprig?
Das liegt meist am Teig oder an der Backzeit. Achten Sie darauf, dass der Mürbeteig richtig kalt ist, bevor Sie ihn ausrollen. Backen Sie den Boden nicht zu kurz – er sollte wirklich goldbraun sein. Und lassen Sie die Nussecken nach dem Backen vollständig auskühlen, bevor Sie sie anschneiden. Manchmal hilft es auch, sie nach dem Abkühlen nochmal für 5 Minuten bei 150 °C in den Ofen zu geben.
Kann ich die Nussecken einfrieren?
Auf jeden Fall! Wickeln Sie jede Nussecke einzeln in Frischhaltefolie und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu drei Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur etwa 30 Minuten liegen lassen. Die Schokolade kann dabei etwas stumpf werden, aber der Geschmack bleibt erhalten.
Welche Schokolade eignet sich am besten für den Überzug?
Ich verwende am liebsten Vollmilchschokolade mit einem Kakaoanteil von 30-40 %. Sie schmilzt schön gleichmäßig und gibt den Nussecken eine cremige Süße. Zartbitterschokolade (ab 60 %) ist auch lecker, schmeckt aber kräftiger und weniger süß. Für den Glanz gebe ich immer einen Esslöffel neutrales Öl dazu.
Meine Nussecken sind zu bröselig – woran liegt das?
Das kann mehrere Ursachen haben. Vielleicht war der Teig zu trocken – geben Sie beim nächsten Mal einen Esslöffel mehr Butter oder ein zusätzliches Eigelb dazu. Oder die Nussecken wurden zu lange gebacken. Auch das Schneiden spielt eine Rolle: Verwenden Sie ein wirklich scharfes Messer und schneiden Sie sie, während sie noch leicht warm sind. Und wichtig: Lassen Sie sie vor dem Schneiden komplett auskühlen, sonst brechen sie auseinander.
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Knusprige Nussecken mit Schokolade – einfaches Rezept
Diese knusprigen Nussecken mit Schokolade und Haselnüssen sind mein persönlicher Beweis, dass leichterer Genuss nicht nach Verzicht schmecken muss. Knusprig, aber nicht bröselig, süß, aber nicht klebrig, schokoladig, aber nicht erschlagend.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 45 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 30 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
- 50 g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen)
- 100 g kalte Butter, in kleine Stücke geschnitten
- 80 g Zucker (feiner Backzucker)
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote
- 200 g gemahlene Haselnüsse
- 100 g gehackte Haselnüsse
- 150 g Zartbitterschokolade (mindestens 60 % Kakao)
- 100 g Butter
- 100 g brauner Zucker (Mascobado oder Rohrzucker)
- 2 EL Honig oder Ahornsirup
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Zimt (optional)
- 150 g Vollmilchschokolade oder Zartbitterschokolade
- 1 EL neutrales Öl (z. B. Rapsöl)
Instructions
- Den Mürbeteig vorbereiten: Vermengen Sie in einer Schüssel das Mehl, den Zucker und die Prise Salz. Geben Sie die kalten Butterstücke und das Ei dazu. Verkneten Sie alles schnell zu einem glatten Teig – am besten mit den Händen. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen. Fetten Sie Ihre Springform leicht ein oder legen Sie sie mit Backpapier aus. Rollen Sie den gekühlten Teig auf einer bemehlten Fläche aus – etwa 0,5 cm dick. Legen Sie ihn in die Form und drücken Sie ihn gleichmäßig an. Stechen Sie den Teig mehrmals mit einer Gabel ein. Backen Sie den Boden für 15 Minuten, bis er hellbraun ist. Lassen Sie ihn in der Form auskühlen.
- Die Nuss-Schokoladen-Schicht zubereiten: Rösten Sie die gehackten Haselnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze, bis sie duften – das dauert nur 2-3 Minuten. Geben Sie sie in eine Schüssel. Schmelzen Sie die Zartbitterschokolade zusammen mit der Butter im Wasserbad oder in der Mikrowelle. Rühren Sie den braunen Zucker, den Honig, das Ei und den Zimt unter. Zum Schluss die gemahlenen und gehackten Haselnüsse unterheben.
- Die Schicht auftragen und backen: Streichen Sie die Nuss-Schokoladen-Masse gleichmäßig auf den vorgebackenen Boden. Backen Sie alles für weitere 25-30 Minuten bei gleicher Temperatur. Die Oberfläche sollte goldbraun sein und leicht glänzen. Lassen Sie den Kuchen in der Form auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen – das dauert etwa 1-2 Stunden.
- Die Nussecken schneiden: Erst wenn der Kuchen komplett ausgekühlt ist, schneiden Sie ihn in Dreiecke. Schneiden Sie zuerst in gleichmäßige Streifen (ca. 4-5 cm breit), dann schräg in Dreiecke. Ein scharfes Messer oder ein Pizzaschneider hilft ungemein.
- Den Schokoladenüberzug zubereiten: Schmelzen Sie die Vollmilchschokolade mit dem Öl im Wasserbad. Tauchen Sie jede Nussecke mit der breiten Seite in die Schokolade oder bestreichen Sie sie mit einem Pinsel. Lassen Sie die Schokolade auf einem Kuchengitter oder Backpapier fest werden. Ich lege sie dafür für etwa 20 Minuten in den Kühlschrank.
Notes
Der Teig muss kalt sein. Nicht zu lange backen. Das richtige Schneiden ist entscheidend. Schokolade nicht zu heiß schmelzen. Timing ist alles.
Nutrition
- Serving Size: 1 Nussecke
- Calories: 300
- Sugar: 16
- Sodium: 50
- Fat: 20
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 28
- Fiber: 3
- Protein: 6
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