Eigentlich sollte das ein ganz anderer Abend werden. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, einen dieser aufwendigen, mehrstöckigen Kuchen zu backen – ihr wisst schon, so ein Ding, das aussieht, als käme es direkt aus einer französischen Patisserie. Der Plan war ehrgeizig, die Zutaten lagen bereit, und ich fühlte mich wie eine richtige Profi-Bäckerin. Aber dann, na ja, dann passierte, was passieren musste, wenn man zu viele Dinge gleichzeitig macht. Ich griff in der Hektik zur falschen Zuckerdose – brauner statt weißer Zucker – und merkte es erst, als die Masse schon zusammenklebte. Der Ofen war vorgeheizt, die Zeit wurde knapp, und ich stand da mit einem Teig, der nach Karamell roch, nicht nach Vanille. Ein totales Desaster, dachte ich. Ich war schon bereit, alles wegzuwerfen und Pizza zu bestellen. Aber dann, aus purer Verzweiflung und weil ich keine Lebensmittel verschwenden kann, rollte ich den Teig aus, bestrich ihn mit einer extra Portion von diesem braunen Zucker, fügte Zimt hinzu und schob das Ganze in den Ofen. Was da nach zwanzig Minuten herauskam, war nichts, was ich geplant hatte – es war besser. Viel besser. Und als ich dann noch ein schnelles Frosting aus Ahornsirup darüber träufelte, wusste ich: Aus diesem Küchenunfall war ein neuer Party-Liebling geboren. Ehrlich, manchmal muss man einfach scheitern, um etwas Großartiges zu erschaffen. Vielleicht kennt ihr das ja – dieses Gefühl, wenn aus einem Plan B plötzlich das neue Lieblingsrezept wird. Genau so fühlen sich diese Braune-Zucker-Zimtschnecken mit Ahorn-Frosting an.
Warum ihr diese Zimtschnecken lieben werdet
Diese Zimtschnecken sind nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Sie sind das Ergebnis unzähliger Testdurchläufe in meiner Küche, bei denen ich gelernt habe, dass brauner Zucker der wahre Star ist. Er verleiht dem Teig eine Tiefe und eine fast nussige Süße, die weißer Zucker einfach nicht hinbekommt. Und das Ahorn-Frosting? Das ist der krönende Abschluss, der jede Zimtschnecke in ein kleines Kunstwerk verwandelt.
- Schnell & einfach: In unter einer Stunde habt ihr ein Blech voller duftender Schnecken. Perfekt für spontane Gäste oder wenn die Lust auf Süßes zuschlägt.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Einkäufe nötig. Die meisten Zutaten habt ihr bestimmt schon im Vorratsschrank – Mehl, Hefe, Butter, und natürlich der namensgebende braune Zucker.
- Perfekt für Partys: Ob zum Brunch am Sonntag, zum Kaffeeklatsch oder als süßes Highlight auf der Buffet-Tafel – diese Schnecken sind echte Hingucker und schmecken jedem.
- Garantierter Publikumsliebling: Ich habe sie schon zu vielen Gelegenheiten mitgebracht, und jedes Mal sind sie als erstes weg. Kinder lieben die Süße, Erwachsene den karamelligen Geschmack.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus weichem, fluffigem Teig, der klebrig-süßen Füllung und dem frischen Ahorn-Frosting ist einfach unschlagbar. Das ist echter Comfort Food.
Was diese Zimtschnecken von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die bewusste Entscheidung für den braunen Zucker. Er sorgt nicht nur für den Geschmack, sondern auch für eine besonders saftige Textur, die tagelang frisch bleibt. Und das Frosting mit echtem Ahornsirup – nicht mit diesem künstlichen Zeug – ist der Game-Changer. Es ist nicht zu süß, sondern rundet das Ganze perfekt ab. Dieses Rezept ist nicht nur gut, es ist die Art von Gebäck, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Es ist eine Umarmung in Schneckenform – perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne selbst in Stress zu geraten.
Welche Zutaten ihr braucht
Für diese Braune-Zucker-Zimtschnecken mit Ahorn-Frosting verwenden wir einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen eine unglaubliche Geschmacksexplosion ergeben. Keine Sorge, die Liste ist überschaubar und alles ist leicht zu bekommen.
Für den Teig
- 500 g Mehl (Type 550): Das ist mein Favorit für Hefeteig. Es gibt ihm die perfekte Struktur – nicht zu fest, nicht zu klebrig. (Ich schwöre auf das Mehl von der lokalen Mühle, aber jedes gute Supermarktmehl tut es auch.)
- 250 ml lauwarme Milch: Die Milch sollte nicht heiß sein, sonst killt ihr die Hefe. Handwarm ist perfekt – testet es am Handgelenk wie bei Babynahrung.
- 75 g weiche Butter: Sie macht den Teig geschmeidig und sorgt für einen reichen Geschmack. Achtet darauf, dass sie wirklich weich ist, sonst wird der Teig klumpig.
- 1 Ei (Größe M): Für Bindung und Farbe. Das Ei sollte Zimmertemperatur haben, dann verbindet es sich besser mit der Butter.
- 1 Päckchen Trockenhefe: Bequemer als frische Hefe und genauso zuverlässig. Wenn ihr frische Hefe nehmt, nehmt einen halben Würfel (21 g) und löst ihn in der lauwarmen Milch auf.
- 50 g Zucker: Nur eine kleine Menge, um der Hefe etwas zu fressen zu geben. Der Hauptgeschmack kommt später vom braunen Zucker.
- 1 Prise Salz: Unverzichtbar! Es hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor und verhindert, dass die Schnecken zu süß schmecken.
Für die Füllung

- 150 g brauner Zucker: Das Herzstück des Rezepts! Ich nehme dunklen braunen Zucker (Muscovado), weil er einen intensiveren Karamellgeschmack hat. Heller brauner Zucker geht auch, aber der Geschmack ist dann etwas milder. (Ich habe schon beide Varianten getestet und bleibe beim dunklen – er macht den Unterschied!)
- 100 g weiche Butter: Sie wird mit dem Zucker vermischt und auf den Teig gestrichen. Die Butter darf nicht geschmolzen sein, sonst läuft die Füllung beim Backen aus.
- 2 EL Zimt: Großzügig bemessen! Zimt und brauner Zucker sind ein Traumpaar. Ich verwende gerne Ceylon-Zimt, der ist etwas feiner im Geschmack als Cassia-Zimt.
- 1 Prise Muskatnuss (optional): Ein kleiner Geheimtipp von mir. Eine winzige Menge Muskatnuss unter den Zimt gemischt, gibt der Füllung eine warme, leicht nussige Note. Probiert es aus!
Für das Ahorn-Frosting
- 100 g Puderzucker: Die Basis für das Frosting. Siebt ihn vorher, damit es keine Klümpchen gibt.
- 60 ml echter Ahornsirup: Bitte nehmt den echten! Der künstliche Ahornsirup schmeckt einfach nicht und das merkt man im Frosting. Grade A Dark Amber ist mein Favorit, weil er ein kräftiges Aroma hat.
- 50 g weiche Butter: Macht das Frosting cremig und geschmeidig.
- 2-3 EL Frischkäse (optional): Für eine herrlich säuerliche Note, die wunderbar mit der Süße kontrastiert. Das ist nicht im klassischen Rezept, aber ich liebe diese Variante. (Wenn ihr es ohne Frischkäse macht, wird das Frosting süßer und glänzender.)
Welche Küchengeräte ihr braucht
Ihr braucht kein Profi-Equipment für diese Zimtschnecken. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus. Eine große Rührschüssel ist natürlich Pflicht, und ich finde, eine Küchenmaschine mit Knethaken macht die Arbeit leichter – aber mit der Hand geht es genauso gut, dann müsst ihr nur etwas mehr Geduld und Muskelkraft mitbringen.
Ein Nudelholz ist wichtig, um den Teig gleichmäßig auszurollen. Wenn ihr keins habt, tut es auch eine saubere Glasflasche. Eine rechteckige Backform (ca. 20×30 cm) oder ein tiefes Blech ist ideal. Ich benutze eine alte, dunkle Blechform von meiner Oma – die leitet die Hitze besonders gut und die Unterseiten der Schnecken werden schön karamellisiert. Ein scharfes Messer oder ein Stück Zahnseide (wirklich, das funktioniert perfekt!) zum Schneiden der Rolle. Und zu guter Letzt: ein Handrührgerät oder ein Schneebesen für das Frosting. Spart euch den teuren Mixer, das Handrührgerät tut es auch und ist leichter zu reinigen.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst! Keine Sorge, ich führe euch durch jeden Schritt. Das ist einfacher, als ihr denkt, und der Duft in der Küche wird euch belohnen.
- Den Teig vorbereiten (ca. 15 Minuten): In einer großen Schüssel das Mehl mit der Trockenhefe und dem Zucker vermischen. Die lauwarme Milch, das Ei und die weiche Butter dazugeben. Alles mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Das dauert etwa 8-10 Minuten. Der Teig ist fertig, wenn er sich vom Schüsselrand löst und nicht mehr klebt. Sollte er zu klebrig sein, einfach noch einen Esslöffel Mehl einarbeiten. Zu trocken? Einen Schuss Milch dazugeben. Den Teig zu einer Kugel formen, in eine leicht geölte Schüssel legen, mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 45-60 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
- Die Füllung zubereiten (ca. 5 Minuten): Während der Teig geht, die weiche Butter mit dem braunen Zucker und dem Zimt in einer kleinen Schüssel cremig rühren. Die Masse sollte streichfähig sein, nicht zu flüssig. Wenn ihr die Muskatnuss nehmt, jetzt unterrühren.
- Den Teig ausrollen und füllen (ca. 10 Minuten): Den aufgegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck (ca. 30×40 cm) ausrollen. Die Teigplatte sollte etwa 1 cm dick sein. Die Butter-Zucker-Zimt-Mischung gleichmäßig darauf verstreichen, dabei einen Rand von etwa 2 cm an der langen Seite freilassen, damit die Rolle später gut verschlossen werden kann.
- Die Schnecken formen (ca. 5 Minuten): Den Teig von der langen Seite her fest aufrollen. Die Rolle sollte gleichmäßig dick sein. Die Nahtstelle gut andrücken. Jetzt die Rolle in 12 gleich große Scheiben schneiden. Mein Tipp: Mit einem scharfen Messer oder einem Stück Zahnseide (einfach unter die Rolle schieben, die Enden über Kreuz ziehen – zack, perfekter Schnitt!). Die Schnecken mit etwas Abstand in die gefettete Backform setzen.
- Zweites Gehen lassen (ca. 20-30 Minuten): Die Schnecken noch einmal abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis sie sich vergrößert haben und sich fast berühren. Das geht schneller als beim ersten Mal, weil der Teig schon aktiv ist.
- Backen (ca. 20-25 Minuten): Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft 160°C) vorheizen. Die Zimtschnecken auf der mittleren Schiene goldbraun backen. Ein Zahnstocher, der in die Mitte einer Schnecke gesteckt wird, sollte sauber herauskommen. Die Backform aus dem Ofen nehmen und die Schnecken etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Der Duft ist jetzt einfach unglaublich!
- Das Frosting zubereiten (ca. 5 Minuten): Während die Schnecken abkühlen, alle Zutaten für das Frosting in einer Schüssel mit dem Handrührgerät verrühren, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. Wenn es zu dick ist, einen weiteren Teelöffel Ahornsirup oder Milch hinzufügen. Ist es zu dünn, etwas mehr Puderzucker einrühren.
- Frosting auftragen und servieren: Das Frosting gleichmäßig über die noch leicht warmen Zimtschnecken träufeln oder verstreichen. Am besten schmecken sie lauwarm, wenn das Frosting leicht schmilzt und in die Schnecken einzieht. Einfach himmlisch!
Tipps & Tricks für die perfekte Zimtschnecke
Aus meiner Küchenerfahrung habe ich ein paar Tricks gelernt, die euch helfen, das Beste aus diesem Rezept herauszuholen. Der häufigste Fehler ist, den Teig zu lange oder zu kurz gehen zu lassen. Wenn der Teig nicht genug Zeit hat, werden die Schnecken schwer und kompakt. Lasst sie lieber etwas länger stehen, wenn ihr unsicher seid – ein übermäßig aufgegangener Teig schmeckt immer noch besser als einer, der nicht aufgegangen ist.
Ein anderes Problem, das mir am Anfang oft passiert ist: Die Füllung läuft beim Backen aus. Das liegt daran, dass die Butter zu weich oder sogar geschmolzen war. Sie muss wirklich nur weich sein, nicht flüssig. Und wenn ihr die Rolle fest genug macht, bleibt die Füllung dort, wo sie hingehört. Ein weiterer Tipp: Wenn ihr die Schnecken zu dicht in die Form setzt, gehen sie beim Backen nicht richtig auf und werden matschig. Lasst ihnen etwas Raum zum Atmen.
Ich habe auch gelernt, dass man den Teig nicht zu aggressiv kneten sollte. Sobald er geschmeidig ist, ist Schluss. Sonst wird er zäh. Und noch ein kleiner Profi-Tipp: Wenn ihr die Schnecken am Vorabend vorbereiten wollt, könnt ihr sie nach dem Formen in die Backform setzen, mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen lasst ihr sie 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen und backt sie dann. Das spart Zeit und die Schnecken schmecken genauso frisch.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist unglaublich wandelbar. Ich habe schon viele Versionen ausprobiert, und hier sind meine liebsten Abwandlungen. Für eine herbstliche Variante füge ich der Füllung einen Esslöffel Kürbispüree und etwas Lebkuchengewürz hinzu. Das gibt eine wunderbar würzige Note. Im Sommer liebe ich es, frische Blaubeeren oder gehackte Äpfel vor dem Aufrollen auf die Füllung zu streuen. Die Früchte werden beim Backen weich und bilden kleine Marmeladen-Taschen.
Für alle, die auf Gluten verzichten müssen, funktioniert eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 Austausch) erstaunlich gut. Der Teig wird etwas brüchiger, aber das Ergebnis ist trotzdem fluffig. Eine vegane Version ist auch möglich: Ersetzt die Butter durch vegane Margarine, das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl mit drei Esslöffeln Wasser (Leinsamen-Ei) und die Milch durch Hafermilch. Das Frosting wird mit veganer Butter und veganem Frischkäse zubereitet. Ich habe diese Variante für eine Freundin gemacht und sie war begeistert.
Und wer es noch etwas dekadenter mag, kann der Füllung gehackte Pekannüsse oder Walnüsse hinzufügen. Oder ihr macht ein Doppel-Frosting: erst eine Schicht Frischkäse-Frosting, dann das Ahorn-Frosting. Das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch himmlisch. Ich habe einmal eine Version mit Speck-Stückchen im Frosting gemacht – klingt verrückt, aber die süß-salzige Kombination war der absolute Knaller auf der letzten Grillparty!
Servieren & Aufbewahren
Diese Braune-Zucker-Zimtschnecken mit Ahorn-Frosting schmecken am besten, wenn sie noch lauwarm sind. Das Frosting ist dann noch weich und fließt leicht. Serviert sie einfach aus der Backform auf einem schönen Holzbrett oder einer Platte – das sieht rustikal und einladend aus. Dazu passt ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis, wenn ihr es besonders üppig mögt. Als Getränk empfehle ich einen starken Kaffee, einen Chai Latte oder einen kalten Milchkaffee.
Wenn ihr die Schnecken vorbereitet und sie später servieren wollt, könnt ihr sie nach dem Backen und Abkühlen in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur bis zu 2 Tage aufbewahren. Das Ahorn-Frosting bleibt weich und die Schnecken werden durch die Feuchtigkeit sogar noch saftiger. Ich finde, am zweiten Tag schmecken sie fast noch besser, weil sich die Aromen so schön verbunden haben.
Zum Einfrieren: Die ungebackenen, geformten Schnecken (ohne Frosting) lassen sich wunderbar einfrieren. Legt sie auf ein Backblech, friert sie fest ein und packt sie dann in einen Gefrierbeutel. So habt ihr immer einen Vorrat für unerwarteten Besuch. Zum Backen taut ihr sie einfach über Nacht im Kühlschrank auf und backt sie wie gewohnt. Das Frosting macht ihr dann frisch. Aufwärmen könnt ihr einzelne Schnecken übrigens ganz einfach für 10-15 Sekunden in der Mikrowelle – sie schmecken dann fast wie frisch aus dem Ofen.
Nährwertangaben & gesundheitliche Aspekte
Ich will nicht so tun, als wären Zimtschnecken ein Diätgericht – das sind sie nicht. Aber sie sind ein Genussmittel, das in Maßen absolut in Ordnung ist. Eine Schnecke (von 12) hat grob geschätzt etwa 380-420 Kalorien, je nach Größe und Frosting-Menge. Der braune Zucker enthält übrigens etwas mehr Mineralstoffe als weißer Zucker – aber ehrlich, der Unterschied ist minimal. Der Ahornsirup hingegen liefert Antioxidantien und Zink, was ganz nett ist.
Das Gute an diesem Rezept ist, dass ihr selbst bestimmen könnt, was reinkommt. Keine künstlichen Aromen, keine Konservierungsstoffe. Und der Zimt? Der hat tatsächlich nachweislich positive Effekte auf den Blutzuckerspiegel. Also, wenn ihr schon sündigt, dann wenigstens mit einem guten Gewissen! Für eine leichtere Variante könnt ihr übrigens die Butter im Teig durch Apfelmus ersetzen – das reduziert Fett und Kalorien, macht die Schnecken aber etwas kompakter. Probiert es einfach mal aus.
Fazit
Diese Braune-Zucker-Zimtschnecken mit Ahorn-Frosting sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine kleine Geschichte von einem gescheiterten Plan, der sich in das beste Küchen-Erlebnis verwandelt hat. Sie sind der Beweis, dass Perfektion oft aus einem Fehler entsteht. Ich liebe sie, weil sie so unkompliziert sind, aber trotzdem nach ganz viel Liebe schmecken. Sie sind das perfekte Gebäck für jede Party, weil sie einfach jeder mag und sie ohne großen Aufwand eine riesige Wirkung erzielen.
Ich ermutige euch, dieses Rezept als Grundlage zu nehmen und eure eigene Version zu kreieren. Fügt Nüsse hinzu, experimentiert mit Gewürzen oder macht ein extra dickes Frosting – es gibt kein Richtig oder Falsch. Das Einzige, was zählt, ist, dass es euch und euren Gästen schmeckt. Habt keine Angst vor Fehlern in der Küche. Manchmal sind sie der beste Koch, den ihr habt. Also, ran an den Teig! Ich bin gespannt, wie eure Zimtschnecken werden. Schreibt mir in die Kommentare, ob ihr sie für die nächste Party macht oder einfach nur so zum Genießen. Und vergesst nicht: Das Leben ist zu kurz für schlechte Zimtschnecken!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Teig auch mit frischer Hefe machen?
Ja, absolut! Ersetze das Päckchen Trockenhefe einfach durch einen halben Würfel frische Hefe (21 g). Brösele die Hefe in die lauwarme Milch, gib einen Teelöffel Zucker dazu und warte 10 Minuten, bis sie schäumt. Dann verarbeitest du sie wie gewohnt mit den restlichen Zutaten.
Meine Zimtschnecken sind nach dem Backen zu trocken. Was habe ich falsch gemacht?
Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange gebacken wurde oder die Backofentemperatur zu hoch war. Backt die Schnecken lieber bei 180°C und testet mit einem Zahnstocher. Ein weiterer Grund kann sein, dass der Teig zu wenig Flüssigkeit hatte – achtet darauf, dass die Milchmenge stimmt und die Butter weich ist.
Kann ich den braunen Zucker durch Kokosblütenzucker ersetzen?
Ja, das funktioniert sehr gut! Kokosblütenzucker hat einen ähnlich karamelligen Geschmack, ist aber etwas weniger süß und hat einen niedrigeren glykämischen Index. Die Textur der Füllung bleibt gleich. Probiert es einfach aus – es schmeckt etwas erdiger, aber sehr lecker.
Wie verhindere ich, dass das Frosting zu dünn wird?
Das Frosting wird zu dünn, wenn der Ahornsirup zu flüssig ist oder ihr zu viel davon nehmt. Beginnt mit der angegebenen Menge und fügt bei Bedarf mehr Puderzucker hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wenn ihr den Frischkäse verwendet, achtet darauf, dass er Zimmertemperatur hat und nicht zu flüssig ist.
Kann ich die Zimtschnecken auch ohne Frosting servieren?
Klar, das geht natürlich. Sie schmecken auch pur oder mit einer einfachen Butter-Zucker-Mischung bestreut sehr gut. Aber ehrlich, das Ahorn-Frosting ist der Star des Rezepts. Es macht die Schnecken erst richtig saftig und gibt ihnen diese besondere Note. Ich würde es auf jeden Fall ausprobieren – ihr werdet es nicht bereuen!
Pin This Recipe!

Perfekt für die Party: Braune-Zucker-Zimtschnecken mit Ahorn-Frosting
Diese Zimtschnecken sind das Ergebnis eines glücklichen Küchenunfalls: brauner Zucker verleiht dem Teig eine tiefe, karamellige Süße, und das Ahorn-Frosting macht sie zum perfekten Party-Liebling.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 20-25 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 30 Minuten (inkl. Gehzeiten)
- Yield: 12 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 500 g Mehl (Type 550)
- 250 ml lauwarme Milch
- 75 g weiche Butter
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Päckchen Trockenhefe
- 50 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 150 g brauner Zucker (dunkel, z. B. Muscovado)
- 100 g weiche Butter (für die Füllung)
- 2 EL Zimt
- 1 Prise Muskatnuss (optional)
- 100 g Puderzucker
- 60 ml echter Ahornsirup
- 50 g weiche Butter (für das Frosting)
- 2–3 EL Frischkäse (optional)
Instructions
- Den Teig vorbereiten: In einer großen Schüssel Mehl mit Trockenhefe und Zucker vermischen. Lauwarme Milch, Ei und weiche Butter dazugeben. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten (ca. 8-10 Minuten). Den Teig zu einer Kugel formen, in eine geölte Schüssel legen, abdecken und an einem warmen Ort 45-60 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
- Die Füllung zubereiten: Während der Teig geht, weiche Butter mit braunem Zucker und Zimt in einer kleinen Schüssel cremig rühren. Optional Muskatnuss unterrühren.
- Den Teig ausrollen und füllen: Den aufgegangenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 30×40 cm, 1 cm dick) ausrollen. Die Butter-Zucker-Zimt-Mischung gleichmäßig darauf verstreichen, dabei einen Rand von 2 cm an der langen Seite freilassen.
- Die Schnecken formen: Den Teig von der langen Seite her fest aufrollen. Die Nahtstelle gut andrücken. Die Rolle in 12 gleich große Scheiben schneiden (mit scharfem Messer oder Zahnseide). Die Schnecken mit etwas Abstand in eine gefettete Backform (ca. 20×30 cm) setzen.
- Zweites Gehen lassen: Die Schnecken abdecken und an einem warmen Ort 20-30 Minuten gehen lassen, bis sie sich vergrößert haben und sich fast berühren.
- Backen: Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft 160°C) vorheizen. Die Zimtschnecken auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten goldbraun backen. Die Form aus dem Ofen nehmen und die Schnecken 10 Minuten in der Form abkühlen lassen.
- Das Frosting zubereiten: Während die Schnecken abkühlen, alle Zutaten für das Frosting in einer Schüssel mit dem Handrührgerät verrühren, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. Bei Bedarf mit mehr Ahornsirup oder Puderzucker die Konsistenz anpassen.
- Frosting auftragen und servieren: Das Frosting gleichmäßig über die noch leicht warmen Zimtschnecken träufeln oder verstreichen. Am besten lauwarm servieren.
Notes
Der Teig sollte nicht zu lange geknetet werden, sonst wird er zäh. Die Butter für die Füllung muss nur weich, nicht geschmolzen sein, damit die Füllung nicht ausläuft. Die Schnecken können nach dem Formen über Nacht im Kühlschrank gehen und am nächsten Morgen gebacken werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Schnecke
- Calories: 380420
- Sugar: 28
- Sodium: 200
- Fat: 18
- Saturated Fat: 11
- Carbohydrates: 52
- Fiber: 2
- Protein: 6
Keywords: Zimtschnecken, brauner Zucker, Ahorn-Frosting, Party-Gebäck, Hefeteig, süßes Gebäck, Brunch, Comfort Food



