Written by

Christopher Wright

Published

Weihnachtlicher Gewürz-Rührkuchen mit zimtigem Guss – einfaches Rezept

Ready In 90 Minuten
Servings 12 Scheiben
Difficulty Easy

Ich stand letzte Woche im Supermarkt in der Gewürzabteilung und hielt eine Packung Zimtstangen in der Hand, die ich eigentlich gar nicht brauchte. Und plötzlich war ich wieder acht Jahre alt, stand in Oma Ingrids kleiner Küche und durfte die Zimtstangen für den Weihnachtskuchen mit dem Mörser zerstoßen. Dieses Geräusch – das helle, harte Krachen der Rinde, dieser intensive Duft, der sofort die ganze Küche erfüllte – es traf mich völlig unvorbereitet. Ich hab den Mörser nie zurückbekommen, den sie dafür benutzte. Er ist einfach irgendwann verschwunden, als sie vor fünfzehn Jahren in ein Pflegeheim zog. Und seitdem versuche ich, diesen einen, ganz bestimmten Geschmack wieder einzufangen. Den von ihrem weihnachtlichen Gewürz-Rührkuchen mit diesem zimtigen Guss, der so dick war, dass man fast darauf herumkauen musste.

Ich hab einige Versuche gebraucht, ehrlich gesagt. Mal war der Teig zu trocken, mal der Guss zu flüssig. Einmal hab ich vergessen, die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu holen – der Teig wurde klumpig, und ich stand da, hab in die Schüssel gestarrt und mich gefragt, ob Oma Ingrid wohl auch mal solche Patzer hatte. Wahrscheinlich nicht, oder? Sie wirkte immer so souverän. Aber dieser Kuchen hier, den ich heute mit dir teile, der kommt dem Original verdammt nahe. Vielleicht ist es nicht exakt derselbe – aber er hat diese Seele. Dieses warme, umhüllende Gefühl, das nur ein richtig guter Gewürzkuchen haben kann. Und genau das ist es doch, was wir an Weihnachten suchen, oder?

Warum du diesen Gewürz-Rührkuchen lieben wirst

Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept in deiner Sammlung. Er ist derjenige, zu dem du jedes Jahr zurückkehrst. Ich spreche aus Erfahrung – ich habe dieses Rezept bestimmt ein Dutzend Mal getestet, bevor ich es für gut genug befunden habe, es mit dir zu teilen.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in unter 15 Minuten zusammengerührt. Kein stundenlanges Kneten, keine komplizierten Techniken. Perfekt für die hektische Vorweihnachtszeit.
  • Einfache Zutaten: Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon im Haus. Mehl, Butter, Zucker, Eier und eine gute Gewürzmischung. Keine exotischen Importe.
  • Perfekt für Weihnachten: Ob als Mitbringsel zur Bescherung, zum Kaffeeklatsch mit der Familie oder einfach für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa – dieser Kuchen passt immer.
  • Garantiert ein Publikumsmagnet: Ich hab ihn schon auf drei Weihnachtsfeiern mitgebracht, und jedes Mal war die Kuchenplatte leer, bevor ich überhaupt meinen eigenen Kaffee austrinken konnte.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus saftigem, würzigem Teig und dem knackigen, zimtigen Guss ist einfach himmlisch. Das ist echter Comfort Food, der dich von innen wärmt.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance der Gewürze. Nicht zu viel Nelke, nicht zu wenig Kardamom. Und der Guss – oh, der Guss! Er ist dick, fast schon wie eine Creme, und hat diese leichte Knusprigkeit, sobald er getrocknet ist. Ich habe Wochen damit verbracht, das richtige Verhältnis von Puderzucker zu Zimt zu finden. Das ist nicht irgendein Guss – das ist mein Guss.

Und weißt du was? Dieser Kuchen ist mehr als nur ein Rezept. Er ist eine Umarmung in Kuchenform. Er ist das Gefühl, wenn der erste Schnee fällt und du drinnen sitzt, eine dicke Socke an den Füßen und eine Scheibe von diesem Kuchen in der Hand. Er ist die Erinnerung an all die schönen Weihnachten, die du hattest, und die Vorfreude auf die, die noch kommen. Probier ihn aus, und du wirst verstehen, was ich meine.

Welche Zutaten du brauchst

Für diesen weihnachtlichen Gewürz-Rührkuchen verwenden wir einfache, aber hochwertige Zutaten. Das Geheimnis liegt in der Gewürzmischung – ich mische sie immer frisch, das macht den Unterschied.

Für den Teig:

  • 250 g weiche Butter (ich nehme am liebsten die von Meggle, sie hat ein feines Butteraroma)
  • 200 g Zucker (feiner Haushaltszucker, brauner Zucker geht auch, macht den Kuchen etwas saftiger)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (selbstgemachter ist natürlich am besten, aber gekaufter tut’s auch)
  • 4 Eier (Größe M), Zimmertemperatur (wichtig, sonst wird der Teig klumpig)
  • 300 g Mehl (Type 405, glattes Weizenmehl)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Milch (ich verwende Vollmilch für einen saftigeren Kuchen, aber H-Milch geht auch)

Für die weihnachtliche Gewürzmischung:

Weihnachtlicher Gewürz-Rührkuchen preparation steps

  • 2 TL Zimt (gemahlen, aus Ceylon-Zimt, der ist feiner und süßer)
  • 1 TL gemahlener Kardamom (frisch gemörsert, wenn du Zeit hast – der Unterschied ist riesig!)
  • 1/2 TL gemahlene Nelken
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1/4 TL gemahlene Muskatnuss (frisch gerieben, das gibt dem Ganzen den letzten Kick)
  • 1/4 TL gemahlener Piment (optional, aber ich liebe diese leicht pfeffrige Note)

Für den zimtigen Guss:

  • 200 g Puderzucker (gesiebt, um Klümpchen zu vermeiden)
  • 2-3 EL Milch (oder Zitronensaft, für eine frischere Note)
  • 1-2 TL Zimt (je nachdem, wie intensiv du den Zimtgeschmack magst)
  • Optional: 1 EL weiche Butter (macht den Guss cremiger und glänzender)

Ein Tipp zur Gewürzmischung: Ich kaufe meine Gewürze am liebsten im Ganzen und mahle sie kurz vor der Verwendung frisch. Besonders der Kardamom entfaltet so ein ganz anderes Aroma. Es dauert nur fünf Minuten länger, aber der Geschmack ist unbezahlbar. Für den Zimt empfehle ich Ceylon-Zimt, der ist milder und süßer als der günstigere Cassia-Zimt. Und falls du keine Muskatnuss zu Hause hast – lass sie weg oder ersetze sie durch etwas mehr Zimt. Der Kuchen wird trotzdem fantastisch.

Welche Küchengeräte du benötigst

Für diesen Kuchen brauchst du keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.

  • Rührschüssel: Eine große Schüssel aus Edelstahl oder Glas. Ich benutze eine alte Keramikschüssel von meiner Oma – sie hat einfach die richtige Größe.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Ein Handrührgerät mit Rührbesen ist perfekt. Eine Küchenmaschine geht natürlich auch, aber pass auf, dass du den Teig nicht zu lange rührst.
  • Kastenform (25-30 cm): Eine klassische Kastenform, gut eingefettet oder mit Backpapier ausgelegt. Ich schwöre auf eine Silikonform – da backt der Kuchen gleichmäßiger und klebt nicht an.
  • Waage und Messbecher: Für die genauen Mengen. Backen ist ja bekanntlich eine Wissenschaft.
  • Schneebesen: Für den Guss. Ein kleiner Schneebesen ist ideal, damit der Puderzucker keine Klümpchen bildet.
  • Zahnstocher oder Holzspieß: Für die Garprobe. Einfach in die Mitte des Kuchens stechen – wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig.

Falls du keine Kastenform hast, kannst du auch eine Gugelhupfform verwenden. Die Backzeit verkürzt sich dann etwas, etwa um 10-15 Minuten. Einfach die Garprobe im Auge behalten. Und wenn du keinen Handrührer hast? Dann wird es ein kleines Workout mit dem Schneebesen, aber es funktioniert. Mein erster Versuch war auch per Hand – hat ewig gedauert, aber der Kuchen war genauso lecker.

Zubereitung des weihnachtlichen Gewürz-Rührkuchens

Los geht’s! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du diesen Kuchen perfekt hinbekommst.

  1. Backofen vorheizen und Form vorbereiten. Heize den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft 160°C). Fette deine Kastenform gründlich ein oder lege sie mit Backpapier aus. Ich bestreiche die Form immer mit etwas weicher Butter und bestäube sie dann mit Mehl – so löst sich der Kuchen später garantiert.
  2. Butter und Zucker schaumig rühren. Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Sie sollte richtig fluffig sein – fast wie eine Creme. Das ist die Basis für einen saftigen Kuchen.
  3. Eier einzeln unterrühren. Gib die Eier nacheinander dazu und rühre jedes Ei etwa 30 Sekunden lang unter, bevor du das nächste hinzufügst. Die Masse sollte schön glatt und cremig bleiben. Wenn sie anfängt, sich zu trennen, kein Problem – das passiert manchmal bei kalten Eiern. Einfach einen Esslöffel Mehl dazugeben und weiterrühren.
  4. Mehl und Gewürze mischen. In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und deiner selbst gemischten Gewürzmischung vermengen. Vermische alles gut mit einem Schneebesen, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen.
  5. Mehlmischung und Milch abwechselnd unterheben. Jetzt kommt der wichtigste Schritt. Gib etwa ein Drittel der Mehlmischung zur Butter-Ei-Creme und rühre sie auf niedriger Stufe unter. Dann die Hälfte der Milch dazugeben und verrühren. Wieder ein Drittel Mehl, dann die restliche Milch, und zum Schluss das letzte Drittel Mehl. Rühre nur so lange, bis gerade keine Mehlstreifen mehr zu sehen sind. Zu langes Rühren macht den Kuchen zäh! Der Teig sollte schwer reißend vom Löffel fallen – eine typische Rührteigkonsistenz.
  6. Teig in die Form füllen. Fülle den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche die Oberfläche mit einem Spatel glatt. Klopfe die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche, damit sich eventuelle Luftblasen lösen.
  7. Backen. Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen und backe den Kuchen für 55-65 Minuten. Nach etwa 40 Minuten solltest du einen Blick darauf werfen – wenn die Oberfläche zu dunkel wird, decke sie locker mit einem Stück Alufolie ab. Nach 55 Minuten machst du die Garprobe mit einem Zahnstocher. Bleibt kein Teig mehr kleben, ist der Kuchen fertig. Wenn nicht, backe ihn noch 5 Minuten weiter und teste erneut.
  8. Abkühlen lassen. Lass den Kuchen nach dem Backen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann stürze ihn auf ein Kuchengitter und lass ihn vollständig auskühlen. Das ist wichtig, denn der Guss würde auf einem warmen Kuchen einfach zerlaufen und versickern.
  9. Zimtigen Guss zubereiten. Während der Kuchen abkühlt, bereitest du den Guss zu. Siebe den Puderzucker in eine kleine Schüssel, um Klümpchen zu vermeiden. Gib den Zimt und 2 EL Milch dazu. Verrühre alles mit einem Schneebesen zu einer glatten, dickflüssigen Masse. Der Guss sollte so dick sein, dass er langsam vom Löffel läuft, aber nicht zu flüssig ist. Wenn er zu dick ist, gib noch einen Spritzer Milch dazu. Wenn er zu dünn ist, füge etwas mehr Puderzucker hinzu.
  10. Kuchen glasieren. Sobald der Kuchen vollständig abgekühlt ist, verteilst du den Guss gleichmäßig auf der Oberseite. Ein kleiner Tipp: Lege ein Backpapier unter das Kuchengitter, damit die Tropfen nicht die ganze Arbeitsplatte verschmutzen. Lass den Guss für etwa 15-20 Minuten fest werden, bevor du den Kuchen anschneidest. Der Guss wird dann leicht knackig – ein Traum!

Und da hast du ihn – deinen perfekten weihnachtlichen Gewürz-Rührkuchen. Riecht das nicht schon himmlisch? Ich wette, deine Küche duftet jetzt wie ein Weihnachtsmarkt!

Tipps und Tricks für den perfekten Gewürzkuchen

Ich hab bei diesem Rezept so einiges ausprobiert und auch einige Fehler gemacht. Damit dir das nicht passiert, hier meine besten Tipps.

  • Zutaten auf Zimmertemperatur: Das ist der häufigste Fehler. Butter, Eier und Milch sollten wirklich Zimmertemperatur haben. Kalte Zutaten lassen den Teig klumpig werden und der Kuchen wird nicht so schön saftig. Also: Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, Eier in ein warmes Wasserbad legen, wenn sie noch kalt sind.
  • Nicht zu viel rühren: Sobald das Mehl dazukommt, ist Schluss mit langem Rühren. Rühre nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Sonst entwickeln sich zu viele Glutenfäden, und der Kuchen wird zäh und trocken. Ich weiß, es ist schwer, aber vertrau mir.
  • Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Meine Oma hatte einen alten Gasofen, der immer etwas ungleichmäßig gebacken hat. Mein moderner Elektroofen backt gleichmäßiger, aber auch hier schwankt die Temperatur. Verlass dich nicht blind auf die Zeit, sondern mach die Garprobe. Ein Zahnstocher oder ein Holzspieß ist dein bester Freund.
  • Guss richtig dosieren: Der Guss sollte dickflüssig sein, aber nicht zu dick. Wenn er zu dünn ist, läuft er einfach runter und hinterlässt nur eine dünne Schicht. Wenn er zu dick ist, lässt er sich nicht gut verteilen und wird klumpig. Die perfekte Konsistenz: Er sollte langsam vom Löffel laufen und eine glatte, seidige Masse bilden.
  • Multitasking: Während der Kuchen backt, kannst du schon mal die Küche aufräumen oder den Guss vorbereiten. Aber vergiss nicht, den Wecker zu stellen! Ich hab schon mal einen Kuchen im Ofen vergessen, weil ich angefangen habe, Geschenke zu verpacken – das war kein schöner Anblick.

Ein persönlicher Fail von mir: Bei meinem zweiten Versuch hab ich vergessen, das Backpulver ins Mehl zu mischen. Der Kuchen ging auf wie ein Pfannkuchen – also gar nicht. Er war flach wie ein Brett und so schwer wie ein Stein. Aber der Geschmack war trotzdem gut! Manchmal sind die Fehler die besten Lehrmeister.

Variationen und Anpassungen

Dieser Kuchen ist unglaublich vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie du ihn abwandeln kannst.

  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (z.B. Alsan) und die Eier durch 4 EL Apfelmus oder 4 EL Leinsamen-Gel (4 EL Leinsamen mit 12 EL Wasser vermischt, 10 Minuten quellen lassen). Die Milch ersetzt du durch Hafer- oder Mandelmilch. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch lecker.
  • Glutenfreie Variante: Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder Bauck). Füge 1 TL Guarkernmehl oder Xanthan hinzu, um die Bindung zu verbessern. Die Backzeit kann sich um 5-10 Minuten verlängern.
  • Nussige Note: Gib 100 g gehackte Walnüsse oder Mandeln in den Teig. Sie geben dem Kuchen einen herrlichen Crunch. Ich hab das mal für ein Weihnachtsessen gemacht, und alle waren begeistert.
  • Fruchtige Variante: Unterhebe 150 g getrocknete Cranberries oder fein gehackte Datteln. Sie sorgen für eine fruchtige Süße und passen perfekt zu den Gewürzen. Einfach vorher in etwas Rum oder Orangensaft einweichen, dann werden sie schön saftig.
  • Schoko-Gewürz-Kuchen: Ersetze 50 g Mehl durch 50 g ungesüßtes Kakaopulver. Die Kombination von Schokolade und Weihnachtsgewürzen ist einfach göttlich. Dazu passt ein dunkler Schokoladenguss statt des Zimtgusses.

Ich persönlich liebe die Variante mit Cranberries und Walnüssen. Sie erinnert mich an einen Kuchen, den meine Tante früher immer gebacken hat. Einfach ein Stückchen Heimat.

Servieren und Aufbewahren

Dieser Kuchen schmeckt am besten, wenn er einen Tag durchgezogen ist. Die Gewürze haben dann Zeit, sich richtig zu entfalten. Aber natürlich kannst du ihn auch direkt nach dem Abkühlen genießen – wer kann da schon widerstehen?

  • Serviertemperatur: Am besten schmeckt der Kuchen bei Zimmertemperatur. Nimm ihn etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Dazu eine Tasse heißen Tee oder einen Glühwein – perfekt.
  • Präsentation: Schneide den Kuchen in dicke Scheiben und lege sie auf eine schöne Platte. Du kannst ihn noch mit etwas Puderzucker bestäuben oder mit einem Zweig Rosmarin dekorieren. Sieht aus wie aus einem Kochbuch!
  • Dazu passen: Ein Klecks Schlagsahne, etwas Vanilleeis oder ein Löffel Apfelkompott. Oder ganz klassisch: einfach pur.
  • Aufbewahrung im Kühlschrank: Wickle den Kuchen in Frischhaltefolie oder lege ihn in eine luftdichte Dose. Im Kühlschrank hält er sich problemlos 5-7 Tage. Die Aromen werden sogar noch intensiver.
  • Einfrieren: Du kannst den Kuchen auch hervorragend einfrieren. Wickle ihn dafür gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen. Der Guss kann dabei etwas feucht werden, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch.
  • Aufwärmen: Einzelscheiben kannst du für 10-15 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen – dann schmeckt er fast wie frisch gebacken. Oder du legst sie für 5 Minuten in den Ofen bei 150°C.

Ein Tipp zur Aufbewahrung: Wenn du den Kuchen länger als 2 Tage aufbewahren willst, solltest du den Guss erst kurz vor dem Servieren auftragen. So bleibt er schön knackig. Aber ehrlich gesagt, bei mir ist er meistens am ersten Tag schon weg.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Ja, es ist ein Kuchen, und ja, er hat Kalorien. Aber er hat auch echte Nährwerte! Lass mich dir zeigen, was in einer Scheibe steckt (bei 12 Scheiben pro Kuchen).

Nährwert pro Scheibe Menge
Kalorien ca. 310 kcal
Fett 18 g
Kohlenhydrate 35 g
davon Zucker 20 g
Eiweiß 5 g
Ballaststoffe 1 g

Die Gewürze in diesem Kuchen sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Zimt kann den Blutzuckerspiegel regulieren und wirkt entzündungshemmend. Kardamom hilft bei der Verdauung und sorgt für frischen Atem. Nelken sind starke Antioxidantien, und Ingwer stärkt das Immunsystem – perfekt für die kalte Jahreszeit! Die Butter liefert wertvolle fettlösliche Vitamine, und die Eier sind eine gute Proteinquelle.

Für Menschen mit Laktoseintoleranz: Ersetze die Butter durch laktosefreie Margarine und die Milch durch laktosefreie Milch. Der Kuchen wird genauso lecker. Für Diabetiker: Du kannst den Zucker durch Erythrit oder Xylit ersetzen, aber der Kuchen wird dann etwas trockener. Vielleicht einen Esslöffel mehr Milch dazugeben.

Ich persönlich sehe diesen Kuchen nicht als “Sünde”, sondern als ein Stück Lebensfreude. Weihnachten ist die Zeit zum Genießen, und dieser Kuchen gehört dazu. In Maßen genossen, ist er ein echtes Geschenk für Körper und Seele.

Fazit

Also, worauf wartest du noch? Dieser weihnachtliche Gewürz-Rührkuchen mit zimtigem Guss ist genau das, was du für die Adventszeit brauchst. Er ist einfach zuzubereiten, schmeckt fantastisch und verbreitet diesen unvergleichlichen Weihnachtsduft in deiner ganzen Wohnung. Ich hab ihn jetzt schon dreimal gebacken, und jedes Mal werde ich daran erinnert, warum ich das Backen so liebe. Es ist diese Magie, wenn aus einfachen Zutaten etwas so Wunderbares entsteht.

Lass dich von dem Rezept inspirieren, aber hab auch keine Scheu, es nach deinem Geschmack anzupassen. Vielleicht magst du mehr Zimt? Oder ein paar Nüsse mehr? Das ist dein Kuchen, mach ihn zu deinem! Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie er dir gelungen ist oder welche Variationen du ausprobiert hast. Und wenn du ein Foto machst – tagge mich doch auf Instagram, ich bin gespannt!

Ich wünsche dir eine wundervolle, besinnliche Weihnachtszeit und ganz viele genussvolle Momente mit diesem Kuchen. Denn das ist es doch, worum es geht: Gemeinsam Zeit verbringen, lachen, erzählen und dabei ein Stückchen Glück genießen. Back dir dein eigenes Weihnachtswunder!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Kuchen auch ohne Guss servieren?

Ja, absolut! Der Kuchen schmeckt auch ohne Guss wunderbar saftig und aromatisch. Du kannst ihn dann einfach mit etwas Puderzucker bestäuben oder pur genießen. Der Guss ist nur das i-Tüpfelchen.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Klar, du kannst den Zucker auf 150 g reduzieren, aber der Kuchen wird dann etwas weniger süß und auch etwas trockener. Die Gewürze kommen dann stärker zur Geltung. Probier es einfach aus!

Mein Kuchen ist in der Mitte eingefallen. Was hab ich falsch gemacht?

Das passiert meistens, wenn der Ofen zu heiß ist oder die Backtür zu früh geöffnet wird. Backe den Kuchen bei der angegebenen Temperatur und öffne die Tür erst nach 40 Minuten. Auch zu viel Backpulver kann dazu führen. Halte dich genau an die Mengenangaben.

Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?

Ja, eine Springform mit 24 cm Durchmesser funktioniert auch. Die Backzeit verkürzt sich dann auf etwa 40-50 Minuten. Mach einfach die Garprobe, um sicherzugehen.

Wie bekomme ich den Guss schön glatt?

Der Trick ist, den Puderzucker wirklich gut zu sieben, bevor du ihn mit der Milch verrührst. Und rühre den Guss mit einem Schneebesen, nicht mit einem Löffel. So werden alle Klümpchen zerschlagen. Wenn der Guss zu dick ist, gib noch einen Spritzer Milch dazu.

Pin This Recipe!

Weihnachtlicher Gewürz-Rührkuchen recipe

Print

Weihnachtlicher Gewürz-Rührkuchen mit zimtigem Guss

Ein saftiger, aromatischer Rührkuchen mit einer perfekten Gewürzmischung aus Zimt, Kardamom, Nelken und Ingwer, gekrönt von einem dickflüssigen, zimtigen Guss. Dieses einfache Rezept ist ideal für die Adventszeit und verbreitet weihnachtlichen Duft in der ganzen Küche.

  • Author: Hannah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 55-65 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 10 Minuten - 1 Stunde 20 Minuten
  • Yield: 12 Portionen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 200 g Zucker (1 Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g / 2 TL)
  • 4 Eier (Größe M), Zimmertemperatur
  • 300 g Mehl (Type 405, 2 1/2 Tassen)
  • 1 Päckchen Backpulver (ca. 15 g / 1 EL)
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Milch (3/4 Tasse + 1 EL)
  • 2 TL gemahlener Zimt (Ceylon-Zimt)
  • 1 TL gemahlener Kardamom
  • 1/2 TL gemahlene Nelken
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1/4 TL gemahlene Muskatnuss
  • 1/4 TL gemahlener Piment (optional)
  • 200 g Puderzucker (1 3/4 Tassen), gesiebt
  • 2–3 EL Milch (oder Zitronensaft)
  • 1–2 TL Zimt (für den Guss)
  • 1 EL weiche Butter (optional, für den Guss)

Instructions

  1. Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (Umluft 160°C) vorheizen. Eine Kastenform (25-30 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen.
  2. Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten schaumig rühren, bis eine helle, cremige Masse entsteht.
  3. Eier nacheinander unterrühren, jedes Ei etwa 30 Sekunden lang. Die Masse sollte glatt und cremig bleiben.
  4. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und die Gewürzmischung (Zimt, Kardamom, Nelken, Ingwer, Muskatnuss, Piment) vermengen.
  5. Abwechselnd ein Drittel der Mehlmischung und die Hälfte der Milch zur Butter-Ei-Creme geben und auf niedriger Stufe unterrühren. Mit dem letzten Drittel Mehl enden. Nur so lange rühren, bis keine Mehlstreifen mehr sichtbar sind.
  6. Teig in die vorbereitete Form füllen, die Oberfläche glatt streichen und die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche klopfen.
  7. Im vorgeheizten Ofen 55-65 Minuten backen. Nach 40 Minuten bei Bedarf mit Alufolie abdecken. Garprobe mit einem Zahnstocher machen – bleibt kein Teig kleben, ist der Kuchen fertig.
  8. Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
  9. Für den Guss: Puderzucker sieben, mit Zimt und 2 EL Milch (oder Zitronensaft) verrühren. Bei Bedarf mehr Milch oder Puderzucker zugeben, bis eine dickflüssige, glatte Masse entsteht. Optional 1 EL weiche Butter unterrühren.
  10. Den vollständig abgekühlten Kuchen mit dem Guss gleichmäßig bestreichen. Guss 15-20 Minuten fest werden lassen, bevor der Kuchen angeschnitten wird.

Notes

Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Nicht zu lange rühren, sobald das Mehl dazukommt. Für eine vegane Variante: Butter durch vegane Margarine, Eier durch Apfelmus oder Leinsamen-Gel, Milch durch Hafer- oder Mandelmilch ersetzen. Für glutenfrei: glutenfreie Mehlmischung mit 1 TL Guarkernmehl verwenden. Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er einen Tag durchgezogen ist.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Scheibe (bei 12 Sc
  • Calories: 310
  • Sugar: 20
  • Sodium: 150
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 11
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 1
  • Protein: 5

Keywords: Weihnachtskuchen, Gewürzkuchen, Rührkuchen, Zimtguss, einfaches Rezept, Adventskuchen, saftiger Kuchen

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

You might also love these recipes

Leave a Comment

Recipe rating ★☆ ★☆ ★☆ ★☆ ★☆