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Christopher Wright

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Weihnachtliche Chai-Latte-Plätzchen: Perfektes Rezept mit Kardamomglasur

Ready In 90 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Medium

Meine Schwester hat Weihnachtsplätzchen jahrelang verweigert. „Zu trocken”, „zu süß”, „lohnt den Aufwand nicht” – ihre Ablehnung war so konstant wie die alljährliche Diskussion um echte oder künstliche Tannenzweige. Letztes Jahr, an einem verregneten zweiten Advent, stand ich in meiner Küche und rührte einen Teig an, der nach allem schmecken sollte, was ich an einem winterlichen Nachmittag liebe: Zimt, Ingwer, Nelken, Kardamom und einen Hauch von starkem Chai. Ich backte die ersten Bleche „nur für mich”, wie ich dachte. Als ich nach einer halben Stunde ins Wohnzimmer kam, um meine Tasse nachzufüllen, fand ich meine Schwester am Küchentresen – sie hatte drei Plätzchen auf einen kleinen Teller gestapelt und hielt das vierte schon in der Hand. „Die sind anders”, murmelte sie mit vollen Backen. „Die sind richtig gut.” Genau da wusste ich, dass dieses Rezept für weihnachtliche Chai-Latte-Plätzchen ein Dauerbrenner werden würde. Es ist der Duft von Dezember in Plätzchenform, und ehrlich – wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ich diejenige sein würde, die eine eingefleischte Plätzchen-Skeptikerin bekehrt?

Warum Sie diese Chai-Latte-Plätzchen lieben werden

Diese Plätzchen sind nicht einfach nur süß – sie erzählen eine Geschichte von Wärme, Gewürzen und gemütlichen Abenden auf dem Sofa. Und genau das macht sie so besonders.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt, und nach 30 Minuten Kühlzeit geht es ans Ausstechen und Backen. Perfekt für spontane Backnachmittage in der Vorweihnachtszeit.
  • Zutaten aus dem Vorratsschrank: Keine exotischen Spezialitäten – die meisten Gewürze haben Sie wahrscheinlich schon im Schrank. Nur der Kardamom ist vielleicht eine Neuanschaffung, aber den werden Sie lieben lernen.
  • Perfekt für die Adventszeit: Ob zum ersten Advent, für den Weihnachtsmarkt zu Hause oder als Mitbringsel zu einer Winterfeier – diese Plätzchen passen einfach immer.
  • Ein echter Publikumsliebling: Selbst eingefleischte Vanillekipferl-Fans greifen bei diesen Chai-Latte-Plätzchen gleich zweimal zu. Die Gewürzglasur macht sie unwiderstehlich.
  • Unverschämt lecker: Die Kombination aus buttrigem Mürbeteig, aromatischem Chai-Gewürzmix und der zarten Kardamomglasur ist einfach himmlisch. Der erste Biss fühlt sich an wie eine warme Decke an einem kalten Tag.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen einem klassischen Mürbeteig und der intensiven, aber nicht aufdringlichen Würze eines echten Chai Latte. Ich habe wochenlang mit den Gewürzverhältnissen experimentiert, bis ich diesen Punkt gefunden habe, an dem kein Gewürz dominiert, sondern alle zusammen eine harmonische Einheit bilden. Das ist nicht irgendein Plätzchenrezept – das ist Ihr neues Lieblingsrezept für die Weihnachtsbäckerei.

Welche Zutaten Sie brauchen

Für diese weihnachtlichen Chai-Latte-Plätzchen verwenden Sie einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie diesen unverwechselbaren Geschmack.

Für den Teig:

  • 250 g Weizenmehl (Type 405) – für eine zarte, mürbe Textur. Dinkelmehl funktioniert auch, dann werden die Plätzchen etwas fester.
  • 100 g gemahlene Mandeln – sie machen den Teig besonders zart und geben eine leichte, nussige Note. (Tipp: Ich verwende gerne die blanchierte Variante von Seeberger für ein feineres Ergebnis.)
  • 125 g Puderzucker – löst sich besser auf als normaler Zucker und macht den Teig geschmeidiger.
  • 1 Prise Salz – hebt die Aromen hervor, unterschätzen Sie das nicht.
  • 1 TL Chai-Gewürzmischung (selbst gemischt oder fertig) – das Herzstück des Rezepts. Mehr dazu gleich.
  • 1/2 TL gemahlener Kardamom – ja, extra! Der Chai allein reicht nicht, wir wollen diesen intensiven, fast blumigen Kardamomgeschmack.
  • 200 g kalte Butter (in Würfeln) – je kälter, desto mürber werden die Plätzchen. Ich stelle die Butter manchmal für 10 Minuten ins Gefrierfach.
  • 1 Ei (Größe M) – bindet den Teig. Für eine vegane Version können Sie 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser verwenden.

Für die Chai-Gewürzmischung (ergibt etwa 3 EL):

weihnachtliche Chai-Latte-Plätzchen preparation steps

  • 1 EL Zimt – die Basis, warm und süßlich.
  • 1 TL Ingwerpulver – gibt eine leichte Schärfe.
  • 1 TL Kardamompulver – unverzichtbar für den Chai-Charakter.
  • 1/2 TL Nelkenpulver – sehr intensiv, also vorsichtig dosieren.
  • 1/2 TL Piment – rundet das Aroma ab.
  • 1/4 TL Muskatnuss (frisch gerieben) – ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Sie können auch fertige Chai-Gewürzmischungen kaufen, aber selbst gemischt schmeckt es einfach besser und Sie können die Intensität steuern.

Für die Gewürzglasur:

  • 150 g Puderzucker – die Basis für eine glatte, glänzende Glasur.
  • 2-3 EL stark aufgebrühter Chai-Tee (abgekühlt) – gibt nicht nur Geschmack, sondern auch eine leicht bräunliche Farbe.
  • 1/2 TL gemahlener Kardamom – für das besondere Etwas.
  • 1 EL Zitronensaft (optional) – sorgt für eine leichte Säure und verhindert, dass die Glasur zu süß wird.

Zum Verzieren (optional):

  • Ein paar zerstoßene Kardamomkapseln – sehen wunderschön aus und geben ein extra Aroma.
  • Essbare Goldflocken oder Sternanis – für eine besonders festliche Optik.

Welche Küchengeräte Sie benötigen

Die gute Nachricht: Sie brauchen keine spezielle Ausrüstung für diese weihnachtlichen Chai-Latte-Plätzchen. Ein paar Basics reichen völlig aus.

  • Eine große Rührschüssel – am besten aus Edelstahl oder Glas, damit der Teig nicht zu warm wird.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – für den Mürbeteig. Mit den Händen geht es auch, aber dann wird der Teig durch die Körperwärme schneller weich.
  • Küchenwaage – bei Plätzchen lohnt sich genaues Abwiegen, wirklich.
  • Frischhaltefolie – zum Kühlen des Teigs.
  • Nudelholz – ein gleichmäßiges Ausrollen ist wichtig für eine einheitliche Backzeit.
  • Ausstechförmchen – Sterne, Herzen, Tannenbäume oder einfach runde Formen. Ich liebe kleine Sternchen für diese Plätzchen.
  • Backblech mit Backpapier – kein Einfetten nötig.
  • Ein feiner Pinsel oder kleiner Löffel – zum Auftragen der Glasur.
  • Kuchengitter – zum Auskühlen der Plätzchen, sonst werden sie unten feucht.

Ein Tipp aus Erfahrung: Investieren Sie in gute Ausstechförmchen aus Metall. Die billigen Plastikformen verbiegen sich schnell und die Ränder werden unsauber. Ich habe meine vor Jahren auf dem Weihnachtsmarkt gekauft und sie halten immer noch.

Zubereitung: Schritt für Schritt

Jetzt wird es ernst! Folgen Sie diesen Schritten, und Ihre Küche wird nach reinstem Weihnachtszauber duften.

Schritt 1: Die Chai-Gewürzmischung vorbereiten

Mischen Sie alle Gewürze in einer kleinen Schüssel. Bewahren Sie den Rest in einem luftdichten Glas auf – er hält sich monatelang und schmeckt auch wunderbar in Porridge, Joghurt oder Heißgetränken. Der Duft allein ist schon ein kleines Weihnachtswunder.

Schritt 2: Den Mürbeteig zubereiten

Geben Sie Mehl, gemahlene Mandeln, Puderzucker, Salz, die Chai-Mischung und den extra Kardamom in eine große Schüssel. Vermischen Sie alles kurz. Dann kommen die kalten Butterwürfel und das Ei dazu. Jetzt arbeiten Sie mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine auf niedriger Stufe, bis ein krümeliger Teig entsteht. Kneten Sie ihn dann kurz mit den Händen zu einer glatten Kugel – aber nicht zu lange, sonst wird er zäh. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. (Ich habe es einmal eilig gehabt und nur 15 Minuten gekühlt – der Teig ließ sich schlecht ausrollen und die Plätzchen sind etwas verlaufen. Also: Geduld lohnt sich!)

Schritt 3: Den Ofen vorheizen und den Teig ausrollen

Heizen Sie den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rollen Sie den gekühlten Teig gleichmäßig aus, etwa 4-5 mm dick. Stechen Sie die Plätzchen aus und setzen Sie sie mit etwas Abstand auf das mit Backpapier belegte Blech. Der Teig sollte immer schön kühl bleiben – arbeiten Sie in Portionen und stellen Sie den Rest zurück in den Kühlschrank.

Schritt 4: Backen

Backen Sie die Plätzchen für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Der Geruch in der Küche wird Sie jetzt wahnsinnig machen – lassen Sie sich nicht verführen, die Plätzchen zu früh aus dem Ofen zu holen. Sie sind nach dem Abkühlen erst richtig fest. Lassen Sie sie 2 Minuten auf dem Blech ruhen, dann heben Sie sie vorsichtig auf ein Kuchengitter und lassen sie vollständig auskühlen.

Schritt 5: Die Gewürzglasur zubereiten

Während die Plätzchen abkühlen, bereiten Sie die Glasur zu. Mischen Sie den Puderzucker mit dem abgekühlten Chai-Tee und dem Kardamom. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber vom Löffel laufen. Wenn sie zu dick ist, geben Sie noch einen Tropfen Tee dazu; ist sie zu dünn, etwas mehr Puderzucker. Der Zitronensaft ist optional, aber ich mag den kleinen Frischekick.

Schritt 6: Verzieren

Bestreichen Sie die ausgekühlten Plätzchen mit der Glasur. Ich verwende dafür einen kleinen Pinsel, aber ein Löffel funktioniert auch. Streuen Sie sofort die zerstoßenen Kardamomkapseln oder die Goldflocken darüber, bevor die Glasur fest wird. Lassen Sie die Plätzchen dann auf dem Gitter trocknen – das dauert etwa 1-2 Stunden.

Tipps & Tricks für perfekte Chai-Latte-Plätzchen

Nach einigen Testdurchläufen habe ich ein paar Dinge gelernt, die ich gerne mit Ihnen teile.

  • Der Teig darf nicht warm werden. Das ist das A und O bei Mürbeteig. Wenn Ihre Küche sehr warm ist oder der Teig beim Ausrollen klebt, legen Sie ihn einfach für 10 Minuten zurück in den Kühlschrank. Lieber öfter kühlen als einmal zu viel.
  • Gleichmäßig ausrollen. Nutzen Sie zwei gleich dicke Holzleisten oder spezielle Abstandshalter fürs Nudelholz. So werden alle Plätzchen gleich dick und backen gleichmäßig.
  • Nicht zu lange backen. Die Plätzchen sehen direkt aus dem Ofen noch weich aus – das ist gewollt. Sie härten beim Abkühlen nach. Wer sie zu braun backt, verliert das zarte Aroma der Gewürze.
  • Die Glasur richtig dosieren. Zu viel Flüssigkeit macht die Glasur dünn und sie läuft vom Plätzchen. Lieber erst mit 2 EL Tee anfangen und dann nach Bedarf mehr zugeben.
  • Mein größter Fehler: Beim ersten Mal habe ich die Gewürze direkt in den Teig gegeben, ohne sie vorher zu mischen. Das Ergebnis war ein Plätzchen mit einem extremen Zimt-Geschmack und ein anderes, das fast nur nach Nelken schmeckte. Also: Immer gut vermischen!

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist wunderbar flexibel. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es abwandeln können.

  • Vegan: Ersetzen Sie das Ei durch 1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser. Die Butter kann durch vegane Margarine (mit mindestens 80 % Fett) ersetzt werden. Die Plätzchen werden etwas weniger mürbe, aber immer noch sehr lecker.
  • Glutenfrei: Tauschen Sie das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung (z. B. von Schär) aus. Die gemahlenen Mandeln sind ja bereits glutenfrei. Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst bröseln die Plätzchen zu sehr.
  • Weniger süß: Reduzieren Sie den Puderzucker im Teig auf 100 g und lassen Sie den Zitronensaft in der Glasur weg. Die Plätzchen schmecken dann etwas herber, aber die Gewürze kommen noch besser zur Geltung.
  • Andere Gewürze: Mögen Sie es etwas schärfer? Geben Sie eine Prise weißen Pfeffer oder einen Hauch Chili in die Gewürzmischung. Oder ersetzen Sie den Kardamom durch eine halbe Vanilleschote (das Mark) für eine mildere Variante.
  • Schoko-Kick: Tauchen Sie die Hälfte jedes Plätzchens nach dem Glasieren in geschmolzene Zartbitterschokolade. Der Kontrast zwischen der süßen Glasur und der bitteren Schokolade ist fantastisch.

Servieren & Aufbewahren

Diese weihnachtlichen Chai-Latte-Plätzchen schmecken am besten, wenn sie ein bis zwei Tage durchgezogen sind. Die Aromen verbinden sich dann noch intensiver.

  • Servieren: Bei Zimmertemperatur auf einer schönen Platte angerichtet. Dazu eine Tasse Chai Latte oder ein Glühwein – perfekt für gemütliche Abende. Die Plätzchen sind auch wunderbar als Geschenk in einer hübschen Dose.
  • Aufbewahren: In einer luftdichten Keksdose halten sie sich bei Raumtemperatur etwa 2-3 Wochen. Allerdings – ehrlich gesagt – sind sie bei mir nie länger als eine Woche geblieben. Schichten Sie sie mit Backpapier, damit die Glasur nicht zerkratzt.
  • Einfrieren: Der ungebackene Teig lässt sich hervorragend einfrieren. Wickeln Sie ihn gut in Folie und legen Sie ihn in einen Gefrierbeutel. So haben Sie bis zu 3 Monate immer frischen Plätzchenteig parat. Vor dem Ausrollen einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
  • Reheating: Die Plätzchen müssen nicht aufgewärmt werden. Wenn Sie sie aber besonders weich mögen, legen Sie sie für 5 Minuten bei 150 °C in den Ofen – aber Vorsicht, die Glasur kann dann etwas schmelzen.

Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile

Natürlich sind Plätzchen in erster Linie Genuss, aber ein paar positive Aspekte haben sie auch.

  • Pro Plätzchen (bei 30 Stück): ca. 110 Kalorien, 6 g Fett, 12 g Kohlenhydrate, 2 g Eiweiß.
  • Kardamom: Dieses Gewürz wird in der ayurvedischen Lehre für seine verdauungsfördernden Eigenschaften geschätzt. Es kann helfen, Blähungen zu reduzieren und den Stoffwechsel anzuregen.
  • Zimt: Enthält Antioxidantien und kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Natürlich in Maßen genossen.
  • Mandeln: Liefern gesunde Fette, Vitamin E und Magnesium. Sie machen die Plätzchen nicht nur lecker, sondern auch etwas gehaltvoller.
  • Allergene: Enthält Gluten, Milchprodukte, Eier und Schalenfrüchte (Mandeln). Für eine allergenfreie Version beachten Sie die Variationen oben.

Ich sehe diese Plätzchen nicht als „gesundes” Essen, sondern als etwas, das man mit gutem Gewissen genießen kann – weil die Zutaten hochwertig sind und man genau weiß, was drin steckt. Und das ist doch auch viel wert.

Fazit: Warum Sie diese Plätzchen backen sollten

Diese weihnachtlichen Chai-Latte-Plätzchen sind mehr als nur ein Rezept – sie sind ein Erlebnis. Vom Duft, der Ihre Küche erfüllt, bis zum ersten Bissen, der nach Dezember schmeckt, ist jeder Moment ein kleines Fest. Sie sind einfach zuzubereiten, lassen sich wunderbar anpassen und werden garantiert alle begeistern – selbst die größten Plätzchen-Skeptiker.

Ich backe sie jedes Jahr mindestens zweimal: einmal für mich und meine Familie, und einmal als Geschenk für Freunde. Und jedes Mal, wenn ich die Dose öffne, denke ich an den verregneten Advent zurück, an dem meine Schwester mir bewies, dass man manchmal einfach das richtige Rezept braucht, um jemanden zu überzeugen.

Probieren Sie es aus! Und wenn Sie Ihre eigene Variante gefunden haben oder die Plätzchen besonders gelungen sind, freue ich mich über einen Kommentar. Teilen Sie Ihre Kreationen auch gerne auf Pinterest – ich bin gespannt, wie Ihre Chai-Latte-Plätzchen aussehen. Bis dahin: Viel Spaß beim Backen und eine besinnliche Adventszeit!

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?

Ja, absolut! Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn im Kühlschrank. Lassen Sie ihn vor dem Ausrollen etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen, damit er nicht zu hart ist.

Die Glasur ist zu dünn geworden – was tun?

Kein Problem! Einfach noch etwas Puderzucker einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wenn sie zu dick ist, geben Sie einen Tropfen Tee oder Wasser dazu.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Glasur einfrieren?

Ja, das funktioniert sehr gut. Backen Sie die Plätzchen ohne Glasur, lassen Sie sie abkühlen und frieren Sie sie in einer Dose ein. Vor dem Servieren auftauen und dann erst glasieren – so bleibt die Glasur schön frisch.

Meine Plätzchen sind nach dem Backen zu hart. Woran liegt das?

Das kann zwei Ursachen haben: Entweder der Teig wurde zu lange geknetet (dann entwickelt sich zu viel Gluten) oder die Backzeit war zu lang. Achten Sie beim nächsten Mal darauf, den Teig nur kurz zu kneten und die Plätzchen rechtzeitig aus dem Ofen zu holen.

Kann ich statt gemahlener Mandeln auch Haselnüsse verwenden?

Ja, das geht. Haselnüsse geben einen etwas kräftigeren, nussigeren Geschmack. Ich persönlich mag die Kombination mit Mandeln lieber, weil sie feiner ist, aber probieren Sie es einfach aus! Vielleicht wird das ja Ihre Lieblingsvariante.

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Weihnachtliche Chai-Latte-Plätzchen mit Kardamomglasur

Diese buttrigen Mürbeteigplätzchen mit einer intensiven Chai-Gewürzmischung und einer zarten Kardamomglasur sind der perfekte Begleiter für gemütliche Adventsabende. Einfach zuzubereiten und unwiderstehlich lecker – selbst eingefleischte Plätzchen-Skeptiker werden bekehrt.

  • Author: Hannah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 10-12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 15 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 30 Plätzchen 1x
  • Category: Weihnachtsgebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 125 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Chai-Gewürzmischung (selbst gemischt oder fertig)
  • 1/2 TL gemahlener Kardamom
  • 200 g kalte Butter (in Würfeln)
  • 1 Ei (Größe M)
  • Für die Chai-Gewürzmischung (ergibt etwa 3 EL):
  • 1 EL Zimt
  • 1 TL Ingwerpulver
  • 1 TL Kardamompulver
  • 1/2 TL Nelkenpulver
  • 1/2 TL Piment
  • 1/4 TL Muskatnuss (frisch gerieben)
  • Für die Gewürzglasur:
  • 150 g Puderzucker
  • 2–3 EL stark aufgebrühter Chai-Tee (abgekühlt)
  • 1/2 TL gemahlener Kardamom
  • 1 EL Zitronensaft (optional)
  • Zum Verzieren (optional):
  • Ein paar zerstoßene Kardamomkapseln
  • Essbare Goldflocken oder Sternanis

Instructions

  1. Die Chai-Gewürzmischung vorbereiten: Mischen Sie alle Gewürze in einer kleinen Schüssel. Bewahren Sie den Rest in einem luftdichten Glas auf.
  2. Den Mürbeteig zubereiten: Geben Sie Mehl, gemahlene Mandeln, Puderzucker, Salz, die Chai-Mischung und den extra Kardamom in eine große Schüssel. Vermischen Sie alles kurz. Dann kommen die kalten Butterwürfel und das Ei dazu. Arbeiten Sie mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine auf niedriger Stufe, bis ein krümeliger Teig entsteht. Kneten Sie ihn dann kurz mit den Händen zu einer glatten Kugel. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschr…
  3. Den Ofen vorheizen und den Teig ausrollen: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rollen Sie den gekühlten Teig gleichmäßig aus, etwa 4-5 mm dick. Stechen Sie die Plätzchen aus und setzen Sie sie mit etwas Abstand auf das mit Backpapier belegte Blech.
  4. Backen: Backen Sie die Plätzchen für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Lassen Sie sie 2 Minuten auf dem Blech ruhen, dann heben Sie sie vorsichtig auf ein Kuchengitter und lassen sie vollständig auskühlen.
  5. Die Gewürzglasur zubereiten: Mischen Sie den Puderzucker mit dem abgekühlten Chai-Tee und dem Kardamom. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber vom Löffel laufen. Wenn sie zu dick ist, geben Sie noch einen Tropfen Tee dazu; ist sie zu dünn, etwas mehr Puderzucker. Der Zitronensaft ist optional.
  6. Verzieren: Bestreichen Sie die ausgekühlten Plätzchen mit der Glasur. Streuen Sie sofort die zerstoßenen Kardamomkapseln oder die Goldflocken darüber, bevor die Glasur fest wird. Lassen Sie die Plätzchen dann auf dem Gitter trocknen – das dauert etwa 1-2 Stunden.

Notes

Der Teig darf nicht warm werden – bei Bedarf öfter kühlen. Gleichmäßig ausrollen für einheitliche Backzeit. Nicht zu lange backen; die Plätzchen härten beim Abkühlen nach. Die Glasur richtig dosieren: mit 2 EL Tee beginnen. Gewürze vor dem Mischen gut vermengen, um ungleichmäßige Verteilung zu vermeiden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 110
  • Sugar: 7
  • Sodium: 50
  • Fat: 6
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 12
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Chai-Latte-Plätzchen, Weihnachtsplätzchen, Kardamomglasur, Mürbeteig, Gewürzplätzchen, Adventsbäckerei, Chai-Gewürz

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