„Warum machst du nicht einfach Marmelade in die Mitte, statt diese komische Füllung zu rühren?”, fragte meine Nichte Lina, während sie mit ihrem kleinen Finger den Teig anleckte. Ich wollte gerade erklären, warum Punschkekse nun mal eine bestimmte Zubereitung brauchen – schließlich backe ich seit zwanzig Jahren nach Wiener Art. Aber dann hielt ich inne. Vielleicht hatte sie ja recht. Vielleicht war ich zu sehr in meinen Gewohnheiten verhaftet. Also ließ ich mich darauf ein, probierte ihren Vorschlag aus – und war baff, wie gut es funktionierte.
An diesem Nachmittag entstanden die besten schnellen Punschkekse mit Rum-Glasur, die ich je gebacken hatte. Lina strahlte, als sie ihren ersten Bissen nahm, und ich stand da mit einer Gabel voller Teigresten und einem Lächeln im Gesicht. Ehrlich, manchmal lernt man mehr von einem Kind als von jedem Kochkurs. Diese Kekse wurden seither zu meinem Geheimtipp für alle, die wenig Zeit haben, aber trotzdem etwas Besonderes zaubern wollen.
Sie sind perfekt für hektische Tage, wenn der Besuch unerwartet kommt oder das Verlangen nach etwas Süßem einfach übermächtig wird. Vielleicht kennen Sie das ja: Man will etwas Selbstgemachtes, aber die Zeit rennt einem davon. Genau dafür sind diese schnellen Punschkekse gemacht. Und das Beste? Sie schmecken himmlisch – mit dieser feinen Rum-Glasur, die auf der Zunge zergeht.
Warum Sie diese Punschkekse lieben werden
Ich habe diese Kekse in unzähligen Varianten getestet – von der klassischen Wiener Art bis hin zu modernen Abwandlungen. Was dabei herauskam, ist ein Rezept, das wirklich funktioniert, ohne dass man stundenlang in der Küche stehen muss.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten sind sie fertig – ideal für spontane Gelüste oder überraschende Gäste.
- Einfache Zutaten: Sie haben wahrscheinlich alles daheim. Mehl, Butter, Zucker, Eier und Rum – mehr braucht es nicht für diese Punschkekse.
- Perfekt für die Weihnachtszeit: Aber auch im Sommer ein Hit, wenn man Lust auf etwas Fruchtig-Süßes hat.
- Immer ein Erfolg: Jeder, der sie probiert hat, wollte das Rezept. Kinder lieben sie, Erwachsene auch – und keiner merkt, wie einfach sie sind.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus mürbem Teig und der aromatischen Rum-Glasur ist einfach unwiderstehlich.
Was diese schnellen Punschkekse mit Rum-Glasur von anderen Rezepten unterscheidet? Der Trick liegt in der Marmelade. Statt einer aufwändigen Füllung verwende ich einfach einen Klecks gute Konfitüre in der Mitte – genau wie Lina es vorschlug. Das spart Zeit und macht die Kekse saftiger. Und die Glasur? Die gelingt mit einem Schuss Rum und Puderzucker im Handumdrehen. Es ist nicht nur ein weiteres Rezept – es ist mein bestes, das aus einem glücklichen Zufall entstanden ist.
Was Sie an Zutaten brauchen
Für diese Punschkekse verwenden Sie einfache, aber hochwertige Zutaten, die den typischen Wiener Geschmack ausmachen. Keine exotischen Sachen – alles ist im Supermarkt erhältlich oder wahrscheinlich schon in Ihrer Küche.
Für den Teig
- 250 g Mehl (glattes Weizenmehl, Type 405 – für einen feinen Mürbteig)
- 125 g Butter (kalt, in kleinen Würfeln – ich nehme gern die Marke „Die gute Butter” für das beste Aroma)
- 80 g Zucker (feiner Kristallzucker – Puderzucker macht den Teig zu weich)
- 1 Ei (Größe M, Zimmertemperatur – dann bindet es besser)
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL selbstgemachter – der Unterschied ist enorm)
- 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab)
- 2 EL Rum (für den Teig – ein kräftiger brauner Rum wie Bacardi oder ein österreichischer Inländerrum)
Für die Füllung

- Ca. 4 EL Marmelade (am besten Himbeer- oder Marillenmarmelade – die Säure passt perfekt zum Rum. Ich schwöre auf die von Darbo, aber jede gute Konfitüre tut es)
Für die Rum-Glasur
- 200 g Puderzucker (gesiebt – keine Klümpchen, sonst wird die Glasur nicht glatt)
- 3-4 EL Rum (je nachdem, wie flüssig Sie die Glasur mögen – für Kinder kann man Rum-Aroma nehmen)
- Eventuell 1-2 EL Wasser (falls die Glasur zu dick wird)
Tipp von mir: Achten Sie bei der Marmelade auf einen hohen Fruchtgehalt – mindestens 50 Prozent. Billige Konfitüren sind oft zu süß und enthalten zu viel Gelierzucker, was die Kekse matschig macht. Und beim Rum: Nehmen Sie keinen billigen, der schmeckt nur nach Alkohol. Ein guter Rum gibt den Punschkeksen erst das typische Aroma.
Falls Sie die Punschkekse ohne Alkohol zubereiten möchten: Ersetzen Sie den Rum im Teig durch 2 EL Milch und in der Glasur durch Rum-Aroma oder Orangensaft. Das funktioniert überraschend gut und schmeckt auch Kindern.
Welche Küchengeräte Sie benötigen
Sie brauchen keine Spezialausrüstung für diese schnellen Punschkekse – das meiste haben Sie sicher zu Hause. Ich backe sie seit Jahren mit denselben einfachen Geräten.
- Eine große Rührschüssel (am besten aus Edelstahl oder Keramik – Plastik nimmt manchmal Gerüche an)
- Handrührgerät oder Küchenmaschine (für den Mürbteig – geht auch mit der Hand, aber das dauert länger)
- Ein Nudelholz (zum Ausrollen des Teigs – ein einfaches Holzrollholz reicht völlig)
- Ausstechförmchen (rund, etwa 4-5 cm Durchmesser – ich habe meine von Ikea, die sind günstig und scharfkantig)
- Backblech mit Backpapier (das Papier spart das Einfetten und die Kekse kleben nicht fest)
- Ein kleines Sieb (für den Puderzucker – kein Klumpen in der Glasur!)
- Eine flache Schale (für die Glasur – zum Eintauchen der Kekse)
- Ein Kuchengitter (zum Abkühlen und Trocknen der Glasur – ein Backblech geht notfalls auch, aber dann wird die Unterseite klebrig)
Mein Geheimtipp: Investieren Sie in ein gutes Nudelholz mit verstellbaren Ringen – dann wird der Teig immer gleichmäßig dick. Ich hab meins vor Jahren in einem Küchenladen in Wien gekauft und bereue keinen Cent.
Die Zubereitung Schritt für Schritt
Hier kommt der wichtigste Teil – so gelingen Ihre schnellen Punschkekse mit Rum-Glasur garantiert. Nehmen Sie sich Zeit für die einzelnen Schritte, auch wenn das Rezept schnell geht.
- Teig vorbereiten (5 Minuten): Geben Sie Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Schüssel. Die kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben. Mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe zu einer krümeligen Masse verarbeiten – das dauert etwa eine Minute. Dann das Ei und 2 EL Rum hinzufügen und kurz weiterrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange kneten, sonst wird er zäh! Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, ohne zu kleben.
- Teig kühlen (10 Minuten): Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für 10 Minuten ins Kühlfach. Das macht ihn geschmeidiger und leichter ausrollbar. In der Zwischenzeit können Sie schon das Backblech vorbereiten und den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Teig ausrollen (5 Minuten): Bestäuben Sie die Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rollen Sie den Teig etwa 3-4 mm dick aus – nicht dünner, sonst brechen die Kekse später. Stechen Sie runde Plätzchen aus und legen Sie sie mit etwas Abstand auf das Backblech. Aus den Resten können Sie den Teig noch einmal zusammenkneten und erneut ausrollen – aber nur einmal, sonst wird er trocken.
- Die Mulde formen (2 Minuten): Drücken Sie mit dem Daumen oder einem kleinen Löffel eine Vertiefung in die Mitte jedes Kekses – nicht zu tief, sonst reißt der Teig. Geben Sie einen halben Teelöffel Marmelade hinein. Lassen Sie einen kleinen Rand frei, damit die Marmelade beim Backen nicht überläuft.
- Backen (10-12 Minuten): Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene. Die Punschkekse sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun sind – die Mitte sollte noch hell bleiben. Sie dürfen nicht zu dunkel werden, sonst schmecken sie verbrannt. Nach dem Backen sofort vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
- Die Rum-Glasur zubereiten (3 Minuten): Während die Kekse abkühlen, sieben Sie den Puderzucker in eine flache Schale. Geben Sie nach und nach den Rum dazu und rühren Sie mit einem Löffel, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Die Glasur sollte vom Löffel fließen, aber nicht zu dünn sein – wie flüssiger Honig. Falls sie zu dick ist, geben Sie einen Schuss Wasser dazu.
- Kekse glasieren (5 Minuten): Tauchen Sie jeden ausgekühlten Keks mit der Oberseite in die Glasur. Lassen Sie den Überschuss kurz abtropfen. Legen Sie die Kekse dann wieder auf das Gitter, damit die Glasur fest wird. Das dauert etwa 20-30 Minuten bei Zimmertemperatur. Wer es eilig hat, kann sie für 5 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Wichtig: Die Kekse müssen wirklich komplett ausgekühlt sein, bevor Sie die Glasur auftragen. Sonst wird sie flüssig und läuft herunter – das habe ich einmal erlebt, und es war eine Sauerei! Die Marmelade in der Mitte sorgt übrigens dafür, dass die Kekse saftig bleiben – genau wie Lina es wollte.
Tipps und Tricks für perfekte Punschkekse
Nach vielen Versuchen und ein paar Misserfolgen habe ich gelernt, worauf es bei diesen schnellen Punschkeksen wirklich ankommt. Hier sind meine besten Tipps für Sie.
Der Teig darf nicht zu warm werden. Wenn die Butter im Teig zu weich wird, klebt alles und die Kekse verlieren ihre Form. Arbeiten Sie deshalb zügig und kühlen Sie den Teig zwischendurch immer wieder. Ich stelle die Schüssel manchmal für 5 Minuten ins Gefrierfach, wenn der Teig zu weich wird – das rettet wirklich jeden Mürbteig.
Die Marmelade richtig dosieren. Zu viel Marmelade läuft beim Backen über und verbrennt auf dem Blech. Zu wenig – und die Kekse sind trocken. Ein halber Teelöffel pro Keks ist ideal. Und verwenden Sie keine Stücke aus der Marmelade, die könnten die Kekse aufweichen. Ich püriere die Marmelade kurz mit dem Stabmixer, wenn sie zu stückig ist.
Die Glasur perfektionieren. Der häufigste Fehler? Die Glasur ist zu dünn und läuft vom Keks. Geben Sie den Rum immer löffelweise dazu und rühren Sie gut. Wenn es passiert ist – kein Problem! Einfach noch etwas Puderzucker einrühren, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Und denken Sie daran: Die Glasur wird beim Trocknen etwas fester, also nicht zu dick machen.
Timing ist alles. Backen Sie die Kekse nicht zu lange – sie sind fertig, sobald die Ränder Farbe annehmen. Die Kekse backen auf dem heißen Blech noch ein wenig nach, also nehmen Sie sie lieber eine Minute zu früh heraus. Das habe ich bei meinem ersten Versuch gelernt, als ich die Kekse zu dunkel gebacken habe – sie schmeckten trotzdem gut, aber die Glasur konnte den verbrannten Geschmack nicht überdecken.
Variationen und Abwandlungen
Dieses Grundrezept für schnelle Punschkekse mit Rum-Glasur lässt sich wunderbar anpassen. Probieren Sie einfach, was Ihnen schmeckt – ich habe schon viele Varianten getestet.
Fruchtige Variante: Statt Himbeermarmelade können Sie Marillen-, Erdbeer- oder sogar Orangenmarmelade verwenden. Jede Frucht gibt den Keksen eine andere Note. Mein persönlicher Favorit ist Marille – die Säure passt perfekt zum Rum. Für eine besonders fruchtige Note geben Sie einen Spritzer Zitronensaft in die Marmelade.
Schokoladige Punschkekse: Geben Sie 2 EL Kakaopulver zum Mehl und ersetzen Sie die Marmelade durch eine Schokoladenfüllung – einfach ein Stück Zartbitterschokolade in die Mitte drücken. Die Rum-Glasur bleibt gleich, aber der Geschmack wird intensiver. Meine Schwester liebt diese Version.
Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch Margarine und das Ei durch 2 EL Apfelmus oder Sojamehl mit Wasser. Den Rum im Teig und in der Glasur können Sie durch Rum-Aroma ersetzen. Die Kekse werden etwas weicher, aber genauso lecker. Ich habe sie für eine Freundin gebacken, die sich vegan ernährt, und sie war begeistert.
Glutenfrei: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär) und etwas Xanthan-Gummi für die Bindung. Der Teig wird etwas brüchiger, also arbeiten Sie vorsichtig. Die Glasur bleibt gleich – achten Sie nur darauf, dass der Rum glutenfrei ist (die meisten sind es).
Würzige Wiener Art: Geben Sie eine Prise Zimt, Nelkenpulver und Kardamom in den Teig – das erinnert an die klassischen Wiener Weihnachtskekse. Die Gewürze harmonieren wunderbar mit dem Rum und der Marmelade. Ein Geheimtipp für die Vorweihnachtszeit!
Servieren und Aufbewahren
Diese Punschkekse schmecken am besten, wenn sie frisch glasiert sind – aber sie halten sich auch einige Tage, wenn Sie sie richtig aufbewahren.
Servieren: Lassen Sie die Glasur komplett trocknen, bevor Sie die Kekse anrichten. Das dauert etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur. Servieren Sie sie auf einer hübschen Platte – ich mag es, wenn sie leicht überlappend angeordnet sind, das sieht so gemütlich aus. Dazu passt ein starker Kaffee oder ein Glas Punsch – natürlich alkoholfrei für die Kinder.
Aufbewahrung: Bewahren Sie die Kekse in einer luftdichten Dose auf – am besten mit einem Stück Apfel oder einer Brotscheibe, das hält sie weich. Aber Vorsicht: Die Glasur kann kleben bleiben, also legen Sie Backpapier zwischen die Schichten. Bei Zimmertemperatur halten sie sich etwa 5-7 Tage – wenn sie nicht vorher aufgegessen werden.
Einfrieren: Sie können die unglasierten Kekse problemlos einfrieren. Legen Sie sie dafür in einen Gefrierbeutel und drücken Sie die Luft heraus. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Servieren einfach auftauen und dann frisch glasieren – das ist perfekt, wenn Sie Gäste erwarten und Zeit sparen wollen. Die Marmelade in der Mitte sorgt dafür, dass sie auch nach dem Auftauen saftig bleiben.
Reheating: Die Kekse müssen nicht aufgewärmt werden – sie schmecken bei Zimmertemperatur am besten. Falls Sie sie aber weicher mögen, legen Sie sie für 5 Sekunden in die Mikrowelle – aber Vorsicht, die Glasur kann schmelzen! Besser ist es, sie einfach eine Stunde vor dem Servieren aus der Dose zu nehmen.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich will nicht so tun, als wären diese Punschkekse ein Gesundheitsfood – sie sind ein Genussmittel, und das ist auch in Ordnung. Aber ein paar positive Aspekte gibt es trotzdem.
Pro Keks (bei etwa 30 Stück pro Rezept):
- Kalorien: ca. 120 kcal
- Fett: 5 g (davon 3 g gesättigt)
- Kohlenhydrate: 17 g (davon 10 g Zucker)
- Eiweiß: 1,5 g
- Ballaststoffe: 0,5 g
Die Vorteile: Die Marmelade liefert etwas Frucht und damit Vitamine – besonders bei Himbeermarmelade ist der Vitamin-C-Gehalt nicht zu verachten. Der Rum in Maßen kann die Verdauung anregen (aber übertreiben Sie nicht!). Und ehrlich? Manchmal braucht man einfach etwas Süßes, um glücklich zu sein – und das ist auch gesund. Diese Kekse sind frei von künstlichen Aromen und Konservierungsstoffen, wenn Sie selbstgemachte Marmelade verwenden.
Allergene: Enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Für eine allergenfreie Version nutzen Sie die oben genannten Alternativen. Der Rum ist von Natur aus glutenfrei, aber achten Sie auf Zusätze.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich den Rum weglassen?
Ja, absolut! Ersetzen Sie ihn im Teig durch Milch und in der Glasur durch Rum-Aroma oder Orangensaft. Die Kekse schmecken dann fruchtiger, aber immer noch lecker. Für Kinder ist das die beste Option.
Warum werden meine Kekse zu hart?
Das passiert, wenn der Teig zu lange geknetet wird oder zu viel Mehl auf der Arbeitsfläche ist. Arbeiten Sie schnell und verwenden Sie nur wenig Mehl zum Ausrollen. Auch zu langes Backen macht sie hart – nehmen Sie sie heraus, sobald die Ränder goldbraun sind.
Kann ich die Kekse auch ohne Ausstechformen machen?
Klar! Rollen Sie den Teig zu einer Rolle und schneiden Sie Scheiben ab – das ist noch schneller. Oder formen Sie kleine Kugeln und drücken Sie sie flach. Die Optik ist dann rustikaler, aber der Geschmack bleibt gleich.
Wie verhindere ich, dass die Marmelade ausläuft?
Drücken Sie die Mulde nicht zu tief und geben Sie nicht zu viel Marmelade hinein. Ein halber Teelöffel reicht völlig. Und lassen Sie einen kleinen Rand von etwa 5 mm frei – das hält die Marmelade im Keks.
Kann ich die Glasur einfärben?
Ja, mit ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe wird die Glasur rosa oder rot – perfekt für Weihnachten oder Geburtstage. Aber übertreiben Sie nicht mit der Farbe, sonst schmeckt man sie. Ich habe das einmal gemacht und die Kekse sahen toll aus, aber der Geschmack war etwas chemisch.
Fazit – Ein Rezept, das bleibt
Diese schnellen Punschkekse mit Rum-Glasur sind mehr als nur ein weiteres Plätzchenrezept. Sie sind das Ergebnis eines glücklichen Zufalls und einer Lektion in Demut – denn manchmal hat eine Achtjährige einfach die besseren Ideen. Seit jenem Nachmittag mit Lina backe ich sie regelmäßig, und jedes Mal denke ich daran, wie wichtig es ist, offen für Neues zu bleiben – auch in der Küche.
Probieren Sie es aus! Passen Sie die Marmelade nach Ihrem Geschmack an, experimentieren Sie mit Gewürzen oder machen Sie die vegane Version. Dieses Rezept verzeiht kleine Fehler und belohnt Sie mit Keksen, die nach Wiener Art schmecken – aber ohne den Aufwand. Ich bin gespannt, wie sie Ihnen gelingen! Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren – vielleicht haben Sie ja auch eine Idee, die mich wieder eines Besseren belehrt.
Also, ran an den Teig und viel Freude beim Backen – Ihre Küche wird es Ihnen danken, und Ihr Gaumen auch!
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Schnelle Punschkekse mit Rum-Glasur: Bestes Wiener Rezept
Diese schnellen Punschkekse mit Rum-Glasur sind das Ergebnis eines glücklichen Zufalls – eine Achtjährige hatte die Idee, Marmelade in die Mitte zu geben statt einer aufwändigen Füllung. In unter 30 Minuten zaubern Sie unwiderstehliche Kekse, die nach Wiener Art schmecken, aber ohne den Aufwand.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 27 Minuten
- Yield: 30 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Österreichisch
Ingredients
- 250 g Mehl (glattes Weizenmehl, Type 405)
- 125 g Butter (kalt, in kleinen Würfeln)
- 80 g Zucker (feiner Kristallzucker)
- 1 Ei (Größe M, Zimmertemperatur)
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL selbstgemachter)
- 1 Prise Salz
- 2 EL Rum (für den Teig, z.B. Bacardi oder Inländerrum)
- Ca. 4 EL Marmelade (am besten Himbeer- oder Marillenmarmelade)
- 200 g Puderzucker (gesiebt)
- 3–4 EL Rum (für die Glasur)
- Eventuell 1–2 EL Wasser (falls die Glasur zu dick wird)
Instructions
- Teig vorbereiten (5 Minuten): Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Schüssel geben. Kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben. Mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe zu einer krümeligen Masse verarbeiten (ca. 1 Minute). Dann das Ei und 2 EL Rum hinzufügen und kurz weiterrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange kneten! Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, ohne zu kleben.
- Teig kühlen (10 Minuten): Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 10 Minuten ins Kühlfach legen. In der Zwischenzeit Backblech vorbereiten und Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Teig ausrollen (5 Minuten): Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben. Teig etwa 3-4 mm dick ausrollen. Runde Plätzchen ausstechen (ca. 4-5 cm Durchmesser) und mit etwas Abstand auf das Backblech legen. Reste einmal zusammenkneten und erneut ausrollen.
- Die Mulde formen (2 Minuten): Mit dem Daumen oder einem kleinen Löffel eine Vertiefung in die Mitte jedes Kekses drücken – nicht zu tief. Einen halben Teelöffel Marmelade hineingeben. Einen kleinen Rand frei lassen.
- Backen (10-12 Minuten): Blech auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben. Kekse sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun sind – die Mitte sollte noch hell bleiben. Nach dem Backen sofort vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
- Die Rum-Glasur zubereiten (3 Minuten): Puderzucker in eine flache Schale sieben. Nach und nach den Rum dazugeben und mit einem Löffel rühren, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht (wie flüssiger Honig). Falls zu dick, einen Schuss Wasser dazugeben.
- Kekse glasieren (5 Minuten): Jeden ausgekühlten Keks mit der Oberseite in die Glasur tauchen. Überschuss kurz abtropfen lassen. Kekse wieder auf das Gitter legen, damit die Glasur fest wird (ca. 20-30 Minuten bei Zimmertemperatur).
Notes
Die Kekse müssen komplett ausgekühlt sein, bevor die Glasur aufgetragen wird. Die Marmelade in der Mitte sorgt für Saftigkeit. Für eine alkoholfreie Variante: Rum im Teig durch 2 EL Milch ersetzen, in der Glasur durch Rum-Aroma oder Orangensaft. Die Kekse halten sich in einer luftdichten Dose 5-7 Tage. Unglasierte Kekse können bis zu 3 Monate eingefroren werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks
- Calories: 120
- Sugar: 10
- Fat: 5
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 17
- Fiber: 0.5
- Protein: 1.5
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