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Christopher Wright

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Schnelle Thermomix Butterplätzchen – 3 einfache Varianten aus 1 Teig

Ready In 45 Minuten
Servings 60-80 Plätzchen
Difficulty Easy

Letzten November stand ich in der Küche meiner Nachbarin Frau Schmidt, während sie mit geübten Handgriffen einen Teig knetete. Ich hatte gerade frustriert zugegeben, dass meine Weihnachtsplätzchen letztes Jahr eher wie Ziegelsteine aussahen. Sie hörte kurz auf zu kneten, sah mich über ihre Brille hinweg an und sagte: „Kind, du musst den Teig einfach in Ruhe lassen. Und den Thermomix.” Dann lachte sie und gab mir ihr Rezept – allerdings nur mündlich, versteht sich. Keine Notizen, keine genauen Grammangaben. Nur „so viel Mehl, bis es sich gut anfühlt” und „Butter, aber richtig viel”.

Ich habe dieses Rezept dann zu Hause immer wieder angepasst, bis es perfekt für den Thermomix war. Drei Jahre später backe ich immer noch nach ihrem Grundprinzip, aber ich habe es zu etwas gemacht, das wirklich jeder an einem stressigen Dienstagabend hinkriegt. Ehrlich, der Teig ist in fünf Minuten fertig – und das ist kein Versprechen, das ist einfach Fakt.

Vielleicht kennst du das ja: Man will Plätzchen backen, aber die Zeit rennt davon, die Kinder sind ungeduldig, und irgendwie fehlt die Energie für ein stundenlanges Projekt. Genau dafür sind diese schnellen Thermomix Butterplätzchen gemacht. Sie sind der Beweis, dass einfache Zutaten und ein guter Mixer mehr können als jedes komplizierte Rezept. Und das Beste? Aus einem einzigen Grundteig zauberst du drei völlig unterschiedliche Varianten. Das nenne ich mal Effizienz.

Warum du diese Butterplätzchen lieben wirst

Ich hab dieses Rezept in den letzten Jahren bestimmt zwanzigmal gebacken – für den Kindergartenbasar, für die Schwiegermutter, für den spontanen Besuch am dritten Advent. Und jedes Mal funktioniert es. Wirklich. Deshalb kann ich dir mit ziemlicher Sicherheit sagen, warum auch du sie lieben wirst:

  • Blitzschnell zubereitet: Der Teig ist in unter 5 Minuten im Thermomix fertig. Kein stundenlanges Kühlen, keine komplizierten Handgriffe. Perfekt für alle, die nach der Arbeit noch schnell was backen wollen.
  • Minimale Zutatenliste: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder Spezialzutaten. Butter, Zucker, Mehl, Ei – das hast du garantiert zu Hause. Selbst wenn der Kühlschrank fast leer ist.
  • Drei Varianten, ein Teig: Aus exakt demselben Grundteig zauberst du klassische Butterplätzchen, zarte Vanillekipferl und würzige Zimtsterne. Das spart Zeit, Geld und vor allem Nerven.
  • Immer ein Erfolgserlebnis: Selbst wenn du sonst eher der Typ „angebrannte Pizza” bist – dieser Teig gelingt garantiert. Er ist super verzeihend und klebt nicht.
  • Kinderleichte Verarbeitung: Der Teig lässt sich perfekt ausrollen, klebt nicht an der Arbeitsfläche und bleibt auch nach dem Ausstechen formstabil. Kein Gefummel mehr mit klebrigen Fingern.

Was diese Plätzchen von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus buttrigem Geschmack und der perfekten Konsistenz – außen leicht knusprig, innen zart und mürbe. Ich habe lange gebraucht, um dieses Verhältnis hinzubekommen. Zu viel Mehl und sie werden trocken, zu wenig und sie zerfallen. Aber jetzt hab ich den Dreh raus, und ich geb ihn gern an dich weiter.

Ich sag dir eins: Wenn du diese Plätzchen das erste Mal isst, wirst du kurz die Augen schließen. Nicht, weil sie fancy sind, sondern weil sie einfach nach genau dem schmecken, was Weihnachten sein sollte – unkompliziert, wohlig und einfach richtig gut.

Welche Zutaten du brauchst

Dieses Rezept lebt von einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Du wirst überrascht sein, wie viel Geschmack aus so wenigen Komponenten entstehen kann. Hier kommt die vollständige Liste – mit ein paar kleinen Geheimtipps von mir.

Für den Grundteig (ergibt ca. 60-80 Plätzchen, je nach Ausstechform):

  • 250 g weiche Butter (ich nehme am liebsten die deutsche Markenbutter mit 82 % Fett – sie macht den Teig besonders mürbe und aromatisch. Lass sie unbedingt rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, mindestens 30 Minuten vorher.)
  • 100 g Puderzucker (kein normaler Zucker! Puderzucker löst sich besser auf und macht den Teig feiner. Wer mag, kann auch 80 g nehmen für weniger Süße.)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (selbst gemacht oder gekauft – beides funktioniert. Ich mische manchmal das Mark einer halben Vanilleschote unter, das gibt extra Aroma.)
  • 1 Prise Salz (ja, wirklich! Salz hebt den Buttergeschmack enorm hervor. Klingt komisch, ist aber so.)
  • 1 Eigelb (Größe M) (das Eigelb bindet den Teig, ohne ihn zu schwer zu machen. Das Eiweiß kannst du für die Zimtsterne aufheben.)
  • 300 g Weizenmehl Type 405 (ich hab schon verschiedene Mehle getestet – Type 405 ist am besten geeignet. Type 550 macht den Teig zu fest, Dinkelmehl braucht etwas mehr Flüssigkeit.)

Für die drei Varianten:

Thermomix Butterplätzchen preparation steps

Variante 1: Klassische Butterplätzchen

  • Den Grundteig wie beschrieben zubereiten
  • Zum Verzieren: 100 g Puderzucker + 2-3 EL Zitronensaft oder 100 g Zartbitterschokolade
  • Bunte Streusel, gehackte Pistazien oder getrocknete Rosenblüten (optional, aber hübsch!)

Variante 2: Zarte Vanillekipferl

  • Den Grundteig zubereiten und 50 g gemahlene Mandeln (ohne Haut) unterkneten
  • Zum Wälzen: 50 g Puderzucker + 2 Päckchen Vanillezucker (oder 1 EL Vanillezucker selbst gemacht)
  • Die Mandeln machen den Teig etwas bröseliger – das ist gewollt! Die Kipferl sollen auf der Zunge zergehen.

Variante 3: Würzige Zimtsterne

  • Den Grundteig zubereiten und 1 TL Zimt, ½ TL gemahlene Nelken, ¼ TL Kardamom untermischen
  • Für den Guss: 1 Eiweiß + 150 g Puderzucker + 1 Spritzer Zitronensaft
  • Die Gewürze sollten frisch sein – alter Zimt schmeckt einfach nicht. Ich kauf meine Gewürze immer im kleinen Glas und tausche sie jedes Jahr aus.

Meine Einkaufstipps: Ich schwöre auf die Butter von Weihenstephan für den besten Geschmack. Bei den Mandeln nehme ich die von Seeberger, weil sie gleichmäßig gemahlen sind. Und den Vanillezucker mach ich mir mittlerweile selbst – einfach eine ausgekratzte Vanilleschote in ein Glas mit Puderzucker geben und zwei Wochen ziehen lassen. Das lohnt sich wirklich!

Substitutionshinweise: Für eine laktosefreie Version nimmst du einfach laktosefreie Butter. Funktioniert einwandfrei. Wer keine Mandeln mag oder eine Nussallergie hat, kann bei den Kipferl einfach gemahlene Sonnenblumenkerne nehmen – klingt ungewöhnlich, schmeckt aber überraschend gut. Und für die Zimtsterne kannst du auch Lebkuchengewürz verwenden, wenn du kein separates Gewürz kaufen willst.

Welche Küchengeräte du brauchst

Das Schöne an diesem Rezept? Du brauchst nicht viel. Hier ist meine persönliche Liste – inklusive der Dinge, die das Leben leichter machen:

  • Thermomix TM5, TM6 oder TM31: Natürlich das Herzstück. Jeder Thermomix funktioniert, die Zeiten sind für alle Modelle gleich. Ich hab meinen TM6 jetzt seit drei Jahren und liebe ihn für Teige.
  • Eine saubere Arbeitsfläche: Am besten aus Holz oder Marmor. Keine Sorge, wenn du nur eine normale Küchenplatte hast – mein Teig klebt nicht, versprochen.
  • Nudelholz: Ein einfaches Holz-Nudelholz tut es völlig. Ich hab mal ein Silikon-Nudelholz ausprobiert, aber das war mir zu rutschig. Mein alter Favorit ist ein schweres Buchenholz-Modell von Ikea.
  • Ausstechförmchen: Für die klassischen Plätzchen brauchst du Sterne, Herzen, Tannenbäume – was immer dir gefällt. Für die Kipferl gibt es spezielle Kipferl-Formen, aber du kannst auch einfach Dreiecke schneiden.
  • Backpapier: Unverzichtbar. Ich kaufe immer das mit der Anti-Haft-Beschichtung, das spart Ärger.
  • Küchenwaage: Bitte keine Cups oder Löffel-Messungen bei diesem Rezept. Butter und Mehl genau abwiegen – das ist der Schlüssel zum Erfolg.
  • Kühlschrank: Ja, den brauchst du. Der Teig muss kurz ruhen, aber keine Sorge – nur 30 Minuten, nicht über Nacht.

Falls du keinen Thermomix hast: Du kannst den Teig auch mit der Hand oder einer Küchenmaschine kneten. Einfach alle Zutaten in einer Schüssel mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Dauert vielleicht 2 Minuten länger, aber das Ergebnis ist identisch. Versprochen!

Und noch ein Tipp zur Reinigung: Der Thermomix-Mixbecher lässt sich am besten gleich nach dem Teig ausspülen, bevor der Teig antrocknet. Einfach warmes Wasser und einen Tropfen Spülmi – fertig. Kein Schrubben nötig.

Die Zubereitung Schritt für Schritt

Jetzt wird’s praktisch. Ich zeig dir genau, wie der Teig gelingt – und dann, wie du daraus drei verschiedene Plätzchensorten zauberst. Keine Angst, es ist wirklich einfach.

Schritt 1: Der Grundteig im Thermomix

  1. Butter in den Mixtopf geben und 20 Sekunden / Stufe 4 cremig rühren. Sie sollte schön hell und fluffig sein – das dauert manchmal 5 Sekunden länger, wenn die Butter noch kalt ist.
  2. Puderzucker, Vanillezucker und Salz dazugeben. 15 Sekunden / Stufe 4 unterrühren. Kurz den Deckel öffnen und mit dem Spatel nach unten schieben, falls was am Rand klebt.
  3. Eigelb zugeben und 10 Sekunden / Stufe 4 einarbeiten. Der Teig sieht jetzt aus wie eine hellgelbe Creme – genau richtig!
  4. Mehl dazusieben (ja, ich siebe es wirklich – macht den Teig luftiger). 20 Sekunden / Stufe 4 verkneten. Dann nochmal 10 Sekunden / Stufe 4 – der Teig sollte sich zu einem glatten Kloß formen. Wenn er noch krümelig ist, einfach 5 Sekunden länger laufen lassen.
  5. Teig aus dem Mixtopf nehmen, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Ja, das ist wirklich nötig – sonst klebt der Teig beim Ausrollen. Aber mehr Zeit braucht es nicht.

Mein Tipp: Wenn du wenig Zeit hast, kannst du den Teig auch 15 Minuten ins Gefrierfach legen. Funktioniert genauso gut. Aber nicht länger als 20 Minuten, sonst wird er zu hart.

Schritt 2: Die drei Varianten – so geht’s

Variante 1: Klassische Butterplätzchen

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft: 160 °C). Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
  2. Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ca. 5 mm dick ausrollen. Nicht dünner, sonst werden die Plätzchen zu knusprig – sie sollen ja mürbe sein.
  3. Mit Ausstechförmchen Plätzchen ausstechen und auf die Bleche legen. Achtung: Nicht zu dicht setzen, sie gehen minimal auf. Ich lass ca. 2 cm Abstand.
  4. Im vorgeheizten Ofen 8-10 Minuten backen, bis die Ränder ganz leicht goldbraun sind. Sie sehen nach dem Backen noch weich aus – das ist gut! Sie härten beim Abkühlen nach.
  5. Vollständig auskühlen lassen (mindestens 10 Minuten auf dem Blech, dann auf ein Kuchengitter).
  6. Zum Verzieren: Puderzucker mit Zitronensaft verrühren, bis ein dickflüssiger Guss entsteht. Plätzchen damit bestreichen und mit Streuseln verzieren. Oder Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Plätzchen zur Hälfte eintauchen. Ich mach immer beides – sieht bunt aus und jeder findet was.

Variante 2: Zarte Vanillekipferl

  1. Den Grundteig zubereiten, aber vor dem Kühlen die 50 g gemahlene Mandeln mit der Hand unterkneten. Ja, von Hand – der Thermomix würde die Mandeln zu fein mahlen. Einfach kurz durchkneten, bis alles gleichmäßig ist.
  2. Teig wie gehabt 30 Minuten kühlen.
  3. Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft: 150 °C).
  4. Aus dem Teig kleine Kipferl formen: Dafür walnussgroße Stücke nehmen, zu einer Rolle formen (ca. 5 cm lang) und die Enden zu Hörnchen biegen. Klingt aufwendig, ist aber nach dem dritten Kipferl Routine. Ich mach immer 20 Stück auf einmal.
  5. Aufs Blech legen und 10-12 Minuten backen, bis sie ganz leicht Farbe bekommen – sie sollen blass bleiben! Die Kipferl sind fertig, wenn sie an den Unterseiten goldbraun sind.
  6. Noch heiß (Vorsicht, nicht verbrennen!) in der Vanillezucker-Puderzucker-Mischung wälzen. Das ist der Trick: Nur wenn sie warm sind, bleibt genug Zucker kleben. Ich geb die Mischung in eine flache Schale und schüttle die Kipferl vorsichtig darin.

Variante 3: Würzige Zimtsterne

  1. Den Grundteig zubereiten und vor dem Kühlen die Gewürze (Zimt, Nelken, Kardamom) mit der Hand unterkneten. Der Teig riecht jetzt schon himmlisch – ich liebe diesen Moment!
  2. Teig 30 Minuten kühlen.
  3. Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft: 130 °C). Ja, niedriger als bei den anderen – die Zimtsterne sollen nicht zu dunkel werden.
  4. Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 6 mm dick ausrollen (etwas dicker als die anderen, weil sie sonst zu trocken werden). Mit Sternförmchen ausstechen.
  5. Für den Guss: Eiweiß mit Puderzucker und Zitronensaft 5 Minuten mit dem Schneebesen des Thermomix (oder Handrührer) steif schlagen. Der Guss sollte dickflüssig sein – wenn er zu dünn ist, noch etwas Puderzucker zugeben.
  6. Die Sterne mit dem Guss bestreichen (ich nehm einen kleinen Pinsel dafür) und sofort 12-15 Minuten backen. Der Guss soll weiß bleiben und nur leicht antrocknen – nicht bräunen!

Wichtiger Hinweis: Backe immer nur ein Blech auf einmal. Die Mitte des Ofens ist der beste Platz – zu nah am Heizkörper verbrennen die Plätzchen unten. Und dreh das Blech nach der Hälfte der Zeit einmal um, falls dein Ofen ungleichmäßig backt. Glaub mir, ich hab schon genug Plätzchen ruiniert, weil ich zu faul war, das Blech zu drehen.

Backtipps & Techniken für perfekte Plätzchen

Ich hab im Laufe der Jahre so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Hier sind meine besten Tipps – damit du nicht dieselben Fehler wiederholen musst:

Der Teig klebt? Kein Problem. Leg ihn einfach nochmal für 10 Minuten in den Kühlschrank. Oder bestäube die Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Aber nicht zu viel – sonst werden die Plätzchen trocken. Ein Esslöffel Mehl reicht völlig.

Die Plätzchen zerfallen? Dann war der Teig zu warm oder du hast zu wenig Mehl genommen. Nächstes Mal einfach 20 g mehr Mehl zugeben. Und den Teig wirklich kalt stellen – das ist kein optionaler Schritt, sondern Pflicht.

Der Guss wird nicht fest? Dann war zu viel Zitronensaft drin. Einfach nochmal Puderzucker unterrühren, bis die Konsistenz passt. Der Guss sollte dick wie Honig sein – nicht flüssig wie Wasser.

Multitasking-Tipp: Während der Teig im Kühlschrank ruht, kannst du schon mal die Backbleche vorbereiten und den Ofen vorheizen. Und wenn die ersten Plätzchen im Ofen sind, formst du schon die nächsten. So bist du in 45 Minuten fertig – inklusive Aufräumen.

Mein größter Fail: Letztes Jahr hab ich den Teig für die Kipferl gemacht und vergessen, die Mandeln unterzukneten. Erst als die Kipferl im Ofen waren, ist mir aufgefallen, dass was fehlt. Sie waren trotzdem lecker – aber nicht so zart wie mit Mandeln. Seitdem schreib ich mir die Zutaten auf einen Zettel und kleb ihn an den Kühlschrank. Klingt albern, aber es hilft!

Konsistenz-Check: Der Teig sollte sich anfühlen wie weicher Knete – geschmeidig, aber nicht klebrig. Wenn er zu fest ist, einfach einen Esslöffel Milch oder Wasser zugeben. Wenn er zu weich ist, noch 20 g Mehl einarbeiten. Mit der Zeit entwickelst du ein Gefühl dafür.

Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack

Das Schöne an diesem Grundteig? Du kannst ihn nach Herzenslust abwandeln. Hier sind meine liebsten Variationen – alle selbst getestet und für gut befunden:

Veganer Genuss: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (ich nehme Alsan) und das Eigelb durch 1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser (5 Minuten quellen lassen). Die Plätzchen werden etwas weniger mürbe, aber immer noch lecker. Funktioniert am besten bei den klassischen Butterplätzchen.

Schoko-Variante: Gib 30 g Kakaopulver (ungesüßt) zusammen mit dem Mehl in den Mixtopf. Die Plätzchen bekommen eine schöne dunkle Farbe und schmecken intensiv schokoladig. Perfekt für alle, die nicht genug Schokolade bekommen können. Ich mach daraus gerne kleine Herzen und bestreiche sie mit weißer Schokolade – sieht edel aus.

Zitronen-Variante: Statt Vanillezucker nimmst du den Abrieb einer halben Bio-Zitrone + 1 EL Zitronensaft. Die Plätzchen schmecken frisch und fruchtig – ideal für den Sommer oder als Abwechslung in der Weihnachtszeit. Dazu passt ein Guss aus Puderzucker und Zitronensaft.

Nussfreie Variante: Für die Kipferl einfach die Mandeln durch gemahlene Haferflocken ersetzen. Klingt seltsam, schmeckt aber wirklich gut! Die Konsistenz wird etwas gröber, aber das macht den Charme aus.

Gewürz-Variante für Erwachsene: Für die Zimtsterne zusätzlich 1 EL Orangenschale und 1 EL Amaretto oder Rum in den Teig geben. Die Plätzchen bekommen eine herrlich weihnachtliche Note. Aber Achtung: nicht für Kinder geeignet!

Meine persönliche Lieblingsvariante: Ich mische manchmal 50 g gehackte Pistazien unter den Grundteig und forme daraus kleine Kugeln, die ich in Puderzucker wälze. Sie sehen aus wie Schneebälle und schmecken herrlich nussig. Absoluter Geheimtipp für jede Weihnachtsfeier!

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Die Plätzchen schmecken am besten, wenn sie ein paar Tage durchgezogen sind – aber ehrlich, wer kann so lange warten? Hier meine Erfahrungen zum Servieren und Lagern:

Serviertemperatur: Zimmertemperatur ist ideal. Die Plätzchen schmecken dann am buttrigsten und mürbesten. Aus dem Kühlschrank sind sie zu hart – also rechtzeitig rausnehmen. Ich stell sie immer eine Stunde vor dem Servieren auf die Anrichte.

Dazu passen: Ein Glas kalte Milch (für die Kinder), eine Tasse Glühwein oder Punsch (für die Erwachsenen) oder einfach ein guter Kaffee. Die Plätzchen sind auch toll auf einem Plätzchenteller mit anderen Sorten – sie brechen nicht so leicht, also kannst du sie gut stapeln.

Aufbewahrung im Kühlschrank: In einer luftdichten Dose halten sie sich bis zu 2 Wochen. Aber Vorsicht: Die Zimtsterne und Vanillekipferl werden mit der Zeit weicher – das ist normal und sogar gewünscht. Die klassischen Butterplätzchen bleiben länger knusprig. Ich leg immer ein Stück Apfelschale in die Dose, dann bleiben sie saftig – aber tausch die Schale alle 2 Tage aus, sonst schimmelt sie.

Einfrieren: Die Plätzchen lassen sich hervorragend einfrieren. Einfach in Gefrierbeutel geben und bis zu 3 Monate lagern. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur 2 Stunden stehen lassen. Ich frier sie immer ohne Guss ein – den mach ich erst nach dem Auftauen frisch. So schmecken sie wie frisch gebacken.

Mein Tipp für Geschenke: Die Plätzchen in hübsche Gläser oder Cellophantüten verpacken, mit einer Schleife versehen – und schon hast du ein persönliches Weihnachtsgeschenk, das von Herzen kommt. Ich verschenk jedes Jahr mindestens fünf Gläser und die Leute freuen sich immer riesig.

Nährwerte & gesundheitliche Aspekte

Okay, lass uns ehrlich sein: Plätzchen sind kein Diätessen. Aber ein paar Dinge solltest du wissen:

Pro Stück (klassisches Butterplätzchen, ohne Guss): Ca. 60-70 Kalorien, 4 g Fett, 7 g Kohlenhydrate, 1 g Eiweiß. Die Vanillekipferl haben etwas mehr Kalorien wegen der Mandeln (ca. 80 Kalorien pro Stück), die Zimtsterne liegen dazwischen.

Butter: Ja, sie enthält gesättigte Fettsäuren, aber in Maßen genossen ist sie völlig in Ordnung. Außerdem liefert sie fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K. Ich nehm immer Bio-Butter, weil die Kühe auf der Weide stehen und das Fett hochwertiger ist.

Mandeln (in den Kipferl): Sie sind reich an Vitamin E, Magnesium und gesunden ungesättigten Fettsäuren. Also ein kleiner Gesundheitsbonus in jeder Kipferl! Außerdem senken Mandeln den Cholesterinspiegel – na, wenn das kein Grund ist, gleich zwei zu essen.

Zimt (in den Zimtsternen): Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel regulieren. Aber nimm Ceylon-Zimt, der enthält weniger Cumarin als der billige Cassia-Zimt. Ich kauf meinen immer im Bioladen.

Allergene: Die Plätzchen enthalten Gluten (Mehl), Laktose (Butter) und Eier. Die Kipferl zusätzlich Nüsse (Mandeln). Für Allergiker gibt es die oben genannten Substitutionsmöglichkeiten.

Meine Philosophie: Ich genieße Plätzchen in der Weihnachtszeit ohne schlechtes Gewissen. Drei Stück am Tag sind völlig okay – und wenn es mal fünf sind, ist das auch nicht schlimm. Es ist schließlich Weihnachten, oder?

Fazit: Warum du diesen Teig lieben wirst

Ich backe jetzt seit über zehn Jahren Plätzchen, und dieser Teig ist mein absoluter Favorit. Nicht, weil er besonders ausgefallen ist, sondern weil er einfach funktioniert. Jedes Mal. Ohne Stress, ohne Drama, ohne stundenlanges Putzen.

Die drei Varianten geben dir die Freiheit, für jeden Geschmack etwas dabei zu haben – ob klassisch, nussig oder würzig. Und das Beste: Du musst nicht drei verschiedene Teige zubereiten. Ein Teig, drei Sorten. Das spart Zeit, Geld und vor allem Nerven. Perfekt für alle, die nach der Arbeit noch schnell was backen wollen oder mit Kindern in der Küche stehen.

Ich liebe es, wie der Duft von Butter und Vanille durch die Wohnung zieht, wenn die ersten Plätzchen im Ofen sind. Wie die Kinder mit mehligen Fingern um den Tisch rennen und jedes Plätzchen einzeln begutachten. Und wie die Plätzchen am Ende auf dem Teller verschwinden, noch bevor der Weihnachtsbaum geschmückt ist.

Probier es aus – wirklich. Ich bin gespannt, welche Variante dein Favorit wird. Schreib mir gern in die Kommentare, wie es dir gelungen ist, oder teile deine eigene Kreation auf Pinterest. Und wenn du Fragen hast, frag einfach. Ich beiß nicht – höchstens in ein Plätzchen.

Frohes Backen und eine wundervolle Weihnachtszeit!

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?
Ja, absolut! Wickel den Teig gut in Frischhaltefolie und lager ihn im Kühlschrank. Er hält sich bis zu 3 Tage. Vor dem Verarbeiten einfach 15 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen, damit er wieder geschmeidig wird.

Warum wird mein Teig bröselig?
Das passiert oft, wenn die Butter zu kalt war oder das Mehl zu trocken ist. Einfach einen Esslöffel Milch oder Wasser dazugeben und kurz durchkneten. Wenn der Teig nach dem Kühlen bröselt, ist er wahrscheinlich zu trocken – dann hilft auch ein zusätzliches Eigelb.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Thermomix backen?
Klar! Einfach alle Zutaten in einer Schüssel mit den Händen oder einem Handrührgerät verkneten. Die Reihenfolge ist dieselbe: Butter und Zucker cremig rühren, dann Ei, dann Mehl. Der Teig wird genauso gut – versprochen!

Wie verhindere ich, dass die Plätzchen beim Backen auseinanderlaufen?
Der Teig muss wirklich kalt sein, bevor er in den Ofen kommt. Und die Plätzchen sollten nicht zu dicht auf dem Blech liegen. Außerdem hilft es, das Blech vor dem Backen für 10 Minuten in den Kühlschrank zu stellen – so bleiben die Formen perfekt.

Kann ich die Plätzchen auch einfrieren?
Ja, sowohl der rohe Teig als auch die fertig gebackenen Plätzchen lassen sich einfrieren. Der rohe Teig hält sich 3 Monate im Gefrierfach, die fertigen Plätzchen ebenfalls. Am besten ohne Guss einfrieren und nach dem Auftauen frisch verzieren.

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Thermomix Butterplätzchen recipe

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Schnelle Thermomix Butterplätzchen – 3 einfache Varianten aus 1 Teig

Diese schnellen Thermomix Butterplätzchen sind der Beweis, dass einfache Zutaten und ein guter Mixer mehr können als jedes komplizierte Rezept. Aus einem einzigen Grundteig zauberst du drei völlig unterschiedliche Varianten: klassische Butterplätzchen, zarte Vanillekipferl und würzige Zimtsterne.

  • Author: Hannah
  • Prep Time: 5 Minuten
  • Cook Time: 8-15 Minuten (je nach Variante)
  • Total Time: 45 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 60-80 Plätzchen (je nach Ausstechform) 1x
  • Category: Weihnachtsgebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (82 % Fett, z.B. deutsche Markenbutter)
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb (Größe M)
  • 300 g Weizenmehl Type 405
  • Für Variante 1 (Klassische Butterplätzchen): 100 g Puderzucker + 2-3 EL Zitronensaft oder 100 g Zartbitterschokolade, bunte Streusel (optional)
  • Für Variante 2 (Zarte Vanillekipferl): 50 g gemahlene Mandeln (ohne Haut), 50 g Puderzucker + 2 Päckchen Vanillezucker zum Wälzen
  • Für Variante 3 (Würzige Zimtsterne): 1 TL Zimt, ½ TL gemahlene Nelken, ¼ TL Kardamom, 1 Eiweiß + 150 g Puderzucker + 1 Spritzer Zitronensaft für den Guss

Instructions

  1. Butter in den Mixtopf geben und 20 Sekunden / Stufe 4 cremig rühren.
  2. Puderzucker, Vanillezucker und Salz dazugeben. 15 Sekunden / Stufe 4 unterrühren.
  3. Eigelb zugeben und 10 Sekunden / Stufe 4 einarbeiten.
  4. Mehl dazusieben. 20 Sekunden / Stufe 4 verkneten, dann nochmal 10 Sekunden / Stufe 4, bis sich ein glatter Teigkloss formt.
  5. Teig aus dem Mixtopf nehmen, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  6. Für Variante 1 (Klassische Butterplätzchen): Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 °C) vorheizen. Teig auf leicht bemehlter Fläche ca. 5 mm dick ausrollen. Mit Ausstechförmchen Plätzchen ausstechen und auf mit Backpapier belegte Bleche legen. 8-10 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Vollständig auskühlen lassen. Puderzucker mit Zitronensaft verrühren und Plätzchen damit bestreichen oder Schokolade schmelzen und Plätzchen zur Hälfte eintauchen.
  7. Für Variante 2 (Zarte Vanillekipferl): Vor dem Kühlen die 50 g gemahlene Mandeln mit der Hand unterkneten. Teig 30 Minuten kühlen. Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 150 °C) vorheizen. Aus dem Teig kleine Kipferl formen (walnussgroße Stücke, zu Rollen formen und Enden zu Hörnchen biegen). 10-12 Minuten backen, bis sie ganz leicht Farbe bekommen. Noch heiß in der Vanillezucker-Puderzucker-Mischung wälzen.
  8. Für Variante 3 (Würzige Zimtsterne): Vor dem Kühlen die Gewürze (Zimt, Nelken, Kardamom) mit der Hand unterkneten. Teig 30 Minuten kühlen. Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 130 °C) vorheizen. Teig auf bemehlter Fläche ca. 6 mm dick ausrollen. Mit Sternförmchen ausstechen. Für den Guss: Eiweiß mit Puderzucker und Zitronensaft 5 Minuten steif schlagen. Sterne mit Guss bestreichen und sofort 12-15 Minuten backen (Guss soll weiß bleiben).

Notes

Der Teig muss unbedingt 30 Minuten kühlen, sonst klebt er beim Ausrollen. Bei Zeitmangel kann er auch 15 Minuten ins Gefrierfach. Die Plätzchen schmecken am besten, wenn sie ein paar Tage durchgezogen sind. In einer luftdichten Dose halten sie sich bis zu 2 Wochen. Einfrieren ist möglich (bis zu 3 Monate, am besten ohne Guss).

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen (klassis
  • Calories: 6070
  • Sugar: 3
  • Sodium: 20
  • Fat: 4
  • Saturated Fat: 2.5
  • Carbohydrates: 7
  • Fiber: 0.2
  • Protein: 1

Keywords: Butterplätzchen, Thermomix, Weihnachtsplätzchen, Vanillekipferl, Zimtsterne, einfaches Rezept, schnell, 3 Varianten, Grundteig

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