Die Weihnachtsfeier war in sechs Stunden und ich hatte es völlig vergessen. Ich meine, nicht die Feier an sich – aber den Teil, wo ich „was Süßes“ mitbringen sollte. Typisch. Alle anderen würden mit aufwendigen Baumkuchen-Omas Rezepten oder dreistöckigen Lebkuchenhäusern ankommen. Ich hatte eine angebrochene Packung Mehl, eine Schale Orangen, die langsam traurig aussahen, und eine Tafel Zartbitterschokolade, die eigentlich für meine Nerven reserviert war. Ach ja, und ungefähr 45 Minuten Zeit, bevor ich losmusste.
Ich stand in der Küche, die Hände in den Taschen, und dachte: „Okay, was kann man aus fast nichts backen, das nicht komplett peinlich ist?“ Die Antwort waren diese schnellen Orangen-Plätzchen mit Zartbitterschokolade. Ehrlich, ich habe sie fast aus Trotz gemacht. Ein bisschen Butter geschmolzen, den Orangensaft einer einzigen Frucht reingerührt, die Schokolade grob gehackt – und dann gebetet, dass der Teig nicht komplett auseinanderfällt.
Und dann, auf der Feier, passierte das Unerwartete. Die Leute griffen zuerst höflich nach den aufwendigen Sachen. Aber dann – einer nach dem anderen – kamen sie zu meinem schlichten Blech. „Was ist das?“, fragte meine Kollegin Sabine, schon beim zweiten Stück. „Die sind ja total saftig! Und dieser Schokoladenrand…“ Ich zuckte nur mit den Schultern und sagte: „Orangen-Plätzchen. Hab ich schnell gemacht.“ Der Stolz war ein bisschen peinlich, aber auch echt schön. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn ein einfaches Rezept plötzlich die Hauptrolle spielt. Seitdem backe ich sie jedes Jahr – nicht nur, weil sie schnell gehen, sondern weil sie einfach richtig gut sind.
Warum du diese Orangen-Plätzchen lieben wirst
Diese Plätzchen sind nicht nur ein weiteres Rezept in deiner Sammlung. Sie sind die Rettung für jeden stressigen Backtag. Ich habe sie in den letzten Jahren unzählige Male getestet – für den Advent, für spontanen Besuch und ja, sogar für die besagte Weihnachtsfeier. Sie sind durch und durch erprobt.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten sind sie fertig. Kein stundenlanges Kühlen, keine komplizierten Formen. Perfekt für den Feierabend oder wenn die Lust auf Plätzchen plötzlich kommt.
- Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich alles im Haus. Mehl, Butter, Zucker, ein Ei, eine Orange und gute Zartbitterschokolade. Keine teuren Spezialitäten.
- Perfekt für jeden Anlass: Ob als Mitbringsel, zum Kaffee am Nachmittag oder einfach so zum Naschen – sie passen immer.
- Absoluter Publikumsliebling: Die Kombination aus fruchtiger Orange und herber Schokolade ist einfach unwiderstehlich. Kinder und Erwachsene lieben sie gleichermaßen.
- Unverschämt lecker: Der Teig ist butterweich, die Orangenschale gibt eine frische Note und die Schokolade sorgt für den perfekten Crunch. Es ist das Komfortessen unter den Plätzchen.
Was diese Plätzchen von anderen unterscheidet? Es ist die Methode. Ich verwende einen besonderen Trick: Die Orangenschale wird mit dem Zucker vermahlen, bevor sie in den Teig kommt. Das klingt vielleicht klein, aber es macht einen riesigen Unterschied. Das Aroma verteilt sich viel gleichmäßiger und intensiver. Keine bitteren Stückchen, nur reines Orangenaroma. Und die Schokolade? Die wird nicht geschmolzen, sondern grob gehackt untergehoben. So entstehen diese kleinen Schokoladen-Nester, die beim Beißen einfach perfekt sind.
Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist die Art von Plätzchen, bei der man nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt. Es ist Geborgenheit, nur schneller und mit einer frischen Note.
Zutaten, die du brauchst
Für dieses Rezept brauchst du wirklich nur grundlegende Zutaten. Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findende Mehlsorten. Ich zeige dir, worauf du achten solltest, damit die Plätzchen perfekt werden.
Für den Teig
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550 – beides funktioniert gut. Ich nehme meistens 405, weil der Teig dann zarter wird.)
- 100 g Zucker (Feiner Haushaltszucker. Du kannst auch braunen Zucker nehmen, dann werden die Plätzchen etwas karamelliger.)
- 1 Päckchen Vanillezucker (Selbstgemacht oder gekauft – egal. Hauptsache, es ist echter Vanillezucker.)
- 1 Prise Salz (Klingt unwichtig, aber Salz bringt die Süße und die Orangennote erst richtig zur Geltung.)
- 1 Bio-Orange (Das ist wirklich wichtig! Die Schale wird mitverarbeitet. Also unbedingt eine unbehandelte Orange nehmen. Die Saftorangen aus dem Supermarkt sind oft gewachst – das willst du nicht im Teig.)
- 125 g kalte Butter (In kleine Würfel geschnitten. Sie muss wirklich kalt sein, sonst wird der Teig klebrig.)
- 1 Ei (Größe M) (Zimmertemperatur. Nimm es einfach 15 Minuten vorher aus dem Kühlschrank.)
Für die Glasur und Dekoration

- 100 g Zartbitterschokolade (Ich empfehle eine gute Marke mit mindestens 60% Kakao. Meine Lieblingsmarke ist Lindt Excellence 70% – die ist herb genug, um die Süße der Plätzchen auszugleichen. Aber jede gute Zartbitterschokolade tut es.)
- 1-2 EL Orangensaft (Vom Abrieb der Orange übrig. Frisch gepresst, natürlich.)
- Optional: Puderzucker zum Bestäuben (Macht die Plätzchen noch weihnachtlicher.)
Substitutionshinweise
Falls du etwas nicht im Haus hast: Du kannst die Butter durch Margarine ersetzen, aber der Geschmack leidet ein bisschen. Für eine glutenfreie Variante nimmst du einfach eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 austauschbar). Und wenn du keine Zartbitterschokolade magst, geht auch Vollmilchschokolade – dann werden die Plätzchen aber süßer. Ich persönlich finde die herbe Note der Zartbitterschokolade perfekt, weil sie die Frische der Orange so schön kontrastiert.
Benötigte Küchengeräte
Für dieses Rezept brauchst du nicht viel. Eine Grundausstattung reicht völlig.
- Rührschüssel (Eine mittelgroße Schüssel reicht.)
- Handrührgerät oder Küchenmaschine (Geht auch von Hand, aber dann brauchst du etwas mehr Geduld. Ich benutze meine alte Küchenmaschine von Kenwood – die macht den Teig in 2 Minuten perfekt.)
- Zestenreibe oder feine Reibe (Für die Orangenschale. Eine Microplane ist ideal, aber eine normale Küchenreibe tut es auch.)
- Backblech (Ein normales Blech reicht. Ich lege es immer mit Backpapier aus – das spart Zeit beim Reinigen.)
- Kühlgitter (Zum Auskühlen der Plätzchen. Ohne Gitter werden sie unten feucht.)
- Kleiner Topf oder Wasserbad (Zum Schmelzen der Schokolade. Ich nehme einfach einen kleinen Topf und stelle ihn auf die ausgeschaltete Herdplatte – die Restwärme reicht.)
- Spritzbeutel oder kleiner Löffel (Zum Auftragen der Schokolade. Ein Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke tut es auch – das ist mein Budget-Tipp!)
Zubereitung Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige dir jeden Schritt genau, damit nichts schiefgehen kann.
Schritt 1: Backofen vorheizen und Blech vorbereiten
Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor (160°C Umluft). Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Das mache ich immer als Erstes, damit der Ofen schon heiß ist, wenn der Teig fertig ist.
Schritt 2: Orangenschale und Zucker vermahlen
Wasche die Orange heiß ab und trockne sie. Reibe die Schale fein ab – aber nur die orangene Schicht, nicht das Weiße darunter, das bitter schmeckt. Gib die Schale zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker in eine Schüssel. Verreibe alles mit den Fingern oder einem Löffel, bis der Zucker duftet und leicht feucht ist. Das dauert etwa eine Minute. Dieser Schritt ist der geheime Trick! Das ätherische Öl der Orange verbindet sich mit dem Zucker und das Aroma wird intensiver. Riech mal – himmlisch!
Schritt 3: Trockene Zutaten mischen
Gib das Mehl und die Prise Salz zum Orangen-Zucker-Gemisch. Vermische alles kurz mit einem Löffel.
Schritt 4: Butter und Ei zugeben
Schneide die kalte Butter in kleine Würfel. Gib sie zusammen mit dem Ei zu den trockenen Zutaten. Jetzt kommt das Handrührgerät zum Einsatz. Rühre alles auf niedriger Stufe, bis sich ein krümeliger Teig bildet. Das dauert etwa 1-2 Minuten. Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, aber nicht kleben. Falls er zu trocken ist, gib einen Esslöffel Orangensaft dazu. Falls er zu feucht ist, noch etwas Mehl.
Schritt 5: Teig ruhen lassen (optional, aber hilfreich)
Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn etwas fester und die Plätzchen werden gleichmäßiger. Wenn du es eilig hast, kannst du diesen Schritt auch weglassen – ich habe es schon oft ohne gemacht und es hat trotzdem geklappt.
Schritt 6: Plätzchen formen
Nimm den Teig aus dem Kühlschrank. Rolle ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick aus. Wenn der Teig klebt, bestäube die Rolle oder deine Hände mit etwas Mehl. Steche runde Plätzchen aus (Durchmesser ca. 5 cm) oder forme kleine Kugeln, die du leicht flach drückst. Ich mag runde Plätzchen am liebsten, weil sie so klassisch aussehen. Lege sie mit etwas Abstand auf das Backblech (sie gehen kaum auseinander).
Schritt 7: Backen
Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene). Backe die Plätzchen 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Sie sind nach dem Backen noch weich – das ist normal! Sie werden beim Abkühlen fester. Ich stelle immer einen Timer auf 10 Minuten und checke dann. Jeder Ofen ist anders, also behalte sie im Auge.
Schritt 8: Auskühlen lassen
Nimm das Blech aus dem Ofen und lasse die Plätzchen 5 Minuten darauf abkühlen. Dann hebe ich sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kühlgitter. Dort müssen sie komplett auskühlen, bevor die Schokolade draufkommt. Das dauert etwa 20 Minuten. Geduld, Geduld – es lohnt sich!
Schritt 9: Schokolade schmelzen
Hacke die Zartbitterschokolade grob. Gib sie in eine kleine Schüssel und schmelze sie über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle (in 30-Sekunden-Intervallen, zwischendurch umrühren). Ich mache es immer im Wasserbad, weil die Schokolade dann nicht so leicht anbrennt. Rühre die geschmolzene Schokolade glatt.
Schritt 10: Plätzchen verzieren
Jetzt kommt der schönste Teil. Tauche die ausgekühlten Plätzchen zur Hälfte in die geschmolzene Schokolade oder streiche sie mit einem Löffel darüber. Ich mag es, wenn die Schokolade wellig und nicht perfekt glatt ist – das sieht handgemacht aus. Lege sie dann wieder auf das Kühlgitter. Wenn du magst, kannst du die noch feuchte Schokolade mit etwas Orangenschale oder gehackten Pistazien bestreuen. Lass die Schokolade bei Zimmertemperatur fest werden. Das dauert etwa 30 Minuten. Wer es eilig hat, stellt die Plätzchen für 10 Minuten in den Kühlschrank.
Backtipps & Techniken
Im Laufe der Jahre habe ich ein paar Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Tipps für perfekte Orangen-Plätzchen.
Der Teig darf nicht zu warm werden
Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Butter zu weich wird, wird der Teig klebrig und die Plätzchen verlieren ihre Form. Arbeite also zügig und kühle den Teig bei Bedarf zwischendurch. Ich habe einmal versucht, den Teig mit der Hand zu kneten, während die Heizung auf Hochtouren lief – das war eine riesige Sauerei. Seitdem nehme ich die kalte Butter ernst.
Die richtige Backzeit finden
Jeder Ofen ist anders. Meine erste Charge war einmal komplett verbrannt, weil ich dachte, „noch zwei Minuten schaden nicht“. Falsch gedacht. Backe die Plätzchen lieber eine Minute zu kurz als zu lang. Sie sind fertig, wenn die Ränder einen Hauch von Farbe zeigen. In der Mitte dürfen sie noch weich sein. Sie werden beim Abkühlen fester.
Schokolade richtig temperieren (optional)
Wenn du die Plätzchen länger aufbewahren willst und die Schokolade schön glänzend bleiben soll, kannst du sie temperieren. Das ist ein bisschen aufwendig, aber das Ergebnis ist professionell. Ich mache es nur, wenn ich die Plätzchen verschenke. Für den normalen Genuss reicht einfaches Schmelzen völlig aus.
Multitasking-Tipp
Während die erste Ladung Plätzchen im Ofen ist, rolle ich schon den Teig für die zweite Ladung aus. So spare ich Zeit und der Teig bleibt schön kühl. Das funktioniert super, solange du nicht zu viel auf einmal machst.
Konsistenz-Check
Der Teig sollte sich geschmeidig anfühlen, aber nicht an den Händen kleben. Wenn er doch klebt, einfach etwas mehr Mehl einarbeiten. Wenn er bröckelt, einen Esslöffel Orangensaft oder Milch dazugeben. Vertraue deinem Gefühl – nach ein paar Mal Backen weißt du genau, wie sich der richtige Teig anfühlt.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist perfekt, aber manchmal will man etwas Neues ausprobieren. Hier sind meine liebsten Abwandlungen.
Vegane Variante
Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten eine, die für Backen geeignet ist) und das Ei durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen, gemischt mit drei Esslöffeln Wasser („Leinsamen-Ei“). Die Plätzchen werden etwas fester, aber genauso lecker. Ich habe diese Variante für eine vegane Freundin getestet und sie war begeistert.
Glutenfreie Variante
Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 austauschbar). Achte darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst bröckeln die Plätzchen. Ich empfehle die Mischung von Schär – die funktioniert bei mir immer.
Würzige Winter-Variante
Gib einen Teelöffel Lebkuchengewürz oder Zimt in den Teig. Das passt hervorragend zur Orange. Ich habe das letztes Jahr ausprobiert, als ich keine Lust auf klassische Vanille hatte – und es war ein voller Erfolg. Die Plätzchen schmecken dann noch weihnachtlicher.
Schokoladen-Variante
Ersetze 30 g Mehl durch 30 g Backkakao. Dann hast du Orangen-Schokoladen-Plätzchen doppelt. Die sind noch intensiver und schmecken fast wie kleine Brownies. Ein Tipp: Dann die Zartbitterschokolade für die Glasur durch weiße Schokolade ersetzen – der Kontrast ist der Hammer!
Zitronen-Variante
Statt der Orange kannst du auch eine Zitrone oder Limette verwenden. Dann werden die Plätzchen frischer und säuerlicher. Perfekt für den Sommer oder wenn du keine Orange im Haus hast. Ich habe es einmal mit einer Kombination aus Orange und Zitrone gemacht – das war auch sehr lecker.
Servier- & Aufbewahrungshinweise
Servieren
Die Plätzchen schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Serviere sie auf einem schönen Teller oder in einer Keksdose. Sie passen perfekt zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Wenn du sie etwas festlicher magst, bestäube sie vor dem Servieren mit Puderzucker – das sieht aus wie frischer Schnee.
Aufbewahrung
Bewahre die Orangen-Plätzchen in einer luftdichten Keksdose auf. So bleiben sie bis zu zwei Wochen frisch – falls sie so lange halten! Ich habe sie schon oft nach einer Woche gegessen und sie waren noch genauso saftig wie am ersten Tag. Wichtig: Lege sie nicht in den Kühlschrank, da werden sie hart. Zimmertemperatur ist ideal.
Einfrieren
Du kannst die Plätzchen auch einfrieren. Am besten ohne Schokoladenglasur. Lege sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und friere sie bis zu drei Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Kühlgitter legen. Die Glasur machst du dann erst nach dem Auftauen drauf – so bleibt sie schön knackig.
Reheating
Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas weich geworden sind, kannst du sie für 3-4 Minuten bei 150°C im Ofen aufbacken. Dann werden sie wieder knusprig. Aber ehrlich, ich mag sie auch weich – das ist Geschmackssache.
Geschmacksentwicklung
Die Plätzchen schmecken am zweiten oder dritten Tag sogar noch besser. Das Orangenaroma zieht dann richtig durch und die Schokolade verbindet sich perfekt mit dem Teig. Also keine Sorge, wenn du sie einen Tag vorher backst – das ist sogar ideal!
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte schon darauf, was in meinem Gebäck steckt. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Plätzchen (bei 20 Stück):
| Nährwert | Menge pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 120 kcal |
| Kohlenhydrate | 15 g |
| davon Zucker | 8 g |
| Fett | 6 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 3,5 g |
| Eiweiß | 2 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
Gesundheitliche Aspekte
Die Orange liefert Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe, die gut für das Immunsystem sind. Zartbitterschokolade enthält Antioxidantien und kann – in Maßen genossen – sogar gut fürs Herz sein. Klar, das sind keine Diät-Plätzchen, aber sie sind eine schönere Alternative zu industriellem Gebäck. Ich backe sie lieber selbst, weil ich genau weiß, was drin ist: Butter, Mehl, frische Orange und echte Schokolade. Keine künstlichen Aromen oder Konservierungsstoffe.
Allergene
Enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, Schokolade) und Ei. Für die vegane Variante siehe die Anpassungen oben.
Fazit
Diese schnellen Orangen-Plätzchen mit Zartbitterschokolade sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind meine kleine Rettung in der Not, mein Geheimtipp für jede Weihnachtsfeier und einfach mein Lieblingsgebäck, wenn es schnell gehen muss. Sie beweisen, dass man nicht stundenlang in der Küche stehen muss, um etwas Wunderbares zu zaubern.
Ich liebe es, wie der Duft von frischer Orange und geschmolzener Schokolade die Küche erfüllt. Und ich liebe es, wenn die Leute nach dem ersten Bissen überrascht schauen und fragen: „Die hast du wirklich schnell gemacht?“ Ja, habe ich. Und du kannst es auch.
Probiere das Rezept aus und passe es nach deinem Geschmack an. Vielleicht magst du mehr Schokolade? Oder eine Prise Chili? Oder du lässt die Schokolade ganz weg und bestäubst sie nur mit Puderzucker? Alles ist erlaubt. Backen soll Spaß machen und nicht stressen.
Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie deine Plätzchen geworden sind! Hast du eine Variation ausprobiert? Oder hast du einen eigenen Trick? Teile es mit mir und der Community. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es gerne mit deinen Freunden – je mehr Leute diese einfachen, aber köstlichen Plätzchen backen, desto besser!
Also, ran an die Schürze und los geht’s. Deine Küche wird es dir danken – und dein Gaumen auch.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?
Ja, absolut! Wickle den Teig gut in Frischhaltefolie und lagere ihn im Kühlschrank. Lass ihn vor dem Ausrollen etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen, damit er nicht zu hart ist. Der Geschmack wird sogar noch intensiver.
Warum sind meine Plätzchen nach dem Backen so weich?
Das ist normal! Sie werden beim Abkühlen fester. Wenn sie nach dem vollständigen Auskühlen noch zu weich sind, backe sie beim nächsten Mal 1-2 Minuten länger. Aber Achtung: Sie sollten nicht braun werden.
Kann ich auch andere Schokoladensorten verwenden?
Klar! Vollmilchschokolade macht die Plätzchen süßer, weiße Schokolade passt besonders gut zur Orange. Ich mag Zartbitterschokolade am liebsten, weil sie den fruchtigen Geschmack so schön ausgleicht.
Wie bekomme ich die Schokolade schön glatt auf die Plätzchen?
Tauche die Plätzchen zur Hälfte in die geschmolzene Schokolade und lass den Überschuss kurz abtropfen. Oder streiche die Schokolade mit einem kleinen Löffel auf. Für ein besonders glattes Ergebnis kannst du die Schokolade temperieren (siehe Tipps oben).
Kann ich die Plätzchen auch ohne Ei backen?
Ja, ersetze das Ei durch einen Esslöffel Apfelmus oder ein Leinsamen-Ei (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Die Plätzchen werden dann etwas bröseliger, aber schmecken trotzdem gut.
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Schnelle Orangen-Plätzchen mit Zartbitterschokolade – Bestes Rezept
Diese schnellen Orangen-Plätzchen mit Zartbitterschokolade sind die perfekte Rettung für stressige Backtage. Mit einfachen Zutaten und in unter 30 Minuten zubereitet, sind sie ein absoluter Publikumsliebling.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 27 Minuten
- Yield: 20 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 100 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 1 Bio-Orange
- 125 g kalte Butter
- 1 Ei (Größe M)
- 100 g Zartbitterschokolade (mindestens 60% Kakao)
- 1–2 EL Orangensaft
- Optional: Puderzucker zum Bestäuben
Instructions
- Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Orange heiß abwaschen und trocknen. Die Schale fein abreiben (nur die orangene Schicht). Mit Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel verreiben, bis der Zucker duftet und leicht feucht ist.
- Mehl und Salz zum Orangen-Zucker-Gemisch geben und kurz vermischen.
- Kalte Butter in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Ei zu den trockenen Zutaten geben. Mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe zu einem krümeligen Teig verarbeiten (ca. 1-2 Minuten). Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, aber nicht kleben.
- Teig in Frischhaltefolie wickeln und optional 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen. Runde Plätzchen (ca. 5 cm Durchmesser) ausstechen oder kleine Kugeln formen und flach drücken. Mit Abstand auf das Backblech legen.
- Plätzchen auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Sie sind nach dem Backen noch weich.
- Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kühlgitter heben und vollständig auskühlen lassen (ca. 20 Minuten).
- Zartbitterschokolade grob hacken und über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen.
- Ausgekühlte Plätzchen zur Hälfte in die geschmolzene Schokolade tauchen oder mit einem Löffel bestreichen. Auf dem Kühlgitter bei Zimmertemperatur fest werden lassen (ca. 30 Minuten).
Notes
Der Teig darf nicht zu warm werden, sonst wird er klebrig. Die Plätzchen sind fertig, wenn die Ränder einen Hauch von Farbe zeigen – in der Mitte dürfen sie noch weich sein. Die Schokolade kann nach Belieben mit Orangenschale oder gehackten Pistazien bestreut werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 120
- Sugar: 8
- Sodium: 0.1
- Fat: 6
- Saturated Fat: 3.5
- Carbohydrates: 15
- Fiber: 1
- Protein: 2
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