Meine Nachbarin Frau Schmidt sah mich eines Nachmittags dabei, wie ich frustriert einen zerbröselten Mürbeteig in den Müll warf. Sie klopfte an die Terrassentür und drückte mir wortlos ein vergilbtes Rezeptheft in die Hand. “Versuch’s mal mit Puddingpulver”, sagte sie nur. Drei Wochen später brachte ich ihr eine Dose von diesen leichten Puddingplätzchen mit Zitronenguss vorbei. Sie nahm einen Bissen, nickte und meinte: “Na also, geht doch.”
Diese Plätzchen sind anders als alles, was du bisher gebacken hast. Der Trick liegt im Vanillepuddingpulver, das den Teig unglaublich zart und mürbe macht – ohne dass er gleich auseinanderfällt. Und der Zitronenguss? Der bringt genau die richtige Frische rein. Ich hab schon so viele Plätzchenrezepte ausprobiert, aber diese Kombination aus buttrigem Teig und spritzigem Guss hat mich echt umgehauen.
Letzte Woche hab ich vergessen, die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen – also hab ich sie einfach in der Mikrowelle angetaut. Keine Katastrophe, der Teig wurde trotzdem perfekt. Vielleicht kennst du das ja, wenn die Zeit mal wieder knapp ist und die Plätzchen trotzdem gelingen sollen. Genau dafür sind diese leichten Puddingplätzchen gemacht. Sie verzeihen kleine Fehler und schmecken trotzdem wie vom Konditor.
Ich backe sie mittlerweile jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit, aber auch im Sommer fürs Kaffeekränzchen. Sie sind einfach zuverlässig gut. Und wenn mich jemand nach meinem Lieblingsplätzchenrezept fragt, zeige ich immer noch auf Frau Schmidts vergilbtes Heft. Manche Rezepte muss man einfach weitertragen.
Warum du diese leichten Puddingplätzchen mit Zitronenguss lieben wirst
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten fertig und muss nicht lange kaltgestellt werden. Perfekt für spontane Backaktionen.
- Einfache Zutaten: Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Keine exotischen Gewürze oder Spezialmehle.
- Ideal für die Adventszeit: Diese Plätzchen halten sich wochenlang frisch in der Dose – wenn sie nicht vorher aufgegessen werden.
- Garantiert zart und mürbe: Das Puddingpulver macht den Teig so butterweich, dass er auf der Zunge zergeht.
- Zitronenfrische: Der spritzige Zitronenguss schneidet wunderbar durch die Süße und macht die Plätzchen herrlich erfrischend.
Was diese Puddingplätzchen so besonders macht? Es ist die Kombination aus der zarten Mürbe des Teigs und der knackigen Zuckerglasur. Viele Rezepte werden entweder zu trocken oder zu weich – hier stimmt einfach die Balance. Ich hab den Teig bestimmt fünfmal angepasst, bis er genau richtig war. Nicht zu süß, nicht zu fettig, einfach perfekt.
Und ehrlich? Diese Plätzchen sind der Grund, warum meine Kollegen mich jedes Jahr im Dezember um das Rezept bitten. Sie schmecken nach Kindheit, nach gemütlichen Nachmittagen und nach dem Gefühl, wenn man den ersten Bissen in ein perfekt gebackenes Plätzchen macht.
Welche Zutaten du für die Puddingplätzchen brauchst
Dieses Rezept kommt mit ganz einfachen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten aus. Jede Komponente hat ihre Aufgabe – und zusammen ergeben sie diesen unwiderstehlich zarten Mürbeteig.
Für den Teig
- 250 g weiche Butter – am besten ungesalzene Butter von guter Qualität. Sie muss wirklich weich sein, sonst wird der Teig krümelig. Ich nehme meist die Butter von Kerrygold oder der Eigenmarke vom Discounter – beides funktioniert super.
- 100 g Puderzucker – der feine Zucker sorgt dafür, dass der Teig besonders zart wird. Normale Haushaltszucker macht die Plätzchen eher grob.
- 1 Päckchen Vanillezucker – für das feine Aroma. Wer mag, kann auch das Mark einer echten Vanilleschote nehmen (dann wird’s noch aromatischer).
- 1 Ei (Größe M) – am besten Zimmertemperatur. Kaltes Ei macht den Teig schwerer zu verarbeiten.
- 300 g Mehl (Type 405) – das klassische Weizenmehl für Mürbeteig. Wer Gluten meiden muss, kann auch glutenfreies Mehl nehmen (dann etwas mehr Flüssigkeit zugeben).
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (ca. 37 g) – das ist der geheime Star! Das Puddingpulver macht den Teig unglaublich zart und verhindert, dass die Plätzchen zu trocken werden. Ich schwöre auf Dr. Oetker, aber jedes Markenpuddingpulver funktioniert.
- 1 Prise Salz – klingt unwichtig, aber das Salz hebt alle Aromen hervor und verhindert, dass die Plätzchen zu süß schmecken.
Für den Zitronenguss

- 150 g Puderzucker – gesiebt, damit der Guss schön glatt wird.
- Saft von 1-2 Bio-Zitronen – die Bio-Zitronen sind wichtig, weil wir eventuell auch etwas Zitronenabrieb verwenden. Der Saft sollte frisch gepresst sein – Flaschensaft schmeckt einfach nicht so gut.
- Optional: 1 TL Zitronenabrieb – für extra Zitrusaroma. Einfach die Schale einer unbehandelten Zitrone fein abreiben.
Substitutions-Tipps
Wenn du keine Eier verträgst, kannst du das Ei durch 2 EL Apfelmus ersetzen – die Plätzchen werden dann etwas weicher, aber immer noch lecker. Für eine vegane Version nimmst du pflanzliche Butter und ersetzt das Ei durch einen Leinsamen-Ei-Ersatz (1 EL Leinsamen gemahlen + 3 EL Wasser). Das Puddingpulver ist übrigens meist vegan – einfach auf die Verpackung schauen.
Und falls du keinen Puderzucker hast: Du kannst ganz einfach selbst welchen machen, indem du normalen Zucker in einem Hochleistungsmixer fein mahlst. Funktioniert perfekt!
Welche Küchengeräte du benötigst
Für diese leichten Puddingplätzchen brauchst du keine spezielle Ausrüstung. Hier ist, was wirklich hilfreich ist:
- Handrührgerät oder Küchenmaschine – ich benutze meistens mein altes Handrührgerät von Bosch. Es macht den Teig schön luftig. Eine Küchenmaschine geht natürlich auch, aber sei vorsichtig mit der Knetzeit – Mürbeteig mag nicht zu viel bearbeitet werden.
- Große Rührschüssel – nichts Besonderes, einfach eine Schüssel, in der alles Platz hat.
- Backblech mit Backpapier – ich schwöre auf antihaftbeschichtete Bleche, aber mit Backpapier geht’s auch auf normalen Blechen.
- Spritzbeutel mit Sterntülle (ca. 12-14 mm) – für die schöne Spiralform. Wer keinen Spritzbeutel hat, kann die Plätzchen auch mit zwei Teelöffeln formen. Sie sehen dann rustikaler aus, schmecken aber genauso gut.
- Kuchengitter – zum Abkühlen und für den Guss. Ein einfaches Drahtgitter reicht völlig.
- Kleine Schüssel für den Guss – und einen Löffel zum Verrühren.
Ein Tipp von mir: Investier in einen guten Spritzbeutel aus Silikon oder beschichteter Baumwolle. Die billigen Plastikbeutel reißen gern mal auf, wenn der Teig fester ist. Ich hab das schon erlebt – und der Teig war überall, nur nicht auf dem Blech!
Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Puddingplätzchen
Schritt 1: Teig vorbereiten (ca. 10 Minuten)
Gib die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2-3 Minuten lang, bis eine cremige, fast weiße Masse entsteht. Die Butter sollte richtig schön schaumig sein – das macht die Plätzchen später besonders zart.
Füge dann das Ei hinzu und rühre es auf mittlerer Stufe unter, bis es vollständig eingearbeitet ist. Die Masse sieht jetzt aus wie eine dicke, gelbliche Creme. Riech mal dran – riecht das nicht schon himmlisch nach Vanille?
Schritt 2: Trockene Zutaten mischen (ca. 2 Minuten)
In einer separaten Schüssel vermischst du das Mehl, das Puddingpulver und die Prise Salz. Ich nehme dafür einfach eine Gabel und rühre kurz um. Wichtig: Das Puddingpulver sollte klumpenfrei sein – wenn nicht, einfach durch ein feines Sieb streichen.
Schritt 3: Teig kneten (ca. 3 Minuten)
Gib die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Creme. Rühre zuerst auf niedriger Stufe, dann kurz auf mittlerer Stufe, bis sich alles zu einem glatten Teig verbindet. Nicht zu lange kneten! Sobald der Teig zusammenhält, hör auf. Zu viel Kneten macht die Plätzchen zäh.
Der Teig fühlt sich jetzt wunderbar weich und geschmeidig an – wie Knete. Wenn er zu klebrig sein sollte (das passiert manchmal bei hoher Luftfeuchtigkeit), einfach 1-2 EL Mehl mehr einarbeiten. Ist er zu trocken, einen Spritzer Milch oder Zitronensaft zugeben.
Schritt 4: Spritzbereit machen (ca. 5 Minuten)
Fülle den Teig in den Spritzbeutel mit der Sterntülle. Dreh das obere Ende gut zu und drück vorsichtig, bis der Teig aus der Tülle kommt. Keine Sorge, wenn der Teig anfangs noch etwas bröckelig aussieht – durch die Wärme deiner Hände wird er geschmeidiger.
Ich leg immer ein feuchtes Geschirrtuch neben mich, um zwischendurch die Tülle zu reinigen. Klebt der Teig mal fest, einfach kurz abwischen.
Schritt 5: Plätzchen spritzen (ca. 10 Minuten)
Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160°C). Lege ein Backblech mit Backpapier aus.
Spritze nun kleine Rosetten oder Tupfen auf das Blech. Halte den Spritzbeutel senkrecht, drücke eine kleine Menge Teig heraus und zieh den Beutel dann mit einer leichten Drehung nach oben. Die Plätzchen sollten etwa 3-4 cm Durchmesser haben. Lass genug Abstand – sie gehen beim Backen etwas auseinander.
Meine erste Ladung sah aus wie kleine Kleckse – aber nach ein paar Versuchen hatte ich den Dreh raus. Mach dir keinen Stress, wenn nicht alle perfekt aussehen. Die meisten Leute essen sie sowieso mit geschlossenen Augen!
Schritt 6: Backen (ca. 10-12 Minuten)
Backe die Plätzchen auf der mittleren Schiene. Sie sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun werden – die Mitte sollte noch hell sein. Bei mir dauert das meist genau 11 Minuten.
Wichtig: Die Plätzchen sehen nach dem Backen noch weich aus und fühlen sich vielleicht nicht ganz durchgebacken an. Das ist normal! Sie härten beim Abkühlen nach. Wenn du sie zu lange backst, werden sie trocken und brüchig.
Lass die Plätzchen 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen, bevor du sie vorsichtig mit einem Palette-Messer auf ein Kuchengitter hebst. Sie sind jetzt noch sehr zart – also wirklich vorsichtig sein!
Schritt 7: Zitronenguss zubereiten (ca. 5 Minuten)
Während die Plätzchen abkühlen, bereitest du den Guss zu. Siebe den Puderzucker in eine kleine Schüssel. Presse die Zitronen aus und gib den Saft nach und nach zum Puderzucker. Rühre mit einem Löffel, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht.
Der Guss sollte so dick sein, dass er langsam vom Löffel läuft, aber nicht zu dünn ist. Wenn er zu flüssig ist, einfach mehr Puderzucker einrühren. Ist er zu fest, ein paar Tropfen Zitronensaft oder Wasser zugeben.
Für extra Zitrusaroma kannst du auch etwas Zitronenabrieb unter den Guss mischen. Das sieht hübsch aus und schmeckt fantastisch!
Schritt 8: Verzieren (ca. 10 Minuten)
Wenn die Plätzchen vollständig abgekühlt sind (das dauert etwa 20-30 Minuten), bestreichst du sie mit dem Zitronenguss. Du kannst den Guss mit einem Löffel auftragen oder die Plätzchen kopfüber in den Guss tauchen. Ich tauche sie immer nur zur Hälfte ein – das sieht hübscher aus und man hat nicht so viel Zucker.
Lass den Guss auf einem Kuchengitter fest werden. Das dauert etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur. Wenn du es eilig hast, kannst du die Plätzchen für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Backtipps & Techniken für perfekte Puddingplätzchen
Ich hab in den letzten Jahren so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit deine Plätzchen garantiert gelingen:
Die richtige Butter-Temperatur: Die Butter muss wirklich weich sein, aber nicht geschmolzen. Wenn du vergisst, sie rechtzeitig rauszunehmen, schneide sie in kleine Würfel und lass sie 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Oder – mein Notfalltrick – leg sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle. Aber wirklich nur 10 Sekunden! Sonst hast du Butterlachen.
Nicht zu viel kneten: Das ist der häufigste Fehler bei Mürbeteig. Sobald der Teig zusammenhält, hör auf zu rühren. Ich zähle manchmal beim Kneten – nach 20 Sekunden auf mittlerer Stufe ist meist Schluss. Der Teig wird sonst zäh und die Plätzchen hart.
Die perfekte Konsistenz: Der Teig sollte sich geschmeidig anfühlen und nicht kleben. Wenn er zu weich ist (passiert bei warmer Küche), stell ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank. Ist er zu fest, knet ihn kurz mit den Händen durch – die Körperwärme macht ihn geschmeidiger.
Gleichmäßige Größe: Damit alle Plätzchen gleichmäßig backen, sollten sie etwa gleich groß sein. Ich benutze manchmal einen kleinen Eisportionierer, um die Teigmenge pro Plätzchen zu dosieren. Das spart Zeit und die Plätzchen sehen professionell aus.
Mein größter Fail: Einmal hab ich vergessen, das Puddingpulver in den Teig zu geben. Die Plätzchen waren eine Katastrophe – flach, bröckelig und geschmacklos. Seitdem schreib ich mir die Zutaten auf einen Zettel und hake sie ab. Klingt albern, aber es hilft!
Timing-Tipp: Backe immer nur ein Blech nach dem anderen. Während das erste Blech im Ofen ist, bereite ich das nächste vor. So hab ich genug Zeit, die Plätzchen schön zu formen, ohne dass der Teig austrocknet.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist so vielseitig – du kannst es nach Lust und Laune abwandeln. Hier sind meine liebsten Variationen:
Schoko-Puddingplätzchen
Ersetze das Vanillepuddingpulver durch Schokoladenpuddingpulver. Der Teig bekommt eine schöne braune Farbe und schmeckt herrlich schokoladig. Dazu passt ein weißer Zuckerguss oder – noch besser – geschmolzene Zartbitterschokolade. Ich liebe diese Version zu Weihnachten.
Vegane Puddingplätzchen
Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Ei durch 2 EL Apfelmus oder einen Leinsamen-Ei-Ersatz. Achte darauf, dass das Puddingpulver vegan ist – die meisten sind es. Die Plätzchen werden etwas weicher, aber immer noch lecker.
Glutenfreie Variante
Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (ich empfehle die von Schär oder eine selbst gemischte aus Reismehl, Maisstärke und Guarkernmehl). Das Puddingpulver ist übrigens meist glutenfrei, aber check die Verpackung. Die glutenfreien Plätzchen sind etwas bröseliger, aber der Geschmack ist top.
Gewürz-Variante
Gib 1 TL Zimt, ½ TL Kardamom und eine Prise Nelkenpulver zum Mehl. Das gibt den Plätzchen eine wunderbar weihnachtliche Note. Dazu passt ein Orangen-Guss statt Zitrone. Ich backe diese Version oft im Advent.
Fruchtige Füllung
Spritze die Hälfte der Plätzchen als Basis, gib einen Klecks Marmelade (Himbeer oder Aprikose) in die Mitte und setze ein zweites Plätzchen als Deckel darauf. Wie kleine Sandwiches! Die Marmelade karamellisiert leicht beim Backen – einfach köstlich.
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Diese leichten Puddingplätzchen schmecken am besten bei Raumtemperatur. Serviere sie auf einer hübschen Platte oder in einer Keksdose – sie sehen mit dem glänzenden Zitronenguss einfach bezaubernd aus.
Sie passen perfekt zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Im Sommer liebe ich sie mit einer Kugel Vanilleeis – der Kontrast zwischen kaltem Eis und zartem Plätzchen ist himmlisch. Du kannst sie auch zu einer Nachspeise servieren, zum Beispiel zu einer leichten Zitronencreme oder einem Obstsalat.
Aufbewahrung: In einer luftdichten Dose halten sich die Plätzchen bei Raumtemperatur bis zu 3 Wochen. Wichtig: Lege sie nicht in den Kühlschrank – dort werden sie weich und verlieren ihre Mürbe. Wenn du sie länger aufbewahren willst, friere sie am besten ein.
Einfrieren: Die unverzierten Plätzchen lassen sich super einfrieren. Schichte sie mit Backpapier in einer Gefrierdose und friere sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Kuchengitter legen – nach 30 Minuten sind sie wie frisch gebacken. Den Zitronenguss machst du dann erst nach dem Auftauen.
Reheating: Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas weich geworden sind (das passiert bei hoher Luftfeuchtigkeit), leg sie für 5 Minuten bei 150°C in den Ofen. Sie werden wieder knusprig und schmecken wie neu. Aber pass auf, dass der Guss nicht schmilzt!
Übrigens: Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag oft noch besser, weil sich die Aromen setzen können. Also keine Sorge, wenn sie nicht alle am ersten Tag gegessen werden – sie werden mit der Zeit nur besser.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Diese Puddingplätzchen sind ein Genussmittel, aber sie haben auch ihre Vorzüge. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Plätzchen (bei 30 Stück):
- Kalorien: ca. 110 kcal
- Fett: ca. 7 g
- Kohlenhydrate: ca. 11 g
- Eiweiß: ca. 1 g
- Zucker: ca. 6 g
Die Butter liefert wertvolle Vitamine wie A, D und E. Zitronen sind reich an Vitamin C und stärken das Immunsystem – ein kleiner Trost, wenn man gleich mehrere Plätzchen isst. Das Puddingpulver enthält Maisstärke, die leicht verdaulich ist.
Für eine bewusstere Ernährung kannst du den Zucker reduzieren: Nimm statt 100 g Puderzucker nur 80 g und ersetze den Rest durch Erythrit oder Xylit. Der Guss wird dann etwas weniger süß, aber immer noch lecker.
Ich sehe diese Plätzchen als Teil einer ausgewogenen Lebensweise. Sie sind nicht jeden Tag auf dem Tisch, aber wenn sie es sind, dann genieße ich sie ohne schlechtes Gewissen. Ein Plätzchen am Nachmittag zum Kaffee – das ist doch ein schöner Moment im Alltag.
Fazit: Warum du dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltest
Diese leichten Puddingplätzchen mit Zitronenguss sind mehr als nur ein weiteres Plätzchenrezept. Sie sind der Beweis, dass einfache Zutaten und ein kleiner Trick – das Puddingpulver – etwas ganz Besonderes erschaffen können. Der Teig ist unglaublich zart und mürbe, der Guss bringt eine frische, spritzige Note, die perfekt ausbalanciert ist.
Ich liebe dieses Rezept, weil es so verzeihend ist. Selbst wenn du nicht der erfahrenste Bäcker bist, wirst du erfolgreich sein. Die Plätzchen sehen mit der Spritzform und dem glänzenden Guss aus wie vom Konditor – aber du weißt, wie einfach sie gemacht sind.
Probier es aus! Pass das Rezept an deine Vorlieben an – mit Schokolade, Gewürzen oder einer fruchtigen Füllung. Mach es zu deinem eigenen Rezept. Und wenn du es ausprobiert hast, schreib mir in den Kommentaren, wie es gelaufen ist. Ich bin gespannt auf deine Version!
Und denk dran: Perfektion ist nicht das Ziel. Ein schiefes Plätzchen schmeckt genauso gut wie ein perfektes. Also ran an den Teig und viel Spaß beim Backen!
Häufig gestellte Fragen
Kann ich den Teig auch ohne Spritzbeutel verarbeiten?
Ja, absolut! Forme den Teig zu einer Rolle, wickel sie in Frischhaltefolie und lass sie 30 Minuten im Kühlschrank fest werden. Dann schneidest du Scheiben ab und legst sie aufs Blech. Oder du formst mit den Händen kleine Kugeln und drückst sie flach – rustikal, aber genauso lecker.
Warum werden meine Plätzchen hart?
Das passiert meist, wenn der Teig zu lange geknetet wurde oder die Plätzchen zu lange gebacken haben. Achte darauf, den Teig nur kurz zu mischen und die Plätzchen nicht zu dunkel zu backen. Sie sollten noch hell sein, wenn du sie aus dem Ofen nimmst – sie härten beim Abkühlen nach.
Kann ich den Zitronenguss durch Schokolade ersetzen?
Klar! Schmelze einfach 100 g Zartbitterschokolade im Wasserbad und tauche die abgekühlten Plätzchen hinein. Oder mach einen weißen Schokoladenguss mit etwas Zitronenabrieb – das ist eine tolle Kombination. Lass der Kreativität freien Lauf!
Wie lange halten sich die Plätzchen frisch?
In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu 3 Wochen. Wichtig: Nicht in den Kühlschrank legen! Wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist, werden sie etwas weicher – dann einfach kurz im Ofen aufbacken. Eingefroren halten sie sich bis zu 3 Monate.
Kann ich das Rezept auch für andere Puddinggeschmäcker verwenden?
Ja, auf jeden Fall! Probiere Schokolade, Karamell, Sahne oder sogar Erdbeer-Puddingpulver. Jede Sorte gibt den Plätzchen eine andere Note. Pass dann den Guss an: Zu Schokolade passt ein weißer Guss, zu Karamell ein Salz-Karamell-Guss. Experimentier einfach!
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Leichte Puddingplätzchen mit Zitronenguss: Bestes Rezept für zarte Mürbeplätzchen
Diese leichten Puddingplätzchen mit Zitronenguss sind unglaublich zart und mürbe, dank des Geheimnisses von Vanillepuddingpulver im Teig. Der spritzige Zitronenguss bringt die perfekte Frische und macht sie zu einem idealen Gebäck für die Adventszeit oder das Kaffeekränzchen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 10-12 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 30 Stück 1x
- Category: Kekse / Plätzchen
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (ungesalzen)
- 100 g Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Ei (Größe M, Zimmertemperatur)
- 300 g Mehl (Type 405)
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (ca. 37 g)
- 1 Prise Salz
- 150 g Puderzucker (für den Guss)
- Saft von 1–2 Bio-Zitronen (frisch gepresst)
- Optional: 1 TL Zitronenabrieb
Instructions
- Teig vorbereiten: Gib die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2-3 Minuten lang, bis eine cremige, fast weiße Masse entsteht.
- Füge das Ei hinzu und rühre es auf mittlerer Stufe unter, bis es vollständig eingearbeitet ist.
- Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischst du das Mehl, das Puddingpulver und die Prise Salz.
- Teig kneten: Gib die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Creme. Rühre zuerst auf niedriger Stufe, dann kurz auf mittlerer Stufe, bis sich alles zu einem glatten Teig verbindet. Nicht zu lange kneten!
- Spritzbereit machen: Fülle den Teig in den Spritzbeutel mit der Sterntülle (ca. 12-14 mm). Dreh das obere Ende gut zu und drück vorsichtig, bis der Teig aus der Tülle kommt.
- Plätzchen spritzen: Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160°C). Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Spritze kleine Rosetten oder Tupfen (ca. 3-4 cm Durchmesser) mit ausreichend Abstand auf das Blech.
- Backen: Backe die Plätzchen auf der mittleren Schiene für 10-12 Minuten, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Mitte sollte noch hell sein. Lass sie 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen, bevor du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter hebst.
- Zitronenguss zubereiten: Siebe den Puderzucker in eine kleine Schüssel. Presse die Zitronen aus und gib den Saft nach und nach zum Puderzucker. Rühre, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Optional Zitronenabrieb untermischen.
- Verzieren: Wenn die Plätzchen vollständig abgekühlt sind (ca. 20-30 Minuten), bestreiche sie mit dem Zitronenguss oder tauche sie zur Hälfte ein. Lass den Guss auf einem Kuchengitter fest werden (ca. 30 Minuten bei Raumtemperatur).
Notes
Die Butter muss weich, aber nicht geschmolzen sein. Nicht zu lange kneten, sonst werden die Plätzchen zäh. Die Plätzchen nach dem Backen noch weich aussehen – das ist normal, sie härten beim Abkühlen nach. Für eine vegane Version pflanzliche Butter und Leinsamen-Ei-Ersatz verwenden. Die Plätzchen halten sich in einer luftdichten Dose bis zu 3 Wochen bei Raumtemperatur.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 110
- Sugar: 6
- Sodium: 50
- Fat: 7
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 11
- Fiber: 0.3
- Protein: 1
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