Ich stand letzte Woche im Supermarkt und suchte nach einem Hokkaido-Kürbis, als ich plötzlich diesen Geruch wahrnahm. Es war nicht der Kürbis – es war die Kräuterabteilung, jemand hatte einen Salbeizweig abgebrochen, und dieser erdige, leicht kampferartige Duft traf mich wie ein Blitz. Und mit einem Mal war ich sieben Jahre alt, stand in der kleinen Küche meiner Tante Lieselotte in der Pfalz, und sie hielt mir eine dampfende Schale unter die Nase. „Riech mal, des isch wia Herbscht in der Schüssel“, sagte sie mit ihrem breiten Pfälzer Dialekt. Ich konnte den Geruch damals nicht einordnen – zu streng, zu intensiv. Heute weiß ich: Es war Salbei in heißer Butter.
Diese Erinnerung war so stark, so körperlich, dass ich sofort drei Kürbisse in meinen Einkaufswagen legte. Ich musste diese Suppe nachkochen. Nicht ihre Suppe, denn sie hat nie ein Rezept aufgeschrieben, aber dieses Gefühl. Dieses warme, tröstliche Gefühl von Herbst in einer Schale. Ich habe bestimmt drei Anläufe gebraucht, um die Konsistenz hinzubekommen – beim ersten Mal war sie zu wässrig, beim zweiten Mal zu püriert, fast klebrig. Aber beim dritten Mal, da hatte ich es. Diese samtige, leichte Cremigkeit, die genau richtig ist.
Und der Salbei? Der muss knusprig sein. Nicht nur dekoriert, sondern richtig kross in Butter gebraten, bis er auf der Zunge zerbricht. Ehrlich, wenn Sie diese Kombination einmal probiert haben, werden Sie verstehen, warum ich eine ganze Woche gebraucht habe, um sie perfekt hinzubekommen. Vielleicht kennen Sie das ja – wenn ein Gericht einfach richtig sein muss, weil es mit einer Erinnerung verbunden ist.
Warum Sie diese Kürbissuppe lieben werden
Diese leichte cremige Kürbissuppe mit knusprigem Salbei ist nicht einfach nur eine weitere Suppe. Sie ist das Ergebnis mehrerer Testdurchläufe und einer kleinen Obsession für die perfekte Textur. Ich habe sie für mich selbst entwickelt, aber auch für alle, die etwas Gesundes wollen, ohne auf Genuss zu verzichten.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten steht sie auf dem Tisch. Perfekt für hektische Werktage, wenn man trotzdem etwas Gutes essen möchte.
- Leichte Zutaten: Keine Sahne, keine schweren Gewürze. Nur Kürbis, Gemüsebrühe, ein Schuss Kokosmilch und frische Kräuter. Das meiste haben Sie bestimmt zu Hause.
- Perfekt für den Herbst: Sie schmeckt nach genau dem, was man an kühlen Tagen braucht – wärmend, aber nicht schwer im Magen.
- Garantiert ein Erfolg: Selbst mein Freund, der sonst nur Fleischgerichte mag, hat sich den Teller zweimal nachgeholt. Das sagt doch alles.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus der samtigen, süßlichen Kürbissuppe und dem knusprigen, leicht bitteren Salbei ist einfach himmlisch.
Was diese Suppe von anderen unterscheidet? Es ist die leichte Cremigkeit. Statt Sahne verwende ich einen Schuss Kokosmilch, der die Suppe wunderbar geschmeidig macht, ohne sie zu beschweren. Und der Salbei wird nicht nur als Garnitur untergemischt, sondern richtig knusprig in Butter gebraten – das gibt ein völlig neues Geschmackserlebnis. Es ist ein Gericht, bei dem man nach dem ersten Löffel kurz die Augen schließt und einfach nur genießt.
Zutaten, die Sie brauchen
Für diese leichte cremige Kürbissuppe mit knusprigem Salbei brauchen Sie nicht viele Zutaten. Das Schöne ist, dass die meisten davon Grundzutaten sind, die in jeder gut sortierten Küche zu finden sind. Ich habe bewusst auf exotische Gewürze oder schwer erhältliche Zutaten verzichtet – der Kürbis und der Salbei sind hier die Stars.
Für die Suppe
- 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g – 1 kg): Der Hokkaido ist ideal, weil man ihn nicht schälen muss. Die Schale wird beim Kochen schön weich und verleiht der Suppe eine leicht nussige Note. Achten Sie darauf, dass der Kürbis fest ist und keine weichen Stellen hat. Ich kaufe meinen am liebsten auf dem Wochenmarkt, da sind sie oft frischer.
- 1 große Zwiebel: Sie bildet die aromatische Basis. Eine rote oder gelbe Zwiebel ist hier perfekt.
- 2 Knoblauchzehen: Für eine leichte Würze, die den Kürbis unterstreicht, aber nicht überdeckt.
- 1 mittelgroße Kartoffel (ca. 150 g): Das ist mein Geheimtipp für die Cremigkeit. Die Kartoffel wird mitgekocht und püriert, wodurch die Suppe eine wunderbar samtige Konsistenz bekommt, ganz ohne Sahne. Sie können auch eine Süßkartoffel nehmen, das gibt eine leicht süßliche Note.
- 500 ml Gemüsebrühe: Verwenden Sie eine gute Qualität. Ich nehme meist selbstgemachte Brühe, aber ein guter Instant-Fond tut es auch. Achten Sie auf einen niedrigen Salzgehalt, damit Sie die Suppe später besser abschmecken können.
- 200 ml Kokosmilch (aus der Dose): Sie macht die Suppe schön cremig, ohne schwer zu sein. Schütteln Sie die Dose vor dem Öffnen gut durch, damit sich das Fett verteilt. Für eine noch leichtere Variante können Sie auch nur 100 ml nehmen und den Rest mit Wasser oder Brühe ersetzen.
- 2 EL Olivenöl: Zum Anbraten von Zwiebeln und Knoblauch. Ein gutes, mildes Olivenöl reicht völlig aus.
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer: Zum Abschmecken. Ich empfehle ein grobes Meersalz.
- 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben): Das gibt der Suppe eine wunderbare, warme Note. Bitte keine fertige, gemahlene Muskatnuss verwenden – die verliert schnell ihr Aroma.
Für den knusprigen Salbei

- 1 Bund frischer Salbei (ca. 15-20 Blätter): Achten Sie auf frische, unversehrte Blätter. Je größer die Blätter, desto besser, weil sie dann schön kross werden. Trockenen Salbei würde ich hier nicht empfehlen, da er beim Braten verbrennt.
- 2 EL Butter oder Butterschmalz: Butter gibt das beste Aroma, Butterschmalz ist eine gute Alternative, wenn es noch heißer sein soll.
- Eine Prise grobes Meersalz: Zum Bestreuen der fertigen Salbeiblätter.
Wenn Sie keine Kokosmilch mögen, können Sie auch einen Schuss Hafer- oder Mandelcreme verwenden. Das verändert den Geschmack leicht, macht die Suppe aber trotzdem schön cremig. Der Hokkaido-Kürbis ist hier die beste Wahl, aber Sie können auch Butternut-Kürbis nehmen – dann müssen Sie ihn aber vorher schälen.
Benötigte Küchengeräte
Für diese leichte cremige Kürbissuppe mit knusprigem Salbei brauchen Sie keine ausgefallenen Geräte. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche.
- Ein großer Suppentopf (ca. 3-4 Liter): Am besten mit einem schweren Boden, damit nichts anbrennt. Mein Lieblingstopf ist ein alter Gusseisentopf, den ich von meiner Oma geerbt habe – er verteilt die Hitze einfach perfekt.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Ein gutes Kochmesser ist Gold wert, besonders beim Zerteilen des Kürbisses. Hokkaido-Kürbisse sind zwar weicher als andere, aber ein stumpfes Messer ist trotzdem gefährlich.
- Ein Gemüseschäler: Eigentlich brauchen Sie ihn für den Hokkaido nicht, aber für die Kartoffel ist er praktisch.
- Ein Pürierstab oder ein Standmixer: Der Pürierstab ist einfacher, weil Sie die Suppe direkt im Topf pürieren können. Ein Standmixer macht die Suppe noch feiner, aber dann müssen Sie sie in kleinen Portionen umfüllen – Vorsicht, heiße Flüssigkeit dehnt sich aus! Lassen Sie den Deckel immer einen Spalt offen.
- Eine kleine Pfanne: Zum Braten des Salbeis. Eine beschichtete Pfanne ist ideal, damit die Blätter nicht kleben bleiben.
- Küchenpapier: Zum Abtropfen der gebratenen Salbeiblätter.
Falls Sie keinen Pürierstab haben, können Sie die Suppe auch durch ein feines Sieb passieren. Das dauert etwas länger, macht die Suppe aber besonders seidig. Ein Tipp von mir: Investieren Sie in einen guten Pürierstab – er ist eines der am meisten unterschätzten Küchengeräte und wird Ihnen jahrelang treue Dienste leisten.
Zubereitung Schritt für Schritt
Hier kommt der wichtigste Teil – die Zubereitung dieser leichten cremigen Kürbissuppe mit knusprigem Salbei. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Ich zeige Ihnen genau, worauf Sie achten müssen.
- Kürbis vorbereiten (ca. 5 Minuten): Den Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Die Kerne können Sie übrigens aufheben, waschen, trocknen und mit etwas Salz im Ofen rösten – ein toller Snack! Den Kürbis dann in grobe Stücke (ca. 3-4 cm) schneiden. Die Schale bleibt dran, das ist das Schöne am Hokkaido.
- Gemüse vorbereiten (ca. 3 Minuten): Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden, den Knoblauch fein hacken. Die Kartoffel schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto gleichmäßiger garen sie.
- Basis anbraten (ca. 5 Minuten): Das Olivenöl im großen Suppentopf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten – das dauert etwa 3 Minuten. Dann den gehackten Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute mitbraten. Achten Sie darauf, dass der Knoblauch nicht braun wird, sonst wird er bitter. Jetzt die Kürbis- und Kartoffelstücke dazugeben und alles kurz umrühren, damit sich das Öl verteilt.
- Köcheln lassen (ca. 15-18 Minuten): Die Gemüsebrühe angießen, sodass das Gemüse gerade bedeckt ist. Die Hitze erhöhen, bis die Flüssigkeit kocht, dann die Hitze reduzieren und den Deckel auflegen. Lassen Sie die Suppe etwa 15 Minuten sanft köcheln, bis Kürbis und Kartoffel weich sind. Die Garprobe machen Sie am besten mit einer Gabel – die Stücke sollten sich leicht zerdrücken lassen.
- Pürieren (ca. 2 Minuten): Den Topf vom Herd nehmen. Die Kokosmilch dazugießen. Mit dem Pürierstab die Suppe fein pürieren, bis eine samtige, glatte Masse entsteht. Wenn Sie einen Standmixer verwenden, lassen Sie die Suppe kurz abkühlen und pürieren Sie sie in zwei bis drei Durchgängen. Achtung: Heiße Flüssigkeit nicht zu voll machen – maximal bis zur Hälfte des Mixbehälters, sonst gibt es eine Explosion in Ihrer Küche (ja, das ist mir schon passiert!).
- Abschmecken (ca. 2 Minuten): Die pürierte Suppe mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen. Noch einmal gut umrühren und probieren. Vielleicht fehlt noch etwas Salz oder ein Hauch mehr Muskat – das ist Geschmackssache.
- Salbei braten (ca. 3 Minuten): Während die Suppe köchelt oder püriert wird, können Sie den Salbei zubereiten. Die Butter in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, bis sie anfängt, leicht zu schäumen. Die Salbeiblätter einzeln hineinlegen (nicht zu viele auf einmal, sonst werden sie nicht knusprig) und etwa 30-45 Sekunden pro Seite braten, bis sie knusprig und durchscheinend sind. Sie duften dann wunderbar aromatisch. Die Blätter auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort mit einer Prise grobem Meersalz bestreuen.
- Servieren: Die heiße Kürbissuppe in Schalen füllen. Die knusprigen Salbeiblätter dekorativ darauf anrichten. Ein kleiner Trick: Wenn Sie die Blätter mit den Fingern etwas zerbröseln, verteilt sich das Aroma noch besser in der Suppe. Sofort servieren, denn der Salbei verliert seine Knusprigkeit, wenn er zu lange steht.
Tipps und Tricks für die perfekte Kürbissuppe
Ich habe diese leichte cremige Kürbissuppe mit knusprigem Salbei bestimmt schon ein Dutzend Mal gekocht, und jedes Mal habe ich etwas dazugelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit es auch bei Ihnen klappt.
Die richtige Konsistenz: Wenn die Suppe nach dem Pürieren zu dick ist, einfach etwas mehr Brühe oder Wasser unterrühren. Ist sie zu dünn? Dann lassen Sie sie ohne Deckel noch ein paar Minuten einkochen. Die Kartoffel hilft übrigens enorm, eine schöne Bindung zu bekommen – ein Fehler, den ich am Anfang gemacht habe, war, sie wegzulassen. Das Ergebnis war eine wässrige Suppe, die nach nichts geschmeckt hat.
Der Salbei – die Krux mit dem Knuspern: Der häufigste Fehler? Die Blätter zu lange in der Butter zu lassen. Sie verbrennen sehr schnell und schmecken dann bitter. Ich habe das beim ersten Mal gemacht und die ganze Suppe war ruiniert. Nehmen Sie die Blätter raus, sobald sie anfangen, sich zu wellen und durchscheinend zu werden. Und bitte, bitte – tupfen Sie die Blätter vor dem Braten trocken. Nasse Blätter werden nie knusprig, sondern matschig. Das habe ich auch auf die harte Tour gelernt.
Multitasking ist alles: Bereiten Sie den Salbei erst zu, wenn die Suppe fast fertig ist. Er schmeckt am besten frisch gebraten. Ich mache es meist so: Während die Suppe die letzten fünf Minuten köchelt, schmelze ich schon die Butter in der Pfanne. So ist alles gleichzeitig fertig.
Mein persönlicher Fail: Einmal habe ich vergessen, den Kürbis zu entkernen. Stellen Sie sich das mal vor – lauter harte Kerne im Püree! Es hat ewig gedauert, sie wieder rauszufischen. Seitdem kontrolliere ich doppelt. Also: Kerne raus, das ist ein Muss.
Der perfekte Geschmack: Wenn Sie die Suppe etwas süßer mögen, können Sie einen halben Apfel (geschält und gewürfelt) mitkochen. Das gibt eine frische, fruchtige Note. Oder Sie geben einen kleinen Chilischote dazu, wenn Sie es etwas schärfer mögen.
Variationen und Abwandlungen
Diese leichte cremige Kürbissuppe mit knusprigem Salbei ist ein wunderbares Grundrezept, das sich leicht anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Vegan und noch leichter: Ersetzen Sie die Butter für den Salbei durch Kokosöl oder ein hochwertiges Pflanzenöl. Der Geschmack wird etwas anders, aber immer noch lecker. Für eine fettärmere Variante können Sie die Salbeiblätter auch im Backofen bei 150 Grad Umluft für 5-7 Minuten knusprig backen – das funktioniert überraschend gut.
- Mit Ingwer und Kurkuma: Geben Sie ein daumengroßes Stück frischen Ingwer und einen Teelöffel Kurkumapulver mit in den Topf. Das gibt der Suppe eine wunderbar warme, leicht scharfe Note und ist super gesund. Ich mache das oft, wenn ich eine Erkältung kommen spüre.
- Mit gerösteten Kürbiskernen: Statt oder zusätzlich zum Salbei können Sie die Suppe mit gerösteten Kürbiskernen bestreuen. Einfach eine Handvoll Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie anfangen zu springen. Das gibt einen tollen Crunch.
- Als kalte Suppe im Sommer: Klingt verrückt, aber diese Suppe schmeckt auch kalt hervorragend! Lassen Sie sie einfach komplett abkühlen und stellen Sie sie für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank. Vor dem Servieren mit einem Schuss Kokosmilch verfeinern und mit kalt gebratenem Salbei servieren. Ein erfrischender Sommersnack.
- Mit einer Prise Chili: Für alle, die es etwas schärfer mögen. Eine halbe, fein gehackte Chilischote (ohne Kerne) mit den Zwiebeln anschwitzen. Das gibt der Suppe eine angenehme Schärfe, die perfekt mit der Süße des Kürbisses harmoniert.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Diese leichte cremige Kürbissuppe mit knusprigem Salbei schmeckt am besten frisch zubereitet, aber sie lässt sich auch wunderbar vorbereiten. Hier ist, was Sie wissen müssen.
Servieren: Die Suppe sollte richtig heiß sein, aber nicht kochend. Füllen Sie sie in vorgewärmte Schalen – das hält sie länger warm. Der knusprige Salbei ist das i-Tüpfelchen: Legen Sie ihn erst direkt vor dem Servieren auf die Suppe, damit er schön kross bleibt. Ein Klecks Kokosmilch oder ein Schuss Kürbiskernöl obendrauf sieht nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch fantastisch. Dazu passt ein Stück knuspriges Baguette oder ein Toast – perfekt zum Dippen.
Aufbewahrung: Die Suppe (ohne Salbei) hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für 3-4 Tage. Der Salbei sollte immer frisch zubereitet werden – er wird im Kühlschrank leider matschig. Wenn Sie die Suppe einfrieren möchten, lassen Sie sie komplett abkühlen und füllen Sie sie in Gefrierbeutel oder -dosen. Sie hält sich im Gefrierschrank für etwa 3 Monate. Wichtig: Lassen Sie etwas Platz im Behälter, da Flüssigkeit beim Gefrieren sich ausdehnt.
Wiederaufwärmen: Die aufgetaute Suppe einfach in einem Topf bei niedriger Hitze erwärmen, dabei gelegentlich umrühren. Wenn sie zu dick geworden ist, einfach einen Schuss Wasser oder Brühe unterrühren. In der Mikrowelle geht es auch, aber ich finde, der Geschmack entfaltet sich im Topf besser. Und vergessen Sie nicht, den frischen Salbei erst kurz vor dem Servieren zuzubereiten!
Geschmacksentwicklung: Ein kleiner Tipp: Die Suppe schmeckt am zweiten Tag oft noch besser, weil die Aromen Zeit hatten, sich zu verbinden. Das ist besonders praktisch, wenn Sie für Gäste kochen – bereiten Sie sie einfach einen Tag vorher zu.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Diese leichte cremige Kürbissuppe mit knusprigem Salbei ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen):
| Nährwert | Pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 180 kcal |
| Eiweiß | 4 g |
| Fett | 10 g |
| Kohlenhydrate | 20 g |
| Ballaststoffe | 6 g |
Der Hokkaido-Kürbis ist ein wahres Superfood. Er steckt voller Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und die Haut. Außerdem enthält er viele Antioxidantien, die das Immunsystem stärken. Die Kartoffel liefert komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen, und die Kokosmilch enthält gesunde mittelkettige Fettsäuren, die den Stoffwechsel anregen können.
Diese Suppe ist von Natur aus glutenfrei und kann leicht vegan zubereitet werden. Sie ist laktosefrei, wenn Sie statt Butter ein Pflanzenöl verwenden. Ein perfektes Gericht für alle, die auf ihre Ernährung achten, aber nicht auf Genuss verzichten wollen.
Fazit
Diese leichte cremige Kürbissuppe mit knusprigem Salbei ist für mich mehr als nur ein Rezept. Sie ist eine Erinnerung an den Herbst, an meine Tante und an die einfache Freude, etwas Gutes zu kochen. Ich hoffe, Sie probieren sie aus und machen sie zu Ihrer eigenen.
Vielleicht fügen Sie ja eine Prise Chili hinzu oder ersetzen die Kartoffel durch eine Süßkartoffel. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es perfekt ist, aber auch Raum für Ihre eigene Kreativität lässt. Ich liebe es, weil es so unkompliziert ist – keine komplizierten Techniken, keine exotischen Zutaten, nur reine, ehrliche Aromen.
Haben Sie die Suppe ausprobiert? Oder haben Sie eine eigene Variante entwickelt? Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren davon erzählen. Teilen Sie das Rezept gerne mit Freunden und Familie – denn gutes Essen ist dazu da, geteilt zu werden. Und jetzt: Ran an den Kürbis und viel Spaß beim Kochen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch einen anderen Kürbis verwenden?
Ja, auf jeden Fall! Ein Butternut-Kürbis oder ein Muskatkürbis eignen sich ebenfalls sehr gut. Beachten Sie aber, dass Sie diese Kürbisse vor dem Kochen schälen müssen, da ihre Schale zu hart ist. Der Hokkaido ist am einfachsten, weil man ihn nicht schälen muss.
Wie bekomme ich die Suppe besonders cremig, ohne Sahne zu verwenden?
Die Kartoffel ist hier der Schlüssel! Sie wird mitgekocht und püriert, wodurch die Suppe eine natürliche Bindung und Cremigkeit bekommt. Ein Schuss Kokosmilch oder ein pürierter, gekochter Apfel helfen ebenfalls, die Konsistenz zu verbessern.
Kann ich die Suppe auch ohne Pürierstab zubereiten?
Ja, das geht. Lassen Sie die Suppe etwas abkühlen und pürieren Sie sie in einem Standmixer. Arbeiten Sie in kleinen Portionen und lassen Sie den Deckel einen Spalt offen, damit der Dampf entweichen kann. Alternativ können Sie das Gemüse auch durch ein feines Sieb passieren – das dauert länger, macht die Suppe aber besonders seidig.
Wie lange ist die Suppe haltbar?
Im Kühlschrank hält sich die Suppe (ohne Salbei) in einem luftdichten Behälter für 3-4 Tage. Sie können sie auch problemlos einfrieren – dann ist sie etwa 3 Monate haltbar. Denken Sie daran, den Salbei immer frisch zuzubereiten, da er seine Knusprigkeit verliert.
Kann ich die Suppe auch kalt essen?
Absolut! Sie schmeckt auch kalt hervorragend. Lassen Sie sie einfach komplett abkühlen und stellen Sie sie für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank. Vor dem Servieren mit einem Schuss Kokosmilch verfeinern – ein erfrischender Genuss für warme Tage.
Pin This Recipe!

Leichte cremige Kürbissuppe mit knusprigem Salbei – einfaches Rezept
Eine samtige, leichte Kürbissuppe mit Kokosmilch und knusprig gebratenem Salbei – perfekt für den Herbst und in unter 30 Minuten zubereitet.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Suppe
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g – 1 kg)
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 mittelgroße Kartoffel (ca. 150 g)
- 500 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Kokosmilch (aus der Dose)
- 2 EL Olivenöl
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
- 1 Bund frischer Salbei (ca. 15–20 Blätter)
- 2 EL Butter oder Butterschmalz
- Eine Prise grobes Meersalz
Instructions
- Den Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Den Kürbis in grobe Stücke (ca. 3-4 cm) schneiden. Die Schale bleibt dran.
- Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden, den Knoblauch fein hacken. Die Kartoffel schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
- Das Olivenöl im großen Suppentopf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten (ca. 3 Minuten). Dann den gehackten Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute mitbraten. Die Kürbis- und Kartoffelstücke dazugeben und kurz umrühren.
- Die Gemüsebrühe angießen, sodass das Gemüse gerade bedeckt ist. Die Hitze erhöhen, bis die Flüssigkeit kocht, dann die Hitze reduzieren und den Deckel auflegen. Die Suppe etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen, bis Kürbis und Kartoffel weich sind.
- Den Topf vom Herd nehmen. Die Kokosmilch dazugießen. Mit dem Pürierstab die Suppe fein pürieren, bis eine samtige, glatte Masse entsteht.
- Die pürierte Suppe mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen.
- Die Butter in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, bis sie anfängt, leicht zu schäumen. Die Salbeiblätter einzeln hineinlegen und etwa 30-45 Sekunden pro Seite braten, bis sie knusprig und durchscheinend sind. Die Blätter auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort mit einer Prise grobem Meersalz bestreuen.
- Die heiße Kürbissuppe in Schalen füllen. Die knusprigen Salbeiblätter dekorativ darauf anrichten. Sofort servieren.
Notes
Die Kartoffel sorgt für Cremigkeit ohne Sahne. Salbei erst kurz vor dem Servieren braten, damit er knusprig bleibt. Die Suppe schmeckt am zweiten Tag oft noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 180
- Sugar: 8
- Sodium: 600
- Fat: 10
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 20
- Fiber: 6
- Protein: 4
Keywords: Kürbissuppe, cremig, Salbei, einfach, Herbst, Hokkaido, Kokosmilch, vegetarisch, glutenfrei



